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  • Die Unterscheidung der Geister DatumGestern 13:28
    Foren-Beitrag von Blasius im Thema


    Die Unterscheidung der Geister


    P. Hans Buob:

    "Es geht nicht um die Differenzierung von Gut und Böse,
    es geht um die Unterscheidung zwischen Gut und Besser"
    - Von Franziskus v. Ritter-Groenesteyn

    München (kath.net)

    Es gibt Seminare, Seminare und dann gibt es Seminare. Das sind die Seminare, die dein Leben von Grund auf verändern. Seminare, wo dir plötzlich ein Knoten auf-geht, dich der Heilige Geist bis tief in dein Innerstes erleuchtet. Und so ein Seminar durfte ich vorletztes Wochenende besuchen. Sozusagen auf geschichtsträchtigem Boden, hoch oben im Schwäbischen, in der Nähe vom Bierbrauerort Öttingen, dort, wo gewissermaßen der Himmel die Erde berührt hat – in grauer Vorzeit ging hier ein Himmelskörper nieder und hinterließ einen riesig großen Krater – entstand ein geistiges Zentrum von besonderer Strahlkraft. Ich spreche von Hochaltingen. Ein Ort, wo sich schon im Mittelalter Könige geistlichen Rat für ihre Regierung holten. Hochaltingen, ein Ort doppelter Höhung – einmal Hoch einmal Alt, was auf Latein nochmals Hoch heißt – ist ein verschlafenes Provinznest, dessen Lebendigkeit sich erst in den be-suchten Seminaren mit Herzensvehemenz offenbart.

    Im Leben eines Gottsuchenden Menschen - so wage ich zu behaupten – ist dies das aller wichtigste Seminar, das man besuchen kann. Hat man erst einmal die Zusammenhänge zwischen Gottes Plan, dem Eigenwillen und der Versuchung zum Besseren erkannt, sieht man erst wie stark man zum Spielball negativer geistiger Mächte im Alltag werden kann und wie notwendig es ist, sich daraus zu befreien, um zu größerem Glück zu gelangen.

    Sechzig Personen, jung und alt bunt gemischt, haben sich für ein Wochenende in Hochaltingen eingefunden, um den Vorträgen des Pallottiner Paters Hans Buob mit offenem Ohr und Herzen zu lauschen. Wir alle spüren sie, diese Offenheit. Pater Hans: „Diese Gruppe prägt ein sehr positiver Geist. Das ist hier nicht immer so.“ Zunächst macht er uns an einigen Beispielen klar, wie stark die Verwirrung in Gesellschaft aber gerade auch in kirchlichen Kreisen heutzutage ist. Dann kommt er zum Wesentlichen:

    „Verstehn Sie, bei der Unterscheidung der Geister – eine der wichtigsten Gaben des Heiligen Geistes – geht es nicht um die Differenzierung von Gut und Böse. Das kann jeder. Dafür genügt der gesunde Menschenverstand. Dafür gibt es die Gesetze. Nein, bei der Unterscheidung der Geister geht es um etwas viel Raffinierteres, -wir haben es hier ja mit höchster Intelligenz zu tun, die uns versucht - es geht um die Unterscheidung zwischen Gut und Besser - das muss man einfach wissen.“

    Wenn wir ständig das Bessere wollen, führt dies ganz schnell zu einer Überforderung, die uns letztlich von Gott trennen möchte. Ausgebrannt, ausgelaugt, enttäuscht, verbittert, schieben wir alle Schuld auf Gott, dabei hatten wir es doch so gut gemeint. Wir setzen uns selber unter enormen Druck und übersehen dabei, dass das Gute, das scheinbar Unspektakuläre, kurz der langweilige Alltag, genau das richtige für uns ist, um uns für Größeres zu qualifizieren. „Weil ihr im Kleinsten zuverlässig gewesen seid, darum vermache ich euch das Reich“, heißt es deshalb auch im Neuen Testament.

    Um in der Sprache der heutigen Jugend zu sprechen. „Erst wenn du Level 1 geschafft hast, kannst du in deinem Videogame auf Level 2. Schaffst du Level 1 nicht, musst du solange von Vorne anfangen, bis zu es schaffst.“ Viele von uns stecken auf Level 1 fest, im Beruf, in der Ehe, im Glauben, in der Ausbildung und träumen von großen Taten auf Level 10, ohne zu be-greifen, dass der Schlüssel zu Level 10 in der Ganzhin-gabe, also im uneingeschränkten JA, zu Level 1 liegt. Das schöne daran ist, haben wir uns endlich dazu durchgerungen Ja zu sagen, wird auf einmal alles viel leichter und schöner und einfacher. Wir fangen sogar an Level 1 zu lieben. Und indem wir das tun, qualifizieren wir uns ganz unmerklich wie von selbst für Level 2 und höher – und, das ist das besondere dabei, ziehen andere mit. Denn die Liebe zieht. „Ein Kuss auf die Lippen gibt, wer richtig antwortet.“ Spr 24,26.

    Gottes Führung erfolgt oft durch einen Impuls plötzlicher Liebe und Begeisterung für ihn. Der von der Gnade so Getroffene schwebt auf Wolke 7. Doch dann verdunstet die Wolke nach und nach unter ihm und er fällt in die raue Wirklichkeit des Alltags zurück und meint, verwirrt und gelähmt, der Geist Gottes habe ihn verlassen. Dabei handelt der Geist Gottes nie gegen unsere Natur, im Gegenteil er trägt ihr Rechnung und holt uns da ab, wo wir gerade aus eigenem Willen stehen. Alles geschieht organisch, d.h. Schritt für Schritt. In Gottes Führung ist kein Platz für Druck und Hektik. Im Gegenteil, er lässt wachsen und reifen. Kurz er lässt uns Zeit. Daher die Rückkehr in den Alltag, damit wir gestärkt durch die gnadenhafte Erfahrung selbstloses Lieben lernen. Selbstlos, d.h. ohne Belohnung oder Zuckerl für jeden geholten Stock.

    Die Gnade Gottes, sein Geist der Klarheit und Liebe wirkt auf uns über die Materie. Deshalb wurde Jesus auch Mensch. Der Geist Gottes benutzt unsere Gefühle, unser Empfinden. Wir entwickeln ein Gespür, dafür, dass etwas nicht stimmt, ohne es beweisen zu müssen. Voraussetzung dafür, dass wir das erkennen, ist ein gesunder Menschenverstand. Worte und Handlungen müssen zur Einheit führen. Welcher Geist vorherrscht - der Geist Gottes oder sein Gegenspieler, der Geist der Verwirrung – kann man nur erkennen, wenn man gewissermaßen positiv geladen ist. Wird ein positiv geladener Mensch, also ein vom Geist Gottes erfüllter Mensch, mit negativ geladenen Handlungen, Erklärungen, Aussagen konfrontiert, spürt er darin sofort, den falschen Geist. „Mathematisch gesprochen: Plus und Minus ergibt die Wahrnehmung von Minus. Wer nicht im Geist Gottes ist, wird Negatives als Positiv bewerten: Minus und Minus ergibt immer Plus, verstehn’s.“

    Um die Geister zu unterscheiden, gibt es umfangreiche objektive und subjektive Kriterien. Das wichtigste objektive ist der Grund meiner Motivation. Ist es Flucht, ist es Eigenwille, ist es Geltungsdrang, ist es Eifersucht? Damit wir im Geist Gottes bleiben und seine Impulse an unsere Lebensführung wahrnehmen können, muss unsere Motivation reine Liebe sein, nicht anderes.

