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  • Thema von Blasius im Forum Unsere Fürsprecher



    Am 20. Oktober 1682 wurde Crescentia Höß in Kaufbeuren (Bayern, Kreis Schwaben) geboren. Der Vater war Leinweber und ernährte mühsam seine acht Kinder, wiewohl er ungemein fleißig arbeitete. Doch war er mit den Seinigen im einfachen Stand zufrieden, war fromm und beherzigte das Leiden Christi. Die Mutter Lucia hatte besondere Liebe zu den Armen und Kranken. Das Töchterchen Anna (den Namen Crescentia erhielt sie erst im Kloster) übertraf noch die tugendhaften Eltern. Oft verließ sie ihre Gespielen und betete in der Kirche oder in einem Winkel des Hauses. Wenn während des Essens ein Armer kam, so bat sie, ihm ihre Nahrung geben zu dürfen. Schon mit sieben Jahren durfte sie die erste heilige Kommunion empfangen. Sie hatte ja das Jesuskindlein und ihren heiligen Schutzengel als Lehrer. Bei den Arbeiten half sie der Mutter und erlernte vom Vater auch die Weberei.

    Jedoch war ihr Sinn auf das Kloster der Regular-Terziarinnen (Franziskanerinnen) in ihrer Vaterstadt Kaufbeuren gerichtet. Diese nannten zwar Anna ihren kleinen Engel, aber ins Kloster wollten sie selbe doch nicht aufnehmen wegen ihrer Armut; sie selbst waren auch sehr arm. Gott aber half ihr doch ins Kloster. Der edle protestantische Bürgermeister hatte dem Frauenkloster eine große erwünschte Wohltat erwiesen. Diesen Anlaß benützte er und bewirkte die Aufnahme der frommen Jungfrau.

    Bei der heiligen Profeß erhielt sie den Namen Crescentia und den Vornamen Maria, wie alle im selben Kloster: also Maria Crescentia. Vom Eintritt an wurde sie streng behandelt, und ließ man sie fühlen, daß sie nichts mitgebracht hätte. Dies ertrug sie mit Freude, Demut und Geduld und verrichtete in genauem Gehorsam auch die härtesten Arbeiten. Zudem setzte der böse Geist ihr arg zu und mißhandelte sie sogar, Gott wollte dies bis zu einem gewissen Grad gestatten, half ihr aber jedesmal zum Sieg. Die zu strenge Oberin mußte nun abtreten und die neue Oberin anerkannte die Unschuld und die Tugenden der verfolgten Crescentia, ernannte sie zur Pförtnerin und dann zur Novizenmeisterin. Nach deren Verscheiden wurde Crescentia selbst einstimmig zur Oberin gewählt und gewann als eine herzensgute Mutter die Liebe aller. Klug und eifrig versah sie ihr Amt, leitete mehr durch ihr heiliges Beispiel, als durch heilsame Ermahnungen alle zum Fortschritt in der Vollkommenheit an und brachte auch das zeitliche des Klosters in besseren Stand durch den Segen Gottes.

    Sie erhielt auch besondere Erleuchtungen und Visionen. Ihr weiser, von oben erleuchteter Rat wurde von allen Seiten, sogar von hohen und fürstlichen Personen schriftlich und mündlich erbeten und bewundert, dabei blieb sie gleich demütig. Viele Leiden schickte ihr nun Jesus der himmlische Bräutigam. Sie lag sogar da, an Händen und Füßen gelähmt und zusammen gekrümmt. Doch tröstete sich die Braut Christi mit der Betrachtung seiner Leiden und opferte alles den armen Seelen auf. Viele solche erschienen ihr, baten sie um Hilfe, und andere dankten ihr für ihr Gebet und ihre Bußwerke. Crescentia verfaßte auch das schöne Lied „O süße Hand Gottes“ und verschied im Rufe der Heiligkeit am 5. April 1744 im 62. Lebensjahr. Auf ihre Fürsprache hin geschahen viele Wunder. Deshalb wurde sie am 2. August 1801 vom Papst Pius VII. für ehrwürdig erklärt und am 7. Oktober 1900 vom Papst Leo XIII. im St. Petersdom zu Rom feierlich selig gesprochen, wobei viele Pilger, zumal Terziaren, aus Bayern zugegen waren.

    aus: Wilhelm Auer, Kapuzinerordenspriester, Goldene Legende Leben der lieben Heiligen Gottes auf alle Tage des Jahres, 1902, S. 254-255

    https://katholischglauben.info/heilige-c...von-kaufbeuren/

    WEITERS ZUM THEMA:
    Heilige Kreszentia

    Liebe Grüße, Blasius

  • Feierlicher Einzug Jesu in JerusalemDatum05.04.2020 08:58
    Thema von Blasius im Forum Wort- und Begrifferklä...




    5. April 2020

    Einzug Jesu in Jerusalem auf einem Eselsfüllen, gefolgt von seinen Jüngern und dem Volk

    Der feierliche Einzug Jesu in Jerusalem
    (Mt. 21, 1-16; Mk. 11, 1-10; Lk. 19, 29-44; Joh. 12, 12-19)

    Am folgenden Tag (1) setzte Jesus seinen Weg nach Jerusalem fort. Als er nach Bethphage (*), einem Flecken auf dem Ölberg, kam, sandte er zwei Jünger ab und sprach zu ihnen: „geht in den Flecken, der euch gegenüber liegt, und ihr werdet alsbald eine Eselin angebunden finde und bei ihr ein Füllen, auf dem noch niemand gesessen hat. (2) Bindet sie los und führt sie zu mir her. Und wenn euch jemand fragt: Warum bindet ihr sie los? Sa sagt: Der Herr bedarf ihrer; und sogleich wird man sie euch überlassen.“ (3) Sie gingen hin und fanden alles, wie es Jesus gesagt hatte, und brachten das Füllen samt der Eselin zu Jesus. Sie legten ihre Kleider auf das Füllen und setzten Jesus darauf. Das alles aber geschah, damit erfüllt würde, was durch den Propheten gesagt ist: „Sagt der Tochter Sion: Siehe, dein König kommt zu dir, sanftmütig, sitzend auf einer Eselin und auf einem Füllen, dem Jungen eines Lasttieres.“ (4) Das verstanden seine Jünger anfangs nicht; als aber Jesus verherrlicht worden war, da dachten sie daran, daß dies von ihm geschrieben war, und daß man so an ihm getan.

    Als die Volksscharen, die zum Fest gekommen waren, hörten, daß Jesus nach Jerusalem komme, nahmen sie Palmzweige, gingen ihm entgegen und riefen: „Hosanna, gebenedeit sei, der da kommt im Namen des Herrn, der König Israels!“ (5) Viele breiteten ihre Kleider auf den Weg; andere hieben Zweige von den Bäumen und streuten sie auf den Weg, und die schar der Jünger pries Gott laut über alle Wunder, die sie gesehen; und die Scharen des Volkes, die voraus gingen und die nachfolgten, riefen: „Hosanna dem Sohne Davids! Hochgelobt sei, der da kommt im Namen des Herrn! Gebenedeit sei das Reich unseres Vaters David, das da kommt! Friede und Ehre im Himmel! Hosanna in der Höhe!“ So legte auch das Volk Zeugnis ab, das dabei war, als er den Lazarus aus dem Grab rief und von den Toten erweckte! Und deshalb kam ihm auch die Menge entgegen, weil sie gehört hatte, daß er dieses große Wunder gewirkt habe.

    Die Pharisäer aber sagten untereinander: „Seht ihr, daß wir nichts ausrichten? Siehe, die ganze Welt läuft ihm nach!“ Einige derselben sprachen sogar Jesus: „Meister, wehre deinen Jüngern!“ Er aber entgegnete ihnen: „Ich sage euch: Wenn diese schwiegen, so würden die Steine laut ausrufen!“ (6)

    Als Jesus näher kam und die Stadt sah, weinte er über sie und sprach: „Wenn doch auch du es erkenntest, und zwar an dieser zum Frieden dient; nun aber ist es vor deinen Augen verborgen! Denn es werden Tage über dich kommen, da deine Feinde dich mit einem Walle ringsum einschließen und von allen Seiten beängstigen werden. Sie werden dich zu Boden schmettern und deine Kinder, die in dir sind, und in dir keinen Stein auf dem andern lassen, weil du die Zeit deiner Heimsuchung nicht erkannt hast.“ (7)

    Als er in Jerusalem eingezogen war (8), kam die ganze Stadt in Bewegung und sprach: „Wer ist dieser?“ Die Volksscharen aber sagten: „Dieser ist Jesus, der Prophet von Nazareth in Galiläa!“ Jesus ging in den Tempel. Und es kamen zu ihm Blinde und Lahme, und er heilte sie alle. Da aber die Hohenpriester und Schriftgelehrten die Wunder sahen, die er wirkte, und die Knaben, die riefen: „Hosanna dem Sohn Davids!“ da sprachen sie voll Unwillen zu Jesus: „Hörst du, was diese sagen?“ Er aber sprach zu ihnen: „Ja! Habt ihr denn nie gelesen: Aus dem Munde der Unmündigen und Säuglinge hast du dir Lob bereitet?“ (9)

    (*) Bethphage, d. i. Haus oder Ort der Feigen, hatte seinen Namen wahrscheinlich von den zahlreichen Feigenbäumen, die in seiner Umgebung standen. Es lag so nahe bei Jerusalem, daß es noch zum Stadtgebiet gerechnet wurde, aber außerhalb seiner Mauern auf der Höhe des Ölbergs; … Es führt über die mittlere Kuppe des Ölbergs von Bethanien ein Weg nach Jerusalem; außerdem noch ein zweiter im Halbzirkel südlich um die mittlere Kuppe zwischen dieser und dem Berg des Ärgernisses (10) an einem tiefen Tal hin. Weil dieser südliche Weg der gangbarste nach Bethanien ist, nahm man an, er sei auch von Christus eingeschlagen worden. Die Meinung der Franziskaner in Jerusalem dagegen hielt von jeher an der Stelle auf der Höhe des Ölbergs fest, und alljährlich am Palmsonntag führten sie ehedem eine feierliche Prozession von Bethanien hierher und von hier nach Jerusalem…

    Anmerkungen:

    (1) Am Sonntag, dem 10. Nisan (2. April 30), am fünften Tage vor Ostern, an dem man das Osterlamm festlich geschmückt in das Haus brachte, von wo es am Nachmittag des 14. Nisan zum Tempel gebracht und geschlachtet wurde, wollte Jesus, das wahre Osterlamm, seinen feierlichen Einzug in Jerusalem halten, wo er am Abend des 14. Nisan sich den Seinigen zur Opferspeise geben, am 15. Nisan durch seinen Tod am Kreuz unsere Erlösung und Befreiung aus der Gewalt des Satans vollbringen wollte. Die Kirche feiert diesen festlichen Einzug alljährlich am Palmsonntag. (Meyenberg, Homil. und katechet. Studien 367ff) – Kellner, (Heortoligie 45ff), der sich auf die sehr eingehende, höchst interessante Beschreibung stützt, die die aquitanische Pilgerin (Silvia oder Etheria) von den im 4. Jahrhundert in Jerusalem üblichen Zeremonien der Karwoche gibt, sucht den Ursprung unserer Palmen-Prozession wohl mit Recht in Jerusalem.
    (2) Weil es für den König, den Messias, bestimmt war, durfte es nicht schon vorher von andern gebraucht sein. Die Eselin wurde mitgenommen, weil das Junge an sie gewöhnt war und ihrer Begleitung nicht beraubt werden sollte.
    (3) Nach B. Weber (Kath 1908, II 446ff) dürfte der griechische wie der Vulgatatext von Mt. 21,3 im Einklang mit der patristischen Exegese zu übersetzen sein: „und sogleich [oder: sogleich, aber scil. nach dem Gebrauch] wird er sie [Eselin und Füllen] zurück schicken“. So auch Mk. 11, 3.
    (4) Die ersten Worte sind aus Isaias (62, 11); der Hauptinhalt der Stelle aus Zacharias (9,9); es war voraus gesagt, weil es geschehen sollte, und Jesus erfüllte es, weil es voraus gesagt war. Als Friedensfürst, sanftmütig und demütig, nicht als irdischer König, wollte sich Jesus schon durchs eine äußere Erscheinung erweisen.
    (5) Der Messias; denn auf ihn bezogen die Juden allgemein obige Worte des sog. „Hallel“ (Ps. 117, 26), die beim Essen des Osterlammes und besonders feierlich beim Laubhütten-Fest in diesem Sinne gesungen wurden. Daß man ihnen hier in der Anwendung auf Jesus den gleichen Sinn gab, erhellt aus dem ganzen Vorgang selbst, da all diese Huldigungen Jesus nur als dem Messias dargebracht wurden und durch die großen Wunder Jesu, besonders durch die Auferweckung des Lazarus, veranlaßt waren. – „Hosanna“ (griechische Wiedergabe des hebräischen Hoschiʼanna), eigentlich „Hilf doch!“ d. h.: O Herr, laß doch das Werk des Messias gelingen! Diese ursprüngliche Bedeutung wird in unserer Liturgie nicht mehr empfunden, sondern „Hosanna“ ist als Jubelruf gebraucht.
    (6) Selbst die leblose Natur würde Zeugnis geben, daß ich der Messias, Gottes Sohn bin. Fünf Tage später schwiegen die Jünger, da redeten die Steine, indem bei seinem Tode die Erde bebte und Felsen sich spalteten und so Zeugnis ablegten von seiner Gottheit.
    (7) Lk. 19, 41-44; vgl. 13, 34f. Das war gerade der Zweck des feierlichen Einzugs Jesu in Jerusalem. Jesus wollte sich nach so vielen und großen Wundern den Juden feierlich als Messias offenbaren. Aber er wußte, daß er nicht Glauben, sondern den Tod finden werde. Dennoch bot er ihnen auch noch diese letzte Gnade an, bei der sie sich entscheiden mussten. Darum war dies so recht eigentlich für die Juden der entscheidende „Tag des Heils“ (vgl. 2. Kor. 6, 2), die entscheidende „Zeit der Heimsuchung“ (vgl. Lk. 1, 68 u. 78). Jerusalem erkannte das nicht, und so ging das von Jesus verkündete Strafgericht für die schreckliche Verblendung und Verstockung Jerusalems 40 Jahre später unter dem römischen Feldherrn Titus buchstäblich in Erfüllung. (siehe den Beitrag: Zerstörung Jerusalems durch Titus)
    (8) Durch die östliche Tempelpforte, das „Goldene Tor“. – Siehe C. Schick, Durch welches Tor ist Jesus am Palmsonntag in Jerusalem eingezogen? In ZDPV 1899, 94.
    (9) Vgl. Ps. 8, 3; dort ist zunächst die Rede von der überwältigenden Schönheit des gestirnten Himmels, die selbst das unmündige Kind entzückt, das so Zeugnis ablegt von der Größe des Schöpfers. Das Stammeln des Kindes beschämt und verdammt die Gottesleugner und Feinde Gottes. In noch höherem Grade musste der Jubel der Kinder beim Anblick der Wunder Christi den Stolz und die Verblendung der Hohenpriester und Schriftgelehrten beschämen und verdammen. Der Heiland führt zwar nicht eigens den ernsten Zusatz zu den obigen Worten an, nämlich: „um deiner Widersacher willen, um den Feind und Rachgierigen zum Schweigen zu bringen“, aber seinen Gegnern als Kennern der Psalmen musste sofort bei seinen Worten auch dieser Zusatz in den Sinn kommen.
    (10) So genannt, weil dort Salomon seinen heidnischen Frauen zulieb Götzenaltäre errichten und auf denselben opfern ließ. –

    aus: Schuster u. Holzammer, Handbuch zur Biblischen Geschichte, Zweiter Band, Das Neue Testament, 1910, S. 399 – S. 403

    https://katholischglauben.info/feierlich...u-in-jerusalem/


    ZUR ZEIT WÜRDE JESUS DURCH LEERE GASSEN REITEN!


