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#6

RE: 25. März: Hochfest Mariä Verkündigung / Verkündigung des Herrn

in Hochfeste der allerseligsten Jungfrau und Gottesmutter Maria 09.04.2018 00:41
von Aquila • 5.010 Beiträge

Gelobt sei Jesus Christus !


Dieses Jahr ist der 25. März in die hl. Karwoche gefallen.
Daher wurde das Hochfest "Mariä Verkündigung" auf den ersten Tag nach der hl. Osteroktav verlegt.
Alle anderen in die hl. Karwoche gefallenen Feste sind ausgefallen.
Dies zeigt die grosse Bedeutung dieses Hochfestes !
Heute wird es also wird nachgefeiert.



Zum Hochfest Mariä Verkündigung / Verkündigung des Herrn
- 25. März;

aus dem Schott Messbuch 1962:

-

Das heutige Festgeheimnis
– die Menschwerdung der zweiten göttlichen Person im Schoße der allerseligsten Jungfrau
bildet den Angelpunkt der ganzen Menschheitsgeschichte:
die Fülle der Zeit ist da.
Was einst Adam durch stolze Selbstüberhebung gefrevelt,
im Wunsche, Gott gleich zu sein,
wird jetzt wieder gutgemacht,
indem der ewige Gottessohn als neuer Adam
den Menschen gleich wird.
Die Menschen, durch den Ungehorsam Evas dem Tode verfallen,
erhalten durch die demütige Hingabe Mariens an Gottes Willen,
eine neue Mutter des Lebens
.


Das Fest läßt sich im Morgenland schon im 5. Jahrhundert nachweisen, im Abendland vor Gregor dem Großen.

Im Introitus schließen wir uns in hoher Festesfreude dem Ehrengeleite der begnadeten Gottesmutter an.
Was Isaias dem Könige Achaz vorherverkündet hatte, ist im Kämmerlein von Nazareth wunderbar in Erfüllung gegangen (Lectio, Evang.).
Die Worte des Graduale können wir im Geiste der Liturgie auf Maria oder ihren göttlichen Sohn beziehen.
Was wir im Evangelium vernommen, lassen wir im ehrfurchtsvollen Gruße des Offertoriums weiterklingen. In der hl. Kommunion kehrt Gottes Sohn auch in unser Herz ein (Comm.).

Fällt der 25. März auf einen Fastensonntag, so wird das Fest am folgenden Tage gefeiert.
Fällt er in die Kar- oder Osterwoche, so wird das Fest in die Woche nach dem Weißen Sonntag verlegt.

-

Die hl. Messe:
http://www.mariawalder-messbuch.de/as62/mrz/mrz25/index.html


Durch die
Verkündigung der Menschwerdung
des eingeborenen SOHNES GOTTES JESUS CHRISTUS
durch den
heiligen Erzengel Gabriel
an die allerseligste Jungfrau und Gottesmutter Maria .
....


fand die Erlösung der Welt ihren Anfang !
Das Heil der Welt begann !

Aus dem hl. Evangelium nach Lukas:
-

i]
Lk 1,26
Im sechsten Monat wurde der Engel Gabriel von Gott
in eine Stadt in Galiläa namens Nazaret
Lk 1,27
zu einer Jungfrau gesandt.
Sie war mit einem Mann namens Josef verlobt, der aus dem Haus David stammte.
Der Name der Jungfrau war Maria.
Lk 1,28
Der Engel trat bei ihr ein und sagte:
Sei gegrüßt, du Begnadete, der Herr ist mit dir.

Lk 1,29
Sie erschrak über die Anrede und überlegte, was dieser Gruß zu bedeuten habe.
Lk 1,30
Da sagte der Engel zu ihr:
Fürchte dich nicht, Maria; denn du hast bei Gott Gnade gefunden.

Lk 1,31
Du wirst ein Kind empfangen, einen Sohn wirst du gebären: dem sollst du den Namen Jesus geben.
Lk 1,32
Er wird groß sein und Sohn des Höchsten genannt werden.
Gott, der Herr, wird ihm den Thron seines Vaters David geben.
Lk 1,33
Er wird über das Haus Jakob in Ewigkeit herrschen
und seine Herrschaft wird kein Ende haben.
Lk 1,34
Maria sagte zu dem Engel:
Wie soll das geschehen, da ich keinen Mann erkenne?
Lk 1,35
Der Engel antwortete ihr:
Der Heilige Geist wird über dich kommen,
und die Kraft des Höchsten wird dich überschatten.
Deshalb wird auch das Kind heilig und Sohn Gottes genannt werden.

