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  • THEORIE DER HERDENIMMUNITÄT

    Corona-Krise: Verstärkt wird über eine Herdenimmunität diskutiert

    Kampf gegen Corona: Virologin gibt überraschende Empfehlung zur Immunität

    Patrick MayervonPatrick Mayer

    Immer öfter taucht in der Diskussion zur Corona-Krise in Deutschland die Theorie
    der Herdenimmunität auf. Eine Virologin bezieht nun klar Stellung.

    Das Coronavirus* bestimmt den Alltag in Deutschland.

    Virologin Melanie Brinkmann macht in der Corona-Krise Hoffnung - auch wegen des Kontaktverbots*.

    Sie äußert sich zur sogenannten Herdenimmunität - ist es besser,

    wenn sich möglichst viele Menschen mit dem Virus infizieren,

    um immun dagegen zu werden?

    Die Virologin erklärte die Sinnhaftigkeit der aktuellen Maßnahmen im allgegenwärtigen
    Kampf gegen das Coronavirus. Und: Die Professorin der Universität Braunschweig ist sich sicher,
    dass Besserung in Sicht ist.

    Corona-Krise in Deutschland: „Vor uns ist der Abgrund, den sehen wir nicht“
    „Ich würde gerne ein Bild dafür nehmen: Wir stellen uns vor, wir sitzen in einem Zug,
    in einem ICE und der fährt mit Hochgeschwindigkeit. Und vor uns ist der Abgrund,
    den sehen wir aber nicht“, erzählt die Wissenschaftlerin im Gespräch mit
    ARD-Journalistin Ellen Ehni: „Dadurch, dass wir in den Laboren früh getestet haben,
    haben wir sehr früh gesehen, was auf uns zukommt.“

    Brinkmann bemüht weiter die Bildsprache, indem sie Meldesysteme für die Coronavirus-Pandemie umschreibt: „Der Lokomotivführer sieht den Abgrund, der vor uns liegt, auf seinem System,
    und er kann jetzt schon reagieren. Jetzt können wir die Notbremse ziehen,
    und das machen wir gerade mit diesen Maßnahmen, die die Kontakte reduzieren sollen.“

    Coronavirus: Erfolge im Kampf gegen Covid-19 in Deutschland
    Erste Erfolge seien sichtbar, wird in der Brennpunkt-Sendung erklärt. So wird auf einen Bericht der Süddeutschen Zeitung verwiesen. Demnach hätte es am Mittwoch, 18. März, nur 2,3 Tage gedauert, bis sich die Infizierten-Zahlen verdoppelt hätten, und am Dienstag, 24. März, hätte es zu einer Verdoppelung der Infizierten-Zahlen schon vier Tage gebraucht.

    Wir ziehen die Notbremse, der Zug hat aber einen gewissen Bremsweg“,
    erklärt Brinkmann und beschwichtigt: „Es wird ein bisschen dauern, bis wir diese Effekte wirklich sehen.“
    Ehe die Virologin in der Sendung sehr zuversichtlich wird: „Ich habe die große Hoffnung,
    dass die Zahlen runtergehen werden, da bin ich ganz sicher.“

    Corona-Krise: Virologin - Kontaktverbot und Ausgangsverbote wirken
    Es sei erstmal wichtig, „dass wir hart bremsen und jeder mitmacht, dass wirklich jede
    r Bürger an dieser Notbremse zieht“, meint sie weiter zu den Maßnahmen wie Kontaktverbot und Ausgangsverboten - Brinkmann: „Je stärker wir ziehen, desto schneller haben wir die Kontrolle zurück. Dann kommen wir an dem Punkt, an dem wir das Gesundheitssystem überlasten, gerade vorbei.“

    Doch auch ein anderer Ansatz für die Corona-Bekämpfung wird in der Sendung angesprochen, ein heikler Standpunkt.

    Corona-Krise: Verstärkt wird über eine Herdenimmunität diskutiert
    Seit Tagen fällt in der Diskussion rund um das Coronavirus immer wieder der Begriff Herdenimmunität. Dieser besagt vereinfacht, dass, wenn ein Großteil der Bevölkerung eine Infektion überstanden hat und folglich immun gegen den Erreger ist, immer weniger Mitbürger dadurch angesteckt werden können.

    Brinkmann gibt eine Empfehlung dazu ab - und zwar, sich nicht darauf zu verlassen. „Wir wissen, dass die Patienten eine Immun-Antwort haben. Sie bilden Antikörper, haben einen Immunschutz, aber wie lange dieser aufrechterhalten bleibt, wissen wir nicht“, erklärt die 46-jährige Akademikerin. „Wir kennen dieses Virus erst seit Mitte Januar und können natürlich noch nicht sagen, sind die Patienten ein Leben lang immun oder ein, zwei Jahre. Man geht jetzt davon aus, dass sie ein bis zwei Jahre geschützt sein werden.“

    „Durchseuchung der Gesellschaft“? Virologin rät in Corona-Krise davon ab
    Ehni spricht provokant eine „Durchseuchung der Gesellschaft“ an. Ergo, dass man dem Virus freien Lauf lässt und gleichzeitig den Schutz auf die Alten fokussiert. Brinkmann ringt sichtlich mit dieser These.

    „Das ist in der Diskussion. Das stimmt. Da reden Experten drüber. Aber ich halte das angesichts der Zahlen und der Altersverteilung bei den Patienten für keine gute Idee“, sagt sie: „Da setze ich eher auf die Wissenschaft, die die Brücke baut, damit der Zug nicht in den Abgrund fährt.“

    https://www.merkur.de/welt/corona-deutsc...r-13612781.html


    Liebe Grüße und Gesundheit mit Gotts Hilfe und Segen, Blasius

  • Thema von Blasius im Forum Wenn etwas der Klärung...



    "Boy Lover" Symbolik? Die Gewänder des Weltjugendtags
    von Francis scheinen mit einem Pädophilen-Logo versehen zu sein-


    Nur ein unglücklicher Zufall, kein Zweifel ...

    "Boy Lover" Symbolik?

    Das Novus-Ordo-Phänomen des Weltjugendtags , das 1985 erstmals vom Mastermind „Theology of the Body“, „Papst Saint“, Johannes Paul II. , Einberufen wurde, wird seit langem als „katholischer Woodstock“ bezeichnet, da es häufig zu fleischlichen Sünden kommt zur freien Vermischung großer Gruppen junger Männer und Frauen, von denen die meisten schockierend unbescheiden gekleidet sind.

    Es kann jedoch sein, dass der Weltjugendtag eine noch unheimlichere Seite hat.


    Die jüngste derartige Veranstaltung fand im Januar dieses Jahres in Panama statt . Häufige Besucher dieser Website erinnern sich möglicherweise an die schreckliche Mahnwache für Gebet und Anbetung, die „Papst“ Franziskus leitete und in der eine grotesk aussehende hohle Metallmonstranz in Form der Gottesmutter vorkam:

    Monster-Ance! Schreckliche Anbetungszeremonie beim Weltjugendtag Mahnwache
    So weit, so schlecht.

    Aber jetzt haben einige Leute auf Twitter behauptet, dass Francis während dieser Zeremonie einen Humerusschleier mit einem Besatzmuster verwendet hat, das ein Logo zeigt, das von Pädophilen und Pädagogen verwendet wird, um sich gegenüber verwandten Geistern zu identifizieren. Daher beschlossen wir, Nachforschungen anzustellen, und was wir fanden, war schockierend.

    Zunächst zum Symbol selbst. Am 31. Januar 2007 veröffentlichte das US-amerikanische Federal Bureau of Investigation (FBI) intern ein nicht klassifiziertes, aber für die Strafverfolgung sensibles Geheimdienst-Bulletin mit dem Titel „Symbole und Logos, die von Pädophilen zur Identifizierung sexueller Vorlieben verwendet werden“. Dieses Dokument wurde am 22. November 2007 von Wikileaks der Öffentlichkeit zugänglich gemacht und kann hier vollständig abgerufen werden .

    Das Logo, das das FBI als "BLogo aka 'Boy Lover'" identifiziert, ist dieses:

    Das FBI Intelligence Bulletin beschreibt und erklärt das Symbol und zeigt auch ein alternatives Logo, das speziell für kleine Jungen eine perverse Anziehungskraft vermitteln soll und dementsprechend als „LBLogo“ bezeichnet wird:

    Dieses widerliche Zeug ist nicht erfunden, und die Bedrohung ist real. Die folgenden zwei Mainstream-Nachrichtenseiten haben Artikel veröffentlicht, in denen die Menschen vor diesen (und anderen) Symbolen gewarnt werden und wofür sie wirklich stehen. Aber seien Sie vorsichtig, da diese beiden Websites sehr weltlich sind und unbescheidene Fotos und unzüchtige Werbung enthalten:

    "Eltern warnten vor unschuldig aussehenden Symbolen, die von Pädophilen verwendet werden, um ihre sexuellen Vorlieben anzuzeigen" ( Spiegel )
    "Enthüllt: Die Symbole, mit denen Pädophile ihre schmutzigen sexuellen Vorlieben in sozialen Medien signalisieren" ( Daily Mail )

    Jeder, der Kinder und deren Sicherheit hat, sich um sie kümmert oder sich um sie kümmert, sollte mit diesen Logos und ihren Darstellungen vertraut sein.

    Schauen wir uns nun die liturgischen Gewänder an, die Franziskus und andere Geistliche von Novus Ordo während des Weltjugendtags 2019 verwendeten. Wir beginnen mit der Gebetsmahnwache für junge Menschen am 26. Januar. Die Verzierung des Humerusschleiers von Franziskus zeigt praktisch dreieckige Dreiecke nicht zu unterscheiden vom schmutzigen "Boy Lover" -Logo. Es fehlt nur die zusätzliche untere Leiste - vielleicht aus Gründen der Verleugnung? [ UPDATE: Ein Leser hat freundlicherweise darauf hingewiesen, dass die beiden Logos wirklich 100% identisch sind, wie hier bewiesen .]



    Das gleiche Logo befindet sich auf der Rückseite von Francis 'Cope, sowohl hinten als auch vorne:

    Zu Überprüfungszwecken können Sie hier alle vom Vatikan veröffentlichten Fotos anzeigen, von denen einige der oben genannten Screenshots aufgenommen wurden. Darüber hinaus präsentieren wir hier das gesamte Video der Zeremonie, das von den vatikanischen Medien zur Verfügung gestellt wird:



    Am folgenden Tag, dem 27. Januar, leitete Francis die abschließende „Messe“ der Veranstaltung in einem Kasel mit demselben merkwürdigen Schnittmuster:


    Viele seiner Konzelebranten taten es auch:



    Fazit: Obwohl das Symbol auf den liturgischen Gewändern nicht vollkommen identisch ist [ KORREKTUR: das sind sie! ] zu dem Logo, das das FBI als Vermittler von Pädophilie oder Päderastie identifiziert hat, ist es jedoch fast so und sicherlich ähnlich genug, wo ein ungeschultes Auge den Unterschied nicht erkennen konnte. Damit werden zwei Dinge erreicht: Jeder, der ein Insider ist, kann sagen, was es bedeuten soll, und „bekommt“ es daher; und dennoch kann die pädophile Symbolik geleugnet werden, falls das Bedürfnis jemals auftauchen sollte, da das Logo nicht vollkommen identisch ist.

    Was uns zu einem verwandten Fall bringt: Erinnern Sie sich an das merkwürdige Logo für das Welttreffen der Familien im letzten Jahr in Dublin, Irland, und an die völlig zufällige Ähnlichkeit mit einem Symbol, das in der Sodomiten-Unterwelt verwendet wird? Kein Wunder, dass Francis zu diesem Anlass eine „Baphomet-Gehrung“ trug!

    Meine Damen und Herren, ziehen Sie Ihre eigenen Schlussfolgerungen.

    Denken Sie daran, dass es aus einem bestimmten Grund Weltjugendtag heißt.


    Lizenzen: faire Nutzung

    https://novusordowatch.org/2019/08/franc...pedophile-logo/


    WEITERE BILDER:
    https://www.google.de/search?

    Liebe Grüße, Blasius



  • Berlin

    Stand 27.03.2020,

    Spahn zur Corona-Krise: "Noch ist das die Ruhe vor dem Sturm"

    Ja, auch in der Bundesregierung wird jetzt schon darüber nachgedacht, wann die harten Einschränkungen, die jetzt unseren Alltag bestimmen, wieder zurückgefahren werden können. Einen Zeitpunkt will aber noch keiner nennen.

    Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) rechnet mit weiter steigenden Belastungen für Ärzte und Pfleger in der Corona-Krise. Gleichzeitig laufen in der Regierung schon erste Planungen für die Zeit nach dem weitgehenden Stillstand des öffentlichen Lebens. "Noch ist das die Ruhe vor dem Sturm", sagte Spahn am Donnerstag in Berlin. "Keiner kann genau sagen, was in den nächsten Wochen kommt." Daher sei es weiterhin nötig, die Ausbreitung des Coronavirus zu verlangsamen und gleichzeitig die Kapazitäten in den Kliniken auch mit Intensivbetten zu erhöhen.

    (Einen Liveticker mit aktuellen Entwicklungen finden Sie am Ende des Berichts.)

    "Zum jetzigen Zeitpunkt kann noch keine gesicherte Aussage gemacht werden, ob sich die Infektionsdynamik abgeschwächt hat", sagte der Präsident des Robert-Koch-Instituts, Lothar Wieler. "Manche Städte und Landkreise haben es geschafft, größere Ausbruchsgeschehen auch unter Kontrolle zu bekommen." Diese Ausbrüche seien teilweise in Zusammenhang mit Festen oder Reisen aufgetreten. "Warum immer noch Feste gefeiert werden, ist mir unverständlich", sagte Wieler.

    Tests pro Woche liegen auch im internationalen Vergleich sehr hoch

    Spahn bekräftigte, dass Deutschland wegen sehr vieler Tests früh mit Vorbereitungen im Medizinbereich beginnen konnte. Die Kapazität liege mit 300 000 bis 500 000 Tests pro Woche auch im internationalen Vergleich sehr hoch. Es sei weiterhin wichtig, dass sie zielgerichtet eingesetzt würden. Die Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV) warb um Verständnis dafür, dass Coronavirus-Tests nur bei Menschen mit Krankheitssymptomen vorgenommen werden. "Es macht keinen Sinn, gesunde, unauffällige Bürger zu testen", sagte der KBV-Bundesvorsitzende Andreas Gassen. "Auch wenn das für den Einzelnen vielleicht interessant sein kann, ist es medizinisch sinnfrei."

    Man habe zwar große Kapazitäten, sie reichten aber nicht, "um 83 Millionen einfach mal eben durchzutesten". Entscheidend sei die ärztliche Entscheidung. "Wir wollen viel testen, aber wir wollen zielgerichteter testen", erläuterte Gesundheitsminister Spahn. Gassen berichtete, dass seit dem 9. März in Deutschland 410 000 Tests vorgenommen worden seien. In Großbritannien seien es in diesem Zeitraum 100 000 gewesen. Derzeit betrage die Testkapazität mehr als 250 000 pro Woche. Das lasse sich voraussichtlich bis auf 360 000 steigern.

    Beschaffung von Schutzausrüstung nicht leicht


    Spahn räumte ein, die Beschaffung von Schutzausrüstung sei nicht leicht. "Es sind in den letzten Tagen täglich Masken ausgeliefert worden", betonte er.

    Es gehe für die Politik zugleich um Konzepte dafür, dass es "eine Zeit nach Corona" geben werde, in der man weiter gegen das Virus kämpfe, das öffentliche Leben aber schrittweise normalisiere, sagte Spahn. Dies solle auch bei Beratungen nach Ostern zwischen der Bundesregierung und den Ministerpräsidenten Thema sein. Dabei solle darüber diskutiert werden, wie Handydaten im Krisenfall für die Klärung von Infektionsketten zu nutzen seien, machte Spahn deutlich. Auch die Frage wie man dann "besonders gefährdete Gruppen schützen" könne, werde diskutiert.

    Verbreitung des Virus in Deutschlands sehr unterschiedlich


    Die Verbreitung des Virus ist nach wie vor in verschiedenen Regionen Deutschlands sehr unterschiedlich. Laut Robert-Koch-Institut lag die Zahl der Infizierten pro 100 000 Einwohnern zuletzt beispielsweise bei 69 in Hamburg, 61 in Bayern und 15 Fällen in Mecklenburg-Vorpommern. "Wir können dann nach Ostern möglicherweise über eine Veränderung reden, wenn wir bis Ostern alle miteinander konsequent sind", sagte Spahn.

    Der Technologiekonzern Bosch hat nach eigenen Angaben einen Coronavirus-Schnelltest unter anderem für Krankenhäuser und Arztpraxen entwickelt. Das vollautomatische Verfahren zum Nachweis von Virenerbgut soll von der Entnahme der Probe bis zum Ergebnis weniger als zweieinhalb Stunden brauchen, wie Bosch mitteilte. Laut Bosch hat der neue Test auf Sars-CoV-2 eine "Genauigkeit von über 95 Prozent".

