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#1

Christenverfolgung / Weltverfolgungsindex 2013

in Diskussionsplattform (2) 18.09.2013 19:39
von Kristina (gelöscht)
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http://www.opendoors.de/verfolgung/verfo...13/platzierung/



1. Nordkorea
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6. Malediven
7. Mali
8. Iran
9. Jemen
10. Eritrea
11. Syrien
12. Sudan
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14. Pakistan
15. Äthiopien
16. Usbekistan
17. Libyen
18. Laos
19. Turkmenistan
20. Katar
21. Vietnam
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31. Indien
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36. Palästinensergebiete
37. China
38. Aserbaidschan
39. Marokko
40. Kenia
41. Komoren
42. Malaysia
43. Dschibuti
44. Tadschikistan
45. Indonesien
46. Kolumbien
47. Uganda
48. Kasachstan
49. Kirgisistan
50. Niger

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#2

RE: Christenverfolgung / Weltverfolgungsindex 2013

in Diskussionsplattform (2) 18.09.2013 19:43
von Kristina (gelöscht)
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http://www.opendoors.de/verfolgung/laend.../saudi-arabien/

Länderprofil Platz 2 Saudi-Arabien:

Saudi-Arabien folgt einer sehr strengen Form des sunnitischen Islam: dem Wahhabismus (benannt nach einem religiösen Führer aus dem 18. Jahrhundert). Das herrschende Königshaus sieht sich als Hüter der beiden heiligsten Städte des Islam dazu berufen, durch die strenge Durchsetzung des Islam die Reinheit der Religion zu wahren. Religionsfreiheit gibt es nach dieser Haltung natürlich nicht.

Früher hatte Saudi-Arabien eine große christliche Bevölkerung und es gab sogar Kirchen mit Geistlichen und Synagogen der jüdischen Bevölkerung. Während der Eroberung durch den Islam vom 7. bis zum 10. Jahrhundert wurden Juden und Christen des Landes verwiesen oder gezwungen, zum Islam zu konvertieren.

Das Forschungszentrum PEW bezeichnet Saudi-Arabien als eines der 18 Länder (9,1 Prozent) mit hohen Einschränkungen in Bezug auf Religion seitens seiner Regierung, weil die Religionsfreiheit weder in der Verfassung noch im einfachen Gesetz verankert ist. Obwohl Saudi-Arabien einer der wichtigsten Verbündeten des Westens im Nahen Osten ist, belegt es einen vorderen Platz auf dem Social Hostility Index des Forschungszentrum PEW. Dies bedeutet, dass es zu den 15 Ländern (7,6 Prozent) gehört, in denen Meinungen gegen Minderheitenreligionen sehr stark in allen Bereichen der Gesellschaft auftreten.


Keine Religionsfreiheit

Religionsfreiheit existiert nicht in dem wahhabitischen Königreich, in dem es den Bürgern nur gestattet ist, einer einzigen Religion anzugehören: dem Islam. Den Bürgern wird die Freiheit verweigert, ihre Religion frei und persönlich zu wählen oder zu wechseln. Weder ist der Schutz der Religionsfreiheit gesetzlich vorgesehen, noch existiert dieser Schutz in der Praxis. Das Rechtssystem basiert auf dem islamischen Recht, der Scharia. Apostasie, der Übertritt zu einer anderen Religion, ist ein todeswürdiges Verbrechen - falls der "Abtrünnige" nicht widerruft. Jeder Bürger Saudi-Arabiens muss Muslim sein. Auch die vielen Gastarbeiter mit anderer Religion, darunter viele Christen, haben keine Religionsfreiheit.

Vorbestimmte Religion

Die meisten Christen in Saudi-Arabien sind Gastarbeiter mehrheitlich von den Philippinen. Abgesehen davon, dass diese ausländischen Arbeiter ausgebeutet und schlecht bezahlt werden, sind die Christen unter ihnen wegen ihres Glaubens regelmäßig verbaler und körperlicher Gewalt ausgesetzt. Als Hausangestellte werden Frauen nicht selten Opfer von Vergewaltigung, wenn sie sich nicht zum Islam bekehren.

