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  • Andachten im Dezember 2020DatumHeute 06:10
    Foren-Beitrag von Blasius im Thema Andachten im Dezember 2020

    Andacht am 5. Dezember:

    Das Thema im Dezember:

    Von der Gleichförmigkeit unseres Willens mit dem Willen Gottes

    "Nicht wie ich will, sondern wie du willst!" (Matthäus 26,39)




    "So große Freude haben die Engel Gottes, seinen allerheiligsten Willen zu tun, dass, wenn Gott einige aus ihnen einladen würde, auf die Erde zu kommen und sich damit zu beschäftigen, das Unkraut vom guten Weizen zu trennen, oder es von irgend einem Ackerfeld auszurotten, so würden sie in demselben Augenblick den Himmel verlassen und sich aus ganzem Herzen und mit voller Liebe verwenden, das zu tun, was der Herr von ihnen verlangte." (Der selige Heinrich Suso)

    Dieser große Diener Gottes verlangte mit aller Inbrunst den Willen Gottes zu tun. Öfters sagte er, er will, wenn dies der Wille Gottes wäre, lieber das letzte aller Geschöpfe, als ein Seraph aus eigenem Willen sein.

    Sehr oft sprach die heilige Magdalena von Pazzi diese Worte aus: "Wille Gottes, Wille Gottes!" und immer empfand sie eine wunderbare Freude dabei. Oft sprach sie ganz außer sich: "O wie lieblich ist der Wille Gottes, wie süß und wonnig ist er!"



    Ich glaube, Herr, dass es nichts Besseres und Erfreulicheres gibt, als Deinen Willen aus Liebe und mit Freude zu tun. "Was willst Du, dass ich tue?" Sieh, mein Gott, bereit ist mein Herz! Amen

    https://www.marianisches.de/heilige-des-tages/


    Liebe Grüße Blasius

  • Thema von Blasius im Forum Unsere Fürsprecher



    Franz Xaver (Francisco Javier) wurde 1506 auf dem Schloss Javier (Navarra) geboren. Er kam 1525 zum Studium nach Paris, wo er sich 1533 dem hl. Ignatius von Loyola anschloss. 1537 wurde er in Venedig zum Priester geweiht und half in Rom bei der Abfassung der ersten Ordenssatzung mit. 1542 landete er als Missionar und päpstlicher Legat im portugiesischen Goa (Ostindien). Er wirkte mit apostolischem Eifer unter Portugiesen und Heiden. Er versuchte, die christlichen Portugiesen Gerechtigkeit und Menschlichkeit zu lehren; von den Heiden soll er etwa 30000 getauft haben. 1549 brach er mit zwei Jesuiten und drei getauften Japanern zur Mission nach Japan auf und gründete auch dort eine Christengemeinde. 1552 kehrte er nach Goa zurück. Bei einem Versuch, das Evangelium auch nach China zu bringen, starb er 1552 auf einer Insel bei Kanton (Südchina). - Franz ist einer der größten christlichen Missionare gewesen, der Bahnbrecher der neuzeitlichen Mission überhaupt. Er passte sich dem Volk an, bei dem er wirkte, lebte mit den Armen in größter Armut, zog einheimische Kräfte für die Missionsarbeit heran und weckte in der alten Heimat das Interesse für das Missionswerk. Tausende sind seinem begeisternden Vorbild gefolgt.



    „Wir alle, die wir hier (in Japan) sind, haben geglaubt, wir seien es, die Gott einige Dienste erweisen, weil wir in diese Länder kommen, um den heiligen Glauben zu verkünden. Doch in seiner Güte lässt uns der Herr erkennen und zuinnerst erfühlen, dass Er es ist, der uns eine Gnade erweist: die unermessliche Gunst, uns nach Japan zu rufen und uns frei zu machen von dem zähen Sichanklammern an die Geschöpfe, die uns hindern würden, immer tiefer an Gott zu glauben, auf ihn zu hoffen und ihm zu vertrauen.“ (Franz Xaver, Brief aus Japan an die Väter in Goa)

    „Ich werde Ihnen niemals beschreiben können, was ich den Japanern verdanke; denn unser Herr gab mir um ihretwillen eine tiefe Einsicht in die Abgründe meines Innern.“ (Franz Xaver, Brief an Ignatius von Loyola)



    Commune-Texte:

    Messformulare für Glaubensboten

    Schriftlesungen für Hirten der Kirche (Glaubensboten)

  • Andachten im Dezember 2020Datum01.12.2020 23:05
    Foren-Beitrag von Blasius im Thema Andachten im Dezember 2020

    Andacht am 2. Dezember:



    Das Thema im Dezember:

    Von der Gleichförmigkeit unseres Willens mit dem Willen Gottes

    "Nicht wie ich will, sondern wie du willst!" (Matthäus 26,39)



    "Der ist in großem Irrtum, der da meint, die Vereinigung mit Gott besteht in Entzückungen, Erhebungen und in geistigem Trost. Darin allein besteht sie, dass man nichts denkt, noch spricht, noch tut, außer was dem Willen Gottes gemäß ist. Diese Vereinigung ist vollkommen, wenn unser Wille von allen Dingen losgelöst ist, und so sehr an Gott hängt, dass er nur nach dem einzigen und reinen Wohlgefallen Gottes sich sehnt. Dies ist die wahrhafte und wesentliche Vereinigung, nach der mich glühend verlangt und um die ich den Herrn unablässig bitte." (Die heilige Theresia)

    Diese Heilige staunte fortwährend über die große Glückseligkeit, die dem Menschen gegeben ist, mit seinem Schöpfer sich vereinigen zu können, und über das wahrhafte Verlangen dieses großen Gottes, uns mit Ihm vereint zu sehen.

    Der heilige Franziskus von Sales konnte sich nicht erwehren, die vollkommene Gleichförmigkeit des heiligen Johannes, des Täufers, mit dem Willen Gottes, beständig zu bewundern. "25 Jahre blieb der heilige Vorläufer in der Wüste," spricht dieser große Bischof; "und Gott allein kannte die unsagbare Liebe, die er zum göttlichen Erlöser trug, seit er im Mutterleib geheiligt war; sowie auch seine brennende Sehnsucht, seiner Gegenwart sich zu erfreuen; - und nichtsdestoweniger blieb er seiner Bestimmung, den Willen des Herrn zu tun, so getreu, dass er die Wüste, wohin Gott ihn berufen hatte, nur ein einziges Mal verließ, Ihn zu sehen; und auch dann reihte er, nachdem er Ihn getauft hatte, sich nicht an sein Gefolge, sondern fuhr fort, das Amt auszuüben, das ihm anvertraut worden war. Was aber heißt dies anders, als sein Gemüt frei von allem erhalten und Gott selbst anhangen, um seinen Willen zu tun! Dies Beispiel reißt mich zum Erstaunen hin und erdrückt mich durch seine Größe."



    Immer, Herr, will ich meine Blicke auf Dein Wohlgefallen heften, Deiner Liebe mich gleichförmig zu bilden. Nichts ist mir angenehmer als Deinen heiligen Willen zu erfüllen. Amen.

    https://www.marianisches.de/heilige-des-tages/

  • Andachten im Dezember 2020Datum01.12.2020 14:03
    Thema von Blasius im Forum Ausdauer im Gebet

    Das Thema im Dezember:

    Von der Gleichförmigkeit unseres Willens mit dem Willen Gottes

    "Nicht wie ich will, sondern wie du willst!" (Matthäus 26,39)


    "Das Ziel aller Tugenden ergeht dahin, uns zu dem Besitz der Vereinigung mit Gott zu führen, von der unsere ganze Glückseligkeit in dieser Welt abhängt. Worin besteht aber eigentlich diese Vereinigung? - In einer so vollkommenen Gleichförmigkeit unseres Willens mit dem göttlichen Willen, dass unser Wille mit dem Seinen nie im Widerspruch steht; dass wir immer lieben, was Ihm gefällt, und dass uns alles missfällt, was Ihm missfällt." (Der heilige Johannes vom Kreuz)

    Der heilige Bernard spricht von der allerseligsten Jungfrau: "Alle ihre Blicke waren unablässig auf Gottes Wohlgefallen gerichtet; und immer richtete sie sich mit großer Schnelligkeit und Liebe nach ihm. Nehmen wir sie zu unserem Vorbild."