    − dpa
    https://www.pnp.de/nachrichten/politik/S...rm-3646405.html

    ---------------------------------------------------------------------------------- INFO:

    Stand: 27. März 2020, 21.55 Uhr / Quelle: Johns-Hopkins-Universität

    ......................Infizierte........Todesfälle......Genesene

    Deutschland.... 50.178 .............338..............6.658

    Italien.............. 86.498...........9.134...........10.950

    Weltweit.........586.140........26.865..........130.858

    https://www.merkur.de/welt/coronavirus-d...r-13600954.html

    -------------------------------------------------------------------------------------------

    Stand: 28. März 2020, 16.00 Uhr / Quelle: Johns-Hopkins-Universität

    .........................Infizierte.......Todesfälle........Genesene

    Deutschland....53.350..............399 ..............6.658

    Italien..............86.498...........9.134.............10.950

    China.............81.996............3.299.............75.100

    USA ............104.865............1.709..................894

    Weltweit......618.043...........28.823..........135.736

    https://www.merkur.de/welt/coronavirus-f...r-13600954.html

    -------------------------------------------------------------------------------

    WEITERE INFO:
    https://www.gaebler.info/author/cg/

    Von AOL Redaktion 27 Mär. 2020, 15:57
    Aktualisiert am: 27 Mär. 2020, 15:57
    Laut Kanzlerin Angela Merkel ist es noch viel zu früh,
    um über weniger strenge Maßnahmen zur Bekämpfung von Corona zu diskutieren.


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    China / Gesellschaft
    Coronavirus: "Seltsame Lungenentzündung"

    in der Lombardei im November, sagt führender italienischer Arzt

    Das Virus zirkulierte "bevor wir von dem Ausbruch in China erfuhren",
    sagt Giuseppe Remuzzi, Direktor des Mario Negri Instituts für pharmakologische Forschung

    Italien hat inzwischen mehr als 4.800 Todesfälle durch Covid-19 gemeldet,
    mehr als jedes andere Land der Welt ----->ERGÄNZT: 9.134 Todesfälle

    Thema |
    Coronavirus-Ausbruch
    Liu Zhen
    Liu Zhen in Peking
    Veröffentlicht: 21.00 Uhr, 22. März 2020

    https://www.scmp.com/news/china/society/...ovember-leading

    --------------------------------------

    VON ITALIEN NACH CHINA - NICHT UMGEKEHRT ???????????
    Coronavirus-Epidemie oder Angst-Epidemie? (2)

    Von den 190.000 Einwohnern Pratos sind zwischen 30.000 und 50.000 Migranten aus China;
    ihre genaue Anzahl kennt niemand.
    Die meisten arbeiten in den 3.600 Textilfabriken,
    die hier in chinesischer Hand sind.

    https://www.fluter.de/made-in-italy


    Liebe Grüße, Blasius

  • Thema von Blasius im Forum Katechese




    https://youtu.be/mnzTIGpYxdA

    Wir dokumentieren hier im Wortlaut die Predigt, die Papst Franziskus am Freitagabend, den 27. März, bei einem Gebetsmoment am Petersdom in Rom gehalten hat. Franziskus hielt die Feier, die mit einem außerordentlichen Segen „Urbi et Orbi“ endete, als Zeichen der Hoffnung inmitten der globalen Coronda-
    »Am Abend dieses Tages« (Mk 4.35). So beginnt das eben gehörte Evangelium. Seit Wochen scheint es, als sei es Abend geworden. Tiefe Finsternis hat sich auf unsere Plätze, Straßen und Städte gelegt; sie hat sich unseres Lebens bemächtigt und alles mit einer ohrenbetäubenden Stille und einer trostlosen Leere erfüllt, die alles im Vorbeigehen lähmt: Es liegt in der Luft, man bemerkt es an den Gesten, die Blicke sagen es. Wir sind verängstigt und fühlen uns verloren. Wie die Jünger des Evangeliums wurden wir von einem unerwarteten heftigen Sturm überrascht. Uns wurde klar, dass wir alle im selben Boot sitzen, alle schwach und orientierungslos sind, aber zugleich wichtig und notwendig, denn alle sind wir dazu aufgerufen, gemeinsam zu rudern, alle müssen wir uns gegenseitig beistehen. Auf diesem Boot ... befinden wir uns alle. Wie die Jünger, die wie aus einem Munde angsterfüllt rufen: »Wir gehen zugrunde« (vgl. V. 38), so haben auch wir erkannt, dass wir nicht jeder für sich, sondern nur gemeinsam vorankommen.

    Leicht finden wir uns selbst in dieser Geschichte wieder. Schwieriger ist es da schon, das Verhalten Jesu zu verstehen. Während die Jünger natürlich alarmiert und verzweifelt sind, befindet er sich am Heck, in dem Teil des Bootes, der zuerst untergeht. Und was macht er? Trotz aller Aufregung schläft er friedlich, ganz im Vertrauen auf den Vater – es ist das einzige Mal im Evangelium, dass wir Jesus schlafen sehen. Als er dann aufgeweckt wird und Wind und Wasser beruhigt hat, wendet er sich vorwurfsvoll an die Jünger: »Warum habt ihr solche Angst? Habt ihr noch keinen Glauben?« (V. 40).

    Versuchen wir zu verstehen. Worin besteht der Glaubensmangel der Jünger, der im Kontrast steht zum Vertrauen Jesu? Sie hatten nicht aufgehört, an ihn zu glauben, sie flehen ihn ja an. Aber schauen wir, wie sie ihn anrufen: »Meister, kümmert es dich nicht, dass wir zugrunde gehen?« (V. 38). Kümmert es dich nicht: Sie denken, dass Jesus sich nicht für sie interessiert, dass er sich nicht um sie kümmert. Im zwischenmenschlichen Bereich, in unseren Familien, ist es eine der Erfahrungen, die am meisten weht tut, wenn einer zum anderen sagt: „Bin ich dir egal?“ Das ist ein Satz, der schmerzt und unser Herz in Wallung bringt. Das wird auch Jesus erschüttert haben. Denn niemand sorgt sich mehr um uns als er. In der Tat, als sie ihn rufen, rettet er seine mutlosen Jünger.

    Der Sturm legt unsere Verwundbarkeit bloß und deckt jene falschen und unnötigen Gewissheiten auf, auf die wir bei unseren Plänen, Projekten, Gewohnheiten und Prioritäten gebaut haben. Er macht sichtbar, wie wir die Dinge vernachlässigt und aufgegeben haben, die unser Leben und unsere Gemeinschaft nähren, erhalten und stark machen. Der Sturm entlarvt all unsere Vorhaben, was die Seele unserer Völker ernährt hat, „wegzupacken“ und zu vergessen; all die Betäubungsversuche mit scheinbar „heilbringenden“ Angewohnheiten, die jedoch nicht in der Lage sind, sich auf unsere Wurzeln zu berufen und die Erinnerung unserer älteren Generation wachzurufen, und uns so der Immunität berauben, die notwendig ist, um den Schwierigkeiten zu trotzen.

    Mit dem Sturm sind auch die stereotypen Masken gefallen, mit denen wir unser „Ego“ in ständiger Sorge um unser eigenes Image verkleidet haben; und es wurde wieder einmal jene (gesegnete) gemeinsame Zugehörigkeit offenbar, der wir uns nicht entziehen können, dass wir nämlich alle Brüder und Schwestern sind.

    »Warum habt ihr solche Angst? Habt ihr noch keinen Glauben?« Herr, dein Wort heute Abend trifft und betrifft uns alle. In unserer Welt, die du noch mehr liebst als wir, sind wir mit voller Geschwindigkeit weitergerast und hatten dabei das Gefühl, stark zu sein und alles zu vermögen. In unserer Gewinnsucht haben wir uns ganz von den materiellen Dingen in Anspruch nehmen lassen und von der Eile betäuben lassen. Wir haben vor deinen Mahnrufen nicht angehalten, wir haben uns von Kriegen und weltweiter Ungerechtigkeit nicht aufrütteln lassen, wir haben nicht auf den Schrei der Armen und unseres schwer kranken Planeten gehört. Wir haben unerschrocken weitergemacht in der Meinung, dass wir in einer kranken Welt immer gesund bleiben würden. Jetzt, auf dem stürmischen Meer, bitten wir dich: „Wach auf, Herr!“

    »Warum habt ihr solche Angst? Habt ihr noch keinen Glauben?« Herr, du appellierst an uns, du appellierst an den Glauben. Nicht nur an den Glauben, dass es dich gibt, sondern an den Glauben, der uns vertrauensvoll zu dir kommen lässt. In dieser Fastenzeit erklingt dein eindringlicher Aufruf: »Kehrt um« (Mk 1,15); »kehrt um zu mir von ganzem Herzen mit Fasten, Weinen und Klagen« (Joël 2,12). Du rufst uns auf, diese Zeit der Prüfung als eine Zeit der Entscheidung zu nutzen. Es ist nicht die Zeit deines Urteils, sondern unseres Urteils: die Zeit zu entscheiden, was wirklich zählt und was vergänglich ist, die Zeit, das Notwendige von dem zu unterscheiden, was nicht notwendig ist. Es ist die Zeit, den Kurs des Lebens wieder neu auf dich, Herr, und auf die Mitmenschen auszurichten. Und dabei können wir auf das Beispiel so vieler Weggefährten schauen, die in Situationen der Angst mit der Hingabe ihres Lebens reagiert haben. Es ist das Wirken des Heiligen Geistes, das in mutige und großzügige Hingabe gegossen und geformt wird. Es ist das Leben aus dem Heiligen Geist, das in der Lage ist, zu befreien, wertzuschätzen und zu zeigen, wie unser Leben von gewöhnlichen Menschen – die gewöhnlich vergessen werden – gestaltet und erhalten wird, die weder in den Schlagzeilen der Zeitungen und Zeitschriften noch sonst im Rampenlicht der neuesten Show stehen, die aber heute zweifellos eine bedeutende Seite unserer Geschichte schreiben: Ärzte, Krankenschwestern und Pfleger, Supermarktangestellte, Reinigungspersonal, Betreuungskräfte, Transporteure, Ordnungskräfte, ehrenamtliche Helfer, Priester, Ordensleute und viele, ja viele andere, die verstanden haben, dass niemand sich allein rettet. Angesichts des Leidens, an dem die wahre Entwicklung unserer Völker gemessen wird, entdecken und erleben wir das Hohepriesterliche Gebet Jesu: »Alle sollen eins sein« (Joh 17,21). Wie viele Menschen üben sich jeden Tag in Geduld und flößen Hoffnung ein und sind darauf besorgt, keine Panik zu verbreiten, sondern Mitverantwortung zu fördern. Wie viele Väter, Mütter, Großväter und Großmütter, Lehrerinnen und Lehrer zeigen unseren Kindern mit kleinen und alltäglichen Gesten, wie sie einer Krise begegnen und sie durchstehen können, indem sie ihre Gewohnheiten anpassen, den Blick aufrichten und zum Gebet anregen. Wie viele Menschen beten für das Wohl aller, spenden und setzen sich dafür ein. Gebet und stiller Dienst – das sind unsere siegreichen Waffen.

    »Warum habt ihr solche Angst? Habt ihr noch keinen Glauben?« Der Anfang des Glaubens ist das Wissen, dass wir erlösungsbedürftig sind. Wir sind nicht unabhängig, allein gehen wir unter. Wir brauchen den Herrn so wie die alten Seefahrer die Sterne. Laden wir Jesus in die Boote unseres Lebens ein. Übergeben wir ihm unsere Ängste, damit er sie überwinde. Wie die Jünger werden wir erleben, dass wir mit ihm an Bord keinen Schiffbruch erleiden. Denn das ist Gottes Stärke: alles, was uns widerfährt, zum Guten zu wenden, auch die schlechten Dinge. Er bringt Ruhe in unsere Stürme, denn mit Gott geht das Leben nie zugrunde.

    Der Herr fordert uns heraus, und inmitten des Sturms lädt er uns ein, Solidarität und Hoffnung zu wecken und zu aktivieren, die diesen Stunden, in denen alles unterzugehen scheint, Festigkeit, Halt und Sinn geben. Der Herr erwacht, um unseren Osterglauben zu wecken und wiederzubeleben. Wir haben einen Anker: durch sein Kreuz sind wir gerettet. Wir haben ein Ruder: durch sein Kreuz wurden wir freigekauft. Wir haben Hoffnung: durch sein Kreuz sind wir geheilt und umarmt worden, damit nichts und niemand uns von seiner erlösenden Liebe trennen kann. Inmitten der Isolation, in der wir unter einem Mangel an Zuneigung und Begegnungen leiden und den Mangel an vielen Dingen erleben, lasst uns erneut die Botschaft hören, die uns rettet: Er ist auferstanden und lebt unter uns. Der Herr ruft uns von seinem Kreuz aus auf, das Leben, das uns erwartet, wieder zu entdecken, auf die zu schauen, die uns brauchen, und die Gnade, die in uns wohnt, zu stärken, zu erkennen und zu ermutigen. Löschen wir die kleine Flamme nicht aus (vgl. Jes 42,3), die niemals erlischt, und tun wir alles, dass sie die Hoffnung wieder entfacht.

    Das eigene Kreuz anzunehmen bedeutet, den Mut zu finden, alle Widrigkeiten der Gegenwart anzunehmen und für einen Augenblick unser Lechzen nach Allmacht und Besitz aufzugeben, um der Kreativität Raum zu geben, die nur der Heilige Geist zu wecken vermag. Es bedeutet, den Mut zu finden, Räume zu öffnen, in denen sich alle berufen fühlen, und neue Formen der Gastfreundschaft, Brüderlichkeit und Solidarität zuzulassen. Durch sein Kreuz sind wir gerettet, damit wir die Hoffnung annehmen und zulassen, dass sie alle möglichen Maßnahmen und Wege stärkt und unterstützt, die uns helfen können, uns selbst und andere zu beschützen. Den Herrn umarmen, um die Hoffnung zu umarmen – das ist die Stärke des Glaubens, der uns von der Angst befreit und uns Hoffnung gibt.

    »Warum habt ihr solche Angst? Habt ihr noch keinen Glauben?« Liebe Brüder und Schwestern, von diesem Ort aus, der vom felsenfesten Glauben Petri erzählt, möchte ich heute Abend euch alle dem Herrn anvertrauen und die Muttergottes um ihre Fürsprache bitten, die das Heil ihres Volkes und der Meerstern auf stürmischer See ist. Von diesen Kolonnaden aus, die Rom und die Welt umarmen, komme der Segen Gottes wie eine tröstende Umarmung auf euch herab. Herr, segne die Welt, schenke Gesundheit den Körpern und den Herzen Trost. Du möchtest, dass wir keine Angst haben; doch unser Glaube ist schwach und wir fürchten uns. Du aber, Herr, überlass uns nicht den Stürmen. Sag zu uns noch einmal: »Fürchtet euch nicht« (Mt 28,5). Und wir werfen zusammen mit Petrus „alle unsere Sorge auf dich, denn du kümmerst dich um uns“ (vgl. 1 Petr 5,7).

    (vatican news - gs)


    Liebe Grüße, Blasius

  • Thema von Blasius im Forum Das Wesen der römis...




    Vielleicht machen Ihnen diese Seiten Lust auf Kirche.
    Dann zögern Sie nicht und kommen einfach mal vorbei.


    Wir, die Pfarreiengemeinschaft freuen uns auf Sie.


    Aktuell keine Gottesdienste!

    Die Pfarreiengemeinschaft Dietmannsried informiert auf Veranlassung des Bistums Augsburg

    Leider lässt eine Beurteilung der Lage im Zusammenhang mit dem Virus SARS-CoV-2 (Coronavirus) keine andere Entscheidung zu, als Ihnen schweren Herzens mitzuteilen, dass die Feier des österlichen Triduums in diesem Jahr nur unter Ausschluss der Öffentlichkeit stattfinden kann.
    Außerdem können auch nach dem 03.04.2020 bis einschließlich 19.04.2020 (Weißer Sonntag)
    weiterhin keine öffentlichen Gottesdienste stattfinden. Dies gilt auch für den Palmsonntag.

    Anbei geben wir Ihnen folgende Zeiten für die vorösterlichen Tage
    OHNE Beteiligung von Gläubigen,damit wir im Gebet miteinander verbunden sind.

    Gründonnerstag, 09. April 2020, 20 Uhr:
    Liturgie ohne Beteiligung von Gläubigen in Dietmannsried und Schrattenbach.

    Karfreitag, 10. April 2020, 09:00 Uhr:
    Kreuzweg ohne Beteiligung von Gläubigen in Dietmannsried und Schrattenbach.

    Karfreitag, 10. April 2020, 15:30 Uhr:
    Karfreitagsliturgie ohne Beteiligung von Gläubigen in Dietmannsried und Schrattenbach.

    Karsamstag, 11. April 2020, 19:30 Uhr:
    Feier der Osternacht ohne Beteiligung von Gläubigen in Dietmannsried und Schrattenbach.

    Glockengeläut sonntags kurz vor 10 Uhr lädt zum gemeinsamen Beten ein - Übertragung der Sonntagsgottesdienstes bei Allgäu-TV mit Bischof Bertram Meier

    Seit Sonntag, 22. März, gibt es tägliche Gottesdienste mit unserem ernannten Bischof Dr. Bertram Meier aus der Kapelle des Bischofshauses. Am Sonntag beginnen die Eucharistiefeiern um 10 Uhr. Sie werden von zwei stationären Kameras aufgenommen und live von a.tv sowie Allgäu-TV im regionalen Fernsehen übertragen, außerdem auf dem YouTube-Kanal von katholisch 1.tv.

    Aktuelle Informationen hinsichtlich der Corona-Pandemie

    In der Rubrik AKTUELL und BEKANNTMACHUNGEN halten wir Sie regelmäßig über Neuigkeiten, Hinweisen und Veränderungen hinsichtlich der Corona-Pandemie und den Auswirkungen auf unserere Pfarreiengemeinschaft auf dem Laufenden.