    Subjektiv heißt, wie reagiere ich auf etwas, was löst es in mir für Gefühle aus. Sind es Freude, Harmonie, Einheit, Friede oder Freiheit? Ist das Empfinden klar und einfach, oder fühle ich mich niedergeschlagen, gelähmt, verkrampft, unter Druck? Verwirrt mich das, was ich höre, sehe, erfahre? Dies alles sind Merkmale, die jeder von uns in seinem Leben wahrnehmen und sich daran im Wege einer Richtungskorrektur orientieren kann.

    Das Seminar von Pater Hans gibt es auch als CD und Buch. Beides kann über den Buchladen von Hochaltingen bezogen werden. Doch sein Seminar, also die Einbettung in die liturgische Wirkkraft göttlicher Gegenwart, können sie nicht ersetzen. Durch das Seminar habe ich gelernt Ja zu sagen zu meinem Leben, so wie es ist, mit allen Ecken und Kanten, Schwächen und Fehlern, und seit diesem Ja geschehen erstaunliche Dinge um mich herum. Mein Leben hat eine neue Fülle bekommen, weil ich endlich gelernt habe in Gott zu ruhen. Diese Liebe strahlt aus und zieht unweigerlich andere mit sich. Um es mit den Worten der Heiligen Thérèse von Lisieux zu sagen: „Wie süß ist der Pfad der Liebe!“

    http://www.kath.net/news/21206


    Liebe Grüße, Blasius

  • Foren-Beitrag von Blasius im Thema

    Der Heilsplan Gottes für den Menschen
    Gott offenbart seinen „gnädigen Ratschluß“

    Liebe Leserinnen und Leser,


    1.Korinther 15,22-23

    Das Bekenntnis zu Tod und Auferweckung Christi

    1 Ich erinnere euch, Brüder und Schwestern, an das Evangelium, das ich euch verkündet habe. Ihr habt es angenommen; es ist der Grund, auf dem ihr steht.1

    2 Durch dieses Evangelium werdet ihr gerettet werden, wenn ihr festhaltet an dem Wort, das ich euch verkündet habe, es sei denn, ihr hättet den Glauben unüberlegt angenommen.

    3 Denn vor allem habe ich euch überliefert, was auch ich empfangen habe: Christus ist für unsere Sünden gestorben, gemäß der Schrift,

    4 und ist begraben worden. Er ist am dritten Tag auferweckt worden, gemäß der Schrift,

    5 und erschien dem Kephas, dann den Zwölf.

    6 Danach erschien er mehr als fünfhundert Brüdern zugleich; die meisten von ihnen sind noch am Leben, einige sind entschlafen.

    7 Danach erschien er dem Jakobus, dann allen Aposteln.

    8 Zuletzt erschien er auch mir, gleichsam der Missgeburt.

    9 Denn ich bin der Geringste von den Aposteln; ich bin nicht wert, Apostel genannt zu werden, weil ich die Kirche Gottes verfolgt habe.

    10 Doch durch Gottes Gnade bin ich, was ich bin, und sein gnädiges Handeln an mir ist nicht ohne Wirkung geblieben. Mehr als sie alle habe ich mich abgemüht - nicht ich, sondern die Gnade Gottes zusammen mit mir.

    11 Ob nun ich verkünde oder die anderen: Das ist unsere Botschaft und das ist der Glaube, den ihr angenommen habt.

    Die Gewissheit künftiger Totenauferweckung


    12 Wenn aber verkündet wird, dass Christus von den Toten auferweckt worden ist, wie können dann einige von euch sagen: Eine Auferstehung der Toten gibt es nicht?

    13 Wenn es keine Auferstehung der Toten gibt, ist auch Christus nicht auferweckt worden.

    14 Ist aber Christus nicht auferweckt worden, dann ist unsere Verkündigung leer, leer auch euer Glaube.

    15 Wir werden dann auch als falsche Zeugen Gottes entlarvt, weil wir im Widerspruch zu Gott das Zeugnis abgelegt haben: Er hat Christus auferweckt. Er hat ihn eben nicht auferweckt, wenn Tote nicht auferweckt werden.

    16 Denn wenn Tote nicht auferweckt werden, ist auch Christus nicht auferweckt worden.

    17 Wenn aber Christus nicht auferweckt worden ist, dann ist euer Glaube nutzlos und ihr seid immer noch in euren Sünden;

    18 und auch die in Christus Entschlafenen sind dann verloren.

    19 Wenn wir allein für dieses Leben unsere Hoffnung auf Christus gesetzt haben, sind wir erbärmlicher daran als alle anderen Menschen.

    20 Nun aber ist Christus von den Toten auferweckt worden als der Erste der Entschlafenen.

    21 Da nämlich durch einen Menschen der Tod gekommen ist, kommt durch einen Menschen auch die Auferstehung der Toten.

    22 Denn wie in Adam alle sterben, so werden in Christus alle lebendig gemacht werden.

    23 Es gibt aber eine bestimmte Reihenfolge:
    Erster ist Christus; dann folgen, wenn Christus kommt, alle, die zu ihm gehören.


    24 Danach kommt das Ende, wenn er jede Macht, Gewalt und Kraft entmachtet hat und seine Herrschaft Gott, dem Vater, übergibt.

    25 Denn er muss herrschen, bis Gott ihm alle Feinde unter seine Füße gelegt hat.

    26 Der letzte Feind, der entmachtet wird, ist der Tod.

    27 Denn: Alles hat er seinen Füßen unterworfen. Wenn es aber heißt, alles sei unterworfen, ist offenbar der ausgenommen, der ihm alles unterwirft.

    28 Wenn ihm dann alles unterworfen ist, wird auch er, der Sohn, sich dem unterwerfen, der ihm alles unterworfen hat, damit Gott alles in allem sei.

    29 Wie kämen sonst einige dazu, sich für die Toten taufen zu lassen? Wenn Tote gar nicht auferweckt werden, warum lässt man sich dann taufen für sie?

    30 Warum setzen dann auch wir uns stündlich der Gefahr aus?

    31 Täglich sehe ich dem Tod ins Auge, so wahr ihr, Brüder und Schwestern, mein Ruhm seid, den ich in Christus Jesus, unserem Herrn, habe.

    32 Wenn ich in Ephesus nur nach Menschenart mit wilden Tieren gekämpft hätte, was würde es mir nützen? Wenn Tote nicht auferweckt werden, dann lasst uns essen und trinken; denn morgen sterben wir.

    33 Lasst euch nicht irreführen! Schlechter Umgang verdirbt gute Sitten.2

    34 Werdet nüchtern, wie es sich gehört, und sündigt nicht! Einige Leute wissen nichts von Gott; ich sage das, damit ihr euch schämt.

