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#1

Die Kirche muss man lieben

in Diskussionsplattform Kirche 04.08.2014 10:05
von Kristina (gelöscht)
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http://www.kathnews.de/die-kirche-muss-man-lieben

Die Kirche muss man lieben

Sichtbares und wirkmächtiges Zeichen der Gegenwart Christi.
Erstellt von kathnews-Redaktion am 5. Juli 2014 um 20:35 Uhr
Von Markus Lederer.

In omnibus caritas! In allem Nächstenliebe. Die beiden Hauptgebote Jesu Christi – des Sohnes Gottes, sind klar: „Höre, Israel, der Herr, unser Gott, ist der einzige Herr. Darum sollst du den Herrn, deinen Gott, lieben mit ganzem Herzen und ganzer Seele, mit all deinen Gedanken und all deiner Kraft. Als zweites kommt hinzu: Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst. Kein anderes Gebot ist größer als diese beiden“ (Mk 12, 28 – 31). Alles hängt an der Liebe.

Die Kirche Christi ist katholisch

Jedoch lässt sich dieses Gebot der Gottes und Nächstenliebe auch auf die ekklesiologische Dimension erweitern, denn Christus selbst gründete die Kirche als sichtbares und wirkmächtiges Zeichen des Heils, seiner Gegenwart, in der Welt. Das Zweite Vatikanische Konzil lehrt: „Denn nur durch die katholische Kirche Christi, die das allgemeine Hilfsmittel des Heiles ist, kann man Zutritt zu der ganzen Fülle der Heilsmittel haben. Denn einzig dem Apostelkollegium, an dessen Spitze Petrus steht, hat der Herr, so glauben wir, alle Güter des Neuen Bundes anvertraut, um den einen Leib Christi auf Erden zu konstituieren, welchem alle völlig eingegliedert werden müssen, die schon auf irgendeine Weise zum Volke Gottes gehören” (Dekret über den Ökumenismus Unitatis redintegratio, Art. 3). Die Väter des Konzils machen deutlich, dass die Kirche Christi zwangsläufig katholisch sein muss, denn katholisch sein bedeutet allumfassend zu sein (Griechisch: kata = betreffs -, oligos - ganz). Dieser Anspruch des Allumfassend-Seins ist verbunden mit dem Ausspruch Christi, dass man „alle” Völker zu seinen Jüngern machen soll (vgl. Mt 28,19).

Die Kirche Christi ist apostolisch

Des Weiteren ist die Kirche auf ein Fundament gebaut: die Apostel und an ihrer Spitze steht Petrus. Diese apostolische Sukzession ist bis heute ununterbrochen, das kann auch als sichtbares Zeichen ihrer göttlichen Stiftung verstanden werden. Oftmals wird an der petrinischen Vollmachststellung gezweifelt. Jedoch gilt es ideologiefrei den Blick auf die Worte Christi zu lenken und diese mit demütigen Herzen anzunehmen: „Du bist Petrus, und auf diesem Felsen will ich meine Kirche bauen, und die Pforten der Hölle sollen sie nicht überwältigen” (vgl. Mt 16, 13-18). Es ist schleierhaft, warum heutzutage an dieser sehr deutlichen Aussage Christi gezweifelt und sie oft nach persönlicher Vorliebe uminterpretiert wird. Hier gilt es seine Demut zu beweisen und diesen Ausspruch Christi anzunehmen.

