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Karfreitag in der hl. Karwoche - Gedenktag des Leidens und Sterbens unseres Herrn.
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Gründonnerstag / Hoher Donnerstag
#16
Leiden, Tod und Auferstehung Jesu Christi
01.04.2026 19:50
von Aquila • 7.632 Beiträge
RE: Gründonnerstag / Hoher Donnerstag
in
Leiden, Tod und Auferstehung Jesu Christi
01.04.2026 19:50
von Aquila • 7.632 Beiträge
Gelobt sei Jesus Christus !
Mit dem Gründonnerstag beginnt das "Triduum Sacrum", - die Heiligen Drei Tage - das dreitägige Gedächtnis des Leidens, Sterbens, der Grabesruhe und der Auferstehung unseres Herrn und Gottes Jesus Christus .
Der Gründonnerstag ist auch die Erinnerung an die Einsetzung des allerheiligsten Altarsakramentes und des Priestertums.
Aus dem Film "The Passion of the Christ" von Mel Gibbson ( Szene auf Aramäisch mit Untertiteln; der ganze Film ist in den Originalsprachen Lateinisch, Hebräisch und Aramäisch.)
"Das IST mein Leib - Das IST mein Blut"
Aus dem Bomm Volksmessbuch 1962:
-
"Die Kirche nennt den heutigen Tag "Donnerstag vom Letzten Abendmahl des Herrn".
Sie begeht also an ihm in besonderer Weise das Gedächtnis und die Erneuerung des Letzten Abend- und Liebesmahles mit der Einsetzung der Eucharistie und des Priestertums."
-
Das allerheiligste Altarsakrament
Das heilige Sakrament der Priesterweihe
Die bevorstehenden unermesslichen Leiden vor Seinem allwissenden Augen sehend
- die gesamte Sündenlast aller Menschengeschlechter auf Ihm lastend - liessen unseren Herrn und Gott Jesus Christus denn auch vor Angst zu Boden sinken und Seinen Vater darum bitten, Dieser möge den Kelch an Ihm vorübergehen lassen....doch sogleich fügte Er hinzu, dass der Wille Seines Vaters geschehen möge!
Der hl. Franz v. Sales schreibt:
-
So wie der Herr nach seinem Gebet der Ergebung im Ölgarten und nach seiner Gefangennahme sich nicht nur mit einer wunderbaren Hingabe seines Leibes und seines Lebens denen auslieferte, die ihn kreuzigen wollten, sich von ihnen nach ihrem Belieben behandeln und wegführen ließ, sondern auch mit einem vollkommenen Gleichmut seine Seele und seinen Willen in die Hände des Ewigen Vaters übergab.
Denn obwohl er sagte: „Mein Gott, mein Gott, warum hast Du mich verlassen?“ (Mt 27,46), so geschah dies nicht, um dem heiligen Gleichmut zuwiderzuhandeln, von dem er beseelt war, sondern um uns die tatsächliche Bitternis und die Peinen seiner Seele erkennen zu lassen. Das zeigte er bald darauf, indem er sein ganzes Leben und sein bitteres Leiden mit den unvergleichlichen Worten abschloß:
„Vater, in Deine Hände empfehle ich meinen Geist“ (Lk 23,46).
-
Wir hören im heiligen Evangelium nach Lukas, dass unser Herr und Gott Jesus Christus in Seinem einsamen Leiden am ÖlbergBlut geschwitzt hat.
Heute gedenken wir denn auch Seiner unermesslichen Todes-Angst am Ölberg.....
In Lk 22, 44 :
"Und als er in Angst geriet, betete er noch eindringlicher,
und es wurde sein Schweiß wie Blutstropfen, die niederrannen zur Erde." (Vulgata)
Das erste Gesätz des schmerzhaften Rosenkranzes lautet denn auch
"Der für uns Blut geschwitzt hat".
Filmszene wiederum aus "The Passion of the Christ" von Mel Gibbson;
unser Herr schwitzt Blut und wird vom Satan versucht:
Dazu tief besinnliche Worte des katholischen Schriftstellers Georges Bernanos (1888-1948)
-
"Nie war menschliche Angst so riesengroß geworden, nie wird sie wieder so groß sein.
Sie hatte alles in ihm überdeckt, nur jenen äußersten Gipfel der Seele nicht, auf dem er sich dem göttlichen Willen fügte...
Den Märtyrern stand Christus bei.
Aber ihm stand niemand bei, denn jede Hilfe, jede Barmherzigkeit geht von ihm aus.
