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  • FatimaDatum18.01.2021 10:22
    Foren-Beitrag von Koi im Thema Fatima

    Papst emeritus Benedikt und Fatima – Wann hat das Schweigen ein Ende?

    19. Dezember 2020

    Von Wolfram Schrems*

    Möglicherweise ist es auch manchen Lesern dieser Seite entgangen, daß Ende April eine neue Biographie über Benedikt XVI. aus der Feder von Peter Seewald erschienen war. Vielleicht waren es Panikmache und Maßnahmenterror, die unsere Aufmerksamkeit ablenkten. Vielleicht hatte auch Peter Seewald schon zu viele Benedikt-Bücher verfaßt. Und vielleicht hatte; Papa emeritus
    schon zu oft die Gläubigen enttäuscht, sodaß sie gar nicht mehr sehr interessiert sind.

    Wie auch immer, Benedikt XVI. – Ein Leben enthält eine wichtige Information, die das Thema Fatima betrifft. Es geht um den Widerstand des Konzilstheologen Joseph Ratzinger gegen das Marianische Schema. Man kann es nicht anders sagen: Joseph Ratzinger erwies sich damit als Feind der Botschaft von Fatima. Wie auf dieser Seite bereits vor über drei Jahren dargelegt, spielte Benedikt XVI. als Glaubenspräfekt und als Papst in der Frage von Fatima eine äußerst merkwürdige Rolle.

    Nunmehr zeigt sich, daß hier offenbar eine lange theologische, nie revidierte Kontinuität vorliegt.

    Es ist der deutsch-amerikanischen Journalistin und promovierten Historikerin Maike Hickson zu danken, daß sie anläßlich der Veröffentlichung des ersten Teils der Biographie in englischer Übersetzung wichtige Informationen der englischsprachigen Welt näher bekannt gemacht hat. (Das ist die gekürzte Fassung der Analyse auf Rorate coeli.) Über diesen Umweg erreichte sie den Berichterstatter.

    Dieser fühlt sich aufgerufen, diese Angelegenheit den Lesern dieser Seite darzulegen, damit sie sie in adventlich-apokalyptischer Zeit in Gebet und Opfer einschließen.

    Das Anliegen der folgenden Zeilen ist auch, daß sie Papst emeritus Benedikt XVI. erreichen mögen. Dieser hat es in der Hand, durch ein offenes Wort die Finsternis aufzuhellen und den bleiernen Bann, der auf Kirche und Welt liegt, zu brechen. Er hat offenbar noch eine Mission in dieser Welt. Deswegen wurde er wohl noch nicht abberufen. Es ist ein schrecklicher Gedanke, daß Benedikt XVI. aus dieser Welt scheiden sollte, ohne die volle Wahrheit gesagt zu haben.

    Zunächst daher ein Blick auf die 1960er Jahre, wie er von Seewald ermöglicht wird:

    Joseph Ratzinger als kontinuierlich modernistischer, aber widersprüchlicher Theologe

    Die Seewald-Biographie offenbart traurige und skandalöse Tatsachen über das Wirken des emeritierten Papstes als Theologe am II. Vaticanum, wo er als Berater von Kardinal Josef Frings wirkte.

    Maike Hickson dazu:

    [Ratzingers] Einfluß half bei der revolutionären Änderung von Richtung, Tonfall und Themen des Konzils. Er konnte beispielsweise die kirchliche Darstellung des Konzeptes der Quellen der Offenbarung ändern, er half bei der Verwerfung eines unabhängigen Schemas über Unsere Liebe Frau, er widersetzte sich einem „antimodernistischen Geist“ und er war für den Gebrauch der Muttersprache in der Heiligen Messe. Wie es Seewald selbst in einem rezenten Interview sagte: Ratzinger half „den Modernismus in der Kirche zu befördern“ und er „war immer ein progressiver Theologe“.

    Sicher gehört es zur katholischen Allgemeinbildung, daß der junge Joseph Ratzinger zum Rahner-Kreis gehörte und als „progressiv“ galt. Man weiß auch, daß er sich als Glaubenspräfekt gegenüber Erzbischof Marcel Lefebvre und der Priesterbruderschaft St. Pius X. im Vorfeld der Bischofsweihen von 1988 wenig nobel verhielt (um das Mindeste zu sagen). Dennoch meinten viele, daß Joseph Ratzinger als Kardinal und als Papst seine Linie geändert habe. Man führt dazu Summorum Pontificum und die Aufhebung der Exkommunikation der Bischöfe der Piusbruderschaft an, was ja tatsächlich verdienstvoll ist.

    Aber vielleicht ist das zu oberflächlich analysiert. Wie es aussieht, war auch Benedikt selbst in einem Zustand der Perplexität und Selbstwidersprüchlichkeit:

    Im Jahr 2011 beging er den 25. Jahrestag des Assisi-Gräuels von Johannes Paul II. Er widersprach damit de facto seiner eigenen Erklärung Dominus Iesus vom 6. August 2000. Er hielt als Papst bis zum Ende seiner Amtszeit am II. Vaticanum fest und verteidigte das „authentische Konzil“ gegen ein angebliches „Konzil der Medien“. Die Jesus von Nazareth-Trilogie ist gar nicht so gut, die Anbiederung an die Juden (bereits im 2008 erfolgten Eingriff in die Karfreitagsfürbitte nach dem Meßbuch von 1962 erkennbar) widerstreitet den Aussagen des Neuen Testamentes.

    Nach der neuen Seewald-Biographie hat Benedikt XVI. seine theologische Linie seit seinen Tagen am Konzil nicht geändert. Gewissensbisse sind gemäß eines Interviewbuches von Seewald aus dem Jahr 2017 mit dem Titel Das letzte Testament, wenn überhaupt, nur schwach ausgeprägt: Benedikt bedaure nur, die politischen Folgen durch die Änderungen am Konzil nicht richtig eingeschätzt zu haben, sei aber überzeugt, theologisch richtig gehandelt zu haben.

    Somit zum Kern des Themas:

    Joseph Ratzinger gegen ein eigenes Schema zu Maria

    Maike Hickson schreibt in o. g. Artikel über die Aktivitäten Ratzingers zur Verhinderung eines eigenen marianischen Schemas am Konzil:

    Was sehr wichtig ist: Ratzinger war gegen die Idee eines separaten Schemas über Unsere Liebe Frau und tatsächlich wurde das Schema dann abgelehnt. Zur Jahresmitte 1962 hatte er bereits an Kardinal Frings den folgenden Kommentar geschrieben, den wir hier ausführlich zitieren:

    „Ich glaube, dieses Schema über Maria sollte zugunsten der Zielsetzung des Konzils aufgegeben werden. Wenn das Konzil als ganzes ein [süßer Anreiz] für die getrennten Brüder und [zur Suche der Einheit] sein soll, dann muß es ein bestimmtes Ausmaß an pastoraler Rücksichtnahme enthalten […]. Kein neuer [spiritueller] Reichtum wird den Katholiken gegeben, die ihn nicht ohnehin schon haben. Aber ein neues Hindernis wird für Außenstehende (speziell die Orthodoxen) aufgerichtet. Wenn das Konzil ein solches Schema akzeptiert, würde es seine ganze Wirkung gefährden. Ich würde eine völlige Verwerfung des [doktrinellen Kapitels] anraten (die Römer müssen dieses Opfer einfach bringen) und stattdessen ein einfaches Gebet um Einheit an die Gottesmutter am Ende des Schemas über die Kirche einfügen. Das sollte ohne nicht dogmatisierte Ausdrücke wie mediatrix etc. geschehen“ [Rückübersetzung aus dem Englischen, leicht redigiert, WS].

