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#1

Wie kann der Glaube außer durch Gebet wiederbelebt werden?

in Diskussionsplattform Kirche 29.10.2015 16:35
von Kristina (gelöscht)
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Wie kann der Glaube außer durch Gebet wiederbelebt werden?

In den nächsten 5 Jahren werden in unserer Pfarreiengemeinschaft mindestens 3 Kirchen geschlossen.
Dass der Glaube mit der Zeit dann weiter versiegt, ist eigentlich voraus zusehenl

Je mehr der Glaube schwindet, desto mehr erkalten die Herzen.

Ich glaube, man muss sich der Situation fügen, so schlimm es auch ist!

Die Ökumene mit anderen Glaubensgemeinschaften die überall betrieben wird, ist
unter anderem
ein Hindernis für die volle Entscheidung für den Glauben an Jesus Christus.

Zitat Pfarrer von Ars:
Wenn man die Religion zerstören will, greift man zuerst den Priester an. Denn wo es keinen Priester mehr gibt, gibt es kein heiliges Opfer mehr, und wo es kein heiliges Opfer mehr gibt, stirbt die Religion.


2.Tim 3,16: die gesamte Bibel kommt von Gott!
2.Petr 1,20-21: Gott gebrauchte menschliche Schreiber!
1.Kor 2,13: Gott wachte über jedem einzelnen Wort der Bibel!
2.Petr 1,21 Der Empfang und die Weitergabe, bzw. Niederschrift des Wortes Gottes geschah unter der Führung des Heiligen Geistes!
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#2

RE: Wie kann der Glaube außer durch Gebet wiederbelebt werden?

in Diskussionsplattform Kirche 29.10.2015 21:38
von Aquila • 5.557 Beiträge

Liebe Kristina

Du hast es genau richtig erfasst....
der nachkonziliäre "interreligiöse Dialog" als Folge-Variante eines
die katholische Identität verdampfen lassenden falschen "Ökumenismus"
ist ein gewichtiges Hindernis für das Wiedererblühen des Glaubens.

Gerade heute gab es bei "katholisches.info" einen Bericht von einem möglicherweise im Jahre 2016 bevorstehenden "Assisi 4"

http://www.katholisches.info/2015/10/29/...igkeit-wichtig/


Die "interreligiös ausformulierten" Verwerfungen durch Papst Franziskus haben wir bereits mehrfach dargelegt.
Als"logische Konsequenz" dieser sog. "brüderlichen Einheit in Unterschiedlichkeit" soll
soll das ang. "Gemeinsame" das "Trennende" überdecken.....
wie sich dies dann anerhört, mussten wir schmerzlich erfahren:

Unverbindliche "Brüderlichkeit" ? (5)


Unmissverständlich hat es Erzbischof Lefebvre in einer Predigt ausgedrückt:
-

"Man mußte bis zum 20. Jahrhundert kommen, um derart unglaubliche Dinge zu hören,
die ihren Ursprung im Geist eines falschen Ökumenismus finden.
Alle sollen sich näherkommen.
Das bedeutet den Ruin der katholischen Lehre!
Es ist nicht möglich, mit allen in der Lehre verbrüdert zu sein,
und trotzdem alle zur katholischen Kirche bekehren zu wollen,
die nicht an sie glauben.

Wie kann man Menschen zur Rückkehr in die katholische Kirche bewegen,
indem man zu ihnen sagt:
„Ihr habt recht. Bleibt bei eurer Religion. Sie ist sehr gut, vielleicht sogar besser als unsere.
Ihr könnt sicher sein, gerettet zu werden.“
Das ist eine Lüge.
Hinter dieser Aussage findet man weder einen missionarischen Geist, noch Nächstenliebe. Personen, die diese Meinung vertreten,
verhalten sich wie ein Arzt, der zu seinem Kranken sagt:
„Sie sind bei guter Gesundheit!“
Dabei ist der Patient dem Tode nahe.
Das gleiche kann man über den Ökumenismus sagen.
Ein Missionär mit katholischem Glauben durchwandert die ganze Welt und sagt:
Kommt zu Jesus Christus, damit ihr gerettet werdet!
Ohne Jesus Christus kann man sich nicht retten.
orange]Er ist Gott. Es gibt keinen anderen Gott. [/orange]
Es wird auch keinen anderen Richter geben, der auf den Wolken kommen wird,
um die ganze Welt zu richten.
Jesus Christus wird alle Menschen richten,
auch die Kommunisten und die Freimaurer.“

Wer wird sagen können:
„Nein, ich brauche Jesus Christus nicht!“?
Niemand wird diese Worte sagen können,
denn Er ist der Schöpfer und der Erlöser.
Es gibt keinen anderen.
[....]
Der Glaube ist der Gehorsam gegen die Wahrheit,
die uns durch die Autorität Jesu Christi gegeben wird und somit durch Gott
.

Daher müssen wir gehorsam sein.
Gott ist nicht irgendein religiöses Gefühl.

