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#1

Dämonenlehre der Kirche

in Die gefallenen Engel; Dämonen 27.03.2014 23:15
von Aquila • 5.547 Beiträge

Im Jahre 1975 hat die
Kongregation für die Glaubenslehre
eine Abhandlung über die Dämonenlehre der Kirche
herausgegeben.
Dies aufgrund der schon damals um sich greifenden
"Wegtolerierungen" des Teufels als "Märchen".

Fast 40 Jahre später müssen wir feststellen,
dass der "zeitgemässe" Relativierungs-Katholizismus
eine Spur der Verwüstung im Glaubensleben hinterlassen hat.

Leugnung von Dogmen gehört teils gar zur Routine.
So auch die Leugnung der Existenz des Teufels und der Dämonen.

Aus "Grundriss der katholischen Dogmatik" von Ludwig Ott:
-

58. Gott hat dem Menschen ein übernatürliches Endziel gesetzt.
59. Die Stammeltern waren vor dem Sündenfall mit der heiligmachenden Gnade ausgestattet.
60. Die Stammeltern sündigten durch Übertretung des göttlichen Prüfgebotes schwer.
62. Die Stammeltern verfielen dem Tod und der Herrschaft des Teufels.
63. Die Sünde Adams ist durch Abstammung, nicht durch Nachahmung auf alle seine Nachkommen übergegangen.
64. Die Erbsünde wird durch natürliche Zeugung fortgepflanzt.
65. Im Stand der Erbsünde ist der Mensch der heiligmachenden Gnade und ihrer Gefolgschaft sowie der präternaturalen Integritätsgaben beraubt.
66. Die Seelen, die im Stande der Erbsünde aus dem Leben scheiden, sind von der beseligenden Anschauung Gottes ausgeschlossen.
67. Gott erschuf am Anfang der Zeit geistige Wesen (Engel) aus nichts.
68. Die Natur der Engel ist geistig.
69. Die bösen Geister (Dämonen) wurden von Gott gut erschaffen; sie wurden durch ihre eigene Schuld böse.
70. Die sekundäre Aufgabe der guten Engel ist der Schutz der Menschen und die Sorge für ihr Heil.
71. Der Teufel besitzt auf Grund der Sünde Adams eine gewisse Herrschaft über die Menschen.

-

Die Abhandlung der Kongregation für die Glaubenslehre aus dem Jahre 1975
mit dem Titel "Christlicher Glaube und Dämonenlehre"
beginnt so:

-

Christlicher Glaube und Dämonenlehre

Die Kongregation für die Glaubenslehre hat einen Fachtheologen damit beauftragt, die vorliegende Studie anzufertigen.
Die Kongregation empfiehlt sie nachdrücklich als sichere Grundlage,
um die
Aussage des kirchlichen Lehramtes über „Christlicher Glaube und Dämonenlehre” neu zu bekräftigen.

Wir veröffentlichen die deutsche Übersetzung des Originaltextes in französischer Sprache, der in der französischen Wochenausgabe des „L’Osservatore Romano” nachgelesen werden kann.

Im Laufe der Jahrhunderte hat die Kirche immer wieder die verschiedenen Formen des Aberglaubens und einer Besessenheit gleichkommenden Furcht
vor dem Satan und den Dämonen sowie die verschiedenen Kultformen und entarteten Gefolgschaftsriten für diese Geister verworfen (1).
Es wäre deshalb ungerecht, zu behaupten, das Christentum habe
die Weltherrschaft Christi vergessen und habe den Teufel zum Lieblingsthema seiner Verkündigung gemacht, indem es die Frohbotschaft vom auferstandenen Herrn in eine Botschaft des Terrors verkehrt habe.
Der hl. Johannes Chrysostomus erklärte den Christen der damaligen Zeit:
Es ist für uns kein Vergnügen, zu euch über den Teufel zu sprechen.
Doch die Lehraussagen, zu denen er Anlaß gibt, werden euch von Nutzen sein” (2).
Es wäre wirklich ein unverzeihlicher Irrtum,
im Blick auf die Vergangenheit sich so zu verhalten,
als ob die Erlösung schon alle ihre Früchte gezeitigt hätte,

ohne daß es notwendig wäre,
[blau]sich im Kampf gegen
den einzusetzen,
von dem das Neue Testament und die Lehrmeister des geistlichen Lebens immer wieder sprechen.

[....]