    Einheitsübersetzung der Heiligen Schrift

    Liebe Grüße, Blasius

  • Foren-Beitrag von Blasius im Thema

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    Der Heilsplan Gottes für den Menschen
    Gott offenbart seinen „gnädigen Ratschluß“

    Liebe Leserinnen und Leser,

    Hl. Bernhard (1091-1153)

    Zisterziensermönch und Kirchenlehrer

    1. Predigt zum Fest der Aufnahme Mariens in den Himmel

    „So werden in Christus alle lebendig gemacht werden.

    Es gibt aber eine bestimmte Reihenfolge“ (vgl. 1 Kor 15,22-23)

    Heute ist die Jungfrau Maria glorreich aufgestiegen in den Himmel. Sie erfüllt die Engel und Heiligen mit höchster Freude. Sie ist es ja auch, deren einfaches Grußwort das Kind hat jubeln lassen, obwohl es noch im Mutterschoß eingeschlossen war (Lk 1,41). Wie groß musste also erst der Jubel der Engel und Heiligen sein, als sie ihre Stimme hören, ihr Antlitz sehen und sich ihrer gesegneten Gegenwart erfreuen konnten! Und wie ist es heute nicht auch für uns, geliebte Brüder: welch ein Fest der glorreichen Aufnahme, welch ein Grund zum Jubeln und welch eine Quelle der Freude! Die Gegenwart Mariens erleuchtet die ganze Welt, denn so sehr leuchtet der Himmel, ganz strahlend durch den Glanz der allheiligen Jungfrau. Ganz zu recht hallen die Himmel also wider vom Dank und vom Lobpreis.

    Doch ist es dann nicht besser [...], wenn unsere Welt hier unten in dem Maße, in dem der Himmel die Anwesenheit Mariens bejubelt, ihre Abwesenheit beweint? Wir jedoch dürfen uns nicht beschweren, denn wir haben hier keine feste Wohnstätte (vgl. Hebr 13,14). Wir suchen jene, in die die Jungfrau Maria heute eingezogen ist. Wenn wir schon in die Zahl der Bewohner jener Stadt eingeschrieben sind, so ziemt es sich heute, uns ihrer zu erinnern [...], ihre Freude zu teilen, am Jubel teilzunehmen, der heute die Gottesstadt erfreut. Denn jener Jubel fällt heute wie Tau auf unsere Erde nieder. Ja, sie ist uns vorangegangen, unsere Königin, sie ist uns einen Schritt voraus und wurde mit so viel Ehre aufgenommen, dass wir, ihre demütigen Diener, ihr voller Vertrauen folgen können, indem wir [mit der Braut des Hohenliedes] jubeln: „Hinter dir werden wir laufen, in den Duft deiner Salböle hinein“ (vgl. Hld 1,4 LXX). Wanderer auf Erden, wir haben unsere Fürsprecherin vorausgeschickt [...], die Mutter der Barmherzigkeit, um für unser Heil einzutreten.

    https://www.evangeliumtagfuertag.org/DE/gospel/2018-08-15

    Liebe Grüße, Blasius

  • Foren-Beitrag von Blasius im Thema



    Hochfest: Aufnahme Mariens in den Himmel


    Als Dogma verkündet wurde es (erst) 1950 – doch dass Maria Mit Leib und Seele
    in die himmlische Herrlichkeit aufgenommen wurde, ist schon seit alters her
    eine grundlegende Überzeugung der Christen.

    Stefan von Kempis – Vatikanstadt

    Zum Fest wurde sie zuerst in der Ostkirche, nach dem Konzil von Ephesus im 5. Jahrhundert;
    die Westkirche übernahm ab dem 7. Jahrhundert.

    Wurzel des Festes ist das Nachdenken der Kirche über die genaue Rolle Mariens in der Heilsgeschichte Gottes mit uns. Letztlich wird hier die enge Verbindung Mariens zu ihrem Sohn ausbuchstabiert: Maria, der erste erlöste Mensch… und damit auch Urbild der Kirche.
    Was wir für uns dereinst erhoffen, ist an ihr schon Wirklichkeit geworden.

    Und noch etwas ist wichtig an diesem Fest. Es zeigt uns nämlich die Einheit von kirchlicher Lehre und christlichem Beten. Was die Christen mehr als tausend Jahre lang gefeiert haben, wurde auch in das kirchliche Lehrgebäude hineingeholt.

    Der Mensch soll mit Leib und Seele der Vernichtung entgehen

    Pius XII. verkündete fünf Jahre nach dem Zweiten Weltkrieg feierlich „als ein von Gott geoffenbartes Dogma, dass … Maria nach Ablauf ihres irdischen Lebens mit Leib und Seele in die himmlische Herrlichkeit aufgenommen wurde“. Die Theologin Barbara Hallensleben liest das Dogma im „historischen Kontext“ seiner Proklamierung. „Während des Kriegs war die Würde des Menschen, auch seines Leibes, Millionen Mal mit Füßen getreten worden. Nach Kriegsende will nun das Dogma eine Perspektive der Hoffnung geben, die den geschlossenen Horizont der zu weiten Teilen totalitär gewordenen Welt übersteigt. Es unterstreicht, dass der ganze Mensch, Leib und Seele, dazu gerufen ist, der Vernichtung zu entgehen und am Leben Gottes teilzuhaben. In diesem Sinn nimmt also das Dogma von 1950 den Tod besonders ernst, bleibt dabei aber nicht stehen.“

    In Jerusalem, aber auch in Ephesus in der heutigen Türkei gibt es eine „Dormitio“-Kirche über einem Ort, an dem Maria gestorben sein soll. Die Ephesustradition gründet auf apokryphen Darstellungen – und auf den Visionen der Dülmener Seherin Anna Katharina Emmerick. Die Jerusalemer „Dormitio“ ist eine bekannte Benediktinerabtei auf dem Zionsberg.

    Jesus und die Apostel am Totenbett

    Für orthodoxe Christen ist der „Heimgang Mariens“ das wichtigste ihrer Marienfeste:
    Es schließt im byzantinischen Ritus das liturgische Jahr ab.

    In der ostkirchlichen Tradition gehen dem Fest vierzehn strenge Fasttage voraus.

    Die Kunst hat den Tod und die Himmelfahrt Mariens oft dargestellt. Besonders berührend sind Bilder, die Maria auf dem Totenbett von den Aposteln umgeben zeigen. Mitten unter den Aposteln steht auf diesen Darstellungen Jesus und hält eine kleine, weiß umwickelte Marienfigur in der Hand - die Seele seiner Mutter...

    (vatican news
    https://www.vaticannews.va/de/welt/news/...-15-august.html

    Liebe Grüße, Blasius

  • GEDENKTAG MARIA KÖNIGINDatum14.08.2018 18:34
    Thema von Blasius im Forum Unsere Fürsprecher

    GEDENKTAG MARIA KÖNIGIN



    Meister H.L. Krönung Mariens (um 1521-23) Hochaltar der Filialkirche St. Michael, Niederrotweil

    Quelle: Erzdiözese Freiburg

    Papst Pius XII. hat seinerzeit am 1. November 1954 zum Abschluss des Marianischen Jahres (Hundertjahrfeier der feierlichen Verkündigung des Glaubenssatzes von der Unbefleckten Empfängnis Mariens durch Pius IX. im Jahre 1854) das Fest Maria Königin eingeführt und auf den letzten Tag des Marienmonats Mai (31. Mai) festgesetzt. Das geschah damals bei der Krönung des Gnadenbildes in der Basilika Maria Maggiore, der größten Marienkirche Roms.

