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  • Thema von Blasius im Forum Unsere Fürsprecher



    Der St.-Kunigunden-Tag ist für Bamberg hoher Festtag. An eben diesem Tag hat auch ein anderes reichbegnadetes Kind des Frankenlandes seinen Geburtstag für das himmlische Vaterland, die Dominikanerin Maria Columba Schonath. Mit Katharina Emmerich, der gnaden- und leidensreichen Augustinernonne von Dülmen, teilt diese nicht weniger merkwürdige Dominikanernonne vom Heilig-Grab-Kloster in Bamberg ganz wesentliche Einzelzüge und Lebensumstände. Beide haben ein Leben des Kreuzes, der Erniedrigung und der Sühne geführt und die schwersten Leiden und Bußwerke für die Mitwelt, für die Sünder, die Sterbenden, die armen Seelen auf sich genommen. Beide haben darum auch als vorläufige Belohnung ihrer Treue besondere Gnadengaben erhalten, durften in geheimnisvoller Weise mit den Himmlischen in Verkehr treten und in gleich mystischer Art mit an dem Leiden und Sterben Christi teilnehmen. Katharina Emmerich, die bekanntlich die Gabe hatte, ihr sonst ganz unbekannte Personen zu schauen, hatte in ihren Gesichten tatsächlich auch Kenntnis von ihrer fränkischen Leidensgefährtin. Sie sagt von ihr: „Ich sah die Dominikanerin Columba Schonath von Bamberg unbeschreiblich demütig, schlicht und einfältig. Ich sah sie mit ihren Zeichen, d.i. den Wundmalen, alles arbeiten und tun. Ich sah sie in ihrer Zelle betend auf dem Gesicht liegen wie tot. Ich sah sie auch in dem Bett und dass ihre Hände bluteten und Blut auch von der Stirn unter dem Schleier hervorlief. Ich habe sie das Abendmahl nehmen sehen, und wie die Gestalt eines kleinen leuchtenden Kindes auf der Hand des Priesters zu ihr ging. Ich habe auch Gesichte gesehen, die sie gehabt hatte. Dieses sehe ich vor oder neben ihr in einem Bild vorgehen, während ich sie liegend oder betend sehe. Ich sah sie ein Cilicium (Bußhemd) und auch eine Kette um den Leib tragen, bis es ihr verboten wurde . . .“ So spricht die eine gottgeliebte Seherin über ihre gleichgeartete Mitschwester. Da ist es erklärlich, wenn jetzt, da die Dülmer Stigmatisierte durch den bevorstehenden Abschluss des kirchlichen Prozesses mit der Ehrenkrone der Seligen geschmückt werden soll, auch die Erinnerung an die Bamberger durch Erforschung und Aufsuchen geschichtlicher Akten und Herausgabe einer neuen zuverlässigen Lebensbeschreibung geweckt wird. Im Scheßlitzer Juraland hat man schon immer das Andenken der heiligmäßigen Dominikanerin geehrt, während an der Stätte ihrer Ruhe in Bamberg manch fromme Verehrer Hilfe und Trost suchen und gefunden haben.

    Das am 11. Dezember 1730 im Dorf Burgellern geborene Müllerskind Maria Anna Schonath nahm in der Einsamkeit der unverfälschten Natur jene Gefühlstiefe in sich auf, die zur Erfassung des Übernatürlichen geeignet macht. Schon in der Schulzeit erschien ihm das Jesuskindlein im Schlaf und tröstete die Kleine in ihren kindlichen Kümmernissen. Eine kernig-fromme Mutter behütete Mariannens Jugend. Am Vorabend der ersten heiligen Kommunion des Kindes stand die Mutter bis in die Nacht hinein am Bett der Glücklichen, sie auf die hohe Gnade vorbereitend. Von dem inneren Glück dieses Tages gestand Marianne später selbst: „Mein Herz wurde mir wie von einem Feuer entzündet; vor Freude konnte ich mich den ganzen Tag nicht fassen.“ Gehorsam, Kindesliebe, Ehrfurcht vor den Vorgesetzten und inniger Gebetsverkehr mit Gott ließen in dem Kind eine echte Frömmigkeit erblühen. Prüfung im Leid sollte es schon frühzeitig läutern und vorbehaltlos in die Hände des göttlichen Hirten führen. Mariannens teuerstes Vorbild unter den Irdischen, die geliebte Mutter, starb mit dem mütterlichen Segen und der sorglichen Mahnung an ihre Kinder auf den Lippen: „Habt nur Gott vor Augen, so wird euch nichts fehlen! Er wird keinen verlassen, der ihm zu gefallen sucht.“ Und Marianne erkannte dies alsobald in herrlichster Weise. Als sie, die Schafe auf einsamen Wiesengrund hütend, unter Tränen dem heißen Wunsch nachhing, bald mit dem geschiedenen Mütterlein in der Ewigkeit wieder vereint zu werden, gewahrte sie im Gesicht eine lichte Wolke, die, sich öffnend, ihre lichten Strahlen auf das Feld ergoss. Ein Kindlein mit einem Schäferstab erschien ihr und redete sie an: „Willst du mich lieben und mir treu bleiben bis an das Ende deines Lebens, so will ich dich führen zu meinen Schäflein, zu denen, die mir nachfolgen und weiden auf dem Weg des Kreuzes und Leidens.“ Das sollte der mystisch begnadeten Jungfrau wunderbarer Lebensberuf sein: als Opferlamm dem himmlischen Lamm schon auf Erden zu folgen auf den verborgenen, vom Himmelstau befruchteten Auen des Sühneleidens. Nach einigen Jahren machte sie an den Stufen des Altares dem Heiland das Versprechen, keinem anderen Bräutigam auf der Welt gehören zu wollen als ihm. Und die starkmütige Jungfrau hielt treu, was sie gelobt, gegen alle Anfechtungen. Ebenso treu blieb ihr der ewige Bräutigam mit zahlreichen, außerordentlichen Gunstbezeigungen. Endlich, nachdem sie Jahre hindurch an verschiedenen Klosterpforten vergeblich angeklopft hatte, fand sie im Heilig-Grab-Kloster zu Bamberg Aufnahme, wie ihr das der heilige Ordensstifter Dominikus selber in einem Gesicht gezeigt hatte. Während des Probejahres legte sie überraschende „Beweise der Frömmigkeit, Gottergebenheit und Unschuld an den Tag und machte immerwährende Fortschritte auf dem Weg der religiösen Vervollkommnung“. Am 24. September 1754 legte die gottselige Jungfrau als Laienschwester Maria Columba die heiligen Gelübde ab. Ein langersehntes Ziel war erreicht. Ein neues eröffnete sich ihr, die Gottesschule körperlichen und seelischen Leidens, gleich wunderbar ob der himmlischen Geduld der mystischen Kreuzträgerin wie der herrlichen, übernatürlichen Belohnungen des grundgütigen Kreuzesbräutigams.

    Anfänglich befiel Schwester Columba eine große körperliche Schwäche in allen Gliedern, wobei sie oft bewusstlos wurde. Als sie einmal in solchem Zustand die Treppe hinabfiel, erlitt sie eine Verschlimmerung der ganzen gesundheitlichen Verhältnisse. Monatelang lag sie darnieder. Frostanfälle schüttelten sie stundenlang, Fieberhitze hinwiederum peinigte den Körper wie mit Feuerqualen. An einem Karfreitag, wo sie zwei solcher Fieberstürme auszuhalten hatte und geduldig dem Gottessohn sich aufopferte, sah sie, im Geist entrückt, den heiligen Dominikus, der ihr das Kreuz entgegenhielt mit den Worten: „Küsse die Wunden des Herrn; das soll dein Trost sein!“ Sie tat es. Da hörte sie weiter die Stimme des Heiligen: „Öffne deinen Mund; hier kannst du deinen Durst löschen!“ Aus des Heilandes Seitenwunde fiel ein Blutstropfen auf ihre Zunge. Den ganzen Tag fühlte sie weder Durst noch Schmerz. Doch das Leiden mehrte sich wieder. Blutbrechen und Erstickungsgefahr setzten ein, die schmerzende linke Seite brach auf und verursachte eine handgroße Wunde, die Columba verheimlichte. Zahlreiche Geschwüre zeigten sich am Arm. Trotzdem versuchte die Leidensträgerin immer wieder zu arbeiten. Der Arzt war machtlos gegen die Übel und erklärte, die Kranke würde eines schmerzlichen Todes sterben müssen. Doch nachdem der treue Beschützer, der Heilige „mit dem Stern auf der Stirn“, ihr wiederum erschienen und sie gesegnet hatte, wurde sie von diesem Leiden gänzlich befreit.

    Nach einiger Zeit vollster Gesundheit traten andere Leiden ganz mystischer Art auf. Am Freitag, den 30. September 1763, erschien der begnadeten Seherin der göttliche Heiland als Schmerzensmann. Columba, tief erschüttert über den sich ihr bietenden Anblick, bemitleidete zu innerst den armen Herrn. Plötzlich verspürte sie an ihrem Haupt die heftigsten Schmerzen. Eine unsichtbare Dornenkrone wurde um es gewunden, so dass eine starke Geschwulst ihr Stirn und Schläfen zermarterte. Nach zwei Wochen, wieder an einem Freitag, sah sie in der Vision den blutschwitzenden Heiland am Ölberg. In der Besorgnis, es möchten wiederum an ihrem Körper äußerlich sichtbare Leidensspuren auftreten und ihr Verlegenheit vor den Mitschwestern bereiten, bat sie dringend den Herrn, ihr keine auffallenden Leiden zu geben. Da erhielt sie die Antwort: „Ich habe nicht meinen, sondern den Willen meines Vaters erfüllt. So sollst auch du gehorsam sein und dich ganz meiner Führung überlassen.“ Wie unbegreiflich, o Herr, ist dein Erbarmen mit den armen Menschenkindern! Wie gar schwer aber erscheint gerade inmitten der wunderbarsten Gnadenflut der Gehorsam, wenn er der Demut und Verborgenheit zu widerstreiten scheint. Schier regelmäßig, meist an Freitagen, litt nun die Hochbegnadete die einzelnen Begebenheiten der heiligen Passion des Herrn mit durch. Einmal kam es ihr vor, als würde ihr Herz von Lanze und Schwert durchstochen und endlich aus dem Leib gerissen. Sie sah den Heiland vor sich, der zwei Herzen in den Händen hielt und sprach: „Mein Herz ist verwundet mit Liebe und Schmerzen. Willst du mir gleichförmig werden, so musst du auch hierin mir folgen.“ Von einem feurigen Strahl aus Jesu Herzen wurde das ihrige getroffen, worauf es der Herr wieder in ihre Seite setzte. Nach dieser Vision fühlte sie in ihrem Innern eine so übermäßige Hitze, als ob ihr Leib in Flammen läge.

