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#1

EUCHARISTIE IN DER BIBEL

in Das allerheiligste Altarsakrament 18.03.2019 21:04
von Stjepan • 128 Beiträge

VORWORT

Im Zentrum des katholischen Glaubens steht die Heilige Eucharistie, auch "Heilige Messe", oder genauer "Heiliges Messopfer" genannt, in dem das Opfer von Golgotha gegenwärtig gesetzt wird. Ausdrücklich heißt es in der Bibel im Hebräerbrief:

"Wir haben einen Opferaltar, von dem zu essen die keine Vollmacht haben, die dem Stiftszelt Gottesdienst darbringen." (Hebr. 13,10)

Der Schreiber des Hebräerbriefes stellt also dem jüdischen Opferkult den christlichen entgegen, und erklärt, dass alle, die den christlichen Opferkult nicht anhängen, keine Vollmacht hätten, vom Opferaltar der Christen zu essen (Heilige Kommunion). In den Versen 12 - 13 fordert der Schreiber in diesem Zusammenhang alle, die dem christlichen Opferkult anhängen, auf, zur Leidensstätte Christi, Golgotha, hinauszugehen, und zeigt somit an, dass auf unserem Opferaltar das Kreuzesopfer Christi von Golgotha gegenwärtig gesetzt wird:

"Darum hat auch Jesus, damit er das Volk durch sein eigenes Blut heilige, außerhalb des Tores gelitten. So sollten wir nun zu ihm hinausgehen, außerhalb des Lagers, und seine Schmach tragen."

Obwohl die Heilige Eucharistie in der Bibel verzeichnet ist, lehnen die Protestanten sie ab und bezeichnen sie als Götzendienst, womit sie den gekreuzigten Herrn als Götzen bezeichnen und somit schwerstens beleidigen.

In diesem Buch beweise ich die Heiligen Eucharistie anhand der Heiligen Schrift, Gottes Schriftwort, um suchende Protestanten auf ihrem Weg zur Wahrheit zu unterstützen, wankende Katholiken im Glauben an die Eucharistie zu stärken, und anderen Katholiken biblische Argumente für Gespräche und Diskussionen mit Protestanten in die Hand zu geben.

Ich wünsche Ihnen Gottes reichen Segen!


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#2

RE: EUCHARISTIE IN DER BIBEL

in Das allerheiligste Altarsakrament 18.03.2019 21:08
von Stjepan • 128 Beiträge

I. EINFÜHRUNG

Es gibt in der Welt nichts Größeres und Erhabeneres als Jesus Christus im Allerheiligsten Altarsakrament. Deshalb sind wir gläubigen Katholiken, die wir in der Heiligen Messe – durch das Beichtsakrament gereinigt – seinen Leib und sein Blut empfangen, die seligsten Menschen der Welt. Denn was gibt es in der Welt größeres, erhabeneres, schöneres und segensreicheres als Jesus Christus zu empfangen und so mit ihm vereinigt und verbunden zu werden:

„Der Kelch des Segens, den wir segnen, ist er nicht die Vereinigung mit dem Blut Christi? Das Brot, das wir brechen, ist es nicht die Vereinigung mit dem Leib Christi?“ (1 Kor. 10,16)

In der Heiligen Schrift gibt es nun zehn Stellen, die direkt von der Eucharistie sprechen:

Mal. 1,11
Joh. 6,26-59
Mt. 26,26ff.
Mk. 14,22ff.
Lk. 22,19f.
Apg. 2,42
Apg. 20,7
1 Kor. 10,16-22
1 Kor. 11,20ff.
1 Kor. 11,26-34.

Nach Mal. 1,11 und Joh. 6 wird die Eucharistie vom Herrn angekündigt, nach Mt. 26,26ff., Mk. 14,22ff., Lk. 22,19f. und 1 Kor. 11,23ff. wird sie von ihm eingesetzt und nach Apg. 2,42 und 20,7 und 1 Kor. 10,16-22 in der katholischen Kirche praktiziert.

Nach den Einsetzungsberichten Mt. 26,26ff., Mk. 14,22ff., Lk. 22,19f. und 1 Kor. 11,23ff. nahm Jesus Brot, segnete es, brach es und sprach: „nehmt und esst, das ist mein Leib …“. Ebenso nahm er den Kelch mit dem Wein, dankte und gab ihn den Aposteln mit den Worten: „Trinkt alle daraus, das ist mein Blut …“ Protestantische Lehrer und ihre Gläubigen akzeptieren diese Worte des Herrn nicht und behaupten daher, sie seien nicht wörtlich, sondern symbolisch zu verstehen; d.h. das Brot symbolisiere den Leib Christi und der Wein symbolisiere sein Blut. Weil also das Brot nicht zum Leib Christi und der Wein nicht zu seinem Blut würde, sei die Heilige Eucharistie abscheulicher Götzendienst, den wir Katholiken praktizieren würden.