    Liebe Grüße, BlasiusTT



  • Der Heilsplan Gottes für den Menschen
    Gott offenbart seinen „gnädigen Ratschluß“

    Liebe Leserinnen und Leser,

    Unterricht für den Palmsonntag

    1 Unterricht für den Palmsonntag
    1.1 Was lehren uns die Worte des heiligen Apostels Paulus?
    1.2 Warum kniet der Priester mit seinen Dienern gegen Ende der Passion eine Zeitlang nieder?
    1.3 Warum ist Jesus so feierlich in Jerusalem eingezogen?
    1.4 Warum ist Ihm das Volk mit Palmzweigen entgegen gegangen?
    1.5 Was versinnbildet der feierliche Einzug Jesu in Jerusalem noch mehr?
    1.6 Wie sollen wir uns nach dem Bild des Einzuges Jesu in Jerusalem auf die heilige Kommunion vorbereiten?

    Die heilige Karwoche beginnt mit dem Palmsonntag, und dieser wird so genannt, weil die Kirche, um das Andenken an den Eingang Christi in Jerusalem, bie welchem Er von dem andächtigen Volk mit Palmen empfangen wurde (Matth. 21), zu begehen, heute in den Kirchen Palmen weihen und mit denselben eine feierliche Prozession halten läßt.

    Die heilige Messe

    Wie durch die Palmenweihe und Prozession an den Eingang in Jerusalem und die letzten Tage Jesu, so erinnert die Kirche durch die heutige Messe an sein Leiden, um uns zum Mitleiden und zur Reue über unsere Sünden aufzufordern, und fleht deshalb im Eingang derselben: „Herr! Entferne deine Hilfe nicht von mir, habe acht auf meinen Schutz. (Ps. 21, 20) Errette mich aus des Löwen Rachen und meine Niedrigkeit von Einhornshörnern.“ (Ps. 21, 22) „Gott, mein Gott, schaue auf mich; warum hast Du mich verlassen? Das Geschrei meine Sünden entfernt mein Heil.“ (Ps. 21, 1)

    Gebet der Kirche.
    Allmächtiger, ewiger Gott! Der Du unsern Heiland, um dem Menschengeschlecht ein Beispiel der Demut zur Nachahmung aufzustellen, Fleisch annehmen und den Tod des Kreuzes erdulden ließest, verleihe gnädiglich, daß wir, gleichwie wir die Denkmale seines geduldigen Leidens besitzen, also auch der Teilnahme an seiner Auferstehung gewürdigt werden; durch denselben Jesum Christum, unsern Herrn. Amen.

    Lesung aus dem Brief des hl. Apostels Paulus an die Philipper. Kap. 2 Vers 5-11.

    siehe Phil. 2, 5-11


    Was lehren uns die Worte des heiligen Apostels Paulus?
    Sie lehren uns 1) die große Erbarmung Jesu Christi, in welcher Er Knechtsgestalt annahm, ein Mensch und gehorsam wurde bis zum Tod am Kreuz, wie wir es diese Woche alle Tage betrachten; 2) daß aber dieser so erniedrigte Jesus der wahre Gott sei; und wir deshalb anbetend unsere Knie vor Ihm beugen sollen; 3) daß wir bei Betrachtung der unendlichen Erniedrigung Jesu in seinem Leiden nicht an seiner Gottheit irre, sondern mit um so größerer Liebe und Dankbarkeit erfüllt werden sollen; 4) daß wir, da Gott selbst sich so weit verdemütigte, auch demütig wandeln sollen.

    Übung.
    Erwecke diese Woche alle tage mehrmals Akte der Anbetung des gekreuzigten Sohnes Gottes; demütige dich täglich aus Liebe zu dem gedemütigten Heiland und bete:

    Wäre ich doch so gesinnt, so demütig und gehorsam, wie Du, o mein Jesus! Wie strafbar und boshaft ist es nicht, daß ich, ein Sünder, immer nur meinen Willen erfüllen will, während Du die unendliche Majestät, Dich im Gehorsam bis zum Tode am Kreuz erniedrigt hast! Um dieses deines Todes willen bitte ich Dich, Du wollest mir die Gnade geben, fortan in Demut und Gehorsam treu Dir nachzufolgen. Amen.

    An der Stelle, wo in der heiligen Messe sonst das heilige Evangelium gelesen wird, liest heute der Priester die Leidensgeschichte des Heilandes, die sog. Passion, nach dem hl. Evangelisten Matthäus, am Dienstag nach dem hl. Markus, am Mittwoch nach dem hl. Lukas und am Karfreitag nach dem hl. Johannes.

    Warum geschieht dies?

    Diese Sitte findet sich schon in den frühesten Zeiten des Christentums und mahnt uns, daß wir in dieser Woche so viel als möglich den für uns leidenden Heiland vor Augen haben sollen.

    Warum kniet der Priester mit seinen Dienern gegen Ende der Passion eine Zeitlang nieder?
    Er tut dies, wenn er zu der Stelle kommt, die den Tod Jesu meldet, um dadurch die Trauer der Kirche auszudrücken, zugleich aber, um im Namen des Volkes Gott die schuldige Anbetung und Danksagung darzubringen für die durch den Tod des Herrn uns erworbene Erlösung.

    Bei der Palmweihe und am Schluss der heiligen Messe liest der Priester folgendes

    Evangelium nach dem hl. Matthäus. Kap. 21, Vers 1-9

    Warum ist Jesus so feierlich in Jerusalem eingezogen?
    1) Um sich als den verheißenen Messias und König der Juden darzustellen, dessen Einzug in Jerusalem der Prophet Zacharias (Zach. 9, 9) in solcher Weise voraus gesagt hatte;

    2) um die Schriftgelehrten und Pharisäer, wie das ganze jüdische Volk, durch Erfüllung dieser Weissagung aufs bestimmteste zum Glauben an Ihn aufzufordern;

    3) um ihnen zu zeigen, daß Er, wenige Tage nachher dem Tode überliefert, sich freiwillig hingebe;

    4) um ihnen das Wesen seines Reiches – Sanftmut und Liebe – deutlich vor Augen zu halten und zu zeigen, daß sein Reich nicht ein irdisches, sondern ein geistiges sei.

    Warum ist Ihm das Volk mit Palmzweigen entgegen gegangen?
    1) Aus Ehrfurcht und Liebe wegen der Wunder, die Jesus gewirkt, besonders wegen der Auferweckung des Lazarus.

    2) Insbesondere aber, geschah es aus göttlicher Eingebung, teils um die Weissagungen zu erfüllen, teils um anzudeuten, daß Jesus als Sieger über Tod, Teufel und Hölle den menschen die Palme des Friedens mit Gott, mit sich und den Mitmenschen erringen und die Pforte des himmlischen Jerusalem öffnen würde.

    Was versinnbildet der feierliche Einzug Jesu in Jerusalem noch mehr?
    Er versinnbildet die österliche heilige Kommunion. Diese Kommunion bereitet dem göttlichen Heiland 1) einen Triumph, wenn unsere Seele würdig vorbereitet ist; 2) bitteres Leiden, wenn wir lau oder gar unwürdig hinzutreten.

    Wie sollen wir uns nach dem Bild des Einzuges Jesu in Jerusalem auf die heilige Kommunion vorbereiten?
    Wir sollen Jesus im heiligsten Altars-Sakrament entgegen gehen

    1) mit den Kindern, d h. mit unschuldigem, reinem Herzen;

    2) mit Ölzweigen, d. h. mit demütigem und sanftmütigem Herzen, geziert mit Werken der Barmherzigkeit und des Friedens;

    3) mit Palmzweigen d. h. mit recht vielen Siegen über unsere bösen Neigungen.

    Übung.
    Stelle dir recht oft das Bild des auf einer Eselin sanftmütig reitenden Heilandes vor und erfreue dich an der Liebe und Sanftmut Jesu. So kommt Er in der heiligen Kommunion auch zu dir; sorge, daß du einst mit ihm jubelnd in den Himmel einziehen kannst.

    Gebet.
    O Jesus! Du immer grünender und Frucht tragender Baum des Lebens! gib, daß wir, den Palmen gleich, durch die Liebe immer grünen, durch Ausübung guter Werke blühen und Frucht bringen und, dadurch vorbereitet, die Ostern würdig begehen mögen. Amen.

    Betrachtung.
    Jesus ruft: „Mich dürstet!“, und man reicht Ihm Galle und Essig. – Und du, o Christ! Willst nur deiner Gaumenlust dienen? O bereue sie und verleugne sich aus Liebe zu Jesus! –

    in: Leonhard Goffine, Ord. Praem.; Unterrichts- und Erbauungsbuch oder Katholische Handpostille, 1885, S. 224 – S. 228

    https://katholischglauben.info/karwoche-...en-palmsonntag/


    Liebe Grüße, Blasius

  • Fernsehübertragung der heiligen Messe?Datum04.04.2020 21:31
    Thema von Blasius im Forum Diskussionsplattform K...




    Josef Pieper zur Problematik der Fernseh-Übertragung der hl. Messe


    Auf dem Grunde des geschichtlichen Vorgangs, den wir als »Säkularisierung« bezeichnen, geschieht vor allem eine fortschreitende Schwächung der natürlichen religiösen Grundvorstellungen. Es handelt sich um etwas, das fast noch schlimmer und hoffnungsloser ist als »Entchristlichung«, weil sozusagen die Hand zu verdorren droht, mit welcher der Mensch das eigentlich Christliche zu fassen vermag. Weil aber anderseits der Vorgang nicht formell und unmittelbar »Entchristlichung« ist, setzt er sich um so leichter und unmerklicher innerhalb der Christenheit selbst durch.

    Der Begriff »Zeichen« im Sinne des Realsymbols ist zum Beispiel zweifellos nicht ein eigentlich und ausschließlich christlicher Begriff; aber niemand, der diesen Begriff nicht lebendig zu vollziehen vermag, kann verstehen und lebendig vollziehen, was ein Sakrament ist. Was aber für den Begriff »Zeichen« gilt, trifft in ähnlichem Sinn zu für den Begriff des »Opfers«, den Thomas dem Bereich des »Naturrechts« zuweist, und für den der »heiligen Handlung«.

    Was nun die Fernseh-Übertragung der heiligen Messe betrifft, so scheint sie mir einerseits bereits vorauszusetzen, daß der lebendige Sinn dafür, was eine »heilige Handlung« ist, entscheidend geschwächt ist; anderseits und vor allem wird durch solche Übertragungen diese Schwächung immer weiter, bis zur Unheilbarkeit, voran getrieben.

    Zum Wesen der heiligen Handlung gehört die Schranke gegenüber dem profanen Bereich, gegenüber Markt und Straße. Es ist aber gerade diese Schranke, die in der Fernseh-Übertragung der Mysterienfeier durchbrochen und zerstört oder vielmehr als gar nicht vorhanden erklärt wird — so daß der rechte Name für das, was hier geschieht, »Profanierung« ist.

    Das gelegentlich angeführte Argument, die heilige Messe könne auch in Tanzlokalen, im Konzentrationslager usw. würdig gefeiert werden, verfehlt den Kern des Sachverhalts; denn in all diesen Fällen verwirklicht sich die »Schranke« durchaus, und sei es durch nichts anderes als durch die schweigende Ehrfurcht der »Umstehenden« und Mitfeiernden.

    Im Fall der »Fernsehmesse« aber wird die Schranke auf doppelte Weise zerstört: erstens versetzt die Übertragung das Bild der heiligen Handlung mit unvermeidlicher Wahllosigkeit mitten in den profanen Bereich, auf die Straße und auf den Markt, in ausnahmslos jede Situation des alltäglichsten Lebens; zweitens dringt das Instrumentarium der öffentlichen Neugier und Langeweile in den Raum der heiligen Handlung ein.

    Man darf nämlich das Vehikel der Übertragung, eben den Fernseh-Funk, nicht rein abstrakt betrachten — etwa als die bloße Ermöglichung einer optisch-akustischen Übermittlung von einem Ort an viele andere Orte. Konkret soziologisch gesehen ist der Fernseh-Funk ein Instrument der Massenunterhaltung, wodurch der Befund, daß eine Fernseh-Übertragung der heiligen Messe dem Charakter der heiligen Handlung widerstreite, noch mehr Gewicht bekommt. Die Bedenkenlosigkeit, mit welcher [in einem befürwortenden Bericht über die Pariser Übertragungen] von der Vermeidung der »Eintönigkeit« durch Wechsel des »Dekors« gesprochen wird, ist eine äußerst beunruhigende Bestätigung dafür, daß hier völlig sachfremde Kategorien ins Spiel kommen.

    Übrigens wird nicht allein die »heilige Handlung« im engeren Sinn der kultischen Feier angetastet. Es gibt auch natürliche »Mysterien«, die der gesunde Sinn durch das Schweigen der Scham und der Ehrfurcht schützt. Wer das Gesicht eines ins Gebet versunkenen Menschen oder gar den Augenblick, da ein Gläubiger den Leib des Herrn empfängt, zu photographieren wagt, und zwar nicht sozusagen zufällig und beiläufig [wie es einmal bei besonderen Anlässen geschehen mag], sondern mit systematischem Vorbedacht; und wer, wie es etwa in der Pariser »Fernseh-Kapelle« gebräuchlich zu sein scheint, den Gläubigen zumutet, sich in solcher Situation der Kamera auszusetzen — der muss bedenken, daß auch damit schon eine Profanierung geschieht, eine Profanierung, die sich nur dem Grade nach unterscheidet von einer etwaigen filmischen Publizierung von Geburt, Sterben und Zeugung.

    Dies alles bedeutet jedoch keineswegs, daß die christliche Verkündigung und Missionierung sich nicht aller technischen Mittel, und also auch des Fernsehens, bedienen dürfte; im Gegenteil, sie muss sich ihrer bedienen. Missionierung aber hat wesentlich den Sinn der Hinführung zum Glauben und zum Geheimnis. Niemals jedoch in der Kirchengeschichte ist die unvermittelte Darbietung des Mysteriums selbst auch an die Nicht-Eingeweihten als eine mögliche Form der Missionierung betrachtet worden. Der Fernseh-Funk bietet zweifellos neue Möglichkeiten der Missionierung. Die Übertragung der Messfeier ist keine solche Möglichkeit.

    Es ist gesagt worden, es sei von der Fernseh-Messe für die Gläubigen eine »Stärkung des religiösen Sinnes« zu erwarten. Nachdem allenthalben Klarheit darüber besteht, daß eine sakramentliche Teilhabe an der heiligen Messe durch eine Fernseh-Übertragung nicht zustande kommen kann, bleibt nur übrig, eine Erleichterung oder Intensivierung der »intentionalen« Teilhabe anzunehmen.