    Zur Seite "Aktuelles"

    Zur Seite "BEKANNTMACHUNGEN"

    Pfarrbüro für Parteiverkehr geschlossen
    Liebe Besucher des Pfarrbüros,

    um einer weiteren Verbreitung des Coronavirus Covid-19 entgegen zu wirken, ordnet das Generalvikariat des Bistums Augsburg an, dass ab Mittwoch, 18. März 2020 die Pfarrbüros im ganzen Bistum und die gesamte Verwaltung des Bischöflichen Ordinariats Augsburg auf unbestimmte Zeit für den Publikumsverkehr geschlossen werden.

    Es wird gebeten, dringende Termine und Anliegen gerne per Telefon oder E-Mail abzuklären.
    Das oberste Ziel ist der Schutz der Bevölkerung und der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.
    Dazu wollen auch wir mit dieser Maßnahme unseren Beitrag leisten.

    https://www.pg-dietmannsried.de/

    SIEHE AUCH:
    Im Tal der Tränen


    Liebe Grüße AUS DER HEIMAT, Blasius



  • 27.03.2020

    Ethikrat zu Ausgangssperren in der Corona-Krise

    Freiheitsbeschränkungen kontinuierlich überprüfen

    Die Freiheitsbeschränkungen zur Bekämpfung der Corona-Epidemie sind nach Auffassung des Deutschen Ethikrats derzeit gerechtfertigt. Sie müssten aber regelmäßig überprüft werden, fordert nun das Gremium.

    Der Deutsche Ethikrat forderte am Freitag in Berlin die Politik auf, diese Regelungen kontinuierlich mit Blick auf die gesellschaftlichen, sozialen und ökonomischen Folgen zu prüfen und möglichst bald schrittweise zu lockern.

    Für diesen "schwierigen Abwägungsprozess" legte der Ethikrat Empfehlungen zur "Solidarität und Verantwortung in der Corona-Krise" vor.

    Orientierungshilfen für Ärzte

    Zugleich will das Gremium Orientierungshilfen für den Fall geben, dass Ärzte aufgrund fehlender intensivmedizinischer Behandlungsmöglichkeiten über Leben und Tod entscheiden müssen.

    Den ethische Kernkonflikt auf gesellschaftlicher Ebene sieht der Rat darin, dass ein leistungsfähiges Gesundheitssystem gesichert werden muss und zugleich schwerwiegende Nebenfolgen für die Bevölkerung möglichst gering zu halten sind. Das erfordere eine gerechte Abwägung konkurrierender moralischer Güter.

    Dabei hob der Rat den Vorrang demokratischer Entscheidungen hervor, die nicht an die Wissenschaft delegiert werden dürften.

    Vermeidung von Triage-Situationen

    "Wissenschaftliche Beratung der Politik ist wichtig, sie kann und darf diese aber nicht ersetzen", hieß es. Einen wesentlichen Orientierungspunkt für nahe Zukunft sieht der Rat in der Vermeidung von Triage-Situationen, bei denen Ärzte wegen fehlender intensivmedizinischer Ressourcen darüber entscheiden müssen, wen sie vorrangig behandeln und wen sie möglicherweise sterben lassen.

    Sollte dieser Fall dennoch eintreten, dann darf der Staat nach Auffassung des Rates "menschliches Leben nicht bewerten und deshalb auch nicht vorschreiben, welches Leben in einer Konfliktsituation zu retten ist".

    "Primärverantwortung der Medizin"

    Der Rat sieht hier eine "Primärverantwortung der Medizin". Dabei dürfe die Entscheidung aber nicht dem einzelnen Arzt aufgebürdet werden. Stattdessen seien einheitliche und transparente Handlungsmaßstäbe notwendig, wie sie bereits einige medizinischen Fachgesellschaften aufgestellt hätten.

    Bei seinen Empfehlungen für die nächste Zeit folgt der Rat in vielen Punkten den bereits ergriffenen Maßnahmen, wie dem stärkeren Aufbau von Intensivkapazitäten. Auf längere Sicht mahnt er aber, die sozialen, wirtschaftlichen und kulturellen Folgen der Freiheitsbeschränkungen abzuwägen. "Systemgefährdungen durch die Beschränkung lassen sich in nahezu allen gesellschaftlichen Teilsystemen prognostizieren", warnt er.

    Mit Blick auf langfristige Folgen fordert er eine gesellschaftliche Debatte, bei der auch zu erörtern sei, "welche Lebensrisiken eine Gesellschaft als akzeptabel einzustufen gewillt ist und welche nicht".

    (KNA)

    https://www.domradio.de/themen/corona/20...er-corona-krise


    Liebe Grüße, Blasius

  • Thema von Blasius im Forum Nachrichten



    dpa

    Ausgangsbeschränkung oder Kontaktverbot


    Coronavirus - Freiburg Ausgangssperre

    Leere Straßen in Freiburg. Hier gilt wegen des Coronavirus eine Ausgangssperre
    Freitag, 27.03.2020, 08:08

    Vor wenigen Tagen haben sich Kanzlerin Angela Merkel und die Ministerpräsidenten der Bundesländer auf neue einschneidende Maßnahmen im Kampf gegen die Verbreitung des Coronavirus geeinigt.

    Doch einzelne Länder wie Bayern ziehen nicht mit und setzen eigene Regelungen um. Einen Überblick über die bundesweiten Beschlüsse und die Umsetzung in den einzelnen Bundesländern finden Sie hier bei FOCUS Online.

    Bund und Länder wollen die Ausbreitung des Coronavirus mit weiteren
    und beispiellosen drastischen Beschränkungen verlangsamen.

    Das ist der Corona-Plan von Bund und Ländern
    Der neue Plan umfasst neun Punkte:


    Die Bürger werden angehalten, die Kontakte zu anderen Menschen außerhalb
    der Angehörigen des eigenen Hausstands auf ein absolut nötiges Minimum zu reduzieren.
    In der Öffentlichkeit ist, wo immer möglich, zu anderen als den Angehörigen des eigenen Hausstands, ein Mindestabstand von mindestens 1,5 Metern, besser noch zwei Metern einzuhalten.

    Der Aufenthalt im öffentlichen Raum ist nur alleine, mit einer weiteren nicht im Haushalt lebenden Person oder im Kreis der Angehörigen des eigenen Hausstands gestattet.
    Der Weg zur Arbeit, zur Notbetreuung, Einkäufe, Arztbesuche, Teilnahme an Sitzungen, erforderlichen Terminen und Prüfungen, Hilfe für andere oder individueller Sport und Bewegung an der frischen Luft bleiben weiter möglich.

    Gruppen feiernder Menschen auf öffentlichen Plätzen, in Wohnungen sowie privaten Einrichtungen können sanktioniert werden.

    Gastronomiebetriebe werden geschlossen. Ausgenommen:

    Lieferung und Abholung mitnahmefähiger Speisen für den Verzehr zu Hause.
    Dienstleistungsbetriebe im Bereich der Körperpflege wie Friseure
    oder Kosmetikstudios werden geschlossen.
    In allen Betrieben und insbesondere solchen mit Publikumsverkehr ist es wichtig,
    die Hygienevorschriften einzuhalten und wirksame Schutzmaßnahmen für Mitarbeiter und Besucher umzusetzen.

    Diese Maßnahmen sollen eine Geltungsdauer von mindestens zwei Wochen haben.

    Einige Bundesländer scheren aus der Mehrheitsentscheidung jedoch aus.

    So gelten beispielsweise in Sachsen und Bayern Ausgangsbeschränkungen statt Kontaktverbote.

    Andere Länder wollen die Kontaktverbote zwar durchsetzen,
    haben aber ortsspezifisch noch Sonderregelungen veranlasst.

    Welche Regeln jetzt für Sie in Ihrem Bundesland gelten:

    Baden-Württemberg
    Baden-Württemberg hat die Einschränkungen für das öffentliche Leben nach Vorbild der bundeseinheitlichen Entscheidung verschärft. Seit diesem Montag gilt im ganzen Land
    der 9-Punkte-Plan der Bundesregierung.

    Die Stadt Freiburg hatte wegen der Corona-Pandemie ein sogenanntes Betretungsverbot ausgesprochen. Es soll für öffentliche Orte von diesem Samstag bis zum 3. April gelten. Wer sich im Freien aufhalten möchte, dürfe das nur noch allein, zu zweit oder mit Personen, die im eigenen Haushalt lebten.

    Die Gemeinde Malsch im Landkreis Karlsruhe hat am Samstag eine Ausgangsbeschränkung verhängt, nachdem dort elf Corona-Infizierte gemeldet worden waren.

    Mehr dazu: Schulen, Veranstaltungen, Nahverkehr - Virus-Alarm in Baden-Württemberg:
    Wo das Leben stillsteht

    Bayern
    In Bayern gilt eine Ausgangsbeschränkung, um die Ausbreitung des Coronavirus einzudämmen. Die Menschen dürfen demnach die eigene Wohnung nur noch verlassen, wenn sie dafür einen triftigen Grund haben. Dazu gehört der Weg zur Arbeit, notwendige Einkäufe oder Arztbesuche.
    Die Verordnungen der Ausgangsbeschränkung im Überblick.

    Landesregierung Bayern
    Die Verordnungen der Ausgangsbeschränkung im Überblick.

    Auch Spaziergänge etwa in der Familie mit Abstand zu anderen bleiben möglich. Gastronomiebetriebe aller Art müssen geschlossen bleiben. Ausnahmen sind Auslieferungsdienste, Mitnahmeangebote und Drive-in-Schalter.

    Die Ausgangsbeschränkung gilt zunächst bis zum 3. April.
    Wer gegen die Allgemeinverfügung verstößt, muss nach Angaben
    der Staatsregierung mit hohen Bußgeldern von bis zu 25.000 Euro rechnen.

    Bayern erklärte, das Ansammlungsverbot für mehr als zwei Personen gelte für das Bundesland nicht.
    Im Freistaat werde dies großzügiger ausgelegt, weil etwa auch Begleitungen älterer Menschen,
    die auf Hilfe angewiesen sind, weiter erlaubt bleiben sollen, sagte ein Sprecher der Staatskanzlei.

    Eine Ausgangssperre gibt es in Mitterteich in der Oberpfalz. Das zuständige Landratsamt hat
    dort zwölf Ausnahmen für die verhängte Ausgangssperre gemacht, bei denen das Verlassen der eigenen Wohnung bzw. des Hauses erlaubt sei: Darunter fallen Einkäufe für den Bedarf des öffentlichen Lebens, der Hin- und Rückweg zur Arbeitsstätte, Gassi gehen, Tanken,
    Geldabheben oder auch unbedingt notwendige Hilfeleistungen für Bedürftige.

    Auch in zwei oberfränkischen Kommunen im Landkreis Wunsiedel dürfen die Menschen nur noch mit triftigen Gründen das Haus verlassen. 1450 Einwohner sind in Hohenberg an der Eger und im Ortsteil Neuhaus von der Ausgangssperre betroffen.

    Bei den Bund-Länder-Beratungen gab es Unmut über das Vorpreschen Söders.
    Mecklenburg-Vorpommerns Regierungschefin Manuela Schwesig (SPD) wandte sich
    am Montag im Deutschlandfunk allgemein gegen "Machtspiele und Schaulaufen in so einer Situation".
    Bayerns Ministerpräsident Markus Söder verteidigte das Ausscheren seines Landes.
    Das sei eine "sehr kleine Sache", sagte er im ZDF-"Morgenmagazin".
    Die Betroffenheit der Länder sei unterschiedlich. Er habe schon am Freitag über Ausgangsbeschränkungen entschieden, das sei eine angemessene
    und notwendige Entscheidung gewesen.

    Berlin
    Am Sonntag verständigte sich der Regierende Bürgermeister Michael Müller (SPD) zusammen mit den übrigen Länderchefs und Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) darauf, Ansammlungen von mehr als zwei Personen zu verbieten. Ausgenommen werden sollen Familien sowie in einem Haushalt lebende Personen.

    In der Verordnung heißt es, Personen auf dem Stadtgebiet von Berlin müssten sich ständig in ihrer Wohnung aufhalten. Allerdings gibt es für diese Ausgangsbeschränkung eine Reihe von Ausnahmen. Das gilt etwa für Menschen, die zur Arbeit müssen, für Arztbesuche, andere medizinische Behandlungen oder Blutspenden, für Einkäufe, aber auch für die Begleitung Sterbender oder für Beerdigungen. Die Verordnung soll bereits am Montag in Kraft treten und zunächst für zwei Wochen gelten.

    Brandenburg
    Brandenburgs Ministerpräsident Dietmar Woidke (SPD) hält sich an die bundeseinheitliche Entscheidung und erlässt ein Kontaktverbot für das gesamte Bundesland.

    Bremen
    Auch Bremen hält sich an die Bundesentscheidung und erlässt ein umfangreiches Kontaktverbot nach Vorbild des 9-Punkte-Plans.

    Hamburg
    Hamburg schloss sich vollumfänglich der Bundesentscheidung an und hat am Sonntag noch ein Kontaktverbot beschlossen. Bis zum 5. April werden Ansammlungen von mehr als zwei Personen verboten.

    Hessen
    Hessen erlässt ein weitgehendes Kontaktverbot nach Vorbild der Bundesentscheidung. Das teilte Ministerpräsident Volker Bouffier (CDU) am Sonntag in Wiesbaden mit. Die neuen Regelungen gelten ab Montag.

    Niedersachsen
    Auch Niedersachsen hat am Sonntag ein umfangreiches Kontaktverbot nach Bundesvorbild beschlossen. Bis zum 5. April werden Ansammlungen von mehr als zwei Personen verboten.

    Nordrhein-Westfalen
    NRW schloss sich der bundesweiten Entscheidung über ein Kontaktverbot an. Das teilte Ministerpräsident Armin Laschet (CDU) teilte noch am Sonntag in Düsseldorf mit.

    Mecklenburg-Vorpommern
    Auch Mecklenburg-Vorpommern hat noch am Sonntag ein umfangreiches Kontaktverbot beschlossen. Bis zum 5. April werden Ansammlungen von mehr als zwei Personen verboten.

    Rheinland-Pfalz
    Das Land Rheinland-Pfalz wird wegen der Ausbreitung des Coronavirus ein weitgehendes Kontaktverbot erlassen. Das kündigte Ministerpräsidentin Malu Dreyer (SPD) am Sonntag an. Allerdings trete die neue Rechtsverordnung erst ab Dienstag null Uhr in Kraft.

    Saarland
    Im Saarland gelten dieselben Ausgangsbeschränkungen, wie in Bayern. Saarlands Ministerpräsident Tobias Hans (CDU) begrüßte zwar die einheitliche Entscheidung der übrigen Bundesländer über ein Kontaktverbot, argumentierte aber, dass Grenzregionen wie das Saarland oder Bayern vor anderen Herausforderungen als Bundesländer ohne Außengrenzen stünden.

    „Das Modell der Ausgangsbeschränkungen, das im Saarland und in Bayern schon seit Samstag gilt,
    ist der richtige Ansatz. Die Menschen haben nach wie vor die Möglichkeit, Spaziergänge oder Sport in der Natur zu machen, aber wir werden auch der Verantwortung gerecht, die Ausbreitung weiter zu verlangsamen und so wertvolle Zeit zur Versorgung von schwer kranken Personen zu gewinnen.“

    Sachsen
    Auch der Freistaat Sachsen verschärft seine Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie.
    Von Montag null Uhr an gilt für den gesamten Freistaat eine Ausgangsbeschränkung. Danach ist das Verlassen von Wohnung oder Haus ohne triftigen Grund untersagt, wie Landesinnenminister Roland Wöller (CDU) am Sonntag in Dresden sagte. Wege zur Arbeit und zum Einkaufen bleiben erlaubt.
    Auch Sport und Bewegung an der frischen Luft sowie der Besuch des eigenen Kleingartens sind weiter möglich.

    Sachsen-Anhalt
    In Sachsen-Anhalt sollen die Menschen nur noch in Ausnahmen ihre Wohnungen verlassen. Dies sei nur bei Vorliegen triftiger Gründe erlaubt, heißt es in einer Pressemitteilung der Landesregierung vom Sonntagabend. „Das gilt für die Ausübung beruflicher Tätigkeiten, für Lieferverkehre und Umzüge, aber auch für Arztbesuche oder den Termin beim Psycho- oder Physiotherapeuten und für den Einkauf von Waren des täglichen Bedarfs, aber auch den Besuch bei Kindern, Alten oder Kranken.“ Die neuen Beschränkungen gelten ab Montag, null Uhr.
    Zudem werden Zusammenkünfte von mehr als zwei Personen im öffentlichen Raum verboten,
    Familien dürfen aber weiter gemeinsam auf die Straße.

    Schleswig-Holstein
    Schleswig-Holstein hat ein umfangreiches Kontaktverbot nach Vorbild des 9-Punkte-Plans erlassen.

    Thüringen
    Auch Thüringen schloss sich der Entscheidung des Bundes an und hat am Sonntag ein umfangreiches Kontaktverbot beschlossen.

