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#6

RE: EUCHARISTIE IN DER BIBEL

in Das allerheiligste Altarsakrament 22.03.2019 21:52
von Stjepan • 128 Beiträge

FORTSETZUNG


II. Protestantische Behauptungen gegen die Eucharistie


4. Dritte protestantische Behauptung gegen die Eucharistie

Irgendwo las ich gegen die Heilige Eucharistie folgende protestantische Zeilen:

„Nachdem Jesus die Elemente 'gesegnet' hatte, wurden sie nicht tatsächlich in sein Fleisch und sein Blut verwandelt, denn Er war (im wörtlichen Sinne) ja immer noch da. Er entschwand nicht, um in Form von Brot und Wein wieder zu erscheinen.“

Auch das ist eine menschliche/protestantische Überlegung, ohne biblische Basis, weshalb sie keinen Wert hat. Wenn man nämlich willkürlich davon ausgeht, dass Jesus seine Worte symbolisch aufgefasst hat, was, wie bereits aufgezeigt, die Bibel nicht sagt, dann muss er, als er die Worte „das ist mein Leib“, „das ist mein Blut“ sprach, notgedrungen einmal da gewesen sein, und die Wandlung des Brotes und des Weines fand nicht statt. Wenn wir aber nicht von dieser willkürlichen und menschlichen Überlegung ausgehen (warum sollten wir auch?), sondern die Bibel, konkret Joh. 6,53-56, zugrunde legen, wonach das Fleisch Christi gegessen und sein Blut getrunken werden soll, dann war Christus, als er die Worte

„touto (dies) estin (ist seiend) to (der) soma (Leib) mou (meiner)“,

„touto (dies) gar (gewiss) estin (ist seiend) to (das) haima (Blut) mou (meines)

sprach, zweifach da, zum einen als historische Person und als Priester (vgl. Hebr. 2,17) und zugleich als das Opferlamm in seinen eigenen Priesterhänden, eben so, wie es in der Bibel steht! Und die Bibel kann man nicht mit eigenen Vorstellungen aufheben, wie in diesem Fall, nur um zum gewünschten Ergebnis zu kommen!

FORTSETZUNG FOLGT ...


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zuletzt bearbeitet 25.03.2019 09:55 | nach oben springen

#7

RE: EUCHARISTIE IN DER BIBEL

in Das allerheiligste Altarsakrament 25.03.2019 10:02
von Stjepan • 128 Beiträge

FORTSETZUNG


II. Protestantische Behauptungen gegen die Eucharistie


5. Vierte protestantische Behauptung gegen die Eucharistie

Andere protestantische Irrlehrer weisen darauf hin, dass Jesus sogleich nach der Einsetzung der Eucharistie gesagt habe:

„Ich sage euch aber: Von nun an werde ich nicht mehr trinken von dieser Frucht des Weinstocks bis zu jenem Tage, an dem ich davon neu mit euch trinke im Reiche meines Vaters.“ (Mt. 26,29; Mk. 14,25)

Anschließend sagen sie: Nachdem er den Kelch gesegnet hatte, nannte er das Getränk immer noch 'das Gewächs des Weinstocks', nicht wirkliches Blut. Da Jesus auch von dem Kelch trank, trank er dann sein eigenes Blut?

Tatsächlich spricht Jesus diese Worte unmittelbar nach der Einsetzung der Eucharistie, so dass man auf den ersten (protestantischen) Blick wirklich meinen könnte, dass keine Wandlung vollzogen wurde, eben weil Jesus von der „Frucht des Weinstocks“ spricht. Doch im Zusammenhang mit Jesu gesprochenen Worten

„touto (dies) gar (gewiss) estin (ist seiend) to (das) haima (Blut) mou (meines)

und

„he (das) gar (gewiss) sarx (Fleisch) mou (meines) alethes (wirklich) estin (ist seined) brosis (Speise) kai (und) to (das) haima (Blut) mou (meines) alethes (wirklich) estin (ist seiend) posis (Trank)

ist diese Interpretation nicht biblisch; sie ist falsch.

Beachten wir, was der hl. Patriarch Jakob prophetisch über Jesus Christus sagte:

„(11)… Er wäscht im Weine sein Kleid und im Traubenblut sein Gewand. (12)Seine Augen sind dunkler als Wein, seine Zähne weißer als Milch.“ (1 Mo. 49,11-12)

Der zitierte Satz in Vers 11 besagt, dass Jesus Christus sein Kleid im Weine wäscht „und im Traubenblut sein Gewand.“ Das war Jesu Geißelung, der er sich hingegeben hat. Durch die Geißelung war sein Gewand blutgetränkt:

„Er ist umkleidet mit einem Gewand, das mit Blut getränkt ist, und sein Name heißt: ‚der Logos – das Wort – Gottes‘.“ (Offb. 19,13)

Und in 1 Mo. 49,12 heißt es, dass des Herrn Augen „dunkler als Wein“ wären. Das deutet auf seine Dornenkrönung hin, von der sein Blut von oben her über seine Augen floss.

Es fällt also auf, dass der Patriarch Jakob das Blut des Herrn als „Wein“ und „Traubenblut“ bezeichnet, was somit Jesu eucharistischen Worten entspricht:

„das ist mein Blut des Bundes, das für viele vergossen wird zur Vergebung der Sünden. Ich sage euch aber: Von nun an werde ich nicht mehr trinken von dieser Frucht des Weinstocks bis zu jenem Tage, an dem ich davon neu mit euch trinke im Reiche meines Vaters.“

Es wird also deutlich, dass Jesus, der Herr, hier von seinem Blut als von der „Frucht des Weinstocks“ spricht, und nicht vom natürlichen Wein, da er ja selbst der Weinstock ist:

„Ich bin der Weinstock“ (Joh. 15,5)

Jesus gab seinen Aposteln also tatsächlich sein Blut (eucharistischen Wein) zu trinken, und nicht, wie die Protestanten nach eigener Lehre behaupten, natürlichen Wein; und er selbst trank als hier agierender Priester sein eigenes (eucharistisches) Blut, und nicht natürlichen Wein.

FORTSETZUNG FOLGT ...


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