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#1

6. Januar: Hochfest der Erscheinung des Herrn - Epiphanie

in Hochfeste Christi 04.01.2014 23:26
von Aquila • 5.008 Beiträge

Die Heilige Mutter Kirche feiert am 6. Januar
das

Hochfest der Erscheinung des Herrn - Epiphanie

Dieses Fest vereint drei Offenbarungen unseres Herrn und Gottes Jesus Christus:

1. Anbetung und Huldigung der Weisen
( der hl. Drei Könige Caspar, Melchior und Balthasar ) aus dem Osten;

2. Verkündigung durch den Vater bei der Taufe Jesu Christi am Jordan

Hierzu eine Anmerkung:
Unser Herr und Gott Jesus Christus ist ohne Sünde
und bedurfte selbstredend keiner Taufe.
Die "Taufe" durch den hl. Johannes den Täufer war denn auch kein Sakrament sondern
diente als erste Offenbarung der Gottheit Christi.
Dazu Papst Benedikt im Jahre 2007:
-

Die Liturgie legt uns den Bericht über die Taufe Jesu im Jordan
in der Fassung des hl. Lukas vor (vgl. 3,15–16.21–22).
Der Evangelist erzählt, daß sich
– während Jesus im Gebet verharrte,
nachdem er die Taufe empfangen hatte unter den vielen,
die von der Predigt des Vorläufers angezogen waren –
der Himmel öffnete und der Heilige Geist in Gestalt einer Taube auf Ihn herabkam.
Eine Stimme ertönte in diesem Augenblick aus den Höhen:
»Du bist mein geliebter Sohn, an dir habe ich Gefallen gefunden
« (Lk 3,22).

Alle Evangelisten haben die Taufe Jesu im Jordan erwähnt und hervorgehoben,
wenn auch mit unterschiedlicher Gewichtung.
Sie war nämlich Teil der Predigt der Apostel,
denn sie bildete den Ausgangspunkt des ganzen Bogens von Geschehnissen und Worten,
für die die Apostel Zeugnis geben sollten (vgl. Apg 1,21–22; 10,37–41).
Die apostolische Gemeinschaft hielt die Taufe Christi für sehr wichtig,
dies nicht nur,
weil bei dieser Gelegenheit zum ersten Mal in der Geschichte
das Geheimnis der Dreifaltigkeit klar und vollständig offenbart wurde,

sondern
auch weil das öffentliche Wirken Jesu auf den Straßen Palästinas
von jenem Ereignis seinen Ausgang nahm.

Die Taufe Jesu im Jordan ist eine
Vorwegnahme seiner Bluttaufe am Kreuz, und sie ist auch ein Symbol der gesamten sakramentalen Tätigkeit, mit der der Erlöser das Heil der Menschheit bewirken wird
. Aus diesem Grunde also hat die Tradition der Kirchenväter diesem Fest,
dem ältesten nach dem Osterfest, große Aufmerksamkeit gewidmet.
»Christus wird getauft« – so singt die heutige Liturgie – »und die Welt wird geheiligt«.
Er schenkt uns Nachlaß der Sünden;
wir werden gereinigt durch Wasser und Geist« (Antiphon zum Benedictus, Laudes).

-

3. Offenbarung der Herrschermacht Christi über die Elemente
durch die Verwandlung des Wassers in Wein auf der Hochzeit zu Kana



Zum Hochfest Epiphanie die einleitendenden Worte aus dem
Mess- und Gebetsbuch Schott von 1962

-

1. Heute feiert die heilige Kirche und feiern wir mir mit Ihr freudig den feierlichen Einzug des Christ-Königs in sein Reich:
in die zu erlösende Menschheit, in die Kirche, in die Einzelseele.
Er, der in der Stille der heiligen Weihnacht geboren ward,
wird heute als König anerkannt.

Epiphanie ist das Fest der „Erscheinung“,
des „Offenbarwerdens“ des Gott-Königs Christus
,
das zweite Hochfest der Weihnachtszeit, das altchristliche Königsfest Christi.