    In Thüringen könnte Jena die erste Stadt sein, die Einschränkungen verhängt: So gilt hier ein Betretungsverbot für alle öffentlichen Orte. Darunter fallen Straßen, Wege, Gehwege, Plätze, öffentliche Grünflächen, Parkanlagen, Parkplätze und der Stadtwald.
    Unter Quarantäne steht in Thüringen die Gemeinde Neustadt am Rennsteig. Seit Sonntag und für zwei Wochen darf nun niemand mehr den Ortsteil der Landgemeinde Stadt Großbreitenbach verlassen, wie die Sprecherin der Kreisverwaltung des Ilm-Kreis, Doreen Huth, am Montag sagte.
    Auch betreten werden dürfe der etwa 900 Bewohner zählende Ort nahe Ilmenau nur noch in Ausnahmefällen und unter strengen hygienischen Sicherheitsvorkehrungen.

    https://www.focus.de/finanzen/recht/kont...d_11793149.html


    Liebe Grüße, Blasius



  • Der Heilsplan Gottes für den Menschen
    Gott offenbart seinen „gnädigen Ratschluß“

    Liebe Leserinnen und Leser,


    Sich in Armut dem Willen Gottes unterwerfen

    Von der Ergebung in die Fügungen der göttlichen Vorsehung

    Der Weg zum inneren Frieden

    Wir sollen bei allen zeitlichen Verlusten, Armut und Beschwerlichkeit dem Willen Gottes unterwerfen


    1 Wir sollen bei allen zeitlichen Verlusten, Armut und Beschwerlichkeit dem Willen Gottes unterwerfen
    1.1 Wir sollen uns bei allen zeitlichen Verlusten an Geld und Gut in den Willen Gottes ergeben.
    1.2 Wir sollen uns in der Armut und ihrer Beschwerlichkeit dem Willen Gottes unterwerfen.
    1.3 Wir sollen alles bereitwillig aus Gottes Hand annehmen

    Wir sollen uns bei allen zeitlichen Verlusten an Geld und Gut in den Willen Gottes ergeben.
    IV. In dieser Gesinnung müssen wir auch alle aufgenötigten Zahlungen leisten, selbst wenn sie uns ungerecht erscheinen und uns sehr schwer fallen, wie z. B. Summen für Waren, die wir zum zweiten Mal bezahlen sollen, weil wir die erste Zahlung nicht genügend beweisen können; Schulden eines andern, dessen Bürgen wir sind; Steuern, Abgaben aller Art usw. Wenn derjenige, der berechtigt ist, das Geld von uns zu fordern, von seinem Recht Gebrauch macht, so geschieht dies nur, weil Gott es so zuläßt. Gott selbst, müssen wir uns sagen, verlangt diese Summe von mir. Und ihm geben wir sie auch wirklich, wenn wir bei der Zahlung die Absicht haben, ihm durch unsere Ergebung in seinen heiligen Willen wohl zu gefallen. Wie viele Gnaden werden nicht dem zu teil, der in diesem Heist handelt! Willst du einen schwachen Begriff davon haben, so denke dir zwei Personen: die eine bezahlt in vollkommener Übereinstimmung mit dem göttlichen Willen eine Summe an den, der die Macht, wenn auch vielleicht nicht das recht hat, sie zu fordern; die andere gibt aus freien Stücken ein Almosen von gleichem Wert. Du weißt,, wie viele Verdienste und Gnaden uns das Almosengeben erwirkt, aber wisse, daß die erste Person doch noch mehr Verdienst hat. Denn sie bringt ihr Geld zum Opfer, nicht zu Gunsten eines selbst gewählten Armen, sondern im Geist der Gleichförmigkeit mit dem willen Gottes, und diese Handlung ist reiner und Gott wohlgefälliger als ein Almosen, weil sie von jedem Eigenwillen frei ist. Wenn nun schon das Almosengeben nach dem Zeugnis der heiligen Schrift und nach der Erfahrung aller Jahrhunderte den wohltätigen Familien zum größten Segen gereicht, so dürfen wir mit Recht von solchen unfreiwilligen Opfern noch viel reichere Früchte erwarten.

    Wir sollen uns in der Armut und ihrer Beschwerlichkeit dem Willen Gottes unterwerfen.
    V. Wir sollen uns in der Armut und all ihrer Beschwerlichkeit dem Willen Gottes unterwerfen. Dies wird uns nicht schwer fallen, wenn wir ganz von dem Gedanken durchdrungen sind, daß Gott über uns wacht wie ein Vater über seine Kinder, und daß er uns nur deswegen der Dürftigkeit preisgibt, weil es so am besten für uns ist. So aufgefaßt, erscheint uns die Armut in einem ganz andern Lichte; wir fühlen uns nicht mehr arm, sobald wir die Entbehrungen, welche unsere dürftigen Verhältnisse uns auferlegen, als heilsame Arzneien unseres himmlischen Arztes und Vaters betrachten.

    Wenn ein mächtiger Fürst seinen kranken Sohn einer strengen, aber nötigen Kur unterwirft, wird dann der junge Prinz glauben, er sei arm, weil man ihm nur spärlich geringe Kost reicht? Wird er sich Sorgen über die Zukunft machen? Oder wird es irgend jemand einfallen, ihn für dürftig zu halten? Gewiß nicht. Und wir? Sind wir nicht die Kinder des Allerhöchsten, die Miterben Jesu Christi? – Was könnte uns fehlen? … Ja, kühn können wir behaupten, daß wir auf alles, was Gott besitzt, ein Anrecht haben, sobald wir durch Liebe und Vertrauen seine wahren Kinder sind. Dann gehört alles uns allein. Es ist nicht gut für uns, daß wir alles genießen; oft ist es selbst ratsam, daß wir vieles entbehren. Diese Entbehrungen sind nur Heilmittel für uns; hüten wir uns deshalb, daraus zu schließen, daß wir je an dem, was uns nützlich ist, Mangel leiden könnten. Glauben wir stets mit unerschütterlichem Vertrauen, daß unser allmächtiger Vater uns imm er unfehlbar alles geben wird, was uns für die Zukunft nötig oder wahrhaft zuträglich sein kann. Hat nicht der göttliche Heiland selbst gesagt: „Wenn ihr, die ihr böse seid, euren Kindern gute gaben zu geben wisset, um wieviel mehr wird euer Vater, der im Himmel ist, denen Gutes geben, die ihn darum bitten!“ (Matth. 7, 11) Die Lehre von der Vorsehung Gottes ist eine unumstößliche Wahrheit unseres heiligen Glaubens, und unsere Zweifel über diesen Punkt, unsere eitlen Sorgen und Befürchtungen für die Zukunft sind, wenn wir sie nicht entschieden ausschlagen, um so strafbarer und um so beleidigender für Jesus Christus, als dieser göttliche Heiland uns gerade hierüber an mehreren stellen der Heiligen Schrift die ausdrücklichsten Verheißungen hinterlassen hat (Matth. 6, 24-34). Er hat uns sei Wort gegeben, und zwar unter der einzigen Bedingung, daß wir zuerst das Reich Gottes und seine Gerechtigkeit suchen und dieses Streben zu unserem größten, wichtigsten und einzigen Geschäft machen, das heißt, daß wir alle andern Dinge auf dieses eine zurück führen, bei allem nur das Gelingen dieses einen Unternehmens im Auge haben und zu diesem Zweck alle unsere Pflichten treu erfüllen. Unter dieser Bedingung entledigt uns Gott aller anderen Sorgen; er selbst nimmt alle unsere Bedürfnisse und die unserer Angehörigen auf sich, und er wird mit desto größerer Liebe für alles sorgen, je vertrauensvoller und hingebender wir uns in seine Arme werfen und je vollkommener wir uns der Gleichförmigkeit mit seinem heiligen Willen befleißen.

    Wir sollen alles bereitwillig aus Gottes Hand annehmen
    VI. Wir sollen uns in Glück und Unglück, in Ehre und Verdemütigung, in Ruhm und Schmach dem Willen Gottes unterwerfen und alles bereitwillig aus seiner Hand annehmen, weil alles dazu dienen muss, Gott durch unsere Ergebung die schuldige Ehre zu erweisen und unser ewiges Heil zu befördern. Als David aus Jerusalem flüchtete, um der Verfolgung seines Sohnes Absalom zu entgehen, ließ der Hohepriester Sadok ihm die Arche des Bundes nachtragen, damit sie dem König in seiner so drohenden Gefahr zum Schutz und schirm und ein Unterpfand seiner glücklichen Rückkehr werde. David aber sprach zu Sadok: „Trage die Lade Gottes wieder in die Stadt zurück; werde ich Gnade in den Augen des Herrn finden, so wird er mich zurück führen und sie mich mit ihrem Zelt sehen lassen; spricht er aber zu mir: ‚Du missfällst mir‘, so bin ich bereit; er tue, was in seinen Augen gut ist.“ (2. Kön. 15, 25-26) Und doch handelte es sich um seine höchsten irdischen Güter, nämlich darum, ob er auf dem Thron bleiben oder ein armes und verlassenes Leben führen sollte. Wie er, sollen auch wir sprechen, möge nun über uns kommen, was da will. Wir dürfen uns nicht damit entschuldigen, daß wir einer so erhabenen und vollkommenen Ergebung nicht fähig seien; Gott selbst bewirkt dieselbe in uns, wenn wir nur seiner Gnade nicht widerstehen. Cassianus erzählt uns von einem heiligen Greise, der diese Wahrheit wohl eingesehen hat. In Alexandrien umringte ihn einst eine ganze Schar von Ungläubigen, die ihn mit Schmach überhäuften, ihn schlugen, stießen und auf alle mögliche Weise beschimpften; er aber blieb ganz ruhig, schweigend und duldend wie ein Lamm; nur als man ihn höhnisch fragte, welche Wunder Christus gewirkt habe, antwortete er: „Das Wunder, welches Jesus Christus soeben gewirkt hat, ist, daß ich bei euern Beschimpfungen nicht zornig, ja nicht einmal aufgeregt geworden bin.“ –

    aus: P. von Lehen S.J., Der Weg zum innern Frieden 1896, Kap. 2, S. 28 – S. 32

    https://katholischglauben.info/sich-in-a...es-unterwerfen/


    Liebe Grüße, Blasius



  • Offene Grundschulen und Restaurants in Schweden

    Von AOL Redaktion 26 Mär. 2020, 13:21

    Auch in Schweden ist das Coronavirus inzwischen angekommen.
    Doch trotz über 2500 bestätigten Infizierungen und 62 Todesfällen,
    versucht das Land so gut es geht einen normalen Alltag aufrechtzuerhalten.


    Während in anderen Ländern wegen Covid-19 zum Teil sehr strickte Ausgangssperren gelten,
    ist dies in Schweden nicht der Fall.
    Das Land setzt statt sozialer Distanz auf Empfehlungen und Vertrauen in seine Bürger.

    Offene Restaurants und Grundschulen

    Dementsprechend gehen Kinder im Grundschulalter in Schweden unverändert unter der Woche zur Schule. Allerdings müssen sich alle von ihnen jeden Morgen einem Gesundheitstest unterziehen,
    um das Risiko einer Infektion so gering zu halten, wie es unter diesen Voraussetzungen geht.
    Restaurants bleiben weiterhin geöffnet, die Zahl der Kunden ist jedoch stark zurückgegangen.
    Des Weiteren sind auch Veranstaltungen mit bis zu 500 Teilnehmern bisher noch erlaubt.

    Schutz auf Vertrauensbasis

    Der Epidemologe der schwedischen Regierung sprach auf einer Pressekonferenz davon,
    dass die Menschen ihr Sozialleben aus freiem Willen verringern würden.
    Das Land träfe geeignete Maßnahmen, um die Infektionskurve flach zu halten und das Gesundheitssystem nicht zu überlasten. Schwedens Regierungschef Stefan Löfven
    sprach von der Verantwortung der Bürger, sich an die Empfehlungen der Regierung zu halten.

    Home-Office, Abstand, Händewaschen

    Unter diese Empfehlungen fallen vor allem das Arbeiten von zu Hause aus,
    das gründliche Waschen der Hände und das Abstandhalten zu anderen Menschen.

    Zudem sollen Menschen, die über 70 Jahre alt sind, ihre Häuser möglichst nicht verlassen.
    Im Vergleich zu den Maßnahmen in Corona-Hochburgen wie Italien,
    wirken Schwedens Empfehlungen für die Corona-Eindämmung jedoch sehr milde:
    Italiener, welche Regelungen zur Ausgangssperre oder Quarantäne missachten,
    können bis zu fünf Jahre ins Gefängnis kommen.

    Schwedischer Kurs stößt auch auf Kritik

    Dementsprechend liegt es auf der Hand, dass nicht alle Schweden mit dem Vorgehen ihrer Regierung zufrieden sind. Die größte schwedische Zeitung „Dagens Nyheter" veröffentlichte vergangenen Sonntag einen Artikel, in dem die bisherigen Empfehlungen als unzureichend gebrandmarkt werden.

    Der Autor sieht die Gefahr eines „Spiels mit dem grundlegendsten gesellschaftlichen Prinzip,
    dass jedes Menschenleben wertvoll ist", sollten keine weiteren Maßnahmen
    gegen die Ausbreitung des Virus erfolgen.

    -

    Stand: 27. März 2020, 21.55 Uhr / Quelle: Johns-Hopkins-Universität

    ......................Infizierte........Todesfälle......Genesene

    Deutschland.... 50.178 .............338..............6.658

    Italien.............. 86.498...........9.134...........10.950

    Weltweit.........586.140........26.865..........130.858

    https://www.merkur.de/welt/coronavirus-d...r-13600954.html

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    ERGÄNZUNG:

    Ein Schweizer Arzt zu Covid-19
    Laut den Angaben des italienischen Nationalen Gesundheitsinstituts ISS liege das Durch­schnitts­­alter der positiv-getesteten Verstorbenen in Italien derzeit bei circa 81 Jahren. 10% der Verstorbenen seien über 90 Jahre alt. 90% der Verstorbenen seien über 70 Jahre alt. 80% der Verstorbenen hatten zwei oder mehr chronische Vorerkrankungen. 50% der Verstorbenen hatten drei oder mehr chronische Vorerkrankungen. Zu den chronischen Vorerkrankungen zählen insbesondere Herz-Kreislauf-Probleme, Diabetes, Atemprobleme und Krebs. Bei weniger als 1% der Verstorbenen habe es sich um gesunde Personen gehandelt, d.h. um Personen ohne chronische Vorerkrankungen. Nur circa 30% der Verstorbenen seien Frauen.

    Das italienische Gesundheitsinstitut unterscheide zudem zwischen Verstorbenen durch das und Verstorbenen mit dem Coronavirus. In vielen Fällen sei noch nicht klar, ob die Personen am Virus starben oder an ihren chronischen Vorerkrankungen oder an einer Kombination davon. Bei den zwei italienischen Verstorbenen unter 40 Jahren (beide 39 Jahre alt) habe es sich um einen Krebspatienten sowie um einen Diabetes-Patienten mit weiteren Komplikationen gehandelt. Auch hier sei die genaue Todesursache noch nicht klar (d.h. ob am Virus oder an den Vorerkrankungen). Die Überlastung der Kliniken ergebe sich durch den allgemeinen Andrang an Patienten sowie durch die erhöhte Anzahl an Patienten, die besondere oder intensive Betreuung benötigen. Dabei gehe es insb. um die Stabilisierung der Atemfunktion sowie in schweren Fällen um anti-virale Therapien.

    mehr
    https://www.gaebler.info/author/cg/

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    Liebe Grüße, Blasius

  • Thema von Blasius im Forum Wort- und Begrifferklä...



    Konkordate und (Staats-) Kirchenverträge mit den christlichen Kirchen
    Ausdruck des freiheitlichen, die gegenseitige Kooperation suchenden Verhältnisses von Staat und Religions- und Weltanschauungsgemeinschaften sind die zahlreichen mit diesen abgeschlossenen vertraglichen Übereinkünfte. Dabei sind längst nicht mehr alleine die christlichen Volkskirchen Vertragspartner des Staates, sondern in zunehmendem Maße auch jüdische und muslimische Gemeinschaften.

    Beide sitzen an einem Tisch und Kardinal Woelki hält ein Dokument in die Höhe.
    Kirche-Staat_140918-93-000183.jpg

    © KNA
    Die ehemalige NRW-Ministerpräsidentin Hannelore Kraft (r.) empfing Kardinal Rainer Maria Woelki als designierten Erzbischof von Köln. Er leistete am 18. September 2014 in der Staatskanzlei in Düsseldorf seinen Treueeid auf die freiheitliche demokratische Grundordnung. © KNA

    Verträge zwischen dem Staat und dem Heiligen Stuhl werden i. d. R. als „Konkordate“ bezeichnet und genießen in diesem Zusammenhang eine besondere Dignität, weil es sich um sogenannte völkerrechtliche Verträge handelt.
    Die übrigen Verträge (auch jene der evangelischen Landeskirchen) rangieren auf der Ebene der staats-, z. T. auch bloß verwaltungsrechtlichen Ebene.

    Einer vielbeachteten Typologie zufolge werden vier funktionale Grundaspekte der Konkordate und (Staats-)Kirchenverträge unterschieden: Sie besitzen eine Absicherungsfunktion hinsichtlich aller wesentlichen Rechtsgrundlagen und Rechtsfragen; sie sind überdies Ausdruck einer Kooperationsfunktion, die das Zusammenleben und -wirken zwischen Staat und Kirche strukturieren soll; schließlich wird auch eine Förder- und Verpflichtungsfunktion angenommen, da zum einen die beteiligten Vertragspartner unter Wahrung des Paritätsgrundsatzes gefördert werden können, zum anderen dem Staat die Möglichkeit eröffnet wird, das Wirken der Religionsgemeinschaften noch stärker auf das Gemeinwohl hin auszurichten.

    Die Erfolgsgeschichte der Konkordate und Staatskirchenverträge wurde nach der deutschen Wiedervereinigung bekräftigt und fortgeschrieben, als sukzessive in allen ostdeutschen Bundesländern (neben vereinzelten landesverfassungsrechtlichen Bestimmungen) der Vertrag das Mittel der Wahl darstellte, das zu Zeiten des DDR-Regimes nicht spannungsfreie Verhältnis zwischen Staat und Kirche auf eine neue, vom Geist der neuen Verfassung getragene Grundlage zu stellen.

