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#1

Papst plaudert aus: Darum war Angela Merkel sauer auf mich

in Nachrichten 10.02.2016 11:25
von Blasius • 2.514 Beiträge

Merkel Papst Franziskus




Papst plaudert aus: Darum war Angela Merkel sauer auf mich





© imago/ZUMA Press Angela Merkel Papst Franziskus

Er ist sympathisch, ihm liegt die ganze Welt zu Füßen – trotzdem muss sich auch Papst Franziskus hin und wieder kritische Worte anhören.
Jetzt plauderte das Oberhaupt der katholischen Kirche in einem Interview mit der italienischen Zeitung „Corriere della Sera“ ganz offen darüber, dass sogar Bundeskanzlerin Angela Merkel mal beim 79-Jährigen telefonisch vorstellig wurde.
„Sie war ein bisschen verärgert, weil ich Europa mit einer unfruchtbaren Frau verglichen hatte“, zitiert das Blatt den gebürtigen Argentinier.
Merkel rief an
2014 hatte Franziskus in einer emotionalen Rede vor dem EU-Parlament in Straßburg Europa für seine fehlende Vision und Identität kritisiert: „In vielen Bereichen haben wir heute den Eindruck von Verzagtheit und Alterung, von einem Europa, das wie eine 'Großmutter' wirkt, nicht länger fruchtbar und vital.“
Kurz nach seiner Rede im November 2014 habe ihn Merkel angerufen, so das katholische Oberhaupt. „Sie fragte mich, ob ich wirklich denke, dass Europa keine Kinder mehr bekommen könne.“
Er habe daraufhin beschwichtigt und gesagt, dass es doch noch möglich sei. Europa habe „starke und tiefe Wurzeln“, „eine einzigartige Geschichte“ und sei voller Kultur und Tradition.
Zuneigung für Europa
Zudem habe der alte Kontinent gerade in schwierigen Zeiten „immer ungeahnte Ressourcen gezeigt“, zitiert die „Corriere della Sera“ Franziskus.
Ohnehin habe der 77-Jährige ein nach wie vor positives Bild von Europa – was er auch beim Karlspreis, den er am 6. Mai in Rom entgegennehmen wird, betonen werde.
Er werde dort sich einer Rede voll „großer Zuneigung“ halten, so der Papst.
(mah)

http://www.msn.com/de-de/nachrichten/pan...g8bM?li=AAaxdRI

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#2

RE: Papst plaudert aus: Darum war Angela Merkel sauer auf mich

in Nachrichten 10.02.2016 16:24
von Aquila • 5.731 Beiträge

Das Dementi liess nicht lange auf sich warten.
Allerdings dementierte es der deutsche Regierungssprecher Steffen Seibert,
der gem. "radiovatican" folgendes, etwas seltsames Statement verlauten liess:
-
Die Bundeskanzlerin kann sich an einen Anruf beim Papst nicht erinnern


http://de.radiovaticana.va/news/2016/02/...icht_an/1207009

-

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#3

RE: Papst plaudert aus: Darum war Angela Merkel sauer auf mich

in Nachrichten 11.02.2016 17:52
von Sel • 360 Beiträge

Aha, wie kann das denn sein?

Lügt hier jemand?

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#4

RE: Papst plaudert aus: Darum war Angela Merkel sauer auf mich

in Nachrichten 11.02.2016 18:43
von Blasius • 2.514 Beiträge

. Gute Frage.....



Sollte eventuell geheim bleiben...

Angela Merkel ist dem Papst nicht unbekannt:





Merkel liest Papst die Leviten Feb 09 2016

durch Victor Rödl Fashion Magazin



http://fashionmagazin.org/2016/02/merkel...st-die-leviten/


zuletzt bearbeitet 11.02.2016 18:46 | nach oben springen

#5

RE: Papst plaudert aus: Darum war Angela Merkel sauer auf mich

in Nachrichten 15.02.2016 10:18
von Blasius • 2.514 Beiträge

DIREKTER DRAHT ZU FRANZISKUS?
|
Rätsel um Anruf der
Kanzlerin beim Papst


Vatikan-Sprecher zu BILD: Der angebliche Beschwerde-Anruf der Bundeskanzlerin beim Papst hat nicht stattgefunden

VergrößernMisstöne dementiert: Der Vatikan stellt klar, dass sich Bundeskanzlerin Angela Merkel (61, CDU) nicht telefonisch bei Papst Franziskus (79) über dessen Europa-kritische Rede beschwert hat
Keine Misstöne: Der Vatikan stellt klar, dass sich Bundeskanzlerin Angela Merkel (61, CDU) nicht telefonisch bei Papst Franziskus (79) über dessen umstrittene Europa-Rede beschwert hat





Foto: dpa


10.02.2016 - 17:48 Uhr
VON ALBERT LINK

Kann die deutsche Bundeskanzlerin einfach zum Telefonhörer greifen und sich beim Papst beschweren, wenn ihr eine Äußerung nicht passt?
Diesen Eindruck erweckte ein Bericht von Italiens wichtigster Tageszeitung, dem „Corriere della Sera“. Darin wird der Papst mit der Aussage zitiert, ihn habe wenige Stunden nach seiner Rede im Europaparlament die deutsche Bundeskanzlerin angerufen. Sie sei „ein wenig wütend“ gewesen, weil er den alten Kontinent mit einer „unfruchtbaren Großmutter“ verglichen habe. Tatsächlich hatte Franziskus mit seiner Wortwahl damals bis in Kirchenkreise für Stirnrunzeln gesorgt.

Doch der Wut-Anruf der Kanzlerin hat sich inzwischen als italienische Zeitungsente entpuppt: Wenige Stunden nach Regierungssprecher Steffen Seibert dementierte auch der Vatikan die Meldung.

