Grüss Gott und herzlich Willkommen im KATHOLISCHPUR- Forum....

#6

RE: Papst Franziskus zum Ende der Synode

in Diskussionsplattform Kirche 22.10.2014 18:15
von Vicki (gelöscht)
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Papst Franziskus bestätigt Unmöglichkeit des Kommunionempfangs für zivil wiederverheiratete Geschiedene

Gegenüber der spanischen Tageszeitung "Diario de Córdoba" sagte Bischof Demetrio Fernández von Córdoba am 21. September 2014 in einem Interview, Papst Franziskus habe den spanischen Bischöfen bei ihrem Ad limina-Besuch im Vatikan gesagt, dass selbst der Papst zivil wiederverheiratete Geschiedene nicht den Kommunionempfang erlauben könne. Bischof Fernández sagte wörtlich:

"Die Kirche sagt uns andauernd, dass wir für sie (Anm.: die zivil wiederverheirateten Geschiedenen) sorgen sollen; dass sie sich nicht ausgeschlossen fühlen dürfen! Und die Art und Weise, wie wir sie aufnehmen, kann immer weiter verbessert werden. Aber nun haben wir den Papst selbst gefragt, und er hat uns geantwortet, dass eine kirchlich verheiratete Person, die geschieden ist und noch einmal staatlich geheiratet hat, die Sakramente nicht empfangen kann. Der Papst sagte: 'Das hat Jesus Christus so eingerichtet, und der Papst kann es nicht ändern.'"(s. kath.net)

Es gebe eben Dinge, so der Bischof von Córdoba weiter, die sich nicht ändern ließen.

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#7

RE: Papst Franziskus zum Ende der Synode

in Diskussionsplattform Kirche 22.10.2014 18:17
von Vicki (gelöscht)
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Bitte sieht doch ein das vieles durch Medien und auch durch untreue kardinäle dem Papst in den mund gelegt wird. Der Papst selbst hat sich gegen ausgesprochen!

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#8

RE: Papst Franziskus zum Ende der Synode

in Diskussionsplattform Kirche 22.10.2014 21:53
von blasius (gelöscht)
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Ravasi verteidigt Schlussdokument der Synode


Der Präsident des Päpstlichen Kulturrats, Kardinal Gianfranco Ravasi, lädt zu einer genauen Lektüre des Schlussdokuments der Bischofssynode ein. Ravasi gehörte zum Redaktionsteam des Textes über Ehe- und Familienpastoral, über den die Außerordentliche Vollversammlung der Bischofssynode am letzten Samstag abstimmte und der die Debatte bis zur nächsten Bischofssynode vom Oktober 2015 vorzeichnen soll. Die Botschaft betone, dass die Kirche „ein Haus“ sei, „dessen Türen immer offenstehen für alle, ohne Ausnahme“. Das ist nach Ravasis Eindruck „eine Art Grundachse der Synode“. Der Kardinal wörtlich: „Die Kirche ist in erster Linie ein Haus; am Anfang waren ja auch die Familien der Ort, an dem die Eucharistie gefeiert wurde.“

Der Satz der Synodenbotschaft, man müsse „die positiven Elemente in Zivilehen und, trotz aller Unterschiede, bei den ohne Trauschein Zusammenlebenden anerkennen“, sei von vielen als „Neuigkeit“ angesehen worden. Das wundert Kardinal Ravasi:

Für die kirchliche Tradition sei das alles andere als neu.

„Die mittelalterliche Theologie hat gelehrt, dass die Gnade nicht absieht von der Natur“, so Ravasi. „Wenn also zwei Personen sich ernsthaft zusammentun, vor allem durch eine offizielle Zivilehe, oder wenn sie wegen einer lange anhaltenden persönlichen Verbundenheit, voller Zuneigung, Verständnis und Unterstützung, zusammen sind, dann haben wir da einen natürlichen Wert, den man nicht ignorieren kann.

Vielmehr kann er als Basis dienen, um darauf die Schönheit, den Reichtum, die Übernatürlichkeit der Gnade Christi aufzubauen“, sagte der Kardinal zu Radio Vatikan.

„Wahrheit und Barmherzigkeit im Gleichgewicht“


Ravasi zeigt Verständnis dafür, dass der Passus der Erklärung, der sich auf wiederverheiratete Geschiedene und ihre mögliche Zulassung zur Kommunion betrifft, nicht die qualifizierte Mehrheit der Synodenväter gefunden hat. Es gehe in diesem Bereich darum, Wahrheit und Barmherzigkeit miteinander zu verbinden. Allerdings seien das „nicht zwei Komponenten auf verschiedenen Niveaus, also Lehre und Seelsorge, sondern beides zwei Elemente der Lehre, die man in Gleichgewicht zu halten versuchen sollte“. Daraus ergebe sich die Schwierigkeit, „und so rechtfertigt sich auch die Vielfalt in den Urteilen“.

Kardinal Ravasi lobt die Medienberichterstattung über die Synode: Was er gelesen habe, sei „alles in allem aufmerksam und ziemlich richtig“ gewesen. Auch Nichtglaubende interessierten sich nach seinem Eindruck jetzt mehr für Vorgänge im Vatikan, seit eine Synode nicht mehr „diese einstimmigen Ergebnisse wie früher“, sondern „Lebhaftigkeit“ zeige.

(rv 22.10.2014 sk)




Dieser Text stammt von der Webseite http://de.radiovaticana.va/news/2014/10/...node/ted-832466
des Internetauftritts von Radio Vatikan

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#9

RE: Papst Franziskus zum Ende der Synode

in Diskussionsplattform Kirche 22.10.2014 22:13
von Shuca • 108 Beiträge

"Auch Nichtglaubende interessierten sich nach seinem Eindruck jetzt mehr für Vorgänge im Vatikan, seit eine Synode nicht mehr „diese einstimmigen Ergebnisse wie früher“, sondern „Lebhaftigkeit“ zeige."
Natürlich wenn jeder einen anderen Glauben hat und manche vielleicht gar keinen gibt es vor Christus keine Einigkeit mehr. Und da seid ihr auch noch stolz darauf. Wenn ich nichtgläubig wäre dann wäre ich auch mit euch zufrieden.
Per Mariam ad Christum.

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#10

RE: Papst Franziskus zum Ende der Synode

in Diskussionsplattform Kirche 22.10.2014 22:32
von Shuca • 108 Beiträge

"Die Botschaft betone, dass die Kirche „ein Haus“ sei, „dessen Türen immer offenstehen für alle, ohne Ausnahme“. Das ist nach Ravasis Eindruck „eine Art Grundachse der Synode“. Der Kardinal wörtlich: „Die Kirche ist in erster Linie ein Haus; am Anfang waren ja auch die Familien der Ort, an dem die Eucharistie gefeiert wurde.“
Ohne Ausnahme? Eigentlich solltet ihr aufpassen wenn der Dieb kommt. Aber ihr könnt noch nichtmals eine Stunde mit ihm wachen.
Per Mariam ad Christum.

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