    Als einst die heilige Theresia einem ihrer Beichtväter von dem Stand ihrer Seele Rechenschaft ablegte, sprach sie zu ihm: "Es scheint mir, mein Willen ist dem Willen Gottes dergestalt gleich gestimmt, dass mir, was Er in ihr wirkt, genau das ist, was für sie am Geeignetsten ist. Alles, was mir widerfährt, ist mir wie eine liebliche Speise, die Gott selbst mir bereitet hat. Nichts kann ich anderes wünschen; und dies ist auch der Grund, warum mir nie etwas bitter oder hart vorkommt." - Einst als eine ihrer Nonnen in ihrer Gegenwart sich anklagte, sie habe sich nicht nach dem Willen Gottes gerichtet, sah sie so klar, wie schön, wie gerecht, wie heilsam und notwendig es ist, zu wollen was Gott will, und nur dies zu wollen, dass sie einige Zeit unbeweglich vor Erstaunen blieb. Unbegreiflich war es ihr, wie ein Geschöpf, dass vor Gott nur ein verächtliches Nichts ist, den heiligen und liebevollen Willen seines Schöpfers nicht lieben kann.
    Nichts, mein Gott, verlange ich sehnsüchtiger, als durch vollkommene Gleichförmigkeit meines Willens mit dem Deinigen Dir innig vereint zu werden. Verleihe mir, immerdar zu lieben was Du liebst und zu verwerfen was Dir missfällt. Amen.

    https://www.marianisches.de/heilige-des-tages/

  • Gebete - Sprüche - Weisheiten Datum01.12.2020 09:01
    Foren-Beitrag von Blasius im Thema Gebete - Sprüche - Weisheiten

    TAGESGEBET

    Herr und Gott,

    in unserer Bedrängnis rufen wir zu dir,

    erhöre die Bitten deines Volkes.

    Bewahre uns vor aller Ansteckung des Bösen

    und tröste uns durch die Ankunft deines Sohnes,

    unseres Herrn Jesus Christus,

    der in der Einheit des Heiligen Geistes

    mit dir lebt und herrscht in alle Ewigkeit


    https://www.erzabtei-beuron.de/schott/sc...%2FDienstag.htm

  • Advent 2020Datum30.11.2020 13:51
    Foren-Beitrag von Blasius im Thema Advent 2020

    Gottgesandter, Zeuge, Stimme in der Wüste und Vorläufer


    Die Titel des Johannes



    Im vergangenen Jahr haben wir miterlebt, wie wichtig für bestimmte Menschen Titel / Namen sind, nicht zuletzt für Politiker. Dabei scheinen auch unlautere Mittel recht, um sie führen zu können. Wichtig ist, dass einem andere, z.B. eine Universität, diesen Titel verleiht. Doch im Grunde läuft es auf eine Selbsternennung hinaus.

    Im Johannesevangelium fällt auf, wie Johannes der Täufer über Titel den Hörern und Lesern nahe gebracht wird. Bemerkenswert ist, wie er mit diesen Zuerkennungen umgeht, wie er sie selbst benutzt, stehen lässt und ablehnt.

    Im Prolog des Johannesevangeliums wird Johannes eingeführt als "ein Mensch, der von Gott gesandt war", also als ein Gottgesandter. Damit wird er in eine Reihe gestellt mit den Menschen des Alten Bundes, die Gottes Geist und Gottes Wort empfangen haben, um es weiter zu sagen, sei es gelegen oder ungelegen. Nicht wenige von ihnen haben sich vergeblich gegen diesen Auftrag Gottes gewehrt.

    "Er kam als Zeuge." Damit kam er nicht im eigenen Namen, sondern ließ sich in Dienst nehmen für einen anderen, den er Licht nennt, der nach ihm kommt, der größer ist als er, dem er nicht die Schuhe aufzuschnüren wert ist.

    Entsprechend weist er alle Titel zurück, die andere ihm anbieten: Ich bin nicht der Messias, ich bin nicht Elia, ich bin nicht der Prophet. Verständlich, dass die Priester und Leviten, die von Jerusalem zu ihm gesandt waren ungehalten weiter fragen: "Wer bist du? Wir müssen denen, die uns gesandt haben, Auskunft geben. Was sagst du über dich selbst?" Sie setzen ihm gleichsam die Pistole auf die Brust.

    Bescheidenes Selbstzeugnis
    Sein Selbstzeugnis fällt bescheiden aus: "Ich bin die Stimme, die in der Wüste ruft: Ebnet den Weg für den Herrn!", also Stimme in der Wüste. Das lässt die kritischen Pharisäer an seiner Kompetenz zweifeln: Wenn er nicht Messias, Elija oder der Prophet ist, dann ist er nicht berechtigt zu taufen. Doch Johannes lässt sich nicht beirren. Er bleibt sich und seiner Linie treu und betont die Vorläufigkeit seiner Taufe mit Wasser. Jeder Gottesdienstbesucher erinnert sich, dass das Markusevangelium schreibt: "Ich habe euch nur mit Wasser getauft, er aber wird euch mit dem Heiligen Geist taufen." (Mk 1,8). Auf diesen noch Unbekannten weist Johannes hin: "Mitten unter euch steht der, den ihr nicht kennt und der nach mit kommt". Vorläufer wird Johannes deshalb auch genannt.

    So bleiben diese vier Titel. Zunächst Gottgesandter und Zeuge. Sie stehen im feierlichen Prolog des Johannesevangeliums. Sie sind Titel, die der Verfasser des Evangeliums ihm gibt. Stimme in der Wüste und Vorläufer sind seine Selbstbezeichnungen. Gemeinsam ist allen Titeln, dass sie - typisch für den Advent - auf einen Größeren hinweisen, auf Jesus Christus, den menschgewordenen Sohn Gottes. Auf ihn weist der Täufer mit göttlicher Autorität hin wie schon vor ihm der Prophet Jesaja. Sein Zeugnis beschränkt sich nicht auf seine Botschaft, sein Auftreten und die Wassertaufe zur Vergebung der Sünden. Sie schließt sein Lebens- und Blutzeugnis mit ein, als er der Wahrheit Zeugnis gibt und den Lebenswandel des Königs Herodes anprangert.

    Die Stimme in der Wüste mahnt bis in unsere Zeit mit Worten des Propheten Jesaja: "Ebnet den Weg für den Herrn!" Als Vorläufer ist er diesen Weg selbst voraus gegangen. Deshalb sagt Jesus über ihn im Matthäusevangelium: "Amen, das sage ich euch: Unter allen Menschen hat es keinen größeren gegeben als Johannes den Täufer" (Mt 11,11). Jesus schränkt dann allerdings ein: "doch der Kleinste im Himmelreich ist größer als er" (ebd.). Damit betont auch Jesus die Vorläufigkeit des Johannes und bringt uns, seine Jünger, ins Spiel.

    Johannes der Täufer, die Adventsgestalt, bleibt an der Schwelle von Altem zum Neuen Bund.

    Dank an Ulrich Behlau

    Liebe Grüße Blasius

  • Gebete - Sprüche - Weisheiten Datum30.11.2020 13:30
    Foren-Beitrag von Blasius im Thema Gebete - Sprüche - Weisheiten

    Zu Gott um die Fürbitte des heiligen Andreas

    Demütigst bitten wir dich, o Gott, dass der heilige Apostel Andreas, der deiner Kirche als Prediger und Hirt vorgestanden hat, für uns bei dir fürzusprechen nie aufhöre, durch Jesus Christus, unseren Herrn. Amen.