    Man bedenke: Diese Zeilen wurden nur fünfundvierzig Jahre nach der Selbstoffenbarung einer ernst und besorgt erscheinenden Gottesmutter in Fatima geschrieben, die ausdrücklich die Verehrung ihres Unbefleckten Herzens als Gottes Heilmittel für unsere Zeit wünschte! Sie wurden nur 37 Jahre bzw. 33 Jahre nach den Botschaften von Pontevedra (Auftrag zur Einführung der Sühnesamstage) und Tuy (Auftrag zur Weihe Rußlands an das Unbefleckte Herz Mariens) geschrieben. Alle diese Botschaften waren zur Zeit Pius‘ XII. im Bewußtsein der Kirche. Die Begeisterung des gläubigen Volkes für die Verkündigung des Dogmas von der leiblichen Aufnahme Mariens in den Himmel am 1. November 1950 legt Zeugnis für die Verehrung der Muttergottes ab. Die Gläubigen waren für die unverdünnte Botschaft von Fatima durchaus offen.

    Der Schmerz der Muttergottes, der in Fatima den drei Seherkindern und über sie der ganzen Kirche offenbart wurde, rührte gerade daher, daß ihre Gnadenvorzüge nicht von allen anerkannt werden, von Protestanten und Orthodoxen ohnehin nicht, aber auch zunehmend von den Katholiken nicht. Die fünf Sühnesamstage, wie sie 1925 in Pontevedra gewünscht wurden, sollten nach Sr. Lucia für Lästerungen gegen die Muttergottes Sühne leisten. In der Offenbarung vom 29. Mai 1930 erfährt Sr. Lucia die fünf spezifischen Gründe für die zu leistende Sühne:

    Lästerungen gegen die Unbefleckte Empfängnis; Lästerungen gegen ihre immerwährende Jungfräulichkeit; Lästerungen gegen Mariens Gottesmutterschaft und die gleichzeitige Weigerung, Maria als Mutter der Menschen anzuerkennen; Lästerungen derjenigen, die öffentlich Gleichgültigkeit, Verachtung oder sogar Haß gegen die Unbefleckte Mutter in die Herzen der Kinder zu säen trachten; die Beleidigungen derjenigen, die sie direkt in ihren heiligen Bildern angreifen (nach The Fatima Crusader, Nr. 49, Sommer 1995).

    Und Joseph Ratzinger betrieb diesen Kampf gegen die Anerkennung der Vorzüge Unserer Lieben Frau am Konzil in eigener Person! Was für ein Segen hätte ein dogmatisch vollständiges Marianisches Schema sein können! Bei der Gelegenheit hätte man auch gleich die Weihe Rußlands durchführen können.

    Aber es wurde verhindert.

    Und jetzt liegt alles in Scherben. Die „pastorale Rücksichtnahme“ erzielte keinen Effekt: Von einer Einheit der Christen sind wir weit entfernt. Manche orthodoxen Kirchen sind aggressiv antikatholisch wie eh und je, die volle Offenbarung über Maria erkennen sie nach wie vor nicht an, Protestanten aller Richtungen ohnehin nicht. Die Katholiken sind nach über fünf Jahrzehnten katastrophaler Katechese und häretischer Universitätstheologie in der Mariologie komplette Analphabeten – auf den anderen theologischen Gebieten auch. Die Kirche selbst ist in ihrem menschlichen Element in der Hand der bösen Macht, der Papst paktiert mit den Reichen und Mächtigen zugunsten einer revolutionären Umstrukturierung der Welt.

    Der Segen, der von Fatima ausgehen hätte können, wandelte sich, da er seit Papst Pius XI. zurückgewiesen wurde, auch von Benedikt XVI., in einen Fluch.

    Benedikt XVI. und Fatima: Was aufzuklären wäre

    Noch immer sind die Verheißungen Unserer Lieben Frau von Fatima aufrecht, genauso wie die Drohungen. Noch besteht die – täglich schrumpfende – Möglichkeit, die kommenden Verwerfungen durch Gebet und Sühne abzumildern. Das muß auch Benedikt XVI. bedenken. Und da er 2010 selbst gesagt hat, daß sich irre, wer meine, die Botschaft von Fatima gehöre der Vergangenheit an, muß er um deren reale Bedeutung wissen, somit auch um seine Mitverantwortung im kirchlichen Chaos. Warum schweigt er aber?

    Das Schweigen betrifft mindestens zwei, vielleicht drei konkrete Punkte:

    Drittes Geheimnis

    Papst emeritus weiß ganz genau, daß seine Erklärung Die Botschaft von Fatima vom 26. Juni 2000 nicht im entferntesten die reale Botschaft von Fatima wiedergibt: In der Stellungnahme der Glaubenskongregation ist nicht die Rede von der Verehrung des Unbefleckten Herzens Mariens und den Sühnesamstagen. Was mit dem „etc.“ in dem Satz aus der 4. Lebensbeschreibung von Sr. Lucia „In Portugal wird das Dogma des Glaubens immer bewahrt werden etc.“ gemeint ist, wird auch nicht offengelegt.

    Von seinem Interview mit dem Jesus-Magazin im Jahr 1984 zu schließen, muß Benedikt wissen, daß das Dritte Geheimnis mit dem Attentat vom 13. Mai 1981 auf Johannes Paul II. nichts zu tun hat. 1984 sprach er von Gefahren für den Glauben. Die Erklärung von 2000 ist eine Irreführung. Hier ist Klärung gefragt.

    Rußland

    Es muß jetzt endlich Schluß sein mit den Ausflüchten über die Weihe Rußlands, die angeblich 1984 durchgeführt worden sei. Wie wir alle sehen, ist Rußland eben nicht bekehrt und der Welt die Periode des Friedens nicht geschenkt worden. Der Zustand von Kirche und Welt widerlegt die Rede von der „Periode des Friedens“.

    Sicher ist das Bonmot geistreich, das der Fürstin Gloria von Thurn und Taxis zugeschrieben wird:

    „Früher haben wir für die Intentionen des Papstes gebetet und für die Bekehrung Rußlands. Heute beten wir für die Intentionen Rußlands und für die Bekehrung des Papstes.“

    Da ist etwas dran. Und zweifellos wird Wladimir Putin seine Verdienste um sein Land und (angesichts des Deep State in den USA) für den Weltfrieden haben. Auch dessen Hilfe für die Regierung von Präsident Assad ist zu schätzen, da damit auch die syrischen Christen vor den Jihadisten geschützt werden. Nichtsdestotrotz steht Rußland immer noch außerhalb der Katholischen Kirche und anerkennt nicht das volle Offenbarungsgut über Unsere Liebe Frau.

    Leider ist es weitgehend aus dem Bewußtsein der Kirche verschwunden, daß die Bekehrung Rußlands ein übernatürliches und spektakuläres Ereignis sein wird. Gleichsam als Vorgeschmack wirkte Gott das Sonnenwunder am 13. Oktober 1917 vor 70.000 Zeugen. Allzu schnell war das aber wieder vergessen.

    Nach fünfundfünfzig Jahren Konzilspropaganda und einer Phase des vorhergehenden Glaubensabfalls ist übrigens die Bekehrung eines Landes als solches nicht mehr am Radarschirm von Gläubigen und Hirten. Zu sehr hat man die Mentalität von Dignitatis humanae verinnerlicht. Das Resultat sehen wir um uns herum – und auch in Rußland, wo der Triumph Mariens hätte stattfinden können und sollen.

    Und auch hier trägt der Konzilstheologe Joseph Ratzinger Mitverantwortung.

    Sr. Lucia – Identität und Verbleib

    Inwieweit drittens Benedikt über die Vorgänge rund um die Restriktionen gegen Sr. Lucia ab 1958, also etwa ab dem Tod Pius‘ XII., und um ihren Verbleib als Karmelitin in Coimbra Bescheid weiß, entzieht sich unserer Kenntnis. Ein Mann von exzeptioneller Intelligenz wird sich allerdings über die Identität von Sr. Lucia und ihrer Botschaft nach dem 26.12.57, dem sorgenvollen Interview mit P. Augustin Fuentes, Gedanken gemacht haben müssen. Wie schon öfter dargelegt, ist es völlig ausgeschlossen, daß diejenige Person, die man seit 1967 als Sr. Lucia präsentiert, die echte Seherin von Fatima sein soll: Sie sieht anders aus, sie benimmt sich anders, sie verkündet eine andere (nunmehr eben konzilskompatible) Botschaft. (Dr. Peter Chojnowski von Sr. Lucy Trut hat einen aktuellen Überblick zusammengestellt, der medizinische und graphologische Ergebnisse zusammenfaßt.)