Trotzdem gibt es häufig Berichte von Migranten, die zum Christentum konvertieren. Oft kommen sie aus ihrem Heimatland als Muslime oder Hindus, treffen aber während ihres Aufenthaltes auf der arabischen Halbinsel die feste Entscheidung, Jesus zu folgen. Aufgrund dessen steigt die Anzahl der Migrantengemeinden. Im Dezember 2011 wurde eine Gruppe von 35 äthiopischen Christen nach ihrem Gottesdienst angegriffen und verhaftet. Offiziell wurden sie der “Vermischung der Geschlechter außerhalb der Familie” beschuldigt, aber laut der Gefangenen wurden sie für das Praktizieren ihres Glaubens verhaftet.

Schwierigkeiten für Konvertiten

Christen mit muslimischer Herkunft riskieren Verfolgung vonseiten ihrer Familie oder der Gesellschaft, wenn ihr Religionswechsel bekannt wird. Nach dem saudischen Gesetz sind Kinder männlicher Bürger automatisch Muslime ohne Rücksicht auf das Land oder die religiöse Tradition, in der sie aufgewachsen sind. Die Anwendung dieses Gesetzes diskriminiert Nichtmuslime und nicht eingebürgerte Mütter und verwehrt ihren Kindern die freie Religionswahl. Frauen, die saudische Bürger heiraten, müssen zum Islam übertreten.

Es gibt eine Vielzahl von Konvertiten, welche ihren Glauben unter großer Geheimhaltung leben. Viele von ihnen haben sich durch christliche Programme per Satellitenfernsehen angesprochen gefühlt oder wurden Christen, nachdem sich Gott ihnen in einem Traum oder einer Vision offenbarte. Konvertiten haben bezeugt, dass sie auf der Hadsch, der islamischen Pilgerreise nach Mekka, waren, als sie eine göttliche Vision bekamen, welche ihnen klar machte, dass sie Jesus brauchen. Internetzugang spielt ebenfalls eine große Rolle, da dies Einheimischen ermöglicht, Zugang zu christlichen Materialien zu erhalten. Doch ist die Internetnutzung in Saudi-Arabien stark kontrolliert und reguliert.

Die geringe Anzahl an saudischen Konvertiten steigt seit kurzem an und sie werden offener, ihren Glauben in aller Vorsicht zu zeigen und ihn mit anderen über das Internet und christliche Fernsehsender zu teilen. Nichts desto trotz geschieht dies nicht ohne Konsequenzen.

Im Juli 2012 berichteten die Medien über eine junge, saudische Frau, welche angeblich zum Christentum konvertierte, nachdem sie von ihrem libanesischer Arbeitgeber das Evangelium vermittelt bekommen hat. Mit seiner Hilfe und der seines saudischen Kollegen floh sie ins Ausland. Die Familie dieser Frau erhob Anklage gegen den Arbeitgeber. Laut der Saudi Gazette, einer großen, regionalen Zeitung, wurde er festgenommen und erwartet nun ein Gerichtsverfahren. Spätere Berichte, unter anderem auch von ihrer Familie, suggerierten, dass die Frau noch Muslimin sei und möglicherweise Menschenhändlern zum Opfer gefallen wäre. Saudische Medien vermittelten gerne den Eindruck, dass die Frau ein emotional instabiles „Mädchen“ gewesen sei.

Diese Reaktionen reflektieren deutlich, welche absolute Schande eine Konvertierung zum Christentum in dem wahhabitischen Königreich bedeutet. Die saudische Regierung kooperiert angeblich mit Interpol und lokalen westlichen Regierungen, um die Frau wieder in ihr Heimatland zurück zu führen. Im August wurde gemeldet, dass die saudischen Behörden begonnen haben, diverse christliche Webseiten zu sperren, höchstwahrscheinlich als Reaktion auf diese Vorkommnisse.

Mission streng verboten

Zwar erkennt die Regierung das Recht von Nicht-Muslimen an, Gottesdienste im privaten Rahmen zu halten, doch die allgegenwärtige Religionspolizei "Mutawwa" respektiert dieses Recht oft nicht. Die öffentliche Ausübung nicht-muslimischer Anbetung und jeder Versuch, das Evangelium unter Muslimen zu verkündigen, sowie das Verteilen von christlicher Literatur sind verboten und werden strafrechtlich verfolgt. Nicht-Muslimen, die an derartigen Aktivitäten beteiligt sind, drohen Verhaftung, Inhaftierung, Auspeitschung, die Abschiebung und Misshandlung.