    Diese Annahme aber erscheint höchst problematisch. Platon hat gesagt, schon die Schrift bedeute, obwohl sie ein Mittel der Fixierung und Aufbewahrung sei, dennoch eine Schwächung der menschlichen Erinnerungskraft. Und es ist eine längst erwiesene Tatsache, daß die technische Erleichterung des Sehens sowie die gesteigerte Darbietung von »Seh-Stoff« die Intensität des Sehens in bedrohlichem Maße geschwächt hat, obwohl man zunächst das Gegenteil erwarten möchte. Es ist mehr als fraglich, ob die Fernseh-Übertragung der heiligen Messe in den Zuschauern durchschnittlicher Weise eine Steigerung der inneren Teilnahme bewirkt und ob nicht der Kranke oder der sonst wie Verhinderte, die ja immer wieder als Beispiel angeführt werden, viel intensiver »teilnehmen«, wenn sie durch Lesung der Messgebete oder durch eine wirkliche innere Vergegenwärtigung die heilige Handlung mitvollziehen. Es ist eine vornehmliche Aufgabe der religiösen Erziehung, die Gläubigen zu solchem inneren Mitvollzug fähig zu machen. Von der anscheinenden »Erleichterung«, welche die Fernseh-Messe bedeutet, ist dies Resultat nicht nur nicht zu erwarten; es ist im Gegenteil zu befürchten, daß es gerade vereitelt werden könnte.

    Das entscheidende Gegenargument bleibt jedoch das der »Profanierung«. — Es scheint mir eines der überzeugendsten und erfreulichsten Ergebnisse der liturgischen Erneuerungs-Bewegung zu sein, daß sowohl der schlichte Sinn einfacher Menschen als auch, wie ich aus zahlreichen Gesprächen und Diskussionen weiß, die instinktive Antwort vor allem der akademischen Jugend die Fernseh-Übertragung der Messe mit großer Mehrheit ablehnt, und zwar aus diesem Grunde.

    aus: Josef Pieper, Weistum Dichtung Sakrament, 1954, S. 271 – S. 275

    https://katholischglauben.info/fernsehue...heiligen-messe/


    Liebe Grüße, Blasius




  • Mehr Ehrlichkeit von Anfang an hätte gutgetan

    Von Johannes Boie
    Chefredakteur WELT AM SONNTAG

    Im Kampf um die begehrten Atemschutzmasken verhalten sich die USA offenbar nicht fair:
    200.000 Masken, die das Land Berlin bestellt hatte, sollen von den USA konfisziert worden sein.

    Quelle: WELT/ Michael Wüllenweber

    In dieser Krise läuft vieles in Deutschland besser als woanders.

    Manches aber nicht.

    Kritische Fragen müssen daher erlaubt sein.
    Zum Beispiel, warum es in Deutschland kaum möglich ist, Schutzmasken zu tragen.
    Und warum es so viele falsche Versprechen gibt.

    Diese Woche hat Bundesgesundheitsminister Jens Spahn Flüge von Iran nach
    Deutschland gestoppt.

    Das ergibt Sinn, wie vieles, das Spahn in diesen Tagen tut,
    denn in Iran ist die Zahl der am Coronavirus Erkrankten hoch
    und die Zustände sind furchtbar.

    Die Regierung dort kümmert sich um Terroristen in aller Welt, aber nicht um ihr Volk.
    Allerdings bedeutet die Spahn’sche Anweisung auch, dass bislang
    Flüge aus Iran nach Deutschland erlaubt waren.

    Und tatsächlich: Wie man in Luftverkehrsdatenbanken nachlesen kann,
    landete zum Beispiel am 28. März und am 1. April jeweils ein Airbus aus Teheran in Frankfurt.

    Da waren deutsche Nordseeinseln bereits seit 14 Tagen abgeschottet,
    viele Bürger waren aus ihren Ferienwohnungen geworfen worden,
    in Niedersachsen war ein entsprechender Fall bereits gerichtlich bestätigt worden.

    In die letzte Kategorie gehören nicht nur die Flüge aus Iran,
    sondern auch die Debatte über Gesichtsmasken.
    Halb Asien läuft mit Masken im Gesicht herum,
    und zwar auch in Zeiten nicht akuter Pandemien.

    In Deutschland ist das nicht möglich, weil sich die Position der Bundesbehörde
    Robert-Koch-Institut in dieser eher simplen Frage gerne mal ändert.
    Man muss kein Mediziner sein, um zu ahnen, dass weniger die Frage,
    ob Masken helfen, als jene, ob genügend Masken da sind,
    die Debatte prägt.

    Hier hätte mehr Ehrlichkeit von Anfang an gut getan.

    Natürlich kann sich die Einschätzung von Ministern und den Behörden
    während einer Krise ändern.
    Sie muss es sogar. Es kommt deshalb in dynamischer Lage darauf an,
    keine Versprechen zu geben. Sie lassen sich kaum halten.

    Zum Beispiel, dass man „alles tun“ werde, dass „kein Arbeitsplatz und kein
    gesundes Unternehmen schließen muss und verloren geht“ (Wirtschaftsminister Altmaier),
    oder auch die Aussage, wonach „die Gefahr für die Gesundheit der Menschen
    in Deutschland durch diese neue Atemwegserkrankung aus China nach
    unserer Einschätzung weiterhin gering bleibt“ (Gesundheitsminister Spahn)
    waren in dieser Hinsicht zwei Statements, die, wie es die Kanzlerin formulieren würde,
    „nicht hilfreich“ waren.

    https://www.welt.de/debatte/kommentare/a...e-gutgetan.html

    https://www.welt.de/debatte/kommentare/a...e-gutgetan.html

    -

    Coronavirus-Epidemie oder Angst-Epidemie? (4)

    ES KÖNNTE SEIN DASS:

    GEGENSEITIGES ABSICHTLICHES MEDIZINISCH ÜBERWACHTES

    ANSTECKEN MIT COVID-19 DAZU FÜHRT DASS JEDER MENSCH ANTIKÖRPER BILDET

    UND IMMUNISIERT IST UND DIES WEITERGIBT.

    DAS KANN KOMMEN, WEIL ES NOCH KEINEN IMPFSTOFF GIBT UND KEIN MEDIKAMENT.

    DIESE ART VON MASSEN BEVÖLKERUNGS SCHUTZ IST KOSTENGÜNSTIG UND LANGFRISTIG

    NACHHALTIG WIRKSAM VOR NEU INFEKTIONEN. DER WIRTSCHAFT, DER KATH. KIRCHE

    UND DEN MENSCHEN WÄRE VIEL NACHTIELIGES ABER AUCH DIE

    MÖGLICHKEIT UMZUDENKEN ERSPART GEBLIEBEN.


    Liebe Grüße, Blasius -



  • Profielfoto Deutsche Presse-Agentur Deutsche Presse-Agentur

    Bundeskanzlerin Merkel stimmt Deutschland auf „ein Ostern wie nie zuvor“ ein

    Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) unterstreicht erneut,
    wie sehr das Coronavirus unser Leben derzeit verändert.
    Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) unterstreicht erneut,
    ie sehr das Coronavirus unser Leben derzeit verändert.

    Bundeskanzlerin Merkel nennt noch keine Stichtage für das Ende der Beschränkungen.

    Sie erwartet wegen der Maßnahmen ein „Ostern wie nie zuvor“.

    Jüngste Infektionszahlen machten Hoffnung, von einem Trend zu sprechen, wäre aber verfrüht.

    Bundeskanzlerin Angela Merkel hat alle Bürger aufgefordert, sich auch an Ostern und in den Ferien an die Kontaktbeschränkungen zur Eindämmung der Corona-Epidemie zu halten. Die CDU-Politikerin sagte am Freitag in ihrem wöchentlichen Podcast, sie könne noch keine Stichtage für ein Ende der Anordnungen nennen. Dies wäre in der jetzigen Situation auch unverantwortlich.

    Sie versicherte aber, dass die Bundesregierung und sie persönlich alles in ihrer Macht Stehende tun, um die Maßnahmen möglichst bald zurückfahren zu können. Derzeit stiegen aber die Infizierten-Zahlen noch zu stark an. Es stimme zwar, dass jüngste Zahlen des Robert-Koch-Instituts ein wenig Hoffnung machten. „Aber es ist definitiv viel zu früh, um darin einen sicheren Trend zu erkennen.“

    Leitlinien für reduziertes öffentliches Leben bleiben unvermindert bestehen
    Deshalb blieben alle Leitlinien für das reduzierte öffentliche Leben und für die Einschränkung der Kontakte unvermindert bestehen – zunächst bis einschließlich 19. April, dem Ende der Osterferien in den meisten Ländern. Wie es dann weiter gehe, hänge davon ab, „an welchem Punkt der Ausbreitung des Virus wir dann in Deutschland stehen und wie sich das in den Krankenhäusern auswirkt“.

    In Deutschland gelten zurzeit umfassende Kontaktsperren für die Bürger, außerdem sind unter anderem Restaurants, Theater, Kinos sowie Spielplätze und viele Geschäfte geschlossen.

    „Wir alle werden eine ganz andere Osterzeit erleben als je zuvor“, sagte Merkel. Ostern sei für Millionen von Christen der Kirchgang, der „Ostersonntag mit der ganzen Familie, vielleicht ein Spaziergang, Osterfeuer.“ Das sei auch für viele ein Kurzurlaub an der See, in den Bergen, oder bei Verwandten. „Normalerweise. Aber nicht in diesem Jahr“, sagte die Kanzlerin.

    Merkel nach Quarantäne:
    „Ich bin froh, mich heute wieder aus dem Kanzleramt an Sie wenden zu können.“
    Auch einen Osterspaziergang sei nur nach den Regeln möglich, die seit gut zwei Wochen gelten: nur mit Familienangehörigen, mit denen man zusammenwohnt, oder mit höchstens einer anderen Person außerhalb dieses Kreises, mahnte Merkel. Dabei müsse auch immer an den nötigen Abstand zu anderen Menschen gedacht werden: eineinhalb Meter oder besser zwei. „Vergessen wir auch nicht, an gründliches und häufiges Händewaschen zu denken.“ Ein einfacher Mundschutz könne nicht das Einhalten des Abstandes ersetzen. „Solange es keinen Impfstoff und kein Medikament gegen das Virus gibt, ist die Einhaltung des Abstandes der wirksamste Schutz.“

    Merkel sagte weiter, sie denke auch an die Juden und Muslime
    in Deutschland und alle anderen Gläubigen,
    die jetzt nicht in ihren Gotteshäusern zusammenkommen könnten.

    „Das ist eine dieser Einschränkungen, die wirklich an den Kern einer Gesellschaft gehen
    und die wir nur im Notfall und nur so lange wie unbedingt erforderlich hinnehmen können.“

    Die Kanzlerin nahm an diesem Freitag nach zweiwöchiger Corona-Quarantäne ihre Dienstgeschäfte im Kanzleramt wieder auf und zeigte nun Verständnis vor allem für die vielen älteren und kranken Menschen, die von der Außenwelt abgeschnitten sind. „Ich bin froh, mich heute wieder aus dem Kanzleramt an Sie wenden zu können.

    Meine häusliche Quarantäne ist vorbei, und mir geht es gut. Jetzt ahne ich:
    14 Tage allein zu Hause, 14 Tage nur am Telefon und im Netz mit der Welt verbunden zu sein,
    das ist nicht leicht.“

    „Das ist eine Herkulesaufgabe.“
    Dies sei ganz besonders nicht leicht „für die vielen älteren oder erkrankten Menschen in dieser Zeit, die alleine zu Hause sein müssen, weil das Virus für sie eine große Gefahr darstellt. (…) Mein herzlicher Gruß und alle meine guten Wünsche gehen an Sie, die Sie jetzt in dieser Situation sind“, sagte Merkel.

    Die Bürger könnten sich indessen darauf verlassen, „dass die Bundesregierung und auch ich persönlich tatsächlich Tag und Nacht darüber nachdenken, wie wir beides schaffen können: also sowohl den Gesundheitsschutz für alle als auch einen Prozess, mit dem das öffentliche Leben auch wieder Schritt für Schritt möglich wird“, sagte die Kanzlerin. Sie fügte hinzu: „Das alles insgesamt im Blick zu haben, das leitet mich. Das ist eine Herkulesaufgabe.“ Damit dies weiter gelinge, „brauche ich, das sage ich ganz offen, auch weiter Ihre Mithilfe“.

    https://www.businessinsider.de/politik/d...-nie-zuvor-ein/
    ----------------------------------------------------------------------------------------------------------
    Stand: 4. April 2020, 14.08 Uhr / Quelle: Johns-Hopkins-Universität

    ....................................Infizierte Todesfälle Genesene

    Deutschland....................91.159............1.275...........24.575

    Italien ............................119.827..........14.681...........19.758

    Spanien.........................124.736...........11.744...........34.219

    China...............................82.543.............3.330...........76.942

    USA................................ 278.458............7.159............9.897

    Weltweit........................1.131.713..........59.884........233.591


    https://www.merkur.de/welt/coronavirus-d...r-13600954.html
    ------------------------------------------------------------------------------------------------------------

    Stand in Österreich: 4.4.2020, 09.30 Uhr

    Bisher durchgeführte Testungen: 104.134

    Bestätigte Fälle: 11.781

    Todesfälle: 186


    https://orf.at/corona/stories/3157533/
    ------------------------------------------------------------------------------------------------------------



    Liebe Grüße, Blasius



  • @Aquila

    bei leider allzuvielen Seelen werden Drangsale keine Änderung ihrer Lebensführung bewirken,
    zu tief verwurzelt ist die Rebellion gegen Gottes Ordnung und Gesetze, zu schwer wiegt das "Nein"
    zu Gnade und Erlösung


    Lieber Aquila,

    danke für Deinen tiefgründigen Beitrag.

    Leider werden Gottes Ordnung und Gesetze immer noch nicht verstanden und befolgt.

    Solange dieses so ist, wird es immer wieder zu Drangsal, Katastrophen
    und andere Hinweise zur Umkehr und Rückbesinnung kommen.
    Dies dient alles um zur Wahrheit zu kommen.