► Papst-Sprecher Pater Federico Lombardi zu BILD: „Soweit uns bekannt ist, hat der Papst gegenüber seinen Gesprächspartnern nie von einem solchen Anruf gesprochen. Vielmehr hat er sich auf ein freundliches und ein wenig scherzhaftes Gespräch bezogen, das er mit der Kanzlerin bei einer darauffolgenden Audienz geführt hat, im Februar 2015.“
Pater Lombardi betont dabei die hohe gegenseitige Wertschätzung zwischen Papst und Kanzlerin.

ANGELA MERKEL ZUR PAPST-AUDIENZ IM FEBRUAR 2015
Merkel und Franziskus sprach u.a. über Armutsbekämpfung und Gesundheitsvorsorge
KANZLERIN IM VATIKAN

Merkel brachte zum Papst-Besuch Bach mit
Was schenkt man einem Papst, der als Jesuit ein besonderes Armutsgelübde abgelegt hat? Merkels Antwort: geistige Nahrung.


Angela Merkel und Gianluca Quintaié (22, re.)
BEIM PAPST-BESUCH

Merkel herzt jungen Italiener
Der Italiener Gianluca Quintaié war am Rande des Papst-Besuch von Angela Merkel fürs Catering zuständig. Dann schlug seine große Stunde.
Wer die Mechanismen im Vatikan ein wenig kennt, weiß, was sich hinter einer solchen „freundlichen“ Klarstellung verbirgt: Maximale Gereiztheit.
Der Ärger ist in Anbetracht der Vorgeschichte allerdings verständlich: Es ist für die Papst-Mitarbeiter ein doppeltes „Déjà-vu“.


Merkel und Papst-Anruf? Da war doch was!

Richtig: Im Streit über die Aufhebung der Exkommunikation von Holocaust-Leugner Richard Williamson von der erzkonservativen Pius-Bruderschaft (die ihn später rauswarf) griff Angela Merkel 2009 schon einmal zum Hörer. Sie drängte Papst Benedikt XVI., der dem Rat seines damals noch mächtigen Kardinalstaatssekretärs vertraut hatte, zu einer „eindeutigen“ Distanzierung von dem Hetzer-Bischof.

Diese Klarstellung sollte zwar – mit quälender Verzögerung – folgen. Doch die (protestantische) Kanzlerin sollte Jahre brauchen, ehe sie im Vatikan den Ruf, sie wolle, dass selbst das Oberhaupt von 1,2 Milliarden Katholiken nach ihrer Pfeife tanzt, wieder los wurde. Manche empfinden den Anruf von 2009 (und vor allem, dass er öffentlich bekannt wurde) bis heute als Affront, mit der einfachen Begründung: Der Papst sei nun einmal kein Politiker, sondern der Papst.

VergrößernAngela Merkel bekam im Februar 2015 eine Audienz bei Papst Franziskus im Apostolischen Palast




Kanzlerin Merkel bekam im Februar 2015 eine Audienz bei Papst Franziskus
Foto: dpa

Die Unsitte der „Pi mal Daumen“-Zitate
Dem Vernehmen nach hat der „Corriere della Sera“ allerdings einen gehörigen Teil zur Verstimmung beigetragen: Das, was die Zeitung als exklusives Interview „verkauft“ hat, mit wörtlichen Zitaten, soll in Wahrheit ein Hintergrundgespräch gewesen sein. Logik-Fehler auch an anderer Stelle legen den Schluss nahe, dass die Franziskus-Zitate grob aus dem Gedächtnis rekonstruiert wurden.
Mit Bezug auf die seriöse Quelle „Corriere della Sera“ gingen die „Pi mal Daumen“-Zitate dann schließlich um die Welt.

Und dies ärgert die Verkünder der Kirchenwahrheit noch viel mehr, denn in diese Falle ist Franziskus bereits zum zweiten Mal getreten.

Auch der 91-jährige Gründer der italienischen Tageszeitung „La Repubblica“, Eugenio Scalfari, hatte aus dem Gedächtnis Äußerungen des Papstes verbreitet, die in einem persönlichen Meinungsaustausch gefallen sein sollen. Der Vatikan dementierte Teile davon scharf, nachdem das Interview zuvor allerdings auch auf der eigenen Internetseite publiziert worden war.

Franziskus habe entgegen den Zeitungsberichten zum Beispiel nicht behauptet, es gebe pädophile Kardinäle. Und dass der Satz „Der Hof ist die Lepra des Papsttums“ so nicht gefallen sei, gab der mit allen Wassern gewaschene Publizist später sogar selbst zu.
AKTUELL
Besucht er bald die Heimat seines Vorgängers Benedikt XVI. (links)? Papst Franziskus lässt die Möglichleiten eines baldigen Deutschland-Besuchs prüfen

HINWEISE VERDICHTEN SICH

Kommt Papst Franziskus bald nach Deutschland?
Auch wenn offiziell kein Wort dazu aus dem Vatikan dringt: Das Kirchenoberhaupt lässt Möglichkeiten für einen Besuch prüfen.

Direktdraht Rom-Berlin?

Zu einer Frage von BILD wollte sich Papst-Sprecher Lombardi gestern nicht äußern: Ob Angela Merkel theoretisch beim Papst anrufen könnte – und umgekehrt, sprich: Ob die beiden jeweils die direkte Telefonnummer voneinander haben.
Denn: Beide gelten als ausgesprochene „Vieltelefonierer“ und Freunde von Spontan-Anrufen.

Zu besprechen gäbe es zum Beispiel die ins Stocken geratenen Planungen für einen Deutschland-Besuch des Kirchenoberhauptes auf Einladung des Bundespräsidenten.


http://www.bild.de/politik/ausland/papst...02508.bild.html

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