-

Der gesamte lehrreiche Text ist hier zu lesen:
http://www.vatican.va/roman_curia/congre...nologia_ge.html

-
Siehe bitte auch:

Der Fürst dieser Welt


zuletzt bearbeitet 01.05.2017 15:20 | nach oben springen

#2

RE: Dämonenlehre der Kirche

in Die gefallenen Engel; Dämonen 29.03.2014 19:19
von Vicki (gelöscht)
avatar

Lieber Aquila,

wie recht Du doch hast!

Zitat
Fast 40 Jahre später müssen wir feststellen,
dass der "zeitgemässe" Relativierungs-Katholizismus
eine Spur der Verwüstung im Glaubensleben hinterlassen hat.
Leugnung von Dogmen gehört teils gar zur Routine.
So auch die Leugnung der Existenz des Teufels und der Dämonen.



Immer wieder begegnet einem die Behauptung, der Teufel sei nicht eine Wirklichkeit, sondern nur ein Bild, auch bei solchen, die sich als Kerngruppe der Christen verstehen. Das ist die Frucht einer unseligen Saat der Theologen. Bei Umfragen hat man ermittelt, daß die Zahl der katho-lischen Theologen, die den Teufel als personale Wirklichkeit leugnen, sehr groß ist.

Mit der Existenz des Teufels und der Dämonen wird die Existenz der Engel hinfällig. Sind der
Teufel und die Dämonen nur mythische Bilder, sind sie nur symbolisch zu verstehen, so gilt das auch für die Engel. Gibt es keine bösen Engel, so gibt es auch keine guten.

Wie Gott kann man den Teufel nur aus seinen Wirkungen erkennen, da er der Transzendenz angehört, die uns nicht unmittelbar zugänglich ist. Aber diese Wirkungen sind deutlich erkennbar, wenn man sich ihnen nicht verschließt, zumal wenn man um die Existenz dieses Wesens,das seinen Existenzgrund in der Zerstörung hat, aus der Offenbarung weiß.

Die Leugnung des Teufels ist das Vorspiel der Leugnung Gottes. Sie geht der Leugnung Gottes voraus. Die dramatische Wirklichkeit der ethischen Entscheidung des Menschen wird entschärft,das mögliche absolute Scheitern des Menschen wird zu einem pädagogischen Topos herabgestuft, der doppelte Ausgang der Geschichte geleugnet.

Hier der ganze Text von Joseph Schumacher

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#3

RE: Dämonenlehre der Kirche

in Die gefallenen Engel; Dämonen 29.03.2014 23:06
von Aquila • 5.547 Beiträge

Liebe Vicki

Vielen Dank für den Hinweis auf diese ausgezeichnete Darlegung.

In der Tat ist die
"moderne Theologie" dabei,
die unfehlbare Lehre der Heiligen Mutter Kirche nahezu diametral
"umzuschreiben"
Eine kurze Gegenüberstellung:

Die Lehre der Kirche:

- Der Mensch ist sowohl sündhaft
als auch Bruder unseres HERRN und GOTTES JESUS CHRISTUS

- Die 4 letzten Dinge: Tod, Gericht, Himmel, Hölle

- Die Existenz Satans und die ewige Hölle als reelle Möglichkeit der ewigen Verdammnis

- Der Mensch bleibt ein Sünder und
bedarf der BARMHERZIGKEIT CHRISTI....
der heiligen Beichte und der Wiedergutmachung.

- Sakramentale Reinigung ist unabdingbar; Reue und heilige Beichte notwendig.

- Das heilige Messopfer ist denn auch ein SÜHN-Opfer !

- sie lehrt den Opfergeist !


Nun
die modernistische "Zeitgeist-Variante":


- "Alle" Menschen sind "Brüder Christi"

- "Moderne" Menschen
sind keine Sünder mehr....sie sind "von Natur aus gut"

- Die 4 letzten Dinge werden kaum noch - der Teufel und die Hölle gar nicht mehr - thematisiert...
das Sündenbewusstsein

"wegtoleriert" oder ganz zum Verschwinden gebracht
Wer auf die Realität Satans und der Hölle hinweist, wird als "Drohbotschafter", "Angstmacher" und "mittelalterlich Denkender" verunglimpft

- "Bussandachten" und reuevolles Gebet genügen

- Das heilige Messopfer ist "kein Sühnopfer" mehr....
lediglich ein Ausdruck der
"Gemeinschaft in Christus" ( daher stets das Gerede vom unverbindlichen "Mahl-Halten" )

- sie lehrt den "Geist der Brüderlichkeit"...das unverbindliche "Gut-Menschentum"



Wir sehen:

Der völlig abwegige "Gut-Mensch" Gedanke hat den
Buss-, Sühn- und Opfergeist "ersetzt" und
selbstherrlich denn auch Satan und die ewige Hölle als "Drohbotschaft abgeschafft" und somit gleichsam in verblendet er Anmaßung
unserem HERRN und GOTT JESUS CHRISTUS
unterstellt, "nicht die WAHRHEIT offenbart zu haben" !