    Dazu folgende Worte:

    Nicht mehr von Gott wünschen als er uns verleiht

    1 Nicht mehr von Gott wünschen als er uns verleiht
    1.1 Nicht allen ist es gegeben, zur Höhe der Vollkommenheit zu gelangen
    1.2 Beispiele aus der Heiligen Schrift: Dein Wille geschehe
    1.3 Bringen wir Gott auch unsern Verstand zum Opfer dar

    Nicht allen ist es gegeben, zur Höhe der Vollkommenheit zu gelangen

    XIII. Wir sind jetzt an dem letzten und vielleicht schwierigsten und empfindlichsten Punkt:

    wir sollen nämlich selbst die Tugend, die Gnade und die ewige Glorie nur in dem Maße wollen, als Gott sie uns geben will, und uns nicht mehr wünschen, als er uns verleiht. Durch unsere Treue die uns bestimmte Stufe der Vollkommenheit zu erreichen, das sei unser ganzes Bemühen. Nicht allen ist es gegeben, sich zu derselben Höhe empor zu schwingen. So ist es zum Beispiel sicher, daß wir, trotz der gewissenhaftesten Mitwirkung mit der Gnade, doch nie so rein, so demütig, so vollkommen werden können als die allerseligste Jungfrau Maria. Wer wird die Gnade und Seligkeit der Apostel erreichen? Wer wird die vollendete Heiligkeit und Tugend des hl. Joseph erlangen? Oder wer könnte dem hl. Johannes dem Täufer gleichkommen, ihm, den der göttliche Heiland selbst den größten unter den Menschenkindern nennt? In diesem Punkt wie in allen anderen müssen wir uns deshalb ganz dem Willen Gottes unterwerfen, damit sich an uns das Wort des Herrn erfülle: „Dein Name wird sein: mein Wille in ihm!“ (Is. 62,4) Wenn wir also lesen oder hören, daß Gott in kurzer Zeit gewisse Seelen zur höchsten Vollkommenheit geführt und mit außerordentlichen Gnaden beschenkt, so müssen wir über unser Herz wachen, damit nicht ein ungestümes Verlangen nach denselben Gnaden in uns rege werde und unsere vollkommene Gleichförmigkeit mit dem Willen Gottes dadurch keine Störung leide; ja wir sollen uns bei solchen Gelegenheiten nur noch inniger an den aller liebenswürdigsten Willen des Herrn anschließen und im Gefühle unbeschränkter Ergebung zu ihm sprechen: „O mein Gott, ich lobe und preise Dich, daß Du Dich diesen auserwählten Seelen mit so unendlicher Liebe und Freigebigkeit geoffenbart und mitgeteilt hast; die Ehre, welche Du ihnen erweisest, ist so groß, daß kein Mensch sie würdig zu schätzen vermag; allein höher noch als alle Erleuchtungen, Süßigkeiten und außerordentlichen Gnaden Deiner Heiligen schätze ich die Erfüllung Deines heiligen Willens. Er geht mir über alles, und darum flehe ich nur um eine Gnade: gib, daß ich keinen eigenen Willen mehr habe, daß mein Wille sich in dem Deinigen verliere und mit ihm ganz verschmolzen sei. Mögen andere Dich um tausend Gnaden bitten – ich kenne fortan nur ein Gebet: verleihe mir, daß ich stets Deiner Leitung folge, Deinen Absichten entspreche und Deinen Willen vollziehe, damit ich so zu einem vollkommenen Werkzeug Deiner Ehre werde. Mache mit mir, in mir und durch mich für Zeit und Ewigkeit alles, was Du willst!“

    Beispiele aus der Heiligen Schrift: Dein Wille geschehe
    Diese Ergebung ist Gott so wohlgefällig, daß er deswegen David einen Mann nach seinem Herzen nennt: „Ich habe“, sagte er, „einen Mann nach meinem Herzen gefunden, der meinen Willen stets tun wird.“ (1. Kön. 13, 14 u. Apg. 13, 22) Und in der Tat wird das Herz Davids in Gottes Hand wie weiches Wachs, das ohne Widerstand jede Form annimmt, die man ihm geben will: „Bereit ist mein Herz, o Gott, bereit ist mein Herz!“ (Ps. 56, 8; 107, 2)

    Es ist gut, sich einige Stellen der Heiligen Schrift einzuprägen, die man als Ausdruck dieser Tugend stets wiederholen kann. Solche Stellen sind: „Herr, was willst du, daß ich tun soll?“ (Apg. 9, 6) Siehe ich bin bereit, in allem Deinen Willen zu tun. „Dein bin ich“ (Ps. 118, 94), verfüge über mich nach Deinem göttlichen Wohlgefallen. „Ich suche nicht meinen Willen.“ (Joh. 5, 30) – „Meine Speise ist, den Willen dessen zu tun, der mich gesandt hat, damit ich seine Werke vollbringe.“ (Joh. 4, 34) – „Ja, Vater, denn so ist es vor Dir wohlgefällig gewesen.“ (Matth. 11, 26) – „Dein Wille geschehe, wie im Himmel, also auch auf Erden.“ (Matth. 6, 10) Der Heiland selbst empfahl einst der hl. Katharina von Genua, bei dieser Bitte des Vaterunsers besonders zu verweilen. Fällt es uns aber schwer, den Willen Gottes zu erfüllen, weil unsere ungeordneten Neigungen sich empören, so rufen wir nur mit David aus: „Soll meine Seele Gott nicht unterworfen sein?“ Von ihm habe ich alles Gute empfangen: „von ihm kommt mein Heil“. O, seinen Befehlen will ich gehorchen; „denn er selbst ist mein Gott und mein Heiland“; und wenn auch meine verdorbene Natur sich weigert, das zu tun, was er mir befiehlt. So „ist er meine Zuflucht, und ich werde nicht wanken“ (Ps. 61, 2). Oder sprechen wir mit dem Heiland ins einer Todesangst: „Vater, nicht mein, sondern Dein Wille geschehe.“ (Luk. 22, 42) Hierüber sagt der hl. Leo der Große: „Dieses Wort, das aus dem Munde Christi, unseres göttlichen Hauptes, hervor ging, ist das Heil aller Glieder; es hat alle Gläubigen unterrichtet, alleBekenner begeistert, alle Blutzeugen gekrönt. Ihr alle, Kinder der Kirche, die ihr um einen so hohen Preis erlöst und ohne alles Verdienst vor eurer Weite gerechtfertigt worden seid, vernehmt dieses Wort, und wenn der Versucher euch hart bedrängt, so diene es euch zu einer sicheren Schutzwehr, damit ihr über die verdorbene Natur siegt und mit Mut die Trübsal ertraget!“

    Bringen wir Gott auch unsern Verstand zum Opfer dar
    Fügen wir zum Schluss dieses Kapitels noch hinzu, daß wir in Gleichförmigkeit mit dem Willen Gottes auch die innern Kämpfe annehmen sollen, welche diese Gleichförmigkeit uns kostet. Oft ist der Wille fest entschlossen, sich dem Willen Gottes zu fügen, und er tut es auch; der Verstand aber beschäftigt sich mit allerlei Gedanken über das, was kommen könnte. Man sagt sich zum Beispiel: Wenn ich jetzt krank würde, wenn ich diese Stelle bekäme, wenn man mich dorthin schickte, so wäre dieses gut oder nicht gut für mich, so müsste ich diesen Plan aufgeben, so könnte ich jenes Vorhaben ausführen, so wäre es mir möglich, dieses oder jenes nach meiner Neigung zu tun usw. Wir müssen aber der Natur diese Befriedigung versagen; wir haben aus Liebe unsern Willen Gott zum Opfer gebracht, indem wir uns die Freiheit, zu widerstehen und zu wählen, untersagten; bringen wir dem Herrn in demselben Geist der Liebe auch unsern Verstand zum Opfer dar und entsagen wir großmütig allen unnützen Gedanken, Plänen und Urteilen, um uns der göttlichen Vorsehung in allen Dingen unbedingt zu überlassen.

    Aber zu unserem Trost sei es gesagt: der Widerwille und das Widerstreben unserer verdorbenen Natur gegen alles, was ihr wehe tut, ist kein Hindernis unserer vollkommenen Ergebung in den göttlichen Willen. Beherzigen wir das Wort des hl. Franz von Sales: „Wenn etwas nicht nach unserem Willen geht, so müssen wir uns von ganzem Herzen darein fügen, obwohl wir natürlicherweise wünschten, daß es anders gekommen wäre“; denn hierin besteht gerade der Kampf. –

    aus: P. von Lehen S.J., Der Weg zum innern Frieden 1896, Kap. 2, S. 46 – S. 50
    https://katholischglauben.info/nicht-meh...en-als-er-gibt/


    Liebe Grüße, Blasius

  • Thema von Blasius im Forum Diskussionsplattform p...




    Kurz über CoV-Maßnahmen
    „Schrittweise in neue Normalität“


    Noch gibt die Regierung keine Details zu einem Zeithorizont, wie lange die Maßnahmen im Kampf gegen das Coronavirus andauern. In einer ZIB Spezial am Montagabend nahm Kanzler Sebastian Kurz (ÖVP) Stellung zu den bisherigen Maßnahmen. Er hofft, in einer Woche einen Ausblick für die Zeit nach Ostern geben zu können. Ein eigenes Team arbeite daran, das Land „schrittweise in eine neue Normalität“ zu führen.

    Dazu zähle etwa das Abstandhalten, das Tragen von Masken und, dass man rasch erfährt, ob man sich angesteckt hat oder nicht, skizzierte Kurz die Notwendigkeiten, dass das Land wieder hochgefahren werden kann. „Das Leben wird sich deutlich verändern.“ Zugleich schwört Kurz die Österreicher auf die verschärften Regeln im Kampf gegen das Virus ein. Es gebe „keine Alternative“ dazu: „Die Wahrheit ist, dass die schweren Zeiten noch vor uns stehen.“

    Man müsse derzeit dafür sorgen, dass der „Sturm uns nicht so heftig trifft wie in Italien“. Die Maßnahmen wirken, aber: „Wir müssen uns noch mehr anstrengen.“ Die Ausbreitung müsse noch deutlich nach unten gehen. Entscheidend sei der Replikationsfaktor – also wie viele Menschen ein Erkrankter ansteckt. Solange dieser Faktor über eins ist, gebe es eine schnelle Ausbreitung des Virus. Kurz: „Derzeit liegen wir bei Replikationsfaktor zwei. Er war auf vier, aber wir sind noch weit entfernt von Richtung null.“

    ZIB Spezial, 30.3.2020

    Kanzler Kurz über die neuen Maßnahmen

    Im Supermarkt „Masken tragen üben“


    Einen ersten Schritt Richtung „neue Normalität“ setzte die Regierung am Montag mit den zunächst für den Einkauf im Supermarkt verpflichtend vorgesehenen Schutzmasken. Bis zum Ende der Woche soll vor den meisten Supermärkten Masken ausgegeben werden, so Kurz. Diese Maßnahme sei auf den Austausch mit asiatischen Staaten zurückzuführen. Kurz schließt das verpflichtende Tragen von Masken in Zukunft auch in anderen Bereichen, etwa in öffentlichen Verkehrsmitteln und an stark frequentierten Orten, nicht aus.

    Neu errichtete Krankenbetten in Wien
    DEBATTECoronavirus: Wie gut ist das Krisenmanagement?


    „Im Supermarkt werden wir das alle lernen und üben“, so der Kanzler. Das sei eine Umstellung, aber: „Wenn wir gut werden im Abstandhalten und im Umgang mit den Masken, ist es einfacher, Geschäfte wieder zu öffnen.“ Auf Basis der Datenlage soll in einer Woche entschieden werden, wie lange der Status quo aufrechterhalten werden müsse. Kurz: „Zuerst sollen die Geschäfte aufsperren, die am nächsten zu kritischer Infrastruktur sind, wo es den größten Bedarf und den geringsten Schaden gibt.“

    Zeitpunkt für Schulöffnung noch unklar
    Noch keine Angaben machte Kurz in Bezug auf die Öffnung der Schulen: „Gerade die Öffnung der Schulen ist eine extreme Belastung für das System und führt zu einer massiven Ausbreitung des Virus, wenn es nicht vorher fast gegen null geht.“ ÖVP-Bildungsminister Heinz Faßmann arbeite derzeit daran, dass die Matura absolviert werden könne.

    ZIB 2, 30.3.2020

    Vizekanzler Kogler zur Maskenpflicht

    Auch Vizekanzler Werner Kogler (Grüne) warnte vor Zuständen wie in Italien und will keine Prognose für die Schulen abgeben: „Wenn wir die Ausbreitungsgeschwindigkeit nicht dramatisch senken, werden wir an die Kapazitätsgrenzen des Gesundheitssystems stoßen“, sagte er in der ZIB2. Der breitere Einsatz von Schutzmasken in Supermärkten sei eine Maßnahme, die in weiterer Folge auch auf andere Geschäfte ausgerollt werden könnte. Zudem wäre eine Maske auch an „besonders frequentierten Orten“ überlegenswert.

    Moderne Technologie „wesentlicher Schlüssel“
    Wenig Verständnis zeigte Kurz für Kritik an der geplanten Handyortung im Kampf gegen CoV. „Ich frage mich schon langsam, was soll denn die Lösung sein?“ Bei den Arbeiten, das Land in Richtung „neue Normalität“ zu führen, sei die Nutzung von moderner Technologie ein „ganz wesentlicher Schlüssel“. Zum Einsatz kommen soll etwa die App des Roten Kreuzes. Damit könne man innerhalb von Sekunden sehen, dass man mit jemandem in Kontakt war, der positiv auf CoV getestet wurde.

    Das soll auf Basis der Freiwilligkeit und zeitlich befristet erfolgen, so Kurz: „Aber ich habe das Gefühl, dass die Österreicher und Österreicherinnen die Maßnahmen diszipliniert mitmachen.“ Sorgen um die Demokratie in Österreich mache er sich jedenfalls nicht. Es denke niemand daran, die Rechte zu beschneiden. Es gebe hier nicht den Plan wie in Ungarn, die Demokratie zu beschneiden.

    „Kann man nicht ernst nehmen“
    Kritik übte der Kanzler an der Europäischen Union. Hätte es von der EU einen guten Vorschlag gegeben, „hätten wir ihn sofort aufgegriffen“. Es habe allerdings nur Kritik an der österreichischen Grenzschließung zu Italien gegeben. Kurz: „Vorschläge wie ‚Bitte haltet die Grenzen offen‘, die kann man halt in solchen Zeiten nicht ganz ernst nehmen.“ Das Wichtigste sei, die eigene Bevölkerung zu schützen.

    Auf die Frage, ob Tirol beim Krisenmanagement etwas falsch gemacht habe, sagte Kurz, dass sich jeder diese Frage stellen müsse, was richtig und was falsch gemacht wurde: „Jeder Entscheidungsträger macht in normalen Zeiten Fehler. Das gilt umso mehr in Krisenzeiten.“ Es seien nicht alle Entscheidungen richtig gewesen, aber das müsse nach der Krise diskutiert werden.

    Tests ausweiten

    Wie auch bei Schutzkleidung gibt es derzeit Engpässe bei den CoV-Tests. Kurz gibt 15.000 Testungen pro Tag als „realistischen Zielwert“ an. Mit einem Beitrag von Labors, Unis und Industrie solle jede zusätzliche Kapazität genutzt werden. Priorität für Testungen hätten zunächst Menschen mit Symptomen und die Personen, die aufgrund ihrer Tätigkeit „Superspreader“ („Superverbreiter“) seien und viele Menschen anstecken könnten, etwa medizinisches Personal und Polizisten. In einem weiteren Schritt sollen laut Kurz in großem Stil Antikörpertests zum Einsatz kommen. Das sei eine gute Ergänzung, um die Bevölkerung breitflächig testen zu können.

    sile, ORF.at/Agenturen

    https://orf.at/stories/3159968/


    Kurz über CoV-Maßnahmen
    „Schrittweise in neue Normalität“


    MEINT S.KURZ MIT NEUE NORMALITÄT EINE NEUE WELTTORDNUNG????

    Kommentar:

    Nach Corona: Eine neue Weltordnung ohne Europa
    In der Zeit nach Corona wird es zu einem Wettstreit zwischen den USA und China kommen.
    Das geschwächte Europa dürfte keine große Rolle mehr spielen.

    27.3.2020 - 20:46 , Michael Maier

    Durch Corona-Maßnahmen wird Europa nach der Krise geschwächt sein.

    Foto: imago images
    Trotz des globalen Corona-Ausnahmezustands dreht sich die Welt weiter. Die Pandemie wird irgendwann enden. Die Weltordnung könnte dann eine andere sein, als wir sie noch kennen. Die Orientierung fällt schwer. Denn während US-Präsident Donald Trump anfangs noch vom „chinesischen Virus“ gesprochen hat, so hat er diese Formulierungen inzwischen zurückgenommen. Sein Außenminister Mike Pompeo, einer der Hardliner gegen China, macht weiter China für den Ausbruch der globalen Verseuchung verantwortlich.

    https://www.berliner-zeitung.de/wirtscha...spielt-li.79771

    Stand in Österreich: 3.4.2020, 15.00 Uhr

    Bisher durchgeführte Testungen: 98.343

    Bestätigte Fälle: 11.383

    Todesfälle: 168

    https://orf.at/corona/stories/3157533/


    Liebe Grüße, Blasius

  • Simeon und Andi,

    vielen Dank für die Ergänzenden Beiträge.