    Der 9. Dezember 1763, wieder ein Freitag, brachte der duldenden Leidensbraut das „Glanzgeschmeide“ des himmlischen Bräutigams. In der Vision durfte sie den furchtbaren Vorgang der Kreuzigung Christi schauen. Jeder Hammerschlag ging ihr durch Mark und Bein. In stummem Entsetzen lag sie da – ein Bild des Leidens, ein Abbild des Gekreuzigten selbst. Seufzend krümmte sie den Leib und die Arme; von ihrem Mund rangen sich laute Wehrufe. Als Columba nach dreistündigem Leidenskampf die Arme seitwärts ausstreckte, sah sie aus den Händen des Erlösers je einen blutigen Strahl ihr blitzartig in die Hände schießen, die sie im gleichen Augenblick durchbohrt fühlte. Mit krampfhaft zusammengezogenen Fingern wand sie sich zuckend vor den anwesenden Augenzeugen, die an Händen und Füßen der Ekstatischen die blutigen Malzeichen erblickten. Gegen Nachmittag 1 Uhr drang ihr ein blitzender Speer in die Seite, so dass sie laut rief: „O dieser Stich, er hat mein Herz durchdrungen!“ Als Columba um 3 Uhr zu sich kam und die Male an ihren Händen wahrnahm, versteckte sie diese in Beschämung unter der Bettdecke. Doch war die Stigmatisation zu gut von vielen Zeugen gesehen worden und wurde auch nachher an verschiedenen Tagen unzweifelhaft gesehen, worüber genaue Aufzeichnungen gemacht wurden. Zudem ergoss sich aus den Wundmalen regelmäßig an Freitagen reichlich Blut, wovon gar oft der Boden gerötet wurde. Gewöhnlich konnte Columba an solchen Tagen nicht die geringste Nahrung zu sich nehmen. Die Lebensmöglichkeit der Dulderin bei solchen Blutverlusten schien ans Wunderbare zu grenzen. Gar oft auch verbreiteten die Wundmale einen süßen Duft, was sie in peinlichste Verlegenheit versetzte. Da ihr überdies die Neugierde und Beurteilung der Mitwelt sehr lästig und ihrer Seelenruhe und Demut gefährlich zu sein schien, bat sie oftmals Gott, er möchte ihr die Wundmale nehmen, wobei sie gerne die Schmerzen als Geschenk seiner göttlichen Liebe behalten wollte. Wegen dieser Bitte empfing sie in einer Vision vom 2. Mai 1766 vom lieben Heiland Vorwürfe: „Du willst dich schämen, meine Zeichen zu tragen? Nicht deinetwegen, sondern der Welt wegen sollen sie offenbar werden, wann und wie ich will. Deine Bitte wird dir gewährt werden, noch nicht in diesen Jahren. Vieles wirst du noch zu leiden haben; doch sieh mich an, der unschuldig alle Schmach, Pein und Schmerzen getragen hat, und lass nicht ab, für das Heil der Seelen zu wirken.“

    Damit hat der gütige Heiland selber den Beruf und die ganze Bedeutung der stigmatisierten Jungfrau von Bamberg ausgesprochen. In die Schar der gezeichneten Brautseelen Christi berufen, sollte sie eine Brücke schlagen zwischen dem Diesseits und dem Jenseits, den Sündern hier den glücklichen Übergang, den armen Seelen dort den Ausgang aus den Peinen der Läuterung schaffen, durch eigene Sühneleiden, in engster Verbindung mit Christi Leiden. Qualvoll waren die Peinen, ganz unbegreiflich qualvoll, die Columba litt. Sie wurde von den armen Seelen geradezu umdrängt; alle wollten ihre Hilfe und drückten in allerlei Gestalten, Erscheinungen und Lichtern ihr heißes Begehren aus. Sie sah den fürchterlichen Ort des Reinigungsfeuers, aber auch die durch ihre Hilfe befreiten Seelen, wie sie von den Engeln in die Höhen des Himmels erhoben wurden.

    Für dieses selbstlose, liebreiche Eingehen auf Christi Sühneleiden empfing die gottselige Kreuzesbraut vom Herrn die wunderbarsten Gnadengaben. Als sie einmal den Tod des Herrn im Geist schaute und miterlebte, erging von den schmerzverzerrten Lippen des Herrn die eindringliche Frage an Sie: „Suchst du wirklich in diesem Leben keinen anderen Trost als den meinigen?“ Die hochherzige Seele antwortete voll Demut: „Mit deiner Gnade begehre ich nichts, als mit dir zu leiden.“ Für dieses Gelöbnis wurde ihr herrlicher Lohn zuteil. Der Gekreuzigte löste seine Durchbohrte Hand vom Kreuzesbalken, segnete seine auserwählte Jüngerin und sprach auf ein Kruzifix deutend: „Dies soll dein Trost sein, wenn du von allen verlassen sein wirst. Ich will es dir mit einem Zeichen hinterlassen, dass du in allen Schmerzen des Leibes und der Seele dich dessen erinnern kannst. Behalte es, solange du lebst!“ Als nachher eine anwesende Schwester das Kreuz von seinem Standort herabnahm, da Columba im ekstatischen Zustand meinte, das Kruzifix habe Blut geweint, musste die Schwester wahrheitsgetreu feststellen, dass aus den Augen und der Seite des Bildes Blut geflossen war. An dem Tuch, mit dem die Seherin es abwischte, fand sich frisches Blut. Diese merkwürdigen Blutungen stellten sich noch öfter ein und sind vielfach bezeugt. Am 11. Oktober 1764 blutete der Bildkörper an der ganzen Oberfläche so stark, als würde ein lebendiger Leib gegeißelt. Später geschah es einmal, dass sich das Kreuz, obwohl es in einem großen Postament feststeckte, der innig betenden zuneigte. Erschrocken fing sie es auf und drückte lange das kostbare Kleinod an ihr brennendes Herz. Der Herr aber gab ihr die Verheißung: „Wenn du treu bleibst, so will ich die zur Martyrin meiner Liebe machen.“ Das wunderbare Kreuz ist noch heute die herrlichste Zier des Chores der Englischen Fräulein in Bamberg.

    Was würden der gottseligen Ordensfrau diese und noch viele andere auffallende Gnadenerweise Gottes, die zum Heil der Mitwelt, für sie mehr zur Prüfung gegeben waren, ihr genützt haben, wenn sie nicht in ihrem Tugendleben sich in vorzüglicher Weise bewährt hätte? Heroisch war ihre Geduld im Leiden. Demut und Gehorsam, diese unerlässlichen Erfordernisse der Heiligkeit, besaß sie in hohem Grad. Was kostete es der Dienerin Gottes, die nichts sehnlicher wünschte, als „verborgen zu sein vor der ganzen Welt“, für große Überwindung, ihre außerordentlichen Zustände im Auftrag der Oberen zu offenbaren und aufzuschreiben! In all die peinlichen Untersuchungen und harten Prüfungen der geistlichen Behörden, in die Missachtung und Verkennung übelwollender Mitmenschen „schickte sie sich in strenger Unterwürfigkeit, Demut und Glaubensstärke, und kein Mangel war an ihrem Verhalten zu finden“. So sagt ein amtliches Urteil. Als ihr auf höhere Weisung auch das blutende Kruzifix genommen werden sollte, sprach sie das schöne Wort: „Dieses Kreuz kann man von mir trennen, nicht aber ihn, den ich im Herzen trage und den ich im allerheiligsten Altarsakrament anbete.“ Ja, ihr einziger Lebensunterhalt war ein wahrhaftes, stetiges Wandeln in Gottes Gegenwart, ein ständiges Vereinigtsein mit dem unbegreiflichen Schöpfer der Welt. Columbas Sinnen und Trachten war wie gefesselt von ihm mit unsichtbaren Ketten. Das Jesuskindlein, das die Beglückte einmal in ihrem Herzkämmerlein schaute, als sie ans Krankenbett gebunden war, sagte ihr: „Im Garten deines Herzens, wo du mich eingeschlossen siehst, da sollst du dich aufhalten und dahin sollst du gehen! Da sollst du durch deine Leiden und deine Schmerzen die Dornen dieses Zaunes herausreißen und durch das Verdienst deines Leidens den Garten mit Rosen bepflanzen, bis du damit fertig, im himmlischen Rosengarten mit mir völlig vereint wirst.“

    Am 3. März 1787 rüstete sich die engelreine Taube (lateinisch Columba) zum Flug in die ewige Heimat. Nachdem sie den Herrn nochmals unter Brotsgestalt empfangen hatte, erlitt sie unter bitteren Schmerzen, ihrem gekreuzigten Meister ähnlich, einen dreistündigen Todeskampf. Auf ihren Wunsch betete man die Gebete zu Ehren der heiligen fünf Wunden. Während der Worte: „ . . . durch die heilige Wunde deiner rechten Hand, erbarme dich unser, o Jesus,“ streckte die Sterbende den rechten Arm aus, und es floss Blut aus der rechten Handwunde. Desgleichen ergoss sich jeweils Blut aus den übrigen Wundmalen. Beim Gedächtnis der Seitenwunde Jesu krachte ihre Seite unter weithin hörbarem Geräusch. Es war, als ob wirklich eine Lanze zwischen die Rippen in ihren Leib eindringen würde. Im gleichen Augenblick, früh 4 Uhr, ging ihre opfergeschmückte, hochgemute Seele ihrem vielgeliebten himmlischen Bräutigam entgegen, der sie eingereiht haben wird in die Jungfrauenschar, die ihm folgend das ewig neue Lied singt, das nur die zu singen vermögen, die ihre Kleider im Blut des Lammes gewaschen haben.



    Möge es unserer Zeit, einer Zeit der schweren Prüfung unseres Volkes, beschieden sein, zu erreichen, was jene frühere mit ihrer Scheu vor dem Übernatürlichen versäumte, den Seligsprechungsprozess dieses leidensstarken Kindes unseres Volkes zum Erfolg zu führen. Das Seligsprechungsverfahren wurde am 15. Mai 1999 vom Bamberger Erzbischof Dr. Karl Braun eröffnet.

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    Liebe Grüße, Blasius

  • Andachten im März:Datum02.03.2021 16:17
    Thema von Blasius im Forum Ausdauer im Gebet

    Andacht am 2. März:



    Das Thema im März:

    Von der Abtötung

    "Wer mein Jünger sein will, der verleugne sich selbst." (Matthäus 16,24)



    "Unser Fortschritt in der Tugend der Abtötung ist das Maß unseres Fortschritts im geistlichen Leben. Wir können als gewiss annehmen, dass wir um so vollkommener werden, als wir mehr Eifer anwenden, uns abzutöten." (Der heilige Hieronymus)

    Als einst in der Scythischen Wüste die Brüder eine Versammlung hielten, wollten die Altväter den Abt Moyses prüfen, stellten sich, als ob sie ihn verachteten und sprachen: "Was hat dieser schwarze Mohr bei uns zu tun?" - Moyses öffnete den Mund zu keiner Widerrede. Als nun die Versammlung zu Ende war, fragten diejenigen, die ihn also schimpflich behandelt hatten, und sprachen zu ihm: "Hast du dich nicht darüber betrübt?" - Er aber antwortete ihnen mit den Worten des Psalms: "Ich bin betrübt worden und habe nichts gesagt!" (Psalm 77,5)

    Wenn der heilige Franz von Borgia einen Menschen als heilig loben hörte, pflegte er zu sagen: "Heilig wird er allerdings sein, wenn er sich fortwährend abtötet." Er selbst heiligte sich durch beständige Abtötung und betrachtete als verloren und übel verwendet den Tag, wo er nicht einige Akte dieser Tugend entweder am Körper oder im Geist vollbracht hatte.

    Ein junger Einsiedler fragte einen Altvater: "Warum werden wohl aus so vielen, so wenige vollkommen?" - "Mein Sohn," antwortete der Greis, "wer vollkommen werden will, der muss seinen Neigungen ernstlich absterben! Es gibt aber nur sehr wenige, die dies große Opfer bringen."



    Verleihe mir, mein Gott, den Mut und die Kraft, meine natürlichen und verkehrten Triebe abzutöten, und Dir mit reinem Herzen zu dienen! Amen.