-

Nun mag es vielleicht Einwände geben....
"Ja, ja....Lefebvre ...."
doch diese sind schnell verpulverisiert,
wenn wir uns einen Auszug aus der
Grussbotschaft von Papst Benedikt XVI.
anlässlich der feierlichen Eröffnung der restaurierten Aula Magna in der
Päpstliche Universität Urbaniana vom 21. Oktober 2014 vergegenwärtigen.
Diese Aula ist Benedikt XVI. gewidmet .
Der persönliche Sekretär des emeritierten Papstes und Präfekt des Päpstlichen Hauses,
Erzbischof Georg Gänswein, verlas die
Botschaft von Papst Benedikt XVI.:
-

"Aber gilt das wirklich noch, so fragen sich viele Menschen heute innerhalb
und außerhalb der Kirche?
Ist Mission wirklich noch zeitgemäß?
Ist es nicht angemessener, im Dialog der Religionen einander zu begegnen
und miteinander dem Frieden in der Welt zu dienen?

Die Gegenfrage lautet:
Kann der Dialog die Mission ersetzen?
Viele Menschen sind heute in der Tat der Auffassung,
die Religionen sollten einander gegenseitig respektieren
und im Dialog miteinander zu einer gemeinsamen Kraft des Friedens werden.

Bei solchen Auffassungen ist meistens vorausgesetzt,
dass die verschiedenen Religionen Variationen ein und derselben Wirklichkeit seien;
dass „Religion“ das gemeinsame Genus sei, das sich in unterschiedlichen Kulturen unterschiedlich gestaltet und dabei doch dieselbe Realität ausdrückt.
Die Frage nach der Wahrheit, die die Christen ursprünglich vor allem bewegt hatte,
wird hier ausgeklammert.

Man setzt voraus, dass die eigentliche Wahrheit über Gott letztlich unerreichbar sei
und dass nur in verschiedenen Symbolen allenfalls das Unaussprechliche vergegenwärtigt werden könne.
Dieser Verzicht auf die Wahrheit
scheint realistisch und dem Frieden der Religionen in der Welt dienlich.


Aber sie ist zugleich tödlich für den Glauben.

Denn er verliert seine Verbindlichkeit und seinen Ernst,
wenn dies alles nur letztlich austauschbare Symbole sind,
die nur von weitem auf das unzugängliche Geheimnis des Göttlichen verweisen."

-

Wie hiess es doch gleich nochmal zu Beginn des Pontifikates von Papst Franziskus....
"Zwischen seine Amtsführung und derjenigen von Papst Benedikt XVI. passe kein Blatt" ?!



Freundliche Grüsse und Gottes Segen


zuletzt bearbeitet 29.10.2015 21:40 | nach oben springen

#3

RE: Wie kann der Glaube außer durch Gebet wiederbelebt werden?

in Diskussionsplattform Kirche 30.10.2015 07:34
von Kristina (gelöscht)
avatar

Lieber Aquila,
die Schließung von Kirchen und Klöstern in Europa nehmen wir ja schon lange zur Kenntnis.
Was es für mich und sicher auch für viele andere schwierig macht ist,
dass man tatenlos zu sehen muss,
wie - ich drücke es mal so aus - Fehlentscheidungen dazu führen, dass ganze Regionen ohne Messopfer und Priester auskommen müssen.
Es sei denn, die wenigen Gläubigen sind mobil und es ist ihnen wert, auf Dauer zur nächsten Kirche zu fahren.
Der Zusammenschluss vieler Pfarreien hat nicht geholfen, die Kirchen zu füllen - das war klar.

Jede Diskussion mit Laien, die die Kommunion austeilen, die den Rückgang der Gläubigen natürlich auch bemerken ist vollkommen nutzlos,
denn solange der Pfarrer, bzw. die Kirche dahinter steht, gibt es kein Grund zur Änderung.
Mit anderen Worten, man nimmt den Rückgang der Gläubigen schmerzhaft zur Kenntnis, sieht aber offenbar kein Handlungsbedarf einer Kursänderung.

Der Oktober ist einer der Rosenkranzmonate. Hier in meiner Region wurde nun das letzte Mal zweimal in der Woche den Rosenkranz gebetet.
Ab nächstes Jahr nur noch sonntags. Entweder er ist mittwochs ausgefallen oder wir saßen alleine zu viert/zu fünft in der großen Kirche - und ich mit großem Abstand jedesmal die Jüngste.
Dass diese schöne Tradition bald ausstirbt, ist vorauszusehen, nicht nur in meiner Pfarrei.
Daran sieht man, wie sich die Zukunft entwickeln wird - wenn nicht bald ein umdenken erfolgt oder Gebete erhört werden.
Es gibt kaum noch Nachwuchs.

Warum aber eine Kursänderung
(Alte Messe, kniende Mundkommunion, regelmäßige Beichtangebote vor der Messe, usw.)
nicht in Frage kommt,
ist mir schleierhaft.

LG
Kristina


2.Tim 3,16: die gesamte Bibel kommt von Gott!
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zuletzt bearbeitet 30.10.2015 16:29 | nach oben springen


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