Die eine Kirche Christi

Ferner ist deutlich, dass es nur eine Kirche Christi geben kann. Diese ist wie oben beschrieben heilig, katholisch und apostolisch. Diese Glaubenswahrheit ist bereits im Credo von Nicäa festgeschrieben und wurde im Jahre 451 n. Chr. als autorativ angesehen. Gemäß der Lehre des Zweiten Vatikanischen Konzils und des Schreibens Dominus Iesus ist dieser Anspruch, dass die heilige, katholische und apostolische Kirche sich als Vollform von Kirchlichkeit versteht, weiter ausgebaut worden. „Dies ist die einzige Kirche Christi, die wir im Glaubensbekenntnis als die eine, heilige, katholische und apostolische bekennen. Sie zu weiden, hat unser Erlöser nach seiner Auferstehung dem Petrus übertragen (Joh 21,17), ihm und den übrigen Aposteln hat er ihre Ausbreitung und Leitung anvertraut (vgl. Mt 28,18 ff), für immer hat er sie als „Säule und Feste der Wahrheit” errichtet (1 Tim 3,15)” (Dogmatische Konstitution über die Kirche Lumen gentium, Art. 8).

Die Kirche Christi „subsistiert“ in der katholischen Kirche

Zusammengefasst bedeutet dies, dass die eine Kirche Christi in der einen heiligen katholischen und apostolischen Kirche voll subsistiert (Lumen gentium, Art. 8). Jedoch ist gemäß des Willens zur Einheit eine ökumenische Bewegung unabdingbar notwendig. „Alle sollen eins sein; wie du Vater, in mir bist und ich in Dir bin, sollen auch sie eins sein, damit die Welt glaubt, dass Du mich gesandt hast.” (Joh 7,21). Jedoch nimmt die Kirche Christi, die sich auf alle Getaufen bezieht, nichts von den Wahrheiten weg, die in anderen Religionen anzutreffen sind. Es ist der Wunsch, dass die Gemeinsamkeiten gestärkt werden, allerdings geht die Wahrheit stets von der Vollform der Kirchlichkeit aus.

Schließlich will dieser Text bewusst machen, dass wir nicht nur zur Liebe gegenüber den Mitmenschen, Gott und den Sündern angehalten sind, sondern auch zur Liebe gegenüber der Kirche Christi, die er selbst als sichtbares Instrument des Heils in der Welt gegründet hat. Als Christ ist man zum Aufbau der Kirche bestimmt, nicht zu ihrem Abbau. Er selbst ist in der Kirche und die Kirche ist in ihm (vgl. Joh 15,1ff.; Gal 3,28; Eph 4,15-16; Apg 9,5). Seien wir uns also bewusst, dass es die Kirche ist, die uns Ihn in den eucharistischen Gaben schenkt und uns die Befreiung von den Sünden im Sakrament der Beichte gewährt. Wenn man das geistig verarbeitet hat, wird man verstehen, warum man die Kirche Christi lieben muss.


1Joh 5,10 Wer an den Sohn Gottes glaubt, trägt das Zeugnis in sich. Wer Gott nicht glaubt, macht ihn zum Lügner, weil er nicht an das Zeugnis glaubt, das Gott für seinen Sohn abgelegt hat.
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#2

RE: Die Kirche muss man lieben

in Diskussionsplattform Kirche 04.08.2014 12:10
von blasius (gelöscht)
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Zum Zitat:

Die eine Kirche Christi

Ferner ist deutlich, dass es nur eine Kirche Christi geben kann. Diese ist wie oben beschrieben heilig, katholisch und apostolisch. Diese Glaubenswahrheit ist bereits im Credo von Nicäa festgeschrieben und wurde im Jahre 451 n. Chr. als autorativ angesehen
.

Liebe Kristina,

die erst 451 Jahre nach Christus eingeführte Glaubenswahrheit welche
im Credo von Nicäa festgeschrieben wurde, wurde zum Anlass von Spaltungen der Kirche.