    Dazu passend:

    Damit das Virus nicht zum Glücksspiel wird Heilige Corona hilf!
    -----------------------------------
    Das waren noch Zeiten.....

    Man sieht die Pestprozession: Teilnehmer als Büßer mit Kerzen in der Hand,
    im Vordergrund sieht man einen Pestkranken, der von einer Frau versorgt wird

    Heiliger Papst Gregor der Große – Bußprozession gegen die Pest

    Damit das Virus nicht zum Glücksspiel wird Heilige Corona hilf!
    ------------------------------------
    Dazu passend:

    Damit das Virus nicht zum Glücksspiel wird Heilige Corona hilf!


    Liebe Grüße, Blasius

  • Thema von Blasius im Forum Diskussionsplattform p...



    Die Bundesregierung plant nach Informationen von Business Insider ein
    zweites Corona-Hilfspaket für Unternehmen und Beschäftigte.


    Union und SPD wollen das Kurzarbeitergeld für Beschäftigte anheben.
    Dabei sind verschiedene Modelle im Gespräch.

    Auch Unternehmen sollen profitieren. Im Gespräch:
    Die Zahlung der Umsätze von drei Monaten als Kredit.

    Mehr Artikel auf Business Insider findet ihr hier.

    Rund 2000 Euro brutto verdienen Beschäftigte im Einzelhandel im Schnitt.

    Das Problem in der Corona-Krise: Bis auf Supermärkte sind die Geschäfte zu,
    sodass es keine Arbeit gibt.

    Die Folge:

    Wer nicht entlassen wird, sondern Kurzarbeitergeld bekommt, hat mit einem Schlag 40 Prozent weniger auf dem Konto. Vor allem in Großstädten sorgt das bei vielen Beschäftigten für existenzielle Sorgen.

    Das Gleiche gilt für Pfleger, Erzieher, Friseure, Kellner, Köche und einige andere Berufsgruppen. Sie haben vielfach keine starke Gewerkschaft oder einen starken Betriebsrat, die tarifvertraglich schon vor der Corona-Krise eine Aufstockung des Kurzarbeitergeldes durchgesetzt hatten.

    Während sie von der Bundesagentur für Arbeit lediglich das gesetzliche Minimum von 60 Prozent des ausgefallenen Nettoverdienstes bekommen (mit Kind: 67 Prozent), erhalten beispielsweise Beschäftigte von Volkswagen 95 Prozent.

    SPD will Anhebung des Kurzarbeitergeldes auf 80 Prozent
    Die Bundesregierung will daher nun nach Recherchen von Business Insider in den nächsten Wochen ein neues Corona-Hilfspaket für Unternehmen und Beschäftigte schnüren, das eine Aufstockung des Kurzarbeitergeldes für Geringverdiener beinhalten soll.

    So viel Geld bekommt ihr, wenn euer Arbeitgeber Kurzarbeit einführt
    Wie das konkret aussehen kann, darüber gibt es aber in CDU/CSU und der SPD unterschiedliche Vorstellungen. Die Arbeitnehmergruppe der Union will demnach mindestens auf die ausgefallenen Arbeitsstunden den Mindestlohn zu zahlen. In der SPD spricht man sich dagegen für eine Anhebung des Kurzarbeitergeldes für Kinderlose auf 80 Prozent und für diejenigen mit Kind auf 87 Prozent aus, sofern sie weniger als 3000 Euro verdienen. „Das würde vor allem Pflegern, Erziehern und Beschäftigte im Einzelhandel nutzen“, heißt es bei den Sozialdemokraten. Arbeitsminister Hubertus Heil befinde sich bereits in Gesprächen mit den Sozialpartnern, heißt es aus der Bundesregierung.

    Beteiligung von Unternehmen im Gespräch
    Im Rahmen eines zweiten Hilfspakets will man aber auch die Unternehmen weiter entlasten. In der SPD gibt es demnach Überlegungen, Unternehmen bis 249 Beschäftigten weitere Kredite in Höhe von drei Monats-Umsätzen zu gewähren.

    Ebenfalls im Gespräch ist im Gegenzug aber auch eine Beteiligung der Unternehmen an einer Aufstockung des Kurzarbeitergeldes. Bislang erhalten sie in der Corona-Krise auch die Sozialversicherungsbeiträge für ihre Beschäftigten von der Bundesagentur für Arbeit erstattet. Das sorgt vor allem bei Gewerkschaften für Kritik. Sie fordern eine zumindest anteilige Weitergabe der Beiträge an die Mitarbeiter, um so deren Kurzarbeitergeld zu erhöhen.

    Tatsache ist dabei allerdings:
    Eine Erhöhung des Kurzarbeitergeldes würde zu weiteren zusätzlichen Milliardenbelastungen führen. Bislang geht die Bundesregierung von 2,15 Millionen Kurzarbeitern infolge der Corona-Krise aus. Das kostet die Bundesagentur für Arbeit nach „überschlägigen Berechnungen“ 630 Millionen Euro pro Monat. Bei einem Zeitraum von sechs Monaten ab März würde das Gesamtkosten von mindestens 3,8 Milliarden Euro verursachen. Bei rund 26 Milliarden Euro Rücklagen der BA scheint eine Anhebung des Kurzarbeitergeldes verkraftbar.

    Das Entscheidende ist jedoch, dass es nicht viel mehr Betroffene werden. Doch da sind Wirtschaftsexperten inzwischen äußert skeptisch, hängt vieles davon ab, wann die Wirtschaft wieder hochgefahren werden kann.

    https://www.businessinsider.de/politik/d...rgeld-erhoehen/


    Liebe Grüße, Blasius



  • Von Cathwalk 30. März 2020

    Die LIEBE als Impfstoff


    Von Christian Schallauer

    Shutdown der Nationen und der Weltwirtschaft!

    Die Politik verordnet Quarantäne und Ausgangssperren für Millionen von Menschen.

    Ärzte und medizinisches Personal sind ratlos und auch am Ende ihrer Kräfte.

    Wissenschaftler und Experten stehen vor einem Rätsel.

    Was nun? Hat in dieser Krise denn wirklich niemand mehr eine Hilfe anzubieten?

    Weltliche Sicherheit schwindet dahin
    Die Analyse der vergangenen Wochen fällt eigentlich recht düster aus! Man könnte fast meinen, dass der ganze Wahnsinn der letzten Jahre aus Kino und Film nun Realität geworden ist. Die Wirtschaft in Europa und darüber hinaus fährt mit Volldampf in Richtung Rezession und immer mehr Menschen fragen sich, mehr oder weniger in ihren eigenen vier Wänden eingesperrt: Was oder wer kann uns noch retten?

    Viele Leute – soweit ich das einschätzen kann – überlegen auch verstärkt,
    ob all diese Maßnahmen noch in rechter Verhältnismäßigkeit
    zu den ECHTEN Auswirkungen des Virus Covid-19 stehen.


    In Österreich stehen wir bis dato (Sonntag, 29. März) bei 86 Verstorbenen, die dem Virus zugeordnet werden. Bitte: Mir liegt wirklich jedes einzelne Menschenleben am Herzen (JA, auch das ungeborene und das alte Leben) und ich möchte diese Zahl nicht verharmlosen!

    Im Gegenteil, mir geht es sogar darum, dass jeder Einzelne gerettet wird – und zwar so, dass er sein wirkliches Zuhause erlangt! Das Zuhause und die ewige Freude im Himmel! Ist es bei so einer unvorstellbar großen, einer so kostbaren Chance, nicht absolut notwendig, alle Anstrengungen und auch Kreativität aufzubringen? Oh ja, das ist es!

    Nicht nur ein Virus ist unterwegs
    Mir ist es in diesem Kontext ganz wichtig, das ehrlich festzuhalten. Gerade auch deswegen, weil wir in dieser Krise eine objektive Wahrheit als Richtlinie brauchen! Unbedingt! Mir kommt nämlich vor, als würden die Nationen, die Politik und auch jeder von uns nur noch dieses Virus vor Augen haben und deswegen irgendwie zu ALLEM Ja und Amen sagen, alles dulden und hinnehmen, was da seitens der Regierungen an Maßnahmen beschlossen wird.

    Was meine ich mit der objektiven Wahrheit?
    Nun, wie gesagt, es gibt viele Tote in Europa (warum das explizit so viele in Italien sind, sollte einmal genau analysiert werden …), was dramatisch ist. Doch ich will Sie jetzt nicht schockieren, aber es gibt noch andere Viren, die sehr aktiv sind! Das Virus heißt HUNGER und es tötet jeden Tag Tausende Kinder weltweit! Es heißt GIER und tötet jeden Tag die Existenzen von Menschen und Familien zu Hunderten. Und es gibt ein Virus, das heißt MACHT und tötet seit Jahrhunderten ganze Völker und Nationen!

    Das soll nicht zu hart klingen und bei allem Respekt
    :
    Es grenzt schon an ausgeprägte Heuchelei, was gerade im verwöhnten Westen abgeht!

    Wir isolieren und sperren 8 Millionen Menschen (in Österreich) ein, fahren unsere stabile Wirtschaft gegen die Wand, verbieten das Mitfeiern der hl. Messe und das Spenden der heilbringenden Sakramente – und alles wegen weniger als 100 Toten innerhalb von zwei Wochen?
    Gleichzeitig haben wir überhaupt kein Problem damit, dass ein paar Tausend Kilometer entfernt Kinder an Hunger sterben!


    Verhungern – kein Virus, keine Pandemie, Kinder, die einfach nur nichts
    zum Essen und Trinken haben! Verstehen Sie

    In welcher Relation steht das alles? Wo ist das rechte Verhältnis? Geht es wirklich um ein Virus?

    Das vergessene Fachgebiet
    Noch nie in der Geschichte waren ganze Nationen, Politiker, Wissenschaftler und Experten so ratlos wie in diesen Tagen. Zwar jagt eine Pressekonferenz die nächste, aber irgendwie hört man nur vage Überlegungen, neue Zahlen von dort und da, etwas Dramatisches zum Drüberstreuen und am Ende ein ganz großes „WIR SCHAFFEN DAS!“

    Die Menschen aber sind eingesperrt.
    Die Menschen haben massive Angst um ihre Existenz. Die Menschen wollen endlich Lösungen und Wahrheiten und nicht nur eine Kurve sehen, die so flach wie möglich gehalten werden soll! Gut, ich verstehe vollkommen, dass die Politik und Wissenschaft hier in ihren Fachgebieten alles tun, was sie im Portfolio haben. Sie kennen nur diese Art der Reaktion. Sie möchten hier nach langen und eingehenden Gesprächen mit Experten die besten Maßnahmen setzen, die da nun auf „social distancing“ und einen Shutdown hinausgelaufen sind! Gut.

    Mir persönlich ist aber völlig unverständlich, warum eine Institution zu ihrem Hauptfachgebiet überhaupt nichts mehr zu sagen hat, überhaupt keine Maßnahmen setzt und nicht genau hier endlich den Unterschied macht? Es geht um das Fachgebiet Seelenheil!

    Die katholische Kirche war in ihrer ganzen Kraft und Tradition über Jahrtausende immer in allen Krisen und Katastrophen für die Menschen in ihrem Leid und ihrer Not da! Sie bot den Menschen Hilfe und Ermutigung an, weil eben nur sie – die Kirche – hier noch etwas tun konnte! Wenn die Aktienmärkte den Bach hinuntergehen, wenn das Öl und der Dollar nichts mehr wert sind, wenn Ärzte und Wissenschaftler auch nichts mehr tun können – ja, dann wäre es echt an der Zeit, als Hirten wieder die Schäfchen einzufangen! Oder wann sonst, frage ich mich?

    Sollten wir Christen nicht genau jetzt den Unterschied machen?
    Unsere Sicherheit ist nicht die Welt, wir haben keine Angst vor dem Tod! Ist doch so, oder? Haben denn die Hirten ihr Fachgebiet vergessen? Wenn Regierungen eine Pressekonferenz halten und uns diese und jene Maßnahme mitteilen, dann mag das gut und wichtig sein! Die tun, was sie in ihren Fachgebieten (Sicherheit, Wirtschaft, Gesundheit, etc.) tun müssen. Aber gleichzeitig sollte jede Bischofskonferenz der Welt auch eine Pressekonferenz abhalten und ihre Maßnahmen präsentieren! Beispiele gefällig?

    Hl. Messe dreimal am Tag feiern, mit all jenen Vorgaben der Regierungen,
    die auch für Lebensmittelgeschäfte gelten.


    (Ist man denn im Supermarkt sicherer als in der Kirche?)
    Aufruf, den Rosenkranz verstärkt zu beten.

    In der Gnadenstunde (15 bis 16 Uhr) soll jeder Priester
    mit dem Allerheiligsten durch die Straßen der Orte und Städte gehen,
    um den Segen zu spenden.

    Mönche sollen mit dem Allerheiligsten durch die Krankenhäuser ziehen.
    Zur Umkehr aufrufen und über die Kraft der Beichte referieren, generell Katechese anbieten.
    Die Länder den heiligsten Herzen von Maria und Jesus weihen.


    Lobpreis und Anbetung in den Kirchen soweit wie möglich anbieten.
    Die Kirche hat ein Fachgebiet, dieses soll und muss sie für die Menschen wahrnehmen! Niemand sonst kann oder darf sich um das Seelenheil der Menschen kümmern! Dort und da gibt es die Experten. Ich respektiere jeden Arzt und jeden Wissenschaftler in seinem Fachgebiet, aber dann bitte lassen wir auch den Priestern, Bischöfen und Kardinälen und vor allem unserem Papst ihre Fachgebiete: Menschen zu helfen und Seelen zu retten, wenn die Welt keine Sicherheiten mehr hat.


    Impfstoff Liebe

    Somit bin ich beim Impfstoff angelangt. Wenn wir als Kirche, wenn wir als Christen nun in dieser Krise einen Unterschied machen wollen, müssen wir immun sein gegen dieses Virus. Ich beziehe mich dabei in erster Linie auf die Angst, die von diesem Virus ausgeht! Wussten Sie, dass es Versuche in Konzentrationslagern gab, die genau das erforschen sollten? Die Nazis teilten die Insassen eines KZs in drei Gruppen ein: A, B und C. Der Gruppe A injizierte man ein Virus und sagte es ihr auch. Der Gruppe B injizierte man ebenfalls ein Virus und sagte es ihr nicht. Der Gruppe C verabreichte man eine harmlose Substanz und sagte NUR, sie hätte das Virus.

    Wissen Sie, in welcher Gruppe die meisten Toten zu beklagen war?
    In der Gruppe C! Davor waren nämlich die Männer und Frauen aufgrund eines psychologischen Tests in diese drei Gruppen eingeteilt worden, die Gruppe C war laut Protokoll die „instabile Gruppe“ gewesen. Verstehen Sie, was ich meine? Die Angst kann uns Menschen unglaublich beeinflussen. Darum möchte ich eben auf den Impfstoff dagegen verweisen! Wir wissen, dass Angst niemals vom Vater kommt, sondern nur von einem Typen – und der ist Profi darin, uns mit dieser Angst zu knechten!

