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#1

US-Studie: Unterschiede zwischen Meßbesuchern des überlieferten und des neuen Ritus

in Diskussionsplattform 27.02.2019 11:41
von Sel • 353 Beiträge


https://katholisches.info/2019/02/27/us-...es-neuen-ritus/


(Washington) Eine Erhebung in den USA belegt erstmals auf empirischer Grundlage massive Unterschiede in den religiösen Überzeugungen zwischen katholischen Gläubigen des Novus Ordo und jenen der überlieferten Form des Römischen Ritus.

In den USA gibt es fast 500 Meßorte, an denen am Sonntag die Heilige Messe in der überlieferten Form zelebriert wird. Tendenz schnell steigend. Erstmals belebt eine vergleichende Studie, daß mit der Form des Römischen Ritus auch ein unterschiedliches Kirchenverständnis verbunden ist mit weitreichenden Auswirkungen tief in den Alltag hinein.

Die Erhebungen unter den Meßbesuchern betreffen Fragen der Moral, des Meßbesuches, der Sakramente, der Kinderzahl und der Spendenbereitschaft.

89 Prozent der Novus-Ordo-Katholiken heißen künstliche Verhütung gut
, aber lediglich zwei Prozent der Gläubigen des überlieferten Ritus.


Während nur ein Prozent der traditionsverbundenen Katholiken Abtreibung gutheißt, sind es 51 Prozent der Novus-Ordo-Gläubigen.

99 Prozent der traditionsverbundenen Katholiken besuchen jeden Sonntag die Heilige Messe, aber nur 22 Prozent der Novus-Ordo-Katholiken.

Ergebnisse des National Survey: Erhebung unter Meßbesucher im überlieferten Ritus (TLM) und jenen im neuen Ritus (NOM).
Ergebnisse des National Survey: Erhebung unter Meßbesucher im überlieferten Ritus (TLM) und jenen im neuen Ritus (NOM).

Nur 2 Prozent der Katholiken, die den überlieferten Ritus besuchen, sind für die „Homo-Ehe“, hingegen 67 Prozent der Katholiken, die den neuen Ritus besuchen.

Das Spendenaufkommen traditionsverbundener Katholiken (im Verhältnis zum Einkommen) ist fünfmal so hoch als von Gläubigen des Novus Ordo.

Die Geburtenrate unter den Gläubigen der überlieferten Form des Römischen Ritus beträgt 3,6 Kinder gegenüber 2,3 Kindern der Novus Ordo-Gläubigen. Traditionsverbundene Familien sind durchschnittlich also um 60 Prozent größer als Familien des neuen Ritus.

Während 98 Prozent der Vetus-Ordo-Katholiken mindestens einmal im Jahr oder öfter zur Beichte gehen, tun dies nur 25 Prozent der Novus-Ordo-Katholiken.

Die Initiative zur vergleichenden Studie ging von Donald Kloster, dem Rektor der St. Mary’s Catholik Church von Norwalk in Connecticut aus und wurde von Brian Williams von LiturgyGuy.com aufgegriffen. Für die Erhebung wurden 2018 1.773 Meßbesucher des überlieferten Ritus befragt. Die Werte für die Gläubigen des Novus Ordo stammen vom PEW Research Center und dem Center for Applied Research der Georgetown University.

Die Studie schließt eine Lücke, da in den bisherigen Erhebungen nicht zwischen den beiden Gruppen von Katholiken unterschieden wurde. Sie liefert zudem den empirischen Beleg, für die Veränderungen, die von der sogenannten ordentlichen Form des Römischen Ritus in das gläubige Volk hineingetragen wurden, die auf ein unterschiedliches Kirchenverständnis und eine unterschiedliche Theologie zurückgehen.


zuletzt bearbeitet 27.02.2019 11:41 | nach oben springen

#2

RE: US-Studie: Unterschiede zwischen Meßbesuchern des überlieferten und des neuen Ritus

in Diskussionsplattform 27.02.2019 18:51
von Stjepan • 123 Beiträge

Lieber Sel,

In dem Bericht sind zwei falsche Formulierungen festzustellen:

"Während nur ein Prozent der traditionsverbundenen Katholiken Abtreibung gutheißt, sind es 51 Prozent der Novus-Ordo-Gläubigen."