    Anhand des jüngsten „katholischen“ Vertragswerks, des Vertrages zwischen dem Land Schleswig-Holstein und dem Heiligen Stuhl vom 12. Januar 2009 seien die einzelnen Regelungsgehalte exemplarisch vorgestellt: einer Präambel, in der sich die Parteien der gegenseitigen Wertschätzung versehen und gemeinsame Ziele proklamieren, folgt eine Bekräftigung und nähere Ausgestaltung zahlreicher – verfassungsrechtlich schon vorgezeichneter – Rechtspositionen der Kirche. Dies sind – neben der individuellen wie kooperativen Religionsfreiheit (hier: Art. 1 KathKV S-H) – z. B. die Bekräftigung des kirchlichen Selbstverwaltungsrechts (Art. 2) und des Steuererhebungsrechts (Art. 16), aber auch sehr spezielle Themenfelder wie der katholische Religionsunterricht (Art. 5) oder die Frage der Seelsorge in besonderen Einrichtungen (Art. 8). Durchaus komplexe Themenbereiche wie das kirchliche Friedhofswesen (Art. 15), das Zusammenspiel von kirchlicher und staatlicher Denkmalpflege (Art. 14) oder auch die Staatsleistungen (Art. 19) erfordern eine detailliertere Absprache, die eine bloße Verfassungsnorm in dieser Form nicht bieten kann. Schließlich ist ein Konkordat/Kirchenvertrag auch der geeignete Ort, um weitere Form- und Kooperationsfragen zu klären, wie etwa die Einrichtung eines Katholischen Länderbüros am Sitz der Landesregierung (Art. 4) oder auch die Feststellung kirchlicher Körperschaftsrechte (Art. 12).

    Die Konkordate und Staatskirchenverträge folgen vom Aufbau und vom Inhalt her durchaus gewissen Grundmustern. Dennoch kann die Detailltreue, der Umfang einer Regelung zu ein und derselben Thematik von Bundesland zu Bundesland durchaus variieren. Dies ist geradezu sinnbildhaft für die Historizität des Rechtsgebietes „Religions(verfassungs)recht“, da sich das Verhältnis von Staat und Kirche auf dem Gebiet der heutigen deutschen Bundesländer unterschiedlich bzw. mit lokalen Besonderheiten entwickelt hat und die jeweiligen Vertragspartner von Land zu Land durchaus unterschiedliche Schwerpunkte in den Verträgen setzen wollten.

    EMPFOHLENER LINK
    Einige Konkordate mit der katholischen Kirche
    sind auf der Internetseite des Bundesministeriums des Innern, für Bau und Heimat (BMI) nachlesbar.

    Zur BMI-Internetseite
    Übersicht über die aktuell bestehenden Konkordate, konkordatäre Einzelvereinbarungen bzw. Kirchenverträge (in chronologischer Reihenfolge)

    Bayern: Konkordat zwischen Seiner Heiligkeit Papst Pius XI. und dem Staate Bayern vom 29. März 1924 (BayGVBl. 1925, S. 53) i.d.F. des Zusatzprotokolls vom 12. Mai 2007 (BayGVBl. 2007, S. 351, 449)

    Preußen:
    Vertrag des Freistaates Preußen mit dem Heiligen Stuhle vom 14. Juni 1929 (PreußGS. 1929, S. 152)
    Baden: Konkordat zwischen dem Heiligen Stuhle und dem Freistaate Baden vom 12. Oktober 1932 (Bad. GVBl. 1933, S. 20)

    Deutsches Reich: Konkordat zwischen dem Heiligen Stuhl und dem Deutschen Reich vom 20. Juli 1933 (RGBl. 1933 II, S. 679)

    Niedersachsen: Konkordat zwischen dem Heiligen Stuhle und dem Lande Niedersachsen vom 1. Juli 1965 (Nds.GVBl. 1965, S.191), zuletzt geändert durch Art. 1 des Gesetzes v. 17.7.2012 (Nds.GVBl. 2012, S. 244)

    Rheinland-Pfalz: Vertrag zwischen dem Land Rheinland-Pfalz und dem Erzbistum Köln sowie den Bistümern Limburg, Mainz, Speyer und Trier über Fragen der Rechtsstellung und Vermögensverwaltung der Katholischen Kirche vom 18. September 1975 (GVBl. RhPf. 1975, S. 399)

    Nordrhein-Westfalen: Vertrag zwischen dem Land Nordrhein-Westfalen und dem Heiligen Stuhl vom 26. März 1984 (GVBl. NRW 1984, S. 583)

    Saarland: Vertrag zwischen dem Heiligen Stuhl und dem Saarland über die Ausbildung von Lehrkräften für das Fach Katholische Religion und über die Erteilung katholischen Religionsunterrichts an den Schulen im Saarland vom 12. Februar 1985 (ABl. Saarland 1985, S. 794);

    Vertrag vom 21. Februar 1975 zwischen dem Heiligen Stuhl und dem Saarland
    über die Privatschulen in Trägerschaft der katholischen Kirche (ABl.

    Saarland 1975, S. 452) i.d.F. des Änderungsvertrags vom 19. September 2001
    (ABl. Saarland 2002, S. 239)

    Sachsen: Vertrag zwischen dem Heiligen Stuhl und dem Freistaat Sachsen vom 2. Juli 1996 (SächsGVBl. 1997, S. 18)

    Thüringen: Vertrag zwischen dem Heiligen Stuhl und dem Freistaat Thüringen vom 11. Juni 1997 (GVBl. Thüringen 1994, S. 791)

    Mecklenburg-Vorpommern: Vertrag zwischen dem Heiligen Stuhl und dem Land Mecklenburg-Vorpommern vom 15. September 1997 (GVBl. M-V 1998, S. 3)

    Sachsen-Anhalt: Vertrag zwischen dem Heiligen Stuhl und dem Land Sachsen-Anhalt vom 15. Januar 1998 (GVBl. LSA 1998, S. 161)

    Brandenburg: Vertrag zwischen dem Heiligen Stuhl und dem Land Brandenburg vom 12. November 2003 (GVBl. Brandenburg I 2004, S. 224)

    Bremen: Vertrag zwischen dem Heiligen Stuhl und der Freien Hansestadt Bremen vom 21. November 2003 (GBl. Bremen 2003, S. 152)

    Hamburg: Vertrag zwischen dem Heiligen Stuhl und der Freien und Hansestadt Hamburg vom 29. November 2005 (HmbGVBl. 2006, S. 436)

    Baden-Württemberg: Vereinbarung des Landes Baden-Württemberg mit der Erzdiözese Freiburg und mit der Diözese Rottenburg-Stuttgart vom 31. Oktober 2007 (GBl. BW 2008, S. 10)

    Schleswig-Holstein: Vertrag zwischen dem Land Schleswig-Holstein und dem Heiligen Stuhl vom 12. Januar 2009 (GVBl. S-H 2009, S. 264)

    Mit dem Bundesland Berlin besteht kein förmlicher Kirchenvertrag / kein Konkordat. Wesentliche Rechtsgrundlage der wechselseitigen Beziehungen ist neben dem Landesrecht das sog.

    „Abschließende Protokoll“ vom 2. Juli 1970, welches letztmalig unter dem 17. September 1990 geändert worden ist.

    https://www.dbk.de/themen/kirche-staat-u...rchenvertraege/

    -
    FOLGE: KIRCHENTÜREN ZU STATT AUF!!!

    MACHTLOSER STELLVERTRETER GOTTES
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    WEITERE INFO:

    Im Tal der Tränen
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    Liebe Grüße Blasius



  • In Italien geht die Zahl der Neuinfektionen leicht zurück

    Von AOL Redaktion 24 Mär. 2020, 12:01

    Neben China hat es Italien besonders hart getroffen. Knapp 64.000 Personen wurden positiv auf den Coronavirus getestet. Nachdem die Zahl der Neuinfektionen am vergangenen Sonntag eine neue Höchstzahl erreichte, sinkt sie aktuell wieder.


    Seit dem 09. März gilt in Italien die Ausgangssperre. Da die Viruswelle trotz der Beschränkungen nicht abflachte, wurde das Reglement am 21. März weiter verschärft. Trotz aller Bemühungen wurden mittlerweile fast 64.000 Infektionen gemeldet, insgesamt verstarben rund 6000 Menschen, die an der neuartigen Lungenkrankheit litten.

    Grund zur Hoffnung?

    Nachdem der bisherige Höhepunkt mit 793 Neuinfektionen am vergangenen Sonntag erreicht wurde, lässt der Rückgang auf 650 Registrierungen Hoffnung bei den Experten aufkommen. Allerdings könne nicht von einer Kehrtwende gesprochen werden. Laut Analysten braucht es mehr aufeinanderfolgende Ergebnisse, um den anfänglichen Trend zu bestätigen. Es darf aber vorsichtig angenommen werden, dass der Lockdown signifikante und positive Ergebnisse erbringt.

    https://www.aol.de/nachrichten/2020/03/2...-leicht-zuruck/



    Stand: 26. März 2020, 15.47 Uhr / Quelle: Johns-Hopkins-Universität

    ......................Infizierte........Todesfälle......Genesene

    Deutschland....40.421.............229..............3.959

    Italien..............74.386...........7.503...........9.362

    Weltweit.........491.623........22.169.......118.245


    https://www.merkur.de/welt/coronavirus-d...r-13600954.html

    -

    NUR UNVERBINDLICHE INFO:
    https://connectiv.events/insider-warnung...-den-impfungen/

    Liebe Grüße, Blasius



  • HILFEN FÜR MIETER, RENTNER, HARTZ-IV-EMPFÄNGER UND ANDERE

    Was im Rettungspaket für mich drin ist


    Regierung hat Maßnahmen über 750 Milliarden Euro gegen die Corona-Krise beschlossen
    Vizekanzler Olaf Scholz (SPD) war am Dienstag das ranghöchste Regierungsmitglied im Bundestag.

    Er dankte Ärzten, Verkäufern, Busfahrern und anderen, die trotz des Infektionsrisikos arbeiten:

    „Sie leis Vizekanzler Olaf Scholz (SPD) war am Dienstag
    das ranghöchste Regierungsmitglied im Bundestag.

    Er dankte Ärzten, Verkäufern, Busfahrern und anderen,
    die trotz des Infektionsrisikos arbeiten: „Sie leisten Großes in diesen Tagen“

    Artikel von: FELIX RUPPRECHT, LAURA ESSLINGER,
    HANS-JÖRG VEHLEWALD UND WILLI HAENTJES
    25.03.2020 - 22:27 Uhr

    Es ist eine gigantische Summe“, sagte Vizekanzler Olaf Scholz (61, SPD) am Dienstag im Bundestag: 156 Milliarden Euro Schuldenlast hat das Parlament freigegeben, um Deutschland durch die Corona-Krise zu bringen. Dazu kommt ein Rettungsschirm für größere Firmen, Volumen: 600 Milliarden.

    Kredite für Unternehmen, Soforthilfe für Krankenhäuser und Solo-Selbstständige. Aber auch eine Vielzahl von Änderungen für Bürger, um sie vor den Auswirkungen der Krise zu schützen:

    ► Hartz IV und Kinderzuschläge …
    … sollen schneller und einfacher gezahlt werden. Die Jobcenter können z. B. das AKTUELLE Einkommen bei Jobverlust zugrunde legen, statt wie bisher das Einkommen der „letzten Monate“. Folge: Schnelle Zahlung, auch für Kinder.

    Der Bundestag hat das größte Hilfspaket der Geschichte beschlossen. Die Hilfen laufen jetzt an.
    Corona-Krise: Kommentar zum GroKo-Hilfspaket: Das ist kein Dauer-Zustand!

    KOMMENTAR

    Das ist kein Dauer-Zustand!
    Lieber schnell gehandelt, als nicht gehandelt. Nach diesem Motto hat der Bundestag das Hilfs-Paket zum Kampf gegen Corona beschlossen.

    ► Kurzarbeitergeld …
    … wird einfacher bewilligt, gilt auch für Zeitarbeiter, um Kündigungen zu verhindern.
    Betroffene Sozialversicherungsbeiträge werden zu 100 Prozent vom Staat übernommen.

    ► Verbraucher-/Baukredite …
    … können gestundet werden, wenn das Geld knapp wird. Das schließt eine Kündigung und Pfändung aus, wie sie bisher üblich war, falls Raten ausfielen.

    https://www.bild.de/politik/inland/polit...30574.bild.html


    Liebe Grüße, Blasius

  • Thema von Blasius im Forum Schon gewusst ?



    1 Ehrwürdige Johanna Maria vom Kreuz, Klarissin
    1.1 Ihre Kindheit und Jugend
    1.2 Ihre mystischen Erlebnisse
    1.3 Das Kreuz blieb nicht aus
    1.4 Bernardina als Ordensschwester Johanna Maria vom Kreuz
    1.5 Die Hölle tobt gegen Bernardina
    1.6 Ihr Leidensdrang
    1.7 Ihre Vorbereitung auf den Tod
    1.8 Ziehe aus zum Genuss deines Schöpfers
    Ihre Kindheit und Jugend

    Diese glühende Verehrerin der Himmelskönigin war die Tochter des Malers Joseph Floriani aus der Stadt Roveredo in Südtirol. Ihre Mutter, die Tochter eines Schneiders, hieß Girolama, und war ein Weib von großer Umsicht und kernhafter Frömmigkeit. – Daß Johanna, ihre Tochter, ein auserwähltes Kind der Gottesmutter sein werde, bewies der Tag ihrer Geburt, der auf das Fest Mariä Geburt fiel. (Anm.: Es war wohl der 8. Dezember; siehe Lexikon: Johanna Maria vom Kreuz) Ihre Eltern waren überzeugt, daß die liebe Frau fortan die Beschützerin und Lehrerin ihrer Tochter sein werde, der sie in der heiligen Taufe den Namen Bernardina gaben.

    Bernardina zeigte schon früh, daß sie Gott angehöre. Sie war immer stillen Gemütes und in sich selbst versunken. Und wenn man sie um die Ursache fragte, gab sie zur Antwort: „Ich fühle in mir die Gegenwart meines himmlischen Vaters.“ Ihre Augen waren oft naß von Tränen. „Ich muss bitter weinen über meine vielen Sünden, seufzte sie dann, Gott macht mir darüber eindringliche Vorwürfe.“ Jedes leise Wort von Gott, von Jesus Christus zuckte wie ein Blitz in ihrer Seele wieder. Die Erzählung vom Leiden Christi übte eine unwiderstehliche Gewalt auf ihr Gemüt aus. Wenn sie daran dachte, gelobte sie jedesmal laut schluchzend, ja keine Sünde mehr zu begehen. Mit ihrem Vater führte sie immer gerne Gespräche von der Liebe Gottes, und wenn er seine Bilder malte, las sie ihm das Leiden Christi vor. – So verfloss ihre Kindheit in lauterer Unschuld, in glühender Liebe zum Herrn, in kindlichem Gehorsam gegen ihre frommen Eltern. Während sie die Schule besuchte, ward sie mit mehreren Mädchen bekannt, und schloss mit ihnen kindliche Freundschaft. – Aus der schule entlassen, setzte sie den vertrauten Umgang mit ihren Mitschülerinnen fort, sie nahm Teil an ihren Gesellschaften und Spielen, bei denen auch Knaben sich einfanden. Da geschah es, daß Bernardina, die schön und geistvoll war, allmählich der Hoffart sich ergab, schöne Kleider sich wählte, zu gefallen suchte und die Liebe zum gebet verlor. Obwohl noch jung, dachte sie schon ans Heiraten und unterhielt sich mit üppigen Träumereien und Einbildungen. Doch Gott erbarmte sich ihrer. Zwei geliebte Brüder sah sie sterben, und sie lernte daraus die Eitelkeit der Welt und ihrer Freuden kennen; ihre Eltern gerieten in Armut, ihre Mutter ward krank. Kummer und Schmerz führte sie wieder zu Gott zurück. Aber mit dieser Rückkehr zu Gott gab sie den Gedanken an Verehelichung nicht auf. Sie dachte sich sorgfältig vor der Sünde zu hüten, und bei der nächsten Gelegenheit zu heiraten.