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  • Thema von Blasius im Forum Unsere Fürsprecher



    Im 44. Psalm spricht der Herr, der göttliche König und Bräutigam, zur Menschenseele: „Vernimm es, Tochter, und sieh und neige dein Ohr und vergiss dein Volk und deines Vaters Haus! Und sehnen wird der König sich nach deiner Schönheit!“ Zu jenen heiligen Seelen, an denen diese Worte der Schrift in besonders deutlicher und erbaulicher Weise zur Wahrheit wurden, gehört auch die heilige Agnes von Prag. Sie erblickte das Licht der Welt im Jahr 1205 und war von Geburt an eine Königstochter. Der Böhmenkönig Primislaus Ottokar I. war ihr Vater, ihre fromme Mutter überdies eine Tante der heiligen Elisabeth von Ungar. Schon als kleines Kind zeigte Agnes einen auffallenden Hang zur Frömmigkeit und zum Verkehr mit Gott. Aber zufolge ihrer hohen Abkunft schien sie zu nichts weniger berufen als zu einem stillen, frommen Leben. Vor allem war damit zu rechnen, dass die Großen der Erde seiner Zeit sich um die Hand der Königstochter bewerben würden. Und in der Tat war sie nacheinander für nicht weniger als vier dieser Großen als Ehegattin in Aussicht genommen, zuletzt sogar vom deutschen Kaiser Friedrich II., als dessen Gemahlin gestorben war. Aber Agnes war inzwischen auch in der Schule einer Heiligen gewesen, nämlich der heiligen Hedwig, verwitweten Herzogin von Polen, die in das Zisterzienserinnenkloster zu Trebnitz eingetreten und dessen Vorsteherin war. Diesem Kloster wurde die böhmische Prinzessin in ihrem dritten Lebensjahr zur Erziehung übergeben mit dem Erfolg, dass sie ihrer heiligen Lehrmeisterin in allem getreulich nachzufolgen sich entschloss. Später kam dann Agnes in das Kloster Doxan in Böhmen, woselbst sich ihre Tugend und Heiligkeit vollends aufs herrlichste entfaltete. Als sie nun die Jahre erreicht hatte, da sie zu den mit ihr geplanten fürstlichen Ehebündnissen Stellung nehmen konnte und musste, lautete ihre Entscheidung unbedingt ablehnend. Sie wollte einzig und allein Jesus Christus als Braut angehören. Da sich aber der Ausführung dieses heiligen Entschlusses immer wieder neue Schwierigkeiten entgegenstellten, so wandte sich Agnes zuletzt an Papst Gregor IX. um Hilfe, der dann auch für die freie Standeswahl der Prinzessin eintrat, derzufolge sie nach ihrem Herzenswunsch auf jedes irdische Eheband verzichten durfte. Auch der Kaiser war dessen zufrieden, „weil sie, wie er sagte, keinen Menschen ihm vorgezogen habe sondern den König des Himmels.“ Nunmehr von allen irdischen Befürchtungen und Rücksichten frei tat Agnes auch noch den letzten Schritt zur vollkommenen Verwirklichung ihres Ideals: Sie verließ die Welt überhaupt und trat in den Ordensstand ein und zwar wurde sie eine Jüngerin der heiligen Klara von Assisi, also ein Mitglied des zweiten Ordens des heiligen Franziskus. Es war nämlich um diese Zeit die Kunde von demselben auch nach Böhmen gedrungen und Agnes sowie ihr Bruder, der König, erbauten deshalb zu Prag ein Klarissenkloster, wohin dann auf Anordnung des Papstes die heilige Klara selbst aus ihrem Kloster Sankt Damian bei Assisi fünf Schwestern sandte. Zu diesen gesellte sich nun auch Prinzessin Agnes mit sieben anderen vornehmen Jungfrauen, die gleich ihr auf die Regel der heiligen Klara Profess machten. In dem armen rauen Ordenskleid fühlte sich Agnes jetzt hundertmal glücklicher als ehedem in ihren kostbaren Fürstengewändern. Sie leuchtete aber auch allen ihren Mitschwestern als Muster jeglicher Tugend voran. Darum widerstrebte es ihrer Demut sehr, als ihr vom Papst selbst das Amt der Äbtissin übertragen wurde. Sie ließ sich daher nie mit diesem Titel, sondern nur mit „älteste Schwester“ anreden. Ganz im Geist der heiligen Ordensstifterin wachte Agnes besonders über die reine und strenge Beobachtung der seraphischen Armut. Zur Anerkennung ihrer Heiligkeit verherrlichte sie Gott schon bei Lebzeiten durch die Wundergabe, so dass sie z.B. sogar eine verstorbene Nichte wieder ins Leben zurückrief. Am 6. März des Jahres 1282 gelangte sie endlich zur ewigen Vereinigung mit ihrem göttlichen Bräutigam und wurde vom Volk sofort als Selige des Himmels verehrt. Und diese Verehrung wurde von Papst Pius IX. feierlich bestätigt. Die Heiligsprechung erfolgte am 12. November 1989 durch Papst Johannes Paul II.



    Die heilige Agnes zog die himmlische Brautschaft jeder irdischen vor und sie wurde durch den Eintritt in den Ordensstand eine geistliche Braut des Herrn im eigentlichen Sinn. Im weiteren Verstehen ist aber auch jede christliche Seele eine solche Braut und zwar durch die heiligmachende Gnade. Solange die Seele in ihr sich befindet, besteht auch das glückselige geistige Brautverhältnis zwischen ihr und dem Heiland, das wie in Psalm 44 so auch schon beim Propheten Hosea angedeutet ist mit den Worten: „Ich verlobe mich mit dir in Gerechtigkeit und Recht und in Erbarmung und Gnade und ich verlobe mich dir in Treue, damit du erkennst, dass ich der Herr bin.“ (2,19-20) Darum, christliche Seele, hüte dich vor der schweren Sünde, damit du immer eine glückliche Braut deines Erlösers sein kannst!


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    Liebe Grüße, Blasius



  • Der Heilsplan Gottes für den Menschen
    Gott offenbart seinen „gnädigen Ratschluß“

    Liebe Leserinnen und Leser,

    Herz-Jesu-Predigt: Die Liebe macht sein Herz arm (I) A.
    Das göttliche Herz Jesu als Feuerofen der heiligen Liebe
    _______________________
    Erste Predigt.

    Die Liebe macht sein Herz arm.

    Ihr kennet die Gnade unseres Herrn Jesu Christi,
    dass er um euretwillen arm geworden ist.
    II. Cor. 8,9.

    Herz Jesu

    Wenn wir vom Herzen Jesu reden, so meinen wir das wahre und wirkliche Herz des Gottmenschen Jesus Christus. Es ist ein wahrhaft menschliches Herz, bestehend aus Fleisch und Blut; aber auch ein wahrhaft göttliches Herz, weil die menschliche Natur in Jesus vereinigt ist mit der göttlichen Natur in Einer göttlichen Person.

    Wir wollen in dieser Novene das göttliche Herz Jesu betrachten in dreifacher Hinsicht, nämlich als Feuerofen der heiligen Liebe, als Schatzkasten aller Gnaden und als Lehrkanzel aller Vollkommenheit.
    Zunächst wollen wir es betrachten als Feuerofen der heiligen Liebe. Wunderbar sind die Wirkungen der Liebe im göttlichen Herzen Jesu.
    Wir wollen heute eine dieser Wirkungen hervorheben, und ich sage: Die Liebe macht sein Herz arm, denn
    in seiner Liebe hat Jesus alles für uns getan, was er tun konnte,
    in seiner Liebe hat er uns alles gegeben, was er geben konnte.

    Die Liebe zu uns hat ihn in die äußerste Armut versetzt. O göttliches Herz Jesu, lass uns erkennen, wie weit Deine Liebe zu uns Dich gebracht, damit wir uns beeifern, durch dankbare Gegenliebe Dir einigermaßen Deine Liebe zu vergelten. O Maria, du Mutter unseres Jesu, bitte für uns!

    I.
    In seiner Liebe hat Jesus alles für uns getan, was er tun konnte.

    Ihr werdet euch wundern, wenn ich sage: Die Liebe hat das göttliche Herz Jesu in die äußerste Armut versetzt. Kann denn das göttliche Herz Jesu auch arm werden? Dass es wirklich arm geworden, sagt uns ausdrücklich der Apostel Paulus, indem er schreibt: „Er ist um euretwillen arm geworden, da er reich war." (II. Cor. 8,9)
    Von der gewöhnlichen leiblichen Armut lässt sich das ganz leicht beweisen. Ihr wisst es ja, wie der heilige Glaube lehrt, dass der Sohn Gottes, der unendlich Reiche, auf die Welt gekommen, ein Menschenkind geworden und wirklich in äußerster Armut seine Geburt im Stalle zu Bethlehem feierte und durchs ganze Leben arm war. Doch von dieser Gattung Armut will ich heute nicht reden. Eine andere Armut will ich euch heute vor Augen stellen, in welche die Liebe zu uns das göttliche Herz Jesus versetzt hat.
    Der Sohn Gottes kommt auf die Welt, um alles zu tun und zu leiden, was zu unsrer Rettung und Heiligung erforderlich ist.
    Er entfaltet da seinen Reichtum an Liebesdiensten nach allen Seiten. Dreiunddreißig Jahre stehen ihm zur Verfügung; und in diesem Zeitraume gibt es keinen Augenblick, den er nicht für uns verwendete. Der Psalmist sagt von ihm: „Er frohlockt, wie ein Riese, um zu laufen seinen Weg.“ (Ps. 18,6)
    Für uns macht er jeden Atemzug, für uns jeden Schritt; für uns redet er jedes Wort, für uns verrichtet er jedes Gebet. Überall predigt er die göttliche Wahrheit, überall zeigt er durch sein Beispiel, wie wir Gott gefallen können. Weder Müdigkeit, noch Hunger und Durst halten ihn ab. Siegreich geht er über alle Anfeindungen und Verfolgungen, die man ihm bereitet.
    Die Liebe lässt ihn nicht rasten noch ruhen; sie treibt ihn fort in das bittere Leiden, ja in den schmerzlichsten und schmählichsten Tod am Kreuze.
    Drei Stunden lang hängt er am Kreuze, bis er endlich das Schlusswort sagen kann: „Es ist vollbracht.“ (Joh. 19,30)

    Er sagt: Menschenkind! „Was hätte ich in meinem Weinberge noch tun sollen, was ich nicht getan habe?“ (Isai 5,4)

    Hörst du diese Worte und verstehst du sie?

    Jesus, der unendlich Weise, kann nichts mehr finden, das er noch zu unserem Heile tun könnte, was er nicht schon getan hat. Jesus, die unendliche Liebe, weiß kein Opfer, keinen Liebesdienst mehr zu entdecken, den er nicht schon für uns vollbracht hätte.

    Merkst du nicht, wie sein heiligstes Herz arm geworden ist? Seine Liebe wäre bereit, noch mehr für uns zu tun; aber sie hat schon alles getan. Christliche Seele! Hast du auch für deinen Jesus alles getan, was du konntest?

    Er verlangt von dir nur wenig, sehr wenig. Er verlangt von dir die Beobachtung der Gebote. Nur zehn Gebote hat er dir gegeben, und die fünf Gebote der Kirche als nähere Erklärung in einigen Punkten.
    Er hätte dir hundert und noch mehr Gebote geben können; aber nur zehn gab er dir, und diese kannst du leicht mit Hilfe seiner Gnade beobachten; ja leicht beobachten. Hast du es bisher getan?

    aus:
    Das göttliche Herz Jesu, die Schatzkammer gläubiger Seelen.
    Neun Predigten zu Ehren des göttlichen Herzens Jesu, von P. Marcus Prattes, Priester der Kongregation des allerheiligsten Erlösers, mit Imprimatur, 1900
    Eingestellt von Konstantin

    Liebe Grüße, Blasius

  • Thema von Blasius im Forum Unsere Fürsprecher




    Walburga stammt aus einer Familie, die viele Heilige hervorgebracht hat. Der Vater, ein englischer Fürst, war der heilige Richard. Willibald, später Bischof von Eichstätt in Bayern, und Wunibald, der erste Abt des Klosters Heidenheim, waren Brüder Walburgas. Und zu Sankt Bonifatius, dem Apostel der Deutschen, sagte Walburga Onkel. Das war eine große Heiligkeit in dieser gottgesegneten Familie.



