Grüss Gott und herzlich Willkommen im KATHOLISCHPUR- Forum....

#1

Wir haben doch keine Zeit

in Diskussionsplattform (2) 26.04.2015 15:52
von Kristina (gelöscht)
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http://pro-leben.de/symb/wirhabendochkeinezeit.php

Wir haben doch keine Zeit

" Wir haben doch keine Zeit !!! " - Einer der meistgesagten Sätze: Ich habe heute keine Zeit!

Der Teufel hatte eine weltweite Versammlung einberufen. In der Eröffnungsansprache sagte er zu seinen Dämonen: "Wir können die Christen nicht davon abhalten, in die Gemeinde zu gehen. Wir können sie auch nicht davon abhalten, die Bibel zu lesen und dadurch die Wahrheit zu erkennen. Wir können sie aber davon abhalten, dass sie eine persönliche Beziehung, voller Liebe, zu Jesus entwickeln und beten. Wenn sie dieses Verhältnis zu ihm gewinnen, ist unsere Macht über sie gebrochen. Und wenn sie beten, sind wir in Gefahr. Also, lasst sie in ihre Gemeinden gehen. Lasst ihnen ihren Lebensstil, aber stehlt ihnen die Zeit, so dass sie diese tiefe Beziehung zu Jesus Christus nicht aufbauen können - und auf keinen Fall - beten! Das ist mein Auftrag an Euch, Ihr Engel der Unterwelt. Lenkt sie davon ab!"

"Wie sollen wir das anstellen?" fragten seine Dämonen. "Beschäftigt sie ständig mit der ganzen Fülle unwichtiger Nebensächlichkeiten des alltäglichen Lebens und denkt Euch immer wieder etwas Neues aus, um ihre Gedanken zu beherrschen", antwortete der Teufel. "Verleitet sie dazu, dass sie viel ausgeben, viel verbrauchen und verschwenden, viel ausleihen und auch wiederum ausborgen. Überredet die Ehefrauen, sich ganz auf ihren Job zu konzentrieren und unendliche Stunden an ihrem Arbeitsplatz zu verbringen. Und überzeugt die Ehemänner davon, jede Woche sechs bis sieben Tage zu arbeiten, jeden Tag 10 bis 12 Stunden. So können sie sich ihren leeren Lebensstil leisten.

Haltet sie davon ab, Zeit mit ihren Kindern zu verbringen und für sie zu beten. Wenn ihre Familien schließlich auseinander gebrochen sind, wird ihr Zuhause keinen Schutz mehr bieten. Stopft ihre Köpfe so voll, dass sie die sanfte leise Stimme des Heiligen Geistes nicht mehr hören können. Verführt sie dazu, ständig das Radio oder den Kassettenrekorder einzuschalten, wenn sie Autofahren. Seht zu, dass unermüdlich der Fernseher, der Videorekorder, der CD-Player und die Computer in ihrer Nähe laufen. Und passt auf, dass in keinem Restaurant dieser Welt irgendwann während des Tages oder der Nacht etwa christliche Musik zu hören ist. Das wird allmählich ihre Gedanken vergiften, und die Einheit und Verbundenheit mit Christus zerstören.
Überschwemmt die Frühstückstische mit Zeitungen und Zeitschriften. Hämmert ihnen 24 Stunden lang am Tag die neuesten Nachrichten ein. Bedeckt die Straßen mit Schildern und Plakaten für irgendwelche Produkte, überflutet ihre Briefkästen mit Werbung, mit Angeboten von Gratis-Produkten und Diensten, die falsche Hoffnungen hervorrufen. Bildet in den Zeitschriften und auf den Titelseiten schöne, schlanke Models ab, damit die Ehemänner immer mehr glauben, dass äußere Schönheit entscheidend ist und sie ihre Frauen unattraktiv finden. Auch das wird dazu beitragen, die Familien ganz schnell zu zerstören.

Lasst sie auch im Urlaub nicht zur Ruhe kommen. Gebt Euch alle Mühe, dass sie erschöpft und voller Sorgen und Unruhe zurück zu ihrer Arbeit gehen. Seht zu, dass sie sich nicht an der Natur erfreuen und auf keinen Fall etwa Gottes Schöpfung bewundern. Schickt sie stattdessen in Vergnügungsparks, in Sportveranstaltungen, Konzerte und ins Kino. Euer Ziel muss sein, dass sie beschäftigt, beschäftigt, beschäftigt sind. Dass sie nur keine Zeit mit Gott verbringen. Und wenn sie sich mit anderen Christen treffen, dann lasst sie nicht über Gott sprechen, sondern füllt ihre Gespräche mit Klatsch und Small Talk, so dass sie sich mit einem schlechten Gewissen verabschieden. Vor allem sage ich Euch immer wieder, haltet sie davon ab, dass sie Zeit zum Beten finden, Zeit, um Gott zu preisen. Ich kann das Gejaule nicht ausstehen.

