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#1

Eine Viertelstunde vor dem Allerheiligsten.

in Ausdauer im Gebet 08.10.2016 21:38
von Maresa • 230 Beiträge

Der Herr spricht zu Dir

Es ist nicht nötig, viel zu wissen, um mir zu gefallen; es genügt, daß du mich sehr liebst. Sprich hier also einfach mit mir, wie du mit deinem engsten Freund sprechen würdest.
Mußt du mich für jemanden um etwas bitten?

Nenne mir seinen Namen und sage mir dann, was du möchtest, das ich jetzt für ihn tun soll. Erbitte viel! Zögere nicht, zu bitten. Sprich zu mir auch einfach und aufrichtig von den Armen, die du trösten willst; von den Kranken, die du leiden siehst; von den Verirrten, die du sehnlichst auf den rechten Weg zurückwünschest. Sag mir für alle wenigstens ein Wort.
Und für dich, brauchst du für dich nicht irgendeine Gnade?

Sage mir offen, daß du vielleicht stolz, selbstsüchtig, unbeständig, nachlässig bist ...
... und bitte mich dann, dir zu Hilfe zu kommen bei den wenigen oder vielen Anstrengungen, die du machst, um davon loszukommen. Schäme dich nicht! Es gibt viele Gerechte, viele Heilige im Himmel, die genau die gleichen Fehler hatten. Aber sie baten demütig ... und nach und nach sahen sie sich frei davon. Und zögere auch nicht, um Gesundheit sowie einen glücklichen Ausgang deiner Arbeiten, Geschäfte oder Studien zu bitten. All das kann ich dir geben und gebe ich dir. Und ich wünsche, daß du mich darum bittest, soweit es sich nicht gegen deine Heiligung richtet, sondern sie begünstigt und unterstützt. Und was brauchst du gerade heute? Was kann ich für dich tun? Wenn du wüßtest, wie sehr ich wünsche, dir zu helfen.
Trägst du gerade einen Plan mit dir?

Erzähle ihn mir. Was beschäftigt dich? Was denkst du? Was wünschst du? Was kann ich für deinen Bruder tun, was für deine Schwester, deine Freunde, deine Familie, deine Vorgesetzten? Was möchtest du für sie tun? Und was mich angeht: Hast du nicht den Wunsch, daß ich verherrlicht werde? Möchtest du nicht deinen Freunden etwas Gutes tun können, die du vielleicht sehr liebst, die aber vielleicht leben, ohne an mich zu denken? Sage mir: Was erweckt heute besonders deine Aufmerksamkeit? Was wünschst du ganz sehnlich? Über welche Mittel verfügst du, um es zu erreichen? Sage es mir, wenn dir ein Vorhaben schlecht gelingt, und ich werde dir die Gründe für den Mißerfolg nennen. Möchtest du mich nicht für dich gewinnen?
Fühlst du dich vielleicht traurig oder schlecht gestimmt?

Erzähle mir in allen Einzelheiten, was dich traurig macht. Wer hat dich verletzt? Wer hat deine Selbstliebe beleidigt? Wer hat dich verachtet? Teile mir alles mit, und bald wirst du soweit kommen, daß du mir sagst, daß du nach meinem Beispiel alles verzeihst, alles vergißt. Als Lohn wirst du meinen tröstenden Segen empfangen. Hast du vielleicht Angst? Spürst du in deiner Seele jene unbestimmte Schwermut, die zwar unberechtigt ist, aber trotzdem nicht aufhört, dir das Herz zu zerreißen? Wirf dich meiner Vorsehung in die Arme! Ich bin bei dir, an deiner Seite. Ich sehe alles, höre alles, und nicht einen Augenblick lasse ich dich im Stich. Spürst du Abneigung bei Menschen, die dich vorher gern mochten, die dich jetzt vergessen haben, und sich von dir entfernen, ohne daß du ihnen dazu den geringsten Anlaß gegeben hast? Bitte für sie, und ich werde sie an deine Seite zurückbringen, wenn sie nicht zum Hindernis für deine Heiligung werden.
Und hast du mir nicht vielleicht irgendeine Freude mitzuteilen?