    Kirchengebet

    Herr, wir flehen in Demut deine Majestät an: wie der heilige Apostel Andreas deiner Kirche einst Lehrer und Leiter war, so sei er nun immerdar unser Fürsprecher bei dir. Durch unsern Herrn Jesus Christus, deinen Sohn, der mit dir lebt und herrscht in der Einheit eben dieses Heiligen Geistes, Gott von Ewigkeit zu Ewigkeit. Amen.

    https://www.marianisches.de

    ZU: 30. November Der heilige Andreas, Apostel und Martyrer zu Paträ, + 62 ? -

  • Thema von Blasius im Forum Unsere Fürsprecher




    Im Mittelpunkt des Kirchenjahres steht die Erinnerung an das Erlösungsopfer Christi, die Erinnerung an jenes Opfer, das sich in unblutiger Weise bei der Heiligen Messe wiederholt. Überaus sinnvoll ist es daher, dass sich heute an der Wende des Kirchenjahres wiederum hoheitsvoll vor unserem Blick ein Kreuz erhebt, jenes Kreuz, an dem der heilige Apostel Andreas in ehrenvoller Angleichung an den Tod unseres Herrn und Meisters den Martertod erlitt.



    Andreas, Sohn des Jonas und Bruder des Simon Petrus, ein Fischer aus Kapharnaum, wurde am Wasser groß, und dem See galt von früh an seine Liebe. Zu rudern und zu segeln, zu fischen und zu fangen und im Sturm kraftvoll zu bestehen, das war des Jungen Lebenselement. Stark wurde er dabei und arbeitstüchtig und mutig, ganz das, was sein Name besagt, denn Andreas heißt auf Deutsch schlichtweg „der Mann“. Was ist es doch eine Lust, wenn sich ein Junge schon als Mann fühlt und sich als Mann bewährt! So war es bei Andreas. Bei harter Arbeit galt er bereits als Mann, als er noch ein Junge war.



    Es war eine gärende Zeit, als der junge Mann Andreas am See Genezareth das Fischerhandwerk betrieb. Die heidnischen Römer herrschten im Land, und silbern glänzten ihre Siegeszeichen in den Städten und Dörfern und an allen Straßen. Tief krallte der römische Adler die scharfen Fänge ins Fleisch und in die Seele des unterjochten Volkes. Damals erreichte die Messiashoffnung in Israel den Höhepunkt. Nur vom Messias sprach man mehr, und in allen Häusern und Hütten, in allen Zelten, auf allen Wegen und an allen Lagerfeuern erklang in unvorstellbarer Sehnsucht das Lied: „Tauet, Himmel, den Gerechten! Wolken, regnet ich herab!“



    Da erhob sich am Ufer des Jordan ein Prophet. Johannes war sein Name. Die Leute meinten, dass er der Messias sei, aber er war es nicht, denn er war nur der Bote, der vor dem Messias herging und ihm den Weg bereitete. Johannes war nur die Stimme des Rufenden in der Wüste, und einer der ersten, der den Ruf vernahm und annahm, war der Fischer Andreas vom See Genezareth. Andreas wurde des Täufers Jünger, Schüler und Diener, tat wie dieser, fastete und büßte und harrte und wartete auf den, der da kommen sollte, und unter der Predigt des Vorläufers entzündeten sich in seinem Herzen die Adventskerzen, eine nach der anderen, und bald brannten alle vier Adventskerzen zugleich, als der Prophet am Jordan die Worte sprach: „Mitten unter euch steht einer, den ihr nicht kennt. Dieser ist es, der nach mir kommen wird, obgleich er vor mir gewesen ist. Ich bin nicht würdig, ihm die Schuhriemen aufzulösen.“



    So sprach Johannes, der Vorläufer des Herrn, und es war die Zeit erfüllt. Hier endlich schaltet sich das heutige Festevangelium ein:



    In jener Zeit stand Johannes da mit zweien seiner Jünger. Als er Jesus vorübergehen sah, sprach er: „Seht, das Lamm Gottes!“ Die zwei Jünger hörten ihn so sprechen und folgten Jesus. Da wandte sich Jesus um, und da er sah, dass sie ihm folgten, fragte er sie: „Was sucht ihr?“ Sie antworteten ihm: „Meister, wo wohnst du?“ Er sprach zu ihnen: „Kommt und seht!“ Sie gingen mit ihm und sahen, wo er wohnte, und sie blieben jenen Tag bei ihm. Es war um die zehnte Stunde. Einer von den beiden, die dies von Johannes gehört hatten und Jesus gefolgt waren, war Andreas, der Bruder des Simon Petrus.



    So weit das Evangelium. Andreas ist also der Erstgenannte von den heiligen Zwölf, und mit dem anderen, dessen Namen verschwiegen wird, gehört Andreas auch zu den Zuerstberufenen der Apostel. Es war aber der andere der heilige Evangelist Johannes. Was Andreas und Johannes an jenem Tag, den sie beim Heiland verbringen durften, erlebt haben, darüber ist nichts aufgeschrieben. Es ist jedoch leicht, sich vorzustellen, dass das Erlebnis der beiden überaus beglückend gewesen sein muss. Sicher ist es auf alle Fälle, dass Andreas seitdem mit Leib und Seele und mit allen Fasern des Herzens dem Herrn verbunden war, denn wer einmal den lieben Heiland kennengelernt und seine Milde und Güte an sich erfahren hat, der ist ihm bis in den Tod für immer und ewig in heiliger Freundesliebe verfallen.



    So war es bei Andreas. Drei Jahre folgte er mit den anderen Aposteln dem Heiland auf allen Wegen, und nach der Himmelfahrt Jesu verkündete er die Frohbotschaft im heutigen Südrussland, auf dem Balkan und in Griechenland, bis er, der Erstberufene von den heiligen Zwölf, auch als einer der ersten am 30. November des Jahres 60 den Martertod erlitt. An einem schrägen Kreuz, das man seitdem das Andreaskreuz nennt, besiegelte er seine Heilandstreue mit dem eigenen Blut.



    Das Kreuz des heiligen Andreas schließt also das vergangene Kirchenjahr und steht am Beginn des neuen, um uns daran zu erinnern, dass das Kreuz im Mittelpunkt unseres Glaubens steht. Niemand auch könnte wohl besser als Andreas den Advent einleiten, denn wie er mit dem Täufer harrte und wartete auf den, der da kommen sollte, so muss unsere Sehnsucht in den nächsten Wochen auf den lieben Heiland gerichtet sein, mit jedem Tag und mit jeder Adventskerze, die angezündet wird, mehr und mehr.



    O Heiland, reiß den Himmel auf!

    Herab, herab vom Himmel lauf!

    Reiß ab vom Himmel Tür und Tor!

    Reiß ab, wo Schloss und Riegel vor!


    https://www.marianisches.de/heilige-des-tages/


    SIHE AUCH: Hl. Andreas Apostel

    Liebe Grüße am 1.Adventssonntag, Blasius

  • Thema von Blasius im Forum Unsere Fürsprecher



    Der heilige Stephanus, mit dem Beinamen der Jüngere, einer der vorzüglichsten Märtyrer, die unter der Verfolgung der Bilderstürmer ihr Blut für den katholischen Glauben vergossen haben, wurde zur Zeit des Kaisers Anastasius, im Jahr 714, zu Konstantinopel geboren. Seine wohlbemittelten und sehr frommen Eltern gaben ihm eine sehr gottesfürchtige Erziehung. Er wurde von Jugend auf sorgfältig in der Lehre unseres heiligen Glaubens unterwiesen und früh mit den heiligen Schriften, so wie besonders auch mit den Schriften des heiligen Chrysostomus bekannt gemacht, und durch ihre Lesung nicht nur in der wahren Glaubenslehre befestigt, sondern auch gleicherweise zu einem gottseligen Leben ermuntert. Ungefähr in seinem 16. Lebensjahr übergaben ihn seine Eltern der Leitung eines frommen Einsiedlers auf dem nicht weit entfernten Berg St. Aurenzius, Johannes mit Namen, der dort der Vorsteher vieler Einsiedler war, die in kleinen, auf dem Berg zerstreuten Zellen wohnten, und zusammen eine klösterliche Gemeinde bildete. Stephanus wurde von Johannes bald in diese Anzahl aufgenommen, und sein besonders geliebter Jünger. Er übte sich streng in innerlicher und äußerlicher Abtötung, ging zwar, da indessen sein Vater starb, wieder auf einige Zeit nach Konstantinopel, verkaufte aber dort seine Güter, teilte das Erlöste unter die Armen, versorgte seine Mutter und eine Schwester in ein Kloster nach Pythinien, und kehrte dann wieder zu seinem lieben Lehrmeister Johannes in die Einsamkeit zurück. Nachdem aber auch dieser, gleichsam in seinen Armen verschieden war, ihm vorhin noch die Drangsale der Bilderstürmer vorhergesagt hatte, wurde Stephanus, jetzt beiläufig 30 Jahre alt, von den Einsiedlern zum neuen Vorsteher erwählt. Er versah sein Amt auf eine Weise, dass er seinen Untergebenen vorzüglich durch das Beispiel eigener Gottseligkeit voranleuchtete. Er wohnte, wie sein Vorgänger, auf dem Gipfel des Berges in einer engen Zelle, bedeckt mit einem Schafsfell, mit einem Bußgürtel umwunden, teilte seine Zeit zwischen Gebet, frommen Übungen und Handarbeit mit Bücherabschreiben und Netzemachen, und erwarb sich nicht nur seinen dürftigen Unterhalt, sondern auch noch etwas zur Unterstützung anderer. Als sich aber in der Folge die Menge seiner Jünger bedeutend vermehrte, übergab er in der Demut seines Herzens sein Vorsteheramt einem gottesfürchtigen Mann, Marinus mit Namen, und verfügte sich in eine entlegene Zelle, die nicht einmal ein Dach hatte. Seinen Jüngern, die ihn über seine strenge Lebensweise befragten, gab er zur Antwort: „Meine Kinder, glaubt mir, der Weg zum Himmel ist schmal, und eng die Tür“, und da sie ihm wenigstens ein Obdach machen wollten, lehnte er es mit den Worten ab: „Es ist mein Trost, allezeit den Himmel zu sehen.“



