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#1

Gemeinschaft Sant‘Egidio: Interreligiöse Treffen von Assisi 1986 bis Rom 2013

in Diskussionsplattform (2) 11.09.2013 09:36
von Kristina (gelöscht)
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http://katholisches.info/2013/09/11/geme...6-bis-rom-2013/

Gemeinschaft Sant‘Egidio: Interreligiöse Treffen von Assisi 1986 bis Rom 2013

(Rom) Vom 29. September bis 1. Oktober treffen sich auf Einladung der katholischen Gemeinschaft Sant’Egidio 400 Religionsvertreter aus 60 Ländern in Rom. Das Thema des interreligiösen Treffens lautet „Der Mut der Hoffnung“. Es ist das erste Treffen dieser Art seit der Wahl von Papst Franziskus und findet unmittelbar vor dem Besuch des Papstes am 4. Oktober in Assisi statt, das von der Gemeinschaft Sant’Egidio als „Wiege des interreligiösen Dialogs“ bezeichnet wird. Die 1968 als Ausdruck des Zweiten Vatikanischen Konzils gegründete Gemeinschaft, wurde 1986 als Internationale Laienvereinigung vom Heiligen Stuhl anerkannt. Seit jenem Jahr veranstaltet Sant‘Egidio jedes Jahr das interreligiöse Treffen, das Ende September nach 17 Jahren wieder erstmals in Rom stattfinden wird. Die Gemeinschaft war maßgeblich an der Organisation des 1986 von Papst Johannes Paul II. einberufenen interreligiösen Treffens Assisi I beteiligt, das Ausgangspunkt für die Jahrestagungen war.

Im Mittelpunkt des diesjährigen Treffens wird die Syrien-Krise stehen, wie der Vorsitzende der Gemeinschaft, Marco Impagliazzo am Dienstag in Rom bekanntgab. Für die Gemeinschaft „fehlt die Hoffnung sich eine neue Welt vorzustellen, die hingegen in den Worten von Papst Franziskus vorhanden ist. Um heute zu hoffen, braucht es Mut“, so Impagliazzo.

Die Gemeinschaft Sant’Egidio ist bekannt für ihre guten internationalen Kontakte, so daß sie teilweise vom Heiligen Stuhl als “Paralleldiplomatie” genützt wird, wo die offiziellen diplomatischen Kanäle versagen. Die Gemeinschaft fordert die Rückkehr an den Verhandlungstisch in der Syrien-Krise, wie es der Gründer der Gemeinschaft, der Historiker und Karlspreisträger Andrea Riccardi betonte. Riccardi war 2011-2013 unter Ministerpräsident Mario Monti italienischer Minister für internationale Zusammenarbeit und Integration.

Der Vorschlag des russischen Außenministers Sergei Lawrow, alle chemischen Kampfstoffe Syriens abzuliefern, sei ein „Zeichen der Hoffnung“. Ein Vorschlag, der sollte er angenommen werden, „einen internationalen Militärschlag verhindern könnte“.

Zu den Themen, die beim Treffen im römischen Stadtteil Trastevere, wo sich der Sitz der Gemeinschaft befindet, behandelt werden sollen, gehört auch der “religiöse Terrorismus”. Die Diskussionsrunde wird der Vorsitzende des Päpstlichen Rats für den interreligiösen Dialog, Jean-Louis Kardinal Tauran leiten. Es sei Papst Franziskus selbst gewesen, der die Verantwortlichen der Gemeinschaft Sant‘Egidio aufgefordert habe, das Phänomen zu vertiefen.

An der Tagung werden Dutzende von Kardinälen, Bischöfen, Vertreter der verschiedenen christlichen Konfessionen, des Judentums, des Islam und anderer Weltreligionen teilnehmen, aber auch Politiker wie Italiens Ministerpräsident Enrico Letta, die Integrationsministerin und Verfechterin der Gender-Ideologie Cecile Kyenge, die jüngst mit einem Vorschlag aufhorchen ließ, die Bezeichnungen „Vater“ und „Mutter“ aus Dokumenten streichen zu lassen. Aus Pakistan wird Minderheitenminister Paul Bhatti anreisen.

Weitere Diskussionsrunden und Arbeitskreise wird es geben zu den Themen: 50 Jahre Enzyklika Pacem in terris; Das Lateinamerika von Papst Franziskus; Islam und Kultur des Zusammenlebens; Religionen und Gewalt gegen Frauen; Einwanderung von der Aufnahme zur Integration; Kranke Städte und die existentiellen Peripherien; Information im Dienst des Friedens; Dialog zwischen Laizisten und Gläubigen; Kostenlos und Markt; Langlebigkeit als Segen sowie Das Martyrium als Realität von heute, mit besonderer Berücksichtigung der verfolgten Christen. Am Montag, den 30. September werden die Tagungsteilnehmer um 12 Uhr von Papst Franziskus in Audienz empfangen.