Um ihre Position gegen die Heilige Eucharistie zu begründen, haben sich diese protestantischen Lehrer verschiedene Argumente unter biblischem Anschein ausgedacht - unter biblischem Anschein deshalb, damit es so erscheint, als seien diese Argumente biblisch. Auf diese Weise versuchen sie zu verschleiern, dass sie von ihnen selbst stammen, sie also keine Relevanz haben.

Hier liste ich alle diese Argumente auf und widerlege sie mit der Heiligen Schrift, und zwar mit dem Ziel, die Heilige Eucharistie zu verteidigen und sie als von Gott gestiftet zu beweisen, und des Weiteren Katholiken biblische Argumente für Gespräche und Diskussionen mit Protestanten in die Hand zu geben, wankende Katholiken im Glauben an die Eucharistie zu stärken und Protestanten guten Willens zur Eucharistie hinzuführen.


FORTSETZUNG FOLGT ....


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#3

RE: EUCHARISTIE IN DER BIBEL

in Das allerheiligste Altarsakrament 19.03.2019 18:12
von Stjepan • 128 Beiträge

FORTSETZUNG


II. Protestantische Behauptungen gegen die Eucharistie und ihre Widerlegung


1. Eine bloße Menschenmeinung

Protestantische Lehrer behaupten, dass die eucharistischen Worte Jesu „das ist mein Leib“, „das ist mein Blut“, die er bei der Einsetzung der Heiligen Eucharistie gesprochen hat, symbolisch zu verstehen wären. Das hat zur Folge, dass die einen ihnen gedanklich das Wort „symbolisch“ hinzufügen - „das ist (symbolisch) mein Leib“, „das ist (symbolisch) mein Blut“ -, und die anderen das griechische Wort „estin“ nicht mit „ist“, sondern mit „bedeutet“ übersetzen: „das bedeutet mein Leib“, „das bedeutet mein Blut“.

Beide Handlungen - die gedankliche Hinzufügung des Wortes „symbolisch“ und die Übersetzung des Wortes „estin“ mit „bedeutet“ - beruhen also auf der menschlichen Annahme, der Herr habe seine eucharistischen Worte symbolisch gemeint. Das Problem, das sich hierbei für diese protestantischen Lehrer ergibt, ist, dass die Heilige Schrift die Worte an keiner Stelle als symbolisch erklärt, sondern sie so stehen lässt, wie sie vom Herrn gesprochen wurden. Das heißt, die Bibel selbst verleiht ihnen keine symbolische Bedeutung! Daraus ergibt sich, dass die protestantische Annahme der symbolischen Bedeutung nicht biblisch, sondern ein ausgedachtes Konstrukt ist, auf dem die beiden Handlungen beruhen, diese also keine biblische Basis haben. Anders verhält es sich mit der katholischen Verwendung der Worte Christi bzw. mit den katholischen Übersetzungen:

1.) Die Kirche fügt den Worten Christi in ihren Gedanken das Wort „symbolisch“ nicht hinzu, sondern lässt sie so stehen, wie sie in der Heiligen Schrift stehen. Denn Gottes Wort ist heilig und unantastbar. Die Kirche hat großen Respekt und große Achtung vor ihm.

2.) Die Kirche und ihre Übrersetzer orientieren sich, anders als protestantische Übersetzer, bei der Übersetzung des Wortes „estin“ nicht an menschlichen Vorstellungen und Annahmen, sondern an der Heiligen Schrift selbst, der zufolge Jesus sprach:

„Ich bin das lebendige Brot … Wer von diesem Brot isst, wird in Ewigkeit leben. Das Brot, das ich geben werde, ist mein Fleisch für das Leben der Welt … Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Wenn ihr das Fleisch des Menschensohnes nicht esst und sein Blut nicht trinkt, habt ihr nicht Leben in euch. Wer mein Fleisch isst und mein Blut trinkt, hat ewiges Leben, und ich werde ihn auferwecken am letzten Tag. Denn mein Fleisch ist wirklich eine Speise, und mein Blut ist wirklich ein Trank. Wer mein Fleisch isst und mein Blut trinkt, bleibt in mir und ich in ihm“ (Joh. 6,51-56)

Vor diesem biblischen Hintergrund übersetzen die Kirche und ihre Übersetzer das Wort „estin“ korrekt mit „ist“, und nicht mit „bedeutet“: „nehmt und esst, das ist mein Leib“, „Trinkt alle daraus, das ist mein Blut“.

Zur Rechtfertigung ihrer Ansicht, dass Jesu eucharistische Worte beim letzten Abendmahl symbolisch zu verstehen wären, hat man sich im Protestantismus zehn zentrale Argumente einfallen lassen. Diese will ich im Folgenden benennen und biblisch widerlegen.

FORTSETZUNG FOLGT ....