    Bei der Reform des Römischen Kalenders im Jahre 1969 durch Paul VI. wurde das Fest Maria Königin als Gedenktag auf den 22. August, den ehemaligen Oktavtag des Hochfestes Mariä Aufnahme in den Himmel, festgelegt. Dem Kommentar zum Römischen Kalender zufolge bestand dabei die Absicht: "damit die Verbindung zwischen der königlichen Würde Mariens und ihrer Aufnahme in den Himmel deutlicher wird." Somit sollte das Königtum Mariens nicht einfach als letzter ihrer Gnadenvorzüge am letzten Tag eines Marienmonats gefeiert werden, sondern es soll fortan die Erhebung Mariens zur Königin des Himmels, zur Königin der Engel und Heiligen, als die Vollendung ihrer glorreichen Aufnahme in den Himmel verstanden werden. Der früher am 22. August begangene Gedenktag des Unbefleckten Herzens Mariä (das entsprechende Fest wurde 1944 durch Pius XII. für die ganze Kirche vorgeschrieben) wurde seinerseits in die Nähe des Herz-Jesu-Festes gerückt und auf den Samstag danach verlegt.

    Statt vom Königtum Mariens könnte man auch von der Krönung Mariens sprechen und dementsprechend den Gedenktag Mariä Krönung betiteln, doch besteht insofern ein Unterschied, als bei einer Krönung an einen einmaligen Vorgang, beim Königtum an einen dauernden Zustand, eine dauernde Würde gedacht wird. Durch das Geschehen der Krönung erfolgt die Einsetzung in die königliche Würde und Rangstellung und die entsprechende Proklamation.

    Quelle: Erzdiözese Freiburg



    Maria wird von Engeln gekrönt Hochaltar der Pfarr- und Wallfahrtskirche Maria Krönung Lautenbach i.R.
    Quelle: Erzdiözese Freiburg

    Als Königin der Engel und Heiligen des Himmels wurde Maria bereits im Mittelalter gesehen und verehrt. Seither wurde die Krönung Mariens durch die Heiligste Dreifaltigkeit auf vielen Bildern (z. B. Hochaltar des Freiburger Münsters) und in nicht wenigen Skulpturen (z. B. Hochaltar der Wallfahrtskirche "Mariä Krönung" in Lautenbach im Renchtal) dargestellt. Zahlreiche Gebete, Hymnen und Lieder wenden sich an die himmlische Königin, die Fürsprecherin der Menschen bei ihrem königlichen Sohn. In manchen marianischen Freskenzyklen der Barockzeit ist ebenfalls die Krönung Mariens (abgehoben von ihrer Aufnahme in den Himmel) mit eingeplant. Neben dieser Form, das Königtum Mariens darzustellen, gibt es natürlich auch diejenige der thronenden und gekrönten Madonna mit dem ebenfalls gekrönten Jesuskind (mit und ohne Weltkugel) auf ihrem Arm. Zahlreiche Gnadenbilder sind von dieser Art.

    Mariens Krönung bzw. ihre Erhebung zur Königin der Engel und Heiligen, der Vollendeten des Himmels, der himmlischen Gemeinschaft, gründet letztlich in ihrer Gottesmutterwürde: sie ist die Mutter des menschgewordenen göttlichen Wortes, und weil dieses menschgewordene Wort Gottes zugleich das Lamm Gottes war, ist sie auch die Erlösermutter. Als Mutter des Erlösers hat sie Anteil am Sieg Jesu Christi über Sünde und Tod, über Satan und seine Herrschaft. Sie ist die vor aller Sündenmakel Bewahrte, und sie ist die durch den Triumph ihres Sohnes über die widergöttlichen Mächte auch selbst Triumphierende. Ihre Krönung kann somit auch als Darstellung ihres Sieges zusammen mit ihrem Sohn verstanden werden. In ihrer Verherrlichung hat sich die Verherrlichung ihres Sohnes vollends ausgewirkt. Paulus hat in seinen verschiedenen Christushymnen die kosmische Stellung Christi umrissen (Kol 1,12-20; Phil 2,5-11; s. a. 1 Kor 15,20-28; Eph 1,3-23; 2,5 f). Daran hat auch Maria als Mutter des Gottessohnes und Erlösers ihren Anteil. Heißt es doch schon von den Erlösten insgesamt: „Gott hat uns, die wir tot waren durch Sünden, mit Christus lebendig gemacht – durch Gnade seid ihr gerettet – und mitauferweckt und mitthronen lassen mit Christus Jesus im himmlischen Bereich“ (Eph 2,4 ff; s. a. Kol 1,13; 3,1 ff). Um diese Teilhabe am himmlischen Reich wird auch im Tagesgebet des Gedenktages gebeten:

    „Gott, du hast die Mutter deines Sohnes auch uns zur Mutter gegeben.

    Wir ehren sie als unsere Königin und vertrauen auf ihre Fürsprache.

    Lass uns im himmlischen Reich an der Herrlichkeit deiner Kinder teilhaben.

    Darum bitten wir durch Jesus Christus, deinen Sohn, unseren Herrn.“

    Benno Gerstner

    Foto: Kath. Pfarramt Mariä Krönung, Lautenbach im Renchtal


    Aus: https://www.ebfr.de/html/gedenktag_maria_koenigin.html


    -INFO:

    Maria Königin (lateinisch: Maria Regina) ist ein Titel, unter dem die Gottesmutter Maria verehrt wird.

    Die Kirche begeht das Fest am 22. August.

    Es wurde von Papst Pius XII. 1954 zum Abschluss des marianischen Jahres eingeführt.

    http://www.kathpedia.com/index.php/Maria_Königin


    Liebe Grüße, Blasius

  • Foren-Beitrag von Blasius im Thema

    MEDITATION ZUM HOCHFEST DER AUFNAHME MARIENS IN DEN HIMMEL

    In der Gemeinschaft der Menschen



    Hans Baldung Grien Krönung Mariens im Himmel (1512-16) Hochaltarbild des Freiburger Münsters
    Quelle: Erzdiözese Freiburg

    Das erste Lied im Evangelium nach Lukas, das Magnificat (Lk1, 46-55), ist dem Innersten Marias abgelauscht. Dieses Lied kann zuerst als Schöpfungslied gehört werden. Es ermutigt jeden Menschen, so zu singen wie Maria singt:
    Maria findet über der Freude in ihrem Innersten zum Lob Gottes: Der große Gott tut Großes an mir. Er gibt mir meine Größe, meine Bedeutung. Meine Leben, mein Eigenstes und Innerstes findet Raum in ihm. In seiner Größe entfalte ich, was ich selber im tiefsten bin.
    So rühme ich meinen Gott.
    So bin ich demütig vor ihm und mit seiner Größe vertraut.