"99 Prozent der traditionsverbundenen Katholiken besuchen jeden Sonntag die Heilige Messe, aber nur 22 Prozent der Novus-Ordo-Katholiken."

Das sind keine "traditionsverbundenen" Katholiken, da jeder traditionsverbundener Katholik die Abtreibung ablehnt und jeden Sonntag, soweit nicht krank oder etwas anderes dazwischen kommt, die Heilige Messe besucht. Jeder der Abtreibung gutheißt und nicht jeden Sonntag zur Messe geht, hat mit der katholischen Tradition (Überlieferung) nichts zu tun. Er weicht ja von ihr ab!

Bei den "Vetus-Ordo-Katholiken", die die Abtreibung gutheißen und nicht sonntäglich zur Messe gehen, dürfte es sich auch um Novus-Ordo-Katholiken handeln, also um Katholiken, die beide Messen besuchen, oder es sind solche, die lange Zeit zur Novus-Ordo-Messe gingen, und nun Geschmack gefunden haben am Vetus-Ordo-Messe. Ich kenne genug Vetus-Ordo-Katholiken, die auch zur neuen Messe gehen, und bei den Fürbitten für ein erfolgreiches Reformationsjahr (2017) ihr "Gott erhöre uns" sagten, über Lieder wie "Turn Me On" in der Messe nicht entsetzt sind und sich von protestantischen Pfarrern segnen lassen und sich dabei bekreuzigen.

Es dürfte sich also eher um solche Katholiken handeln.

Liebe Grüße und gottes segen
Stjepan


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zuletzt bearbeitet 27.02.2019 18:53 | nach oben springen

#3

RE: US-Studie: Unterschiede zwischen Meßbesuchern des überlieferten und des neuen Ritus

in Diskussionsplattform 27.02.2019 23:57
von Aquila • 5.663 Beiträge

Gelobt sei Jesus Christus !


Lieber Sel

Vielen Dank für das Posten dieses Artikels.

Er belegt anschaulich wie sich nach dem 2. Vatikanischen Konzil ein "anders gefühltes" Katholischsein verbreitet hat;

Pater Eckhard Bieger, und Christian Schnaubelt formulieren es in "27× katholisch" so :
-

"Katholisch fühlt sich seit dem Konzil anders an"
Es ist weniger von Disziplin, religiöser Observanz, sondern mehr von Offenheit und von dem Gefühl getragen, dass jeder Mensch eigentlich in den Himmel kommt.
Dies ist auch einer der Gründe, warum die bis in die 60-er Jahre intensive Beichtpraxis weitgehend zusammengebrochen ist" .

-

Bez. der 1 % angeblichen "traditionsverbundenen Katholiken", die die mörderische Abtreibung "gutheissen" und die Sonntagsmesse vernachlässigen hat @Stjepan eine vorzüglich Analyse geschrieben.

Wir lesen in der Geheimen Offenbarung, dass unser HERR und GOTT JESUS CHRISTUS
die im Glauben Lauen im ausspeit !

Lau sein ist immer auch verbunden mit der damit einhergehenden
Gleichgültigkeit gegenüber der alleinigen WAHRHEIT JESUS CHRISTUS
und hält somit stets die Türe zum Verrat offen.

Somit kann es denn für einen treugläubigen römisch Katholiken alleine heissen,
die unfehlbare Lehre der Heiligen Mutter Kirche ohne Wenn und Aber zu bekennen, zu leben und zu verkünden.

Dies, auch wenn - oder gerade wenn - es auch dazu führen sollte, dass es unumgänglich und notwendig ist, den Mut aufzubringen, den Anhängern des Weltgeistes zu missfallen.....
um unseren Herrn und Gott Jesus Christus zu gefallen !

Also besser ein angebliches "Ärgernis" sein als ein Fahnenflüchtiger unseres Herrn zu werden.