    Mit anderen Worten: Diejenige Seherin, die in ihrer Kindheit buchstäblich die Hölle gesehen hat und mit der Muttergottes sprach, soll trotz großer Auftritte ab 1967 nicht die geringste Wirkung im Sinne der originalen Botschaft von Bekehrung, Sühne und Verehrung des Unbefleckten Herzens gehabt haben? Das ist absurd.

    Es ist nicht glaubhaft, daß Papst emeritus das nicht aufgefallen seinsoll.

    Im September 1952 besuchte der österreichische Jesuit Joseph Schweigl im Auftrag von Papst Pius XII. Sr. Lucia. Er sagte, das Dritte Geheimnis betreffe den Papst und sei die Fortsetzung von „In Portugal wird das Dogma des Glaubens immer bewahrt werden etc.“ Kardinal Bertone war dreimal bei „Sr. Lucia“, hatte aber nur Bestätigungen der vatikanischen Politik zu berichten.

    Das soll dieselbe Person gewesen sein?

    Warum hat Papst Benedikt nicht nachgefragt? Oder hat er nachgefragt?

    Was ist hier eigentlich los?

    Klar ist jedenfalls, daß Seewald offenbar recht hatte mit seiner Einschätzung, daß Joseph Ratzinger/Benedikt XVI. seiner modernistischen Linie im wesentlichen treu geblieben ist. Damit trägt er eine große Mitverantwortung am derzeitigen Desaster.

    Appell

    Eure Heiligkeit, die Kirche erwartet eine exorzierende Klärung. Die Gläubigen haben ein Anrecht darauf. Der Himmel schaut schon sehr lange zu. Keiner weiß, wie lange noch.

    *Wolfram Schrems, Wien, Mag. theol., Mag. phil., kirchlich gesendeter Katechist, Pro Lifer

  • Frauen am Ambo und im Altarraum Datum17.01.2021 10:43
    Foren-Beitrag von Koi im Thema Frauen am Ambo und im Altarraum

    Welche Aufgaben haben Lektorinnen und Akolythinnen?

    Lektorat und Akolythat sind Laiendienste, die durch kirchenamtliche Beauftragung (Lateinisch: institutio), nicht durch Weihe (Lateinisch: ordinatio) in einem liturgischen Akt im Auftrag des Bischofs übertragen und im Namen der Kirche ausgeübt werden. Von Dr. Gero P. Weishaupt.

    Erstellt von Gero P. Weishaupt am 15. Januar 2021 um 18:13 Uhr

    Vatikan (kathnews). Papst Franziskus hat mit dem Motu Proprio „Spiritus Domini“ vom 10. Januar 2021 die bisher nur Männern (viri laici in can. 230 § 1 CIC/1983) vorbehaltenen ständigen, auf Dauer angelegten Dienstämter (ministeria) des Lektorats und Akolythats auch für Frauen geöffnet. Kathnews hat darüber berichtet und den Brief des Papstes an den Präfekten der Glaubenskongregation, der für die Interpretation der Gesetzesänderung unerlässlich ist, in einer deutschen Übersetzung vorgelegt.  Es handelt sich bei den von Paul VI. am 15. August 1972 mit seinem Motu Proprio „Ministeria quaedam“ nur für Männer geschaffenen Dienstämtern um reine Laiendienste für den liturgischen Bereich, wenngleich sie – wie alle Dienste und Aufgaben, die auf der Grundlage  des in der Taufe begründeten  allgemeinen Priestertums ausgeübt werden – eine Hinordnung zum besonderen, durch Weihe vermitteltes hierarchischen Priestertum aufweisen. Umgekehrt ist das hierarchische Priestertum und dessen Ämter auf das allgemeine Priestertum der Laien hingeordnet, beide Formen des einen Priestertums Christi sind komplementär  (vgl. Vatikanum II, Lumen gentium, Nr. 10).

    Die Neuerung des Gesetzes (can. 230 § 1) besteht darin, dass auch Frauen künftig im Auftrag des Bischof in einem liturgischen Akt zu Lektorinnen und Akolythinnen bestellt werden können und diese Dienste im Namen der Kirche ausüben. Bisher war das gemäß can. 230 § 2 nur eine zeitliche, nicht hoheitlich kirchenamtlich vorgenommene Beauftragung, z. B. durch den Ortspfarrer. Die kirchenamtliche  Beauftragung gemäß can. 230 § 1 erfolgt durch ein Dekret des Bischofs. Sie endet mit dem Widerruf durch den Bischof.

    Die Gesetzesänderung von Papst Franziskus  gilt nicht für den Bereich der klassischen römischen Liturgie, die seit dem Motu Propro „Summorum Pontificum“ Papst Benedikts XVI. vom 7.7.2007 auch „außerordentliche Form des Römischen Ritus“ genannt wird. Für dessen Rechtsbereich ist nach wie vor das liturgische Recht, insbesondere die liturgischen Bücher von 1962, anzuwenden. Danach gelten die Dienste des Lektorates und Akolythates als „niedere Weihen“ (wenngleich sie keine ontologisch-sakramentale Teilhabe am Weiheamt vermitteln, sondern  theologisch als Sakramentalien [nicht Sakramente] zu qualifizieren sind) und werden ausschließlich Männern erteilt, die sich auf die heiligen Weihen vorbereiten.

    Welche Aufgaben erfüllt ein Lektor/eine Lektorin, welche ein Akolyth/eine Akolythin?

    Die Aufgaben, welche Lektorat und Akolythat für Männer und Frauen mit sich bringen, hat Papst Paul VI. in dem genannten Motu Proprio deutlich aufgeführt.  Zusammengefaßt sind es folgende:

    Dienst des Lektors/der LektorinIn der liturgischen Feier das Wort Gottes der Heiligen Schrift vorlesen ausser dem Evangelium, das dem geweihten Amt vorbehalten ist.Wo es keinen Vorsänger gibt, trägt er/sie auch den Antwortpsalm nach der Lesung vor.Wo kein Diakon zur Verfügung steht, spricht er/sie die Fürbitten.Er/sie dirigiert den Gesang, leitet die Gläubigen zur tätigen Teilnahme an und bereitet diese auf den würdigen Empfang der Sakramente vor.Dienst des Akolythen/der AkolythinEr/sie ist beauftragt, dem Diakon, wenn er anwesend ist, zu helfen und dem Priester zu dienen.Er/sie trägt Sorge für den Dienst am Altar und steht Diakon und Priester bei der Feier der heiligen Messe zur Seite.Er/sie ist außerordentliche(r) (!!!), also nicht ordentlicher Spender/ordentliche Spenderin der heiligen Kommunion. Ordentliche Spender sind ausschließlich die geweihten Amtsträger; Aktolythen und Akyolyhinnen erfüllen Laiendienste. Der außerordentliche Spender/die außerodentliche Spnderin tritt ausnahmsweise in Funktion, wenn geweihte Amtsträger fehlen oder wegen Krankheit, vorgerückten Alters oder seelsorglicher Verpflichtungen nicht zur Spendung der heiligen Kommunion  in der Lage sind, oder auch wenn die Zahl der Gläubigen, die die heilige Kommunion empfangen möchten, so groß ist, dass die Messfeier sich zu lange hinzieht (can. 230 § 3 i.V.m. can. 910).Unter denselben außerordentlichen Umständen kann der Akolyth/die Akolythin beauftragt werden, das Sakrament der heiligen Eucharistie den Gläubigen zur Anbetung auszusetzen und wieder in den Tabernakel zurückzustellen. Er/sie erteilt allerdings nicht den Segen. Dieser kommt ausschließlich dem geweihten Amtsträgern zu.