    Um diese Zeit brach aufs Neue eine heftige Verfolgung gegen die Katholiken aus, wegen der Verehrung der heiligen Bilder. Der bilderstürmerische Kaiser Konstantin Kopronymus hatte ein unrechtmäßiges Konzilium von den Bischöfen seiner Partei versammeln lassen, um die Verehrung der Bilder zu verdammen, und bemühte sich auf allerlei Art, und selbst auf die grausamste Weise, den falschen Beschluss des Kaisers durchzusetzen. Da der heilige Stephanus bei den Mönchen und Einsiedlern in großem Ansehen stand, und diesen, da sie ihn darüber nach Rat fragten, anriet, in die Wüste zu entweichen, um dem Ungewitter zu entgehen, so versuchte der Kaiser auch ihn auf seine Seite zu bringen. Er schickte einen vornehmen Mann zu ihm, um ihn zur Annahme dessen, was das falsche Konzilium beschlossen hatte, zu bewegen, und ließ ihm zum Zeichen seiner Hochachtung und Freundschaft Datteln und Feigen überreichen. Allein Stephanus erwiderte herzhaft: „Ich kann die Entscheidung des unrechtmäßigen Konziliums nicht unterschreiben. Ich will mir den Fluch des Propheten nicht zuziehen, und süß nennen, was bitter ist. - - Das Öl des Sünders soll mein Haupt nicht fett machen; hätte ich auch nur noch so viel Blut, als ich in meine hohle Hand fassen kann, so will ich es für die Verehrung der Bilder vergießen.“



    Der Kaiser ergrimmte über diese Antwort und ließ den Heiligen durch hingesendete Soldaten aus seiner Zelle reißen und in ein Kloster unten am Berg gefangen setzen, wo er mit anderen zugleich mit ihm Verhafteten sechs Tage lang ohne Speise, am siebenten aber wieder frei gelassen wurde, weil der Kaiser eben jetzt gegen die Bulgaren zu Felde ziehen musste. Stephanus kehrte in seine Zelle zurück. Seine Heiligkeit gebot auch den Soldaten Ehrfurcht, sie empfahlen sich beim Abschied seinem Gebet.



    Indessen schien man entschlossen, alle Mittel anzuwenden, um unseren, für den wahren Glauben so wichtigen, bei dem Volk höchst angesehenen Heiligen in bösen Ruf zu bringen und eine scheinbare Ursache zu seinem Tod zu finden. Man bestach eine Sklavin, ihn eines schändlichen Umgangs mit einer vornehmen, gottseligen Witwe anzuklagen. Diese Witwe wurde grausam gegeißelt, um sie zum Geständnis des angeblichen Verbrechens zu zwingen, und da sie dessen ungeachtet hoch beteuerte, dass sie unschuldig und Stephanus ein Heiliger sei, sperrte man sie in ein Kloster, wo sie bald darauf starb. Hierauf beredete der Kaiser, der verboten hatte, Novizen in die Klöster aufzunehmen, einen jungen Menschen aus seinen Vertrauten, durch eine niederträchtige, höchst unwürdige Betrügerei bei dem heiligen Abt um das Ordenskleid anzuhalten. Der Betrüger, der seine Rolle unvergleichlich gut zu spielen wusste, gab sich für einen verfolgten Menschen aus, dessen Heil in größter Gefahr wäre, und sagte zu dem Diener Gottes, er würde dem höchsten Richter für seine Seele Rechenschaft geben müssen, wenn er ihm den Zufluchtsort sich zu retten, verweigerte. Der heilige Stephanus, der die Kunst zu betrügen nicht verstand, ließ sich durch das verstellte Flehen des Heuchlers betrügen, und nahm ihn schließlich an. Aber bald nach seiner Aufnahme entwich er verabredeter Weise mit dem Ordenskleid zum Kaiser. Dieser machte nun Gebrauch von dem Betrug; Er führte den vermeinten Mönch ins Amphitheater, beklagte sich beim Volk über den Ungehorsam gegen sein Verbot, ja über die Verwegenheit sogar seine treuen Dienstleute zu entführen, wessen sich Stephanus schuldig gemacht habe. Diese Beschuldigung verfehlte nicht ihren Zweck. Der Pöbel wurde aufgebracht, dass er das Ordenskleid des Betrügers in Stücke zerriss und mit Füßen trat. Indessen schickte der Kaiser auf den Berg St. Aurenzius eine Schar Bewaffneter, die die Mönche und Einsiedler verjagten, die Gebäude und die Kirche plünderten, anzündeten und bis auf den Grund zerstörten. Den heiligen Stephanus aber rissen sie aus seiner Zelle, schlugen, verhöhnten, bespuckten und misshandelten ihn vielfach auf unmenschliche Weise. Darauf wurde er unweit von Konstantinopel in ein Kloster eingesperrt und mehrere Bischöfe von der bilderstürmerischen Partei nebst anderen Beamten zu ihm hingesendet, um ihn zu verhören und eines andern zu bereden. Stephanus antwortete ihnen aber auf alles, was sie vorbrachten, mit solcher Weisheit und mit solchem Mut, dass sie beschämt dem Kaiser die Antwort zurückbrachten: „Herr, wir sind überwunden. Man kann der Wissenschaft und den Gründen dieses Mannes nicht widerstehen. Überdies verachtet er Drohung und Tod.“ Hierauf verbannte der Kaiser ihn ins Elend und bestimmte zu dessen Verbannungsort die Insel Prokones am Hellespont. Vor seiner Abreise dahin heilte der heilige Stephan noch den von den Ärzten aufgegebenen Obern des Klosters. An seinem Verbannungsort wählte er sich eine entlegene Höhle zu seinem Aufenthalt und nährte sich von Kräutern. Bald versammelten sich auch seine vertriebenen Jünger wieder um ihn her und bildeten bei ihm eine neue klösterliche Gemeinde, wo ihn auch seine Mutter und Schwester besuchten. Der Diener Gottes übte sich immer mehr in außerordentlicher Strenge, wirkte viele Wunder, gab der Wahrheit Zeugnis, und erklärte sich bei allen Gelegenheiten für die Verehrung der heiligen Bilder. Daher ließ ihn der Kaiser nach zwei Jahren wieder eilfertig zurück berufen, zu Konstantinopel mit Banden und Eisen geschlossen in einen schon mit sehr vielen Mönchen angefüllten Kerker werfen und nach einigen Tagen vor sich führen, wo er mit Unwillen zu ihm sprach: „Tritt man denn Jesus mit Füßen, wenn man die Bilder mit Füßen tritt? Warum hältst du uns denn für Ketzer?“ Anstatt der Antwort nahm der Heilige eine Münze mit dem Bild des Kaisers und fragte die Umstehenden: „Was verdiente wohl der, der dies Bildnis des Kaisers mit Füßen treten würde?“ – „Die härteste Züchtigung!“ riefen sie. „O Blinde“, sagte darauf der Heilige, „wer das Bild eines irdischen Fürsten entehrt, ist strafwürdig; und der soll nicht strafwürdig sein, der das Bild des himmlischen Königs ins Feuer wirft?“ – Obgleich man hierauf nichts zu antworten vermochte, so wurde doch sein Tod beschlossen; er sollte enthauptet werden. Aber gleich darauf befahl der Kaiser, ihn zu Tode zu geißeln. Da aber denen, die dazu den Auftrag hatten, der Mut fehlte, diese grausame Tat ganz zu vollziehen, und der Kaiser hörte, dass Stephanus noch lebe, sprach er wütend: „Kann ich denn diesen Mönch nicht los werden?“ Hierauf liefen einige zum Kerker, schleppten den Heiligen mit Stricken an den Füssen durch die Gassen der Stadt, schlugen ihn und warfen mit Steinen auf ihn. Als der Heilige bei der Kirche des heiligen Theodorus sein Haupt aus Ehrfurcht neigte, rief einer: „Sehet, er will noch ein Martyrer werden“, und schlug ihm mit einem Stück Holz das Hirn ein. Und so gab er, als ein Opfer und Blutzeuge für die katholische Wahrheit, seinen Geist in die Hände des Heiligen aller Heiligen den 28. November um das Jahr des Herrn 768.