Warum läßt du mich nicht daran teilnehmen, da ich doch dein Freund bin? Erzähle mir, was seit dem letzten Besuch bei mir dein Herz getröstet und dich zum Lächeln gebracht hat. Vielleicht hast du angenehme Überraschungen erlebt; vielleicht hast du glückliche Nachrichten erhalten, einen Brief, ein Zeichen der Zuneigung; vielleicht hast du eine Schwierigkeit überwunden, bist aus einer ausweglosen Lage herausgekommen. Das alles ist mein Werk. Du sollst mir einfach sagen: Danke, mein Vater!
Willst du mir nichts versprechen?

Ich lese in der Tiefe deines Herzens. Menschen kann man leicht täuschen, Gott aber nicht. Sprich also ganz aufrichtig zu mir. Bist du fest entschlossen, dich jener Gelegenheit zur Sünde nicht mehr auszusetzen, auf jenen Gegenstand zu verzichten, der dir schadet, jenes Buch nicht mehr zu lesen, das deine Vorstellungskraft gereizt hat, mit jenem Menschen nicht mehr zu verkehren, der den Frieden deiner Seele verwirrt? Wirst du zu jenem anderen Menschen wieder sanft, liebenswürdig und gefällig sein, den du bis heute als Feind betrachtet hast, weil er sich gegen dich verfehlte? Nun gut, gehe jetzt wieder an deine gewohnte Beschäftigung zurück. Zu deiner Arbeit, deiner Familie, deinem Studium. Aber vergiß die Viertelstunde nicht, die wir beide hier verbracht haben. Bewahre, soweit du kannst, Schweigen, Bescheidenheit, innere Sammlung, Liebe zum Nächsten.
Liebe meine Mutter, die auch die deine ist

Und komme wieder mit einem Herzen, das noch mehr von Liebe erfüllt, noch mehr meinem Geist hingegeben ist. Dann wirst du in meinem Herzen jeden Tag neue Liebe, neue Wohltaten, neue Tröstungen finden.

Hl. Antonius Maria Claret

Viele Grüße
Maresa

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#2

RE: Eine Viertelstunde vor dem Allerheiligsten.

in Ausdauer im Gebet 26.02.2017 20:47
von Hemma • 569 Beiträge

Zehn Praktische Ratschläge zur ewigen Anbetung


1. Du bist eingetreten in diese Kirche, in der Du Jesus in der Eucharistischen Gegenwart begegnest.
Kehre jetzt ein in Dein Herz, in den innersten Teil Deines Wesens.

2. Es ist still um Dich herum.
Mache Stille in Dir. Bringe alle Stimmen, die in Dir sind, zum Schweigen. Geh nicht Deinen unnützen Gedanken nach. Behalte Deine Probleme, Deine Sorgen, Deine Ängste nicht für Dich, sondern schenke sie Jesus. Während dieser Anbetung kümmere Dich nur um IHN und ER wird sich um Dich sorgen, viel besser als Du es selbst tun könntest. Bitte IHN um die Gnade der Hingabe und des Vertrauens.

3. Blicke auf Jesus in der Eucharistie.
Laß Dein Herz beginnen zu reden, das heißt: beginne den zu lieben, der uns zuerst geliebt hat.

4. Vermeide es, Gebete nur mit den Lippen auszusprechen, ohne Dich bei deren Worten aufzuhalten. Vermeide es, die Seiten der Heiligen Schrift eine nach der anderen während Deiner ganzen Gebetszeit durchzulesen.
Tritt ein in das Gebet des Herzens. Wähle einen Vers eines Psalms, einen Satz aus dem Evangelium, ein kleines einfaches Gebet und wiederhole es mit dem Herzen, leise und ununterbrochen, bis es Dein Gebet, Dein Schrei, Deine Bitte wird. Du kannst das Gebet auswählen, das sich für Deine aktuelle Situation am besten eignet. Zum Beispiel:

Herz Jesu, ich vertraue Dir.