Dazu kam dass das Glaubensbekenntnis verändert wurde:

Anmerkung:


Das "und vom Sohn" (filioque) wurde später auf Drängen von Karl dem Groß in das Glaubensbekenntnis eingefügt und in den Westkirchen – nicht aber in den Ostkirchen – gebräuchlich.

http://www.kirche-im-web.de/index.php/gl...tnis-von-nizaea

dazu auch passend:

Nähern sich katholische und orthodoxe Kirche an? (14)

DEKRET UNITATIS REDINTEGRATIO ÜBER DEN ÖKUMENISMUS

I. Die Orientalischen Kirchen


Liebe Grüße, blasius

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#3

RE: Die Kirche muss man lieben

in Diskussionsplattform Kirche 04.08.2014 13:06
von Kristina (gelöscht)
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Ach blasius, konntest du den Artikel nicht ohne irgendwelche Hinweise einfach mal so stehen lassen?

Das ist mir alles bewusst - und noch vieles mehr!!


Man hätte es auch so ausdrücken können:

"Ich liebe die Kirche Gottes trotz allem!"

- Weil sie von Gott gegründet ist,

- zu unserem Heil durch die Sakramente.

- Durch die Liebe Gottes zum Menschen.

- Durch ihre 2000 - jährige durch und durch erprobte Kirchen-/Gotteslehre.

- Wegen Ostern, Pfingsten - den Kirchenfesten im Jahreskreis.

- Weil Gott das Herz des Menschen während der Messe berührt/berühren kann.

- Weil wir dort die Vergebung der Sünden erhalten können.

- Der häufige Messbesuch hilft zur persönlichen Heiligung.

- Sie zieht das Herz an.


Gegen solche Argumente perlt das aufgeblasene Gekeife der Atheisten/(des)Freimaurer(s) gegen die katholische Kirche ab wie an einer Teflonpfanne.

LG
Kristina


1Joh 5,10 Wer an den Sohn Gottes glaubt, trägt das Zeugnis in sich. Wer Gott nicht glaubt, macht ihn zum Lügner, weil er nicht an das Zeugnis glaubt, das Gott für seinen Sohn abgelegt hat.

zuletzt bearbeitet 04.08.2014 13:15 | nach oben springen

#4

RE: Die Kirche muss man lieben

in Diskussionsplattform Kirche 04.08.2014 13:38
von blasius (gelöscht)
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Ach blasius, konntest du den Artikel nicht ohne irgendwelche Hinweise einfach mal so stehen lassen?

Das ist mir alles bewusst - und noch vieles mehr!!

Liebe Kristina,

woher soll ich wissen dass Dir bewusst ist dass das Glaubensbekenntnis verändert wurde
und sonstiges nicht so wie im Ursprung ist?


Zitat:
"Ich liebe die Kirche Gottes trotz allem!"

So kann man es auch ausdrücken, man kann auch fragen,
gehört der Vatikan auch zur Kirche?

Und Ist der Vatikan nun reich?-
http://www.kath.net/news/46812

Es gibt viel Fragen und manche sind leider unbequem,


Zitat:

Gegen solche Argumente perlt das aufgeblasene Gekeife der Atheisten/(des)Freimaurer(s) gegen die katholische Kirche ab wie an einer Teflonpfanne.

Das kann ich nicht zuordnen, von Atheisten und Freimaurer,
wurde von mir nichts geschrieben und erwähnt.



Liebe Grüße, blasius


zuletzt bearbeitet 04.08.2014 13:42 | nach oben springen

#5

RE: Die Kirche muss man lieben

in Diskussionsplattform Kirche 04.08.2014 14:08
von MariaMagdalena (gelöscht)
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Lieber Blasius,

Kristina meinte Deine Argumentation ! Und hier führst Du nun mal gerne die gleichen Argument wie Atheisten, Freimauer, Erben der Kommunisten und wie das ganze andere Göns auch heissen mag, ins Feld.
Was, verzeih, schon manchmal etwas nervig ist. Denn Kristina und auch andere lieben unsere Kirche, obwohl die Menschen in Ihr auch Fehler machen. Ganz einfach !

Pax et bonum
Maria


Oves meae vocem meam audiunt, et ego cognosco eas, et sequuntur me: et ego vitam aeternam do eis, et non peribunt in æternum, et non rapiet eas quisquam de manu mea
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