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#16

RE: Franziskus in der Moschee

in Diskussionsplattform Kirche 03.12.2014 10:18
von Sel • 353 Beiträge

Hallo Aquila,

danke für deinen informativen Beitrag.

Dass die Richtung Mekka gebetet haben, ist wirklich sehr befremdlich. So nach dem Motto: "Passen wir uns doch einfach den Moslems an, dann werden die sich uns auch anpassen" ? oder "Wenn wir Ihre Praktiken akzeptieren - dann werden Sie das bei den Christen auch?"

Ich verstehe das einfach nicht.

Das Interview vom Papst ist leider noch befremdlicher.
"Er fordert die Moslems zu sagen: "Das sind wir nicht, das ist nicht der Koran" ? Also ist er wohl der Ansicht, alles hätte mit dem Koran nichts zu tun. Wie kann das sein, dass der Papst sowas behauptet? Redet er irgendwelchen Leuten nach, die ihm dazu zwingen, das zu tun, oder macht er das aus eigenem Gemüt? / Mit naiver Glaubwürdigkeit? Es gibt viele Menschen, die gutgläubig etwas in Ihrer Naivität glauben und die Wahrheit verdrängen.

Er hat für die Türkei gebetet.. Dass alles früher christlich war, vor allem Konstantinopel, und dass die moslemischen Herrscher im (14,15,16 Jh?) die Christlichen Frauen/Kinder und Männer brutal ermordet haben und so dieses heutige Türkei an sich gerissen haben, hat er wohl vergessen? Wer betet für diese Opfer von damals und den Verlust dieses wunderschönen christlichen Landes? Den Verlust der Christenheit dort? Die Traditionellen, unschätzbaren Kirchen etc, die verbrannt wurden? Wo sind diese Andachten geblieben?

Nein - lieber für die heutige Türkei beten ! Sonst wird doch Erdogan in seinem neuen Palast aber sehr wütend und redet nicht mehr mit ihm?

Lieber Aquila, danke für deine Darlegungen. Ich bin sehr irritiert und habe etwas angst, dass ausgerechnet unser Kirchenoberhaupt diese Gefahr nicht erkennt - Im Gegenteil, sie ja indirekt sogar fördert.. Wie geht das alles nur weiter?

Sel

Zitat von Aquila im Beitrag #11
Liebe Mitdiskutanten

Wie ich schon mehrfach angedeutet habe,
ist es für uns traditionsverbundene Katholiken keinesfalls angenehm,
gegenüber dem Papst Kritik üben zu müssen.....
wenn wir dies tun, dann alleine gerade aus
Liebe und Treue zur einen heiligen katholischen und apostolischen Kirche
- der Heiligen Mutter Kirche -
und zum Papsttum !

Die jüngsten befremdlichen Handlungen und Aussagen von Papst Franziskus
anlässlich der Türkeireise können denn auch nicht einfach mit dem
Mantel des Vergessens überzogen werden.
Hier geht es um fundamentale Ungereimtheiten zur Lehre der hl. Tradition.

War die irritierende "gemeinsame stille Anbetung" in der "Blauen Moschee"
- übrigens Richtung Mekka !!!! -
bereits kaum zu "verdauen" ,
so liegen die folgenden Worte des Papstes beim Interview auf dem Rückflug
nach Rom gleichsam "unverdaulich" im Magen:

-

Angesichts des Terrorismus im Nahen Osten und auch in Afrika sagen viele:
Aber das kann doch nicht wahr sein, dass der Islam so etwas tut, wie furchtbar!’
Und viele Muslime ihrerseits sind beleidigt und sagen:
Aber nein, das sind wir nicht.
Der Islam ist ein prophetisches Buch des Friedens
der Terrorismus ist nicht der Islam
!’

Ich verstehe das

und glaube aufrichtig, dass man nicht behaupten kann,
alle Muslime seien Terroristen, das kann man nicht behaupten!
Wie man ja auch nicht sagen kann, alle Christen seien Fundamentalisten,
dabei gibt es davon auch welche bei uns, nicht wahr?

In allen Religionen gibt es solche Grüppchen, oder nicht?
Ich habe zum (türkischen) Präsidenten (Erdogan) gesagt:
‚Es wäre schön, wenn alle islamischen Führer
– die poitischen, die religiösen und die akademischen –
Klartext reden und den Terror verurteilen würden! Das würde der Mehrheit der Muslime helfen,
wenn sie alle deutlich Nein sagen würden.’
Denn wir brauchen alle so eine Verurteilung auf Weltniveau,
auch von muslimischer Seite.
Dass sie klar sagen:
Das sind wir nicht. Das ist nicht der Koran.
[....]
Ich habe einfach das Bedürfnis gespürt, zu beten.
„Beten wir?“ habe er den Mufti gefragt,
und dann habe er für die Türkei gebetet und für den Frieden – ganz besonders für den Frieden.

