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#6

RE: 11. Oktober: Fest der Mutterschaft der allerseligsten Jungfrau

in Die allerseligste Jungfrau und Gottesmutter Maria 10.10.2021 19:33
von Aquila • 6.733 Beiträge

Gelobt sei Jesus Christus !


Der Liturgiekalender der Tradition feiert weiterhin im
Rosenkranzmonat Oktober
- am 11. Oktober - das
Fest der Mutterschaft der allerseligsten Jungfrau Maria.






In und mit diesem Fest ist denn auch die Marienverehrung begründet.
Dazu der hl. Josefmaria Escriva (Begründer des Opus Dei):
-

"Im Kirchenjahr gibt es zahlreiche Festtage zu Ehren der Mutter Gottes.
Ihrer aller gemeinsamer Grund aber ist die Gottesmutterschaft Mariens;
aus ihr geht die Fülle von natürlichen und übernatürlichen Gaben, die ihr die Allerheiligste Dreifaltigkeit gewährt hat, hervor.
Es wäre ein Zeichen mangelnder christlicher Bildung und auch ein Zeichen mangelnder kindlicher Liebe, würde jemand befürchten, daß die Marienverehrung die Gott geschuldete Anbetung schmälern könnte.
Von unserer Mutter, dem Vorbild der Demut, stammen die Worte:
Von nun an werden mich selig preisen alle Geschlechter.
Großes hat an mir getan der Mächtige.
Heilig ist sein Name:
Sein Erbarmen währt
von Geschlecht zu Geschlecht für die, die Ihn fürchten
(Lk 1,48-50).

Geizen wir nicht mit Liebeserweisen an den Festtagen Unserer Lieben Frau,
erheben wir öfter als sonst das Herz zu ihr, indem wir sie um das Nötige bitten, ihr für ihre ständige mütterliche Fürsorge danken und ihr die Menschen anempfehlen, die wir lieben.
Wenn wir uns aber wirklich wie gute Kinder verhalten wollen, dann werden wir alle Tage gleichermaßen geeignet finden, um unserer Mutter Liebe zu erweisen, nicht anders als Menschen es tun, die sich wirklich lieben."

-


Die GOTTES-MUTTERSCHAFT der allerseligsten Jungfrau Maria ist denn auch das
erste Marianische Dogma.

Dogma:
MARIA - GOTTESMUTTER

Verkündet am Konzil v. Ephesus 431
( und von nachfolgenden allgemeinen Konzilien wiederholt und bestätigt ):

Jesus Christus ( der Emmanuel ) ist in Wahrheit Gott und daher
ist die heilige Jungfrau GOTTES-GEBÄRERIN,
denn sie hat dem Fleische nach den aus Gott stammenden fleischgewordenen Logos
( das Ewige Wort Gottes, den eingeborenen Sohn ) geboren,
den GOTT-MENSCHEN JESUS CHRISTUS

-

Auf diesem Dogma bauen alle nachfolgenden Dogmen über die allerseligste Jungfrau und Gottesmutter Maria auf:
Die Marianischen Dogmen


Aus der Lauretanischen Litanei:
-

Mutter Christi
bitte für uns!
Mutter der Kirche
bitte für uns!
Mutter der göttlichen Gnade
bitte für uns!
Du reine Mutter
bitte für uns!
Du keusche Mutter
bitte für uns!
Du unversehrte Mutter
bitte für uns!
Du liebenswürdige Mutter
bitte für uns!
Du wunderbare Mutter
bitte für uns!
Du Mutter des guten Rates
bitte für uns!
Du Mutter des Schöpfers
bitte für uns!
Du Mutter des Erlösers
bitte für uns

-
Siehe bitte:
Die Lauretanische Litanei - Anrufungen der Gottesmutter Maria


Die älteste Marien-Antiphon:
-

Unter deinen Schutz und Schirm
fliehen wir, o heilige Gottesgebärerin;

Verschmähe nicht unser Gebet in unseren Nöten,
sondern erlöse uns jederzeit von allen Gefahren,
o du glorwürdige und gebenedeite Jungfrau.

-



Nicht von ungefähr wird unser wahrer Glaube immer wieder gerade auch über den Weg der Verunglimpfung oder Verhöhnung Mariens angegriffen.
So darf es in den Augen der Kinder der Welt sein, dass Gott aus der unbefleckt empfangenen Jungfrau Maria Fleisch angenommen hat.

Gerade auch deshalb ist das unerschütterliche Glaubensbekenntnis
der Gottes-Mutterschaft Mariens
dringlicher denn je.