    Später hat das Konzil von Trient hat für die katholische Kirche genau bestimmt: „Die Bildnisse Christi, der Gottesmutter Maria und anderer Heiligen soll man vorzugsweise in den Kirchen haben und beibehalten, ihnen die gebührende Ehre und Ehrerbietung erweisen. Nicht als glaube man, es wohne in ihnen die Gottheit, oder eine Kraft, weshalb sie verehrt werden sollen, oder als solle man etwas von ihnen erbitten, oder sein Vertrauen auf die Bildnisse heften, wie es sonst bei den Heiden geschah, die auf die Götzen ihre Hoffnung setzten, sondern weil die Ehre, die ihnen erwiesen wird, auf die Urbilder, die sie vorstellen, zurückfällt, so dass wir durch die Bildnisse, die wir küssen und vor denen wir unser Haupt entblößen und uns niederwerfen, Christus anbeten, und die Heiligen, die sie vorstellen, verehren.



    Durch die Geschichten der Geheimnisse unserer Erlösung, die man durch Gemälde oder andere Vorstellungen ausdrückt, wird das Volk unterrichtet in den Glaubensartikeln, zu deren Erbauung und beständiger Ausübung wir verpflichtet sind. Dann entspringen aus allen Heiligenbildern große Früchte, nicht nur weil das Volk an die Wohltaten und Gunstbezeigungen, die ihm von Christus erteilt werden, erinnert wird, sondern auch weil die göttlichen Wunder durch die Heiligen und heilsamen Beispiele den Augen der Gläubigen vorgestellt werden, auf dass sie für dieselben Gott danken, nach dem Beispiel der Heiligen ihr Leben und ihre Sitten einrichten und zur Anbetung und Liebe Gottes und Übung der Frömmigkeit angefeuert werden.“


    https://www.marianisches.de/heilige-des-tages/


    Liebe Grüße, Blasius

  • Gebete am 27. NovemberDatum27.11.2020 17:06
    Thema von Blasius im Forum Weitere Gebete



    Allzeit jungfräuliche Mutter, Königin des Himmels und der Erde, die du sitzt über den Seraphim im Glanz der allerheiligsten Dreifaltigkeit, ich bitte dich, erwirke mir von deinem geliebten Sohn die Vollendung aller Tugenden samt aller Erbarmung und Tröstung, allem Rat und Beistand, allem Segen und Frieden, aller Wohlfahrt und Freude. Erlange mir vor allem die Gnadenfülle des Heiligen Geistes, auf dass er mich in allem führe und unterweise, meine Seele behüte, meinen Leib beschirme, meinen Geist aufrichte, meine Sitten bilde, und heilige, und zuletzt mir ein seliges Ende gnädig erteile. Amen.



    Zu Gott auf die Fürbitte der heiligen Barlaam und Josaphat



    Verleihe, o Herr, durch die Fürbitte der heiligen Barlaam und Josaphat, dass wir aus ihren Beispielen lernen, die Wohltat unseres Glaubens zu schätzen, die Welt zu fliehen, das Zeitliche zu verachten, und Gott und das Ewige allein zu suchen. Amen.



    Zu Gott auf die Fürbitte des heiligen Virgilius




    Wir bitten dich, o Gott, verleihe uns auf die Fürbitte des heiligen Virgilius die Gnade, bei all unserem Tun und Lassen auf deine Ehre zu sehen, durch Jesus Christus, unseren Herrn. Amen.



    Andenken an die seligste Jungfrau




    Nach dem moskowitischen Kalender und der Fasttagordnung wurde am 27. November ein Danksagungsfest gehalten, wegen der besonderen Hilfe, mit der die Moskowiter zu Novgorod vor Zeiten gegen die auf sie mit stürmischer Wut einfallenden Skythen beglückt wurden, indem der Bischof ein kleines Mutter-Gottes-Bild, das zu Czera in Litauen wegen verschiedener Wunder berühmt war, an die Stadtmauern heftete, bei dessen Anblick die Feinde so geblendet und in solche Furcht gesetzt wurden, dass sie nach einer erlittenen bedeutenden Niederlage die Flucht ergriffen


    Liebe Grüße, Blasius

  • Thema von Blasius im Forum Unsere Fürsprecher




    Virgilius entstammte einer angesehenen Familie in Irland. Als Jugendlicher widmete er sich mit rastlosem Eifer den Wissenschaften, unterließ jedoch nicht, seine Seele mit den herrlichsten Tugenden zu schmücken. Bald glänzte er unter den gelehrtesten und frömmsten Männern seines Vaterlandes als bewundertes Vorbild. Zum Priester geweiht, zog ihn eine flammende Sehnsucht zu den heiligen Stätten Palästinas und zum Mittelpunkt des kirchlichen Lebens, in das ewige Rom. Auf Golgatha und am Grab der heiligen Apostelfürsten wollte er glühende Begeisterung für einen Entschluss schöpfen, sein Leben der Verkündigung des Evangeliums unter heidnischen Völkern zu weihen. In Begleitung von Lullus, Alto und mehreren anderen frommen und gelehrten Männern trat er seine Pilgerreise an, fand am Hof des fränkischen Reichshofmeisters Pipin die gastlichste Aufnahme und wurde wegen seiner Gelehrsamkeit dort zwei Jahre aufgehalten. In den gelehrten Gesprächen, die Pipin sehr liebte, stellte Virgilius die damals unerhörte Behauptung auf, die Erde sei nicht eine flache Scheibe, wie man noch allgemein glaubte, sondern eine Kugel, die ringsum von Menschen bewohnt werde, eine Behauptung, sie 700 Jahre später die Entdeckung Amerikas durch Christoph Columbus zur Gewissheit erhob. Seine Zuhörer verstanden ihn nicht, einige verdächtigten ihn gar als Ketzer beim Papst. Virgilius verteidigte seine Ansicht vor dem Papst so einleuchtend, dass dieser ihn in Ehren entließ.



    Damals lebte am fränkischen Hof als Gefangener der bayerische Herzog Odilo. Virgilius bot all sein Ansehen bei Pipin auf, um dem Herzog eine gute Behandlung und wahrscheinlich auch die Freiheit zu verschaffen. Als in der Folge Virgilius nach Bayern kam, nahm ihn Odilo sehr wohlwollend auf und übertrug ihm die Abtei St. Peter und das Bistum Salzburg im Jahr 745. Der demütige Diener Gottes weigerte sich indes, die bischöfliche Würde anzunehmen, er begnügte sich mit der Abtei und ließ die bischöflichen Amtsverrichtungen durch seinen Landsmann, den Chorbischof Dobda, vornehmen. Die Beschwerden der Verwaltung des Bistums trug er freudig und eifrig zum Segen des Volkes.



