Liebe Mitglieder, liebe Mitleser
Die mögliche Anerkennung der Pius-Bruderschaft durch Papst Franziskus lässt einigen
"zeitgemässen" Theooglen den Schweiss auf die Stirn laufen.
Fürchten sie um ihr erschlichenes "Monopol" in der heute gleichsam modernistisch entstellten "Lehrstuhl"-Vergabe ?
Der Wiener Dogmatiker Jan-Heiner Tück jedenfalls sieht sich veranlasst,
seine kollegialen Mitbodiger der katholischen Identität zum "Aufschrei" aufzurufen !?
Er nennt eine mögliche Anerkennung ein "trojanisches Pferd", wobei ihm offenbar nicht in den Sinn kommt, dass dieser Vergleich vielmehr auf ihn und seinesgleichen zutrifft.
Mit welch absurd spitzfindig Argumenten er gegen die Anerkennung der Pius-Bruderschaft
- die er als "trojanisches Pferd" beheichnet -
argumentiert, hört sich so an:
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Die Piusbruderschaft stehe für
"Antimodernismus, Antijudaismus, Intoleranz gegenüber anderen Religionen, Integralismus im Staat-Kirche-Verhältnis" -
dies wäre nicht weniger als "semantisches Dynamit von einiger Sprengkraft",
schreibt Tück in einem Gastbeitrag für die "Neue Zürcher Zeitung
Es bestehe die Gefahr, unter dem Leitbegriff der Barmherzigkeit die katholische Weite deutlich zu überdehnen, "
wenn darin nicht nur Ungleichzeitiges, sondern auch Gegensätzliches Platz hat"
- schließlich gehe es bei den Piusbrüdern nicht um Fragen der seelsorglichen Praxis, denen man mit dem Stichwort Barmherzigkeit milde begegnen könnte, sondern um den
Geltungsanspruch theologischer Grundpositionen.
Es wäre daher "fatal", so Tück, wenn Papst Franziskus die Piusbruderschaft "mit offenen Armen empfinge, ohne ihnen zuvor eine Korrektur ihrer problematischen Lehren abzuverlangen".
[....]
Auch ein Papst kann Fehler machen - ob ihn die Theologie noch davon abzuhalten vermag?"
-
Wie dreist der Dogmatiker (?) hier das Bekenntnis der Pius-Bruderschaft zur unverfälschten Lehre der Kirche als "Geltungsanspruch theologischer Grundpositionen" abkanzelt, ist insofern bemerkenswert als dass diese abfällig genannten "theologischen Grundpositionen" in katholisch deutlicher Sprache nichts anderes bedeuten als die
unabänderlichen Dogmen, eingebunden in die traditionsverbunden unverfälschte Lehre der Kirche.
Die albern absurden "Anti"- Titulierungen sowie der obligate ebenso absurd unhaltbare Vorwurf der " Intoleranz" dürfen nicht fehlen.
Es ist auffallend wie vehement die falsch verstandene "Religionsfreiheit" verteidigt wird.
Also eine menschengedachte Ideologie der Entthronung Christi durch die modernistische "Toleranz".
Siehe dazu bitte auch:
Religion und Wahrheit (5)
Das Vaticanum II. wird gleichsam auf die lediglich "Erklärung nostra aetate" zusammenrelativiert.....diese gar als "unantastbar" deklariert.
Freilich werden mehr und mehr Stimmen - auch ausserhalb der Pius-Bruderschaft - laut,
die dies anders im Sinne einer berchetigten Kritik an dieser in aller Eile zusammengebastelten ( und somit auch eklatant oberflächlich und mit der Lehre der Kirche so nicht im Einklang stehenden )"Erklärung" über die anderen Religionen.
Dass nun plötzlich Papst Franziskus doch Fehler eingeräumt werden, ist wiederum insofern erstaunlich, als dass bez. seiner theologischen Entgleisungen bez. der Irrlehre Islam kein "Aufschrei" zu vernehmen war !?
Auch, dass nun plötzlich die Barmherzigkeit mit der Verteidigung und Verkündigung der unverfälschten Lehre der Kirche "unvereinbar" wären" ?!
Das nachkonziliare Verdunsten der katholischen Identität ist nicht von der Pius- oder der Petrus-Bruderschaft verursacht worden......
sondern von "Professoren" wie Herr Tück und seiner Gesinnungsgenossen
seien es Laien oder Geistliche !
Hw Prof. May: in einer Predigt aus dem Jahre 2010 zur Thematik "Irrlehren und Irrlehrer - früher und heute":
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"Der dritte Rat, den ich gebe, heißt
Anschluß an die Tradition.
Wenn die Theologen schwanken, wenn die Bischöfe unsicher sind, müssen wir uns den Weg der Wahrheit selber suchen.
Diese Suche kann nur zum Anschluß an die kirchliche Tradition führen.
So rät es der
Apostel Paulus.
Im 15. Kapitel des 1. Korintherbriefes schreibt er:
„Ich mache euch auf merksam auf die Heilsbotschaft, die ich euch verkündet habe.
Ihr habt sie angenommen, ihr steht darin fest,
durch sie werdet ihr gerettet, wenn ihr sie genauso festhaltet, wie ich sie euch verkündet habe.
Sonst hättet ihr vergebens geglaubt.“
Der Apostel Johannes hat dieselbe Lehre uns vermittelt.
Er fordert ebenfalls den Anschluß an die Tradition.
„Das bleibe in euch, was ihr von Anfang an gehört habt.
Wenn das in euch bleibt, was ihr von Anfang an gehört habt, so werdet ihr auch im Sohne und im Vater bleiben.“
Die Wahrheit, meine lieben Freunde, erringt man nur durch viele Kämpfe.
Der Irrtum kostet nichts.
Amen."
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http://kath.net/news/55282
Freundliche Grüsse und Gottes Segen