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#1

15. September: Fest Sieben Schmerzen Mariens

in Die allerseligste Jungfrau und Gottesmutter Maria 14.09.2015 23:10
von Aquila • 4.674 Beiträge

Gelobt sei Jesus Christus !

Zum
Fest "Sieben Schmerzen Mariens" (15. September)
die Einleitung einer Predigt von
Hw Dr. Josef Spindelböck:
-

Wie kein anderer Mensch
wurde die Jungfrau und Gottesmutter Maria in das Schicksal Jesu Christi, ihres Sohnes, mit einbezogen
Maria,
die voll der Gnade ist, hat ihr bereitwilliges Ja-Wort zu der vom Engel verkündeten Botschaft gegeben und es ihr ganzes Leben lang durchgehalten, indem sie es Gott geweiht hat.
In Freuden und Leiden war sie als Mutter und Gefährtin
mit Jesus Christus, dem Erlöser,
verbunden und darf nun im Himmel teilnehmen an seiner Herrlichkeit.
[....]


Die "Sieben Schmerzen Mariens":

1.
Die Weissagung des greisen Simeon bei der Darstellung Jesu im Tempel (Lk 2,34-35):

2.
Die Flucht Mariens und Josefs mit dem Jesuskind nach Ägypten (Mt 2,13-15)

3.
Die dreitägige Suche nach Jesus bei der Wallfahrt zum Tempel in Jerusalem (Lk 2,41-52):

4.
Die Begegnung Mariens mit dem kreuztragenden Jesus auf dem Weg nach Golgotha

5.
Maria steht mit dem Apostel Johannes und einigen Frauen beim Kreuz Jesu (Joh 19,25-27)

6.
Der Leichnam Jesu wird vom Kreuz abgenommen und in den Schoß seiner Mutter gelegt (Mt 27,57-59):

7.
Die Grablegung Jesu (Mt 27,60)



Die gesamte Predigt von Hw Spindelböck mit Vertiefungen über die einzelnen "Sieben Schmerzen" siehe bitte hier:

blog-e4046-Monat-Februar-Den-Sieben-Schmerzen-Mariens-gewidmet.html

-


zuletzt bearbeitet 13.09.2017 16:07 | nach oben springen

#2

RE: Fest Sieben Schmerzen Mariens

in Die allerseligste Jungfrau und Gottesmutter Maria 14.09.2016 23:00
von Aquila • 4.674 Beiträge

Gelobt sei Jesus Christus !


Zum Fest der Sieben Schmerzen Mariens (15. September) aus einer Predigt
von Papst Benedikt XVI. in Lourdes vom 15. September 2008:
-

Liebe Brüder im Bischofs- und im Priesteramt,
liebe Kranke, liebe Begleiter und Pfleger,
liebe Brüder und Schwestern!

Wir haben gestern das Kreuz Christi gefeiert,
das Werkzeug unseres Heils, das uns die Barmherzigkeit unseres Gottes in ihrer ganzen Fülle offenbart.
Das Kreuz ist in der Tat der Ort, wo das Mitleid Gottes mit unserer Welt auf vollkommene Weise sichtbar wird.
Wenn wir heute das Gedächtnis der Schmerzen Mariens feiern, betrachten wir Maria, die das Mitleid ihres Sohnes für die Sünder teilt.
Die Mutter Christi ist, wie der heilige Bernhard deutlich macht,
durch ihr Mitleid in das Leiden und Sterben ihres Sohnes eingetreten
(vgl. Homilie zum Sonntag in der Oktav von Mariä Himmelfahrt).
Zu Füßen des Kreuzes erfüllt sich die Prophezeiung Simeons:
Ihr Mutterherz wird durchbohrt (vgl. Lk 2,35) von den Qualen, die dem Unschuldigen, ihrem leiblichen Sohn, zugefügt werden.
Wie Jesus geweint hat (vgl. Joh 11,35), so hat gewiß auch Maria vor dem gemarterten Körper ihres Sohnes geweint.

Ihre Zurückhaltung erlaubt uns jedoch nicht, ihren abgrundtiefen Schmerz auszuloten;
diesen tiefen Kummer kann das traditionelle Symbol der sieben Schwerter nur annähernd darstellen.
Wie für ihren Sohn Jesus kann man sagen, daß dieses Leiden auch sie zur Vollendung geführt hat (vgl. Hebr 2,10), um sie zur Annahme der neuen geistlichen Sendung zu befähigen, die der Sohn ihr unmittelbar, bevor er „seinen Geist aufgibt“, anvertraut (vgl. Joh 19,30):
zur Mutter Christi in seinen Gliedern zu werden.

In dieser Stunde stellt Jesus durch die Gestalt des Lieblingsjüngers jeden seiner Jünger seiner Mutter mit den Worten vor: „Siehe, dein Sohn“ (vgl. Joh 19,26-27).

Heute befindet sich Maria in der Freude und Herrlichkeit der Auferstehung.
Die Tränen, die sie am Fuß des Kreuzes vergossen hat, haben sich zu einem Lächeln gewandelt, das durch nichts mehr ausgelöscht werden kann, und dennoch bleibt ihr mütterliches Mitleid uns gegenüber unverändert bestehen.
Das hilfreiche Eingreifen der Jungfrau Maria im Laufe der Geschichte bestätigt das und hört nicht auf, im Volk Gottes ein unerschütterliches Vertrauen zu ihr zu wecken:
Das Gebet Memorare („Gedenke, o gütigste Jungfrau Maria“) bringt dieses Gefühl sehr gut zum Ausdruck.
Maria liebt jedes ihrer Kinder, wobei sie ihre Aufmerksamkeit besonders auf diejenigen lenkt, die wie ihr Sohn in der Stunde seiner Passion vom Leiden heimgesucht werden;
sie liebt sie, einfach weil sie nach dem Willen Christi am Kreuz ihre Kinder sind.