Mein Vater, ich schenke mich Dir.

Jesus, Sohn des lebendigen Gottes, erbarme dich meiner..

Jesus, ich liebe dich.

Du bist mein Hirte.

Du bist bei mir.

Jesus, mild und sanftmütig von Herzen, bilde mein Herz nach Deinem Herzen.

Jesus, Jesus

5. Verbringe diese ganze Zeit nicht mit Jammern oder nur mit Bitten.
Steig ein in den Lobpreis, in die Dankbarkeit. Anstatt darüber nachzudenken, was Dir fehlt, lobe und preise den Herrn für das, was Du bist und für das, was Du hast. Lobe den Herrn für das, was Dir morgen gegeben wird.

6. Die Müdigkeit kann Dich überfallen und Du kannst durch Zerstreutheit die Aufmerksamkeit verlieren.
Hab Mut, wieder mit dem Gebet des Herzens zu beginnen, ganz sanftmütig. Erbitte die Hilfe des Heiligen Geistes, damit Er Dir in Deiner Schwachheit zu Hilfe eilt und immer mehr Dein innerer Lehrer wird.

7. Jesus ist in der Mitte der Kirche.
Er will auch in der Mitte Deines Lebens sein. Indem Du Ihn betrachtest, lerne immer mehr vom “Ich” zum “Du” hinüber zu gelangen von Deinem Willen, Deine eigenen Pläne zu verwirklichen, zum Wunsch und zum Empfangen Seines Willens für Dich.

8. Er ist feierlich ausgesetzt.
Empfange das Licht, das aus Seiner Gegenwart strömt. So wie die Sonne aufwärmt und den Schnee zum Schmelzen bringt, so wird Er, wenn Du Dich ihm aussetzt, auch Deine Dunkelheiten, welche Dein Herz umhüllen, erleuchten bis sie ganz verschwinden.

9. Er verbirgt sich in der armen und einfachen Gestalt des Brotes.
Er kommt zu Dir als Armer, damit Du lernst, in aller Wahrheit Deine Armut und die Deiner Brüder anzunehmen.

10. Du bist in der Stille, bleibe in der Stille.
Maria, der Morgenstern und das Himmelstor, ist auf Deinem Weg neben Dir; sie zeigt Dir Deinen Weg und führt Dich in das Königsgemach. Sie ist es, die Dich in der Stille lehrt, die Gegenwart der Dreifaltigkeit in Dir zu entdecken, indem Du Jesus betrachtest. Und Du wirst in Deinem Leben das Wort des Psalms erfahren:
“Blickt auf zu ihm, so wird euer Gesicht leuchten, und ihr braucht nicht zu erröten.” (Ps 34,6)


aus PUR spezial
Ganz nah bei Jesus
Die Eucharistische Anbetung

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#3

RE: Eine Viertelstunde vor dem Allerheiligsten.

in Ausdauer im Gebet 27.02.2017 00:01
von Hemma • 569 Beiträge

12 biblische Gründe für die Anbetung Jesu im Allerheiligsten Sakrament

Die folgenden 12 biblischen Gründe wollen uns helfen, den Wert und die Notwendigkeit zu verstehen, eine Stunde pro Woche mit Jesus im Allerheiligsten Sakrament zu verbringen.