    Doch wenn wir uns mit der Liebe JESU impfen lassen, uns impfen lassen durch seine Kraft der Auferstehung und impfen lassen durch die Kraft des Heiligen Geistes, ja dann werden wir frei und können in diesen dunklen Tagen als leuchtende Christen den so wichtigen Unterschied machen!

    Dann können wir mutig Menschen zu Hilfe eilen, dann können wir die heilige Messe feiern, dann können wir einem ganzen Land wieder Orientierung und Halt geben!

    Mir kommt leider gerade vor, als wäre überall nur das Gegenteil der Fall!

    Mutlosigkeit und das Abfinden damit, dass Regierungen bestimmen, was man tun darf und was nicht.

    Ja, man kann sich als Kirche daranhalten, aber wo sind Kreativität und die Freude geblieben?
    Wieso geht man sogar weiter als es die Maßnahmen von Regierungen vorschreiben? Das verstehen gerade sehr viele Menschen nicht, die mir per E-Mail und über soziale Medien ihre Sorgen schreiben.

    So möchte ich – wie Jesus im Evangelium vom vergangenen 5. Fastensonntag – allen Priestern, Bischöfen und Kardinälen der Welt zurufen: „Lazarus – komm heraus!“ (Joh 11, 1-45)

    Glauben wir wieder an die Kraft der Auferstehung!
    ER ist es, der die Menschen heilt und auferweckt – Jesus,
    der Sohn Gottes! Wovor fürchten wir uns? Vor der Welt? Vor der Politik?

    Vor einem Virus?

    Es steht nun das größte aller Feste bevor – Ostern, die Auferstehung Jesu und somit der Sieg über Leid und Tod! Der Tod hat keinen Stachel mehr – oh ja, das wurde meine Realität und ich werde die immer in meinem Herzen bewahren!

    Sollten heuer, in dieser hochheiligen Nacht – wie wir seit Jahrtausenden beten und ausrufen –
    die Kirchen verschlossen sein, dann ist das eine Schande! Ich kann es leider nicht anders sagen.
    Eine Schande besonders für alle Heiligen bzw. Märtyrer, die mit ihrem Blut
    den Glauben an Christus bezeugt haben!


    DARUM – bitte – lassen wir uns impfen mit der Liebe und Kraft des dreifaltigen Gottes:

    Im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes. Amen.

    Gelobt seien JESUS CHRISTUS und MARIA!

    https://www.thecathwalk.de/2020/03/30/di...-als-impfstoff/


    Liebe Grüße, Blasius

  • Thema von Blasius im Forum Schon gewusst ?



    Die Wundertätige Medaille half 1832 gegen Cholera – tragt sie gegen das Coronavirus


    Von Cathwalk
    26. Februar 2020

    Die Wundertätige Medaille – unzählige Wunder sind mit ihr verbunden: Bekehrungen, Heilungen und Verschonungen von Krankheiten. Sie wurde 1832 geprägt und direkt während der Choleraepidemie in Paris getragen. Damals starben 20.000 an Cholera. Wer die Wundertätige Medaille trug, soll verschont geblieben sein.

    Daher rät der Cathwalk: Tragt die Wundertätige Medaille gegen das Coronavirus!

    Die heilige Katharina Labouré empfing bei den beiden anerkannten
    Marienerscheinungen vom 27. November 1830 folgende Botschaft:

    „Lass nach diesem Bild eine Medaille prägen! Alle, die sie tragen, werden große Gnaden erlangen. Überreich werden die Gnaden für jene sein, die sie mit Vertrauen tragen.“

    Liebe Grüße, Blasius

  • Thema von Blasius im Forum Diskussionsplattform (2)



    Der Vatikan gratuliert Buddhisten zu ihrem diesjährigen Vesakh/Hanamatsuri-Fest.

    „Buddhisten und Christen – bauen wir eine Kultur des Mitleids und der Geschwisterlichkeit
    auf“ lautet der Titel der vatikanischen Grußbotschaft, die auch zum gemeinsamen Gebet
    für Opfer der Corona-Pandemie aufruft.

    Religionen könnten gemeinsam vor allem zur Friedensarbeit und zum Aufbau einer Kultur des Mitleids,
    der Geschwisterlichkeit und der Begegnung beitragen, hält das Dokument des päpstlichen Rates für interreligiösen Dialog fest.

    Dabei gelte es, einen „Stil der Nähe“ zu pflegen, der in einen konkreten gemeinsamen
    Einsatz für die Ärmsten und den Schutz der Schöpfung münden könne,
    heißt es mit Verweis auf Papst Franziskus weiter.

    Gebet und Mitleid in der Corona-Krise
    Er hatte dazu im November 2019 bei einer Begegnung mit dem
    höchsten Buddhisten-Patriarchen in Bangkok aufgerufen.

    Die Grußbotschaft anlässlich des höchsten buddhistischen Festes verweist darüber hinaus auf den Globalen Bildungspakt, der im Oktober im Vatikan unterzeichnet werden soll,
    sowie auf das christlich-muslimische „Dokument über die Geschwisterlichkeit aller Menschen“
    vom Februar 2019, das die friedensstiftende Rolle der Religionen hervorhebt.

    Die Botschaft ruft weiter zum Gebet der Religionen für Opfer der Corona-Pandemie und alle im Zuge der Krise involvierten Helfer auf. „Wir ermutigen die Gläubigen, diesen schweren Moment mit Hoffnung,
    Mitleid und Barmherzigkeit zu leben“.

    25. Grußbotschaft des Vatikan

    Mit dem Vesakh-Fest feiern Buddhisten weltweit die Geburt, Erleuchtung und den Tod des Buddhas.

    Es ist in diesem Jahr das 25. Mal, dass der Vatikan Glückwünsche anlässlich
    des buddhistischen Festes in Form einer Grußbotschaft überbringt.

    (vatican news – pr)


    WEISS DER VATIKAN NICHT WO DIE WAHRHEIT UND DER WEG IST????


    VIELLEICHT SOLLTE ER SICH INFORMIEREN WO ER NICHT IST:

    Vesakh-Fest: Buddhas heilige Vollmondnächte
    Als höchstes buddhistisches Fest feiert das Vesakh-Fest Geburt, Erleuchtung und Tod des Buddha. Alle drei Ereignisse haben der Überlieferung nach in einer Vollmondnacht im Mai stattgefunden.

    Das Fest, das ursprünglich aus der Tradition des Teravada-Buddhismus stammt, wird deshalb am ersten Vollmondtag im Monat Vesakha, im Mai oder Juni, gefeiert. Je nach verwendetem Kalendersystem und lokalen Bräuchen variiert das Datum für die Feierlichkeiten in Südostasien und den buddhistischen Gemeinschaften des Westens.

    1999 wurde das Vesakh-Fest von der UNO als offizieller weltweiter Feiertag anerkannt. Seitdem zelebrieren auch viele buddhistische Gemeinschaften in Europa diesen Tag, manchmal auch an einem zeitnahen Wochenende. Es gebe noch viele weitere buddhistische Feiertage, die aber von Tradition zu Tradition und von Land zu Land variierten, so eine Presseaussendung der österreichischen buddhistischen Gesellschaft.


    Buddhistischer Stupa in Salzburg

    Feiern auch in Österreich
    In Österreich werden in Wien, Salzburg, der Steiermark, Tirol und Vorarlberg Feiern anlässlich des Vesakh-Festes abgehalten. Heuer werden sie vermutlich besonders opulent ausfallen, denn der Buddhismus feiert in Österreich seit 30-jähriges offizielles Bestehen.

    Die Österreichische Buddhistische Religionsgesellschaft (ÖBR) wurde im Jahr 1983 vom Staat als offizielle Vertretung des Buddhismus anerkannt. Es war die erste derartige Anerkennung des Buddhismus in ganz Europa. Unter dem Dach der ÖBR sind sämtliche Traditionen des Buddhismus vereint, Präsident ist seit 2006 Gerhard Weißgrab.

    https://religion.orf.at/stories/2585337/



    Liebe Grüße, Blasius

  • Thema von Blasius im Forum Unsere Fürsprecher



    Zu Thessalonich, jener Stadt in Mazedonien, wo einst der heilige Paulus gepredigt und eine christliche Gemeinde gegründet hatte, deren lebendiger Glaube an allen Orten bekannt war, lebten um das Jahr 304 drei fromme Jungfrauen. Die Eine hatte den schönen Namen Agape, zu deutsch Liebe, denn die heilige Gottes- und Nächstenliebe brannte in ihrem Herzen; die andere hieß Chionia, zu deutsch die Schneeige, denn ihre Seele war so rein und weiß die der Schnee; die dritte hieß Irene, zu deutsch Friede, denn der Friede Gottes lebte in ihrem Herzen. – Als unter dem grausamen Kaiser Maximian eine Christenverfolgung ausbrach, flüchteten sie sich auf einen hohen Berg, dort aber wurden sie ergriffen und vor den Statthalter Dulcecius geführt, mit ihnen zugleich ein Christ mit Namen Agatho und drei andere Frauen mit Namen Kasia, Philippa und Eutychia. Zuerst wendete sich der Richter an Agatho und fragte ihn, warum er nicht von dem Opferfleisch der Götter esse? Agatho antwortete: „Weil ich ein Christ bin.“ Darauf wandte sich der Richter zu Agape und sprach: „Was sagst du?“

    Agape: „Ich glaube an den lebendigen Gott und will mein gutes Gewissen nicht verlieren.“ Der Richter wendet sich an Chionia: „Was sagst du dazu?“
    Chionia. „Weil ich an Gott glaube, so wollte ich deswegen nicht tun, was du begehrst.“
    Der Richter sprach zu Irene: „Warum hast du dem Kaiser nicht gehorcht?“
    Irene: „Ich tat es aus Gottesfurcht.“
    Der Richter fragte nun auch Kaisa: „Was sagst du?“
    Kasia: „Ich will meine Seele retten.“ „Willst du also“, fuhr der Richter fort, „an unseren Opfern keinen Anteil nehmen?“
    Kasia: „Keineswegs.“ „Und was sagst du, Philippa?“ fuhr der Richter fort.
    Philippa. „Ich sage dasselbe; ich will lieber sterben, als von euren Opfern essen.“ „Aber du, Eutychia, was meinst du?“ fragte der Richter weiter.
    Eutychia: „Auch ich sage das Nämliche; auch ich will lieber sterben, als tun, was du begehrst.“
    Richter: „Hast du einen Mann?“
    Eutychia: „Er ist gestorben.“
    Richter: „Wie lange?“
    Eutychia: „Vor beinahe sieben Monaten.“
    Richter: „Du bist also in guter Hoffnung?“
    Eutychia: „Ja, von meinem Mann.“
    Richter: „Ich ermahne dich, daß du dem Befehl des Kaisers gehorchst.“
    Eutychia: „Nimmermehr, denn ich bin eine Christin, eine Magd des allmächtigen Gottes.“
    Nun ließ der Richter diese Frau ins Gefängnis führen, bis sie entbunden habe; dann wandte er sich wieder zu Agape und sprach: „Willst du dem Kaiser gehorchen?“
    Agape: „Ich huldige dem Satan nicht; durch deine Worte wird meine Gesinnung nicht geändert, denn sie ist unerschütterlich.“
    Der Richter zu Chionia. „Was sagst du?“
    Chionia: „Unsern Entschluß kann Niemand umstoßen.“
    Der Richter: „Habt ihr etwa Schriften oder Bücher von den gottlosen Christen?“
    Chionia: „Wir besitzen keine mehr, die Kaiser haben sie uns genommen.“
    Der Richter. „Wer hat euch denn den Entschluß, Christen zu werden gegeben?“
    Chionia: „Der allmächtige Gott und sein eingeborener Sohn, unser Herr Jesus Christus.“
    Der Richter: „Weil ihr denn die Gebote der Kaiser verachtet und bei dem gottlosen Namen der Christen verharrt, so vernehmt euer Unheil: Ich befehle, daß ihr des Feuertodes sterbet.“ – Nachdem er dieses gesprochen, fügte er noch hinzu: „Agatho aber, Kasia, Philippa und Irene sollen bis auf weiteren Befehl im Kerker verwahrt bleiben.“

    Agape und Chionia wurden nun auf einem schon zubereiteten Scheiterhaufen lebendig verbrannt und erlangten so die doppelte Krone der Jungfräulichkeit und des Martyrertums. Irene aber ließ der Statthalter Dulcecius wieder vor sich kommen und sprach zu ihr: „Man hat bei dir viele Bücher, Hefte und Blätter jener Schriften gefunden, die bei den gottlosen Christen gebräuchlich sind; denn als man sie dir vorlegte, hast du sie als solche erkannt, obgleich du geleugnet hast, solche zu besitzen. Du verdientest also Strafe, aber ich will noch einmal Güte walten lassen. Du kannst von aller Qual dich befreien, wenn du jetzt die Götter anerkennst. Wohlan, willst du Opferfleisch essen und den Göttern opfern?“
    Irene: „Nein, nein, bei jenem allmächtigen Gott, der Himmel und Erde erschaffen hat, das Meer und Alles, was darin ist; denn die größte aller Strafen, das ewige Feuer, ist denen angedroht, welche Jesum, das Wort Gottes verleugnen.“

    Richter: „Wer hat dich denn bewogen, daß du die Schriften bis auf den heutigen Tage bewahrtest?“
    Irene: „Jener allmächtige Gott, der uns befohlen hat, ihn bis in den Tod zu lieben. Darum haben wir es auch nicht gewagt, ihn zu verraten, sondern wollen lieber lebendig verbrannt werden, als solche Schriften ausliefern.“
    Richter: „Wer wußte denn, daß sie in dem Haus verborgen waren, wo du wohntest?“
    Irene: „Das wußte der allmächtige Gott, der Alles weiß, außer ihm aber Niemand. Unsern Hausgenossen trauten wir nicht, weil sie unsere offenbaren Feinde sind, und zeigten daher die Schriften Niemand.“
    Richter: „Wo warst du voriges Jahr, als die Kaiser ihre Befehle ergehen ließen?“
    Irene: „Dort, wo es Gott gewollt, auf den Bergen.“
    Richter. „Aber, wer gab euch zu essen?“
    Irene: „Gott, der Allen Speise gibt.“
    Richter. „Wußte euer Vater um dieses Alles?“
    Irene: „Nein, er wußte davon nicht das Geringste.“
    Richter: „Wer wußte also von euren Nachbarn um die Sache?“
    Irene: „Du kannst sie fragen und die Plätze aufsuchen lassen, wo wir uns befanden.“
    Richter. „Als ihr von den Bergen herab kamet, habt ihr dann die Schriften in Gegenwart von Andern gelesen?“

    Irene: „Sie waren versteckt, und wir waren sehr betrübt, da wir sie nicht lesen konnten.“
    Nun sprach Dulcius: „Deine Schwestern sind bereits gestraft; du aber, obgleich du dein Leben auch verwirkt hast, weil du die Schriften verborgen hieltest, sollst nicht so schnell sterben, du sollst vielmehr von dem Gerichtsdiener und Henker entblößt und zur Schau ausgestellt werden und alle Tage ein Brot bekommen. Wehe aber dem, der dich entwischen läßt.“

    Irene
    wurde nun wirklich von dem Henker an den für sie bestimmten Ort geführt; aber Gott beschützte ihre jungfräuliche Keuschheit wunderbar. Niemand getraute sich ihr zu nahen oder ein unehrbares Wort vor ihr zu reden. Nach einiger Zeit wurde sie vor den Statthalter und Richter Dulcecius geführt und von ihm gefragt: „Willst du noch immer in deiner Widersetzlichkeit verharren?“
    Irene: „Es ist keineswegs Widersetzlichkeit, sondern nur Treue gegen Gott, in welcher sich verharre.“
    Richter. „Du willst also nicht gehorchen, darum sollst du auch die wohl verdiente Strafe leiden.“

    Nun nahm er eine Schreibtafel und schrieb darauf folgendes Urteil: „Weil Irene sich noch immer weigert, dem Kaiser zu gehorchen und den Göttern zu opfern, so soll sie wie ihre Schwestern lebendig verbrannt werden.“ Sogleich wurde das Urteil vollzogen. Irene bestieg unter Lobpreisungen Gottes den Scheiterhaufen und vollendete siegreich ihren Kampf am 5. April 304.