    Kathnews

  • CORONA IMPFUNGDatum15.01.2021 18:07
    Foren-Beitrag von Koi im Thema CORONA IMPFUNG

    .

  • CORONA IMPFUNGDatum15.01.2021 18:06
    Foren-Beitrag von Koi im Thema CORONA IMPFUNG

    https://www.dasgelbeforum.net/index.php?...hread&id=552227

    Für alle Impfbefürworter
    Video dauert ca. 10 Minuten

    LG koi

  • Schneechaos, Mund- Nasenschutz, Ausgangsbeschränkungen, Lockdown, etc., etc., aber man sollte trotzdem oder gerade deswegen den Humor nicht verlieren, denn lachen ist die beste Medizin.

    https://m.youtube.com/watch?v=AUJefjpYO0s

    Liebe Grüße
    Koi

  • Liebe, Trost, Zuversicht Datum13.01.2021 11:29
    Foren-Beitrag von Koi im Thema Liebe, Trost, Zuversicht

    Halte mich fern vom Weg der Lüge;
    begnade mich mit deiner Weisung!
    Ich wählte den Weg der Wahrheit;
    nach deinen Urteilen hab ich Verlangen.

    Psalm 119, 29-30

  • CORONA IMPFUNGDatum12.01.2021 08:11
    Foren-Beitrag von Koi im Thema CORONA IMPFUNG

    ZWEIFEL AN LÄNGEREN IMPF-INTERVALLENAustro-Virologe warnt vor dieser Impf-Strategie

    Impft man, wie vor allem in Großbritannien diskutiert, möglichst viele Menschen rasch ein Mal und verschiebt dafür die zweite Gabe weiter nach hinten, kann das theoretisch sogar die Verbreitung neuer Virusvarianten begünstigen.

    Ideen zur verzögerten Gabe einer zweiten Impfdosis gegen das SARS-CoV-2-Virus sieht der in New York arbeitende österreichische Virologe Florian Krammer sehr kritisch. In einigen Ländern sei aktuell schon mehr Impfstoff da als tatsächlich verimpft wird. Man sollte daher "zuerst Vorhandenes an den Mann bringen", bevor neue Impfschemen diskutiert werden, zu denen auch wichtige Daten fehlen, sagte Krammer am Montag.

    Verbreitung neuer Virus-Varianten könnte begünstigt werden

    Impft man, wie aktuell vor allem in Großbritannien breiter diskutiert, möglichst viele Menschen rasch ein Mal und verschiebt dafür die zweite Gabe weiter nach hinten, könne das theoretisch sogar die Verbreitung neuer Virusvarianten begünstigen. Das liege daran, dass sowohl bei dem Impfstoff von Pfizer und Biontech sowie bei jenem von Moderna nach nur einer erhaltenen Dosis viele Geimpfte zwar mit neutralisierenden Antikörpern ausgestattet sind, deren Konzentration aber mitunter um das zehn- bis zwanzigfache niedriger als nach der zweiten Gabe sein kann.

    Man trägt Virus länger in sich

    Der am New Yorker Mount Sinai Hospital in New York tätige steirische Virologe führte in einem vom deutschen Science Media Center (SMC) veranstalteten Pressegespräch ins Treffen, dass auch in den Zulassungsstudien der ersten Impfstoffe gezeigt wurde, dass es nach der ersten Gabe asymptomatische Infektionen gibt. Hat jemand aber einerseits nur wenige Antikörper, trägt das Virus aber vielleicht länger quasi unerkannt herum, könnte dies dazu führen, dass Virusvarianten noch bessere Überlebenschancen haben, die "resistenter gegen diese neutralisierenden Antikörper sind", sagte Krammer.

    "Könnte global zum Problem werden"

    Verlängert man durch die Verschiebung der eigentlich nach drei bzw. vier Wochen vorgesehenen zweiten Impfung den Zeitraum, in dem das bei sehr vielen Menschen passieren kann, berge das ein gewisses Risiko, das sich aber schwer quantifizieren lasse. Ein Ändern der Impfstrategie könnte aus diesem Grund "global zum Problem werden". Daher sollte man dieses Risiko nicht eingehen und Impfintervalle - wie vorgesehen - kurz halten, betonte der Forscher.

    Dosis-Reduktion statt Verschiebungen

    Bevor man mit Verschiebungen arbeite, sollte eher noch an Dosis-Reduktionen gedacht werden. Dazu und zu anderen Ideen, wie der "sehr interessanten" Kombination von Vakzinen, oder der Frage, der verzögerten Impfung von Menschen mit bereits überstandener Infektion, brauche es aber noch zahlreiche Daten. Daher gehe es jetzt vor allem aber darum, die Logistik so zu verbessern, dass der vorhandene Impfstoff auch "so schnell, wie möglich" verimpft wird. Kampagnen sollten daher auch nicht an Wochenenden ruhen, sagte Krammer.

    Auch weiterer Experte warnt: "Keine gute Idee"

    Vorgaben der Zulassungsstudien zu verlassen, ist gegen die guten Regeln", betonte auch Hartmut Hengel vom Universitätsklinikum Freiburg (Deutschland). So etwas vor allem in einer laufenden Pandemie zu tun sei "keine gute Idee". Für Hengel ist es ein "unheimliches Glück", dass die bisher zugelassenen RNA-Impfstoffe offenbar hohe Wirksamkeiten haben: "Wir sind in einer unerwartet günstigen Situation." Da sich die Vakzine voraussichtlich auch rasch an neue Virusvarianten anpassen lassen, "können wir das Wettrennen gegen das Virus gerade mit diesen Impfstoffen gut bestreiten".

    Wichtige Frage: Wie viele Viren stoßen Geimpfte aus?

    Die Diskussion über etwas abweichende Wirksamkeiten der Wirkstoffe ist für den Virologen Thomas Mertens vom Universitätsklinikum Ulm und Vorsitzenden der Ständigen Impfkommission (STIKO) in Deutschland nicht sinnvoll. Viele herkömmliche Impfstoffe würden Infektion auch nicht zu 100 Prozent verhindern. Das werde oft vergessen. Die zentrale Frage sei aber, wie viele Viren Geimpfte wirklich ausstoßen. Hier brauche es noch weitere Untersuchungen, der positive Effekt der Vakzine sei aber klar. Daher sollten auch bei Kampagnen etwa in Altersheimen übrig gebliebene Impfdosen möglichst schnell woanders verwendet werden, so auch eine Empfehlung der STIKO. "Impfen ist besser als Wegschmeißen", so Mertens, der hier aber eine lückenlose Dokumentation und "noch mehr Kommunikation" zum Thema Impfen einfordert.

    Oe24,12.01.2021

  • Frauen am Ambo und im Altarraum Datum11.01.2021 20:28
    Thema von Koi im Forum Diskussionsplattform K...

    Radio Vatikan

    Treffpunkt Weltkirche - Nachrichtenmagazin (18 Uhr)


    Während einer Papstmesse in St. Peter (Vatican Media)

    PAPST

    FRAUENMOTU PROPRIOPAPST FRANZISKUSLITURGIE

    Papst gibt Frauen mehr Rechte am Ambo und im Altarraum

    Mit einem „Motu proprio“, also einer rechtlichen Verfügung, die an diesem Montag veröffentlicht wurde, hat Papst Franziskus festgeschrieben, dass Frauen künftig Zugang zum Amt des Akolythen und des Lektors haben.