    Erst nach 22 Jahren ließ er sich durch die dringenden Bitten der umliegenden Bischöfe und des gläubigen Volkes bewegen, sich zum Bischof weihen zu lassen. Seine erste bischöfliche Verrichtung war die Einweihung der später so berühmt gewordenen Muttergotteskirche zu Altötting, die Graf Günther von Chiemgau hatte erbauen lassen. Im Jahr 767 begann er den Bau einer prächtigen Domkirche mit vier Türmen, leitete selbst den Bau und ermunterte die Hunderte von Arbeitern zum Fleiß. An jedem Samstag ließ er ein Gefäß mit Geld hinstellen, aus dem jeder Handwerker seinen Lohn nahm, aber, wunderbar! keiner konnte mehr daraus entnehmen, als ihm zukam. Im Jahr 773 weihte der Heilige das herrliche Gotteshaus, das als ein Wunder der Baukunst angestaunt wurde, unter großen Feierlichkeiten ein und ließ die Gebeine des heiligen Rupert und zweier seiner Schüler von der Klosterkirche St. Peter in das neue Münster übertragen, wo sie noch jetzt ruhen. Zur Besorgung des Gottesdienstes stellte er zwölf Weltpriester an, damit die Mönche in St. Peter ungehinderter das Christentum verbreiten könnten.



    Nachdem Virgilius die Angelegenheiten seines Bistums geordnet hatte, drängte ihn die Liebe zum Heil der Seelen, sich mit allen Kräften dem Missionswerk zu weihen und den Heiden das Licht des Glaubens anzuzünden. Seinem Wunsch kam der Herzog Chitomar von Kärnten entgegen, der früher am bayerischen Hof die christliche Religion kennen gelernt hatte und nichts sehnlicher begehrte, als auch seinem Volk die Segnungen des Christentums zuzuwenden. Der heilige Virgilius schickte sich gerade selbst zu einer anderen Missionsreise an und sendete deswegen statt seiner den vortrefflichen Landbischof Modestus nebst mehreren anderen Priestern nach Kärnten mit der Vollmacht, nach Gutbefinden Kirchen zu bauen und Priester zu weihen. So wurde das schöne Kärntnerland für den Glauben gewonnen. Unterdessen zog Virgilius bis an die Grenzen von Ungarn, verkündete den Heiden das Evangelium, stärkte die Getauften im Glauben und bewog den bayerischen Herzog Thassilo, das Kloster Kremsmünster zu gründen und mit Benediktinern zu bevölkern, die noch heute segensreich für das ganze Salzkammergut wirken. Zwei seiner Mönche entdeckten die Heilquellen von Gastein, in denen schon so viele Kranke und Presshafte Genesung gefunden haben. Um den Wohlstand des Volkes zu fördern, ließ er die alten Erzgruben des Landes wieder ausbeuten. Eine blühende Schule errichtete er auf der Insel im Chiemsee und scheute keine Mühe, das zeitliche und geistige Wohlergehen seiner Untergebenen zu fördern.



    Am Abend seines tatenreichen Lebens unternahm der greise Bischof noch einmal eine Visitationsreise durch sein ausgedehntes Bistum und zeichnete seine Schritte mit Wohltun. Er hatte seinen Kräften zu viel zugetraut. Erschöpft und krank kehrte er heim. Als er die Stadt Salzburg von fern sah, rief er im Vorgefühl seines nahen Todes aus: „Dies ist meine Ruhe, hier will ich wohnen ewiglich!“ Vereint mit seinem göttlichen Erlöser in der letzten Wegzehrung, legte er sein todmüdes Haupt nieder und entschlief sanft am 27. November 784. Papst Gregor IX. versetzte ihn im Jahr 1233 unter die Zahl der Heiligen. Zu seinem wunderreichen Grab pilgern noch heute die dankbaren Bewohner des Salzburger Landes.

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    Liebe Grüße, Blasius

  • Thema von Blasius im Forum Unsere Fürsprecher



    Der heilige Petrus, Patriarch zu Alexandria und Märtyrer, den Eusebius die Zierde der Bischöfe und einen vortrefflichen Lehrer der christlichen Religion nennt, wurde im Jahr 300 auf den Stuhl der genannten Stadt erhoben und stand seiner Kirche zu einer Zeit vor, wo einerseits die heidnischen Kaiser blutige Gesetze zur Austilgung des Glaubens erließen, andererseits Irrlehren und Spaltungen unter der Herde Jesu selbst Verderben stifteten. Aber je größer die Gefahr war, desto mehr Eifer zeigte er für die Aufrechterhaltung der Kirchenzucht, desto sorgsamer hielt er Wache über die ihm anvertrauten Seelen. Es gab damals für die Bekenner nur die Wahl zwischen Tod und Abtrünnigkeit. Darum ermunterte der heilige Bischof die Seinigen, mit Gebet sich zu stärken, und flößte ihnen Trost und Mut ein. Und so ertrug weitaus die Mehrzahl der Christen zu Alexandria die Verfolgung mit Standhaftigkeit und erbebte nicht vor der Folter und dem Richtschwert. Schier größere Sorge noch, als die Wut der Heiden, machte dem frommen Patriarchen das große Ärgernis, das Meletius, der unwürdige Bischof von Lycopolis, gab, als er vom wahren Glauben abfiel und Urheber des nach ihm genannten Schisma wurde, das durch hundertundfünfzig Jahre den Frieden der Kirche störte. Der Abtrünnige konnte seinen Unfug zu jener Zeit ohne Störung ausüben, weil die rechtmäßigen Bischöfe von der heidnischen Obrigkeit vertrieben worden waren, und Petrus selbst in der Wüste Zuflucht gesucht hatte. Unter seinen Anhängern gewahrte man auch jenen Arius, der späterhin als das Haupt der Ketzer in der Kirchengeschichte zu einer so traurigen Berühmtheit gelangte. Der heilige Epiphanius erzählt uns, dass Petrus unter der Regierung des Kaisers Galerius Maximian des Glaubens halber eingekerkert, bald aber wieder in Freiheit gesetzt worden sei. Doch Maximin Daja erneuerte 311 die Christenverfolgung, und als er nach Alexandria kam, ließ er den Patriarchen ergreifen und ohne alle Gerichtsformen enthaupten. Mit ihm starben als Märtyrer viele Priester und Bischöfe.

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    Liebe Grüße, Blasius

  • Thema von Blasius im Forum Unsere Fürsprecher



    Katharina stammte aus königlichem Geschlecht und wurde im 4. Jahrhundert in der Gelehrtenstadt Alexandrien geboren. Reich war sie und schön; aber weit mehr als Reichtum und Schönheit schätzte sie die Wissenschaft. Tag und Nacht lernte sie und las viele Bücher. Auch wurde sie nicht müde, auf die gelehrten Reden weiser Männer zu lauschen, und über alles, was sie hörte, dachte sie nach. So kam es, dass sie mit der Zeit unvorstellbar klug wurde und auf alle Fragen, die man an sie richtete, eine gute Antwort wusste. Die Leute staunten über sie und vermochten es kaum zu begreifen, dass ein Mädchen so klug sein konnte.



    Was Katharina wusste, war allerdings nur irdische Wissenschaft, denn sie war eine Heidin, die von der himmlischen Weisheit noch nichts gehört hatte. Von einem Einsiedler wurde sie im wahren Glauben unterrichtet und zum Christentum bekehrt. Da erkannte sie, dass der heilige Apostel Paulus Recht hatte, als er schrieb, die Weisheit dieser Welt sei vor Gott nur Torheit. Ohne Unterlass las Katharina in den heiligen Schriften und wurde dadurch auch in den Wahrheiten der heiligen Religion so bewandert, dass sie sich schließlich nirgendwo besser auskannte als im Katechismus.



    Um jene Zeit brach in Alexandrien eine Christenverfolgung aus, und auch Katharina sollte gezwungen werden, vor einem Götzenbild im Tempel Weihrauch zu streuen. Sie tat es aber nicht, vielmehr setzte sie dem Kaiser, der zugegen war, mit klugen und tapferen Worten auseinander, dass der Götzendienst Lug und Trug sei.