Der heilige Bernhard von Clairvaux:

-

"Besser noch, das Ärgernis entsteht, als daß man die Wahrheit im Stich läßt."

-


Es lässt sich kein Mensch von der Absolutheit der Ewigen Wahrheit Jesus Christus überzeugen, wenn er sieht, wie schnell sich einige "Katholiken" darin überbieten, auch sämtlichen Irrlehren und falschen Philosophien "Recht zu geben".

Durch die Gnadenfülle der heiligen Sakramente schenkt uns die allerheiligste Dreifaltigkeit, GOTT, die notwendige Kraft und Stärke,
um vor den Drohungen der Welt nicht zurückzuweichen und unerschütterlich den wahren Glauben bekennen zu können.

So wie es nicht möglich ist, zur Aufrechterhaltung des irdischen Lebens
"nur ein bisschen zu atmen"....so ist es auch nicht möglich
zur Bewahrung des Seelenlebens bzw. -heiles nach eigenem Gutdünken "nur ein bisschen zu glauben"..."nur ein bisschen katholisch" sein zu wollen.




Freundliche Grüsse und Gottes Segen


zuletzt bearbeitet 27.02.2019 23:58 | nach oben springen

#4

RE: US-Studie: Unterschiede zwischen Meßbesuchern des überlieferten und des neuen Ritus

in Diskussionsplattform 02.03.2019 15:30
von Stjepan • 123 Beiträge

Liebe Mitglieder, liebe Leser,

Ich habe gestern in einer katholischen Gruppe auf facebook zur Verteidigung der hl. Tridentinischen Messe, der einzigen, wahren katholischen, etwas geschrieben, woraufhin dann mit zwei Usern eine Diskussion entstand, die meinten, den NOM gegen die katholische Messordnung verteidigen zu müssen. Ich konnte sie natürlich gut widerlegen, musste dann aber feststellen, dass sie den Modernismus als Katholizismus und den tatsächlichen Katholizismus, den seit Apostelzeiten an, als veraltet und überholt betrachten. Sie meinen, dass das katholisch sei, was immer Jetzt ist. Der Katholizismus sei sich also ständig am wandeln und begründen das damit, dass der jeweilige amtierende Papst die Binde- und Lösegewalt habe, d.h. sie vertreten die Irrlehre des Papalismus. Und so seien alle, die den tatsächlichen Katholizismus vertreten, Sektierer, vor denen man sich als "Katholik" zu hüten habe. Und so wurde ich als Sektierer beschimpft.

Es ist wirklich schlimm, wie die Kirchenführung seit dem Zweiten Vatikanum so viele Katholiken schon in die Irre geführt hat, und zwar so, dass sie das für katholisch halten, was nicht katholisch ist, und das für unkatholisch, was katholisch ist. Das haben sie geschickt eingefädelt. Das ist der Hauptgrund weshalb ich von den Päpsten seit dem letzten Konzil nichts halte. Sie sind keine Väter und keine Hirten, sondern Verderber der Seelen. Neulich hat Bergoglio wieder mal etwas von sich gegeben, wo ich wieder nur mit dem Kopf schütteln konnte: Er behauptete doch allen Ernstes, dass Jesus Christus den Teufel dadurch besiegt habe, dass er gebetet und Buße getan habe. Unfassbar! Christus sei Sünder gewesen! Das ist doch nicht mehr normal! Dieser Mann kann doch nur besessen sein, da ich nicht davon ausgehen kann, dass er nicht weiß, dass Christus den Teufel durch sein Leiden und Kreuz besiegt hat, und nicht durch Gebet und Buße! Inzwischen denke ich auch, dass viele Kardinäle, Bischöfe und Priester besessen sind.