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    25/11/2020

    Papst Franziskus ruft zum Schutz von Frauen auf

    VATICAN NEWS

    Vielerorts – zumal im deutschen Sprachraum – ist es schon seit längerer Zeit Praxis, dass Frauen Altar- und Lesungsdienste übernehmen, doch nun findet diese Praxis auch Eingang ins Kirchenrecht, und es handelt sich auch nicht mehr um Dienste auf Zeit, sondern auf Dauer. Damit ist geklärt, dass die Dienste des fest beauftragten Lektors beziehungsweise des Akolythen (so lauten die Fachbegriffe) den Frauen nicht grundsätzlich verwehrt werden dürfen. Das Kirchenrecht gibt diesen Diensten jetzt auch für Frauen eine feste Form.

    Bisher waren es Ortsbischöfe in allen Teilen der Welt, die gegebenenfalls Frauen den Zugang zum Altarraum und zum Ambo erlaubten. Ein richtiggehendes institutionelles Mandat dafür gab es allerdings nicht; schließlich hatte der hl. Papst Paul VI. bei der Abschaffung der sogenannten „niederen Weihen“1972 verfügt, dass die entsprechenden Dienste Männern vorbehalten bleiben, weil er diese Dienste als Vorstufe zum Weiheamt, als zum Diakon- beziehungsweise Priesteramt hinführend ansah.

    Auch der Synodale Weg der Kirche in Deutschland beschäftigt sich mit dem Thema Frauen und Amt

    Papst greift Anregungen von Bischofssynoden auf

    Papst Franziskus hat dies nun, auch im Licht der jüngsten Bischofssynoden, weiterentwickelt: Er will die Präsenz von Frauen am Altar offiziell zulassen und rechtlich absichern.

    Das an diesem Montag veröffentlichte „Motu proprio“ mit dem Titel „Spiritus Domini“;(Der Geist des Herrn) ändert den ersten Paragraphen von Kanon 230 im Kodex des Kirchenrechts. (Kanon nennt man die größeren Abschnitte im Kirchenrecht, Paragraphen sind die Untereinheit.) Der Papst hält damit fest, dass Frauen Zugang zum Dienst des festen Lektors und Akolythen haben – und dass ihnen diese Dienste durchaus auch mit einem liturgischen Akt übertragen werden können, der den institutionellen Charakter des Ganzen hervorhebt.

    Franziskus erläutert, dass er mit seiner Entscheidung die Empfehlungen verschiedener Bischofssynoden aufgreife. „In diesen vergangenen Jahren hat es eine Weiterentwicklung in der kirchlichen Lehre gegeben. Dabei wurde deutlich, dass bestimmte Dienste, die die Kirche eingerichtet hat, die Taufe und das königliche Priestertum, das jeder Christ im Taufsakrament empfängt, als Grundlage haben.“

    Dementsprechend lädt der Papst dazu ein, die Dienste, die von Laien übernommen werden können, als etwas „wesensmäßig Anderes“ zu sehen als die Ämter, „die durch das Sakrament der Weihe übertragen werden“.

    Eine Frau am Ambo

    Nur ein Wort wird gestrichen: das Wort „männlich“

    In der deutschen Übersetzung lautet der neuformulierte Paragraph des Kirchenrechts, der sich im Kapitel „Pflichten und Rechte der Laien“ findet, jetzt so: „Laien, die das Alter und die Begabung haben, die durch Dekret der Bischofskonferenz dafür bestimmt sind, können durch den vorgeschriebenen liturgischen Ritus für die Dienste des Lektors und des Akolythen auf Dauer bestellt werden, die Übertragung dieser Dienste gewährt ihnen jedoch nicht das Recht auf Unterhalt oder Vergütung von seiten der Kirche.“

    Bisher hatte der Satz mit der Formulierung „Männliche Laien“ begonnen. Gestrichen wird also nur ein Wort, nämlich „männlich“.

    „Gemeinsame Mitverantwortung aller Getauften in der Kirche“

    Seinem „Motu proprio“ hat der Papst einen erläuternden Brief an den Präfekten der Glaubenskongregation, den spanischen Kardinal Luis Ladaria, beigefügt, in dem er die theologischen Gründe seiner Entscheidung ausführt. „Im Horizont der vom Zweiten Vatikanischen Konzil angestoßenen Erneuerung“ – hier steht im Italienischen „rinnovamento“ und nicht „aggiornamento“ – „ist heute immer stärker zu spüren, dass die gemeinsame Mitverantwortung aller Getauften in der Kirche unbedingt wiederentdeckt werden muss. Das gilt besonders für die Sendung der Laien.“

    Franziskus zitiert dann aus dem Schlussdokument der Sonder-Bischofssynode für das Amazonasgebiet aus dem Jahr 2019, das die Synodenväter per Abstimmung beschlossen und ihm überreicht hatten. „Die Kirche in Amazonien muss darauf dringen, dass Männern und Frauen gleichermaßen Dienstämter übertragen werden", steht dort zu lesen (95). Und weiter unter Verweis auf die in Amazonien breit verankerten kleinen missionarischen kirchlichen Gemeinschaften: „Dies ist die Kirche der getauften Frauen und Männer, die wir vor allem im Bewusstsein der in der Taufe empfangenen Würde, aber auch durch Förderung von Dienstämtern bestärken müssen.“

    Keine Priesterweihe von Frauen, aber...

    In seinem Brief an den Kardinal zitiert Franziskus die Worte seines heiligen Vorgängers Johannes Paul II., „dass die Kirche keinerlei Vollmacht hat, Frauen die Priesterweihe zu spenden“ (Ordinatio Sacerdotalis, 22. Mai 1994). Doch dann fügt Franziskus hinzu: „Was die nicht durch Weihe übertragenen Dienste betrifft, ist es aber möglich – und erscheint es heute geboten –, diese Einschränkung zu überwinden“.

    „Den Laien beiderlei Geschlechts Zugang zum Dienst des Akolythen und des Lektors zu geben“, so erklärt der Papst, „indem man das auf der Taufe gründende allgemeine Priestertum aller Gläubigen ernstnimmt, wird die Anerkennung für den wertvollen Beitrag erhöhen, den so viele Laien, auch Frauen, schon seit langem zum Leben und zur Sendung der Kirche leisten.“ Das gelte erst recht, wenn ihnen ihr Dienst „durch einen liturgischen Akt“, eine richtiggehende „Amtseinsetzung“ übertragen werde.

    Papst Franziskus bei einer Auslandsreise mit einer Journalistin

    „Stabilität, öffentliche Anerkennung und ein Mandat durch den Bischof“

    Franziskus setzt darauf, wie er abschließend formuliert, dass „die Entscheidung, auch Frauen diese Dienste zu übertragen, in der Kirche die Teilnahme aller Gläubigen am Werk der Evangelisierung stärken“ wird. Schließlich brächten die nun auch offiziell für Frauen zugänglichen Ämter „Stabilität, öffentliche Anerkennung und ein Mandat durch den Bischof mit sich“.

    Die Verfügung des Papstes ist durch ein vertieftes theologisches Nachdenken über die betreffenden Dienste möglich geworden. Nach dem Konzil hat die Theologie die Bedeutung von Lektoren und Akolythen neu entdeckt – nicht nur im Hinblick auf das Weihepriestertum, sondern auch und vor allem im Hinblick auf das in der Taufe gründende allgemeine Priestertum der Gläubigen. Hier, in der Dynamik zwischen diesen beiden Arten von Priestertum, sind die Dienste angesiedelt, um die es im „Motu Proprio“ von Papst Franziskus geht.

    (vatican news)



    ThemenFRAUENMOTU PROPRIOPAPST FRANZISKUSLITURGIE

    11 Januar 2021,

  • Liebe, Trost, Zuversicht Datum11.01.2021 09:17
    Foren-Beitrag von Koi im Thema Liebe, Trost, Zuversicht

    Sei still vor dem Herrn und harre auf ihn!
    Erhitze dich nicht über den Mann, dem alles gelingt,
    den Mann, der auf Ränke sinnt.
    Steh ab vom Zorn und lass den Grimm;
    erhitze dich nicht, es führt nur zu Bösem.