    Der Kaiser erzürnte sich über die Rede, aber widerlegen konnte er sie auch nicht, und weil er sich selbst nicht mehr zu helfen wusste, ließ er die gelehrtesten Männer aus der Stadt, fünfzig an der Zahl, zusammenrufen und trug ihnen auf, die Weisheit des Christenmädchens zu besiegen.



    Anfangs hatte Katharina einen harten Stand, denn sie sah sich allein fünfzig Männern gegenüber, aber Gottes Weisheit sprach aus der klugen Jungfrau, und sie redete so hell und klar, so warm und überzeugend, dass nicht sie von den Gelehrten, sondern die Gelehrten von ihr besiegt wurden. Samt und sonders bekehrten sich die Männer zum Christentum.



    Da kannte des Kaisers Wut keine Grenzen mehr. Katharina wurde gegeißelt und in den Kerker geworfen. Zwölf Tage lang ließ man sie ohne Speise und Trank, aber ein Engel erschien und stärkte sie. Dann sollte Katharina zu ihrer Peinigung auf ein Rad gespannt werden, das mit krummen Messern versehen war. Doch kaum hatte sie das Marterwerkzeug berührt, da brachen die Speichen, und das Rad sprang auseinander. Schließlich wurde die heldenhafte Blutzeugin enthauptet, und als sie tot war, kamen Engel, nahmen den heiligen Leib, trugen ihn nach dem Berg Sinai und begruben ihn dort, wo einst Gott auf zwei steinernen Tafeln die wahre und einzige Weisheit der Zehn Gebote verkündet hat.



    Von dieser Zeit an wird die heilige Katharina als die Patronin der Gelehrten hoch geehrt, und das geschieht mit Recht, denn dadurch, dass sie sich in der wahren Religion gut auskannte, hat sie die höchste Weisheit gefunden, die es gibt. Die höchste Weisheit lernt man aus dem Katechismus.

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    Liebe Grüße, Blasius

  • Gebete am 25. NovemberDatum24.11.2020 23:03
    Thema von Blasius im Forum Weitere Gebete




    Zu Gott auf die Fürbitte der heiligen Katharina


    O Gott, der du die heilige Katharina zur Siegerin über die Weisheit und die Verfolgungen dieser Welt gemacht hast, verleihe uns auf ihre Fürbitte, dass wir die schädlichen Reize der Welt allzeit fliehen, durch Jesus Christus, unseren Herrn. Amen.


    Andenken an die seligste Jungfrau


    Bei Ribadeniera erzählt Equilinus, ein frommer Bischof, wie die heilige Katharina so frühzeitig zum christlichen Glauben gekommen ist. Es ist ihr nämlich als Kind die seligste Jungfrau mit dem Jesuskindlein im Traum erschienen, und Jesus hat von ihr, weil sie noch nicht getauft war, die Augen abgewendet. Dies hat die junge Katharina bewogen, sich im Glauben zu unterrichten und taufen zu lassen. Nach empfangener Taufe hat sie wieder die vorige Erscheinung gehabt, mit dem Unterschied, dass Jesus zu ihr ganz freundlich war, und ihr einen Ring an den Finger gesteckt hat.

    Allerheiligste Jungfrau, die du das Licht der Welt in deinem jungfräulichen Schoß getragen und viele Jahre immer vor Augen hattest, welche großen Dinge müssen dir dadurch klar geworden sein. Du erhieltest die hohe Einsicht des unsichtbaren und ewigen Lebens, um dagegen die sichtbaren und vergänglichen Güter dieser Welt gering zu schätzen und als leere Eitelkeit anzusehen. Gib mir, o huldvolle Jungfrau, dass auch ich, durch dieses Licht des Glaubens erleuchtet, nichts achte, wünsche und begehre, als Gott und was mich zu Gott führen kann. Amen.


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    Liebe Grüße, Blasius



  • Der Heilsplan Gottes für den Menschen

    Gott offenbart seinen „gnädigen Ratschluß“

    Liebe Leserinnen und Leser,


    22. November - Hl. Cäcilia

    Fest der hl. Cäcilia, Jungfrau und Martyrerin, † etwa 229/230 zu Rom

    Cäcilia war eine römische Jungfrau; sie stammte aus einem Adelsgeschlechte. Schon von Kindheit an wurde sie in der christlichen Lehre unterrichtet und weihte Gott ihre Jungfräulichkeit! Später wurde sie wider Willen Valerian zur Ehe gegeben. In der ersten Nacht nach ihrer Vermählung sprach sie zu ihm: Valerian, ich stehe unter dem Schutze eines Engels; dieser wacht über meine Jungfräulichkeit. Drum tu mir nichts an, was den Zorn Gottes wider dich erregen könnte! Auf diese Worte hin wagte es Valerian nicht, sie anzurühren. Ja, er erklärte sogar, er wolle an Christus glauben, wenn er diesen Engel sehen dürfe. Cäcilia erwiderte ihm, ohne Taufe sei das nicht möglich. Voll Verlangen, den Engel zu sehen, versprach er nun, sich taufen zu lassen. Auf Veranlassung Cäcilias ging er dann auch zu Papst Urban, der wegen der Verfolgung in den Grabkammern der Märtyrer an der Appischen Straße verborgen lebte, und ließ sich von ihm taufen.

    Darauf kam er wieder zu Cäcilia; er traf sie betend an und neben ihr sah er einen Engel, der ein himmlisches Licht ausstrahlte. Da staunte er, als er das sah. Sobald er sich von seinem Schrecken etwas erholt hatte, rief er seinen Bruder Tiburtius. Auch dieser ließ sich von Cäcilia im christlichen Glauben unterrichten und von Urban taufen. Da durfte auch er den Engel schauen, den sein Bruder gesehen hatte. Beide erlitten kurz danach unter dem Statthalter Almachius mutig das Martyrium. Bald darauf ließ dieser auch Cäcilia verhaften. Er fragte sie zunächst, wo das Geld des Tiburtius und Valerian sei.

    Cäcilia erwiderte ihm, das sei alles an die Armen ausgeteilt. Da wurde er so von Wut gepackt, daß er befahl, sie in ihr Haus zurückzuschaffen und in ihrem Bade zu verbrennen. Einen Tag und eine Nacht hielt sie darin aus, doch das Feuer berührte sie nicht einmal. Da wurde der Henker zu ihr hineingesandt, dieser schlug sie dreimal mit dem Beile, konnte ihr aber das Haupt nicht abschlagen und ließ sie halbtot liegen. Nach drei Tagen ging sie in den Himmel ein, geschmückt mit der Doppelkrone der Jungfräulichkeit und des Martyriums. Es war am 16. September zur Zeit des Kaisers Alexander. Ihr Leib wurde von Papst Urban selbst im Zömeterium des Kallistus beigesetzt. In ihrem Haus wurde eine Kirche eingerichtet und zu Ehren der heiligen Cäcilia geweiht. Von Papst Paschalis I. wurde ihr Leib, sowie die Leiber der Päpste Urban und Luzius, ferner die des Tiburtius, Valerian und Marimus von den Katakomben in die Stadt übertragen und in der genannten Kirche der heiligen Cäcilia beigesetzt.

    Kirchengebet

    Gott, Du erfreuest uns alljährlich durch die Festfeier Deiner hl. Jungfrau und Martyrin Cäcilia; laß uns dieser Heiligen, die wir durch unsern Gottesdienst ehren, auch durch einen vorbildlichen frommen Lebenswandel nachfolgen. Durch unsern Herrn.

    Quellen: Römisches Brevier 1950, Schott-Messbuch 1962



    Liebe Grüße, Blasius

  • Thema von Blasius im Forum Die allerseligste J...