    So sehr hier Maria als einzelne Person vor Gott zur Geltung kommt und sich individuell zur Geltung bringt, so sehr sind alle einbezogen: Alle freuen sich an meinem Glück. Und alle sehen in mir, was jeder und jedem einzigartig eröffnet ist:
    Alle, die Gott fürchten,
    alle, die sich seine Zuwendung gefallen lassen,
    sind in ihr erhöht.
    Die Arroganz der Gewalt wird an ihr zerbrechen.
    Die Angst kann sich bekehren zum Vertrauen.


    In der Gemeinschaft der Kirche


    Auf diesem Weg finden Israel und die Kirche in Jesus Christus die Mensch gewordene Liebe Gottes – an der Seite eines jeden Menschen.

    Diese Menschwerdung der Liebe sich dem Ja-Wort Marias und Josefs anvertraut.
    Das Ja Marias dient dem Reich Gottes –
    so wie es aufgeht im Namen Jesu –
    "wie im Himmel so auf Erden".

    Und wieder intoniert Maria , was alle auf den Namen Jesu Getauften bekennen dürfen: Gottes Wort sucht uns, sucht mich und kommt zum Ziel, wenn an seinem Wort meine Antwort wächst, wenn sein Wort in mir und aus mir von neuem zur Welt kommt. (Lk 1, 26-38)

    Unter dem Kreuz

    Maria gehört zur den Frauen, die die Liebe Jesu bis in die Passion begleiten. Die Frauen kommen irgendwie mit, wenn er die Nacht der verlorenen Liebe auf sich nimmt, damit die Güter des Lebens zu allen gelangen, die hungern, und damit die Todeszellen der Gewalt und der Angst sich zur Liebe hin öffnen können.

    Maria gehört zu den Frauen, die der Auferstandene seine zu Gott erhöhte und in Gott verewigte Liebe zuerst erfahren lässt
    Aufgenommen in den Himmel

    Quelle: Erzdiözese Freiburg



    Detail des Hochaltarbildes: Die Erdkugel in der Hand Christi
    Quelle: Erzdiözese Freiburg

    "Und ich, wenn ich über die Erde erhöht bin, werde alle zu mir ziehen." (Joh 12,32)
    Die Kirche hat dieses Wort Jesu immer auch und zuerst auf Maria bezogen. Der Weg ihrer Liebe ist durch die Auferstehung Jesu Christi in Gott vollendet und verewigt. Wenn Gott und seine Schöpfung zu ewiger Gemeinschaft verbunden sind, dann ist Maria zuerst dabei.

    Im zentralen Bild des Hochaltars im Freiburger Münster hält Jesus Christus, der Auferstandene, die Erde behutsam auf seinem Schoß. Auf dieser Erde spiegelt sich die Gestalt der in den Himmel aufgenommenen und im Himmel gekrönten Maria. Wieder ist Maria Hoffnungsbild für alle. Jede und jeder darf für sich und seine Liebe das Gericht und den Glanz der Ewigkeit erhoffen.

    Diese Hoffnung lässt uns noch in Nacht und Todesschatten aufstehen und Wege des Friedens gehen: damit jeder Mensch und mit uns jedes Geschöpf sich geliebt - angenommen - aufgenommen weiß.


    Domkapitular Dr. Eugen Maier

    Quelle:
    https://www.ebfr.de/html/meditation_zum_...immel.html?&;

  • Foren-Beitrag von Blasius im Thema

    Der Heilsplan Gottes für den Menschen
    Gott offenbart seinen „gnädigen Ratschluß“

    Liebe Leserinnen und Leser,

    Markus 1,21

    Die Versuchung Jesu


    12 Und sogleich trieb der Geist Jesus in die Wüste.
    13 Jesus blieb vierzig Tage in der Wüste und wurde vom Satan in Versuchung geführt.
    Er lebte bei den wilden Tieren und die Engel dienten ihm.

    Die Ansage des Evangeliums

    14 Nachdem Johannes ausgeliefert worden war, ging Jesus nach Galiläa;
    er verkündete das Evangelium Gottes

    15 und sprach: Die Zeit ist erfüllt, das Reich Gottes ist nahe.

    Kehrt um und glaubt an das Evangelium!

    Die ersten Jünger

    16 Als Jesus am See von Galiläa entlangging, sah er Simon und Andreas, den Bruder des Simon, die auf dem See ihre Netze auswarfen; sie waren nämlich Fischer.

    17 Da sagte er zu ihnen: Kommt her, mir nach! Ich werde euch zu Menschenfischern machen.

    18 Und sogleich ließen sie ihre Netze liegen und folgten ihm nach.

    19 Als er ein Stück weiterging, sah er Jakobus, den Sohn des Zebedäus, und seinen Bruder Johannes; sie waren im Boot und richteten ihre Netze her.

    20 Sogleich rief er sie und sie ließen ihren Vater Zebedäus mit
    seinen Tagelöhnern im Boot zurück und folgten Jesus nach.

    Die neue Lehre in der Synagoge

    21 Sie kamen nach Kafarnaum. Am folgenden Sabbat ging er in die Synagoge und lehrte.

    22 Und die Menschen waren voll Staunen über seine Lehre;
    denn er lehrte sie wie einer, der Vollmacht hat, nicht wie die Schriftgelehrten.

    23 In ihrer Synagoge war ein Mensch, der von einem unreinen Geist besessen war.

    Der begann zu schreien:

    24 Was haben wir mit dir zu tun, Jesus von Nazaret?

    Bist du gekommen, um uns ins Verderben zu stürzen?

    Ich weiß, wer du bist: der Heilige Gottes.

    25 Da drohte ihm Jesus:
    Schweig und verlass ihn!

    26 Der unreine Geist zerrte den Mann hin und her und verließ ihn mit lautem Geschrei.

    27 Da erschraken alle und einer fragte den andern:

    Was ist das? Eine neue Lehre mit Vollmacht:

    Sogar die unreinen Geister gehorchen seinem Befehl.

    28 Und sein Ruf verbreitete sich rasch im ganzen Gebiet von Galiläa.

    Einheitsübersetzung der Heiligen Schrift


    25 Da drohte ihm Jesus:
    Schweig und verlass ihn!

    Liebe Grüße, Blasius

  • Wer ist der Antichrist ?Datum14.08.2018 08:16
    Foren-Beitrag von Blasius im Thema

    ERGÄNZUG / INFO

    ZU: Wer ist der Antichrist ? (6)

    https://gloria.tv/article/BQYn4Xs1dHkQ6wynZgiQLGMvH

    http://www.katholikenkreis.de/Theologie-...0Antichrist.htm

    AUSZUG:

    [....] Kardinal Newman hielt es für möglich,
    dass „der größte Gottesfeind aus der Kirche selbst erwachsen könne“.

    Der Antichrist wird alsdann der `Vernunft´ zur Allmacht verholfen
    und die Wahrheit durch die Toleranz in viele Halbwahrheiten zerlegt haben.