In den vergangenen Jahren wurde die Ausübung anderer Religionen toleriert, aber nur, wenn sie vollständig im privaten Bereich stattfand. Da die Definition von "öffentlich" und "privat" nicht eindeutig ist, verhalten sich alle Christen sehr vorsichtig. Dennoch geht die Religionspolizei (Mutawwa) von Zeit zu Zeit gegen religiöse Minderheiten vor, auch gegen Christen. Es kommt zu Hausdurchsuchungen bei ausländischen Christen und die Beschlagnahmung von religiösem Material. Staatlich finanzierte Moschee-Prediger gebrauchen in ihren Predigten eine anti-jüdische, anti-christliche und gegen die muslimische Minderheit der Schiiten gerichtete Rhetorik.

Ausweisung von Missionaren

Eine weitere Gefahr für Christen sind Anschläge durch extremistische Muslime und die Unterwanderung der Hausgemeinden durch Spione. Bei der Bestrafung von Evangelisten, etwa wegen Verstößen gegen das Missionsverbot, kann das Strafmaß je nach Nationalität unterschiedlich ausfallen. Angehörige westlicher Verbündeter (z.B. US-Amerikaner) werden meist "diskret" des Landes verwiesen, während Missionare aus ärmeren, asiatischen Ländern (z.B. den Philippinen) inhaftiert, gefoltert werden - oft unter fadenscheinigen Anklagen und ohne ein faires Gerichtsverfahren.

Zukunft ungewiss

Prognosen darüber, wie sich die Situation für Christen in Saudi-Arabien entwickeln wird, sind schwierig. Da sich die politische und wirtschaftliche Situation in absehbarer Zeit nicht ändern wird, kann man nicht davon ausgehen, dass sich die Lage der Christen verbessert. Dennoch steigt die Anzahl der Christen, die vom Islam her konvertieren. Durch die Unerschrockenheit, mit der sie von ihrem neuen Glauben berichten, steigt auch die Gefahr für Verfolgung und Unterdrückung in Saudi-Arabien.

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#3

RE: Christenverfolgung / Weltverfolgungsindex 2013

in Diskussionsplattform (2) 18.09.2013 20:01
von Kristina (gelöscht)
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Verfolgt und vergessen - Christenverfolgung heute
Kirche in Not

http://www.youtube.com/watch?v=H8JHazCQIH0


Christenverfolgung 2012 - Was die Medien verschweigen

http://www.youtube.com/watch?v=dQzmmmVPdVU

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#4

RE: Christenverfolgung / Weltverfolgungsindex 2013

in Diskussionsplattform (2) 18.09.2013 20:18
von Kristina (gelöscht)
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http://www.christenverfolgung.org/67-vor...uropa-2012.html

67 Vorfälle aus Hass in Europa 2012

Das Dokumentationsarchiv der Intoleranz gegen Christen meldet 67 Fälle von Verbrechen oder Vorfällen aus Hass gegen Christen an den OSZE Hate Crime Report für das Jahr 2012. Das Dokumentationsarchiv beobachtet und dokumentiert Fälle von Intoleranz und Diskriminierung von Christen in Europa.

Nicht nur in islamisch dominierten oder kommunistisch regierten Ländern nimmt die Verfolgung von Christen zu; auch in Westeuropa werden sie zunehmend bedrängt. Die Beobachtungsstelle gegen Intoleranz und Diskriminierung von Christen bei der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE) in Wien hat in den vergangenen sechs Jahren mehr als 800 Zwischenfälle registriert. Im Jahr 2012 wurden 67 Vorfälle gegen Christen verübt. So habe in Großbritannien jeder zweite Geistliche binnen eines Jahres diskriminierende Erfahrungen gemacht. 95 Prozent aller antireligiös motivierten Gewalttaten in Schottland zielten auf Christen. In Frankreich richteten sich mehr als drei Viertel aller Sachbeschädigungen gegen christliche Gebetsstätten. Opfer antichristlicher Aktionen seien vornehmlich Katholiken und Lebensrechtler, wie katholische Medien berichten. Für die meisten Übergriffe seien „radikale Linke“, Anarchisten, antireligiöse und Antifa-Gruppen, Feministinnen und „Homo-Aktivisten“ verantwortlich. Sie versuchten zum Beispiel, Christen bei Demonstrationen durch ohrenbetäubenden Lärm mundtot zu machen; ferner würden Spruchbänder etwa mit einem gekreuzigten Schwein gezeigt oder beleidigende Sprechchöre angestimmt wie „Hätt Maria abgetrieben, wär uns viel erspart geblieben“. Aufforderungen zur Gewaltanwendung seien keineswegs selten.