Drei Offenbarungen der Herrlichkeitdes Gott-Königs Christus
werden heute in der Liturgie gefeiert:
die Anbetung und Huldigung der Weisen aus dem Osten;
die feierliche Verkündigung durch den Vater bei der Taufe Christi: „Diesen sollt ihr hören“:
endlich die Offenbarung der Herrschermacht Christi über die Elemente (Verwandlung des Wassers in Wein auf der Hochzeit zu Kana).


Der Tag der Erscheinung ist ein Königsfest
und zugleich ein Vermählungsfest.
Christus, der König, kommt und vermählt sich mit seiner Braut,
der heiligen Kirche, und auch mit uns
,
die er in den Weisen aus dem Osten beruft, um uns an dem Hochzeitsmahle der hl. Eucharistie und der ewigen Seligkeit im Himmel teilnehmen zu lassen.

So ist Epiphanie das Fest der Berufung der Heidenwelt.

Wir eilen, dem Gott-König Christus unsre Gaben,
d.h. unsre Herzen, unser Leben, zu weihen und zu opfern.
Wir wollen ganz Christus, dem König angehören.

Wir erneuern dankbar unsre Taufgnade,
durch die wir mit Christus vermählt wurden.
Wir vertrauen auf die weltüberwindende Kraft des über uns
und in uns herrschenden Königs Christus und überlassen uns
ohne Sorgen und Bangen seiner Führung und Leitung.


2. Das Hochfest vom 6. Januar galt ursprünglich (schon im 3. Jahrhundert)
in der morgenländischen Kirche dem Geheimnis der Geburt Christi.
Es kam Ende des 4. Jahrhunderts in die abendländische Kirche herüber,
wo es einen andern Festinhalt erhielt:
man feierte hier die Ankunft der drei Weisen,
während man im Orient das Fest hauptsächlich als Tag der Taufe Christi und als allgemeinen feierlichen Tauftag beging.
Vielfach findet jetzt noch an Epiphanie eine feierliche Wasserweihe statt

blog-e3838-Wasserweihe-am-Hochfest-Epiphanie.html

und werden vom Priester die Wohnräume mit dem geweihten Wasser besprengt.


3. Als König hält der Heiland Einzug (Intr.).
Geführt vom Sterne des Glaubens eilen auch wir wie die Weisen Christus,
dem verklärten König, d.h. seiner zweiten Ankunft, entgegen (Oratio).
Das Jerusalem der Kirche wird licht, während ringsum Finsternis herrscht:
der König hat in ihr seinen Thron aufgeschlagen;
die Heiden eilen mit Geschenken, ihm zu huldigen (Lesung).
Wir schließen uns ihnen an
und kommen mit Gaben zu unsrem Bethlehem,
zur Kirche; wir finden Maria und das Kind und beten es an (Evang.).
Im Opfergang sind wir die „gabenbringenden Könige“ (Offert.)
und tragen zum Bethlehem des Altares Gold, Weihrauch und Myrrhen,
d.h. bringen unsre Liebe, unsre Arbeit und unsre Leiden dar.

Im Glauben schauen wir bei der heiligen Kommunion seinen Stern (Comm.),
der uns ins himmlische Bethlehem, zum ewigen Besitze Christi, führen wird.

-

Die Lesungen aus der Heiligen Schrift:

Fest der Erscheinung des Herrn: Jes 60,1-6

Evangelium vom Fest der Erscheinung des Herrn: Mt 2,1-12

-


zuletzt bearbeitet 05.01.2018 21:42 | nach oben springen

#2

RE: 6. Januar: Hochfest der Erscheinung des Herrn - Epiphanie

in Hochfeste Christi 06.01.2014 00:31
von blasius (gelöscht)
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Erscheinung des Herrn


Die Kirche feiert am 6. Januar das Hochfest Epiphanie, das auch Epiphanias oder Erscheinung des Herrn genannt wird. Das Fest ist im Volksmund auch unter dem Namen Dreikönigsfest bekannt.

Geschichte



Anbetung der Könige

Die Westkirche übernahm das Fest Erscheinung des Herrn im 4. Jh. von den Ostkirchen, die am 6. Januar das Geburtsfest Christi feierten, die Feier der glanzvollen Offenbarung der Königswürde Christi.