Die Hölle ist denn auch niemals eine Drohbotschaft ist
für jene, die nach Heiligkeit streben.
Sie kann nur für jene eine Bedrohung sein, die sich im Leben mit der Lüge "arrangieren" wollen und bewusst im Stande der schweren Sünden ( Tod-Sünden) verharren !

Diesen kommt denn die angebliche "Abschaffung" der Hölle "gelegen" !
Welch ein Schrecken ohne Ende für jene, die erst dann erkennen werden, das sie einem Trugschluss aufgesessen sind, wenn es zu spät sein wird !

Eines dürfen wir diesbezüglich nicht ausser Acht lassen,
dass die Verbreitung der Leugnung der Existenz Satans und der Hölle bzw.
die falsche "Hölle ist leer" Theorie bewusst von falschen Propheten gestreut wird.
Wie diese zu erkennen sind, kann in der nachfolgend aufgeführten vortrefflichen
Predigt von Hw Pater Alexander Metz FSSP ( Petrus-Bruderschaft )
über wahre und falsche Propheten nachgelesen werden:
-


"Nirgends ist der Irrtum so verbreitet, der Zweifel so ansteckend und die Lüge so hinterhältig wie auf dem Gebiet der Religion.
Die höchsten Wahrheiten sind immer am meisten gefährdet.
Dort wo das hellste Licht leuchtet sind auch immer die dunkelsten Schatten.
Beide - die Wahrheit und die Lüge - haben ihre Vertreter in dieser Welt. Beide haben ihre Propheten.

Die Vertreter des Irrtums und der Lüge nennt man falsche Propheten.
Der HERR
warnt uns heute im Evangelium ausdrücklich vor ihnen:

"Hütet euch or den falschen Propheten, denn sie kommen zu euch in Schafskleidern ( also scheinbar harmlos und gütig ), innen aber sind sie reissende Wölfe.
Hütert euch vor ihnen
."
[....]
Das entscheidende Merkmal eines
wahren Propheten
ist es also, dass er im Auftrage Gottes redet.
Er hat sich nicht selbst aufgestellt, sondern er ist von Gott dazu berufen worden.
Er hat sich auch nicht in das Amt hineingedrängt.
Im Gegenteil.
Er ist vor diesem Auftrag erschrocken und oftmals davor geflohen.
Also halten wir fest:

Wahre Propheten sind von Gott dazu berufen worden und sie leiden unter dieser Aufgabe.

Noch etwas ist ganz auffällig bei den wahren Propheten.
Ein wahrer Prophet trägt keine eigene Meinung vor,sondern Gottes Willen.
Er erinnert die Menschen an Gottes Herrschaft und fordert sie auf, sich ihm zu unterstellen.
Echte Propheten sind stets unbequem, denn sie sagen uns das, was wir vielleicht nicht hören wollen.
Die echten Propheten entlarven die Gleichgültigkeit einer Gesellschaft.
Sie entlarven die, die die Lüge als Wahrheit anpreisen und die Wahrheit als Lüge verdammen.
Die wahren Propheten sagen nicht, was alle hören wollen.
Sie sagen vielmehr das, was keiner hören will
aber alle hören müssen und sie werden deshalb verfolgt.

Und das ist der zweite Punkt:
Die wahren Propheten sind Aussenseiter.


Ganz anders hingegen die
falschen Propheten.

Die falschen Propheten erkennt man daran, dass sie den Leuten nach dem Mund reden.
Die falschen Propheten erkennt man daran, dass sie es uns möglichst leicht machen wollen.
Sie empfehlen uns nicht das Gute und Wahre sondern das Angenehme und Bequeme.
Darum haben sie auch so viele Anhänger.
Sie sind keine Aussenseiter.
[....]
Wir erkennen sie daran, dass diese falsche Propheten - im Gegensatz zu den wahren Propheten - keine Aussenseiter sind sondern der Menschen Lieblnge.
Warum ?
Weil sie nicht das sagen, was Gott hören will sondern weil sie das sagen, was die Menschen hören wollen.
Und die Menschen wollen nun einmal nicht das Gute und Wahre hören sondern das Angenehme und Bequeme.
Vor allem im Bereich der Religion.
Und genau das tun diese falschen Propheten.
Wenn diese von Gott reden, dann reden sie ununterbrochen von seiner Liebe und von seiner Barmherzigkeit.
Sie schweigen aber über seine Heiligkeit und seine Gerechtigkeit.