Einschränkungen der Meinungsfreiheit befürchtet

Teilweise erhielten die Gruppierungen als Nicht-Regierungsorganisationen auch Zuschüsse aus Steuermitteln. Besonders aggressiv werde auf Kundgebungen von Lebensrechtlern oder die sogenannte Gehsteigberatung reagiert, bei der Frauen auf dem Weg zu Abtreibungsärzten vor dem Schwangerschaftsabbruch gewarnt werden. In Freiburg habe die Stadtregierung eine Bannmeile für Lebensschützer rund um eine Klinik der Organisation „Pro Familia“ verhängt. Weitere Kundgebungsverbote für Abtreibungsgegner könnten zur Einschränkung der Meinungsfreiheit führen. (Quelle: Dokumentationsarchiv der Intoleranz gegen Christen)

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#5

RE: Christenverfolgung / Weltverfolgungsindex 2013

in Diskussionsplattform (2) 18.09.2013 22:44
von Aquila • 5.674 Beiträge

Liebe Kristina

Vielen Dank für das Aufzeigen dieser "human" gerne "wegtolerierten" Realität der Christenverfolgung.

In der Onlineausgabe eiber schweizerischen Tageszeitung ("baz") ist zu Ostern dieses Jahres
ein sehr guter, heute nicht mehr selbstverständlicher Artikel
über die weltweit herrschende Christenverfolgung v.a. in islamisch geprägten Staaten erschienen.
Erschreckende Realität,
die in der "humanen" westlichen freidenkerisch unterwanderten Welt totgeschwiegen wird.
Dieser Text sollte auch als Spiegelvorhaltung des sog. "interreligiösen Dialoges" gesehen werden.

Der Beitrag beginnt mit:

"Alle fünf Minuten wird ein Christ ermordet"
Von Thomas Wehrli.

-
Teil 1


"Gefangen, gefoltert, getötet.

Die Bilder schockieren.
Jenes der jungen Christin etwa, noch keine 20, an Händen und Füssen ans Bett gefesselt, malträtiert,
das Kreuz durch den Mund gerammt. Tot. Erlöst.
Die Welt schweigt.
Sieht weg.


Friede, Freude, Eierkuchen.

Am kommenden Sonntag, an Ostern,
dem Fest der Auferstehung, wird Papst Franziskus die Welt einmal mehr zu Frieden mahnen,
zu Toleranz auch, zu Solidarität.
Die Bilder werden um «urbi et orbi», um Stadt und Erdkreis, gehen.
Die Welt hört zu. Schaut hin.
Entführt, entehrt, enthauptet.
[b[Alle drei bis fünf Minuten wird irgendwo auf der Welt ein Mensch getötet.
Nicht, dass er etwas verbrochen hätte, um Gottes Willen, nein, es reicht, dass er Christ ist.[/b]
Sein Todesurteil ist sein Glaube. Von 105'000 Glaubenstoten pro Jahr spricht Soziologe Massimo Introvigne, Antidiskriminieru

70 Millionen Christen ermordet, starben, wie einst Stephanus, den Märtyrertod, starben ihn,
anders als der erste Märtyrer, selten bis nie aus Passion.
Das Erschreckende: 45 Millionen waren es allein im 20. Jahrhundert.


Gefeiert, gelobt, gesegnet.