Nachdem die Reliquien der Magier, welche dem Christus-Kind Gold, Weihrauch und Myrrhe dargebracht hatten, 1164 von Mailand in den Kölner Dom übertragen wurden, wurde das Fest der Erscheinung des Herrn zusätzlich zu einem Heiligenfest, dem Fest der heiligen Drei Könige. Denn gemäss der Tradition hiessen die Magier Caspar, Melchior und Balthasar und waren Könige.

Bevor Papst Innozenz XII. 1691 den Jahresbeginn auf den 1. Januar festlegte (wie dies schon bei den Römern nach 46 v Chr. üblich war), wurde Neujahr in gewissen Gebieten am 6. Januar oder am 25. Dezember gefeiert. Deshalb heißt der 6. Januar noch heute Grosses oder Hohes Neujahr.

Die Drei Könige sind Patrone der Reisenden. Daran erinnern auch Gasthausnamen wie Mohren, Stern und Krone.

Vor der Liturgiereform 1970, im Anschluss an das Zweite Vatikanische Konzil, wurde drei Festgeheimnissen gedacht:, der Anbetung der Weisen, der Hochzeit von Kana und der Taufe des Herrn, das auf den auf den Sonntag nach Epiphanias verlegt wurde und seither den Abschluss der Weihnachtszeit und den Beginn des Jahreskreises bildet. Maria von Jesus von Agreda beschriebt dies im Buch "Leben der jungfräulichen Gottesmutter Maria" (Buch IV, 1) so: "Das Wunder der Verwandlung des Wassers in Wein fand am ersten Jahrestag der Taufe unsers Herrn statt. Auf denselben Tag war auch die Anbetung der Heiligen Drei Könige gefallen, wie die heilige, römische Kirche festhält (Anmerkung: bis ca. 1960 im Messbuch!), indem sie diese drei Geheimnisse an einem Tag, am 6. Januar, feiert."

Biblische Begründung

Die Huldigung der Magier beim Christus-Kind wird von Matthäus berichtet. Dort heißt es unter anderem: Und sie sahen das Kindlein, warfen sich nieder, huldigten ihm, taten ihre Schätze auf und brachten ihm Gold und Weihrauch und Myrrhe. (Matthäusevangelium 2, 11) Die Gaben deuten die Geburt Jesu: Gold für den König, Weihrauch für den wahren Gott und Myrrhe, als Vorahnung von Ostern, für das Begräbnis.

Brauchtum

Drei-Königs-Wasser

Am Vortag von Dreikönig werden zum Andenken an die Taufe Jesu Wasser und Salz geweiht. Dem Dreikönigswasser wird vorbeugende Wirkung gegen Halskrankheiten zugeschrieben. Mit Wasser und Salz werden heute auch der Weihrauch und die Kreide gesegnet, welche zum Haussegen verwendet werden.
Vorläufer der Wasserweihe sind die Wassersegnung des Nil in Alexandrien und jene des Jordan im Heiligen Land im 4. Jahrhundert. Die Wasserweihe wurde im 11. Jahrhundert im Westen eingeführt und mit einer Salzweihe verbunden.

Sternsinger


Als Könige verkleidete Kinder, die Sternsinger, ziehen von Haus zu Haus, singen Lieder und sammeln für die Mission.



Aus:

http://www.kathpedia.com/index.php?title...inung_des_Herrn


zuletzt bearbeitet 05.01.2018 21:42 | nach oben springen

#3

RE: 6. Januar: Hochfest der Erscheinung des Herrn - Epiphanie

in Hochfeste Christi 06.01.2014 01:35
von Aquila • 5.008 Beiträge

Zum heutigen - 6. Januar -

Hochfest der Erscheinung des Herrn - Epiphanie -

als Ergänzung der Eingangsbeiträge der Beginn eines Auszuges
aus der "Legenda aurea" ( Goldenen Legende)
des Jacobus de Voragine
. :
-