Die falschen Propheten reden vom Himmel aber verschweigen die Hölle.
Sie reden von Gott, aber nicht von der Existenz seines Widersachers.
Sie reden von der Gnade und verschweigen, dass die Gnade in unserem Leben nur dann fruchtbar wird, wenn wir mit ihr mitarbeiten.
Sie reden vom ewigen Leben, sagen aber nicht, dass der Weg dorthin nur über Opfer und Selbstverleugnung führt.
Die falschen Propheten von heute sagen,
dass alle Religionen denselben Gott verehren
.
Sie sagen, dass es deshalb ganz egal sei, welcher Religion man angehöre.
Die falschen Propheten unserer Tage reden davon, dass jeder nach seinem eigenen Gewissen handeln soll.
Sie verschweigen dabei aber, dass sich das Gewissen an den Geboten Gottes ausrichten muss.
Sie sprechen nicht mehr von Sünde und Schuld.
Sie rufen nicht mehr auf zur Umkehr und Bekehrung, zu Verzicht zund Opfer und sie erklären daher auch - durchaus folgerichitig - das Busssakrament als überflüssig.
Sie vertuschen die Schwäche und die Bosheit der Menschen und verbreiten einen unbegründeten Optimismus.
Für sie ist es erst recht undenkbar,
dass Katastrophen auch Fingerzeige des allmächtigen Gottes sein können.
Für sie ist es undenkbar, dass Gott durch die Geschehnisse in der Natur und der Geschichte sich kundtut, um die Menschen aufzurütteln, zu warnen und zur Umkehr zu bringen.
All das, ist mit dem Gottesbild der falschen Propheten nicht zu vereinbaren.

Die falschen Propheten sind schliesslich auf ihren eigenen Vorteil bedacht.
Sie sind eigennützig.
Sie wollen Ansehen in dieser Welt und hohes Einkommen.
Sie wollen Posten und Stellen, Titel und Auszeichnungen.
Sie touren durch die Talkshows und lassen sich feiern und beklatschen.
Sie lassen sich von einer ausser Rand und Band geratenen Gesellschaft gut bezahlen und verkünden dementsprechend das, was ihre Geldgeber hören wollen.

Dabei leiden sie nicht unter ihrer Aufgabe.
Diese Aufgabe ist keine Bürde.
Im Gegenteil.
Das Prophetenamt schenkt ihnen die Bühne auf der sie sich feiern lassen, die Plattform, wo sie sich profilieren können.
Für sie ist es ein herrliches Gefühl von allen bejubelt zu werden."

-


Freundliche Grüsse und Gottes Segen

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#4

RE: Dämonenlehre der Kirche

in Die gefallenen Engel; Dämonen 03.03.2015 00:09
von Aquila • 5.547 Beiträge

Gelobt se Jesus Christus !

Eine kurze, aber nicht minder prägnante
Zusammenfassung
über die Lehre der Kirche bez. den gefallenen Engeln - Teufeln, Dämonen -
aus:

"Materialien zum Gebrauche bei den öffentlichen Religions-Vorträgen nach der Ordnung des größern Diözesankatechismus"
(1834)
von
Hw Johann B. Käfer:
-

Von den bösen Geistern.

Gott hat alle Engel gut und selig erschaffen.
Wie sollte aus der Hand Gottes etwas Böses kommen?
Aber diese erhabenen Geister mußten
doch auch eine Prüfung bestehen,
wobei einige zum Falle kamen.
Durch Hochmut geblendet,
wollten sie Gott nicht unterthänig seyn. (Joh. »,44.) Was ist der Stolz anders als Lüge?
Sie sündigten,
und wurden deswegen aus dem Himmel verflossen,
und in die Hölle gestürzt,
wo sie zum Tage des Gerichtes aufbewahrt
werden. (2. Petri 2, 4. Judas 6. V.)
Diese gefallenen Engel heissen
Teufel, und ihr Oberhaupt Satan,
den der hl. Johannes
die alte Schlange,
den großen Drachen
nennt poc. 12, 9.
Die Teufel sind

1) böse Geister,

2) Feinde Gottes,

3) Feinde der Menschen.


1.