    Für die standhaften Christen wird alsdann die Versuchung am größten sein,
    das irdische Leben als das höchste Gut zu halten, nämlich gerade in dem Augenblick,
    da sie es verlassen müssen…

    Liebe Grüße, Blasius

  • Foren-Beitrag von Blasius im Thema


    Ja oder nein ?
    Und bitte ohne "Wenn und aber" !!!!

    Ja oder nein ?

    ANTWORT: ja

  • Foren-Beitrag von Blasius im Thema

    ERGÄNZUG ZU:

    Hl. Clemens von Alexandrien (150-um 215) Theologe

    Paidagogos I, 53-56 (vgl. Bibliothek der Kirchenväter, München 1934)

    „So will auch euer himmlischer Vater nicht, dass einer von diesen Kleinen verloren geht“



    Aus dem Heiligen Evangelium nach Matthäus - Mt 18,1-5.10.12-14.

    In jener Stunde kamen die Jünger zu Jesus und fragten:

    Wer ist im Himmelreich der Größte?

    Da rief er ein Kind herbei, stellte es in ihre Mitte

    und sagte: Amen, das sage ich euch:

    Wenn ihr nicht umkehrt und wie die Kinder werdet, könnt ihr nicht in das Himmelreich kommen.

    Wer so klein sein kann wie dieses Kind, der ist im Himmelreich der Größte.

    Und wer ein solches Kind um meinetwillen aufnimmt, der nimmt mich auf.

    Hütet euch davor, einen von diesen Kleinen zu verachten! Denn ich sage euch:

    Ihre Engel im Himmel sehen stets das Angesicht meines himmlischen Vaters.

    Was meint ihr? Wenn jemand hundert Schafe hat und eines von ihnen sich verirrt,
    lässt er dann nicht die neunundneunzig auf den Bergen zurück und sucht das verirrte?

    Und wenn er es findet - amen, ich sage euch:

    er freut sich über dieses eine mehr als über die neunundneunzig
    , die sich nicht verirrt haben.

    So will auch euer himmlischer Vater nicht, dass einer von diesen Kleinen verlorengeht.

    Auszug aus der liturgischen Übersetzung der Bibel

    HERVORHEBUNG- Blasius

  • Foren-Beitrag von Blasius im Thema

    Der Heilsplan Gottes für den Menschen
    Gott offenbart seinen „gnädigen Ratschluß“

    Liebe Leserinnen und Leser,

    Hl. Clemens von Alexandrien (150-um 215)

    Theologe

    Paidagogos I, 53-56 (vgl. Bibliothek der Kirchenväter, München 1934)

    „So will auch euer himmlischer Vater nicht, dass einer von diesen Kleinen verloren geht“

    Wir alle werden von der Schrift Kinder genannt, ja auch wir, die wir Christus nachgefolgt sind, werden sinnbildlich als Unmündige bezeichnet […] wenn wir den richtigen Gedankengang einhalten wollen, ist es an der Zeit, auch zu sagen, wer unser Erzieher ist; er heißt Jesus.

    Manchmal nun nennt er sich einen Hirten und sagt:

    „Ich bin der gute Hirt“ (Joh 10,11.14), womit in Form einer Übertragung von den die Schafe leitenden Hirten der die Kinder leitende Erzieher gemeint ist, der fürsorgende Hirte der Unmündigen; denn einfältig sind die Unmündigen, die sinnbildlich als Schafe bezeichnet werden. Und „es wird“, so heißt es, „nur eine Herde und einen Hirten geben“ (vgl. Joh 10,16).

    Erzieher ist also natürlich der Logos, der uns Kinder zum Heil führt. Aufs deutlichste hat ja der Logos durch Hosea von sich selbst gesagt: „Ich bin euer Erzieher“ (vgl. 5,2 LXX).

    Erziehung ist die Gottesfurcht, die ein Unterricht in der Verehrung Gottes und eine Unterweisung zur Erkenntnis der Wahrheit und eine richtige, zum Himmel emporführende Leitung ist. […] wie der Steuermann das Schiff lenkt mit dem Vorsatz, die Mitfahrenden am Leben zu erhalten, so führt auch der Erzieher die Kinder zu einer heilsamen Lebensweise in liebevoller Fürsorge für uns […] Unser Erzieher ist der heilige Gott Jesus, der die ganze Menschheit leitende Logos; ja der die Menschen liebende Gott selbst ist Erzieher. […]

    Es sagt […] der Heilige Geist von ihm:

    „Er versorgte das Volk in der Wüste mit dem Nötigen, im Durst der Hitze, im wasserlosen Land; er umgab es und erzog es und bewahrte es wie einen Augapfel; wie ein Adler sein Nest beschützt und Sehnsucht hat nach seinen Jungen; er breitet seine Flügel aus und nimmt sie zu sich und trägt sie auf seinem Rücken.

    Der Herr allein führte sie, und nicht war mit ihnen ein anderer Gott“ (vgl. Dt 32,10-12).

    https://www.evangeliumtagfuertag.org/DE/gospel/2018-08-14

    Liebe Grüße, Blasius

  • Thema von Blasius im Forum Altes Testament

    Psalm 73,25

    Anfechtung durch Frevler und Erfahrung der Nähe Gottes


    1 Ein Psalm Asafs. Fürwahr, Gott ist gut für Israel, für alle, die reinen Herzens sind. 2 Ich aber - fast wären meine Füße gestrauchelt, beinahe wären ausgeglitten meine Schritte. 3 Denn ich habe mich über die Prahler ereifert, als ich das Wohlergehen der Frevler sah: 4 Sie leiden ja keine Qualen, ihr Leib ist gesund und wohlgenährt.1 5 Sie kennen nicht die Mühsal der Sterblichen, sind nicht geplagt wie andere Menschen. 6 Darum ist Hochmut ihr Halsschmuck, wie ein Gewand umhüllt sie Gewalttat. 7 Sie sehen kaum aus den Augen vor Fett, ihr Herz läuft über von bösen Plänen. 8 Sie höhnen und reden Böses, Unterdrückung reden sie von oben herab. 9 Sie reißen ihr Maul bis zum Himmel auf und lassen auf Erden ihrer Zunge freien Lauf. 10 Darum wendet sich das Volk ihnen zu, das Wasser ihrer Worte schlürfen sie gierig.2 11 Sie sagen: Wie sollte Gott davon wissen? Gibt es Wissen beim Höchsten? 12 Siehe, so sind die Frevler: Immer im Glück, häufen sie Reichtum auf Reichtum. 13 Fürwahr, umsonst bewahrte ich lauter mein Herz und wusch meine Hände in Unschuld. 14 Und doch war ich alle Tage geplagt und wurde jeden Morgen gezüchtigt. 15 Hätte ich gesagt: Ich will reden wie sie, siehe, ich hätte das Geschlecht deiner Kinder verraten. 16 Ich dachte nach, um dies zu begreifen, Mühsal war es in meinen Augen, 17 bis ich eintrat in Gottes Heiligtum und einsah, wie es mit ihnen zu Ende geht. 18 Fürwahr, du stellst sie auf schlüpfrigen Grund, du lässt sie in Täuschungen fallen. 19 Wie werden sie in einem Augenblick zum Entsetzen, werden dahingerafft, nehmen ein Ende mit Schrecken. 20 Wie einen Traum, nach dem Erwachen, mein Herr, verachtest du ihr Schattengebilde, wenn du aufstehst.3 21 Ja, mein Herz war bitter und Schmerz bohrte mir in den Nieren. 22 Ich war ein Tor ohne Einsicht, wie Vieh bin ich gewesen bei dir; 23 aber ich bin doch beständig bei dir, du hast meine Rechte ergriffen. 24 Du leitest mich nach deinem Ratschluss, danach nimmst du mich auf in Herrlichkeit.