Nochmal der hl. Josefmaria Escriva:
-

"Setzen wir nun die Betrachtung dieses Geheimnisses der Gottesmutterschaft Mariens fort in der Stille unseres Gebetes, indem wir aus tiefster Seele bekennen:
O Jungfrau und Mutter Gottes!
Jener, den das Weltall nicht zu fassen vermag,
ist in deinen Schoß eingekehrt und Mensch geworden

(Graduale der Messe von der Mutterschaft der allerseligsten Jungfrau Maria).

Die Liturgie der Kirche läßt uns heute beten:
Selig der Schoß der Jungfrau Maria, der den Sohn des Ewigen Vaters getragen hat
(Antiphon ad Communionem der Messe der allerseligsten Jungfrau Maria).
Ein Ruf, alt und neu, menschlich und göttlich.
Es ist, als ob wir an den Herrn jenen lobenden Gruß richteten, der mancherorts Sitte ist:
Gepriesen sei die Mutter, die dich gebar."

-

Siehe dazu bitte auch:
Das Wort ist Fleisch geworden; die Menschwerdung Gottes


Aus einer Predigt des hl. Papst Leo des Grossen
über die Geburt unseres Herrn Jesus Christus aus der Jungfrau Maria:
-

[....]
"Kein Makel ist auf diese Geburt, die nicht ihresgleichen hat, von der Begierlichkeit des Fleisches übergegangen, keinerlei Schuld von dem Gesetze der Sünde auf sie entfallen.
Eine königliche Jungfrau aus dem Stamme Davids wird dazu auserwählt,
die heilige Frucht in sich aufzunehmen und Gottes und der Menschen Sohn
zunächst im Geiste und dann in ihrem Schoße zu empfangen
.
Und damit sie nicht, unbekannt mit dem himmlischen Ratschlusse, über eine so ungewöhnliche Wirkung erschrecke, erfährt sie durch die Unterredung mit dem Engel,
was in ihr der Heilige Geist wirken sollte.
Auch glaubt die nicht an Verlust der Jungfräulichkeit, die bestimmt ist,
bald "Gottesgebärerin" zu werden.
Denn warum hätte sie in diese neue Art der Empfängnis Zweifel setzen sollen,
da ihr die Macht des Allerhöchsten dies zu vollbringen verspricht?
Gestärkt wird ihr gläubiges Vertrauen auch noch durch das Zeugnis eines vorausgehenden Wunders:
Der Elisabeth, die nicht mehr darauf hoffen konnte, wird Kindersegen verliehen ,
damit man nicht daran zweifle, daß derjenige, der einer Unfruchtbaren die Kraft zu empfangen gegeben hatte, auch eine Jungfrau empfangen lassen würde."
[....]

-

Der hl. Vinzenz v. Lérin über die Gottesgebärerin:
Hl. Kirchenlehrer Vinzenz v. Lerin aus: "Commonitorium"; Maria ist wirklich Gottesgebärerin



Aus dem Schott-Messbuch 1962:
-

Im Jahre 431 verkündete das Konzil von Ephesus feierlich,
daß «der Emmanuel wahrhaft Gott und deshalb die hl. Jungfrau Gottesgebärerin ist».
Im Jahre 1931, da man die 1500. Wiederkehr dieses bedeutsamen Ereignisses festlich beging, führte Papst Pius XI. zur Feier dieses Geheimnisses,
in dem all die großen Gnadenprivilegien Mariens und die herrliche Marienverehrung der Kirche begründet sind, das Fest der Mutterschaft Mariä ein."

-

Die hl. Messe:
http://www.mariawalder-messbuch.de/as62/okt/okt11/index.html


-
(Anmerkung:
Papst Paul VI. hat es im Zuge der Liturgiereform auf den 1. Januar verlegt
1. Januar: Hochfest Maria Gottesmutter )

-

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#7

RE: 11. Oktober: Fest der Mutterschaft der allerseligsten Jungfrau

in Die allerseligste Jungfrau und Gottesmutter Maria 11.10.2022 09:00
von Blasius • 3.601 Beiträge




11. Oktober - Fest der Mutterschaft der allerseligsten Jungfrau Maria

Maternitatis B. M. V.