Papst Benedikt wünschte in seiner letztjährigen und damit letzten Osterbotschaft in Nigeria die notwendigen Energien,
«um den Aufbau einer friedlichen Gesellschaft wiederaufzunehmen, welche die Religionsfreiheit respektiert».
Ein frommer Wunsch.
Die Realität ist eine andere.
Regelmässig wird das westafrikanische Land zum «Schauplatz blutiger terroristischer Überfälle» (Benedikt),
verübt von der islamistischen Gruppe «Boko Haram», verübt an Christen.
Auf dem Weltverfolgungsindex,
den das überkonfessionelle Hilfswerk «Open Doors» seit 1993 Jahr für Jahr herausgibt,
belegt Nigeria Rang 13.
Es ist damit eines von 50 Ländern, in denen Menschen einzig aufgrund der Tatsache, dass sie Christen sind,
schikaniert, gemobbt, verfolgt, ins Gefängnis geworfen, ins Arbeitslager verfrachtet oder getötet werden.
Rund 100 Millionen Katholiken, Reformierte und Orthodoxe, so schätzt die Organisation, haben nichts zu lachen.
Weil sie katholisch, reformiert oder orthodox sind.
Von 200 Millionen spricht das katholische Hilfswerk Kirche in Not.
Fast jeder zehnte Christ also.


Unerbittliche Verfolgung

Ein trauriger Doppelrekord.
Zum einen wurden noch nie so viele Menschen einzig wegen ihres Glaubens verfolgt wie heute.
Zum anderen ist das Christentum damit die mit Abstand am stärksten verfolgte Religion.
«Von 100 Menschen, die weltweit wegen ihres Glaubens verfolgt oder diskriminiert werden, sind 80 Christen»,
weiss man bei Kirche in Not: «Von 100 Menschen,
die weltweit wegen ihres Glaubens ermordet werden, sind 75 Christen.»
Zugegeben: Die Christen stellen mit 2,3 Milliarden Zugewandten auch die klar grösste Glaubensgruppe.
Aber bei 1,6 Milliarden Muslimen und einer Milliarde Hindus ist eine Verfolgungsquote von 80 Prozent,
wenn man es statistisch- nüchtern besieht, doch exorbitant. 


Aufgegriffen, ausgepeitscht, aufgespitzt.

Die Verfolgung der Christen trägt in ihrer Massierung, ihrer Grausamkeit,
ihrer Unerbittlichkeit fast immer den einen Namen: islamischer Extremismus.
Acht der zehn schlimmsten Länder auf dem Index sind islamisch geprägt.
Nordkorea, das unter dem jungen Führer Kim Jong Un noch energischer gegen Gläubige vorgeht,
sie zu Tausenden in Arbeitslager steckt,
Nordkorea, das zum elften Mal in Folge den unrühmlichen ersten Platz belegt,
ist kommunistisch-totalitär;
im Gemischtglaubens laden Eritrea, der Nummer 10 auf der Liste,
liegt die Hauptursache in der Paranoia seines marxistischen Diktators Isaias Afewerki.


Christen - Bürger zweiter Klasse

In den anderen acht Top-10-Staaten, darunter dem Ferienparadies Malediven,
stellen Muslime zwischen 88 und 99,9 Prozent der Bevölkerung und sind auch an der Macht;
in 24 der 30 führenden Ländern, so bilanziert «Open Doors»,
geht die Gewalt von islamistischen Extremisten aus –
«entweder als amtierende Regierung oder als Oppositionsgruppe».



Zufall? Mitnichten.
«Christen droht die grösste Gefahr
von der seit den 1980er-Jahren langsam und stetig voranschreitenden Islamisierung»,

weiss man bei Open Doors, dem Hilfswerk, das die Entwicklung seit 1955 beobachtet.
Christen, einst willkommen, werden zu Bürgern zweiter Klasse degradiert, werden «subtil ausgegrenzt»,
wenn es gut geht, werden aus Jobs gemobbt, werden offen geächtet, werden zur Auswanderung animiert.
In Saudiarabien lernen bereits die Schüler: Gewalt gegen Ungläubige ist okay.
Und ausgerechnet der arabische Frühling, der den Menschen in Nordafrika die Freiheit bringen sollte,
ist für die Christen zum bitterkalten Winter mutiert. [/b]
Die Umstürze haben die Islamisten hochgespült – und spülen die Christen weg.
So paradox es auch tönen mag: Unter den Gewaltherrschern, Revolutionsführer und Diktatoren –
egal, ob sie nun Saddam Hussein, Muammar al-Gaddhafi oder Hosni Mubarak hiessen –
lebten die Christen oft sicherer.
[....]


zuletzt bearbeitet 19.09.2013 00:07 | nach oben springen


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