    Psalm 37, 7-8

  • CORONA IMPFUNGDatum10.01.2021 11:07
    Foren-Beitrag von Koi im Thema CORONA IMPFUNG
  • Liebe, Trost, Zuversicht Datum09.01.2021 13:11
    Foren-Beitrag von Koi im Thema Liebe, Trost, Zuversicht

    Hütet euch vor den falschen Propheten;
    sie kommen zu euch wie (harmlose) Schafe,
    in Wirklichkeit aber sind sie reißende Wölfe.

    Mt. 7,15
    QUELLE: uni innsbruck, Bibel

  • CORONA AntikörperstudieDatum08.01.2021 18:07
    Thema von Koi im Forum Nachrichten

    home>mypoint>news>749681.htmlArtikel teilen: 

    Corona - Antikörperstudien belegen konstante, stabile Immunität

    Eine an der Innsbrucker Universitätsklinik durchgeführte Studie kommt zum Schluss, dass Corona-Genesene eine stabile Langzeitimmunität aufweisen. Die Ergebnisse decken sich mit internationalen Erkenntnissen. Es bestehe ferner kein Grund zur Sorge vor einer abermaligen Infektion, Mutationen oder einer Übertragung durch Immune, erklärte Studienleiter Florian Deisenhammer im APA-Interview.

    Dafür ergeben sich Konsequenzen für die Praxis, etwa bei der Arbeit in exponierten Bereichen, oder beim Impfen. Die Studie wurde vom Neurologie-Labor initiiert und in Kooperation mit der Universitätsklinik für Psychiatrie II und dem Institut für Virologie durchgeführt. "Die 29 StudienteilnehmerInnen waren im Durchschnitt 44 Jahre alt und allesamt im März an Covid-19 erkrankt", beschrieb Deisenhammer, Arbeitsgruppenleiter für Neuroimmunologie an der Medizinischen Universität Innsbruck, die Studienpopulation. Antikörper wurden bei allen Probanden zu drei Zeitpunkten bestimmt, jeweils zwei bis acht Wochen, drei Monate und sechs Monate nach Symptombeginn. Zu berücksichtigen sei allerdings die vergleichbar kleine Patientengruppe. Auch wenn sich die Ergebnisse mit mehreren internationalen Untersuchungen decken, würden weitere größere Studien notwendig sein, um die Erkenntnisse weiter zu verfestigen, räumte der Neuroimmunologe ein.

    Bei allen TeilnehmerInnen konnten zu allen Zeitpunkten Antikörper, und nach sechs Monaten auch die für die Immunantwort so wichtigen, neutralisierenden Antikörper nachgewiesen werden, was für eine "konstante, stabile und zielgerichtete Langzeitimmunität" spreche. "Alle Elemente einer protektiven Immunität" seien vorhanden, berichtete Studienarchitekt Deisenhammer.

    Das Immunsystem auf Verbrecherjagd

    Man müsse, erklärte der Experte, zwischen Immunität und Antikörpern unterscheiden. Die Immunabwehr des Körpers könne man sich wie eine Art "Verbrecherjagd" vorstellen: "Das Virus, der 'Bösewicht', wird vom Immunsystem als körperfremd und gefährlich registriert. Daraufhin werden sämtliche typischen Merkmale des Virus, erfasst und gespeichert. Diese Daten speichert der Körper lebenslang in sogenannten 'Gedächtniszellen'". Die Immunität bliebe deshalb, betonte Deisenhammer, lebenslang bestehen. Dabei spiele die Schwere der Symptome eine geringe Rolle. Auch jene StudienteilnehmerInnen, die nur milde Symptome gehabt hätten, seien nun immun, verwies Deisenhammer auf die Innsbrucker Studie.

    Anders verhalte es sich mit den Antikörpern, hier zog der Mediziner einen Vergleich mit Soldaten, die sich grüppchenweise in hunderten "Spezialeinheiten" (Klone) organisieren, um dann jeweils eine bestimmte Stelle des Virus zu attackieren. "Wir haben es hier mit einer ganz normalen Immunantwort zu tun", konstatierte Deisenhammer, "die Antikörper bleiben auch nach einer Coronainfektion grundsätzlich vorhanden, die Messbarkeit könnte jedoch zurückgehen". Auch wenn Antikörper mit der Zeit weniger werden, komme es bei neuerlichem Kontakt mit dem Virus über Vermittlung der Gedächtniszellen zu einer sehr raschen Reaktivierung.

    Corona-Antikörpertests würden außerdem nur einen Teil der hunderten "Grüppchen" nachweisen können. Derzeit seien um die 59 Testsysteme bei der amerikanischen Behörde registriert, die jeweils verschiedene dieser Grüppchen detektiere, und damit die Vergleichbarkeit gravierend beeinträchtige.

    Übereinstimmung mit internationalen Erkenntnissen

    Die Ergebnisse der Innsbrucker Antikörperstudie stimmen im Wesentlichen mit internationalen Studienerkenntnissen überein, im Zuge deren oft große Populationen untersucht wurden, berichtete Deisenhammer. So würden auch Untersuchungen in Island und New York zum selben Schluss kommen, in denen Fälle bis zu fünf Monaten nachverfolgt wurden. Eine sehr rezente Publikation aus China habe ebenfalls eine stabile Immunität sechs bis sieben Monate nach einer Covid-19 Infektion nachgewiesen. In Österreich kam eine Studie der Danube Private University Krems mit Teilnehmern aus Weißenkirchen (Bezirk Krems) zu praktisch identen Ergebnissen.

    "Aus den sich verdichtenden Daten ergeben sich einige Konsequenzen", folgerte Deisenhammer. Zunächst müsse "der Themenkomplex Immunität und Antikörper in der öffentlichen Meinung wieder richtiggestellt werden, nachdem dieser durch verschiedene Nachrichtenmedien sehr kontrovers dargestellt wurde". Die antivirale Immunantwort verhalte sich, wie zu erwarten, "Lehrbuch-konform, indem eine protektive Immunität nach Infekt mit SARS-CoV-2 entsteht".

    Keine Sorge vor Neuerkrankung

    Laut Deisenhammer bestehe bei Genesenen keine Sorge vor einer neuerlichen Erkrankung mit dem Covid-19-Virus. "Die Ausnahmen bestätigen die Regel, aber die Ausnahmen sind eben nicht die Regel", stellte er fest, dennoch würden die Medien die Ausnahmen betonen, das "Regelhafte" komme zu wenig oft vor. Es bestünde kein Anlass, die Immunität anzuzweifeln. Bei allen ihm bekannten neuerlich an Covid-19 Erkrankten handelte es sich um eine Reaktivierung des Virus und somit um keine echte Neuerkrankung.

    Ebenso kritisch sieht Deisenhammer die Diskussion um mögliche Mutationen des Virus. Mutationen lägen zwar vor, da das Virus "einen bestimmten evolutionären Druck" habe, weiter zu bestehen. Zudem seien sie "wirtspezifisch", so müsse man Mutationen im Menschen von jenen in Tiergruppen unterscheiden. Dass die Immunantwort einer mutierten Form des Coronavirus nicht standhalte, sei jedoch "höchst unwahrscheinlich", beruhigte der Mediziner.

    Übertragung von Immunen auf Mitmenschen "unwahrscheinlich"

    In den Medien war auch von einer möglichen Übertragung des Virus von bereits Immunen auf Mitmenschen die Rede. Deisenhammer verneinte: "Das ist unwahrscheinlich, denn die Inkubationszeit beträgt einige Tage. Das Virus muss zuerst vom Wirt ausgebrütet werden und kann erst dann weitergegeben werden". Die Immunantwort würde diesen Vorgang aber verhindern.