Aus der Predigt des hl. Papstes Leo

Die königliche Jungfrau aus Davids Geschlecht wird auserkoren; sie soll eine heilige Frucht in ihrem heiligen Schoße tragen, sie darf das göttlich-menschliche Kind zuerst im Geiste, dann im Fleische aufnehmen. Und damit sie in Unkenntnis über den göttlichen Ratschluß nicht erschrecke über die Wunderdinge, die an ihr geschehen sollen, darum erfährt sie im Gespräch mit einem Engel was der Heilige Geist in ihr wirken soll. Und sie fürchtet keine Verletzung ihrer Jungfräulichkeit, wenn sie jetzt Gottesmutter werden soll. Warum sollte sie auch an der ungewohnten Art ihrer Empfängnis Zweifel haben, da ihr doch versichert wird, daß sie durch die Kraft des Allerhöchsten gewirkt wird? Ihr Glaube wird auch noch gestärkt durch die Bezeugung eines schon gewirkten Wunders. Elisabeth wird unerwartet Fruchtbarkeit geschenkt. So kann also kein Zweifel mehr bestehen; wenn er einer Unfruchtbaren die Empfängnis verliehen hat, kann er sie auch einer Jungfrau schenken. Das Wort also, der Sohn Gottes, der im Anfang bei Gott war, durch den alles gemacht ist, ohne den nichts gemacht ist, wurde Mensch, um uns Menschen vom ewigen Tode zu erretten.

Unser Herr Jesus Christus kam in dieses Erdental; er stieg vom Himmelsthron herab, ohne die Herrlichkeit beim Vater zu verlassen. Auf eine ganz neue Art, durch eine ganz eigenartige Geburt erhielt er das menschliche Leben. Auf eine ganz neue Art: Denn unsichtbar seinem Wesen nach, ward er sichtbar in unsrer Natur; er, der Unfaßbare, wollte erfaßt werden; er, der schon vor aller Zeit war, begann in der Zeit zu leben. Durch eine ganz neue Geburt erhielt er das Leben: Von einer Jungfrau wurde er empfangen, von einer Jungfrau geboren, ohne fleischliche Begierde von seiten des Vaters, ohne Verletzung der Jungfräulichkeit der Mutter. Eine solche Geburt ziemte sich für den kommenden Erlöser des Menschengeschlechtes; er mußte die Natur und das Wesen der Menschen besitzen, ohne die Befleckungen des menschlichen Fleisches zu kennen. Ungleich war sein Ursprung, doch gleich seine Natur. Mit menschlicher Art und Gewohnheit hat es nichts zu tun, was wir glauben, vielmehr liegt es in Gottes Macht begründet, daß die Jungfrau empfing, die Jungfrau gebar und daß sie dennoch Jungfrau blieb.

Aus den Akten des Papstes Pius XI.

Als im Jahre 1931 unter Zustimmung des ganzen katholischen Erdkreises feierlich das 1500 jährige Jubiläum begangen wurde, seitdem auf dem Konzil von Ephesus die seligste Jungfrau Maria, von der Christus geboren wurde, gegenüber der Irrlehre des Nestorius von den Vätern unter Führung des Papstes Cölestin als Mutter Gottes verkündet wurde, beschloß Papst Pius XI., die Erinnerung an dieses glückliche Ereignis durch ein Zeichen seiner Güte für ewige Zeiten festzuhalten. In Rom bestand schon ein herrliches Denkmal zur Erinnerung an die Konzilsentscheidung zu Ephesus, der Triumphbogen in der Basilika St. Maria Maggiore auf dem Esquilin; von seinem Vorgänger Sixtus III. war dieser mit einem wundervollen Mosaikbild geschmückt worden, hatte jedoch durch die Ungunst der Zeit etwas gelitten. Diesen ließ nun zugleich mit dem Querschiff der Kirche Pius XI. in seiner Freigebigkeit wieder glücklich Herrichten. Ferner schilderte er in einer Enzyklika die hohe Bedeutung des allgemeinen Konzils von Ephesus und legte darin mit liebevollen, ausführlichen Worten den unsagbar erhabenen Vorzug der Gottesmutterwürde der seligen Jungfrau Maria dar. So konnte sich also diese hohe, geheimnisvolle Lehre immer tiefer den Herzen der Gläubigen einprägen. Zugleich stellte er die Gottesmutter Maria, die Hochgebenedeite unter allen Frauen, sowie die Familie von Nazareth als das edelste Vorbild für die Erhabenheit und Heiligkeit einer reinen Ehe und für die gottgefällige Erziehung der Jugend hin. Und damit auch in der Liturgie ein bleibendes Denkmal sei, verordnete er schließlich, daß das Fest der seligen Jungfrau Maria jedes Jahr am 11. Oktober als Duplex 2. Klasse mit eigener Messe und eigenem Stundengebet von der ganzen Kirche gefeiert werden sollte.

