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#11

RE: Gottes Zorn "abgeschafft" ?

in Diskussionsplattform (2) 16.03.2020 21:43
von Aquila • 5.887 Beiträge

Gelobt sei Jesus Christus !

Nachfolgend ein "Gebet zur Zeit einer ansteckenden Krankheit"
aus dem Jahre 1844.
Aus einer Zeit also, in der das Sündenbewusstsein und die Notwendigkeit zur Reue, Busse und Umkehr noch keiner "zeitgemässen" Schleifung anheimgefallen war.
Aus einer Zeit, in der Katastrophen richtigerweise noch als Fingerzeige des allmächtigen Gottes gesehen wurden.
Aus einer Zeit, in der richtigerweise geglaubt wurde, dass Gott durch die Geschehnisse in der Natur und der Geschichte sich kundtut, um die Menschen aufzurütteln, zu warnen und zur Umkehr zu bringen.

"Gebet zur Zeit einer ansteckenden Krankheit."
entnommen aus :

Der Katholik in seiner Kirche oder Vollständiges Gebet- und Erbauungsbuch für katholische Christen: im genauen Zusammenhange mit d. kath. Glaubens- u. Sittenlehren, 1844:

-

"Nun, o Gott, zeigst Du uns, daß Du der Herr über Leben und Tod bist, und daß wir Nichts sind.
Du hast die Pforten des Todes aufgeschlossen, uns dadurch eine heilsame Furcht einzuflößen, und sendest den Würgengel unter uns umher, auf daß uns sein Anblick an die Rückkehr zu Dir erinnert.
Ja, Herr, wir müssen es bekennen, unserer Sünden wegen züchtigest Du uns, und lassest ein Uebel über uns hereinbrechen, welches wir schon längst verdient hätten.
O möchte wenigstens dieses letzte Mittel seinen Zweck nicht verfehlen!
Möchte wenigstens Dein Zorn die Menschen bekehren, da sie Deine Liebe nicht mehr hat gewinnen können!

O Gott, sey uns gnädig in dieser schreckenvollen Zeit, wo das Elend so groß, und die Hilfe so wenig ist.
Erleuchte die Aerzte, daß sie die Krankheit recht erkennen
und segne die Arzneien, daß sie den Kranken helfen.
Gib den Kranken Geduld und Ergebung in Deinen heiligen Willen,
Verleihe den Sterbenden Trost und Verzeihung ihrer Sünden.
Erhalte mich und die Meinigen gesund und am Leben.
Befreie uns bald wiederum von dieser empfindlichen Geißel, oder wenn Du sie noch länger über unsere Nacken schwingen und noch mehr Opfer fordern willst,
so gib uns wenigstens, daß wir nicht unvorbereitet vom Tode übereilt werden.

Wir bitten Dich darum, Herr, himmlischer Vater!
durch das bittere Leiden und Sterben Deines eingebornen Sohnes, unsers Herrn und Heilandes Jesu Christi.

Amen."

-


Heute schlittern wahrheitsferne Spass- und Todeskultgesellschaften sehenden Auges und doch geistig blind immer weiter Richtung Abgrund.

Hw Robert Mäder hat es bereits im Jahre 1926 angemahnt:

-

[....]
Wir leben in einer Periode geistiger Nacht, kalter christusloser Nacht.

Diese Unwissenheit ist ein Weltunglück.
Denn es ist immer ein Vorbote ernster Katastrophen,
wenn die Führer des Volkes derart blind geworden,
daß sie Tag und
Nacht, Wahr und Falsch,
Weg und
Abgrund nicht mehr von einander zu unterscheiden wissen.
Aber schlimmer noch als die Blindheit, das Nichtmehrsehenkönnen, ist das Nichtmehrsehenwollen,

der Haß des Lichtes.

In diesem Stadium befindet sich zur Stunde ein großer Teil des Menschengeschlechtes.
Welchen Namen sie auch immer haben mag,
Liberalismus, Neutralität, Konfessionslosigkeit oder Laizismus,
die Sünde der modernen Welt ist,
daß sie
das Zeichen des Menschensohnes nicht mehr am Himmel sehen will.

[....]

-


zuletzt bearbeitet 16.03.2020 21:47 | nach oben springen



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