1. Er ist wirklich da!
„Ich bin das lebendige Brot, das vom Himmel herabgekommen ist.“ (Joh 6,35.41)


2. Jesus wohnt Tag und Nacht im Allerheiligsten Sakrament wegen Seiner unendlichen Liebe zu dir!
„Seid gewiss: Ich bin bei euch alle Tage bis zum Ende der Welt“, denn „mit ewiger Liebe habe ich dich geliebt, darum habe ich dir so lange die Treue bewahrt.“ (Mt 28,20; Jer 31,3)


3. Jesus bittet dich, Ihm Seine Liebe auf eine besondere Weise zu vergelten, nämlich, eine stille Stunde jede Woche mit Ihm im Allerheiligsten Sakrament zu verbringen.
„Wo dein Schatz ist, da ist auch dein Herz ... „ „Konntest du nicht einmal eine Stunde mit mir wachen?“ (Mt 6,21; 26,40)


4. Wenn du auf die geweihte Hostie schaust, schaust du auf Jesus, den Sohn Gottes.
„Denn es ist der Wille meines Vaters, dass alle, die den Sohn sehen und an ihn glauben, das ewige Leben haben, und dass ich sie auferwecke am Letzten Tag.“ (Joh 6,40)


5. Jeden Moment, den du in Seiner eucharistischen Gegenwart verbringst, wird Sein göttliches Leben in dir wachsen und es wird sich deine persönliche Beziehung und Freundschaft mit Ihm vertiefen.
„Ich bin gekommen, damit sie das Leben haben und es in Fülle haben. Ich bin der Weinstock, ihr seid die Reben. Wer in mir bleibt und in wem ich bleibe, der bringt reiche Frucht; denn getrennt von mir könnt ihr nichts vollbringen.“ (Joh 10,10; 15,5)


6. Jede Stunde, die du mit Jesus verbringst, wird den göttlichen Frieden in deinem Herzen vertiefen. „Kommt alle zu mir, die ihr euch plagt und schwere Lasten zu tragen habt. Ich werde euch Ruhe verschaffen. Werft alle eure Sorge auf ihn, denn er kümmert sich um euch.“ (Mt 11,28; 1 Petr 5,7)


7. Jesus wird dir alle Gnaden geben, die du brauchst, um glücklich zu leben.
„Denn das Lamm in der Mitte vor dem Thron wird sie weiden und zu den Quellen führen, aus denen das Wasser des Lebens strömt, und Gott wird alle Tränen von ihren Augen abwischen.“ (Offb 7,7)


8. Jesus ist unendlich würdig unserer unablässigen Danksagung und Anbetung wegen all dem, was Er zu unserer Erlösung getan hat.
„Würdig ist das Lamm, das geschlachtet wurde, Ehre, Herrlichkeit und Lob zu empfangen.“ (Offb 5,12)


9. Wegen des Friedens in unserem Land!
„Wenn mein Volk, über das mein Name ausgerufen ist, sich demütigt und betet, mich sucht und von seinen schlechten Wegen umkehrt, dann höre ich es im Himmel. Ich verzeihe seine Sünde und bringe seinem Land Heilung.“ (2 Chr 7,14)


10. Jede Stunde, die du auf Erden bei Jesus verbringst, wird deine Seele im Himmel schöner und herrlicher machen.
„Wer sich selbst erniedrigt, wird erhöht werden.“ „Wir alle spiegeln mit enthülltem Angesicht die Herrlichkeit des Herrn wider und werden so in sein eigenes Bild verwandelt.“ (Lk 18,14; 2 Kor 3,18)


11. Jesus wird dich segnen, deine Familie und die ganze Welt für diese Stunde des Glaubens, die du bei Ihm verbringst im Allerheiligsten Sakrament.
„Selig sind, die nicht sehen und doch glauben.“ „Glaube kann Berge versetzen.“ „Sei ohne Furcht; glaube nur!“ „Seht, ich mache alles neu.“ (Joh 20,29; Mk 11,23; Mk 5,36; Offb 21,5)


12. Jeder Moment, den du bei Jesus im Allerheiligsten Sakrament verbringst, schenkt Seinem heiligsten Herzen Freude und Glück!
„Ich spielte auf Seinem Erdenrund, und meine Freude war es, bei den Menschen zu sein.“ (Spr 8,31)


Quelle: PUR spezial "Ganz nah bei Jesus" 2/2014


zuletzt bearbeitet 27.02.2017 00:05 | nach oben springen



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