    Weil alle Heiligen in der Nachfolge unseres Herrn Jesus Christus Kreuzträger sind, kam auch Walburga früh in diese Leidensschule. Mit jungen Jahren verlor sie Vater und Mutter durch den Tod. Die beiden Brüder halfen dem großen Onkel Bonifatius als Missionare bei der Bekehrung unserer Vorfahren, und Walburga blieb vereinsamt daheim, wo sie in einem Kloster erzogen wurde.



    Darüber verging die Zeit, bis eines Tages ein Brief von den Ufern des Mains Walburga erreichte. Der heilige Bonifatius hatte den Brief geschrieben und darin stand, die Verhältnisse in der deutschen Mission seien nun soweit geordnet, dass auch Missionsschwestern eingesetzt werden könnten, welche die Predigt des Glaubensboten durch die christliche Caritas unterstützen müssten. Deshalb solle Walburga zu ihm und ihren Brüdern nach Deutschland kommen und auch noch andere Missionsschwestern mitbringen.



    Walburga las den Brief mit großer Freude, und wenige Wochen später bestieg sie mit dreißig gleichgesinnten Frauen das Schiff und gelangte nach stürmischer Meerfahrt an die Mündung des Rheins und fuhr den Rhein hinauf bis Mainz, wo sie die beiden Brüder und den Onkel nach langen Jahren wiedersah. Es war ein frohes Wiedersehen, und nachdem sich die vier Heiligen erst einmal gründlich ausgesprochen hatten, ging Walburga mit den Gefährtinnen rüstig und fleißig an die Missionsarbeit. Zu Heidenheim wurde neben Wunibalds Männerkloster auch eine Frauenabtei gebaut, der Walburga als Äbtissin vorstand, dreißig Jahre lang. Die Schwestern pflegten die Kranken, nahmen sich der Waisenkinder an und gründeten Schulen, in denen sie die Mädchen unterrichteten und durch Wort und Beispiel zu christlichen Menschen erzogen. Es war eine segensreiche Arbeit.



    Im Jahr 779 starb die heilige Walburga. Ihre Überreste gelangten später nach Eichstätt in die Walburgakirche, wo sie sich heute noch befinden. Eigentümlich ist es, dass aus ihrem Grabmal ständig eine geringe wasserklare Flüssigkeit fließt, das sogenannte Walburgisöl, das, im gläubigen Vertrauen gebraucht, schon in vielen Krankheiten geholfen hat. So ist es auch zu verstehen, dass Sankt Walburgas Grab ein vielbesuchter Wallfahrtsort war und es heute noch ist.



    Walburga war also die erste Missionsschwester in Deutschland. Ehre sei ihr daher für alle Zeit und bis in Ewigkeit.



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    Liebe Grüße, Blasius

  • Andacht am 24. Februar:



    Von der Demut

    "Wer sich selbst erniedrigt, wird erhöht werden." (Lukas 14,11)




    "Wie es mich vorkommt, werden wir die wahre Demut nie erlangen, wenn wir nicht die Augen zum Herrn erheben. Die Seele, die die Größe Gottes betrachtet, sieht ihre tiefe Niedrigkeit um so deutlicher; betrachtet sie seine Heiligkeit, so erkennt sie ihre Flecken um so vollkommener; betrachtet sie seine Geduld, so erkennt sie, dass sie selbst fern von aller Geduld ist; kurz in dem Maß, wie sie ihre Blicke auf die göttlichen Vollkommenheiten heftet, entdeckt sie so große und viele Unvollkommenheiten in sich, dass sie darüber gänzlich zu Schanden wird, und inbrünstig zum Herrn fleht, sie davon zu befreien." (Die heilige Theresia von Avila)

    Obwohl auch der heilige Franz von Assisi sich für den größten Sünder auf Erden hielt, ließ er es dennoch einmal geschehen, dass die Einwohner eines Fleckens, durch den er hindurch gehen musste, ihm Hände, Füße und Kleid küssten. Da es aber dem Bruder, der ihn begleitete, in den Sinn kam, er fände Gefallen daran, solche Ehre sich erweisen zu lassen, offenbarte er ihm hierüber seine Gedanken. Der Heilige aber antwortete ihm: "Mein Bruder, diese Menschen tun bei weitem noch nicht so viel als sie tun sollten!" - Und als der Bruder Ärgernis an dieser Rede nahm, fuhr er fort: "Nicht mir gebührt die Ehre, der ich Asche und Erde bin, sondern Gott, den diese Menschen in seinem Geschöpf ehren. Wer aber bin ich, dass ich Gott diese Ehre entziehen, sie aber um das Verdienst ihrer Demut bringen soll."

    Der erhabenen Kenntnis, die der heilige Vincenz von Paul von den Vollkommenheiten Gottes erlangt hatte, entsprang die niedere Ansicht, die er von sich selbst hatte, und sein glühendes Verlangen nach Erniedrigungen. "Wenn jeder von uns," sprach er zu seinen Missionaren, "seinen Fleiß dahin richten würde, zu erkennen, was er vor Gott ist, sicherlich würde er dann einsehen, dass es höchst gerecht und höchst vernünftig ist, sich zu verachten und zu erniedrigen. Gott ist so heilig; unser Unvermögen, Gutes zu tun, so groß; unser Hang zum Bösen so natürlich, so beständig; und unsere Sünden sind in so großer Anzahl und so schwer, dass es uns nie an Gründen uns zu schämen fehlen kann."



    Wer bist Du, mein Gott, und wer bin ich? - Nichts! - Du bist der Heilige der Heiligen; ich, ein fluchwürdiger Sünder, dessen Platz längst bei den bösen Geistern wäre, wenn Du meiner Dich nicht erbarmt hättest. O entziehe mir Deine große Barmherzigkeit nicht. Amen.

    https://www.marianisches.de/heilige-des-tages/

  • Thema von Blasius im Forum Unsere Fürsprecher



    Etwa ein Stündchen Wegs vom Hohen Dom zu Trier die Mosel aufwärts erhebt sich breit und wuchtig aus der Niederung am Fluss, grau und verwittert, ein mächtiges Gotteshaus aus alter Zeit. Jahrhundertelang haben unsere Vorfahren in Ehrfurcht daran gebaut und haben keine Mühen und keine Kosten gescheut, bis das herrliche Werk vollendet war zu Ehren des heiligen Matthias, der dort als einziger Apostel diesseits der Alpen die letzte Ruhestätte gefunden hat, hochverehrt von den Völkern, die ringsum wohnen.



    Nach der Legende ist Betlehem der Geburtsort des heiligen Matthias. Als der liebe Heiland zu Beginn des öffentlichen Lebens aus der Schar der Jünger die zwölf Apostel auswählte, war Matthias allerdings nicht unter ihnen. Wohl gehörte er zu der Schar der zweiundsiebzig Jünger. Warum, wann und wie aber wurde Matthias in die Schar der Apostel aufgenommen?



    Judas hatte, wie wir uns erinnern, versagt und den Heiland verraten und verkauft. Weil er also ausfiel, gab es eine Lücke unter den Zwölfen. Bei den vielen Aufregungen, die sich nach der Auferstehung Jesu in der Osterwoche einstellten, kam niemand auf den Gedanken, den Verräter durch einen anderen zu ersetzen. Anschließend zogen die Jünger auf das Geheiß des Herrn nach Galiläa, wo ihnen der Auferstandene mehrmals erschien, und von dort wanderten die Jünger wieder nach Jerusalem zurück, um Zeugen bei der Himmelfahrt Jesu zu sein.



    Nach der Himmelfahrt versammelten sich die Apostel und die übrigen Jünger im Abendmahlssaal, um betend die angekündigte Herabkunft des Heiligen Geistes zu erwarten. Da endlich wurde es stiller um sie, und langsam kamen sie wieder so weit, dass sie nachdachten, Petrus vor allem; denn er war jetzt derjenige, der nach des Herrn Heimgang die Verantwortung trug. Petrus dachte nach, und da kam es ihm zum Bewusstsein, dass der Verräter vor dem Pfingstfest noch ersetzt werden müsse, damit bei der Herabkunft des Heiligen Geistes die Zwölfzahl wieder aufgefüllt sei und damit sie als die ersten Missionare zu zwölft die Sendung erhielten, die Frohbotschaft in der ganzen Welt zu verkünden.



    So kam es zur Wahl eines neuen Apostels, und wie es bei der Wahl zuging, wird im Neuen Testament erzählt. Zwei Männer, Joseph und Matthias mit Namen, wurden ausersehen, und Petrus warf über sie das Los, und das Los fiel auf Matthias, und Matthias wurde den elf Aposteln beigezählt. Man kann wohl sagen, dass diese Wahl eine gute und glückliche war, denn Matthias war einer von denen, auf die man sich verlassen konnte. Nach der Legende hat er in Äthiopien, also in Afrika, die Frohbotschaft verkündet, bis auch er das Los aller übrigen Apostel außer Johannes teilte und durch Enthauptung das Leben für Christus hingeben durfte.



    Auf weiten Wegen kamen später die Überreste des heiligen Matthias durch die heilige Kaiserin Helena in die Stadt Trier an der Mosel, die dadurch zu einem vielbesuchten Wallfahrtsort wurde bis in unsere Zeit.



    Leider gibt es auch heutzutage manche, die wie der Verräter Judas für Geld oder weil ihnen die Zugehörigkeit peinlich ist oder für eine gutbezahlte Stellung den Glauben an Christus aufgeben und aus der katholischen Kirche austreten. Das ist eine Armseligkeit und Treulosigkeit sondergleichen.

    https://www.marianisches.de/heilige-des-tages/

    Liebe Grüße, Blasius

  • Thema von Blasius im Forum Unsere Fürsprecher




    Bevor der heilige Apostelfürst Petrus Bischof von Rom und somit zum ersten Papst wurde, war er sieben Jahre lang Bischof von Antiochien, und weil alle Umstände im Leben des ersten Papstes von Wichtigkeit sind, deshalb erinnert die Kirche heute durch ein eigenes Fest an jenen Tag, an dem der heilige Petrus den bischöflichen Stuhl zu Antiochien bestieg. Es war sicher sehr richtig, dass die Hauptstadt des Orients, wo die Gläubigen zuerst den Namen Christen angenommen haben, den Fürsten der Apostel zum ersten Bischof hatte.