Lasst ja nicht ab in Euren Bemühungen. Sie müssen immerzu überbeschäftigt sein, damit sie keine Evangelisation veranstalten und Seelen für Gott gewinnen können. Liefert ihnen für diesen angeblichen Mangel an Zeit so viele gute Entschuldigungen dass sie sich keine Kraft mehr von Gott holen. Bald werden sie aus ihrer eigenen Kraft leben und ihre Gesundheit und ihre Familie für die ‚gute Sache' opfern. Es wird funktionieren!" Es war ein tolles Treffen. Die Dämonen gingen eifrig an ihren Auftrag, die Christen überall auf der Welt, noch mehr als bisher, zu beschäftigen und zu jagen. Ihnen noch mehr einzuflüstern, sie müssten hierhin und dorthin rennen.

Und? Gibt es Erfolge? Sie schütteln empört mit dem Kopf? Gut, vielleicht heute noch nicht, aber wie sieht's morgen oder übermorgen aus?! Keine Zeit - mein Terminplaner ist für diese Woche schon voll !


„Außerhalb der Kirche kein Heil"
(Katechismus der Katholischen Kirche Absatz 3, 845)
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#2

RE: Wir haben doch keine Zeit

in Diskussionsplattform (2) 26.04.2015 16:41
von Andi • 1.002 Beiträge

Sehr guter Text Kristina von pro Leben, aber der letzte Satz passt ja nicht denn es gibt ja jede Menge Erfolge für die Dämonen schon.

Der letzte Satz müßte heißen: Und ? Gibt es Erfolge? Ja jede Menge. Millionen haben wir schon verführt. Und den Rest kriegen wir morgen oder übermorgen.


Philipper 2,10
Darum hat ihn Gott über alle erhöht und ihm den Namen verliehen, der größer ist als alle Namen,
damit alle im Himmel, auf der Erde und unter der Erde ihre Knie beugen vor dem Namen Jesu
und jeder Mund bekennt:,Jesus Christus ist der Herr, - zur Ehre Gottes, des Vaters.
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#3

RE: Wir haben doch keine Zeit

in Diskussionsplattform (2) 26.04.2015 18:00
von Missionar (gelöscht)
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Da muss ich Andi beipflichten: Ein sehr guter Text!

Deshalb mein Appell an die arbeitslosen gläubigen Katholiken und gläubigen Rentner:

Wir haben von Gott Zeit bekommen. Nicht um sie für belanglose Dinge zu verschwenden, wie es auch viele gläubige Katholiken tun, sondern die gesamte freie Zeit dafür zu verwenden, Gott zu dienen, am Besten in seinen Heiligtümern und bei seinen Heiligtümern.

Nachdem ich 2009 katholischen Glaubens wurde, habe ich drei Monate lang täglich von mittags bis abends in und bei den Heiligtümern Gottes verbracht, um dort durch mein Gebet Gott zu dienen und mich Gott für Menschen zur Verfügung zu stellen, die Er mir schicken wollte, auch um ihnen Impulse zum Glauben zu geben. Nach den drei Monaten (im Jahr 2010) ließ das dann nach, weil ich mich immer häufiger im Internet aufhielt und mit Schreibereien beschäftigte, obwohl ich im Herzen spürte, dass mich Gott fortwährend zu jenem Dienst rief, so dass ich es weiterhin tat, aber nicht mehr in jener Häufigkeit, nämlich täglich!

Deshalb bin ich wieder dabei, jenen Dienst wieder aufzunehmen, der viele Ergfolge gebracht hat. Einige nannte ich im Forum bereits, z.B. die Rettung des Lebens eines Menschen in rechtem Moment, der auf dem Weg war, sich das Leben zu nehmen.

Wir Arbeitslose werden von Gott da Draußen in und bei seinen Heiligtümern gebraucht!

Deshalb mein Ratschlag: Macht Euch einen Tagesgebetsplan, der die Zeit vom Aufstehen bis zum Schlafengehen umfasst. Bereitet Euch Gebete, Andachten und Anbetungstexte vor, die Ihr über den Tag verteilt in Gottes Heiligtümern (Kirchen und Krankenhauskapellen) betet + Rosenkrantbeten. Zur Abwechslung wechsle man die Heiligtümer. Zwischen den Gebeten nimmt man Pausen ein. In diesen Pausen hält man sich in der Nähe der Heiligtümer auf. Hin und wieder kommt es dann vor, dass Gott Menschen zu einem schickt, für die wir da sein sollen: ihnen zuhören, wenn sie von ihren Sorgen und Problemen erzählen, ihnen Mut, Trost und Kraft geben, und Impulse zum Glauben hin.

