Grüss Gott und herzlich Willkommen im KATHOLISCHPUR- Forum....

#6

RE: Für den Tag und die Woche - „Einer Zeit, die wie unsere"

in Literatur 09.09.2015 22:02
von Aquila • 5.710 Beiträge

Die Erzabtei Beuron nimmt es auch nicht mehr so genau !?

Das Zitieren dieses befreiungstheologischen und antikirchlichen Plädoyers des Baptisten Harvey Fox steht der Lehre der Kirche entgegen !

Nicht umsonst wird Fox in kirchenfernen Kreisen wie "Christ in der Welt" hochgejubelt....:
-
Als Baptist knüpft
er Beziehungen zu Vertretern der großen Weltreligionen und suchte deren sp Wir sind berufen, diese Welt zu lieben und bei ihr zu bleiben, die Verantwortung für ihren Wiederaufbau und ihre Erneuerung auf unsere Schultern zu nehmen. Das ist der Auftrag, den Gott uns gegeben hat, und er wird uns die Kraft geben, ihn auszuführen“ irituelles Erbe für den eigenen Glauben fruchtbar zu machen.
Er sieht die Zukunft der Religion im Bereich der persönlichen Erfahrung, nicht im Fortbestehen großer Institutionen. 
Ein „Zeitalter des Geistes“
löst in seinen Augen das System festgeschriebener Glaubensüberzeugungen ab, zu dem die Kirchen heruntergekommen seien. Sein Plädoyer für ein „postdogmatisches Christentum“ mag an mancher Stelle überspitzt klingen, etwa in der Weise, wie er vom Dogma spricht. Für Cox ist die katholische Tradition eben nur eine Variante der breiten menschlichen Suche nach Gott, kein exklusiver und überlegener Weg.


Wenn ein Abtei derartige falsche Ideologen zusammen mit den Tageslesungen zitiert, so dürfte sich der "Erneuerungswurm" bereits weit vorangefressen haben.

Noch kurz zum Inhalt; gem. Fox:
-

Wir sind berufen, diese Welt zu lieben und bei ihr zu bleiben, die Verantwortung für ihren Wiederaufbau und ihre Erneuerung auf unsere Schultern zu nehmen. Das ist der Auftrag, den Gott uns gegeben hat, und er wird uns die Kraft geben, ihn auszuführen

-

Völlig falsch !

Wir sind berufen
zur Anteilhabe am Göttlichen Dreieinen Leben....
zur Kindschaft Gottes im Reiche Gottes,
welches
nicht
von dieser Welt ist,
( d.h niemals die vergängliche Welt "lieben")
durch die Heilige Mutter Kirche aber
bereits in dieser Welt begonnen hat
.
An der Ausbreitung dieses Reiches
- der Kirche als dem mystischen Leib Christi -
ist uns aufgetragen mitzuarbeiten und keinen "revolutionären" Hirngespinsten zu folgen, deren Anhänglichkeit an die vergängliche Welt ihren Urheber verrät.

Freundliche Grüsse und Gottes Segen


zuletzt bearbeitet 09.09.2015 22:21 | nach oben springen

#7

RE: Für den Tag und die Woche - „Einer Zeit, die wie unsere"

in Literatur 09.09.2015 22:30
von Blasius • 2.514 Beiträge

Lieber Aquila, Leserinnen und Leser.




wie auch immer, vor Gott sind alle Menschen gleich, sagt man.


Gehen wir zu:

FÜRBITTEN

Mit unseren Bitten wenden wir uns an Jesus Christus, der seinen Feinden vergeben hat:

Ermutige alle Gläubigen, die grenzenlose Liebe Gottes nachzuahmen.

A.: Wir bitten dich, erhöre uns.

Führe die Völker auf den Weg deiner Gebote.

Lindere das Leid der Kranken, und wende die Not der Armen.

Mach uns barmherzig, damit wir Barmherzigkeit erlangen.