    Die Stuhlfeier des heiligen Petrus ist sehr alt. Das Fest kommt schon in einem Kalender vor, den man um das Jahr 354 unter dem Papst Liberius verwendete. „In der ersten Kirche nämlich feierten die Christen, besonders aber jene im Orient, den Jahrestag ihrer Taufe. Sie erneuerten an diesem Tag auch die Gelübde, welche sie Gott gemacht haben, und dankten ihm, dass er sie aus Barmherzigkeit in die Zahl seiner Kirche aufgenommen hat. Auch die Bischöfe hatten den frommen Gebrauch, den Jahrestag ihrer Weihe zu feiern. So haben wir noch drei Reden, welche der hl. Leo am Jahrestag seiner Erhebung auf den päpstlichen Stuhl gehalten hat. Das Volk fuhr oft fort, selbst nach dem Tod der Bischöfe den Tag zu feiern, an dem sie geweiht worden sind. Dies ist der Ursprung der Stuhlfeier des hl. Petrus. Wir müssen“, sagt der hl. Leo, „dieses Fest mit ebenso großer Freude feiern, als wir den Martertod des Fürsten der Apostel feiern. Wir erinnern uns an demselben sowohl an seinen herrlichen Eintritt in den Himmel, als auch an seine Erhöhung zur Würde des ersten Hirten der streitenden Kirche.“



    Danken wir Gott für die Gründung seiner Kirche und bitten wir ihn gleichzeitig um ihre Verbreitung. Sie ist jenes geistliche Reich, welches zu stiften Jesus Christus auf die Erde gekommen ist, und das er noch immer durch die sichtbaren Häupter der Kirche regiert. Wenn wir Jesus Christus wahrhaft lieben, wenn wir wünschen, dass er stets mehr verherrlicht wird, wenn uns das Heil unserer Schwestern und Brüder am Herzen liegt, so beten wir um die Bekehrung derer, die nicht glauben, so viel wir können. Gehen wir aber in unserer Liebe noch weiter. Wie viele Glieder der Kirche gibt es, die es mit dem Glauben und der Nachfolge Christi nicht ernst nehmen! Bitten wir Jesus, dass er sie durch seine Gnade belebe und das Reich seiner heiligen Liebe in allen Herzen fest begründe. Bitten wir auch darum, dass wir nie durch die Sünde von ihm getrennt werden, sondern in Gottes Liebe immer mehr befestigt werden.

    https://www.marianisches.de/heilige-des-tages/

    Liebe Grüße, Blasius

  • Thema von Blasius im Forum Unsere Fürsprecher



    Petrus Damiani wurde 1006 in Ravenna geboren. Nach dem frühen Tod seiner Eltern kam er in die Obhut seines Bruders, der Erzpriester von Ravenna war. Nach Studien in Faenza und Parma begann er 1034, in Ravenna Grammatik und Rhetorik zu lehren, trat aber schon ein Jahr später in die benediktinische Gemeinschaft von Fonte Avellana bei Gubbio ein. Dort war er unter anderem in der Unterweisung der Mönche tätig. 1043 wurde er zum Prior dieser Gemeinschaft gewählt.
    Im Kloster Fonte Avellana wurde das eremitische Element des monastischen Lebens besonders betont. In seinem Werk "Vita Beati Romualdi" zeigt Petrus Damiani die Bedeutung eines solchen eremitischen Lebens in der Tradition des Hl. Romuald auf. Damit wurde er zu einem der letzten Theoretiker des Eremitenlenbens in der lateinischen Kirche. In seinem eigenen Leben zeigt Petrus Damiani eine glückliche Synthese von Eremitenleben und pastoraler Tätigkeit.
    Bald riefen die Päpste den fähigen Mönch in ihre Dienste. 1051 nahm er an der römischen Ostersynode teil und wurde in der Folge von den Päpsten Leo IX. und Stephan IX., später von Nikolaus II. und Alexander II. mit verschiedenen kirchlichen Sendungen betraut. Stephan IX. ernannte ihn 1057 gegen seinen Willen zum Kardinalbischof von Ostia.
    Im Dienst der Kirche muss er immer wieder für eine gewisse Zeit seine geliebte Einsamkeit verlassen, um Streitigkeiten zu schlichten und zum Aufbau der Kirche beizutragen. Dabei ist er erfüllt von der Liebe zur Kirche Jesu Christi und bestrebt, deren innere Reinheit und Heiligkeit gegen Mißstände zu verteidigen. So setzt er sich vor allem gegen den Kauf geistlicher Ämter (Simonie) und für die sittliche Hebung des Klerus ein. In Rom hat er engen Kontakt zu Hildebrand, dem späteren Papst Gregor VII. Dieser wird dann unter seinem Pontifikat mit der "Gregorianischen Reform" die Kirche innerlich festigen und gegen Eingriffe der weltlichen Machthaber verteidigen. Sicher war Petrus Damiani an der geistigen Vorbereitung dieses epochalen Reformwerkes mitbeteiligt, wenngleich er dessen Umsetzung nicht mehr erleben konnte.
    Seine umfangreiche kirchenpolitische Tätigkeit stand für ihm nicht im Gegensatz zu seinem geliebten Einsiedlerleben, vielmehr verspürte er im Eremitenleben die Gegenwart der Universalkirche. Er sah dieses als Mahnung an alle Christen, dem Herrn Jesus Christus die erste Stellung in der Welt und im eigenen Leben zukommen zu lassen. So sollen alle die Liebe entdecken, die Christus, ausgehend von seiner Beziehung zum Vater, zur Kirche hat. Die Kirche und jedes ihrer Glieder soll ganz durchdrungen sein von dieser Liebe. Nur aus der lebendigen Beziehung zu Jesus Christus, dem Quell der Liebe, kann das Leben des einzelnen und die Kirche als ganze fruchtbar sein und Zeugnis geben für die Erlösung, die Gott der Welt geschenkt hat.

    Wo Furcht und Gerechtigkeit herrschen, dort ist die Anfechtung durch Widrigkeiten nicht Züchtigung eines Sklaven, sondern väterliche Zucht. Gerade die Züchtigung durch Gott ist seinen Auserwählten ein Trost. Denn die äußerliche Geisel, die sie ertragen müssen, macht sie stark für den Weg einer Hoffnung auf den Glanz der überirdischen Seligkeit.
    Seine Erfahrungen hat Petrus Damiani in einem umfangreichen literarischen Werk der Nachwelt hinterlassen. Viele seiner Abhandlungen, Predigten, Gedichte, Gebete und Briefe an bedeutende Persönlichkeiten sind uns überliefert. 1828 wurde er daher zum Kirchenlehrer erhoben. Auf der Rückreise von seiner Heimatstadt Ravenna, wo er noch einmal interne Streitigkeiten schlichten konnte, starb er am 22. Februar 1072 im Kloster St. Maria vor den Toren von Faenza, wo er auch beigesetzt ist.

    https://www.praedica.de/Heilige-Feste/02...rus_Damiani.htm

    Liebe Grüße, Blasius

  • Nachrichten aus dem Vatikan Datum18.02.2021 13:38
    Foren-Beitrag von Blasius im Thema Nachrichten aus dem Vatikan

    Koi:
    Habe es leider nur in englischer Sprache gefunden. Ist aber nicht schwer zu lesen. Man benötigt aber trotzdem gute Nerven.

    EINE KLEINE HILFE:

    LifeSiteNews wurde auf YouTube dauerhaft gesperrt. Klicken Sie HIER, um sich anzumelden und E-Mails zu erhalten, wenn wir unsere Videobibliothek erweitern.

    Analyse
    16. Februar 2021 (LifeSiteNews) - „Maria, ein Modell für Glauben und Leben für Christentum und Islam:“ lautet der Titel einer bevorstehenden Reihe von Online-Webinaren, in denen Unsere Liebe Frau als Brücke zwischen Katholizismus und Islam vorgestellt wird Päpstliche Akademie Mariens (Pontificia Academia Mariana Internationalis oder PAMI).

    Ab dem 18. Februar werden zehn wöchentliche Konferenzen gemeinsam von katholischen und muslimischen Rednern abgehalten, die nach „Dialog, Wissen und Zusammenarbeit“ zu Themen wie „Maria, eine Frau des Glaubens“, „Gott, der Liebe und Glaube ist“ und Gebet suchen , Reinheit, Gastfreundschaft und Gewaltlosigkeit, Fasten und Buße, Brüderlichkeit und Staatsbürgerschaft.

    Die Franziskaner-Päpstliche Universität Rom, das „Antonianum“, ist ein weiterer Mitorganisator der Veranstaltung durch ihren Duns Scot-Lehrstuhl für Mariologische Studien sowie die Internationale Islamisch-Christliche Marianische Kommission und die Große Moschee von Rom und ihr Islamisches Kulturzentrum von Rom Italien.

    Die italienische Wochenzeitung Famiglia Christiana präsentierte die Veranstaltung im Lichte der Erklärung von Abu Dhabi und illustrierte ihren Artikel am Samstag mit einem Foto von Papst Franziskus, der zusammen mit Imam al-Tayyeb von der Al-Azhar-Universität in Kairo das Dokument der menschlichen Brüderlichkeit unterzeichnete.

    Gian Matteo Roggio zitierte ausführlich aus dem Dokument und erklärte: „Der Verlauf dieser Webinare zielt daher auf eine aktive, freie, bewusste, solidarische und populäre Beteiligung an der Öffnung dieses Raums der Kreuzung, der Verbindung und der gastfreundlichen Rezeption ab und trifft somit auf das Explizite Bitten von Papst Franziskus und dem Großimam von Al-Azahr, dem edlen Scheich Ahmad Al-Tayyeb. “

    Die Leser von Famiglia Christiana in Italien werden gebeten, dies zu glauben: „Die Figur Mariens, einer jüdischen, christlichen und muslimischen Frau, gehört zu Recht und tatsächlich zu dem Weg, den Prozessen und den Erfahrungen, die zur Entstehung einer solchen beitragen Bildungsweg, der eine positive und selbstbewusste Wette auf die Umarmung zwischen den Generationen und auf eine neue Politik und Wirtschaft abschließt, in der die Länder ihre Identität nicht auf Verachtung und systematischer Verneinung des anderen und anderer aufbauen müssen, ob offen oder verdeckt : eine Identität, dh auf Kosten des Unähnlichen und bereit, in der anderen die Ursache aller Krankheiten, Fehler, Einschränkungen und Probleme zu identifizieren, die stattdessen an anderer Stelle ihre vielfältigen Ursachen haben. Zu diesen drei religiösen und multikulturellen Welten (Judentum, Christentum, Islam) gehörend, ist die Marienfigur an sich eine dringende und ständige Einladung, dieselben Welten zu kreuzen und miteinander zu verbinden, und macht sie sogar zu einem Modell für das Zusammenleben im Plural, wo die Grenzen von jedes ist gemacht, um Kommunikation, Durchgang, Austausch zu ermöglichen; und nicht geschlossen zu werden, gemäß den vielen Zahlen der Ausgrenzung, die die Kultur, Psychologie, Politik und Wirtschaft des Krieges, des Hasses und der Unmenschlichkeit als Frucht haben. “

    Im gleichen grandiosen Stil fügte Roggio hinzu: „Die Webinare werden im Monat Ramadan mit den Daten Mariens im Konferenzsaal der Großen Moschee von Rom enden (sofern die Gesundheit dies zulässt): in Erinnerung an das, was in der Heiliger Koran (Sure 19,22-26), nämlich dass sie nach der Geburt in der Nähe des Palmenstamms von dem neugeborenen Kind gerufen wurde, das ihr sagte: „Sei nicht traurig, [...] schüttle den Stamm der Palme Baum auf Sie zu und es wird frische und reife Datteln auf Sie fallen. Also iss sie, 'eine Mahlzeit der Freundschaft und Brüderlichkeit wird geteilt, sobald die Sonne untergeht, als ein greifbarer Pakt des Bündnisses für den Dienst am Gemeinwohl aller, niemand ausgeschlossen, im Gehorsam gegenüber dem' Verständnis des großen Göttlichen Gnade, die alle Menschen zu Brüdern macht (Dokument über die menschliche Brüderlichkeit für den Weltfrieden und das gemeinsame Zusammenleben). “

    Roggio, der Autor dieser sehr pro-islamischen Linien, ist nicht nur ein Journalist, er ist Mitglied des Ordens, der Missionare Unserer Lieben Frau von La Salette. Er studierte Mariologie an der Päpstlichen Akademie Mariens und ist jetzt Professor an derselben Institution. Roggio wird am 25. Februar zusammen mit dem islamischen Theologen Shahrzad Houshmand Zadeh, der an der Gregoriana Pontifical University lehrt, den Vortrag über „Gott, der Liebe und Barmherzigkeit ist“ halten.

    Roggios Worte drücken daher klar den Geist der kommenden islamisch-christlichen Webinare aus: einen Geist des tiefgreifenden Relativismus und der irreführenden Gleichung zwischen dem katholischen Glauben und dem muslimischen Glauben.

    Die eigentliche Frage ist folgende: Ist die Jungfrau Maria, die wir Katholiken als Mutter Jesu ehren, nur Sohn Gottes und das inkarnierte Wort, dieselbe Person wie die Frau, die vom Koran „Miriam“ genannt wird? Ist ihr Sohn Îssa das koranische Äquivalent zu Jesus? Er wäre dann ein „Jesus“, der in keiner Weise der Sohn Gottes sein könnte, denn laut dem Koran ist eine solche Idee „etwas Ungeheuerliches“ und „es ist nicht passend für den Barmherzigen, einen Sohn zu haben. ”

    LifeSiteNews fragte Moh-Christophe Bilek, einen kabylischen Konve


    MIT GOOGLE ÜBERSETZ.......