Kein lebendes Wesen wird je so einsam, so entwaffnet in den Tod gehn wie er.
Auch der Unschuldigste ist immer noch ein Sünder und fühlt unbestimmt, daß er als solcher den Tod verdient. Der sündige Mensch sühnt im Tod seine Sünden.
Aber er..."
-
Die unermessliche Todes-Angst unseres Herrn und Gottes Jesus Christus im Oelgarten, meisterhaft filmisch dargestellt in "The Passion of the Christ" von Mel Gibbson;
im Film wird aramäisch ( so wie unser Herr gesprochen hat ), hebräisch und lateinisch - mit Untertiteln - gesprochen; in der Oelbergszene aramäisch:
"Das Gebet am Ölberg
Lk 22,39
Dann verließ Jesus die Stadt und ging, wie er es gewohnt war,
zum Ölberg; seine Jünger folgten ihm.
Lk 22,40
Als er dort war, sagte er zu ihnen:
Betet darum, dass ihr nicht in Versuchung geratet!
Lk 22,41
Dann entfernte er sich von ihnen ungefähr einen Steinwurf weit,
kniete nieder und betete:
Lk 22,42
Vater, wenn du willst, nimm diesen Kelch von mir!
Aber nicht mein, sondern dein Wille soll geschehen.
Lk 22,43
Da erschien ihm ein Engel vom Himmel und gab ihm (neue) Kraft.
Lk 22,44
Und er betete in seiner Angst noch inständiger
und sein Schweiß war wie Blut, das auf die Erde tropfte.
Lk 22,45
Nach dem Gebet stand er auf, ging zu den Jüngern zurück und fand sie schlafend;
denn sie waren vor Kummer erschöpft.
Lk 22,46
Da sagte er zu ihnen: Wie könnt ihr schlafen?
Steht auf und betet, damit ihr nicht in Versuchung geratet"
-
"In monte oliveti - Auf dem Oelberg" von Orlando di Lasso (1532-1594);
vorgetragen von "Singer Pur":
In monte Oliveti oravit ad Patrem :
pater, si fieri potest,
transeat a me calix iste.
Spiritus quidem promptus est,
caro autem infirma :
fiat voluntas tua.
Auf dem Ölberg betete Jesus zum Vater:
Vater, wenn es möglich ist,
lass diesen Kelch an mir vorübergehen.
Der Geist ist zwar willig,
doch das Fleisch ist schwach.
Dein Wille geschehe!
Ein Mensch kann bloss Symbole hinterlassen.Unser Herr und Gott Jesus Christus aber hat uns im allerheiligsten Altarsakrament Sich Selbst "hinterlassen".....und nicht bloss einen "Teil" von Sich, sondern Sein ganzes Wesen......die Kraft und die Fülle Seines Dreieinen Göttlichen Lebens!
Der heilige Bernhardin von Siena schreibt:
-
" Freunde hinterlassen ein Zeichen, vielleicht einen Ring,
aber Christus hinterlässt uns Seinen Leib und Sein Blut, Seine Seele und Seine Gottheit, sich Selbst, ohne etwas zurückzubehalten."
-
Siehe dazu bitte auch:
Gegenwart Jesu Christi
Zum Gründonnerstag - Missa "nos autem" - aus dem Introitus der Liturgie:
(Schott-Messbuch 1962):
-
Introitus Gal. 6, 14
Nos autem gloriari oportet in Cruce Domini nostri Jesu Christi: in quo est salus, vita et resurrectio nostra: per quem salvati et liberati sumus. (Ps. 66, 2)
[....]
Wir aber sollen uns rühmen im Kreuze unseres Herrn Jesus Christus. / In Ihm ist uns Heil geworden und Auferstehung und Leben; / durch Ihn sind wir erlöst und befreit. (Ps. 66, 2)
[....]
Weiter aus dem Schott-Messbuch 1962:
-
Feria Quinta in Cena Domini – Das Gedächtnis des Herrenmahles
Gründonnerstag
Das Abendmahlsamt
Stationskirche: St. Johann im Lateran
1. Kl. – Farbe weiß
Die Kirche gedenkt heute einer Reihe geheimnisreicher Begebenheiten, die der Passion unseres Herrn unmittelbar vorausgingen.
Es sind dies:
das letzte Abendmahl mit den Abschiedsreden,
die Fußwaschung an den Aposteln, die Einsetzung der heiligen Eucharistie als Christi immerwährendes Vermächtnis, die Betrauung der Apostel mit dem Priestertum, der Verrat des Judas, schließlich Jesu Todesangst und Gefangennahme am Ölberg.