Gütiger Gott, erfülle uns mit dem Geist deiner Liebe durch Christus, unseren Herrn. A.: Amen.


Mit vergebendem Gruß, Blasius

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#8

RE: Für den Tag und die Woche - „Einer Zeit, die wie unsere"

in Literatur 10.09.2015 10:49
von Aquila • 5.710 Beiträge

Lieber Blasius

Du schreibst:

wie auch immer, vor Gott sind alle Menschen gleich, sagt man.

"Sagt man...." ?
Genau diese undifferenzierte Umschreibung ist, die mit zur Verdunstung des wahren Glaubens beigetragen hat.

Halten wir fest;
"Gleich" sind die von Gott erschaffenen Menschen alleine aufgrund ihrer der Seele nach Ebenbildlichkeit der Allerheiligsten Dreifaltigkeit Gottes.

Danach aber beginnt die Unterscheidung.
In die
kraft der heiligmachenden Gnade wieder zu Kinder Gottes Gewordenen
( durch die hl. Taufe und durch das weitere Streben nach Vollkommenheit)
und
in die Kinder dieser Welt.

Ein kurzer Exkurs:
Etappen des freien Falles in die "Menschen-Religion" durch die "neue Theologie",
die nichts mehr mit dem traditionsverbundenen römisch katholischen Glauben gemein hat:


Es begann mit der
- nachkonziliären -
Förderung des "Ökumenismus" mit dem in über 30 000 Einzelgruppierungen zersplitterten Protestantismus.
Um diesem "keine Hindernisse" in den Weg zu legen,
wurde mehr und mehr nur noch davon gesprochen,
"das Trennende" doch beiseite zu lassen und nur noch das "Gemeinsame" hochzuhalten.
Das Ergebnis:
Es war nur noch die Rede von "christlichem Bekenntnis"


Weiter führte die Abwärtsspirale, indem es dann hiess,
aus "Rücksicht" auf die vielen Nicht-christlichen Philosophien oder "Religionen"
solle man doch nicht mehr von "christlich" reden sondern nur noch von "religiös".
Das Ergebnis:
Die "einheitsreligiöse alle Wege sind gleich" Ideologie.

Dem nicht genug:
Da diese bereits völlige Demontage des wahren Glaubens
nun weiter auch Nicht-Religiöse ...."Atheisten" stören könnte,
solle man doch bitte überhaupt nicht mehr von Gott reden
sondern sich alleine auf den Menschen beziehen,
da doch Jesus der "grosse Gleichmacher" sei.
Das Ergebnis:
Die gleichsam neuheidnische "Menschen-Religion"....
auch "Humanismus" genannt und die damit verbundene
wahrheitsferne unverbindliche "Menschheitsverbrüderung".
Damit verbunden die fortschreitende Entchristlichung Europas.

Die freigeistig freimaurerische Handschrift ist unübersehbar.

Daher sei einmal mehr festgehalten:

Unser Herr und Gott Jesus Christus ist mitnichten der "Gleichmacher"...
im Gegenteil....
Er ist der GROSSE UNTERSCHEIDER !

für oder gegen Ihn....
ein "mittelwegiges Dazwischen" ist ebenso unmöglich
wie das neu aufgelegte Heidentum in Form des "Humanismus".

Ja, unser Herr und Gott Jesus Christus hat gar davon gesprochen,
das "Schwert" zu bringen,
d.h. zu trennen in
an IHN Glaubende
und an IHN Nicht-Glaubende !
In Jene,
die gewillt sind an den geschenkten Gnaden im Streben nach Vollkommenheit mitzuarbeiten
und in Jene, die Menschengedachtem und -gemachten folgen:
-

Mt 10,34
Denkt nicht, ich sei gekommen, um Frieden auf die Erde zu bringen.
Ich bin nicht gekommen, um Frieden zu bringen, sondern das Schwert
.