Oftmals wirkt Gott durch uns da Draußen in der Welt, ohne dass wir es wissen. Aber dafür müssen wir auch nach Draußen zu Gottes Heiligtümern!

Nach den Pausen geht man wieder ins Heiligtum, um zu beten usw. usw. bis zur Abendmesse!

Vor Gott ist es grundsätzlich besser, dass wir uns in und bei seinen Heiligtümern aufhalten, statt daheim oder in weltlichen Einrichtungen, denn dort ist ER da! Und ist es nicht viel schöner, in seiner Nähe zu sein, als daheim und in weltlichen Einrichtungen?

Natürlich kann man zwischendurch auch mal einen Bummel durch die Stadt machen, in die Natur gehen, Friedhöfe besuchen und auch mal ins Café gehen.

Es kann auch sein, dass Gott will, dass wir beispielsweise auch Kranke besuchen ...

Ich plane ja schon seit längerem eine Gemeinschaft von Katholiken, die das tun wollen, ein solches Apostolat, welches auch einen festgelegten Gebetsplan hat für den ganzen Tag.

Als Arbeitslose und Rentner haben wir die Zeit, Gott so zu dienen, vorausgesetzt, man hat keine Familie, um die man sich kümmern muss, oder man ist so krank, dass das alles überhaupt nicht geht.

Aber selbst wenn man eine Familie hat, so hindert sie einen nicht daran, Gott in und bei seinen Heiligtümern von morgens bis abends zu dienen; denn wenn man eine Arbeitsstelle hätte, würde man ja auch nicht mit der Familie zusammen sein. Für die Familie kann man sich ja den Samstag und Sonntag vorbehalten, so, wie das auch im Arbeitsleben der Fall ist.

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#4

RE: Wir haben doch keine Zeit

in Diskussionsplattform (2) 26.04.2015 18:36
von Kristina (gelöscht)
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Lieber Stefan,
"Ich plane ja schon seit längerem eine Gemeinschaft von Katholiken, die das tun wollen, ein solches Apostolat, welches auch einen festgelegten Gebetsplan hat für den ganzen Tag."

Toll!!
Wenn es deine Berufung ist, wird der liebe Gott dir die Menschen für eine Laien- Gemeinschaft oder Laienorden senden!

Halte uns auf dem Laufenden...

Du hast heute morgen nicht zufällig für die Mitglieder des Forums gebetet?!

LG
Kristina


„Außerhalb der Kirche kein Heil"
(Katechismus der Katholischen Kirche Absatz 3, 845)

zuletzt bearbeitet 26.04.2015 18:39 | nach oben springen

#5

RE: Wir haben doch keine Zeit

in Diskussionsplattform (2) 26.04.2015 20:59
von Missionar (gelöscht)
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liebe Kristina,

es freut mich, dass Dir das gefällt!

Bevor ich das Apostolat gründe, muss ich selbst zu diesem täglichen "Gottesdienst" wieder zurückfinden, da ich seit 2010/11 enorm aus dem Rythmus geraten bin.

Dass ich aus dem Rhytmus geraten bin, ist das Werk Satans, der bei mir genau so gehandelt hat, wie der von Dir zitierte Text es beschreibt. Das habe ich bereits längst durchschaut, so dass mich Dein zitierter Text sehr angesprochen hat. Er bestätigt das, was ich durchschaut habe.

Natürlich muss die Gemeinschaft, die ich begründen will, auch seine festen Regeln haben, die eng an die Kirche binden. Denn wenn Gott einem Mitglied einen Menschen schickt, den das Mitglied zum Glauben Seiner Kirche führen soll, dann kann es nicht sein, dass dieser Mensch beispielsweise zu "Medjugorje" geführt wird, oder ihm generell falsche Lehren vermittelt werden. Desweiteren sollen durch die Regeln Spaltungen in der Gemeinschaft verhindert werden.

Und so bin ich nun an den Regeln weiter am Arbeiten.

Wenn die Internetseite dazu fertig ist, werde ich die Internetadresse hier mitteilen.

Bzgl. den Regeln, wenn sie fertig sind, könnte ich Eure Ratschläge benötigen. Vielleicht könnt Ihr mich dann bzgl. dieser Regeln beraten, und mir mitteilen, ob sie so, wie ich sie aufgestellt haben werde, annehmbar sind oder nicht.

Aber wie gesagt, zuerst muss ich selbst zum bezeichneten täglichen "Gottesdienst" zurückfinden.

Ja, gebetet habe ich heute für Euch!


Liebe Grüße
Stefan

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