Kirchengebet

O Gott, Du wolltest, daß Dein Wort auf die Botschaft des Engels hin im Schoße der seligen Jungfrau Maria Fleisch annehme; so gewähre denn unsre Bittte und laß durch ihre Fürsprache bei Dir uns Hilfe finden, die wir sie geläubig als wahre Gottesmutter bekennen. Durch Ihn, unsern Herrn.

Quellen: Römisches Brevier 1950, Schott-Messbuch 1962


QUELLE: DISTRIKT ÖSTERREICH


zuletzt bearbeitet 11.10.2022 09:02 | nach oben springen

#8

RE: 11. Oktober: Fest der Mutterschaft der allerseligsten Jungfrau

in Die allerseligste Jungfrau und Gottesmutter Maria 11.10.2022 13:49
von Aquila • 6.733 Beiträge

Gelobt sei Jesus Christus !

Lieber @Blasius

Vielen Dank für den Predigtauszug vom hl. Papst Leo zum Fest der Mutterschaft Mariens.


Der Liturgiekalender der Tradition feiert weiterhin im
Rosenkranzmonat Oktober
- am 11. Oktober - das
Fest der Mutterschaft der allerseligsten Jungfrau Maria.






In und mit diesem Fest ist denn auch die Marienverehrung begründet.
Dazu der hl. Josefmaria Escriva (Begründer des Opus Dei):
-

"Im Kirchenjahr gibt es zahlreiche Festtage zu Ehren der Mutter Gottes.
Ihrer aller gemeinsamer Grund aber ist die Gottesmutterschaft Mariens;
aus ihr geht die Fülle von natürlichen und übernatürlichen Gaben, die ihr die Allerheiligste Dreifaltigkeit gewährt hat, hervor.
Es wäre ein Zeichen mangelnder christlicher Bildung und auch ein Zeichen mangelnder kindlicher Liebe, würde jemand befürchten, daß die Marienverehrung die Gott geschuldete Anbetung schmälern könnte.
Von unserer Mutter, dem Vorbild der Demut, stammen die Worte:
Von nun an werden mich selig preisen alle Geschlechter.
Großes hat an mir getan der Mächtige.
Heilig ist sein Name:
Sein Erbarmen währt
von Geschlecht zu Geschlecht für die, die Ihn fürchten
(Lk 1,48-50).

Geizen wir nicht mit Liebeserweisen an den Festtagen Unserer Lieben Frau,
erheben wir öfter als sonst das Herz zu ihr, indem wir sie um das Nötige bitten, ihr für ihre ständige mütterliche Fürsorge danken und ihr die Menschen anempfehlen, die wir lieben.
Wenn wir uns aber wirklich wie gute Kinder verhalten wollen, dann werden wir alle Tage gleichermaßen geeignet finden, um unserer Mutter Liebe zu erweisen, nicht anders als Menschen es tun, die sich wirklich lieben."

-


Die GOTTES-MUTTERSCHAFT der allerseligsten Jungfrau Maria ist denn auch das
erste Marianische Dogma.

Dogma:
MARIA - GOTTESMUTTER

Verkündet am Konzil v. Ephesus 431
( und von nachfolgenden allgemeinen Konzilien wiederholt und bestätigt ):

Jesus Christus ( der Emmanuel ) ist in Wahrheit Gott und daher
ist die heilige Jungfrau GOTTES-GEBÄRERIN,
denn sie hat dem Fleische nach den aus Gott stammenden fleischgewordenen Logos
( das Ewige Wort Gottes, den eingeborenen Sohn ) geboren,
den GOTT-MENSCHEN JESUS CHRISTUS

-

Auf diesem Dogma bauen alle nachfolgenden Dogmen über die allerseligste Jungfrau und Gottesmutter Maria auf:
Die Marianischen Dogmen


Aus der Lauretanischen Litanei:
-

Mutter Christi
bitte für uns!
Mutter der Kirche
bitte für uns!
Mutter der göttlichen Gnade
bitte für uns!
Du reine Mutter
bitte für uns!
Du keusche Mutter
bitte für uns!
Du unversehrte Mutter
bitte für uns!
Du liebenswürdige Mutter
bitte für uns!
Du wunderbare Mutter
bitte für uns!
Du Mutter des guten Rates
bitte für uns!
Du Mutter des Schöpfers
bitte für uns!
Du Mutter des Erlösers
bitte für uns

-
Siehe bitte:
Die Lauretanische Litanei - Anrufungen der Gottesmutter Maria


Die älteste Marien-Antiphon:
-

Unter deinen Schutz und Schirm
fliehen wir, o heilige Gottesgebärerin;

Verschmähe nicht unser Gebet in unseren Nöten,
sondern erlöse uns jederzeit von allen Gefahren,
o du glorwürdige und gebenedeite Jungfrau.