Lk 1,36
Auch Elisabet, deine Verwandte, hat noch in ihrem Alter einen Sohn empfangen;
obwohl sie als unfruchtbar galt, ist sie jetzt schon im sechsten Monat.
Lk 1,37
Denn für Gott ist nichts unmöglich.
Lk 1,38
Da sagte Maria:
Ich bin die Magd des Herrn;
mir geschehe, wie du es gesagt hast.

Danach verließ sie der Engel.
-
[/i]


Die durch den Erzengel Gabriel Verkündigung der
Menschwerdung Gottes....durch, mit und in Jesus Christus....
empfangen vom Heiligen Geiste, geboren aus der Jungfrau Maria.

Die allerseligste Jungfrau und Gottesmutter Maria ist die
G o t t e s - G e b ä r e r i n.

Im hl. Evangelium wird denn auch alleine diese ihre unermessliche Würde hervorgehoben....
denn diese lässt sich durch nichts "überbieten".

Der hl. Vinzenz v. Lerin ( fest. vor 450) aus seinem Werk " Commonitorium"
über die Gottes-Mutterschaft der allerseligsten Jungfrau und Gottesmutter Maria:
-

[....]
"Und darum sei es ferne, daß jemand die heilige Jungfrau der Vorrechte der göttlichen Gnade und ihres einzigartigen Ruhmes zu berauben suche;
denn sie ist durch die Gnade unseres Herrn und Gottes,
ihres Sohnes, im wahrsten und seligsten Sinne als
Gottesmutter zu bekennen,

jedoch nicht in der Weise als Gottesgebärerin,
wie es eine gottlose Häresie vermeint , daß ihr Name Gottesmutter ein bloßer Ehrentitel sei,
weil sie nämlich den Menschen geboren habe, der nachher Gott geworden ist;
in diesem Sinne nennen wir eine Frau Mutter eines Priesters oder Mutter eines Bischofs,
die nicht einen solchen geboren hat, der schon Priester oder Bischof war,
sondern einen solchen Menschen geboren hat, der nachher Priester oder Bischof geworden ist.
Nicht so, sage ich, ist die hl. Maria Gottesgebärerin, sondern vielmehr darum, weil, wie oben bemerkt wurde,
schon in ihrem geheiligten Schosse jenes hochheilige Geheimnis sich vollzogen hat,
daß infolge einer besonderen und einzigartigen Einheit der Person,

wie das Wort im Fleische Fleisch,
so der Mensch
in Gott Gott ist.



-

Dogma:
MARIA - GOTTESMUTTER

Verkündet am
Konzil v. Ephesus 431 ( und von nachfolgenden allgemeinen Konzilien wiederholt und bestätigt ):
-
"Jesus Christus ( der Emmanuel ) ist in Wahrheit Gott und daher
ist die heilige Jungfrau Gottesgebärerin,
denn sie hat dem Fleische
nach den aus Gott stammenden fleischgewordenen Logos
( das Ewige Wort Gottes,
den eingeborenen Sohn ) geboren,
den
GOTT-MENSCHEN JESUS CHRISTUS"
-


Aus
"Legende von den lieben Heiligen Gottes, nach den besten Quellen neu bearbeitet und herausgegeben von Georg Ott, Stadtpfarrer in Abendsberg (1863)":
-