Mt 10,35
Denn ich bin gekommen, um den Sohn mit seinem Vater zu entzweien und die Tochter mit ihrer Mutter und die Schwiegertochter mit ihrer Schwiegermutter;
Mt 10,36
und die Hausgenossen eines Menschen werden seine Feinde sein.
Mt 10,37
Wer Vater oder Mutter mehr liebt als mich, ist meiner nicht würdig, und wer Sohn oder Tochter mehr liebt als mich, ist meiner nicht würdig.
Mt 10,38
Und wer nicht sein Kreuz auf sich nimmt und mir nachfolgt, ist meiner nicht würdig.
Mt 10,39
Wer das Leben gewinnen will, wird es verlieren; wer aber das Leben um meinetwillen verliert, wird es gewinnen.

-

Also mitnichten ein "Friede Freude Eierkuchen" im wahrheitsfernen "brüderlichen Eintopf"
Es herrscht ein Krieg um eine jede Seele !
Diese muss sich in der geschenkten irdischen Zeit entscheiden.
Der Friede Christi kann alleine durch schweren inneren geistlichen Kampf gefunden werden.
Und wer letztendlich nicht durch das Tor der Barmherzigkeit Christi gehen will,
der wird von der Gerechtigkeit des Vaters
- diese ist so scharf wie ein Schwert -
auf ewig von den Lebenden getrennt werden.

Dies ist und bleibt traditionsverbundend katholische Lehre.


Die Letzten Dinge





Freundliche Grüsse und Gottes Segen


zuletzt bearbeitet 10.09.2015 10:50 | nach oben springen

#9

RE: Für den Tag und die Woche - Jesus ist einer von uns, einer neben uns

in Literatur 20.09.2015 00:10
von Blasius • 2.514 Beiträge

Für den Tag und die Woche

Jesus ist einer von uns, einer neben uns, er steht in der Reihe der Vielen.

Aber er vermag wahrhaftig für uns und für die Welt zu stehen. Er ist gekommen, wirklich gekommen, aufgebrochen aus dem Herzen Gottes selbst, her zu uns.

Er hat sein Menschsein angenommen, und indem er es annahm, Mensch zu sein, nahm er uns an, so wie wir sind, und nahm zugleich an unserer Stelle und für uns Gott an, die ganze, alles fordernde Wucht seines heiligen Willens.

(Klaus Hemmerle)


Aus:

http://www.erzabtei-beuron.de/schott/sch...datum=2015-9-20


zuletzt bearbeitet 20.09.2015 00:11 | nach oben springen

#10

RE: Für den Tag und die Woche - „Maria steht schweigend draußen".

in Literatur 21.09.2015 23:09
von Blasius • 2.514 Beiträge

„Maria steht schweigend draußen.

Sie ist wohl Mutter dieses Sohnes, aber sie kann seine Sendung nicht verstehen. Was Maria mit ihrem Kind erlebt hatte, war für sie nicht eindeutig, zumal in einer Umgebung, die von falschen Messias-Sehnsüchten erregt und umgetrieben war. Israel erwartete ja, dass der Messias als irdischer König das Reich Gottes in Jerusalem aufrichten und von dort aus herrschen werde. Im Banne solcher Vorstellungen und Hoffnungen wollte auch Petrus, da er von der Niedrigkeit des Messias in seinem Leiden hörte, Christus beiseite nehmen und es ihm ausreden (Mk 8,32).

Ist es undenkbar, dass auch Maria versucht worden wäre? Ist doch der Herr selber versucht worden wie wir (Hebr 4,15). Das wäre kein Mangel und kein Makel für Maria. Denn die Vollkommenheit wird nicht bestimmt nach dem Maße der Einsicht, sondern nach dem Maße des Glaubens und der Liebe. Und hierfür gilt immer Marias Wort: ,Siehe die Magd des Herrn. Mir geschehe nach deinem Wort‘ (Lk 1,38)“ (Karl Hermann Schelkle).

http://www.erzabtei-beuron.de/schott/sch...datum=2015-9-22


zuletzt bearbeitet 21.09.2015 23:10 | nach oben springen



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