Drei große Geheimnisse werden uns von der katholischen Kirche
heute zur andächtigen Betrachtung vorgestellt,
welche sich einst an diesem Tage, doch nicht in dem nämlichen Jahre, zugetragen haben.
Das erste ist die Ankunft der Heiligen Drei Könige zu dem neugeborenen Heilande der Welt.
Das zweite die Taufe Jesu Christi in dem Flusse Jordan.
Das dritte die wunderbare Verwandlung des Wassers in Wein als das erste Wunder, welches Christus auf der Hochzeit zu Kana in Galiläa gewirkt hat
.
In diesen drei erzählten Begebenheiten
hat Christus der Herr am heutigen Tage
in mehreren Erscheinungen sich geoffenbart
und zwar
in der ersten den Heiden durch einen Wunderstern;
in der zweiten am Jordan dem heiligen Johannes und einer großen Menge Volkes der Juden, durch eine vom Himmel herabrufende Stimme des himmlischen Vaters und durch Erscheinung des Heiligen Geistes in der Gestalt einer Taube;
in der dritten seinen Jüngern durch das erste Wunder, welches er zu Kana gewirkt hat
und nach dem Zeugnisse des heiligen Evangeliums seine Jünger bewog,
dass sie an ihn glaubten
.
Deswegen wird das heutige Fest,
welches man jederzeit als eines aus den feierlichsten des ganzen Jahres angesehen
und in Ehren gehalten hat, das Fest der Erscheinung Christi genannt;
das ist ein Fest,
an welchem Christus,
der Herr, in dem menschlichen Fleische erschienen ist und sich den Menschen geoffenbart hat
.
Wegen der ersten Erscheinung, welche den drei Königen als Heiden geschehen,
wird es auch das Fest der Heiligen Drei Könige genannt.


-

Den gesamten Auszug siehe bitte hier

blog-e3860-Hochfest-Erscheinung-des-Herrn-quot-Legenda-aurea-quot.html

Über die Bedeutung der drei Opfergaben von
Gold, Weihrauch und Myrrhe
siehe bitte hier:

blog-e3861-Die-drei-Opfergaben-der-hl-Drei-Koenige-Gold-Weihrauch-Myrrhe.html

Zeittafel bez. der Reliquien der hl. Drei Könige siehe bitte hier:

blog-e3859-Die-Reliquien-der-hl-Drei-Koenige.html

-


zuletzt bearbeitet 05.01.2018 21:43 | nach oben springen

#4

RE: 6. Januar: Hochfest der Erscheinung des Herrn - Epiphanie

in Hochfeste Christi 06.01.2014 09:26
von blasius (gelöscht)
avatar


Epiphanie - Hochfest Erscheinung des Herrn – Dreikönig


Kommentar zum heutigen Evangelium

Hl. Rafael Arnáiz Barón (1911 – 1938), spanischer Zisterzienser
Geistliche Schriften, 06/01/1937

„Als sie das Haus betraten, erblickten sie das Kind“


Anbetung der Könige: die Mächtigen dieser Welt neigen den Kopf vor der einfachen Wiege eines Kindes. Gekommen aus dem Morgenland mit Gold, Weihrauch und Myrrhe; (mit) Unruhe in den Herzen, bedeckt mit Staub von durchwanderten Wegen bei Nacht, geleitet von einem Stern. „Wo ist jener, der gerade geboren wurde?“... Zwanzig Jahrhunderte sind vergangen: Viele Seelen durchwandern die Straßen der Erde wie die Weisen aus dem Morgenland und weiterhin fragen sie im Vorbeigehen: „Habt ihr den gesehen, den meine Seele liebt?“ (Hoh 3,3). Es ist ebenfalls ein lichtvoller Stern, der - unseren Weg beleuchtend - uns zur Armut einer Krippe führt und uns zeigt, was uns „vor die Mauern der Stadt“ hat hinausgehen lassen (Heb 13,13; vgl. Lk 16,27). Er zeigt uns einen Gott, dem alles fehlt, obwohl er allmächtig ist. Der Schöpfer des Sonnenlichts und der -wärme friert; derjenige, der aus Liebe zu den Menschen in die Welt kommt, wird von Menschen vergessen.