  • Thema von Blasius im Forum Unsere Fürsprecher



    Onesimus war ein Knecht des Philemon, der unter den Kolossern wohnte, und als er aus diesem Dienst getreten war, begab er sich nach Rom, wo gerade der heilige Paulus im Gefängnis schmachtete. Er bediente Paulus, der ihn auch zum Christentum bekehrte. Nach einiger Zeit schickte ihn der Apostel wieder an Philemon und erteilte ihm in einem Brief folgendes Lob: „Ich, Paulus, ein alter Mann, der jetzt für Christus Jesus im Kerker liegt, ich bitte dich für mein Kind Onesimus, dem ich im Gefängnis zum Vater geworden bin. Früher konntest du ihn zu nichts gebrauchen, doch jetzt ist er dir und mir recht nützlich. Ich schicke ihn zu dir zurück, ihn, das bedeutet mein eigenes Herz. Ich würde ihn gern bei mir behalten, damit er mir an deiner Stelle dient, solange ich um des Evangeliums willen im Gefängnis bin. Aber ohne deine Zustimmung wollte ich nichts tun. Deine gute Tat soll nicht erzwungen, sondern freiwillig sei. Denn vielleicht wurde er nur deshalb eine Weile von dir getrennt, damit du ihn für ewig zurückerhältst, nicht mehr als Sklaven, sondern als weit mehr: als geliebten Bruder. Das ist er jedenfalls für mich, um wieviel mehr dann für dich, als Mensch und auch vor dem Herrn. Wenn du dich mir verbunden fühlst, dann nimm ihn also auf wie mich selbst! Wenn er dich aber geschädigt hat oder dir etwas schuldet, setz das auf meine Rechnung! Ich, Paulus, schreibe mit eigener Hand: Ich werde es bezahlen – um nicht davon zu reden, dass du dich selbst mir schuldest. Ja, Bruder, um des Herrn willen möchte ich von dir einen Nutzen haben. Erfreue mein Herz; wir gehören beide zu Christus. Ich schreibe dir im Vertrauen auf deinen Gehorsam und weiß, dass du noch mehr tun wirst, als ich gesagt habe.“ (Phlm 9b-21) So schrieb der heilige Paulus an seinen Freund Philemon, der dem Onesimus sogleich die Freiheit gab und ihn wieder an den Apostel zurücksandte.



    Onesimus verdiente auch das Lob, das ihm sein Lehrer erteilte. Mit kindlicher Liebe hing er an dem großen Apostel und teilte alle Leiden und Verfolgungen mit ihm. Nicht Armut, nicht Verfolgungen der Feinde Jesu konnten seinen Eifer schwächen. Er hielt aus in Trübsal und Jammer als ein apostolischer Jünger und wurde für würdig gehalten, der Nachfolger des heiligen Timotheus auf dem bischöflichen Stuhl zu Ephesus zu werden. Unerschrocken predigte er vor Juden und Heiden Jesus den Gekreuzigten, bis ihn schließlich der Statthalter in Asien ergreifen und als Gefangenen nach Rom führen ließ, wo er unmenschlich misshandelt wurde und 18 Tage lang in einem unterirdischen Gefängnis schmachtete. Da er aber in allen diesen Leiden unerschütterlich blieb, wurden ihm alle Glieder zerschlagen und frohlockend gab er seinen Geist auf, indem ihn die Heiden todsteinigten am 16. Februar im Jahr 95 oder 110.

    https://www.marianisches.de/heilige-des-tages/


    Liebe Grüße, Blasius

  • Thema von Blasius im Forum Unsere Fürsprecher




    Eine alte Bauernregel sagt: „Sankt Valentin, hell und klar, gibt Korn und Wein für jedes Jahr.“ Zum Unterschied von verschiedenen Heiligen mit diesem Namen war Valentin, dessen heute die Kirche gedenkt, ein Priestermartyrer in Rom, der um das Jahr 270 seine Treue zu Christus mit der Hingabe des Lebens heldenhaft besiegelte.



    Valentin wirkte also als Priester zur Zeit einer Christenverfolgung. Von einem behaglichen Leben konnte da keine Rede sein. Nicht einmal ein eigenes Heim besaß der Verfolgte, sondern nur eine Reihe von Schlupfwinkeln, die er jeden Tag wechselte, um die Polizei irrezuführen. Dabei schwebte der Gehetzte auch stets in Gefahr, verraten zu werden; denn in den Zeiten der Verfolgung sind Verräter eine billige Ware. Valentins Leben verlief daher in immerwährender Angst, und es mag wohl sein, dass manchmal Niedergeschlagenheit und Mutlosigkeit über ihn kamen. Wo blieb denn Gott mit seiner Allmacht? War der christliche Glaube wirklich der wahre Glaube? Jedenfalls war von einem Sieg der Wahrheit nichts zu sehen, aber umso augenscheinlicher triumphierten die heidnischen Verfolger.



    Solche und ähnliche Gedanken mögen den gehetzten Priester Valentin gequält haben, der sich indessen weder durch die innere noch durch die äußere Not abschrecken ließ, seine priesterlichen Pflichten zu erfüllen. Er suchte die Christen auf und stärkte sie im Glauben. In den Katakomben feierte er zur nächtlichen Stunde die heiligen Geheimnisse, und in allen möglichen Verkleidungen brachte er den Gefangenen die heilige Wegzehr in den Kerker. Trotz der Lebensgefahr suchte er Heiden zu bekehren, um ihre unsterblichen Seelen für den Himmel zu retten. Selbstredend betätigte er sich auch ausgiebig als Jünger der Caritas. Valentin war ein ehrenwerter Priester in schwerer Zeit.



    Eines Tages wurde Valentin verhaftet, kam in Untersuchungshaft, und wenige Tage später stand er dem Kaiser persönlich gegenüber. Man versuchte, ihn durch Gewalt und List von Christus und der Kirche abspenstig zu machen. Er sollte die Treue brechen. Wie aber kann ein aufrechter Mann treulos werden? Daher hielt Valentin die Treue, und die einzigartige Gelegenheit benutzend, predigte er vor der Hofgesellschaft so glänzend den Gekreuzigten, dass selbst der Kaiser von seinem Wort nicht unberührt blieb. Als dies die hohen Staatsbeamten bemerkten, ging eine Welle des Unwillens durch ihre Reihen, und dann knickte der feige Herrscher schwächlich zusammen und verurteilte Valentin zum Tod.


    https://www.marianisches.de/heilige-des-tages/


    Liebe Grüße, Blasius



  • Der Heilsplan Gottes für den Menschen
    Gott offenbart seinen „gnädigen Ratschluß“

    Liebe Leserinnen und Leser,


    Die heilige Scholastika, Äbtissin und Ordensstifterin,

    + 10.2.542?, Schwester des heiligen Benedikt - Fest: 10. Februar



    Die heilige Scholastika ist die Zwillingsschwester des heiligen Ordensgründers Benedikt. Zusammen mit ihm erblickte sie im Jahr 380 in dem Städtchen Nursia, halbwegs zwischen Rom und Neapel, das Licht der Welt. Scholastika war ein fröhliches Kind, von Natur aus heiter veranlagt und immer lustig. Deswegen war sie auch bei den Leuten beliebt. Wenn man sie schnellen Schrittes dahineilen sah, freute man sich, wie man sich eben freut, wenn man zufällig eine schöne weiße Taube erblickt. Schon lange galt die weiße Taube als Sinnbild der Unschuld, und von Unschuld strahlte auch das Mädchen Scholastika.



    Schon früh half Scholastika hilfsbedürftigen Menschen und war Fürsorgerin den Armen und Kranken in ihrem Heimatstädtchen Nursia. Da war sie auch am richtigen Platz, denn durch ihre Munterkeit machte sie alle Leute froh, und Freude ist bekanntlich die beste Medizin. Da war beispielsweise ein griesgrämiger alter Mann, der jeden Tag vierundzwanzig Stunden lang stöhnte. Oft besuchte Scholastika den Stöhnerich und erzählte ihm ein paar drollige Geschichten. Erst wollte der Alte überhaupt nicht lachen, dann musste er lachen, und schließlich lachte er sich gesund. Auf diese und ähnliche Weise tat Scholastika viel Gutes, und die Leute waren froh mit ihr.



    Als später Sankt Benedikt das große Kloster auf dem Cassinoberg gründete, verließ Scholastika zum Leidwesen aller die Heimat, bezog am Fuß des Berges eine Wohnung und nahm sich der Arbeiter an, die das Kloster errichteten, kochte, wusch und flickte für sie und war wie eine Mutter gut zu allen. Und während der ernste Bruder in seiner Zelle betete und sich selten sehen ließ, flog Scholastika wie eine Taube auf der Baustelle umher und rief den Arbeitern manch lustigen Scherz zu, dass sie lachen mussten und dadurch leichter über die Mühen hinwegkamen, die mit der Arbeit unter der heißen südländischen Sonne verknüpft waren.



    Ein einziges Mal nur im Jahr erlaubte der strenge Sankt Benedikt der Schwester, dass sie zu ihm kam und sich mit ihm unterhielt. Die beiden trafen sich auf einem Pachthof außerhalb des Klosters und redeten von diesem und jenem einen ganzen Tag lang. Scholastika kam es vor allem darauf an, von dem gelehrten Bruder zu erfahren, wie es im Himmel aussehe, denn dahin sehnte sie sich mit ganzer Seele. Und wenn dann der gelehrte Bruder von den Schönheiten des Himmels erzählt hatte, so war die Schwester wieder getröstet und gestärkt, um für das nächste Jahr das Leben in Freude auszuhalten und alle mit Freude anzustecken.



    Jahr für Jahr geschah es so, und als sich die Geschwister wieder einmal trafen, fühlte Scholastika, die ziemlich krank und schwach geworden war, dass sie bei dieser Gelegenheit zum letzten Mal den Bruder auf der Erde sah. Deshalb bat sie ihn gegen Abend, als er sich erhob, um ins Kloster zurückzukehren, er möge doch bei ihr bleiben und ihr noch mehr vom Himmel erzählen. Der ernste Benedikt wollte ihr diese Bitte aber nicht erfüllen und verwies auf die strenge Ordensregel, die es nicht gestatte, dass ein Mönch auch nur eine einzige Nacht außerhalb der Zelle verbringe.



    Scholastika war enttäuscht, aber nicht entmutigt und sagte still zu sich selbst: „Warte nur, Bruder, wenn du nicht willst, so wird Gott mir helfen.“ Schalkhaft beugte sie dann den Kopf in die Hände und tat so, als schäme sie sich, eine unpassende Bitte ausgesprochen zu haben. In Wirklichkeit betete sie jedoch herzinnig, Gott solle irgendetwas unternehmen, um den strengen Bruder zum Bleiben zu zwingen. Gott half auch sofort, denn mit Minutenschnelle ging ein Platzregen nieder, der die ganze Nacht anhielt, so dass Benedikt notgedrungen bis zum Morgen bleiben musste und Scholastika mit ihm reden konnte.



    Drei Tage später starb sie, und Sankt Benedikt sah von seiner Zelle aus, wie ihre Seele in Gestalt einer weißen Taube zum Himmel emporstieg.



    Sehr merkwürdig ist die letzte Zusammenkunft zwischen dem heiligen Benedikt und seiner Schwester Scholastika, die der heilige Papst Gregorius selbst beschrieben hat. Diese Zusammenkunft wird von einem freundlichen Sänger schön auf folgende Weise erzählt:



    Scholastika, die gottergebene Nonne,

    Des heil`gen Benediktus Schwester, pflegte

    Einmal des Jahrs den Bruder zu besuchen.