    Die drei Schwestern Agape, Chionia und Irene werden abgebildet in jungfräulicher Kleidung,
    stehend auf einem brennenden Scheiterhaufen.

    aus: Georg Ott, Legende von den lieben Heiligen Gottes, Erster Teil, 1904, S. 505-508

    https://katholischglauben.info/heilige-a...maertyrerinnen/

    Liebe Grüße, Blasius

  • Thema von Blasius im Forum Wort- und Begrifferklä...



    Von der Ergebung in die Fügungen der göttlichen Vorsehung

    Der Weg zum inneren Frieden

    Die Leiden mit Ergebung in den Willen Gottes ertragen


    1 Die Leiden mit Ergebung in den Willen Gottes ertragen
    1.1 Nimm die Leiden aus der Hand Gottes an
    1.2 Wir sollen uns in den inneren Leiden dem Willen Gottes übergeben
    1.3 Wenn der Geist böse ist, wie kann er von Gott kommen?
    1.4 Versuchungen und schlechte Gedanken
    1.5 Worüber du am meisten klagst, ist für dich die größte Gnade
    Nimm die Leiden aus der Hand Gottes an

    XI. Wir sollen die Leiden, die wir uns selbst durch unsere Sünden zuziehen, mit Ergebung in den Willen Gottes ertragen. Infolge einer Unmäßigkeit wirst du zum Beispiel unwohl oder sogar ernstlich krank; du hast unvernünftige Ausgaben gemacht, dein Geld an Kleider und Eitelkeiten verschwendet: dafür musst du dich jetzt einschränken und dir Entbehrungen auferlegen. Deine Nachlässigkeit in Erfüllung deiner Pflichten, deine Unvorsichtigkeit, deine Verleumdungen, dein Zorn, dein mürrisches Wesen oder dein schlechter Charakter verursachen dir Unannehmlichkeiten, Nachteile in deinen Verhältnissen, Verdemütigungen, Kränkungen; dazu kommen noch Geistesplagen: du machst dir Vorwürfe über deine Lebensweise; du bist aufgeregt, niedergeschlagen; der Kopf ist dir ganz von trüben Gedanken eingenommen; du fühlst in dir ein Unbehagen, eine tiefe Verstimmung, die dich ermüdet und der du dich doch nicht erwehren kannst. Gott hat deine Sünde nicht gewollt; aber er will zu deinem Besten, daß sie diese Leiden zur Folge hat. Nimm dieselben also aus seiner Hand an und sei überzeugt, daß die demütige Ergebung das sicherste Mittel ist, um dir die Gnade Gottes wieder zu erwerben, ja selbst um sie in dir zu vermehren. Dann hören deine Fehler auf, dir nachteilig zu sein; sie werden sozusagen zu einem Zeichen deiner Beharrlichkeit im Dienst Gottes. Ein Beispiel soll dir dieses klar machen. Gesetzt, du wolltest zu Fuß die Reise nach Rom machen; aber die Wege sind schlecht, du siehst nicht gut, du bist schwächlich, oder du hast die üble Gewohnheit, nicht acht zu geben, und so fällst du fast bei jedem Schritt. Doch dessen ungeachtet lässest du den Mut nicht sinken; ohne Zögern stehst du jedes Mal gleich wieder auf, und anstatt mit ärgerlichem Grübeln und fruchtloser Aufregung die Zeit zu verlieren, setzest du im Gegenteil augenblicklich deinen Weg fort, fest entschlossen, nach Rom zu gelangen, koste es, was es wolle, und wirklich, du gelangst zum Ziel. Ist es nun nicht wahr, daß deine Standhaftigkeit um so größer, um so heldenmütiger ist, je mehr Hindernisse du überwunden hast und je öfter du gefallen bist? – Gerade so ist es im Dienst Gottes.

    Wir sollen uns in den inneren Leiden dem Willen Gottes übergeben

    XII. Wir sollen uns in den innern Leiden, in den Versuchungen, Zweifeln, Finsternissen, Aufregungen, Trostlosigkeiten und in allen andern Schwierigkeiten des geistlichen Lebens dem Willen Gottes übergeben. Welcher Ursache wir auch dieselben zuschreiben mögen, Gott ist und bleibt doch immer ihr erster Urheber. Du meinst zum Beispiel, diese Leiden kommen von dir selbst; in diesem Falle ist entweder die Unwissenheit deines Verstandes oder die Empfindlichkeit deines Herzens oder deine ungezügelte Einbildungskraft oder irgend eine deiner verdorbenen Neigungen die Quelle derselben; aber steige höher hinauf und sieh, woher diese Mängel kommen; liegt ihr Ursprung nicht in dem Willen Gottes, der dich nicht mit größerer Vollkommenheit begabt, sondern dich allen diesen Mängeln unterworfen und dir damit zu deiner Heiligung die Pflicht auferlegt, alle schlimmen Folgen derselben geduldig zu ertragen, bis er selbst deinen Leiden ein Ende macht? Wenn Gott nur mit einem Strahle seines himmlischen Lichtes deinen Geist erleuchtet und nur einen Tropfen seines Gnadentaues in dein Herz gießt, so wirst du sogleich gestärkt und getröstet sein. Oder du meinst, deine innern Leiden kommen von dem bösen Feinde; aber deshalb mußt du doch Gott als den ersten Urheber derselben anerkennen. Die Geschichte des frommen Job beweist uns, daß der Teufel nichts wider uns vermag, wenn Gott ihm keine Gewalt über uns erteilt. Wenn sich die Versuchung zu Haß und Neid im Herzen Sauls regte, so sagt die Heilige Schrift: „Es plagte ihn ein böser Geist vom Herrn.“ (1. Kg. 16,14) Wie kann dieser Geist böse sein, wenn er von dem Herrn kommt? Und wenn er böse ist, wie kann er von dem Herrn kommen? –

    Wenn der Geist böse ist, wie kann er von Gott kommen?
    Böse ist er durch die boshafte Absicht des Teufels, der den Menschen nachstellt, um sie zu verderben, und doch kommt er von dem Herrn, weil Gott die Nachstellungen des bösen Feindes zu unserem Heil zuläßt. Allein noch mehr: unser Glaube in Übereinstimmung mit den Lehren der Heiligen sagt uns, daß Gott oft selbst und unmittelbar uns seine Erleuchtungen, Tröstungen und fühlbaren Gnadenwirkungen entzieht, und zwar aus Absichten, die seiner unendlichen Weisheit und Güte entsprechen. Wie viele lauen und in Erfüllung ihrer Pflichten nachlässigen Seelen sind nicht in den Tagen der innern Angst und Bedrängnis zu sich gekommen und haben in Trostlosigkeit und Verlassenheit ihren früheren Eifer wiedergefunden! Wie viele anderen Seelen fanden in den innern Leiden Anlass und Mittel zur Ausführung der erhabensten Tugenden! Welchen Heldenmut und welche Vollkommenheit erreichten nicht durch diese Prüfungen die Tugenden einer hl. Theresia, eines hl. Franz von Sales, eines hl. Ignatius! Wunderbare Wege der göttlichen Vorsehung, die mit unendlicher Liebe und Sorgfalt über das Wohl ihrer Kinder wacht, die sie scheinbar verläßt, um die einen aus ihrer Lauheit zu erwecken und die andern im Geiste der Demut, der Selbstverleugnung, des Gottvertrauens, des Gebetes und der Ergebung zu erhalten und zu bestärken! Lassen wir uns also nicht irre machen, wenn manchmal innere Leiden unsere Seele hart bedrängen, sondern machen wir es wie ein Kranker, der den Arzt befragt, die angeratenen Heilmittel gebraucht und dann ruhig abwartet, bis es Gott gefällt, ihm die Gesundheit wieder zu schenken.

    Versuchungen und schlechte Gedanken
    Blosius erzählt uns von einem heiligenMann, der beständig von Versuchungen, von Trostlosigkeit und Trockenheit heimgesucht war, der aber den Wert dieser inneren Leiden wohl erkannte. Als er einst, von Kummer überwältigt, bitterlich weinte, erschienen ihm Engel, um ihn zu trösten; er aber verzichtete auf ihre Tröstungen, indem er sprach: „Ich verlange keine Erleichterung; denn mein größer und einziger Trost ist die Erfüllung des göttlichen Willens!“

    Derselbe Blosius sagt uns auch, daß Jesus Christus einst der hl. Brigitta erschienen und sie gefragt habe, warum sie so traurig und niedergeschlagen sei. Die Heilige antwortete: „Es plagen mich viele schlechte Gedanken, so daß ich erzittere vor deinen Strafgerichten.“ Hierauf erwiderte ihr der Heiland: „Du hast einst gegen meinen Willen an den Eitelkeiten der Welt Gefallen gefunden; darum ist es gerecht, daß du jetzt gegen deinen Willen von eitlen und schlechten Gedanken versucht wirst; auch ist es recht, daß du vor meinen Strafgerichten zitterst, nur mußt du dabei stets auf mich, deinen Gott und Herrn vertrauen. Sei überdies fest überzeugt, daß die bösen Gedanken, denen man wider steht und die man nach Kräften ausschlägt, der Seele hienieden als Fegefeuer dienen und ihr reichliche Gelegenheit bieten, sich Verdienste für den Himmel zu sammeln. Kannst du aber einen schlechten Gedanken nicht aus dem Sinne schlagen, so mißbillige ihn und warte dann geduldig, bis er von selbst weicht.“

    Worüber du am meisten klagst, ist für dich die größte Gnade
    Viele Personen wandten sich in ihren Seelenleiden an Tauler, und er selbst gibt uns an, was er ihnen antwortete. Wenn ihm jemand seinen beklagenswerten Zustand, seine beständigen geistigen Prüfungen schilderte, so sagte er: „ Alles geht ganz gut: gerade das, worüber du am meisten klagst, ist für dich die größte Gnade Gottes.“ Wenn aber jemand einwendete, er glaube im Gegenteil, seine Leiden seien eine Strafe seiner Sünden, so erwiderte er: „Sei es nun wegen deiner Sünden oder nicht, glaube, daß dir dieses Kreuz von Gott kommt; darum umfasse es mit Liebe, danke dem Herrn und ergib dich ganz in seine Hand.“ Und wenn ihm endlich jemand sagte, er fühle sich innerlich ganz von Trockenheit und Widerwillen verzehrt, so antwortete er: „Leide dieses mit Geduld, und du wirst mehr Gnade erhalten, als wenn du die Gefühle der zärtlichsten und eifrigsten Andacht empfändest.“ –

    aus: P. von Lehen S.J., Der Weg zum innern Frieden 1896, Kap. 2, S. 42 – S. 46

    https://katholischglauben.info/die-leide...ebung-ertragen/


    Liebe Grüße Blasius




  • Der Heilsplan Gottes für den Menschen
    Gott offenbart seinen „gnädigen Ratschluß“

    Liebe Leserinnen und Leser,


    Das Verhalten des himmlischen Vaters in Bezug auf das Leiden Christi

    Warum Gott die Bosheit und die Bösen zum Guten benutzt

    Wir haben gesehen, daß das Leiden und Sterben Jesu Christi im Ratschluss Gottes bestimmt und festgesetzt, von dem himmlischen Vater dem göttlichen Erlöser aufgetragen und befohlen, und von dem Gottmenschen in Gehorsam gegen diesen Auftrag und Befehl seines göttlichen Vaters übernommen und erduldet worden ist. Kann oder muss man nun daraus nicht folgern, daß Gott der Vater Christum, den Herrn, diesem Leiden und diesem Tod übergeben habe?

    Wer endlich noch darin ein Bedenken finden wollte, daß Pilatus, die Hohenpriester und Schriftgelehrten, das Judenvolk und Judas des Gottesmordes schuldig sind, weil sie den göttlichen Erlöser dem leiden und dem Tod überliefert haben, und daß somit der himmlische Vater Christum, den Herrn, nicht hätte ihren Händen und den Henkersknechten übergeben sollen; da der heilige Paulus sagt: „Welche Gemeinschaft hat die Gerechtigkeit mit der Ungerechtigkeit?“ (2. Kor. 6, 14) dem antwortet der englische Lehrer: „Dieselbe Handlung muss im Guten oder im Bösen verschieden beurteilt werden, nach der Verschiedenheit der Wurzel, aus welcher sie hervor geht. Denn der Vater hat Christum, und Christus hat sich selbst aus Liebe hingegeben; und darum sind sie preiswürdig. Judas aber hat ihn aus Habsucht, die Juden haben ihn aus Neid, Pilatus hat ihn aus weltlicher Furcht, mit der er den Kaiser fürchtete, hingegeben; und darum sind sie tadelnswert.“ (Loc. cit. Ad 8.) Der himmlische Vater hat Christum nicht unmittelbar selbst geopfert, und ihm auch nicht befohlen, sich selbst das Leiden und den Tod anzutun; auch hat dies Christus nicht getan: sondern es wurde von Seite des himmlischen Vaters und von Seite Christi nur der Bosheit der Hölle und der Menschen nicht gewehrt, und deren Werk nicht verhindert; und zu dessen Verhinderung lag weder für den himmlischen Vater oder für Christus eine verpflichtende Ursache, noch für die feindlichen Gewalten ein Recht vor. Überdies ist aus dieser Zulassung für die Ehre Gottes, für die Erhöhung und Verherrlichung Christi, des Herrn, und für das Heil der gesamten Menschheit ein unendlich größerer Gewinn hervor gegangen, als wenn diese Bosheit an ihrem Werk verhindert worden wäre. Daher macht auch der heilige Augustinus über solche Zulassungen Gottes im Allgemeinen die Bemerkung: „Da Gott höchst gut ist, würde er nicht gestatten, daß in seinem Werk etwas Böses sei; wenn er nicht eben so allmächtig und gut wäre, daß er aus dem Bösen Gutes macht“ (Enchirid. c. 11.), und: „Was gibt es Besseres und Allmächtigeres,a ls den, der, da er nichts Böses tut, selbst aus dem Bösen Gutes macht?“ (De continent. c. 6.) Gott macht nicht das Böse selbst zum Guten, sondern er benützt das Böse, das er nicht will, und haßt, aber zuläßt, indem er die Natur der Dinge nicht ändert, noch ihren Gang hindert, noch auch den Menschen ihre Freiheit nimmt, dazu, um Gutes zu bewirken, das weder in der Natur des Bösen liegt, noch von den Menschen, die Böses tun, beabsichtigt, sondern von ihm bewerkstelligt wird. Daher sagt der heilige Augustinus von den Bösen: „Jeder Böse bleibt entweder deshalb am Leben, damit er gebessert werde; oder er bleibt deshalb am Leben, damit durch ihn der Gute geprüft werde.“ (Super Psalm. LIV. v. 2. Conc. 2.) Von den Übeln aber, welche die Guten erleiden, sagt er: „Die Übel, welche die Gläubigen fromm erdulden, nützen entweder zur Bekehrung von den Sünden, oder zur Übung und Prüfung der Gerechtigkeit, oder zur Klarstellung des Elendes in diesem Leben; damit man mit desto heißerem Verlangen und festerem Streben zu jenem Leben gelange, in welchem die wahre und ewige Glückseligkeit gefunden wird.“ (De Trinit. Libr. XIII. c.c 16.) Das ist das Gute, welches Gott durch die Bösen und durch das Böse beabsichtigt und erzweckt; und darum läßt er die Bösen walten und das Böse geschehen. So hat Gott die Bosheit der Feinde Christi und das Werk ihrer Bosheit, woraus das Leiden und der Tod Christi hervor gegangen ist, zugelassen, aus diesem Leiden und aus diesem Tode des Herrn aber die Erlösung der Menschheit, die Verherrlichung des Erlösers und seine Ehre hervor gebracht.