-



Nicht von ungefähr wird unser wahrer Glaube immer wieder gerade auch über den Weg der Verunglimpfung oder Verhöhnung Mariens angegriffen.
So darf es in den Augen der Kinder der Welt sein, dass Gott aus der unbefleckt empfangenen Jungfrau Maria Fleisch angenommen hat.

Gerade auch deshalb ist das unerschütterliche Glaubensbekenntnis
der Gottes-Mutterschaft Mariens
dringlicher denn je.

Nochmal der hl. Josefmaria Escriva:
-

"Setzen wir nun die Betrachtung dieses Geheimnisses der Gottesmutterschaft Mariens fort in der Stille unseres Gebetes, indem wir aus tiefster Seele bekennen:
O Jungfrau und Mutter Gottes!
Jener, den das Weltall nicht zu fassen vermag,
ist in deinen Schoß eingekehrt und Mensch geworden

(Graduale der Messe von der Mutterschaft der allerseligsten Jungfrau Maria).

Die Liturgie der Kirche läßt uns heute beten:
Selig der Schoß der Jungfrau Maria, der den Sohn des Ewigen Vaters getragen hat
(Antiphon ad Communionem der Messe der allerseligsten Jungfrau Maria).
Ein Ruf, alt und neu, menschlich und göttlich.
Es ist, als ob wir an den Herrn jenen lobenden Gruß richteten, der mancherorts Sitte ist:
Gepriesen sei die Mutter, die dich gebar."

-

Siehe dazu bitte auch:
Das Wort ist Fleisch geworden; die Menschwerdung Gottes


Aus einer Predigt des hl. Papst Leo des Grossen
über die Geburt unseres Herrn Jesus Christus aus der Jungfrau Maria:
-

[....]
"Kein Makel ist auf diese Geburt, die nicht ihresgleichen hat, von der Begierlichkeit des Fleisches übergegangen, keinerlei Schuld von dem Gesetze der Sünde auf sie entfallen.
Eine königliche Jungfrau aus dem Stamme Davids wird dazu auserwählt,
die heilige Frucht in sich aufzunehmen und Gottes und der Menschen Sohn
zunächst im Geiste und dann in ihrem Schoße zu empfangen
.
Und damit sie nicht, unbekannt mit dem himmlischen Ratschlusse, über eine so ungewöhnliche Wirkung erschrecke, erfährt sie durch die Unterredung mit dem Engel,
was in ihr der Heilige Geist wirken sollte.
Auch glaubt die nicht an Verlust der Jungfräulichkeit, die bestimmt ist,
bald "Gottesgebärerin" zu werden.
Denn warum hätte sie in diese neue Art der Empfängnis Zweifel setzen sollen,
da ihr die Macht des Allerhöchsten dies zu vollbringen verspricht?
Gestärkt wird ihr gläubiges Vertrauen auch noch durch das Zeugnis eines vorausgehenden Wunders:
Der Elisabeth, die nicht mehr darauf hoffen konnte, wird Kindersegen verliehen ,
damit man nicht daran zweifle, daß derjenige, der einer Unfruchtbaren die Kraft zu empfangen gegeben hatte, auch eine Jungfrau empfangen lassen würde."
[....]

-

Der hl. Vinzenz v. Lérin über die Gottesgebärerin:
Hl. Kirchenlehrer Vinzenz v. Lerin aus: "Commonitorium"; Maria ist wirklich Gottesgebärerin



Aus dem Schott-Messbuch 1962:
-

Im Jahre 431 verkündete das Konzil von Ephesus feierlich,
daß «der Emmanuel wahrhaft Gott und deshalb die hl. Jungfrau Gottesgebärerin ist».
Im Jahre 1931, da man die 1500. Wiederkehr dieses bedeutsamen Ereignisses festlich beging, führte Papst Pius XI. zur Feier dieses Geheimnisses,
in dem all die großen Gnadenprivilegien Mariens und die herrliche Marienverehrung der Kirche begründet sind, das Fest der Mutterschaft Mariä ein."

-

Die hl. Messe:
http://www.mariawalder-messbuch.de/as62/okt/okt11/index.html


-
(Anmerkung:
Papst Paul VI. hat es im Zuge der Liturgiereform auf den 1. Januar verlegt
1. Januar: Hochfest Maria Gottesmutter )

-

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zuletzt bearbeitet 11.10.2022 14:03 | nach oben springen


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