    25 Wen habe ich im Himmel außer dir?
    Neben dir erfreut mich nichts auf Erden.4


    26 Mag mein Fleisch und mein Herz vergehen, Fels meines Herzens und mein Anteil ist Gott auf ewig. 27 Denn siehe: Die fern sind von dir, gehen zugrunde, du vernichtest alle, die dich treulos verlassen. 28 Ich aber - Gott nahe zu sein, ist gut für mich, ich habe GOTT, den Herrn, zu meiner Zuflucht gemacht. Ich will erzählen von all deinen Taten.

    Einheitsübersetzung der Heiligen Schrift

  • Foren-Beitrag von Blasius im Thema

    Der Heilsplan Gottes für den Menschen
    Gott offenbart seinen „gnädigen Ratschluß“

    Liebe Leserinnen und Leser,

    Hl. Bonaventura (1221-1274) Franziskaner
    Kirchenlehrer

    Legenda Maior, VII,1 (aus: Dieter Berg, Leonhard Lehmann (Hg.), Franziskus-Quellen, © 2009 Edition Coelde in der Butzon & Bercker GmbH, Kevelaer, S. 727, www.bube.de)

    Die besonders wertvolle Perle


    Unter allen Gnadengaben, die der freigebige Spender alles Guten Franziskus verliehen hat,
    ragt eine besonders heraus:

    dass er durch die Liebe zur allerhöchsten Armut den Reichtum der Einfachheit erlangen durfte.
    Der Heilige bedachte sehr gut, dass diese Tugend dem Sohn Gottes besonders vertraut war,
    während sie jetzt gleichsam in aller Welt verachtet ist; so strebte er danach,
    sich mit ihr in ewiger Liebe zu vermählen, und verlies ihretwegen nicht bloß Vater und Mutter
    (vgl. Gen 2,24), sondern warf auch alles, was er besitzen konnte, von sich.

    Niemand kann mit größerem Verlangen nach Gold streben, als er nach der Armut,
    noch kann jemand ängstlicher seine Schätze hüten, als er diese Perle des Evangeliums.

    Er nahm vor allem Anstoß, wenn er bei seinen Brüdern etwas sah, was nicht in allem der Armut entsprach. Vom Beginn seines Ordens bis zu seinem Tod bestand tatsächlich sein ganzer Reichtum in einem Habit, einem Strick und den Hosen, und damit war er vollauf zufrieden. Oft betrachtete er unter Tränen die Armut Jesu Christi und seiner Mutter. Diese Tugend nannte er deshalb eine Königin, weil sie an dem König der Könige (vgl. 1 Tim 6,15) und seiner königlichen Mutter in so vorbildlicher Weise erstrahlte.

    Denn als die Brüder ihn auf einem Kapitel fragten, durch welche Tugend man besonders zum Freund Christi werde, tat er ihnen gleichsam sein Herzensgeheimnis kund, indem er zur Antwort gab: „Ihr sollt wissen, Brüder, die Armut ist ein vorzüglicher Weg zum Heile, denn sie nährt die Demut und ist die Wurzel der Vollkommenheit. Sie trägt mannigfache, wenn auch verborgene Früchte, ist sie doch nach dem Evangelium der Schatz, der im Acker verborgen ist, zu dessen Erwerb man alles verkaufen muss. Was man jedoch nicht verkaufen kann, muss man im Vergleich mit ihr verachten.“

    https://www.evangeliumtagfuertag.org/DE/gospel/2018-08-01

    Liebe Grüße, Blasius

  • Foren-Beitrag von Blasius im Thema

    diesen Teil hast Du aber unterschlagen

    Liebe Kleine Seele,

    ja, den AUSZUG hab ich zu früh beendet, weil er in "www Quelle" nach zu lesen ist.

    Danke für die Ergänzung.

    Liebe Grüße, Blasius

  • Foren-Beitrag von Blasius im Thema

    Lieber Aquila,

    Ist das Erzbischof Wolfgang Haas aus Deinem Zitat:

    AUSZUG / INFO:

    Ungeliebter Erzbischof auf Tauchstation


    Wolfgang Haas ist seit 25 Jahren Bischof.
    Sein reaktionäres Kirchenbild löst in Liechtenstein zunehmend Empörung und Zwietracht aus.

    -

    Kirche verkommt zu einer Sekte


    Es ist etwas Surreales, geradezu Gespenstisches, was sich seit ein paar Jahren in der Landeskirche des Fürstentums abspielt. Auf der einen Seite der einsame 65jährige Oberhirte, der sich in der Öffentlichkeit nur selten blicken lässt.
    Auf der anderen Seite ein wachsender Teil der Bevölkerung, der sich abwendet von der offiziellen Landeskirche und eigene Strukturen aufgebaut hat.
    Der «Verein für eine offene Kirche» zählt heute mehrere hundert Mitglieder und lädt regelmässig zu kirchlichen Veranstaltungen.

    Müssten Liechtensteins Katholiken wie in der Schweiz eine persönliche Kirchensteuer bezahlen, derer sie sich mit einem Austritt entledigen könnten, hätten wohl Tausende seit der Amtseinsetzung von Erzbischof Haas die Kirche verlassen.

    «Die katholische Kirche Liechtenstein verkommt immer mehr zu einer Sekte
    von reaktionären Haas-Anhängern», sagt ein Haas-kritischer Katholik aus Schaan.

    Aus dem In- und Ausland pilgerten Erzkatholiken zu ihrem Idol und trauerten mit ihm
    zusammen an Messen und Einkehrtagen der vorkonziliaren Zeit nach.
    An Gründonnerstag feierte der Erzbischof in der Kathedrale von Vaduz zusammen
    mit der konservativen Petrusbruderschaft aus Wigratzbad die Chrisammesse
    im alten tridentinischen Ritus.

    https://www.tagblatt.ch/international/un...ation-ld.930550

  • Foren-Beitrag von Blasius im Thema

    Lieber Aquila,

    das kann so nicht sein:

    alleine durch die Arznei der zeitlichen Trübsale erfährt sie eine Reinigung.


    Das könnte der Kirche gut tun:

    1.Petrus 1,15-16
    Neuer Lebenswandel

    13 Deshalb umgürtet euch und macht euch bereit!
    Seid nüchtern und setzt eure Hoffnung ganz auf die Gnade,
    die euch bei der Offenbarung Jesu Christi geschenkt wird!1

    14 Als Kinder des Gehorsams gebt euch nicht den Begierden hin,
    wie früher in eurer Unwissenheit!

    15 Wie er, der euch berufen hat, heilig ist, so soll auch eure ganze Lebensführung heilig sein.

    16 Denn es steht geschrieben: Seid heilig, weil ich heilig bin!


    Umkehren, Buße tun und wieder heilig sein.