    Das Fest »Mariä Opferung« (Gedenktag unserer lieben Frau in Jerusalem) ist ursprünglich als Gedenktag der in Jerusalem erfolgten Kirchweihe »Sancta Maria Nova« (21. November 543) entstanden und wurde bereits im 8. Jahrhundert als Mariengedenktag in Konstantinopel begangen. Im Jahr 1472 wurde es von Papst Sixtus IV. für die gesamte Kirche festgeschrieben. Der Name »Maria Opferung« bezieht sich auf Maria, die mit 3 Jahren von ihren Eltern in den Tempel zu Jerusalem gebracht wurde und dort unter Tempeljungfrauen erzogen wurde. Seit 1969 hat das Fest nur noch den Status eines Gedenktags.


    https://www.kathweb.de/lexikon-kirche-re....-november.html

    Liebe Grüße, Blasius

  • Gebet am 21. NovemberDatum21.11.2020 05:02
    Thema von Blasius im Forum Weitere Gebete



    Allerseligste Jungfrau Maria, mit welch herrlicher Andacht hast du dich heute dem lieben Gott ganz und gar aufgeopfert. Und mit welch großer Herrlichkeit an Leib und Seele wird dir Gott dies Opfer belohnt haben. Daran erinnere ich dich, Maria, und bitte dich, erwirb mir die Gnade, dass auch ich mich meinem lieben Gott von ganzem Herzen aufopfere. Weil ich aber dies nicht recht tun kann, so bitte ich dich, du wollest ihn an meiner Statt mein Herz aufopfern, damit er es mit seiner Liebe entzünde und mit seiner Gnade erfülle. Erwirb mir auch, o heilige Jungfrau, die Gnade, deinem strengen Leben im Tempel im Fasten, Beten und Abtöten nach Möglichkeit nachzufolgen und alle Tage meines Lebens in der Gottseligkeit zuzubringen. Amen.



    Verse zur Aufopferung Mariä von Johannes Angelus Silesius




    Du edle Lilie, wo find`t man deinesgleichen?

    Wann man wird alle Ort im Paradies durchstreichen.

    Du glänzest, wie der Schnee, wenn ihn zur Winterszeit

    Der Himmel mit dem Gold der Sonne überstreut.



    Vor dir muss Sonne, Mond und jeder Stern erbleichen,

    Dein Anseh`n, deine Pracht ist schöner, als das Kleid

    Des Königs Salomon in seiner Herrlichkeit.



    Dir muss der klare Blitz der Seraphimen weichen.

    Dein edler Wohlgeruch erquickt die ganze Welt,

    Dich preist, was unserm Gott dem Herrn zu Fuße fällt.



    In dir erblicket man die Schönheit der Jungfrauen;

    Der Märtyrer Bestand, ja aller Tugend Zier,

    Und aller Blumen Wohlgeruch erquickt mich hier

    O möcht ich ewig Gott also, wie du, anschauen.



    Weiteres Andenken an die seligste Jungfrau



    Zu Paris wurde im Jahr 1671 das Kloster der geistlichen Jungfrauen, die der Regel des heiligen Benedikt folgen, unter dem Titel Mariä Opferung erbaut, unter welchem Titel auch zu Metz das Klöster der Cölestiner erbaut ist. Das Fest selbst aber wurde zu Venedig in der Kirche des heiligen Grabes sehr feierlich gehalten.

    https://www.marianisches.de/heilige-des-tages/



    Liebe Grüße, Blasius

  • Thema von Blasius im Forum Unsere Fürsprecher




    Der heilige Eadmundus, König der Ostangeln in England und Märtyrer, wurde am Weihnachtsfest 855, damals noch sehr jung, auf den Thron seiner Väter erhoben und im Schloss Bures gekrönt. Seine sittlichen und religiösen Eigenschaften machten ihn zum Muster eines guten Fürsten. Er hasste die Schmeichler und Ohrenbläser und fürchtete das Getriebe der menschlichen Leidenschaften. Fern von Stolz und Hoffart ging sein ganzer Ehrgeiz dahin, den Frieden zu erhalten und das Glück seiner Untertanen zu sichern. Daher sein Eifer für die gewissenhafte Pflege der Gerechtigkeit und Beförderung der guten Sitte. Er war der Vater seiner Untertanen, besonders der Armen, der Beschirmer der Witwen und Waisen, die Stütze aller Schwachen. Den Glanz dieser Tugenden erhöhte noch seine Frömmigkeit. Fünfzehn Jahre hatte er glücklich regiert, als die Dänen ins Land einfielen, die im Übermaß ihrer Wut und Grausamkeit und noch mehr aus Hass gegen den christlichen Namen aller Orten die Kirchen und Klöster zerstörten und die Priester, Ordensmänner und Nonnen ermordeten. Edmund erlag der Übermacht der Barbaren und geriet in ihre Gefangenschaft. Mit schweren Ketten beladen führte man ihn vor das Zelt des Heerführers Hinguar, der ihm zumutete, dem Glauben zu entsagen. Er aber antwortete, dass die Religion ihm teurer als das Leben sei, weshalb er nie einwilligen werde, den Gott zu beleidigen, den er anbete. Auf dieses banden ihn die ergrimmten Heiden an einen Baum und schossen mit Pfeilen nach ihm, wodurch sein ganzer Leib mit Wunden bedeckt wurde. Endlich ließ ihm Hinguar das Haupt vom Rumpf trennen. Also endete der Diener Gottes am 20. November 870. Seine Heiligkeit wurde durch verschiedene Wunder bezeugt, und an dem Ort, wo er das Märtyrium erlitten hat, gründete man in der Folge ein Priorat, das seinen Namen trug.

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    Liebe Grüße, Blasius

  • Thema von Blasius im Forum Weitere Gebete

    Heilige Elisabeth, Mutter der Armen, bitte bei Gott für die Reichen um ein reiches Herz, reich an Erbarmen, und für die Armen um Geduld und Ergebung in den göttlichen Willen, uns allen aber erbitte die Gnade der Liebe und Treue auf Erden und der ewigen Seligkeit im Himmel. Amen.



    Zu Gott auf die Fürbitte der heiligen Elisabeth




    Erleuchte uns, o Gott, und mache, dass wir auf die Fürbitte der heiligen Elisabeth die irdischen Freuden verachten, und uns allezeit des himmlischen Trostes erfreuen, durch Jesus Christus, unseren Herrn. Amen.



    Liebe Grüße, Blasius

  • Thema von Blasius im Forum Unsere Fürsprecher




    Maximus war der Nachfolger des heiligen Luzius II. auf dem bischöflichen Stuhl zu Mainz, nach dessen Martertod unter Konstanzius dem Günstling der Arianer, unter dem Papsttum des Liberius ungefähr im Jahr 354. Er war in Mainz von christlichen Eltern geboren worden, von ihnen erzogen im katholischen Glauben und bewahrt sowohl von der Ansteckung des Heidentums als der Ketzerei der Arianer, unter denen sie vermischt leben mussten. Gottselige Priester vollendeten diese Erziehung sowohl in Frömmigkeit als in der Wissenschaft des Heils, worin er sich vor vielen anderen auszeichnete. Er wurde Priester, ein Eiferer des Glaubens und Bischof der Stadt. Selbst in aller Demut, Armut und Andacht ein Beispiel der Gottseligkeit, verkündete er mit Wort, mit Schrift und mit seinem Leben, bald im Geheimen, bald öffentlich, in und außerhalb von Mainz, Jesus den Gekreuzigten, den Heiden Torheit, den Juden Ärgernis, unter Spott und Schmach, Armut und Verfolgung. Der Abt von Trithenheim meldet von ihm in der Lebensbeschreibung: „In dieser Zeit war bei den Deutschen kein Bischof gelehrter und heiliger befunden, als Maximus, der mit solcher Lebensunschuld und Gottesgelehrtheit das Gesetz Gottes festgehalten, es gegen den Irrtum der Ketzer mit Wort und Schrift verteidigt und die Verfolgung, gegründet in göttlicher Liebe, ohne Furcht bestanden hat. Siebenmal haben ihn die Arianer von Mainz vertrieben, siebenmal führte Gott ihn wieder zu seiner Herde zurück. Ein Mann im Sturm ohne Kleinmut, ohne Verdrossenheit, niemals gebeugt und niemals überwunden.“ Er starb im hohen Alter, bestimmte vor seinem Hinscheiden den Sydonius, einen Lebens- und Gefahrgenossen, zu seinem Nachfolger im Jahr 378. Sein Leichnam ruht in St. Albans Stiftskirche.




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    Liebe Grüße, Blasius

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