    Da geschah es, daß der berühmte Laienbruder Tomaso von Bergamo, ein Kapuziner, ein Mann voll der glühendsten Gottesliebe, nach Roveredo kam, und das Haus des Vaters der Bernardina besuchte. Sobald er Bernardina sah, erkannte er auch ihren höheren Beruf, und verhehlte ihr auch seine Ansicht nicht. „Du bist berufen, sagte er einmal zu ihr, eine Braut des Erlösers zu werden, und in seinem Dienst die reichste Fülle der göttlichen Gnaden zu gewinnen. Gott selbst such dich; es fehlt bloß deine Mitwirkung.“ Obwohl diese Worte auf Bernardinas Herz den tiefsten Eindruck machten, so willigte sie doch nicht gleich in die Absichten des heiligen Mannes. Lange kämpfte sie einen harten Kampf mit sich selbst, doch Tomaso ließ sie nicht mehr aus den Augen, und endlich siegte die Gnade über ihr widerstrebendes Herz; sie folgte dem Rufdes Herrn, der mächtig an ihr Herz klopfte. 15 Jahre alt entschied sie sich, der Welt zu entsagen, und ihr jungfräuliches dem Herrn zu weihen. –

    Bernardina als ehrwürdige Ordensfrau Johanna Maria vom Kreuz wird durch mystisches Erleben gewürdigt, den Heiland Jesus Christus und die Himmelskönigin Maria mit den Engeln zu sehen

    Ihre mystischen Erlebnisse
    Der Notstand ihrer Eltern machte, daß sie nicht viel mehr mit der Welt in Berührung kam, sie zog sich vom Umgang mit Menschen zurück, und hatte ihre größte Freude, wenn häusliche Geschäfte sie nicht in Anspruch nahmen, in ihrer ärmlichen Kammer zu verweilen. Dort hatte sie sich mit den schönsten Heiligenbildern, die sie auftreiben konnte, ein Kruzifix in der Mitte, darunter die heilige Jungfrau, das Jesuskind mit goldener Krone, daneben die heilige Anna, wie sie Maria lesen lehrte und andere heilige, das Ganze mit einem Kranz von Goldpapierstreifen eingefaßt. – Hier betete sie einsam jede freie Stunde des Tages und der Nacht; hier züchtigte sie ihren zarten Leib mit der Geißel und Cilicien; hier beweinte sie das Leiden des Herrn und ihre Sünden, und hier entwickelte sich der innigste Verkehr zwischen ihr und der allerseligsten Jungfrau, der ihr ganzes Leben währte. Sie trug der Lieben Frau, wie einer Mutter, alle ihre Lebensschritte vor und fragte sie um Rat. Maria gab ihr freundliche Antwort, sie wurde ihre vorzüglichste Lehrerin, unzertrennlich von ihrem Wachen und Schlafen, hilfreich in jeder Not. „Ich bin deine Mutter, sagte sie einst, als Bernardina einsam in ihrer Kammer betete, ich weiß, was dir gut ist.“ Mein Leben auf Erden war lauter Kreuz, das Leben meines Sohnes war nichts als Kreuz, und du, seine himmlische Braut, wolltest etwas anderes für dich verlangen als Kreuz? Christi Feinde schrien: „Steige herab vom Kreuz.“ Er weigerte sich dessen, er blutete bis zum letzten Atemzug. Anstatt seine ewige Gottheit zu zeigen, zeigte er nichts als Liebe im Leiden und Sterben, um die ganze Welt zu erlösen. Du bist nicht seine wahre Nachahmerin, wenn du nicht am Kreuz ausharrst bis in den Tod. Es gibt kein besseres Mittel, um heilig zu werden, als Kreuz und Trübsal, erduldet aus Liebe zu dem, der für uns so namenlos gelitten, der uns so unendlich geliebt hat. Zum Kreuz, zum Kreuz lade ich dich ein, o Streiterin Christi! Ergreife mit der rechten Hand den Stamm des heiligen Kreuzes, mit der linken Hand den Dornenkranz, dieses Brautgeschenk deines himmlischen Bräutigams. Das Kreuz hilft alle Lebensängsten glücklich hindurch, die Teufel fliehen vor demselben in verwirrter Angst. Setze dir die Dornenkrone aufs Haupt in der heißesten Pein und rufe: „Dieses Leiden ist ein Dorn meines Jesus!“ O bleibe einsam bei Gott, leidend mit ihm, und im heimlichen Gemach deines Herzens walte und glänze sein heiliges Kreuz!“ Auf diese Worte der gebenedeiten Gottesmutter erwachte in ihrem Herzen eine ungemeine Leidenssehnsucht, sie bereitete weinend ihre Arme aus, um den Erlöser am Kreuz mit Leib und Seele zu umfangen.

    Voll von Leidensbildern schlief sie ein. Maria, die heilige Jungfrau, stand vor ihrem Geist in einer herrlichen Kirche, worin eine feierliche Musik erscholl. Bernardina wurde davon ganz entzückt, umgebildet in Gott. Maria nahte sich ihr im Glanz himmlischer Schönheit, nahm sie bei der Hand und hob sie empor in die Luft und setzte ihr einen wunderschönen Hyazinthenkranz auf`s Haupt, in Gold und kostbare Edelsteine eingefaßt. Sie trat hierauf ein wenig von ihr weg, betrachtete sie sorgfältig, ob ihr dieser Schmuck wohl gut stände, nahm ihn jedoch nach einiger Aufmerksamkeit wieder weg und sprach: „Diesen Kranz, o Tochter! Nehme ich wieder mit mir in den Himmel zurück, um ihn dir zu behalten für das ewige Leben. Hier auf Erden nimm dieses Buch.“ Mit diesen Worten löste sie ein Buch von ihrem Gürtel und überreichte es ihr. Es war in hell schimmernde Goldfarbe gebunden, mit großen Blättern, mit Perlen von unschätzbarem Wert besetzt. „In diesem Buch lies die ganze Zeit deines Lebens“, fuhr Maria fort, „Tag und Nacht, ohne Unterlass, und studiere es durch und durch.“ Hierauf verschwand sie. Bernardina öffnete hastig das Buch, um zu sehen, was darin stünde. Und siehe! Es war gar nichts anderes zu sehen, als auf dem ersten Blatt der gekreuzigte Heiland, so kunstreich gemalt, daß er am Kreuz zu leben schien, in der letzten Todesangst sein Blut vergießend für das Heil der Sünder. (siehe auch den Beitrag: Das Buch der Auserwählten – Jesus Christus)

    Bernardina erwachte, von heißer Liebe durchglüht. „Mache mit mir, rief sie aus, was du willst, o göttlicher Heiland! Ja leiden will ich mit dir, leiden und sterben für dich!“

    Das Kreuz blieb nicht aus
    Mittlerweile erhielt sie einen andern erfahrenen Beichtvater, der sie mit großer Klugheit in das Leben der Heiligen einführte und auf diesem Weg leitete. Bernardina durfte nun öfters die heilige Kommunion empfangen. Immer glühender wurde ihre Liebe, immer inniger die Vereinigung mit Jesus. Sie fiel in häufige Verzückungen, in welchen sie himmlische Gesichte schaute und mit Jesus und seinen Heiligen verkehrte. Selbst bei ihren Arbeiten war sie ganz in Gott versunken. Oft blieb sie nach der hl. Kommunion eine Spanne hoch längere Zeit in der Luft schwebend. – Doch das Kreuz, das ihr die heilige Mutter Gottes zu umfassen und zu lieben geheißen, blieb nicht aus.

    Ihre Mutter, die den Zustand ihrer Tochter nicht verstand, hielt sie für eine Närrin, die Leute hielten sie für besessen. Ihr erfahrener Beichtvater starb, und der neue verstand die Wege Gottes in seinen Auserwählten nicht. Er leitete sie ganz falsch; auch Bernardina kannte sich nicht mehr aus; sie geriet in vollständige Verwirrung. Sie glaubte sich vom bösen Feind betrogen, und es machten die Geheimnisse des Glaubens, die Kirchengebräuche keinen Eindruck mehr auf sie. Ungeheure Esslust plagte sie, und die abscheulichsten Versuchungen stürmten auf sie ein. Keine leibliche Abtötung, kein Fasten wollte helfen; auch kein Gebet. Endlich ward sie sterbenskrank. Doch der liebe Gott erbarmte sich ihrer. Bruder Tomaso hatte von ihrem Zustand gehört, und ihr durch einen Brief Mut und Trost gewährt; ihr früher frommer verstorbener Beichtvater erschien ihr und sprach zu ihr „Fürchte dich nicht, meine Tochter! Gott wird dir bald einen verläßlichen Führer geben, der dich ganz versteht und befriedigt. Bleibe nur demütig, das ist der beste Halt deines Lebens!“ Dieser verläßliche Führer war der Kapuziner Pater Ambrogio, dem sie sich anvertraute.

    Dieser tüchtige Seelenführer und Freund Tomaso`s führte sie bald wieder auf die rechte Bahn. Er schrieb ihr eine vortreffliche Tagesordnung vor, die sie genau einhielt. Nachdem sie 3-4 Stunden früh morgens gebetet und betrachtet hatte, wohnte sie dem heiligen Messopfer bei. Hier betrachtete sie lebhaft das Leiden Christi, wobei ihr auch oft Christus am Kreuz mit seinen Wunden erschien. Sie ward dann ganz erstarrt, ihre Pulse gingen schwach, ihr Atem wurde krampfhaft wie bei einem Sterbenden, es war ihr, als müsste sie ersticken. – War die Wandlung vorüber, dann erblickte sie die heilige Jungfrau Maria, auf ihrem Schoß den toten Jesus, voll unermesslicher Schmerzen über den Verlust des Einzig Geliebten. Bernardina stellte sich ihr zur Seite, half im Geist den Gottessohn heben und legen und sog aus seinen Wunden Kraft und Geduld. Bei der Kommunion flehte sie ganz zerknirscht: „O heilige Maria! Ich will das Grab deines göttlichen Sohnes sein, lege ihn in mein Herz, laß ihn ruhen in demselben! O schlage mir meine innige Bitte nicht ab, o gib mir deinen Sohn!“ Und es schien ihr dann wirklich, als habe ihr Maria ihren Sohn ins Herz gegeben. –

    Bernardina beichtete regelmäßig alle Wochen zweimal, und auf die heilige Kommunion bereitete sie sich durch Abtötung und Fasten und mit inbrünstigem Gebet vor. Alles was sie tat, heiligte sie mit guter Meinung und himmlischen Gedanken, die sie dem Leiden Christi entnahm. So nahm sie immer mehr in der Vollkommenheit zu. –

    Bernardina als Ordensschwester Johanna Maria vom Kreuz
    Indessen war der Tag gekommen, wo alle Regelhaus-Schwestern das Ordenskleid erhalten sollten. Schon lange hatte sich Bernardina darnach gesehnt. – Bernardina, obschon schwach und krank, schleppte sich mühsam in den Chor. Tränen stürzten über ihre geisterbleichen Wangen herab; ein unendliches Leid lastete auf ihrem herzen. Durch das Chorfenster erhielt sie das Ordenskleid. Man zog ihr dasselbe hastig an, und Bernardina erhielt dabei den bedeutungsvollen Namen Johanna vom Kreuz. Das Kreuz begann für sie mit dem Noviziat; sie hatte unendlich viel zu leiden; nur selten suchte sie Gott heim, ermutigte sie zum Leiden und zur Nachfolge Christi, sie sank in tiefe Nacht der Verlassenheit. Schon hatte sie beschlossen, das Kloster zu verlassen.

    Die Hölle tobt gegen Bernardina
    In der Nacht nun, welche dem Tage, wo sie ihren Entschluss ausführen wollte, voran ging, verfiel sie in ein furchtbares Träumen mit den gräßlichsten Bildern. Es schien ihr, höllische Geister drängen sich ins Zimmer, und wollten sie mit Gewalt aus dem Zimmer werfen. Und als sie sich widersetzte, fielen sie über sie her, schlugen und stießen sie, daß sie laut aufschrie vor unleidlichem Schmerz. Sie aber ließ sich nicht erschrecken und rief: „Heraus, heraus, du ganze Hölle. Ihr wollt mich aus dem Kloster treiben, aber ich bleibe hier euch zum Trotz.“ Da stürzten die bösen Geister neuerdings auf sie los, mit unerhörter Wut, daß sie glaubte, tot zu sein. Im ganzen Kloster hörte man den Lärm. Man lief herbei und fand sie kaum atmend im Bett, an allen Gliedern zermalmt, am ganzen Leib voll blauer Flecken und Wundmalen. Ein Teufelsgestank erfüllte das Zimmer. Sie konnte vor Schmerzen sich nicht rühren und lag unbeweglich im Bett.

    Gegen die Zeit der heiligen Messe zogen sich alle Anwesenden zurück, und das unheimliche Wesen fing wieder an. Ein Geprassel wie von unzähligen Menschentritten erfüllte das Zimmer, sie fürchtete einen neuen Angriff der bösen Geister. „O Jesus! Seufzte sie, wo bist du? Warum lasest du mich allein?“ Bei diesen Worten flohen die bösen Geister mit Gezisch und Heulen; sie sah sie ganz deutlich in ihrer scheußlichen Gestalt. „Hierauf, so erzählte sie selbst, erleuchtete heller Glanz das Zimmer und mitten in demselben erschien mir der himmlische Bräutigam Jesus mit seinen hochheiligen, hell strahlenden Wunden, voll unaussprechlicher Schönheit, mit ihm seine heiligste Mutter, meine himmlische Frau und Lehrerin, die Mutter der Barmherzigkeit, beide umringt von einer Engelschar. Bei diesem Anblick ward mein Leib und meine Seele gesund. Sie näherten sich mir mit unendlicher Güte und Herablassung; an der Seite meines Erlösers konnte ich mich erholen von dem unheimlichen Teufelskampf, und Maria und die Engel erwiesen sich unendlich freundlich gegen mich. Als Jesus abziehen wollte, empfand ich tiefes Herzweh; ich wollte ihn nicht lassen und bat ihn, er möchte mich mitnehmen. Er aber sagte: „Das kann nicht sein, du musst auf der Erde noch viel Gutes tun für dein Kloster, für dein Vaterland und für die ganze Welt.“ Darauf verschwand der Herr mit seiner Begleitung. Johanna stand auf ganz gesund, ganz gestärkt zu neuem Leidenskampf.

    Johanna war nun fest an das neue Kloster geheftet; am 8. Mai 1751 legte sie die Ordensgelübde ab, und nachdem endlich durch den Abzug der beiden Chorfrauen nach Brixen und Aufstellung eines frommen, erfahrenen Beichtvaters Friede und Ordnung im Kloster hergestellt war, wurde Johanna zur Äbtissin gewählt. Sie entwarf nun auf Grund der Regel der heiligen Klara neue Satzungen für die Schwestern, welche der Papst bestätigte.

    In diesen geistvollen Satzungen hatte sie auch bestimmt, daß die Schwestern nebst den kirchlichen Tagzeiten auch alle Tage die allerseligste Jungfrau durch ihre kleineren Tagzeiten preisen sollten als die Mutter des Erlösers, als die reinste aller Jungfrauen, das Muster aller jungfräulichen Seelen. Alle Feiertage der heiligen Jungfrau sollten sie die heilige Kommunion empfangen; an jedem Samstag zur Ehre Mariens öffentliche Gebete und vom ersten August bis Maria Himmelfahrt fasten.

    Nun begann ein neues, gottinniges Leben im Kloster. Bernardina war jetzt 52 Jahre alt, von unaufhörlichen Krankheiten abgezehrt, aber noch immer voll jugendlicher Geistesfrische. Sie hinkte an einem Fuß, in Folge anhaltender Krämpfe, die ihr oft teuflische Versuchungen verursachten. Sie hatte in Gewohnheit, besonders die Nacht hindurch, die Namen Jesus und Maria auszusprechen. Eine unheimliche Gestalt fiel dann oft über sie her und schnürte ihr die Kehle so zusammen, daß sie zu ersticken glaubte. Konnte sie dann doch noch diese heiligsten Namen aussprechen, so fühlte sie sich auf einmal erleichtert. Nach ihrer Aussage wollte sie der Teufel bei dieser Gelegenheit ersticken, aus Zorn gegen die unüberwindliche Kraft dieser heiligen Namen.

    Ihr Leidensdrang
    Obwohl immer leidend, war sie doch mit der gröbsten Kost zufrieden; in der Regel genoss sie nie Fleisch oder Wein, außer auf Befehl. Die allgemeinsten Hausarbeiten waren ihr am liebsten; ihr Schlaf war wenig; von Mitternacht an wachte sie; ihre Zelle war ein Bild der größten Armut; die abgenütztesten Kleider ihrer Mitschwestern richtete sie sich her und trug sie. Mit rastloser Ausdauer pflegte sie die Kranken. Verachtung, Unbilden und Spott waren ihr willkommen. Für ihre Beleidiger betete sie mit größter Innigkeit, (…) Das zärtlichste Mitleid trug sie gegen die armen Sünder; für sie betete, weinte, büßte sie. Wöchentlich beichtete, aber alle Tage kommunizierte sie. War sie krank, so ließ sie sich in die Kirche tragen. Man ließ ihr auch den Schlüssel zum Tabernakel, weil sie ihn täglich für den Messe lesenden Priester, der sie speiste, brauchte. Diesen Schlüssel ließ sie nie aus ihrer Tasche; er war ihr das liebste Werkzeug auf dieser Welt; sie schaute ihn mit der innigsten Zärtlichkeit an, als Führer zum höchsten Gut. Als sie ihn einmal, um ihren Gehorsam zu prüfen, dem Beichtvater geben musste, tat sie es mit Tränen und unendlichem Herzeleid. Sie litt immer an den seltsamsten Krankheiten, aber ohne Klagelaut duldete sie. Jesus selbst machte sie seiner Leiden teilhaftig; sie ging mit ihm den Kreuzesweg und empfing seine heiligen Wunden. Dabei hatte sie das heftigste Verlangen, recht viel zu leiden. Leiden war ihr Wonne. Diesem Leidensdrang setzte endlich Jesus die Krone auf, dadurch daß er mit ihr eine geheimnisvolle Vermählung einging, wie mit der heiligen Katharina von Siena, der heiligen Rosa von Lima und anderen heiligen Jungfrauen. (siehe auch den Beitrag: Unsere Teilnahme am Leiden Christi)

    Ihre Vorbereitung auf den Tod
    So war sie, rastlos im Dienst des Herrn und seiner lieben Mutter Maria arbeitend und leidend, 70 Jahre alt geworden, als die Zeit sich nahte, wo sie den himmlischen Lohn dafür erhalten sollte. Schon 18 Jahre vor ihrem Tode hatte sie ihren letzten Willen aufgesetzt, welcher Zeugnis gibt von ihrem lebendigen Glauben, von ihrer unerschütterlichen Hoffnung und grenzenlosen Gottes- und Nächstenliebe, nicht minder leuchtet aber daraus hervor ihre flammende Liebe zu Maria, und ihr Vertrauen auf ihre mächtige Fürbitte. Kurz vor ihrem Tode ließ sie diesen ihren letzten Willen sich vorlesen. Die Stelle, wo sie sich an Maria, ihre gebenedeite Mutter, wendet, lautet also:

    „Im letzten Augenblick des Todes bitte ich insbesonders auch die erlauchteste Mutter Gottes, die Fürsprecherin der Sünder, daß sie mir gnädig sei, da ich auf sie nach Gott alle meine Hoffnung gesetzt. O heiligste Jungfrau! Verlasse mich nicht in diesem schrecklichsten Augenblick, schaue auf mich mit gnädigen Augen, und zeige mir die gesegnete Frucht deines Leibes. O meine heiligste Frau! Hilf mir und tröste mich, im Tode befreie mich von den Nachstellungen der Teufel, die in ihrer Bosheit mit gedroht, gerade den Ingrimm ihrer Versuchungen gegen mich aufzubieten, um mich zum Fall zu bringen. Aber ich fürchte sie nicht, voll Vertrauen auf dich, Mutter der Barmherzigkeit! Ich bin gewiß, daß du das angefangene Werk an mir vollenden wirst, und durch deine Fürbitte und die Verdienste deines göttlichen Sohnes hoffe ich selig zu werden, und über alle meine Feinde den vollständigsten Sieg davon zu tragen. O was für eine Freude wird es für mich sein, wenn ich deine unermessliche Herrlichkeit sehe, o meine liebste Braut! Ehre des himmlischen Jerusalems! Trost aller Heiligen!“

    Ziehe aus zum Genuss deines Schöpfers

    Während der Vorlesung ihres letzten Willens gab sie ihre Zustimmung durch Zeichen zu jedem Punkt des Vorgelesenen; denn sie konnte nicht mehr reden. Bereits gestärkt mit den heiligen Sakramenten, die sie selbst verlangt hatte, lag sie da in furchtbaren Schmerzen angstvoll keuchend, und sich sehnend nach der Stunde ihrer Auflösung. – Bis zum letzten Hauch immer gehorsam wie ein Kind, wollte sie ihren Mitschwestern auch im letzten Augenblick noch ein Beispiel geben. Am 26. März, im Todeskampf liegend, richtete sie ihren Blick von Zeit zu Zeit auf ihren Beichtvater, Pater Marcellinus, als wollte sie fragen: „Wann lässest du mich ziehen zu meinem Gott?“ Da faltete derselbe weinend seine Hände und sprach: „Wohlan! Ich gebe dir das Verdienst des Gehorsams. Ziehe aus zum Genuss deines Schöpfers!“

    Kaum hatte sie diese Worte vernommen, so neigte sie ihr Haupt zum Zeichen ihres völligen Beifalls, sie erhob ihre keuschen Augen zum Himmel, breitete ihre Arme kreuzweise über die Brust, legte einen Fuß über den andern, wie eine Gekreuzigte, zitterte eine Weile mit erschütternden Stößen ins tiefste Leben, und verschied bald darauf sanft und leise unter den Worten des Priesters: „Vater! In deine Hände empfehle ich meinen Geist!“

    Ihr Leichnam ward nach dem Tode durchsichtig wie Wachs von der Sonne erleuchtet, Hände und Füße blieben biegsam wie an Lebenden, das Angesicht war ohne Runzel, rötlich und weiß gefärbt, alle Teile des Leibes weich anzufühlen. Keine Spur von Leichengeruch zeigte sich. Man meinte eine Jungfrau von kaum 30 Jahren zu sehen. Man nannte sie laut „die große Dienerin Gottes“. In der Kapelle der heiligen Jungfrau von Loreto ward sie in einem eigenen Grabmal beigesetzt. (Giovanna della Croce und ihre Zeit, von Beda Weber.) –

    aus: Georg Ott, Marianum Legende von den lieben Heiligen, Erster Teil, 1869, Sp. 811 – Sp. 829

    Der gesamte Text über die ehrwürdige Johanna Maria vom Kreuz aus dem Marianum findet sich in dieser 14-seitigen Schrift: Bernardina Johanna Maria vom Kreuz

    https://katholischglauben.info/ehrwuerdi...aria-vom-kreuz/


    Liebe Grüße, Blasius




  • 5.03.2020 - 09:48 Uhr

    Scholz: „Wir können uns das leisten“


    Politik im Eiltempo - auch Deutschland ist dazu in der Lage!

    Seit 9 Uhr läuft die dramatischste Bundestagssitzung aller Zeiten!


    Heute will der Bundestag gewaltige Hilfsprogramme für die Rettung von Firmen und den Schutz der Menschen in der Corona-Krise verabschieden. Für das, wofür man normalerweise Wochen benötigt, brauchen die Politiker in Corona-Zeiten nur EINEN Tag.

    Bundestagspräsident Wolfgang Schäuble (CDU) macht's möglich: An der Debatte soll von den 709 Abgeordneten nur jeder Dritte teilnehmen, um den Abstand von 1,50 Meter zu wahren. Heißt: Alle Fraktionen schicken nur eine kleine, ausgewählte Gruppe in die Diskussion. Der Rest verfolgt das Geschehen über das Parlamentsfernsehen in den Büros.

    Zunächst dankt Schäuble den Corona-Helfern in Deutschland: Stehende Ovationen im gesamten Plenarsaal!

    Vizekanzler Olaf Scholz trifft zur Sitzung im Bundestag ein, er wird heute Kanzlerin Angela Merkel bei der Regierungserklärung vertreten
    Vizekanzler Olaf Scholz trifft zur Sitzung im Bundestag ein, er wird heute Kanzlerin Angela Merkel bei der Regierungserklärung vertreten
    Foto: Kay Nietfeld / dpa

    Übrigens: Auch Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) verfolgt das Geschehen aus der Ferne - aus ihrer Corona-Quarantäne. Sie wird von Vizekanzler und Bundesfinanzminister Olaf Scholz (SPD) vertreten. Der hält – passenderweise – auch die Regierungserklärung.

    Scholz ruft zu mehr Solidarität auf, nicht nur in Deutschland sondern auch auf europäischer Ebene: „Wir stehen zusammen!“

    Dann beschreibt Scholz die tiefgreifenden Auswirkungen der Krise: Faktisch außer Kraft gesetzte Schulpflicht, abgesagte Urlaube und Hochzeiten, Schwierigkeiten ganzer Wirtschaftszweige.

    https://www.bild.de/politik/inland/polit...09820.bild.html

    AKTUELLE SITZUNG:
    https://www.bundestag.de/mediathek?video...=&mod=mediathek




    Liebe Grüße, Blasius



  • Der Heilsplan Gottes für den Menschen
    Gott offenbart seinen „gnädigen Ratschluß“

    Liebe Leserinnen und Leser,


    Die Menschwerdung des ewigen Wortes


    Sic Deus dilexit mundum, ut Filium suum unigenitum daret.
    „So hat Gott die Welt geliebt, daß er seinen eingeborenen Sohn hingab.“ (Joh. 3,16)

    1. Betrachte recht aufmerksam die tiefe Bedeutung dieses Ausspruches, der, hervorgegangen aus dem Munde Christi, mehr Wunder als Worte enthält. Daß Gott sich selbst liebt, ist nicht wunderbar, er muss sich lieben; aber daß er Etwas außer sich liebt, ist das größte Wunder, weil er Alles, was außer ihm gut ist, in sich enthält und zwar in größerem Maße, als z.B. das Gold den Wert des Bleies in sich faßt; denn alle jene Dinge, die an sich tot sind, wie Metalle, Steine oder Perlen, sind in Gott lebendig. „Was gemacht ward, war in ihm Leben“ (Joh. 1, 3. u. 4). Jene Dinge, die an sich gemischt sind, sind in ihm rein; jene, die mangelhaft sind, sind in ihm ewig, so daß er, ohne ihrer zu bedürfen, dasselbe machen kann, als wenn er sie benützte. Er kann erleuchten ohne die Sonne, erfrischen ohne Wasser, kühlen ohne Luft, erwärmen ohne Feuer, keimen lassen so viel er will – ohne Erde, weil er die Vollkommenheit aller dieser Dinge in sich hat: und wenn er sich für gewöhnlich ihrer bedient, so tut er es aus Güte, nicht aus Notwendigkeit.

    Welches Wunder also, daß er etwas liebt außer sich! Und doch ist es so. Gott hat geliebt. Nur ein Wunder ist noch größer als dieses? Daß du, der nichts Gutes in sich, sondern Alles nur in Gott hat, desungeachtet Gott nicht zu lieben weißt, sondern nur dich selbst.


    Das Maß der Liebe

    Das zweite Maß der Liebe

    Das dritte Maß der göttlichen Liebe

    Das vierte Maß der göttlichen Liebe

    6. Betrachte als Schluß des Wunders, daß diese ganze so übermäßige Liebe bei Gott durchaus nicht unvernünftig war. Und warum? Weil sie eben die Liebe eines Gottes ist. „Gott hat geliebt.“ Diese Liebe, die alle Vernunft und alle Regeln übersteigt, hat ihren guten Grund, aber nur in einer unendlichen Güte. „Ich will sie aus freiem Antriebe lieben“ (Os. 14,5). Eine andere vollkommen genügende Antwort läßt sich nicht geben.

    Aber diese Liebe können wir darum auch nie so begreifen, wie sie ist, sondern nur bis zu einem gewissen Grade. „Ich strebe danach, um es auf irgend eine Weise zu begreifen“ (Philipp. 3,12). nur die Heiligen im Himmel begreifen sie, die sie schon klar erkennen. Darum ermahnte der Apostel die Gläubigen, sich zu bereiten, um eines Tages an diesem Glück ebenfalls Teil zu haben. „Damit ihr mit allen Heiligen begreifen möget, welches die Breite und Länge, Höhe und Tiefe sei“ (Eph. 3,18). Wie können wir übrigens, so lange wir wie Fledermäuse auf dieser Welt herumstreifen, je so leuchtende Pfade verfolgen, wie die der göttlichen Sonne sind? „Fassest du etwa die Fußstapfen Gottes“, sprach der Herr zu Job (Job 11,7-9), „und findest du auf vollständige Weise den Allmächtigen? Er ist höher als der Himmel, was willst du machen? Tiefer als die Hölle, woher willst du (ihn) erkennen? Sein Maß ist länger als die Erde und breiter als das Meer.“

    Dies ist das vierfache Maß, das wir an der göttlichen Liebe betrachtet haben, wozu der erhabene Ausspruch Christi uns das Licht an die Hand gab: So hat Gott die Welt geliebt, daß er seinen eingebornen Sohn hingab; ein Ausspruch, den du dein ganzes Leben lang mit beständiger Erquickung betrachten kannst. –

    aus: Paul Segneri S.J., Manna oder Himmelsbrod der Seele, 1853, Bd. I, S. 235-241

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    Liebe Grüße, Blasius

  • Thema von Blasius im Forum Die allerseligste J...



    1 Das Fest Mariä Verkündigung – 25. März
    1.1 Der englische Gruß
    1.2 Die Freudenbotschaft
    1.3 Der Glaube Mariä
    1.4 Die Einwilligung Mariä

    Der 25. März ist das merkwürdigste Datum der ganzen Weltgeschichte, er ist das Datum der Menschwerdung Gottes und der Mutterschaft Mariä. Dieses Datum bezeichnet den Zeitpunkt, wo alle Verheißungen Gottes, alle Wünsche der Patriarchen, alle Vorhersagungen der Propheten, alle Hoffnungen von vierzig Jahrhunderten in höchster Vollkommenheit sich erfüllt haben; dieses Datum bezeichnet die Vollendung und Krönung der Schöpfung und den Beginn der neuen Zeit, wo der Engel des Neuen Bundes, der Messias und Erlöser, der Fürst des Friedens, der Vater der Zukunft (Is. 9) erschienen und eingetreten ist in sein Eigentum voll Gnade und Wahrheit, wo zum ersten Male auf Erden genannt worden ist der so süße und starke, der so hilfreiche und furchtbare Name Jesus.

    Der englische Gruß an Maria und die Menschwerdung Jesu sind das nämliche Geheimnis, und die katholische Kirche faßt beides in eine Feier zusammen am 25. März, welcher nach einer alten Überlieferung der Jahrestag des Sündenfalls der ersten Eltern und der Kreuzigung Christi auf Golgotha ist. Die katholische Kirche tut dies deshalb, weil der ewige Ratschluss Gottes die Menschwerdung Jesu Christi von der freiwilligen Zustimmung der Jungfrau Maria abhängig gemacht hat; weil wir die Segensfülle, welche Jesus Christus uns gebracht hat, nicht recht zu schätzen vermögen, wenn wir nicht zu gleicher Zeit erkennen, wie hoch Gott die Jungfrau Maria geehrt und verherrlicht hat durch den huldvollen Antrag, daß sie möge die Mutter seines Sohnes werden. Denn gerade darin trat die Erhabenheit und Größe Mariä in unvergleichlicher Schönheit an den Tag, daß sie – obschon erst vierzehn Jahre alt – durch ihre Mitwirkung mit der göttlichen Gnade schon auf jener Höhe der Wissenschaft und Tugend angelangt war, welche sie befähigte, ihre volle und freie Zustimmung zur größten Gottestat zu geben.

    Der englische Gruß
    Nun erhebe dich christlicher Leser, sammle dein Gemüt zu frommer Andacht und vernimm mit heiliger Ehrfurcht diesen englischen Gruß: „Der Engel Gabriel ward von Gott gesandt in eine Stadt, mit Namen Nazareth, zu einer Jungfrau, die mit einem Manne vom Hause David`s verlobt war, welcher Joseph hieß; der Name der Jungfrau war Maria.“ (Luk. 1)

    Betrachte wohl diesen Engel, den du schon kennst(siehe 24. März); er bringt die erhabenste Botschaft, die je von Gott an die Menschen gelangt ist. O staune, er geht nicht nach dem weltbeherrschenden Rom, nicht nach dem gelehrten Athen, nicht nach dem stolzen Babylon, nicht einmal nach dem heiligen Jerusalem – er geht in das ruhmlose Galiläa und dort in das verachtete Nazareth, von dem das Sprichwort höhnte: „Was kann Gutes von Nazareth kommen?“ Aber in diesem Nazareth ist ein ärmliches Häuschen und darin ein kleines Kämmerlein, welches den Schatz des Himmels und der Erde, die geheime Liebe des dreieinigen Gottes birgt. Denn hier lebt einsam die junge Tochter der hoch bejahrten Eheleute Joachim und Anna, die Jungfrau Maria, die freilich mehr Größe und Weisheit hat, als es zu Rom und zu Athen, unter den Menschen und Engeln gibt. Bewundere doch das Verfahren Gottes: Er geht an der Eitelkeit der Menschen vorbei, Er kann die Weisheit ihrer Weisen und die Klugheit ihrer Klugen nicht brauchen, Er wählt das von ihnen gering oder gar nicht Geachtete, um es über sie zu erheben und groß zu machen. Wer in der Welt kümmerte sich wohl damals um Maria? Doch Gottes Auge wußte diese Perle der Reinheit und Demut zu würdigen und auf den Leuchter zu stellen.

    „Und der Engel trat zu ihr hinein und sprach: „Gegrüßet seist du, voll der Gnade, der Herr ist mit dir, du bist gebenedeit unter den Weibern.“ (Luk. 1)

    Hörst du, wie ehrerbietig dieser Fürst der Engel die schüchterne Braut eines armen Zimmermannes grüßt? Vergleiche diese Sprache und dieses Benehmen Gabriel`s gegen Maria mit seiner Sprache und seinem Benehmen gegen den weltberühmten Daniel zu Babylon oder gegen den Hohenpriester Zacharias zu Jerusalem: dort sprach er im Tone des Gewalthabers und Gebieters, hier spricht er im Tone der Demut und Verehrung, wie ein Untertan vor seiner Königin: er spricht Worte, die alles Lob erschöpfen, welches die Lippen eines Engels, eines Gesandten des Allerhöchsten, auszusprechen vermögen, die seitdem der Ausdruck für die Huldigung geblieben sind, welche alle Völker und Jahrhunderte Maria darbringen. Und wahrlich, es steht den wissensstolzen Menschen nicht wohl an, Maria dieses Lob zu verweigern, nachdem Gott selbst durch seinen Engel sie so begrüßt hat!

    Die Freudenbotschaft
    „Da sie dies hörte, erschrak sie über seine Rede und dachte nach, was das für ein Gruß sei.“ (Luk. 1)

    Wie rührend schön ist diese jungfräuliche Verlegenheit Mariä! Sie erschrickt nicht über den Anblick des Engels, sondern über seine Anrede, indem sie gar nicht begreift, wie sie sollte berühmt werden über alle Weiber. O merkwürdige Verschiedenheit! Gewöhnliche Leute, wie du und ich, kommen außer Fassung, wenn man uns Beleidigungen ins Gesicht sagt, weil wir voll sind von unseren eingebildeten Verdiensten: Maria dagegen kommt außer Fassung, wenn ihr Lobeserhebungen gesagt werden, weil sie in Demut nur an ihr eigenes Nichts denkt. Ha! Wenn diese Verkündigung der tanzgeübten Prinzessin des Herodes zu Teil geworden wäre: die würde nicht lange nachgedacht haben, was das für ein Gruß sei, sie würde sogleich durch das vergnügte Lächeln hoher Selbstgefälligkeit ihren Gedanken verraten haben: „O Gott, welch glückliches Ereignis!“

    „Und der Engel sprach zu ihr: Fürchte dich nicht, Maria; denn du hast Gnade gefunden bei Gott. Siehe, du wirst empfangen in deinem Leibe und einen Sohn gebären, und du sollst seinen Namen Jesus heißen. Dieser wird groß sein und der Sohn des Allerhöchsten genannt werden. Gott der Herr wird Ihm den Thron seines Vaters David geben, und Er wird herrschen im Haus Jakob`s ewiglich und seines Reiches wird kein Ende sein.“

    In diesen Worten ist das ganze Evangelium, die ganze Freudenbotschaft ausgedrückt, die sich über alle Länder verbreiten, aber zuerst und allein zu Maria gebracht wird. Der Name Jesus, der so vielen Herzen eingegraben worden und auf so vielen Lippen der erste und letzte sein wird, den so viele Freunde Gottes mit ihrem Blut verherrlichen und so viele Feinde Gottes mit ihren Lästerungen entehren werden, wird hier zuerst vor Maria ausgesprochen und in seiner erhabenen Bedeutung entrollt.