-

Ich will diesbezüglich nicht mehr allzu viele Worte verlieren.......

Auch wenn es Papst Franziskus nicht als seine Aussage zu verstehen gibt.....
doch er kann "verstehen",
dass die Moslems den Islam als "prophetisches Buch des Friedens" vorgaukeln...
weiter der dann der wirklich windschiefe und flappsige "Vergleich"
zwischen islamischen Terrorismus mit "Fundamentalismus auch bei uns "....????

Zu seinem "Gebetsbedürfnis" in der Moschee ( Richtung Mekka!);
"für die Türkei und den Frieden " !?

"Für die Türkei"....
für dessen Bekehrung zum wahren Glauben an die Ewige Wahrheit Jesus Christus ?
"für den Frieden"....
für denjenigen, den die "humane" Welt verspricht und somit eine Scheinfrieden
( ohne Anrufung der Ewigen Wahrheit Jesus Christus)
oder den für
den wahren Frieden in, durch und mit Jesus Christus !?

Dass Papst Franziskus unseren Herrn und Gott Jesus Christus
kein einziges Mal auch nur andeutungsweise erwähnt hat
- wie auch vor dem EU-Parlament nicht -
und stattdessen "Richtung Mekka stille Anbetung" praktiziert hat,
ist ein offenbar weiteres Mosaiksteinchen
- nach der unsäglichen "Koranrezitation" eines Imams anl. des "Friedensgebetes" vom
vergangenen Pfingstsonntag in den Vatikanischen Gärten -
zur "Neugestaltung" eines "multireligiösen Weltbildes" !


All dies beim Namen zu nennen ist mitnichten "Papstfeindlichkeit"
sondern gerade als Ausdruck der Sorge um das Papstamt ein Gebot der Stunde.


Sollte Papst Franziskus oder welcher Papst auch immer
"Moscheebesuche" oder andere "interreligiösen Veranstaltungen" gleichsam zur
"Norm" werden lassen,
müssen und können selbstredend traditionsverbundenen Katholiken dies nicht nachahmen !

All diese Handlungen sind
von der päpstlichen Unfehlbarkeit in Glaubens- und Sittenlehre
nicht gedeckt und bleiben somit gleichsam "private" persönliche Handlungen
eines jeden Papstes.


Vergessen wir nicht das Gebet für Papst Franziskus.



Freundliche Grüsse und Gottes Segen





8«_{Î

zuletzt bearbeitet 03.12.2014 10:20 | nach oben springen

#17

RE: Franziskus in der Moschee

in Diskussionsplattform Kirche 03.12.2014 23:59
von Aquila • 5.664 Beiträge

Lieber Sel

Ich kann Deine diesbezüglichen Gemütsbewegungen gut nachvollziehen....
zumal es mir ähnlich ergangen ist und weiter so ergeht....
ein Gefühl der vor sich gehenden schleichenden "Kompassverdrehung"
- weg von der Ewigen Wahrheit Jesus Christus - in Richtung unverbindlicher "Einheitsreligion" als "gemeinsamer Nenner"
für ebenso unverbindliche Brüderlichkeit als "oberste Maxime" eines zeitgemässen "Dialoges".

Die umstrittene Erklärung "Nostra Aetate" des Vaticanum II.
hat diesen "interreligiösen Stein" überhaupt erst
ins Rollen gebracht.

Dass ein Papst sich derart vorführen lässt
und gleichsam wahrheitslosgelöst
eine "stille Anbetung" (zu wem ?) anregt,
ist in der Tat wenig erbaulich.
Das türkische Fernsehen hat genüsslich den Schwenk
vom päpstlichen Silberkreuz in Richtung Mimik des Papstes
in fast "verzückter Gebetshaltung" (Richtung Mekka ! mit geschlossenen Augen) gemacht....

Aus diesen Bildern spricht leider ein
- kraftloser -
Stellvertreter Christi auf Erden,
dessen einzige Motivation es offenbar war,
"niemandem nahetreten zu wollen".
Damit war denn auch gleichsam ein "Hausverbot"
für die Ewige Wahrheit Jesus Christus verbunden.