Ich erinnere mich an einen Fall, von dem ein User vor einigen Monaten berichtet hat. Er erzählte, wie er sich an einem Samstag Abend Gedanken über einige Aussagen von Heiligen über die verschiedenen Arten von Dämonen machte. Ein Heiliger, den er las, sprach davon, dass es Mittags-Dämonen gäbe, Dämonen also, die an bestimmten Tageszeiten besonders wirken. Dann ging er am nächsten Morgen zur modernen Messe und der Priester sprach in der Predigt genau dieses Thema an und machte es vor den Anwesenden lächerlich. Das ist mit hundertprozentiger Sicherheit kein Zufall gewesen. Das heißt, der modernistische Priester kann nur besessen sein!

Durch diese besessenen Kardinäle, Bischöfe, Priester und wohl auch Päpste lenken die Dämonen die Kirche und führen durch sie sehr viele "Katholiken" ins Verderben. Von ihrer Konzilskirchensekte, in der Kinder geschändet wurden und werden, distanziere ich mich.

Die einzigen Päpste seit dem letzten Konzil, die ich nicht für besessen halte, sind Papst Johannes Paul I. und Papst Benedikt XVI.


Liebe Grüße und Gottes Segen
Stjepan


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#5

RE: US-Studie: Unterschiede zwischen Meßbesuchern des überlieferten und des neuen Ritus

in Diskussionsplattform 02.03.2019 23:30
von Aquila • 5.663 Beiträge

Gelobt sei Jesus Christus!


Lieber Stjepan

In der Tat;
seit der Epoche nach dem 2. Vatikanischen Konzil reden manche Bischöfe und Kardinäle, ja selbst ein Papst nicht immer unter Eingabe des Heiligen Geistes!
Dann nämlich, wenn sie sich als Privatmann äussern und diese Meinung augenscheinlich nicht im Kontext der beständigen Lehre der Kirche steht.

Somit haben auch die teils haarsträubenden Aussagen von Papst Franziskus im Sinne seiner Privatmeinung keinen lehramtlich Charakter.

Kardinal Burke mit einigen Ratschlägen zum richtigen Verhalten bez. der innerkirchlichen Wirrungen und Irrungen:

-

"Aber auf teuflische Weise sind Verwirrung und Irrtum, die die menschliche Kultur auf den Weg des Todes und der Zerstörung geführt haben,
auch in die Kirche eingedrungen,
so daß sie sich dieser Kultur annähert, anscheinend ohne ihre eigene Identität und Mission zu kennen, ohne anscheinend die Klarheit und den Mut zu haben, der radikal säkularisierten Kultur das Evangelium des Lebens und der Göttlichen Liebe zu verkünden.
[....]
Ein klares Signal, dass die Kirche ihrer Mission nicht nachkommt,
ist das Fehlen von Angriffen der säkularen Medien, die es während des Pontifikats von Benedikt XVI. gegeben hat.
[....]
Die Katholiken haben die Aufgabe, zwischen den
Worten des Mannes der Papst ist
und den Worten des Papstes als Stellvertreter Christi zu unterscheiden.
Ohne diese Unterscheidung wird der Respekt für das Amt des Papstes leicht verloren gehen.
Eine andere Gefahr besteht darin, dass Menschen, die mit persönlichen Ansichten des Mannes, der das Papstamt bekleidet, nicht einverstanden sind, aus diesem Grund der Ansicht seien, nicht in der Gemeinschaft mit der Kirche zu sein.
[....]
Katholiken sollen nicht in eine „Idolatrie des Papsttums“ verfallen, in der jedes Wort des Papstes als lehramtliche Aussage zu gelten hat, selbst wenn sie dem Wort Christi widerspreche.
Äußerungen des Papstes sind stets im Kontext der beständigen Lehre und Praxis der Kirche zu verstehen.
[....]
Katholiken sollen nicht einmal daran denken, sich von der katholischen Kirche in der Hoffnung zu trennen, eine bessere Kirche schaffen zu können.
Ein Schisma ist die Frucht eines weltlichen Denkens, eines Denkens, das die Kirche in der Hand des Menschen und nicht in der Hand Christi sieht.
Die Kirche unserer Zeit steht vor der Aufgabe, sich von jeder Art weltlichen Denkens zu reinigen."

-

Siehe bitte auch:
Die Heiligkeit der Kirche



Freundliche Grüsse und Gottes Segen

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