    Vom öffentlichen Diskurs abgesehen, gäbe es auch Implikationen im (präventiv-) medizinischen Bereich. Die antivirale Antikörper-Diagnostik sei, erklärte Deisenhammer, "im klinischen Alltag Teil der Routinediagnostik, um Immunität gegen verschiedenste Viren nachzuweisen". Das gleiche gelte für die Feststellung des Impfschutzes. "Sinnvoll wäre es, wenn diejenigen, die sich impfen lassen wollen, zunächst auf bereits vorhandene Antikörper getestet werden", stellte Deisenhammer klar, "in aller Regel ist die durchgemachte Erkrankung aus Immunisierungssicht viel wirksamer als eine Impfung". Dadurch würde die Republik "viel Geld und Kapazitäten" beim Impfen sparen.

    Abschließend appellierte Deisenhammer, den SARS-CoV-2 Immunitätsstatus künftig in die Praxis zu implementieren. So sei etwa im Bereich größerer Cluster wie etwa in Ischgl, in Verteilerzentren oder der Fleischindustrie, von einer lokalen "Herdenimmunität" auszugehen. In Situationen, in denen rezente negative PCR-Befunde verlangt werden, solle auch der wesentlich nachhaltigere Antikörper-Befund akzeptiert werden. Ferner seien immune Personen "besonders in exponierten Bereichen sicher einsetzbar". Eine Antikörpertestwiederholung empfehle sich vorerst alle drei bis sechs Monate.

    Hier geht's zur Publikation: 6-month SARS-CoV-2 antibody persistency in a Tyrolian COVID-19 cohort

    (09.12.2020, red. APA)

  • Liebe, Trost, Zuversicht Datum08.01.2021 08:02
    Foren-Beitrag von Koi im Thema Liebe, Trost, Zuversicht

    Das Licht der Gerechten strahlt auf,
    die Lampe der Frevler erlischt.

    Sprüche 13,9

  • CORONA IMPFUNGDatum07.01.2021 13:04
    Foren-Beitrag von Koi im Thema CORONA IMPFUNG

    GUILLAIN-BARRE-SYNDROM

    Lähmungen nach Covid-19-Erkrankungen

    Das sogenannte Guillain-Barre-Syndrom (GBS) kann einem Neurologen zufolge eine seltene, aber schwere Komplikation nach einer Corona-Infektion sein. Mindestens 100 solche Fälle der entzündlichen Erkrankung der Nerven mit Lähmung von Muskeln seien weltweit beschrieben, sagte Peter Berlit, Generalsekretär der Deutschen Gesellschaft für Neurologie. Die Häufigkeit werde wahrscheinlich unterschätzt, darauf ließen Daten etwa aus Italien schließen.



    Die Erkrankung mit einer mitunter kompletten Lähmung der Muskeln tritt sowohl nach bakteriellen als auch nach viralen Infekten auf. Vergleichsweise häufig wird sie als Folge einer Infektion mit dem Zika-Virus beobachtet.

    „Es gibt diese Komplikation“
    Beim Corona-Virus sei man zunächst nicht von einer Koppelung ausgegangen, sagte Thomas Pfefferkorn, Direktor der Klinik für Neurologie am Klinikum Ingolstadt. Er hatte Anfang April einen der ersten nach einer Corona-Infektion betroffenen Patienten in Deutschland behandelt. „Zu dem Zeitpunkt damals hat man gedacht, das gäbe es eigentlich nicht.“ Dann aber hätten mehrere Patienten nach einer Corona-Infektion die Erkrankung gezeigt - „sodass man jetzt sicher sein kann: Es gibt diese Komplikation.“

    80 Prozent werden wieder ganz gesund
    Berlit schätzt die Zahl beschriebener Fälle in Deutschland auf derzeit etwa 20. Etwa 80 Prozent der Betroffenen werden demnach wieder vollständig gesund. Mitunter bleiben Funktionsausfälle. Fünf Prozent der Patienten sterben.



    Anfangs meist Beine betroffen
    Beim Guillain-Barre-Syndrom werden durch eine überschießende Autoimmunreaktion Nerven geschädigt, sodass sie keine Reize mehr übertragen können. Folgen sind Lähmungen. Sie beginnen meist in den Beinen und erfassen dann auch Arme und Gesicht bis hin zur Atemmuskulatur, sodass Patienten beatmet werden müssen - was besonders schwierig wird, wenn die Lunge durch das Coronavirus schon geschädigt ist.

    Symptome treten recht rasch auf
    Forscher haben in mehreren Studien über den Zusammenhang zwischen GBS und Covid-19 berichtet. Einer Analyse im „Journal of Neurology“ zufolge erkranken Betroffene meist einige Tage bis etwa drei Wochen nach der Corona-Infektion an dem Syndrom.

    Krone 7.1.2021, Wissen

  • Liebe, Trost, Zuversicht Datum07.01.2021 05:12
    Foren-Beitrag von Koi im Thema Liebe, Trost, Zuversicht

    Die Worte des Herrn sind lautere Worte,
    Silber, geschmolzen im Ofen,
    von Schlacken geschieden, geläutert siebenfach.
    Du, Herr, wirst uns behüten
    und uns vor diesen Leuten für immer erretten,
    auch wenn die Frevler frei umhergehen
    und unter den Menschen die Gemeinheit groß wird.

    Psalm 12, 7-9

  • CORONA IMPFUNGDatum05.01.2021 15:31
    Foren-Beitrag von Koi im Thema CORONA IMPFUNG

    Prof. Christian Perronne: Diese Massenimpfung ist nicht erforderlich!

    05. 01. 2021

    Prof. Christian Perronne

    Christian Perronne, Professor für Infektionskrankheiten in Versailles, warnt vor den aktuellen Covid-„Impfstoffen“:

    Frankreich, das seit Monaten in einem Albtraum lebt, muss endlich aufwachen!

    In vielen Städten unseres schönen Landes marschieren die Menschen, um ihre Freiheit wiederzugewinnen und die Rückkehr der Demokratie zu fordern. Als Arzt, Spezialist für Infektionskrankheiten und Präsident zahlreicher Gremien oder Räte im Bereich der öffentlichen Gesundheit, u. a. zum Thema Impfstoffe, bin ich mir jeden Tag der Unsicherheiten bewusst, die Angst und wachsende Verzweiflung unserer Mitbürger hervorrufen. Ich gehe dabei das Risiko ein, erneut als „Verschwörer“ oder besser noch als „Beruhigungstäter“ abgestempelt zu werden, ein Begriff, mit dem diejenigen bezeichnet werden, welche das einseitige Denken kritisieren oder in Frage stellen.

    Am Ende bin ich sogar stolz auf diese Bezeichnungen, denn meine Worte, die die Wahrheit ausdrücken, haben sich seit Beginn der Epidemie nie geändert. Ich betrachte es daher als meine Aufgabe, heute noch einmal über den gesamten medizinischen Aspekt von Covid-19 und insbesondere über das Thema Impfung zu sprechen, das heute das zentrale und fast einzige Element der Gesundheitspolitik des Staates ist.

    Viele Franzosen sind von der Politik der Angst hypnotisiert worden. Seit September 2020 hatte man uns von einer zweiten schrecklichen Welle der Epidemie berichtet, schlimmer als die erste. Der Gesundheitsminister Dr. Olivier Véran, der Präsident des wissenschaftlichen Rates des Elysée-Palastes Professor Jean François Delfraissy, der Generaldirektor der Gesundheitsbehörde Professor Jérôme Salomon, und das Institut Pasteur haben katastrophale Zahlen mit einem exponentiellen Anstieg der Todesfälle bekannt gegeben. Es wurde erwartet, dass die Krankenhäuser randvoll und überlastet sein würden.

    Sogar der Präsident der Französischen Republik sagte in einer kürzlich im Fernsehen übertragenen Rede, in der er den neuerlichen Lockdown ankündigte, nicht weniger als 400.000 Tote voraus, zusätzlich zu den 200.000 Toten, die kurz zuvor von Professor Arnaud Fontanet de Pasteur geschätzt wurden. Diese unrealistischen Zahlen hatten nur ein Ziel, nämlich die Angst aufrechtzuerhalten, um uns gefangen zu halten, wohlweislich maskiert. Doch der weit verbreitete Einsatz von Masken in der Bevölkerung hat keinen wissenschaftlich nachgewiesenen Nutzen bei der Eindämmung der SARS-COV-2-Epidemie. Die Verwendung von Masken sollte auf Patienten, deren Umfeld (insbesondere Risikopersonen) und Pflegepersonal mit Kontakt ausgerichtet sein.