    Liebe Grüße, Blasius

  • Thema von Blasius im Forum Schriften

    Der Text des Liedes "Komm, du Heiland aller Welt" (GL 227) geht auf Ambrosius zurück.


  • Psalm 48,14-15 Zion, die Stadt GottesDatum12.08.2018 20:32
    Thema von Blasius im Forum Altes Testament

    Psalm 48,14-15

    Zion, die Stadt Gottes

    1 Ein Lied. Ein Psalm. Von den Korachitern. 2 Groß ist der HERR und hoch zu loben in der Stadt unseres Gottes. 3 Sein heiliger Berg ragt herrlich empor; er ist die Freude der ganzen Erde. Der Berg Zion liegt weit im Norden; er ist die Stadt des großen Königs. 4 Gott ist in ihren Palästen, als sichere Burg erwiesen. 5 Denn siehe: Könige traten zusammen, gemeinsam rückten sie näher. 6 Sie sahen auf, da erstarrten sie; sie waren bestürzt und flohen. 7 Dort packte sie Zittern wie Wehen eine Gebärende. 8 Mit Sturm aus dem Osten zerbrichst du die Schiffe von Tarschisch. 9 Wie wir es gehört, so haben wir es gesehen in der Stadt des HERRN der Heerscharen, der Stadt unsres Gottes. Gott macht sie fest auf ewig. [Sela] 10 Wir haben, Gott, deine Huld bedacht inmitten deines Tempels. 11 Wie dein Name, Gott, so reicht dein Ruhm bis an die Enden der Erde; deine Rechte ist voll von Gerechtigkeit. 12 Der Berg Zion freue sich, die Töchter Judas sollen über deine Urteile jubeln. 13 Umkreist den Zion, umschreitet ihn, zählt seine Türme!

    14 Betrachtet seine Wälle, geht in seinen Palästen umher, damit ihr einem späteren Geschlecht erzählen könnt:

    15 Ja, das ist Gott, unser Gott für immer und ewig. Über das Sterben hinaus wird er selbst uns leiten.


    Einheitsübersetzung der Heiligen Schrift

  • Foren-Beitrag von Blasius im Thema

    Der Heilsplan Gottes für den Menschen
    Gott offenbart seinen „gnädigen Ratschluß“

    Liebe Leserinnen und Leser,

    Hl. Ambrosius
    (um 340-397)
    Bischof von Mailand und Kirchenlehrer

    Kommentar zu Psalm 48, 14-15

    „Die Söhne sind frei“

    Als Christus die Welt mit Gott versöhnte, brauchte Er diese Versöhnung für sich selbst sicher nicht.

    Für welche seiner Sünden hätte Er denn Gott besänftigen müssen, Er, der keine Sünde hatte?

    Deshalb sagte Jesus, als die Juden von Ihm die vom Gesetz geforderte Doppeldrachme verlangten, zu Petrus: „Was meinst du, Simon, von wem erheben die Könige dieser Welt Zölle und Steuern? Von ihren eigenen Söhnen oder von den anderen Leuten?“ Als Petrus antwortete: „Von den anderen!“, sagte Jesus zu ihm: „Also sind die Söhne frei. Damit wir aber bei ihnen keinen Anstoß erregen, geh an den See, wirf die Angel aus und den ersten Fisch, den du heraufholst, nimm, öffne ihm das Maul und du wirst ein Vierdrachmenstück finden. Das gib ihnen als Steuer für mich und für dich.“

    Dadurch zeigt uns Jesus, dass Er nicht für persönliche Sünden Sühne leisten musste, weil Er nicht Sklave der Sünde, sondern, als Sohn Gottes, frei von jeder Schuld war.

    Der Sohn war frei, und der Sklave war im Zustand der Sünde.

    Da Jesus von allem frei war, zahlt er auch nichts für den Freikauf seiner Seele, Er, dessen Blut vollauf Genugtuung leisten konnte für die Sünden der ganzen Welt. Er, der selber keine Schuld hat, hat das Recht, die Anderen freizusetzen.

    Ich gehe aber noch weiter.

    Christus ist nicht der Einzige, der für die Erlösung oder Freisetzung von persönlicher Schuld nichts zu bezahlen hat. Wenn du die Gesamtheit der Gläubigen ins Auge fasst, so kannst du sagen, dass keiner von ihnen für seine eigene Entsühnung Bußgeld zahlen muss; denn Christus hat für die Erlösung aller gebüßt.

    https://www.evangeliumtagfuertag.org/DE/gospel/2018-08-13


    denn Christus hat für die Erlösung aller gebüßt



    Liebe Grüße, Blasius

  • Foren-Beitrag von Blasius im Thema


    Wollen wir heilig sein?


    1.Petrus 1,15-16

    Neuer Lebenswandel


    13 Deshalb umgürtet euch und macht euch bereit! Seid nüchtern und setzt eure Hoffnung ganz auf die Gnade, die euch bei der Offenbarung Jesu Christi geschenkt wird!1 14 Als Kinder des Gehorsams gebt euch nicht den Begierden hin, wie früher in eurer Unwissenheit!

    15 Wie er, der euch berufen hat, heilig ist, so soll auch eure ganze Lebensführung heilig sein.
    16 Denn es steht geschrieben: Seid heilig, weil ich heilig bin!


    17 Und wenn ihr den als Vater anruft, der jeden ohne Ansehen der Person nach seinem Tun beurteilt, dann führt auch, solange ihr in der Fremde seid, ein Leben in Gottesfurcht! 18 Ihr wisst, dass ihr aus eurer nichtigen, von den Vätern ererbten Lebensweise nicht um einen vergänglichen Preis losgekauft wurdet, nicht um Silber oder Gold, 19 sondern mit dem kostbaren Blut Christi, des Lammes ohne Fehl und Makel. 20 Er war schon vor Grundlegung der Welt dazu ausersehen und euretwegen ist er am Ende der Zeiten erschienen. 21 Durch ihn seid ihr zum Glauben an Gott gekommen, der ihn von den Toten auferweckt und ihm die Herrlichkeit gegeben hat, sodass ihr an Gott glauben und auf ihn hoffen könnt. 22 Der Wahrheit gehorsam, habt ihr euer Herz rein gemacht für eine aufrichtige geschwisterliche Liebe; darum hört nicht auf, einander von Herzen zu lieben.2 23 Ihr seid neu gezeugt worden, nicht aus vergänglichem, sondern aus unvergänglichem Samen: aus Gottes Wort, das lebt und das bleibt. 24 Denn: Alles Sterbliche ist wie Gras und all seine Schönheit ist wie die Blume im Gras. Das Gras verdorrt und die Blume verwelkt; 25 doch das Wort des Herrn bleibt in Ewigkeit. Dies aber ist das Wort, das euch als frohe Botschaft verkündet worden ist.

    Einheitsübersetzung der Heiligen Schrift


    Liebe Grüße und einen feierlichen 19. Sonntag im Jahreskreis, Blasius

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