[....]

-

Siehe bitte auch:
blog-e4046-Monat-Februar-Den-Sieben-Schmerzen-Mariens-gewidmet.html


Aus dem Schott-Messbuch 1962:
-

In der Passionszeit gedenkt die Kirche nicht bloß des Leidens des Heilandes, sondern auch der Schmerzen seiner gebenedeiten Mutter.
Maria stand heldenmütig unter dem Kreuze, als ihr göttlicher Sohn den Opfertod starb;
sie erduldete unblutigerweise alle seine Martern an der Seele und nahm so den innigsten Anteil
an dem welterlösenden Opfertod Christi.

Die Verehrung der Sieben Schmerzen Mariä wurde besonders durch die Stifter des Servitenordens (Fest am 12. Febr.) gefördert.
Ein eigenes Fest zu Ehren dieser Schmerzen wurde 1423 auf einer Kölner Synode empfohlen und durch Papst Benedikt XIII. 1727 für die ganze Kirche vorgeschrieben.
Das Fest am 15. Sept. wurde durch Pius VII. eingeführt zum Danke für seine glückliche Rückkehr aus der Gefangenschaft.

Die meisten Texte der hl. Messe schildern die Tiefe der Seelenschmerzen Mariä.
Das Lob der Lesung gilt der heldenmütigen Judith, die mit Gefahr ihres eigenen Lebens Holofernes, den übermütigen Feind ihres Volkes, getötet hatte.
Judith ist ein Vorbild Mariä, die durch die Hingabe ihres eigenen Sohnes den Satan, den Feind des Menschengeschlechtes, besiegte.

-

Die hl. Messe zum Fest der Sieben Schmerzen Mariens:
http://www.mariawalder-messbuch.de/as62/sep/sep15/index.html
-

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#3

RE: Fest Sieben Schmerzen Mariens

in Die allerseligste Jungfrau und Gottesmutter Maria 14.09.2017 22:39
von Aquila • 4.674 Beiträge

Gelobt sei Jesus Christus !


Am 15. September feiert die Heilige Mutter Kirche
das Fest der Sieben Schmerzen Mariens.




Dazu aus
"Predigt auf das Fest der Sieben Schmerzen Mariens.
Vorgetragen im Kloster der Diener M a r i e n s, zu Leutendorf am 18. September 183 1.
Von Anton M Fank, reg. lat. Chorherrn des Stiftes Herzogenburg und Pfarrer zu St. Andrä an der Traisen":


-

[....]
"Sie war es, welche Jeremias in seinen Klagetönen schilderte, wenn er ausbrach:
O ihr alle! die ihr da am Wege vorübergehet, betrachtet und sehet, ob
auch ein Schmerz sey, der dem meinigen gleichet!
Mit einem Schmerze stand sie da, der ärger war, als wenn sieben Schwerter ihr Herz durchbohrten.
Aber Maria, war stärker als ihr Schmerz!
Jetzt wußte sie bestimmt, was das für ein Schwert sey,
das ihr Simeon im Tempel weissagte, wenn er sagte:
ein Schwert wird deine Seele durchbohren!

Dieses Schwert verfolgte sie durch ihr ganzes Leben !
– Vernehmet jetzt ihre sieben Schmerzen ! – -

1.
Was für eine Angst, was für einen Schmerz, mag sie gelitten haben,
als ihr der Kindermord, zwei Stunden um Bethlehem herum,
wo sie ihr Kind geboren hatte, angekündigt wurde?
und sie um Mitternacht mit dem Kinde Jesus, nach Egypten fliehen mußte?

2.
Wer mag den Schmerz beschreiben, den sie empfand, als sie glaubte,
ihr 12jähriger Jesus, sei auf dem Wege von Jerusalem, verloren gegangen?

3.
Was mag das für ein Schmerz gewesen sein,
als sie bei seiner Geißelung,
seinen zerfleischten Rücken sah, und sehen mußte,
wie man ihm eine Krone von spitzigen Dörnern, in sein heiliges Haupt hineindrückte?

4.
Was für einen Schmerz mag sie empfunden haben, als sie ihm zusah,
wie er sein schweres Kreuz,
das ihn einigemal zu Boden warf, selbst auf den Richtplatz schleppte?

5.
Was mag sie für einen Schmerz gelitten haben, als sie zusehen mußte,
wie man ihn mit eisernen Nägeln,
mit Händen und Füßen ans Kreuz schlug?

6.
O! was für ein Schmerz mag der gewesen seyn, als sie sah,
daß er wirklich seinen Geist aufgab?!

7.
Und wie mag sie im höchsten Schmerze da gesessen seyn,
als sie dann seinen Leichnam,
vom Kreuze herabgenommen, auf ihren mütterlichen Schoß legte
?

– Sehet! meine andächtigen und allerliebsten Zuhörer!
Das sind die sieben Schmerzen, die Maria gefühlt und gelitten, und an die wir heute feyerlich uns erinnern! . . .
Darum wird sie auch von der katholischen Kirche,
die Königin der Martyrer genannt!
[....]

-

Die hl. Messe zum Fest der Sieben Schmerzen Mariens:
http://www.mariawalder-messbuch.de/as62/sep/sep15/index.html

-


zuletzt bearbeitet 14.09.2017 23:35 | nach oben springen



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