    Aber die Epidemie ist rückläufig und hat zu keiner Apokalypse geführt. Die Dynamik der Kurve zeigt seit Wochen das Profil eines saisonalen Epidemie-Rebounds, der bei einigen Viren nach Ende einer Epidemiewelle beobachtet wird. Dies spiegelt die Anpassung des Virus an den Menschen wider und ist auch ein Spiegelbild der Herdenimmunität, die in der Bevölkerung wächst und uns natürlich schützt. Die derzeit zirkulierenden Virusstämme haben ihre Virulenz verloren. Die Behörden werden nicht sagen können, dass dies auf den Lockdown zurückzuführen ist, da der Abwärtstrend bereits vor dessen Einführung begonnen hatte. Der Rückgang der Epidemie hatte in einigen Städten sogar schon vor der Einführung der Ausgangssperre begonnen.

    Leider gibt es immer noch Todesfälle unter sehr alten, sehr fettleibigen Menschen oder Menschen mit schwerer Diabetes, schwerem Bluthochdruck und bereits behindernden Herz‑, Lungen- und Nierenerkrankungen. Diese gefährdeten Personen sind gut identifiziert. Gesundheitsmaßnahmen sollten daher darauf abzielen, sie zu schützen, sie zu erkennen und sie so früh wie möglich beim Auftreten von Symptomen mit Hydroxychloroquin und Azithromycin zu behandeln, deren Wirksamkeit und Sicherheit weitgehend bestätigt sind, wenn sie frühzeitig gegeben werden. Viele Todesfälle hätten verhindert werden können. Allerdings wurde Allgemeinmedizinern und Geriatern von einer Behandlung abgeraten. In diesem Zusammenhang bleibt es unverständlich, dass unsere Kinder weiterhin hinter unnötigen Masken verfolgt werden.

    All diese Maßnahmen werden ergriffen, damit die Franzosen einen Impfstoff verlangen. Aber was nützt ein generalisierter Impfstoff für eine Krankheit, deren Sterblichkeitsrate bei 0,05 % liegt? Keine. Diese Massenimpfung ist nicht erforderlich. Außerdem können die Risiken einer Impfung den Nutzen überwiegen. Am besorgniserregendsten ist, dass viele Länder, darunter auch Frankreich, sich bereit erklären, in den kommenden Wochen zu impfen, obwohl die Entwicklung und Bewertung dieser Produkte in aller Eile erfolgt ist und bis heute keine Ergebnisse zur Wirksamkeit oder Gefährlichkeit dieser Impfstoffe veröffentlicht wurden. Von den industriellen Herstellern haben wir nur Pressemitteilungen bekommen, die ihre Aktien an der Börse in die Höhe schnellen ließen. Das Schlimmste ist, dass die ersten „Impfstoffe“, die uns vorgeschlagen werden, keine Impfstoffe sind, sondern Gentherapieprodukte.

    Wir werden Nukleinsäuren injizieren, die unsere eigenen Zellen veranlassen, Elemente des Virus zu produzieren. Die Folgen dieser Injektion sind völlig unbekannt, da es eine Premiere beim Menschen ist. Was, wenn die Zellen einiger „geimpfter“ Menschen zu viele virale Elemente produzieren, was zu unkontrollierbaren Reaktionen in unserem Körper führt?

    Die ersten Gentherapien werden mit RNA sein, aber es gibt auch Projekte mit DNA. Normalerweise geht die Botschaft in unseren Zellen von der DNA zur RNA, aber auch der umgekehrte Weg ist unter bestimmten Umständen möglich, zumal unsere menschlichen Zellen seit Anbeginn der Zeit sogenannte „endogene“ Retroviren enthalten, die in die DNA unserer Chromosomen integriert sind. Diese „domestizierten“ Retroviren, die uns bevölkern, sind in der Regel harmlos (im Gegensatz zu HIV, dem AIDS-Retrovirus zum Beispiel), aber sie können ein Enzym, die Reverse Transkriptase, produzieren, das in der Lage ist, von RNA rückwärts in DNA zu transkribieren. Die körperfremde RNA, die per Injektion verabreicht wird, könnte für die ebenso fremde DNA kodieren, die dann in unsere Chromosomen eingebaut werden kann. Es besteht also ein reales Risiko, dass unsere Gene dauerhaft verändert werden könnten. Es besteht auch die Möglichkeit, durch die Veränderung der Nukleinsäuren unserer Eizellen oder Spermien diese genetischen Veränderungen an unsere Kinder weiterzugeben. Die Leute, die für diese Gentherapien werben, die fälschlicherweise „Impfstoffe“ genannt werden, sind Zauberlehrlinge und halten die Franzosen, und allgemeiner die Bürger der Welt, für Versuchskaninchen.

    Wir wollen nicht wie transgene Tomaten oder transgener Mais zu GMOs (genetisch veränderten Organismen) werden. Ein medizinischer Leiter eines der pharmazeutischen Labors, die sie herstellen, sagte vor ein paar Tagen, dass er auf einen individuellen Schutzeffekt hofft, aber man sollte sich keine allzu großen Auswirkungen auf die Übertragung des Virus und damit auf die Dynamik der Epidemie erwarten.

    Dies ist de facto ein verschleiertes Eingeständnis, dass es sich nicht um einen Impfstoff handelt. Eine Schande.

    Ich bin umso entsetzter, weil ich immer für Impfstoffe war und jahrelang den Vorsitz in den Gremien hatte, die die Impfstoffpolitik festlegen. Heute müssen wir diesem äußerst besorgniserregenden Plan einen Riegel vorschieben. Louis Pasteur muss sich im Grab umdrehen. Wissenschaft, Medizinethik und vor allem der gesunde Menschenverstand müssen wieder die Oberhand gewinnen.

    Christian PERRONNE
    02.01.2021

    Quelle: qactus.fr/2021/01/02/q‑infos-urgent-message-du-pr-perronne-sur-les-vaccins/amp/

  • Liebe, Trost, Zuversicht Datum05.01.2021 06:48
    Foren-Beitrag von Koi im Thema Liebe, Trost, Zuversicht

    Falsche Waage ist dem Herrn ein Gräuel,
    volles Gewicht findet sein Gefallen.

    Kommt Übermut, kommt auch Schande,
    doch bei den Bescheidenen ist die Weisheit zu Hause.

    Die Redlichen leitet ihre Lauterkeit,
    die Verräter richtet ihre Falschheit zugrunde.

    Sprüche 11, 1-3

  • Liebe, Trost, Zuversicht Datum04.01.2021 09:05
    Foren-Beitrag von Koi im Thema Liebe, Trost, Zuversicht

    Wer die Sünde tut, stammt vom Teufel;
    denn der Teufel sündigt von Anfang an.
    Der Sohn Gottes aber ist erschienen,
    um die Werke des Teufels zu zerstören.
    Jeder, der von Gott stammt, tut keine Sünde,
    weil Gottes Same in ihm bleibt.
    Er kann nicht sündigen, weil er von Gott stammt.

    1 Joh. 3, 8-9

  • Liebe, Trost, Zuversicht Datum03.01.2021 15:04
    Foren-Beitrag von Koi im Thema Liebe, Trost, Zuversicht

    Arglistig ohnegleichen ist das Herz und unverbesserlich.
    Wer kann es ergründen?
    Ich, der Herr, erforsche das Herz
    und prüfe die Nieren, um jedem zu vergelten,
    wie es sein Verhalten verdient,
    entsprechend der Frucht seiner Taten.

    Jeremia 17, 9-10

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