    Dadurch hat sich aber der himmlische Vater an der Bosheit der Feinde und an der bösen Tat derselben eben so wenig beteiligt und zu ihrem Mitschuldigen gemacht, als dies bei allen andern Sünden und Verbrechen der Fall ist, welche in der ganzen Welt begangen werden, und ebenfalls nicht ohne Zulassung Gottes geschehen können. –

    aus: Georg Patiss SJ, Das Leiden unsers Herrn Jesu Christi nach der Lehre des heiligen Thomas von Aquin, 1883, S. 204; S. 210 – S. 212

    https://katholischglauben.info/warum-got...-guten-benutzt/


    Liebe Grüße, Blasius

  • Thema von Blasius im Forum Diskussionsplattform p...



    PODCAST WIRTSCHAFT

    Coronatote oder Arbeitslose? Debatte in den USA


    Für Industrieländer ist die Coronakrise ein extrem schwerer Schlag.
    Mit milliardenschweren Hilfspaketen versuchen sie die Wirtschaftsfolgen abzumildern.
    Noch schwerer aber kann es Schwellen- und Entwicklungsländer treffen und das nicht nur,
    weil ihnen die Finanzkraft fehlt, sich gegen eine Rezession zu stemmen.

    Außergewöhnliche Maßnahmen der EU


    Ungewöhnliche Schritte, um die Wirtschaft zu stabilisieren, geht auch die EU. Sie hat am Montag beschlossen, die heilige Kuh zu schlachten - die Regelung wie viele Schulden die Mitgliedsländer machen dürfen.

    Coronatote oder Arbeitslose?


    In den meisten Ländern ist die Politik sich relativ einig, dass die Wirtschaft heruntergefahren werden muss, um einen Kollaps des Gesundheitswesens zu begrenzen.

    Nicht so in den USA. Dort hat Donald Trump am Montagabend für neue Diskussionen gesorgt.

    Sein Tenor: Die Heilung dürfe nicht schlimmer sein als das Problem.

    Masken statt Motoren und Kleider


    Mundschutzmasken und Beatmungsgeräte, das ist das was jetzt vor allem gebraucht wird.
    Kein Wunder, dass nun davon die Rede ist, Industriebetriebe in Deutschland sollten ihre Produktion umstellen. So ganz einfach ist das aber nicht immer.

    Trigema produziert Mundschutzmasken zum Wiederverwenden


    Zu den Firmen, die jetzt schon ihre Produktion umgestellt haben, gehört Trigema.
    Bislang hat das schwäbische Familienunternehmen in Deutschland Kleidung nähen lassen.

    Nun leidet es unter der Coronakrise, durch die der Absatz um rund die Hälfte eingebrochen ist.
    Im DW-Interview erläutert Firmeninhaber Wolfgang Grupp, wie es dazu kam.

    Sechs Millionen Masken in Kenia verschwunden


    Neben Trigema haben auch der Wäschehersteller Mey und der Hemdenhersteller Eterna die Produktion auf das Nähen von Mundschutzmasken umgestellt. Für Nachschub in diesem Bereich sollte auch das Beschaffungsamt der Bundeswehr sorgen. Dabei kam es aber zu einer Panne.

    Chinas Weg zurück in Richtung Normalität


    Während man in den meisten Ländern versucht das exponentielle Wachstum der Coronavirus-Ausbreitung einzudämmen, scheint in China der Kampf schon fast gewonnen. Die Zahl der Neuinfektionen steigt nur noch langsam und das Land lockert nach und nach seine strengen Regeln. Steffen Wurzel

    https://www.dw.com/de/coronatote-oder-ar...usa/av-52903036

    Liebe Grüße, Blasius



  • Shutdown-Schock
    Österreich meldet 50 Prozent mehr Arbeitslose


    In Österreich zeigt sich, was den Arbeitsmarkt auch in anderen Ländern treffen könnte:

    Die Coronakrise hat die Arbeitslosigkeit dort auf den höchsten Stand seit 1946 getrieben -
    in nur zwei Wochen.

    01.04.2020, 12:47 Uhr

    Wie der Arbeitsmarktservice (AMS) in Wien mitteilte, sind in Österreich derzeit
    etwas mehr als 504.000 Menschen ohne Job (die Statistik finden Sie hier).

    Das entspricht einem Anstieg um 52,5 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat.

    Hinzu kommen etwas mehr als 58.000 Menschen, die beim AMS derzeit eine Schulung machen.

    Allein zwischen dem 15. und dem 31. März stieg die Zahl der Arbeitslosen um fast 200.000.

    https://www.spiegel.de/wirtschaft/sozial...85-ede4865774fa

    Anfang 2020 lebten in Österreich rund 8,9 Millionen Menschen;
    504.000 Menschen sind ohne Arbeit.

    Coronakrise

    Stand in Österreich: 2.4.2020, 15.00 Uhr

    Bisher durchgeführte Testungen: 92.190
    Bestätigte Fälle: 10.967
    Todesfälle: 158

    https://orf.at/corona/stories/3157533/

    ERGÄNZUG:

    2.4.2020, – Altmaier rechnet mit schwereren Rezession als bei Finanzkrise


    Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU) rechnet wegen Corona mit
    einer schweren Rezession in Deutschland. Sie könnte härter werden als während
    der Finanzkrise 2009. Damals war die Wirtschaft um 5,7 Prozent eingebrochen.

    Eine genaue Zahl für dieses Jahr will Altmaier nicht nennen, das wäre unverantwortlich,
    sagte er. Er rechnet damit, dass der Tiefpunkt im Mai erreicht wird, hofft aber,
    dass die Wirtschaft im zweiten Halbjahr wieder anzieht.


    Liebe Grüße,Blasius



  • Faktenblatt Beatmungspatienten (Daten von 2006 bis 2016)

     Immer mehr Menschen in Deutschland werden künstlich beatmet

     2006 wurden 24.845 Patienten stationär beatmet, 2016 waren es bereits 86.117
    Patienten

     Betroffen sind Menschen aller Altersgruppen, jedoch überwiegend ältere Versicherte
    nach einer Akut-Intensivtherapie. Bemerkenswert: 1.500 Patienten waren zwischen
    90 und 100 Jahre alt

     Im Zeitraum von 2006 bis 2016 ging die Krankenhaussterblichkeit von 13,3 Prozent
    auf 5,7 Prozent zurück

     Im Jahr 2016 wurden zudem 47 Prozent der Beatmungspatienten auf einer Intensiv-,
    Weaning- oder Überwachungsstation behandelt

     Vor allem COPD und kardiologische Diagnosen liegen der Beatmung zugrunde

     Der exponentielle Anstieg der sehr pflegeintensiven Patienten stellt das
    Gesundheitssystem vor extreme Herausforderungen und erfordert eine
    gesundheitspolitische Diskussion über die Grenzen des Systems hinaus

     Der Zunahme höchstpflegeaufwendiger Patienten steht ein dramatisch werdender
    Pflegepersonalmangel gegenüber

     Die Zahl der Intensivpflegedienste hat alleine zwischen Januar 2014 und Dezember

    2016 um fast 25 Prozent zugenommen und ist im Vergleich zu anderen ambulanten
    Pflegediensten überproportional angestiegen

    https://www.bkk-dachverband.de/fileadmin...Weaning_fin.pdf


    IM JAHR 2006 / 2016 UND IM MAI 2019 GAB ES NOCH KEINEN CORONA VIRUS!!!!!!!!!!!!!!

    WEITERE INFO:

    STATISTIK/118: Zahl der Beatmungspatienten in Deutschland nimmt rasant zu (Thieme)

    Thieme Verlag - FZMedNews -

    28. Mai 2019 - Zahl der Beatmungspatienten in Deutschland nimmt rasant zu

    Mai 2019 - In Deutschland sind immer mehr Menschen dauerhaft auf Beatmungsgeräte angewiesen. Darunter befinden sich laut einer epidemiologischen Studie in der Fachzeitschrift "DMW Deutsche Medizinische Wochenschrift" (Georg Thieme Verlag, Stuttgart. 2019) immer mehr ältere und mehrfach erkrankte Patienten.

    Für sie ist es besonders schwer, nach einer längeren intensivmedizinischen Behandlung wieder selbstständig zu atmen.

    Experten in sogenannten Weaning-Zentren bemühen sich gezielt darum, Intensivpatienten von der Beatmung zu entwöhnen. Aber trotz steigender Erfahrung und Expertise können nur etwa 60 Prozent der Patienten von der invasiven Beatmung entwöhnt werden.

    Ein Teil von ihnen benötigt jedoch auch danach noch eine Atemunterstützung in Form einer nichtinvasiven Maskenbeatmung. Knapp 25 Prozent der Weaning-Patienten müssen die Beatmung über die Trachealkanüle auch außerklinisch fortsetzten.

    Rund 15Prozent der Patienten versterben.

    Experten gehen davon aus, dass die Rate des erfolglosen
    Weanings außerhalb der etablierten Fachzentren noch wesentlich höher ist.

    Auch außerklinisch beatmete Patienten müssen regelmäßig zu Kontrolluntersuchungen oder bei akuten Problemen ins Krankenhaus. Im Jahr 2016 wurden nach einer Datenbankrecherche von Professor Christian Karagiannidis, Lungenklinik Merheim, in Deutschland insgesamt rund 86 000 ambulant beatmete Patienten in einer Klinik betreut. Im Jahr 2006 waren es nur rund 25 000. Gleichzeitig sank die Sterblichkeit der beatmeten Patienten im Krankenhaus von 13,2 Prozent auf 5,7 Prozent.

    Die Datenanalyse offenbarte auch, dass immer häufiger sehr alte Menschen
    mit einem Beatmungsgerät versorgt werden.

    Knapp 1500 der im Jahr 2016 künstlich beatmeten Patienten waren
    laut den Recherchen von Professor Karagiannidis über 90 Jahre alt.

    fzm, Stuttgart
    http://www.schattenblick.de/infopool/med...n/m2sk0118.html

    IM JAHR 2006 / 2016 UND IM MAI 2019 GAB ES NOCH KEINEN CORONA VIRUS!!!!!!!!!!!!!!


    Liebe Grüße, Blasius

  • Thema von Blasius im Forum Nachrichten



    Ansturm auf KfW erwartet - Merkel telefoniert mit Chefs von VW und BMW
    Viele Selbständige fürchten, dass das Geld nicht reicht

    In der Corona-Krise bangen viele Selbstständige um ihre Existenz.

    Finanzminister Scholz hat schnelle Hilfen in Höhe von 50 Milliarden Euro zugesagt.
    Doch Beantragung und Auszahlung laufen bisher schleppend.

    Quelle: WELT/Gerrit Seebald

    Am Montag wird bei der Förderbank KfW ein sofortiger Geldabruf möglich sein. Es wird ein Ansturm erwartet. Unterdessen telefonierten die Chefs von Deutschlands größten Autokonzernen mit Merkel. Sie haben eine besondere Sorge.

    Das Sonderprogramm der staatlichen Förderbank KfW zur Bewältigung der wirtschaftlichen Folgen der Corona-Krise stößt bei Unternehmen auf gewaltiges Interesse. Wie KfW-Chef Günther Bräunig am Donnerstag sagte, wurden bereits rund 2500 Anträge im Volumen von 10,6 Milliarden Euro gestellt. „Wir rechnen mit weiter stark steigenden Zahlen“, sagte Bräunig.

    Für den kommenden Montag werde ein weiterer „großer Ansturm“ erwartet, da dann die IT-Umsetzung soweit sei, dass Antrag und Abruf von Geld sofort möglich seien. Die KfW hatte das Sonderprogramm am Montag vergangener Woche gestartet.

    Kredite bekommen können Firmen, die wegen der Corona-Krise vorübergehend in Finanzierungsschwierigkeiten geraten sind. Konkret heißt dies, dass alle Unternehmen, die zum 31. Dezember nicht in Schwierigkeiten waren, ein Darlehen beantragen können – von kleinen und mittelständischen Unternehmen bis hin zu Großunternehmen.

    Merkel telefoniert mit Autoherstellern
    Ende vergangener Woche hatte die Bundesregierung bereits ihre Zustimmung für den von der Corona-Pandemie schwer getroffenen Reisekonzern TUI für einen KfW-Überbrückungskredit in Höhe von 1,8 Milliarden Euro gegeben. Bräunig zufolge ist absehbar, dass eine schwere Rezession wegen der Corona-Krise zumindest im zweiten Quartal nicht zu vermeiden ist. Deshalb komme es nun darauf an, mit dem Sonderprogramm schnell Erfolge zu erzielen.

    Am Mittwochabend telefonierten die Chefs von Daimler, BMW und Volkswagen mit Angela Merkel und weiteren Spitzenvertretern der Bundesregierung. Das berichtet das „Handelsblatt“. An dem Gepräch nahmen VW-Chef Herbert Diess, BMW-Chef Oliver Zispe und Ola Källenius von Daimler teil und aus der Politik Wirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU) und Finanzminister Olaf Scholz (SPD).

    Wie die Zeitung unter Berufung auf Teilnehmer des Gesprächs berichtet, fürchten die Autohersteller einen Zusammenbruch der Zulieferkette. Vielen Zulieferern drohe in den kommenden Wochen der finanzielle Kollaps. Die Autohersteller bereiten sich demnach darauf vor, im Einzelfall strategisch wichtige Lieferanten zu stützen. Dramatisch ist die Lage für Betriebe in Spanien und Italien, alleine der VW-Konzern hat bis zu 800 Lieferanten in beiden Ländern. Schon das Fehlen von wenigen Teilen kann zum Stillstand der Produktion führen. Derzeit haben die Autokonzerne mehrere Zehntausend Beschäftigte in Kurzarbeit geschickt.

    Deutschland könnte flächendeckende Firmenschließungen laut einer Ifo-Umfrage unter 155 Ökonomen rund elf Wochen durchhalten. So lange könnte die Wirtschaft einen „Shutdown“ abfedern, „bevor das Risiko einer wirtschaftlichen Destabilisierung zu groß wird“, teilen die Münchner Forscher mit. Knapp die Hälfte der Ökonomen seien der Meinung, dass die Firmenschließungen wegen zu hoher volkswirtschaftlicher Kosten nach einigen Wochen beendet werden sollten –

    „im Durchschnitt werden acht Wochen als Obergrenze genannt“

    https://www.welt.de/wirtschaft/article20...W-erwartet.html


    Liebe Grüße, Blasius

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