[...]
"Gegrüßet seist du, voll der Gnaden, der Herr ist mit dir, du bist gebenedeit unter den Weibern.
Noch nie hat ein Mensch einen so hohen Gruß empfangen, als Maria.
Gottes höchste Majestät war es selbst, in dessen Namen der Engel den Gruß überbrachte, und wunderbar!
ein guter Engel machte jetzt wieder gut, was einst ein böser Engel geschadet hatte.
Denn der gefallene Engel Luzifer, der Teufel, war es, der die erste Eva verführte und die ganze Menschheit in das Unglück stürzte;
nun aber sollte ein anderer Engel, Gabriel, der zweiten Eva, Maria, die frohe Botschaft bringen, daß sie zum Heile der Menschheit den Erlöser empfangen werde.
Die Worte also:
„Gegrüßt seist du Maria,” sind himmlische Worte;
o sprich sie daher immer, christliche Seele, mit tiefer Ehrfurcht, mit inniger Freude aus!
Dieser Gruß, sagt der heilige Alphonsus, ist der aller seligsten Jungfrau sehr wohlgefällig,
und es scheint, als ob man ihr als dann die Freude, die sie empfand, als der Erzengel Gabriel ihr verkündete, sie werde Mutter Gottes werden, erneuere, und der heilige Bonaventura sagt, daß Maria immer wieder auf diesen Gruß mit einer gewissen Gnade antwortete.

— Der Engel fuhr fort: „Du bist voll der Gnaden.”
Kein Mensch hat die
Fülle der Gnaden Gottes in so hohem Grade empfangen als Maria,
denn sie war unbefleckt, ohne Makel der Erbsünde empfangen

und sie gab, wie der heilige Petrus Chrisologus sagt, dem Himmel die Ehre, der Erde den Schöpfer, den Heiden das Glaubenslicht, den Lastern das Ende, dem Leben die Ordnung, den Sitten die Zucht.
— Andere Heilige erhielten zwar Teilchen der Gnade, aber in das Herz Mariens goß sich deren ganze Fülle aus, die sich auch über uns verbreitet hat und noch verbreitet.
Von ihrer Gnadenfülle erhalten auch wir, sie ist die Schatzmeisterin der Gnaden Gottes, durch ihre Fürbitte kannst du jede Gnade erlangen.

Der Herr ist mit dir.
Hierüber sagt der heilige Bernhard:
„Der Herr war mit Maria nicht bloß dem Geiste, sondern auch dem Fleische nach.
Er war zwar mit allen Heiligen, ganz besonders aber mit Maria;
denn mit ihr hatte er eine so innige Gemeinschaft, daß er nicht nur ihren Willen,
sondern auch ihr Fleisch mit sich vereinigte; und dann fährt der nämliche Heilige fort:
Der Herr ist mit dir, wie ein Vater mit seiner Tochter, die er sorgsam beschützt,
wie ein Bräutigam mit seiner Braut, die er einzig liebt, wie ein König mit seiner Königin, die er in hohen Ehren hält.

O bitte, christliche Seele, täglich Maria, daß sie dir helfe, daß auch Gott immer mit dir sei im Leben und Sterben!!

— „Du bist gebenedeit unter den Weibern.
Maria ist die Gesegnetste ihres Geschlechts, ja die Glückseligste,
denn sie allein wurde unter allen Weibern zur Gottesmutter auserkoren,
sie allein ist Mutter und doch Jungfrau, sie hat durch den Sohn, den sie geboren, den Fluch Gottes über die Menschheit in Segen umgewandelt;
Eva war die Urheberin der Sünde, Maria die Urheberin der Gnaden,
Eva hat uns verwundet, Maria hat uns geheilt.

[....]
Heute feiert also die Kirche zwei feste:
ein Fest des Sohnes Gottes und ein fest Mariä, der heiligsten Jungfrau, ;
denn heute wurde der Sohn Gottes aus unendlicher Liebe zu uns ein Mensch
und Maria wurde zu unserer Freude und zu unserem Troste Mutter Gottes.
Heute ist das Wort, das immer bei Gott war, der Sohn Gottes, Fleisch geworden.
O christliche Seele, falle nieder zur Erde und bete an, uns verherrliche und lobe die ewige Liebe des ewigen Vaters, der seinen Sohn gesendet, die ewige Liebe des Sohnes,
der herab gekommen ist vom Himmel in diese Erde voll Jammers und Elend, die Liebe des heiligen Geistes, der das Geheimniß der Menschwerdung im Leibe der Jungfrau vollbracht.
O falle nieder und danke dem Herrn,
der
um deinetwillen im dunklen Schoße der Jungfrau ein kleines Kind geworden,
damit er
dich aus der Gefangenschaft des Satans
in die Freiheit der Kinder Gottes,
aus der Finsternis des Unglaubens
in das Licht des wahren Glaubens versetzte"!!!

[....]


-


zuletzt bearbeitet 09.04.2018 00:45 | nach oben springen


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