Die Teufel sind böse Geister.
Jesus nennt sie
unreine Geister (Luk. 8, 29.), Lügner, Mörder (Joh. 8, 44.) und sagt,
daß sie zur Strafe des ewigen Feuers verurtheilt sind. (Matth. 25, 41.)

2.

Sie sind Feinde Gottes, die zwar an Gott glauben, aber dabei zittern (Jak. 2,19),
d. h, ihn nur fürchten, aber nicht lieben, und daher ihm nur aus Zwang gehorsamen.

Sie kämpfen unaufhörlich gegen das Reich Gottes,
d. i. gegen Wahrheit und Tugend, und suchen
Unglauben, Abgötterei, Gottlosigkeit und Laster zu verbreiten,
welches das Reich des Teufels und das Reich der Welt heißt.
Darum nennt Jesus den Teufel
den Fürsten dieser Welt
(Joh. 16, 11), und der hl. Paulus den
Fürsten der Finsterniß.[/b] (Eph. 6,12.)

3.

Sie sind Feinde der Menschen.
Sie beneiden uns um die Seligkeit, zu der wir mit Gottes Gnade gelangen können. Deßwegen hat der Teufelunsere Stammaltern verführt,
und Tod und Elend in die Welt gebracht
. (8»p. 2, 24.) Er hat den Judas verführt (Joh. 13, 2), und wollte auch die Apostel verführen (Luk. 22, 31.),
ja sogar an Jesus wagte er sich. (Matth. 4.)

Auch heut zu Tage versucht der Teufel die Menschen (l. Petr. 5, 8),
obschon wir auch von unserer Begierlichkeit (Jak. l, 14), und von andern Menschen versucht werden.
Er kann auf unsern Geist einwirken, böse Gedanken in uns erwecken,
und von guten Entschlüssenuns abwendig machen.
(Luk. 8, l2.)
Wir sollen aber allen bösen Eingebungen, sie mögen herkommen, von wem sie wollen,
aus vollen Kraften widerstehen durch Gebeth, Wachsamkeit und Selbstbeherrschung
sl. Petri 5.)
Dazu ermahnt auch der hl. Paulus.
(Eph. «. K. 11 —18.)
Thun wir dieses, so kann er uns eben so wenig verführen, als böse Menschen es ohne unsere Einwilligung können.
Der hl. Augustin vergleicht ihn mit einem Kettenhunde, der zwar die Menschen anbellen aber nicht beißen kann,
wenn sie nicht freiwillig hinzugehen.


Aus besonderer Zulassung Gottes
kann der Teufel dem Menschen auch an Leib und Vermögen schaden.
Wir lesen bei Job 1. und 3. Kap., daß Gott dem Satan gestattet hat,
den Job um Haus und Kinder zu bringen, um seine Tugend zu prüfen.
Nur an seinem Leben durfte er sich nicht vergreifen.
Vorzüglich erhellet dieses aus dem Evangelium, wo uns so oft von Besessenen erzahlt wird, aus welchen Jesus die Teufel ausgetrieben hat.
Ein [irange]gleiches[/orsnge] thaten auch die hl. Apostel l ct. 8, 7.,
dann Kap. 18, 18, K. 19. 11 — 16.).
Gott ließ dieß zu, um der Welt zu zeigen,
daß der Sohn Gottes gekommen ist, die Macht des Teufels
zu zerstören
. (Hebr. 2, 14. 1. Joh. 3. K. 8. V.)

-

Siehe bitte auch:

Die Unterscheidung der Geister

-


zuletzt bearbeitet 20.09.2018 23:26 | nach oben springen

#5

RE: Dämonenlehre der Kirche

in Die gefallenen Engel; Dämonen 10.10.2015 15:14
von Hemma • 569 Beiträge

Vor kurzem nahm ich an einer Wallfahrt teil in eine unserer schönen Wallfahrtskirchen.

Bei einer Führung in dieser Kirche meinte die freundliche Mesnerin zu einer Schutzengelstatue, zu deren Füßen sich eine Darstellung des Satans befindet:
"Wir stellen da meist einen Blumenstock hin, damit sich die Kinder nicht vor dem Teufel erschrecken."
Ob der Teufel nicht auch vor den Erwachsenen versteckt werden soll?
Und unsere Kinder, die sich vielfach täglich mit Monstern im Fernsehen oder an ihren iPhons auseinandersetzen, ich glaube, sie können auch solche Darstellungen vertragen.
Nebenbei ist (wäre) das ein anschaulicher Religionsunterricht.


zuletzt bearbeitet 10.10.2015 15:15 | nach oben springen


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