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#4

RE: EUCHARISTIE IN DER BIBEL

in Das allerheiligste Altarsakrament 20.03.2019 17:49
von Stjepan • 128 Beiträge

FORTSETZUNG


II. Protestantische Behauptungen gegen die Eucharistie und ihre Widerlegung


2. Erste protestantische Behauptung gegen die Eucharistie

Manche protestantische Lehrer verweisen auf die Worte „dies ist mein Leib, der für euch hingegeben wird“, „dies ist mein Blut, das für euch und für viele vergossen wird“ und weisen darauf hin, dass der Herr hier sein in der Zukunft stattfindendes Opfer bezeichnet, in dem sein Leib hingegeben und sein Blut vergossen wurde. Weil dies zum Zeitpunkt des letzten Abendmahls also noch in der Zukunft lag, habe der Herr beim Abendmahl seinen noch nicht geopferten Leib zum Verzehr und sein noch nicht geopfertes Blut zum Trank seinen Aposteln nicht gegeben haben können, weshalb die Worte Jesu mit „das bedeutet mein Leib“, „das bedeutet mein Blut“ zu übersetzen wären.

Bei dieser Behauptung wird einfach vorausgesetzt, dass Gott nicht in der Lage sei, Künftiges in die Vergangenheit oder Vergangenes in die Gegenwart zu versetzen. Deshalb, weil er dazu nicht in der Lage sei, habe der Herr seinen Aposteln seinen auf Golgotha hingegebenen Leib und sein vergossenes Blut einen Tag zuvor beim letzten Abendmahl nicht geben können. Wir Katholiken hingegen orientieren uns nicht an dieser menschlichen/protestantischen Gottesvorstellung, wonach Gott nicht allmächtig sei, und aus diesem Grund nicht in der Lage sei, Künftiges in die Vergangenheit oder Vergangenes in die Gegenwart zu versetzen, sondern an der Heiligen Schrift, die sagt: „Ist für den Herrn etwas unmöglich?“ (1 Mo. 18,14), und: „bei Gott ist kein Ding unmöglich“ (Lk. 1,37). Auf dieser biblischen Basis gehen wir davon aus, dass der Herr beim letzten Abendmahl den Aposteln seinen hingegebenen Leib und sein vergossenes Blut geben konnte.


Während also die protestantische Übersetzung „das bedeutet mein Leib“, „das bedeutet mein Blut“ auf der menschlichen Vorstellung, Gott sei nicht jedes Ding möglich, basiert, basiert die katholische Übersetzung „das ist mein Leib“, „das ist mein Blut“ auf der katholischen Lehre, dass Gott jedes Ding möglich ist, er also in der Lage war, das Opfer von Golgotha sakramental in die Vergangenheit zu versetzen, in die Zeit des letzten Abendmahls.

Das heißt: die protestantische Übersetzung „das bedeutet mein Leib“, „das bedeutet mein Blut“ basiert auf einer Irrlehre; die katholische Übersetzung „das ist mein Leib“, „das ist mein Blut“ auf der Wahrheit!

FORTSETZUNG FOLGT ...


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#5

RE: EUCHARISTIE IN DER BIBEL

in Das allerheiligste Altarsakrament 21.03.2019 19:50
von Stjepan • 128 Beiträge

FORTSETZUNG


II. Protestantische Behauptungen gegen die Eucharistie und ihre Widerlegung


3. Zweite protestantische Behauptung gegen die Eucharistie

In einem Internetforum versuchte ein selbsternannter protestantischer Lehrer die Heilige Eucharistie damit zu widerlegen, dass er Jesus zitierte: „Ich bin der Weinstock“ (Joh. 15,5), um dann zu behaupten: So wie Jesus kein Weinstock ist, so wurde beim letzten Abendmahl auch das Brot nicht sein Leib und der Wein nicht sein Blut. So wie der Weinstock lediglich Jesus symbolisiert, so symbolisiert das Brot lediglich den Leib Christi und der Wein sein Blut.

Dieser protestantische Irrlehrer pickt sich hier also willkürlich einen Bibelvers heraus, und versucht mit ihm die eucharistischen Worte des Herrn aufzuheben. Das tut also nicht die Bibel, sondern er selbst. Es ist seine eigene Methode, die er sich - unter Missbrauch des Wortes Gottes - gegen die Heilige Eucharistie ausgedacht hat. Aus diesem Grund kann man das auch anders herum machen, wenn ich z.B. auf Jesu Aussage „Ich bin ein König“ (Joh. 18,37) verweise, um dann zu behaupten: So wie Jesus ein König ist, so wurde und wird auch das Brot sein Leib und der Wein sein Blut.

Somit sehen wir, dass sich diese protestantische Methode weder dazu eignet, die Heilige Eucharistie zu widerlegen, noch sie zu beweisen; denn sie ist nicht biblisch, sondern ein protestantisches Konstrukt, das somit keine Relevanz hat.

FORTSETZUNG FOLGT ...


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