Sowohl heute wie damals gibt es Menschen, die Gott suchen... Leider schaffen es nicht alle, ihn zu finden, da sie nicht alle auf den Stern blicken, welcher der Glaube ist; sie wagen es auch nicht, jene Wege einzuschlagen, die zu ihm führen, also Demut, Verzicht, Hingabe und fast immer das Kreuz...

Als ich heute Nacht im Chor ohne zu wollen an die Tage meiner Kindheit dachte, an mein Elternhaus, an die Hl. Dreikönige, erzählte mir mein Mönchsgewand etwas anderes: ich bin auch, so wie die Weisen, auf der Suche nach einer Krippe. Ich bin nicht mehr ein Kind, dem man Spielzeug schenken muss: die Träume sind jetzt größer und sie betreffen nicht dieses Leben. Die Träume der Welt, wie die Spielsachen, machen glücklich, solange man sie erwartet, doch danach ist alles nur Pappe. Die Träume vom Himmel – Traum, der das ganze Leben andauert und danach nicht enttäuscht. Wie glücklich müssen die Weisen auf ihrer Rückreise gewesen sein, nachdem sie Gott geschaut hatten! Auch ich werde ihn schauen, es geht nur darum, ein wenig zu warten. Der Morgen wird bald kommen und mit ihm das Licht. Was für ein glückliches Erwachen wird das sein!


Auss:

http://evangeliumtagfuertag.org


zuletzt bearbeitet 05.01.2018 21:43 | nach oben springen

#5

RE: 6. Januar: Hochfest der Erscheinung des Herrn - Epiphanie

in Hochfeste Christi 05.01.2015 17:03
von Aquila • 5.008 Beiträge

Am
6. Januar feiert die Heilige Mutter Kirche das
Hochfest der Erscheinung des Herrn - Epiphanie


1. Anbetung und Huldigung der Weisen
( der hl. Drei Könige Caspar, Melchior und Balthasar ) aus dem Osten;

2. Verkündigung durch den Vater bei der Taufe Jesu Christi am Jordan

Hierzu eine Anmerkung:
Unser Herr und Gott Jesus Christus ist ohne Sünde
und bedurfte selbstredend keiner Taufe.
Die "Taufe" durch den hl. Johannes den Täufer war denn auch kein Sakrament sondern
diente als erste Offenbarung der Gottheit Christi.


3. Offenbarung der Herrschermacht Christi über die Elemente
durch die Verwandlung des Wassers in Wein auf der Hochzeit zu Kana



Detailliertes zu diesem Hochfest siehe bitte im Eingangsbeitrag hier :

6. Januar: Hochfest der Erscheinung des Herrn - Epiphanie

Ergänzendes zu den Hl. Drei Königen:
Über die Geschichte der hl. drei Könige berichtet die "Legenda Aurea"
(" Goldenen Legende") des Jacobus de Voragine.
Dieser war von 1292 - 1298 Erzbischof
von Genua und hat in diesem Volksbuch u.a. Lebensgeschichten von Heiligen sowie Heiligenlegenden gesammelt. Bez. dem weiteren Verlauf nach der geheimen Rückkehr der Sterndeuter steht geschrieben:
-

"Nachdem nun die drei Weisen ihrer Andacht vollkommen Genüge geleistet hatten, gedachten sie ihren Rückzug durch Jerusalem zu nehmen,
wie es Herodes verlangt hatte.
Es erschien ihnen aber ein Engel des Herrn im Schlafe
und ermahnte sie, sich nicht wieder zu diesem Könige zu begeben,
sondern einen andern Weg zurück in ihre Länder zu nehmen.
Dieser Ermahnung gehorchten sie und kehrten durch andere,
obwohl beschwerlichere Wege wieder dahin zurück, wo sie hergekommen waren.
Durch den heiligen Apostel Thomas
wurden sie getauft,
später zu Priestern und Bischöfen geweiht
und bekehrten sehr viele zum christlichen Glauben
.
Ihre heiligen Leiber werden im Dome zu Köln verehrt.


-


zuletzt bearbeitet 05.01.2018 21:44 | nach oben springen



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