Text: Giuseppe Nardi

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#2

RE: Gemeinschaft Sant‘Egidio: Interreligiöse Treffen von Assisi 1986 bis Rom 2013

in Diskussionsplattform (2) 11.09.2013 21:18
von Kristina (gelöscht)
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Älterer Artikel über Sant‘ Egidio
Donnerstag, den 06. September 2012

http://www.civitas-institut.de/index.php...ich-in-sarajevo

Innerkirchliche „Freimaurer“ treffen sich in Sarajevo
Die kleine aber sehr einflussreiche freimaurerische Sekte innerhalb der katholischen Kirche, die Sant‘ Egidio nennt, hält ihr alljährliches „Weltfriedenstreffen“ am Sonntag in Sarajevo ab. Eine Organisation wie Sant‘ Egidio wäre unter früheren Päpsten nicht nur undenkbar gewesen, sie wäre unverzüglich als freimaurerisch verurteilt worden und deren Mitglieder wären exkommuniziert worden. Jetzt trifft sich diese Sekte unter Beteiligung von acht führenden Kardinälen in Sarajevo um einen rein weltlichen „Frieden“ ohne Christus zu propagieren.

Im Mittelpunkt dieses freimaurerische Friedenstreffens vom 9. bis 11. September stehen der 50. Jahrestag des Zweiten Vatikanischen Konzils (1962-1965) und des damals ins Leben gerufenen interreligiösen Dialogs sowie das Gedenken an den Beginn des Bosnien-Kriegs vor 20 Jahren.

Die Sekte Sant'Egidio bezieht sich mit ihren jährlichen Friedenstreffen ausdrücklich auf die schlimmen und für traditionsverbundene Katholiken unerträglichen „Weltgebetstage für den Frieden in Assisi“ (1986 und 2010), die von Papst Johannes Paul II ins Leben gerufen wurden.

Das Thema des diesjährigen Treffens der „katholischen Freimaurer“ lautet „Zusammenleben ist die Zukunft - Religionen und Kulturen im Dialog“. Dass die Bezeichnung „Freimaurer“ wirklich voll berechtigt ist, zeigt sich daran, dass Sant'Egidio fast vollständig die Lehren der Freimaurerei des 18. Jahrhunderts übernommen hat.

Es geht um den Aufbau einer Welteinheitsreligion, die den Weltfrieden gestalten und sichern soll, wobei alle Religionen als gleich gültig, wertvoll und achtenswert betrachtet werden. Dies bezieht sich ausdrücklich nicht nur auf die Menschen, die in falschen Religionen beheimatet sind und die von Christen durchaus mit Achtung und Liebe angenommen werden sollen, sondern um die Religionen und ihrer Führer selbst.

Wie einflussreich die Sekte ist und welche Personen zu ihren Unterstützern gehören, zeigt die Liste der zum Abschluss des „Friedenstreffens“ versammelten Prominenten, bei deren Anblick jede Freimaurerloge vor Neid erblasst:

Dazu gehören Kardinal Vinko Puljic, der serbisch-orthodoxe Belgrader Patriarch Irinej, die Staatspräsidenten Bakir Izetbegovic (Bosnien), Ivo Josipovic (Kroatien) und Filip Vujanovic (Montenegro), Großmufti Mustafa Ceric sowie Oberrabbiner Yitshak Asiel. Aus Westeuropa und den USA haben sich EU-Ratspräsident Herman Van Rompuy, Italiens Ministerpräsident Mario Monti, vier französische Kardinäle, Rabbiner Israel Singer und Maram Stern vom Jüdischen Weltkongress sowie der Generalsekretär des Weltkirchenrates Olav Fykse Tveit angesagt.

Natürlich geniest die Sekte darüberhinaus weltweite Beachtung und wird von allen Medien hoch gelobt und verehrt. Dies allein sollte Christen zu denken geben, die gelegentlich die Hl. Schrift lesen.

Dass ein solches Treffen heute mit Unterstützung und Förderung der katholischen Kirche möglich ist, zeigt überdeutlich, wie weit sich Rom und die Bischöfe von der Tradition der Kirche entfernt haben und die Gläubigen Katholiken im Stich lassen.

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