    Der Glaube Mariä
    Nun bricht Maria ihr Stillschweigen, sie antwortet mit Ruhe, antwortet dem Engel, antwortet Gott und zwar mit einer Frage: „Wie wird dies geschehen, da ich keinen Mann erkenne?“ (Luk. 1)

    Bewundere den Glauben Mariä! Sie, die durch die Lobsprüche des Engels außer Fassung kommt, wird durch die Offenbarung des größten Geheimnisses gar nicht beunruhigt, wird durch die Verkündigung der Größe ihres Sohnes, seines Anrechtes auf den davidischen Thron durchaus nicht in Erstaunen versetzt – sie glaubt in Herzenseinfalt daran; und wenn sie fragt: „Wie soll dies geschehen?“ so fragt sie nicht aus Mangel an Glauben, nicht aus Zweifel noch Neugierde, sondern aus berechtigter Notwendigkeit. Denn die Jungfräulichkeit gilt ihr für so unverletzlich, daß sie nicht durch das Opfer derselben die unendliche Ehre, Mutter Gottes zu werden, sich erwerben wollte, und daß sie sich daher im Recht glaubt, Aufschluss über dieses Geheimnis zu verlangen, um mit Würde und frei mitwirken zu können: sie bezweifelt keineswegs die Möglichkeit der Tat, sie fragt nicht, wie kann, sondern wie wird dies geschehen.

    „Der Engel antwortete und sprach: der heilige Geist wird über dich kommen und die Kraft des Allerhöchsten dich überschatten: darum wird auch das Heilige, welches aus dir geboren werden soll, Sohn Gottes genannt werden.“ (Luk. 1)

    Diese himmlischen Antwort ist ein neues Geheimnis; aber es schützt die Jungfräulichkeit Mariä, indem es sagt: „du wirst Jungfrau bleiben, obwohl du Mutter wirst, und deine Mutterschaft wird deine Jungfräulichkeit zur höchsten Schönheit und Vollendung erheben; denn der Urheber aller Jungfräulichkeit, Er selbst, dem du deine jungfräuliche Reinheit geweiht hast, Er, der Geist – der Heilige – wird über dich kommen, wird dich überschatten, Gott selbst wird aus dir geboren werden: du wirst sein Tempel, seine Braut, seine Mutter sein!“

    Welche Andacht und Verehrung kann der Größe Mariä würdig sein,
    da sie durch so große Dinge von Gott geheiligt ist!

    Die Einwilligung Mariä
    Doch das Geheimnis ist noch nicht vollendet, dazu ist die Einwilligung Mariä noch notwendig. Daher wartet der Engel, der sich seiner Botschaft erledigt, auf das Wort von ihr und dann erst wird er heimkehren. Er wartet, daß Maria sich frei ausspreche, und ehrt durch sein schweigendes Warten die Freiheit ihrer Zustimmung. Der Gesandte Gottes wartet, die Jungfrau Maria besinnt sich, Beide schweigen. O Maria, Himmel und Erde wartet auf deine Entscheidung! – Der hl. Bernhard eilt an die Seite des Engels und bittet mit pochendem Herzen: „O heilige Jungfrau, was zögerst du mit deiner Antwort, warum zauderst du, der Welt das Leben zu erkaufen? Der Engel wartet auf dein Jawort, und wir Menschen, die wir durch das Urteil unserer Verdammung unter dem Druck des Elends seufzen, auf ein Wort deines Mitleids. Siehe, dir wird der Preis unserer Erlösung angeboten, – wir sind frei, sobald du einwilligst: ein einziges Wort aus deinem Munde kann uns neu beleben! Darum flehen zu dir Alle; denn an deinem Munde hängt der Trost der Unglücklichen, die Erlösung der Gefangenen, das Heil Aller.“

    „Und Maria sprach: Sieh` ich bin eine Magd des Herrn, mir geschehe nach deinem Wort!“

    Seit dem sechsten Schöpfungstage ist kein Wort gesprochen worden, wodurch Gott eine größere Ehre, den Engeln eine größere Freude, den Menschen ein süßerer Trost, der Hölle ein furchtbarerer schrecken, der ganzen Schöpfung eine herrlichere Glorie verursacht worden ist, wie durch das Wort, welches die Magd des Herrn gesprochen hat. Denn auf dieses Wort hin ist das Wort Fleisch und die Jungfrau Mutter Gottes geworden; und von diesem Tage an wird die Freude über dieses Geheimnis ununterbrochen gefeiert. Die Redner, die Gelehrten, die Dichter, die Sänger, die Musiker, die Maler, die Bildhauer und die Künstler aller Art werden nicht müde, es in immer neuer Schönheit darzustellen; der majestätische Glockenklang verkündet es jeden Tag dreimal der Natur, und die Morgen- und Abendwinde tragen diese gewaltigen Akkorde weithin über Berg und Tal; und jedesmal sinkt der Landmann am Pflug, der Arbeiter in der Werkstätte, die Mutter neben der Wiege, der Fürst im Palast, der Bettler in der Hütte, der muntere Hirte auf hoher Alp und der reuige Verbrecher im tiefen Kerker auf die Knie und betet mit Freude und Dank, mit Hoffnung und Liebe: „Und das Wort ist Fleisch geworden und hat unter uns Wohnung genommen: gegrüßet seist du, Maria, voll der Gnade!“ Stimme auch du mit dankbarem Herzen ein in die Anbetung Jesu und in die Verehrung seiner hoch gebenedeiten Mutter; sie wird auch deine fürbittende Mutter sein, jetzt in diesem Tal der Tränen und in der Stunde deines Absterbens. –

    aus: Otto Bitschnau OSB, Das Leben der Heiligen Gottes, 1881, S. 224- S. 227

    https://katholischglauben.info/das-fest-...-verkuendigung/


    Liebe Grüße, Blasius



  • Corona: Vatikan schlägt Haus-Gottesdienste vor

    Not macht erfinderisch: Das päpstliche Dikasterium für Laien rät Familien, in Zeiten des Corona-Virus sonntags zuhause einen kleinen Haus-Gottesdienst zu feiern. „Das geht ganz einfach“, erklärt der Präfekt, Kevin Farrell.

    „Wir können uns alle in einem Zimmer versammeln“, schreibt der aus den USA stammende Kardinal in einem Artikel der Vatikanzeitung L’Osservatore Romano. „Zuerst sprechen wir einen Lobpsalm, dann bitten wir uns gegenseitig um Vergebung.“ Das könne mit Worten oder mit einer Geste der Eheleute und der Kinder geschehen.

    „Dann können wir das Sonntagsevangelium lesen und ein Gebet sprechen – in den Anliegen der Familie, unserer Lieben, der Kirche und der Welt. Und zum Schluss können wir dann unsere Familie und alle Familien, die wir kennen, dem Schutz Mariens anvertrauen.“

    „Warum nicht mal ausprobieren?“
    So etwas könne jede christliche Familie ohne größere Schwierigkeiten tun, glaubt Kardinal Farrell. Es gelte, die Worte Jesu ernstzunehmen, dass er anwesend sei, da wo „zwei oder drei“ in seinem Namen zusammenkämen (vgl. Mt 18.20).

    „Und warum sollen wir nicht mal ausprobieren, eine Gemeinschaft aufzubauen?“, fährt Farrell in seinem Beitrag fort. Über Skype oder andere Audio- bzw. Video-Verbindungen könnten doch sonntags auch mehrere Familien zusammen beten. „Dabei können wir zum Beispiel unsere Kinder abwechselnd die Texte lesen lassen.“



    Kardinal Farrel

    Eine „etwas seltsame Zeit“

    Die „etwas seltsame Zeit“ der Isolation und Quarantäne ist nach Ansicht von Kardinal Farrell eine gute Gelegenheit, „um den Reichtum und das Geschenk unserer Hauskirchen wiederzuentdecken“. Und er zitiert aus dem Schreiben von Papst Franziskus Amoris Laetitia: „Die Gegenwart des Herrn wohnt in der realen, konkreten Familie mit all ihren Leiden, ihren Kämpfen, ihren Freuden und ihrem täglichen Ringen.“ (Nr. 315)

    (vatican news – sk)

    https://www.vaticannews.va/de/vatikan/ne...aus-kirche.html


    ---> DIE WAREN SCHNELLER:

    Aufruf14. März 2020 Corona: Trump erklärt den 15. März zum Nationalen Gebetstag

    Hausabendmahl in Familien feiern

    Im Blick auf den Gottesdienst empfiehlt Voigt, die Predigt elektronisch aufzuzeichnen
    und einen Link an die Gemeindemitglieder zu verschicken. '

    Er regt ferner an, das Hausabendmahl in Familien zu feiern.

    Dass dabei durch den Pfarrer „größte Hygiene geboten ist, versteht sich von selbst“.

    All dies könne den Abendmahlsgottesdienst in den Gemeinden aber nicht ersetzen.

    Eine solche Epidemie zeige, „wie abhängig wir von Gottes Hilfe und Gnade sind“.

    Der Bischof ruft dazu auf, in diesen Tagen nicht müde zu werden im Gebet.

    Zur SELK gehören 33.500 Mitglieder in 174 Gemeinden.

    https://www.idea.de/politik/detail/coron...tag-112243.html


    ( ACHTUNG: https://selk.de/index.php/bischof - NICHT KATHOLISCH!)

    SIEHE AUCH:
    Kollektive Panik der Bischöfe – Weiß der Papst nicht, was der Bischof von Rom tut?


    Liebe Grüße, Blasius

  • Lieber @Katholik28 zu:


    Freitag, 27.03, 18:00 Live aus dem Vatikan - Eucharistische Andacht mit Papst Franziskus auf dem Sagrato des Petersdoms mit dem Segen URBI ET ORBI - Der Stadt und dem Landkreis - verbunden mit der Möglichkeit einen vollkommenen Ablass zu erwerben.





    VORAB FÜR MORGEN MITTWOCH:

    Papst ruft zu Sturmgebet gegen Corona auf – Sondersegen angekündigt

    Papst Franziskus ruft alle Christen weltweit für nächsten Mittwoch
    zu einem Sturmgebet gegen das Corona-Virus auf.

    Um 12 Uhr sollten sie einen Moment innehalten und ein Vaterunser beten,
    schlug er bei seinem Angelusgebet am Sonntag vor.

    Außerdem kündigte der Papst, dessen Worte aus der Privatbibliothek des Apostolischen Palastes im Live-Stream nach draußen übertragen wurden, einen Gebetsgottesdienst gegen das Corona-Virus an.

    Dabei will er am kommenden Freitagabend auch einen speziellen Segen „Urbi et Orbi“ erteilen.


    https://youtu.be/w2mTP4Ym4mA

    „In diesen Tagen der Prüfung, während die Menschheit vor der Bedrohung durch die Pandemie zittert, möchte ich allen Christen vorschlagen, gemeinsam ihre Stimme zum Himmel zu erheben“, so Franziskus. „Ich lade alle Oberhäupter der Kirchen und die Führer aller christlichen Gemeinschaften sowie alle Christen der verschiedenen Konfessionen ein, den Allerhöchsten, den allmächtigen Gott anzurufen und gleichzeitig das Gebet zu sprechen, das Jesus, unser Herr, uns gelehrt hat.“

    „Hiermit lade ich alle ein, sich über die Medien geistlich daran zu beteiligen“

    Darum lade er alle ein, am Mittwoch, dem 25. März, mittags das Vaterunser zu beten. „An dem Tag, an dem viele Christen der Verkündigung der Geburt Jesu an die Jungfrau Maria gedenken, möge der Herr das einmütige Gebet aller seiner Jünger hören…“

    Zum Nachhören

    https://media.vaticannews.va/media/audio..._F135535223.mp3

    Mit derselben Absicht wolle er am kommenden Freitag um 18 Uhr ein Gebet auf dem (menschenleeren) Vorplatz des Petersdoms leiten, fuhr der Papst fort. „Hiermit lade ich alle ein, sich über die Medien geistlich daran zu beteiligen. Wir werden auf das Wort Gottes hören, wir werden unsere Bittgebete erheben. Und wir werden das Allerheiligste Sakrament anbeten, mit dem ich am Ende den Segen Urbi et Orbi erteile, der mit der Möglichkeit verbunden ist, einen vollkommenen Ablass zu empfangen.“

    „Lasst uns vereint bleiben“

    Schon mehrfach hat Papst Franziskus in seinem Pontifikat spezielle Gebetsgottesdienste dieser Art gehalten, etwa für Syrien im September 2013. Erstmals aber verbindet er das auch mit einem Sondersegen „Urbi et Orbi“. Der Petersdom und der Petersplatz sind derzeit wegen der Corona-Krise für die Öffentlichkeit gesperrt.

    „Wir wollen auf die Pandemie des Virus mit der Universalität des Gebets, des Mitgefühls und der Zärtlichkeit antworten! Lasst uns vereint bleiben. Lassen wir die einsamsten Menschen und diejenigen, die besonders hart geprüft werden, unsere Nähe spüren!“

    (vatican news – sk)



    https://www.vaticannews.va/de/papst/news...vaterunser.html


    Liebe Grüße, Blasius




  • Griechenland: Bischöfe widersetzen sich Kirchenschließung

    Der griechische Ministerpräsident Kyriakos Mitsotakis hat nach einigem Zögern das Versammlungs- und Ausgehverbot auch auf alle öffentlichen Gottesdienste der orthodoxen Kirche ausgedehnt.

    Alle Gläubigen müssen in den eigenen vier Wänden bleiben, sich in ihren Häusern als

    „Festungen des Überlebens“ verschanzen. Erzbischof Hieronymos Liapis von Athen, Oberhaupt der orthodoxen Kirche von Griechenland, stellte sich mit dem Aufruf „Machen wir jede Wohnung zu einer kleinen Kirche“ voll hinter die Isolationspolitik der Regierung.

    Einige konservative Bischöfe des Landes verweigern ihm aber den Gehorsam,
    wie der Fachdienst „Ökumenische Information“ der deutschen Katholischen Nachrichten-Agentur am Dienstag berichtet.

    Weihwasser statt Desinfektionsmittel?

    Auf der Insel Kythira wurde beispielsweise Metropolit Seraphim Stergiulis verhaftet,
    nachdem er öffentlich eine der in der österlichen Fastenzeit besonders
    beliebten Marien-Andachten gefeiert hatte.

    Beim Verhör berief er sich auf das Grundrecht der Religionsfreiheit.

    Jetzt müsse das Coronavirus mit Gebet und Zuflucht
    zu allen wundertätigen Gnadenmitteln der Orthodoxie besiegt werden.

    Die Schließung von Kirchen erleichtere nur den Vormarsch der
    „teuflischen Seuche“, so der 70-jährige Metropolit.

    Ähnlich wie Metropolit Seraphim argumentieren auch andere
    griechische Bischöfe, Äbte, Geistliche und Theologen.

    Sie loben u.a. das Beispiel der Georgischen Orthodoxen Kirche,
    die zur Desinfektion von Straßen und weiter zugänglichen Lokalitäten
    statt Chemikalien Weihwasser einsetzt.

    (kna – sk)

    https://www.vaticannews.va/de/welt/news/...g-orthodox.html


    Liebe Grüße, Blasius



  • Byung-Chul Han zu Corona: „Vernunft nicht dem Virus überlassen“

    „Wir dürfen die Vernunft nicht dem Virus überlassen“

    Stand: 23.03.2020 Von Byung-Chul Han

    "Die Menschen sind folg- und gehorsamer als in Europa", sagt Byung-Chul Han "

    Quelle: Getty Images

    Corona ist ein Systemtest.


    Asien bekommt die Epidemie offenbar viel besser in den Griff als Europa.

    In Hongkong, Taiwan und Singapur gibt es nur sehr wenige Infizierte.

    Taiwan meldet nur 108 Infizierte, Hongkong 193.

    In Deutschland hingegen sind in wesentlich kürzerem Zeitraum schon 14481! Leute erkrankt (19. März).

    Auch Südkorea hat inzwischen das Schlimmste hinter sich.

    Japan ebenfalls. Auch das Ursprungsland der Epidemie China
    hat die Epidemie weitgehend unter Kontrolle gebracht.

    Weder Taiwan noch Korea haben aber eine Ausgangssperre verhängt
    oder Geschäfte und Restaurants geschlossen.

    https://www.welt.de/kultur/plus206681771...eberlassen.html


    (Byung-Chul Han ist Autor und Essayist sowie Professor für Philosophie und
    Kulturwissenschaft an der Universität der Künste Berlin.
    Einer der spannendsten Philosophen Deutschlands!)
    https://www.imgraetzl.at/karmeliterviert...-byung-chul-han

    WEITERE INFO:
    _Was machen Südkorea, Taiwan und Singapur besser als China und Italien


    Liebe Grüße, Blasius

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