    Einst auch erschien sie zur gewohnten Zeit,

    Und nach Gewohnheit stieg der Abt sofort

    Von seinem Berg herab, um mit der Schwester

    Im nächsten Dörfchen des Gesprächs zu pflegen.



    Der Tag verging, die Sonne stand schon tief;

    Noch immer wechselten Scholastika

    Und Benediktus inhaltreiche Reden.

    Die Sonne sank, die Abendröte glänzte;

    Das fromme Paar, zum trauten Mahl sich setzend

    Fuhr fort des heiligen Gesprächs zu pflegen.

    Das Abendrot verblich, der Mond ging auf,

    Vom heitern Himmel blitzten hell die Sterne;

    Da sprach der fromme Abt: Spät ist die Stunde;

    Der Herr sei mit dir, Schwester! fahre wohl!



    Doch ahnend sprach Scholastika zu ihm:

    Bleib bei mir, Bruder, diese einz`ge Nacht!

    Wer weiß, wann wir uns wiedersehn? Wie bald

    Ist eine Nacht dahin! Lass bis zum Morgen

    Uns reden von des ew`gen Lebens Freuden.



    Doch Benediktus sprach: Wie magst du solches

    Begehren, Schwester! nicht geziemt dem Mönch,

    Zu bleiben außer seines Klosters Ring

    Die Nacht hindurch. Ich scheide. Fahre wohl!



    Allein Scholastika, die Fromme, lehnte

    Gefaltet auf den Tisch die Hände, barg

    Ihr Antlitz in die Hände, und betete

    Mit solcher Inbrunst, dass die Tränen reichlich

    Durch die gekreuzten Finger niedertrofen.



    Und ehe sie das Antlitz noch vom Tisch

    Erhoben, trübte sich der heitre Himmel.

    Der Donner krachte. Blitze flammten rings

    Ein schwerer Sturm kam auf. Ein Wolkenbruch

    Ersäufte nah und fern das bange Land.

    Unmöglich war dem Abt und seinen Freunden

    (Steil der Berg, der nasse Fußpfad schlüpfrig)

    Für diese Nacht zum Kloster heimzukehren.



    Unmutig sprach der Abt: Warum, Schwester,

    Hast du mir das getan? wie wird der Mönch

    Die Regel ehren, die der Abt nicht hält?



    Scholastika sprach kosend: Trauter Bruder,

    Dich bat ich, und blieb unerhört. Ich bat

    Den Herrn, und er erhörte mich. Er weiß

    Um meine Liebe. Lass uns fröhlich sein!



    Und fröhlich war der Abt den Rest der Nacht

    Mit der geliebten Schwester. Während draußen

    Die Stürme brausten, und der Regen klatschte,

    Ergötzte sich das gottergebne Paar

    In himmlischen Gesprächen. Vieles sprachen

    Sie von der Ewigkeit und ihren Freuden,

    Und von der süßen Hoffnung, dermaleinst

    Den Herrn von Angesicht zu seh`n, und ewig

    Bei ihm zu bleiben samt den teuren Freunden.



    Zu schnell entfloh die ganze Sommernacht.

    Vorüber war der Sturm, die Sonne ging

    Erquickend auf, und Benediktus schied

    In Frieden jetzt von der geliebten Schwester.



    Nach dreien Tagen starb Scholasika;

    Und in dem Augenblick, worin sie starb,

    Sah Benediktus, einer Taube gleich,

    Zum Himmel ihre reine Seele schweben.

    Da schlug das Herz ihm. Eine Stimme sprach:

    Die Regel, Abt, ist aller Ehre wert,

    Doch größter Ehre würdig ist die Liebe.


    https://www.marianisches.de


    Liebe Grüße Blasius




  • Die Bundeskanzlerin muss in Quarantäne

    Angela Merkel hatte sich am Freitag prophylaktisch gegen Pneumokokken impfen lassen, die Bakterien, die eine Lungenentzündung hervorrufen können. Am Sonntag wurde bekannt, dass ihr Arzt nun positiv auf das Coronavirus getestet wurde.

    Ihrem Pressesprecher zufolge hat sich Merkel nun in häusliche Quarantäne begeben. Die Kanzlerin habe vor, sich in den nächsten Tagen mehrfach auf das Virus testen zu lassen. Trotz Isolation will Merkel ihre Tätigkeiten aber weiterhin ausführen. „Auch aus der häuslichen Quarantäne wir die Bundeskanzlerin ihren Dienstgeschäften nachgehen", betonte Steffen Seibert.

    Nachdem Gesundheitsminister Jens Spahn eine Empfehlung an Menschen über 60 gegeben hatte, sich gegen Pneumokokken impfen zu lassen, ist auch Angela Merkel dieser Empfehlung nachgekommen. Angesichts der wachsenden Ausbreitung des Coronavirus sollen ältere Menschen sicherstellen, dass sie gegen die Bakterien geschützt sind, die die Lungenentzündung hervorrufen können. Die Impfung soll helfen, dass sich besonders gefährdete Menschen nicht mit Pneumokokken und Corona anstecken, da beide Krankheiten die Lunge stark belasten.

    Die Bundeskanzlerin ließ sich am Freitag von einem Arzt impfen, der an diesem Wochenende nun positiv auf das Coronavirus getestet wurde. Das ist der Grund, warum sie sich nun vorübergehend in häusliche Quarantäne begeben wird. Am Sonntag hatte Merkel eine Pressekonferenz gegeben und sich für ein Kontaktverbot im ganzen Land ausgesprochen. Infolgedessen sind Ansammlungen von mehr als zwei Menschen erstmal verboten. Ausgenommen davon sind Angehörige, die zum eigenen Hausstand gehören oder eine weitere Person, mit der man nicht zusammenlebt, beispielsweise bei unverheirateten Lebenspartnern.

    „So retten wir Leben", sagte Angela Merkel. Sie betonte auch, dass es sich bei dem Kontaktverbot nicht um Empfehlungen handle, sondern um Regeln, an die sich alle halten sollen. Wer diese Regeln mißachte, der müsse mit Geldstrafen rechnen. Vor dem Kontaktverbot hatten einige Bundesländern bereits ihre eigenen Regeln entworfen. Bayern will sich demnach nicht an den neuen Vorlagen orientieren, sondern weiterhin an den am Freitag erlassenen Ausgangsbeschränkungen festhalten. Diese besagen, dass nur gemeinsam an die frische Luft darf, wer im gleichen Haus wohnt.

    Weitere Infos zum Thema gibt es im Video!

    Aol DE
    AOL REDAKTION
    23. März 2020, 12:40 AM


    https://www.aol.de/nachrichten/2020/03/2...in-quarantaene/

    Entschuldigung- FALSCHEN TEXT EINGESTELLT, Blasius 05. Febr.2021

  • Hl.Blasius 3.FebruarDatum03.02.2021 10:55
    Foren-Beitrag von Blasius im Thema Hl.Blasius 3.Februar



    Hl.Blasius 3.Februar

    Ergänzung:

    Gott offenbart seinen ,,gnädigen Ratschluß" (234)


    Liebe Grüße, Blasius



  • Der Heilsplan Gottes für den Menschen
    Gott offenbart seinen „gnädigen Ratschluß“

    Liebe Leserinnen und Leser,

    Hl.Blasius 3.Februar

    Blasius war Arzt und lebte an der Wende vom dritten zum vierten Jahrhundert. Er war Bischof von Sebaste, der Hauptstadt der römischen Provinz Armenien (heute Sivas/Türkei). Damals breitete sich die Kirche sehr stark aus, aber es kam auch immer wieder zu Verfolgungen. Die blutigen Verfolgungen Kaiser Diokletian (284-305) haben viele Märtyrer hervorgebracht. Als die Verfolgungen ausbrachen, versteckte sich Blasius mit anderen Christen in einer Höhle. Er wurde aber entdeckt.

    Vor der römischen Obrigkeit wird Blasius mehrmals dazu aufgefordert, den heidnischen Göttern zu opfern, was er aber immer wieder ablehnt. Daraufhin wurde er gequält. Man hängte ihn an einem Holz auf und zog ihm die Haut mit eisernen Kämmen ab. Er aber sagte:

    Gottloser, ich fürchte deine Qualen nicht, ich gebe diesen Leib gänzlich in deine Gewalt.
    Mit dem Martyrium des hl. Blasius ist das Martyrium von sieben Jungfrauen verbunden. Diese kamen, um sein Blut von der Erde zu sammeln. Daraufhin wurden auch sie gefangengenommen. Als man sie zum Götzendienst aufforderte, zeigten sie mit einer List die Machtlosigkeit der Götter:

    Als die Frauen vor den Götterstatuen opfern sollten, sagten sie, dass man diese Statuen erst einmal reinigen sollte, damit man sie auch würdig anbeten könne. Sie wurden daraufhin mit den Statuen zum See geschickt, um sie zu waschen. Dabei warfen sie die Götterstatuen ins Wasser. Dem wütenden Präfekten antworteten sie gelassen: "Ein wahrer Gott kann nicht überlistet werden. Wären dies wahre Götter gewesen, hätten sie vorher gewusst, was wir mit ihnen vorhaben." Der Präfekt aber verstand in dieser Angelegenheit keinen Spaß. Er ließ die Frauen ähnlich martern wie zuvor Blasius und schließlich enthaupten.

    Danach wurde Blasius erneut vorgeführt. Er sollte in einem See ertränkt werden, aber dieser wurde wie fester Boden, als man ihn hineinwarf. Als aber andere kamen, um ihn zu holen, ertranken sie. Noch einmal fragte der Präfekt Blasius, ob er den Göttern opfern wolle. Dieser antwortete ihm:

    Erkenne du armer Mann, dass ich ein Diener Christi bin, darum bete ich keine Teufel an.
    Nach diesen Worten wurde er enthauptet und starb.

    Vor seiner Hinrichtung betete Blasius darum, dass alle, die ein Leiden an der Kehle oder sonst eine Krankheit haben, Erhörung finden, wenn sie in seinem Namen um Gesundheit bitten. Zu Lebzeiten hatte er auch auf Bitten der Mutter hin ein Kind geheilt, das eine Fischgräte verschluckt hatte und daran zu ersticken drohte.

    Die Verehrung des hl. Blasius ist ab dem 6. Jahrhundert bezeugt. Er gehört zu den Vierzehn Nothelfern und bis heute besonders bekannt durch den Blasiussegen, den die Kirche jedes Jahr an seinem Gedenktag spendet Dabei hält der Spender des Segens zwei geweihte Kerzen gekreuzt vor den Gläubigen und betet das Segenswort: "Auf die Fürsprache des heiligen Blasius bewahre dich der Herr vor Halskrankheit und allem Bösen" oder "Der allmächtige Gott schenke dir Gesundheit und Heil; er segne dich auf die Fürsprache des heiligen Blasius durch Christus, unsern Herrn".

    https://www.praedica.de/Heilige-Feste/0203_Blasius.htm


    Liebe Grüße, Blasius

  • Andacht am 2. Februar



    Von der Demut

    "Wer sich selbst erniedrigt, wird erhöht werden." (Lukas 14,11)



    "Die Demut ist die Mutter einer großen Anzahl Tugenden; denn sie gebiert den Gehorsam, die Furcht Gottes, die Geduld, die Sittsamkeit und den Frieden." (Der heilige Thomas von Villanova)

    Die heilige Franziska von Chantal hatte eine so besondere Liebe zur Demut, dass sie beständig auf ihrer Hut war, damit sie nie eine Gelegenheit vorübergehen ließ, sie auszuüben. In einem ihrer Briefe an den heiligen Franziskus von Sales spricht sie: "Ich bitte Sie, geliebtester Vater, um der Ehre Gottes willen, helfen Sie mir, mich demütigen!"



