Grüss Gott und herzlich Willkommen im KATHOLISCHPUR- Forum....

#1

FÜR DEN TAG UND DIE WOCHE Wagnis der Freude

in Literatur 30.08.2015 22:09
von Blasius • 2.409 Beiträge

FÜR DEN TAG UND DIE WOCHE

Wagnis der Freude


Lass uns doch spüren, dass es dir bis ins Einzelne und kleinste hinein um die Liebe geht zu Gott und den Menschen, und nicht um unsere Ordnungen, die wir ängstlich verteidigen. Jesus, Bruder der Sünder, reiße uns die Herzen auf, wenn du uns heute zeigst, wo sich hinter heilig-bewährten Ordnungen Unrecht und Unmenschlichkeit verbirgt. Nicht Angst willst du uns machen, sondern Freude, es mit dem Gott zu wagen, der es so gnädig mit uns riskiert.

(Theo Brüggemann)


zuletzt bearbeitet 30.08.2015 22:10 | nach oben springen

#2

Für den Tag und die Woche Die Stille und das Wort

in Literatur 05.09.2015 22:48
von Blasius • 2.409 Beiträge

Für den Tag und die Woche



Die Stille und das Wort

Herr Jesus Christus, warum muss es geschehen, dass wir taub sind für dich und dein Wort in unserem Herzen verloren geht? Du hast Tauben die Ohren geöffnet und Menschen befreit aus der Macht, die sie gefangen hielt. Dein schaffendes Wort kann auch uns frei machen und heilen. Nimm uns mit dir in die fruchtbare Stille. Sprich weiter zu uns, bis wir dich hören und verstehen und in allen Menschen und Dingen wieder deine Botschaft erkennen.

(F. Cromphout)


zuletzt bearbeitet 05.09.2015 22:49 | nach oben springen

#3

RE: Für den Tag und die Woche - Das Gute nicht tun,

in Literatur 06.09.2015 23:20
von Blasius • 2.409 Beiträge

Das Gute nicht tun, ein Leben nicht retten, obwohl man es könnte, heißt es verderben. Einen Unglücklichen seinem Unglück überlassen heißt teilnehmen an der Gesinnung derer, die ihn ins Unglück stürzten, heißt ihn unglücklich machen.

Das Gute nicht tun, das uns nahe gelegt ist, heißt jeweils dem Bösen Raum geben, in sich selber und in der Welt. In den Leerraum, der entsteht, wenn wir Gottes Werk nicht tun, stürzen sich sofort die Dämonen. Es gibt keine neutrale Zone, es gibt Licht oder Finsternis.


Aus:

http://www.erzabtei-beuron.de/schott/sch...?datum=2015-9-7


zuletzt bearbeitet 06.09.2015 23:22 | nach oben springen

#4

RE: Für den Tag und die Woche - „DER GEGENSATZ DER ARMEN sind die Reichen.

in Literatur 08.09.2015 22:13
von Blasius • 2.409 Beiträge

„DER GEGENSATZ DER ARMEN

sind die Reichen.



Ihnen kann nicht die Frohe Botschaft, sondern, solange sie es sind, nur die Buße gepredigt werden. Denn unerlässliche Voraussetzung für das Begreifen und Empfangen der Frohen Botschaft ist Heilsbedürftigkeit, ist Warten des ganzen Menschen auf eine andere Welt, als er sie hier erfährt. Das aber gibt es nur bei denen, welche den jetzigen Äon leidend und mitleidend als heillos erleben.
Wer sich dagegen in dieser Welt reich weiß oder wissen will, wen sie sättigt, wem sie schmeckt, wer sie auskostet, wer sie sucht. im Auge hat, dem hat die kommende Welt nichts zu sagen, der kann ihren Reichtümern nichts abgewinnen, der findet keinen Geschmack an den himmlischen Dingen, der braucht ihren Trost nicht und der bekommt Gott nicht in den Blick“

(Heinrich Spaemann).

Aus:

http://www.erzabtei-beuron.de/schott/sch...?datum=2015-9-9


zuletzt bearbeitet 08.09.2015 22:14 | nach oben springen

#5

RE: Für den Tag und die Woche - „Einer Zeit, die wie unsere"

in Literatur 09.09.2015 21:18
von Blasius • 2.409 Beiträge

„Einer Zeit, die wie unsere vom Pessimismus und von resignierendem Lebensüberdruss vergiftet ist, tut es not, von der tiefen und unvergänglichen Freude zu hören, die den Christen erfüllen darf und erfüllen muss. Denn nachdem in der Menschwerdung und im Kreuzestod Jesu Christi die Liebe Gottes zu uns ‚kenntlich‘ geworden ist (1 Joh 3,16), hat niemand von uns mehr das Recht, sich für ungeliebt zu halten. Wer sich aber geliebt weiß von Gott, wie kann der sein Leben anders als in dankbarer Freude vor ihm verbringen?“ (H. J. Spital).



„In Fellinis Film ‚La Strada‘ rät der Clown dem Mädchen Gelsomina, sie solle bei dem unliebsamen Zampano bleiben. ‚Wenn du ihn nicht liebst und nicht bei ihm bleibst, wer soll es dann tun?‘ Das ist ein Gleichnis für unsere Berufung in Gottes revolutionärer Welt. Wir sind berufen, diese Welt zu lieben und bei ihr zu bleiben, die Verantwortung für ihren Wiederaufbau und ihre Erneuerung auf unsere Schultern zu nehmen. Das ist der Auftrag, den Gott uns gegeben hat, und er wird uns die Kraft geben, ihn auszuführen“ (Harvey Cox).

http://www.erzabtei-beuron.de/schott/sch...datum=2015-9-10

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