Ein Papst, der zwar vorgibt in theologischer Absicht zu kommen,
aber dies in Reden und Handeln dann beim "Moscheebesuch"
"im stillen Kämmerlein" verschwinden lässt,
ist nun in der Tat kein Glaubensstärke und -stärkung vermittelnder Oberhirte.
Im Gegenteil....diese dauernden - vielfach unpassenden - "Demutsbekundungen"
werden mittlerweile zu einer drohenden Demontage
für das Ansehens des Papstamtes.


Wenn es denn schon ein (im Grunde überflüssiger weil Irtitationen hervorrufender) "Moscheebesuch" sein soll,
dann bitte keine Huldigung der irrigen islamischen Glaubens- und Kulthandlungen sondern ein selbstbewusstes,
aus der Kraft des Heiligen Geistes genährtes Bekenntnis der Ewigen Wahrheit....
z.B. durch ein
unmissverständliches Kreuzzeichen
und der Distanzierung von "mekkascher Ausrichtung"
.

Weiter ist es genau so wie Du sagst....
derartige Auftritte lösen in noch im Glaubensleben wenig gefestigten Seelen
wahre Erosionen der Verunsicherung aus....
und können womöglich so zu einer bleibenden Fehlorientierung führen.

Wo bleibt das Gehör
der vom hl. Paulus eindringlich
ergangenen Mahnung
das hl. Evangelium zu verkünden,
sei es gelegen oder ungelegen ?



Beten wir weiter für den Papst und unsere Heilige Mutter Kirche,
die durch den Beistand des Heiligen Geist
auch vor jeglicher Selbstauflösungs bewahrt bleiben wird.

Siehe bitte auch

Vater, Sohn und Heiliger Geist (3)



Freundliche Grüsse und Gottes Segen


zuletzt bearbeitet 04.12.2014 00:13 | nach oben springen

#18

RE: Franziskus in der Moschee

in Diskussionsplattform Kirche 04.12.2014 19:43
von Michaela (gelöscht)
avatar

Der Theolüge Weisenfels findet es gut, was der Papst da tat.

http://www.katholisch.de/de/katholisch/t...ws.php?id=44415

Liebe pro-islamische MitleserInnen: Obiger Link zu Eurer Auferbauung.

Wir sind ja nicht einseitig.

Michaela


Habt ihr eure Seelen gereinigt im Gehorsam der Wahrheit zu ungefärbter Bruderliebe, so habt euch untereinander beständig lieb aus reinem Herzen,... 1. Petr. 1, 22 - Ich aber sage euch: Wer mit seinem Bruder zürnet, der ist des Gerichts schuldig; wer aber zu seinem Bruder sagt: Racha! der ist des Rats schuldig; wer aber sagt: Du Narr! der ist des höllischen Feuers schuldig. - Matth. 5, 22

zuletzt bearbeitet 05.12.2014 00:27 | nach oben springen

#19

RE: Franziskus in der Moschee

in Diskussionsplattform Kirche 04.12.2014 20:02
von Kristina (gelöscht)
avatar


Liebe Michaela,

leider muss ich uns und unseren pro-islamischen Freunden wieder einen Dämpfer
verpassen. Denn,
wir sind auch noch realistisch.

Und ich glaube, es sind keine gute Aussichten für unsere Glaubensgeschwister.

Wen hätte es gewundert!



http://www.google.de/imgres?imgurl=http:...Q9QEwAA&dur=615

Der türkische Führer Recep Tayyip Erdogan ist dieser Tage viel beschäftigt. Nachdem er die Integrationsministerin von Baden-Württemberg, Bilkay Öney, laut dem türkischen Politiker Egemen Bagis eine „türkische Politikerin“, zur Privatausdienz lud (PI berichtete), traf er sich nun in Ankara mit dem Hamas-Führer Ismail Haniya.

In der Basler Zeitung heißt es zu dem Treffen:
http://bazonline.ch/ausland/naher-osten-.../story/25090228

Die Hamas wird von Israel als terroristische Organisation angesehen. Erdogan hingegen bescheinigte der Hamas, ihre «Widerstandskämpfer» verteidigten ihr eigenes Land.

Frau Öney meinte nach ihrem Besuch beim Führer der Türken, dass Herr Erdogan ein sehr aufgeschlossener Mensch sei und ihn in Deutschland viele nur missverstehen. Nein, Frau Öney, wir missverstehen hier gar nichts. Die Achse Ankara-Teheran-Stuttgart zur Vernichtung Israels nimmt jedenfalls deutliche Konturen an.


Joh 14,6 Jesus sagte zu ihm: Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben; niemand kommt zum Vater außer durch mich.
Apg 4,12 Und in keinem anderen ist das Heil zu finden. Denn es ist uns Menschen kein anderer Name unter dem Himmel gegeben, durch den wir gerettet werden sollen.
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