    Bedenke ich, mein göttlicher Heiland, bis in welche Tiefe der Demut Du um meinetwillen gestiegen bist, dann erröte ich über meinen Abscheu vor Demütigungen. Doch mit Deiner Gnade will ich mich bessern und keine Gelegenheit vorüberlassen, mich zu demütigen; auf dass ich durch treue Nachahmung Dir wohlgefalle! Amen.

    https://www.marianisches.de/heilige-des-tages/



  • Der Heilsplan Gottes für den Menschen
    Gott offenbart seinen „gnädigen Ratschluß“

    Liebe Leserinnen und Leser,


    Johannes Bosco


    Fröhlich sein, Gutes tun und die Spatzen pfeifen lassen.

    Das ist einer der bekanntesten Aussprüche von Johannes Don Bosco. Giovanni Bosco nimmt in der Geschichte der Pädagogik seinen Platz als einer der berühmtesten Pädagogen ein und war in der Praxis vielleicht der erfolgreichste Erzieher aller Zeiten. "Genialster Erzieher des 19. Jahrhunderts" ist er genannt worden. Er kümmerte sich mit beispiellosem Erfolg um die verwahrloste Jugend von Turin. Mit seiner liebevollen und fröhlichen Art schaffte er es, die Herzen der Menschen zu gewinnen und sie zum Glauben zu führen, denn, wie er zu sagen pflegte:

    Der Teufel hat Angst vor fröhlichen Leuten.
    Don Bosco wurde am 16.8.1815 in der Nähe von Turin geboren. Seine Eltern waren Bauern, jedoch verstarb sein Vater, als er gerade zwei Jahre alt war. Mit neun Jahren hatte er einen Traum, der in ihm den Wunsch, Priester zu werden, aufkeimen lies. Er ging arbeiten um Geld zu verdienen, da seine Mutter dies nicht aufbringen konnte. Sein Bruder versuchte ihn an der Erfüllung seines Wunsches mit allen Mitteln zu hindern. Schließlich war aber dank der Mutter doch genug Geld da, um Don Bosco auf ein Gymnasium und Priesterseminar zu schicken.
    Don Bosco empfing 1841 die Priesterweihe. Als seinen Primizspruch wählt er:

    Da mihi animas, caetera tolle - Gib mir Seelen, alles andere nimm!

    In Turin kümmerte er sich um arme und benachteiligte Jugendliche. 1859 gründete er die Salesianer Don Boscos und zusammen mit Maria Mazzarello die Don Bosco Schwestern. Beide Vereinigungen haben bis heute die Erziehung und Fürsorge für arme und benachteiligte Jugendliche zum Ziel. Zu seinen Lebzeiten wurden 250 Häuser gegründet, die 130000 Jungen aufnahmen, 6000 von ihnen wurden Priester, 18000 Lehrlinge wurden ausgebildet.

    Hl. Johannes Bosco
    Don Bosco starb 1888 in Turin.

    Habt euch gern wie Brüder. Tut allen Gutes, niemanden Böses. Sagt meinen Jungen, dass ich sie alle im Paradies erwarte.
    Das waren eine seiner letzten Worte. Er wurde 1934 heilig gesprochen, seither wird er als Patron der Jugend verehrt.
    Gerade auch in der heutigen Zeit, in der die Diskussion um die Erziehung der Jugend zunimmt, wo es zunehmend zur Verwahrlosung Jugendlicher und zu Jugendkriminalität kommt, kann uns das Vorbild dieses Heiligen hilfreich sein. Mehr als alle politischen Programme braucht unsere Jugend auch heute Vorbilder, an denen sie sich orientieren kann. Bitten wir Don Bosco um seine Fürsprache für die Jugend unseres Landes.

    Die Liebe ist einfallsreich im Entdecken immer neuer Möglichkeiten, den anderen zu lieben.
    Herr, hilf auch uns, immer neue Möglichkeiten zu entdecken, unsere Mitmenschen, besonders auch die jungen Menschen, so zu lieben, wie Du es willst.

    Was hilft das Weinen über so viele Übel in der Welt? Es ist besser, sich aller Kräfte zu bedienen, um sie zu beheben.

    Bei unreinen Gedanken leiste sofort Widerstand! Nimm bei Tage gleich eine Arbeit zur Hand, bei Nacht aber höre nicht auf zu beten, bis der Schlaf dich übermannt.

    https://www.praedica.de/Heilige-Feste/0131_Don_Bosco.htm


    Liebe Grüße, Blasius



  • Der Heilsplan Gottes für den Menschen
    Gott offenbart seinen „gnädigen Ratschluß“

    Liebe Leserinnen und Leser,



    Vom Geist erfüllt
    Bei den Texten am 3. Adventssonntag im Lesejahr B dreht sich alles um den Heiligen Geist. "Der Geist Gottes, des Herrn, ruht auf mir", sagt in Jes 61,1 der Prophet von sich. "Löscht den Geist nicht aus!", mahnt Paulus in 1Thess 5,19. Und der Evangelist Johannes berichtet zu Beginn seines Evangeliums von einem wahrhaft geisterfüllten Menschen, Johannes dem Täufer, der "von Gott gesandt war ... um Zeugnis abzulegen für das Licht, damit alle durch ihn zum Glauben kommen." (Joh 1,6-7)
    In unserer Alltagssprache reden wir von "Begeisterung", wenn wir zum Ausdruck bringen wollen, dass etwas für uns ganz besonders und faszinierend ist. Wir brennen für das, wovon wir begeistert sind. So ist auch das Feuer ein Bild für den Heiligen Geist. Oder wir sprechen von geistreichen Menschen, die in der Lage sind, uns mit einer interessanten Unterhaltung zu fesseln. Sicher fallen uns noch viele ähnliche Beispiele ein.
    Gerade diese Begriffe aus der Alltagssprache können uns helfen, den Heiligen Geist besser zu verstehen. Er ist keine fremde Kraft aus einer anderen Welt und auch kein Mysterium, das sich nur einigen wenigen erschließt. Die Kraft des Heiligen Geist ist für jeden Menschen erfahrbar, der um sie bittet und sich dafür öffnet.
    Glaube bedeutet, von Gott begeistert zu sein. Daher ist Glaube ziemlich einfach, weil wir nicht viel dafür tun müssen, aber er ist zugleich auch schwer, weil sich Begeisterung nicht einfach so machen lässt. Darum haben sich in allen Religionen Bräuche entwickelt, die Ausdruck des Glaubens sind. Die Menschen haben dann bestimmte Gebote, an die sie sich halten und Festtage, die sie feiern. Diese sind aber kein Selbstzeck, sondern sollen uns dabei helfen, in der Gemeinschaft der Glaubenden zu unserer ganz persönlichen Begeisterung für Gott zu finden.
    Glaube ist auf Gemeinschaft angewiesen und daher wird unser Glaube momentan auf eine harte Probe gestellt. Wir können nicht mehr wie gewohnt Gottesdienst feiern, der gemeinsame Gesang ist weitgehend verstummt. Viele bleiben wegen der Einschränkungen durch die Hygieneauflagen ganz fern. Gruppen dürfen sich nicht mehr treffen. So ist der einzelne mit seinem Glauben mehr auf sich allein gestellt als sonst und findet vielleicht nur noch über Bücher oder das Internet einen geistlichen Impuls.
    Aber es ist schwer, ohne die Gemeinschaft der Glaubenden das Feuer der Begeisterung anzufachen und am Brennen zu halten. Hier gilt es durchzuhalten und nicht mutlos zu werden, gerade jetzt in der Weihnachtszeit, in der uns ja sonst besondere Formen des Gottesdienstes, anrührende Lieder und die vielen Lichter tiefer zum Glauben hinführen. Versuchen wir, die liebgewonnenen Bräuche im Kreis der Familie beizubehalten, oder wenn wir allein sind, können wir Gott auch in einem Gebet bei Kerzenschein unsere Gefühle zum Ausdruck bringen.

    Herr, unser Gott,
    ich sitze hier
    mit einer brennenden Kerze
    und dem Duft von Tannenzweigen.
    Ich denke an die Zeit,
    als du in unsere Welt gekommen bist,
    als ein kleines Kind,
    scheinbar verloren
    in einem unbedeutenden Stall.
    Doch als deine Zeit gekommen war
    bist du hinaus gegangen
    und hast die Menschen gelehrt,
    hast mit ihnen gefeiert und sie geheilt.
    Auf dem Fundament der Apostel
    hast du deine Kirche gegründet
    und sie steht fest bis heute.
    Lass mich nicht verzagen
    wenn ich sehe
    wie heute so vieles anders ist,
    der Glaube in unserer Gesellschaft schwindet
    und unsere Feste vielleicht nicht mehr
    ganz so fröhlich sind wie einst.
    Das Licht der Kerze erinnert mich daran,
    dass du als Licht in die Welt gekommen bist,
    um unsere Herzen hell zu machen
    und uns zu entzünden
    mit der Flamme des Heiligen Geistes.
    Komm, du Licht der Welt,
    leuchte in mir
    und leuchte in dieser so dunkel scheinenden Zeit.
    Leuchte den Menschen den Weg
    die orientierungslos umherirren,
    leuchte besonders den Verantwortlichen
    in unserer Gesellschaft
    dass sie das Rechte entscheiden
    zum Wohle aller Menschen.
    Amen.


    https://www.praedica.de/index.htm


    Liebe Grüße, Blasius

  • Andacht am 26. Januar:



    Von der Liebe Jesu

    "Wer den Herrn nicht liebt, sei verflucht!" (1. Korinther 16,22)




    "Ich bin ein Liebhaber der Reinheit und der Spender aller Heiligkeit. Ein reines Herz suche Ich; und dort ist die Stätte meiner Ruhe. Bereite mir einen geräumigen und geschmückten Speisesaal, und Ich werde das Passah bei dir halten mit meinen Jüngern. Wenn du willst, dass Ich bei dir einkehre, und bei dir bleibe, so fege den alten Sauerteig aus und reinige die Wohnung deines Herzens." (Der gottselige Thomas von Kempen)

    Wenn du im Begriff bist, mit Jesus in der heiligen Kommunion dich zu vereinigen, so bereite dich sorgfältig und bedenke mit dem gottesfürchtigen Priester, der, bevor er an den Altar trat, zu sich selbst im Stillen sprach: "Ich soll nun das Opfer des Leidens Christi erneuern. Tue ich dies aber wohl zu meinem Heil? Ach, vielleicht wirke ich dabei nur gleich einem jener ruchlosen Schergen; kreuzige ich vielleicht Jesus in meinem Innern, werde des Leibes und Blutes des Herrn schuldig, und esse und trinke mir das Gericht! O mein gütiger Heiland, bewahre mich vor einem so großen Verbrechen!"

    Die heilige Mechtild bat einst den Herrn, dass Er sie lehren möchte, wie sie zur heiligen Kommunion sich vorbereiten sollte. Demütig bat sie Ihn, seinen hochheiligen Namen ihrem Herzen einzuschreiben, das er nie und nimmer aus ihrem Gedächtnis verschwände. Mit aller Liebe, deren das menschliche Herz fähig ist, verlangte sie Ihn zu empfangen, und bat Ihn, auf dies Verlangen zu sehen und sie so reichlich mit Seinen Gnaden zu begaben, als ob diese große Liebe wirklich in ihr wohnte.



    O mein Heiland, nicht würdig bin ich, zu Dir zu kommen: doch sieh, ich liebe Dich, und wünschte, dass es mir vergönnt wäre, Dich mit grenzenloser Liebe zu lieben! Ich trete zu Deinem heiligen Tisch, Dir zu gehorchen, Dich zu verherrlichen, mich zu stärken und in Dich umzubilden. Empfing ich Dich je auf eine unwürdige und gotteslästerliche Weise, so bitte ich Dich, um Deiner unendlichen Barmherzigkeit willen, dies Verbrechen mir zu verzeihen! Freilich bitte ich Dir ab alle unwürdigen Kommunionen, die seit der Einsetzung dieses Sakramentes Deiner Liebe begangen wurden! Amen.

    https://www.marianisches.de/heilige-des-tages/

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