Dazu kommt, daß die römische Kirche in alter Zeit zum Abschluß der Buß- und Fastenwochen die am Aschermittwoch aus der Gemeinde ausgeschlossen öffentlichen Büßer heute wieder aufnahm und ihnen Aussöhnung gewährte.
Freude und Wehmut liegen heute also nahe beisammen.
Mit Recht heißt dieser Tag Grün- = Grein-Donnerstag (greinen = weinen), da er uns vor allem an Bitternis und Buße gemahnt.
Entblößung der Altäre
Am vorbereiteten Altar angekommen, stellt der Zelebrant die Pyxis auf das Corporale nieder, macht Kniebeuge, legt abermals Weihrauch ein und beräuchert das Allerheiligste.
Unterdessen singt der Sängerchor „Tantum ergo“ bis zum Schluß des Hymnus.
Der Zelebrant (Diakon) gibt das Allerheiligste in den Tabernakel; alle halten danach inne und verharren eine Weile in stillem Gebet.
Dann geht der Zug nach einer Kniebeuge zum Hochaltar zurück.
Sind mehrere Pyxides mit konsekrierten Hostien zu übertragen, so geschieht dies jetzt gleich, wobei jedoch nur zwei Akoluthen (Ministranten) mit brennenden Kerzen den Priester (Diakon) begleiten.
Nun legen Zelebrant, Diakon und Subdiakon in der Sakristei die weißen Paramente ab, der Zelebrant und der Diakon nehmendie violette Stola, und alle drei gehen zur Entblößung der Altäre.
Vor dem Altar stehend, spricht der Zelebrant die Antiphon „Dividunt sibi vestamenta mea, et de veste mea mittunt sortem“ und stimmt den folgenden Psalm 21 an, den der anwesende Klerus weiterbetet.
Inzwischen entblößt der Priester unter Beihilfe des Diakons und des Subdiakons
die Altäre, den Hochaltar zuerst;
ausgenommen den Altar, wo das Allerheiligste aufbewahrt wird.
Sind alle Altäre entblößt, kehrt der Zelebrant an den Hochaltar zurück und wiederholt die Antiphon."

[....]
-
http://www.mariawalder-messbuch.de/mwmwb...rdo1/node1.html
Immer wieder bleibt uns das ehrfürchtige Staunen vor dem Ewigen Ratschluss der allerheiligsten Dreifaltigkeit, Gottes.
So begann denn der unermesslich schmerzliche Kreuzweg
unseres Herrn und Gottes Jesus Christus im Garten Getsemani am Fusses des Ölberges !
In einem Garten.....denn die Erschütterung der Welt durch die Ursünde durch unsere Stammeltern - Adam und Eva - vollzog sich auch in einemGarten....im paradiesischen Garten Eden !
Der neue Adam - unser Herr und Gott Jesus Christus - begann Seinen hochheiligen Leidensweg auch in einem Garten.... Getsemani.
Der Mensch gewordenen eingeborene Sohn Gottes Jesus Christus ist für die Sühne der Sünden der Welt gekommen....um so alles neu zu machen....
-
Offb 21,5
Er, der auf dem Thron saß, sprach:
Seht, ich mache alles neu.
Und er sagte:
Schreib es auf, denn diese Worte sind zuverlässig und wahr.
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In einem Garten - Eden - geschah der Sündenfall
In einem Garten - Getsemani - begann der hochheilige Leidensweg des zur Sühne der Sünden der Welt Mensch gewordenen eingeborenen Sohnes Gottes....unseres HERRN und GOTTES JESUS CHRISTUS .....
Welch ein unergründliches Mysterium des Ewigen Ratschlusses Gottes !
-
Vergessen wir auch nicht:
Bereits am Gründonnerstag Abend hat das unermessliche Leiden unseres Herrn und Gottes Jesus Christus begonnen.
Mit der Gefangennahme und der Nacht im Kerker....fürchterliche Misshandlungen, Verhöhnungen und Demütigungen.... um am darauffolgenden Morgen schon entkräftet und entstellt durch die Misshandlungen den Kreuzweg zu gehen....und seine Mutter - die allerseligste Jungfrau und Gottesmutter Maria - litt auch hier immer mit; wiederum eindrücklich aus dem Film "The Passion of the Christ" von Mel Gibbson:
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zuletzt bearbeitet 01.04.2026 20:04 |
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