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Vatikan gratuliert Buddhisten und ruft zum Gebet

in Diskussionsplattform (2) 03.04.2020 08:33
von Blasius • 2.873 Beiträge



Der Vatikan gratuliert Buddhisten zu ihrem diesjährigen Vesakh/Hanamatsuri-Fest.

„Buddhisten und Christen – bauen wir eine Kultur des Mitleids und der Geschwisterlichkeit
auf“ lautet der Titel der vatikanischen Grußbotschaft, die auch zum gemeinsamen Gebet
für Opfer der Corona-Pandemie aufruft.

Religionen könnten gemeinsam vor allem zur Friedensarbeit und zum Aufbau einer Kultur des Mitleids,
der Geschwisterlichkeit und der Begegnung beitragen, hält das Dokument des päpstlichen Rates für interreligiösen Dialog fest.

Dabei gelte es, einen „Stil der Nähe“ zu pflegen, der in einen konkreten gemeinsamen
Einsatz für die Ärmsten und den Schutz der Schöpfung münden könne,
heißt es mit Verweis auf Papst Franziskus weiter.

Gebet und Mitleid in der Corona-Krise
Er hatte dazu im November 2019 bei einer Begegnung mit dem
höchsten Buddhisten-Patriarchen in Bangkok aufgerufen.

Die Grußbotschaft anlässlich des höchsten buddhistischen Festes verweist darüber hinaus auf den Globalen Bildungspakt, der im Oktober im Vatikan unterzeichnet werden soll,
sowie auf das christlich-muslimische „Dokument über die Geschwisterlichkeit aller Menschen“
vom Februar 2019, das die friedensstiftende Rolle der Religionen hervorhebt.

Die Botschaft ruft weiter zum Gebet der Religionen für Opfer der Corona-Pandemie und alle im Zuge der Krise involvierten Helfer auf. „Wir ermutigen die Gläubigen, diesen schweren Moment mit Hoffnung,
Mitleid und Barmherzigkeit zu leben“.

25. Grußbotschaft des Vatikan

Mit dem Vesakh-Fest feiern Buddhisten weltweit die Geburt, Erleuchtung und den Tod des Buddhas.

Es ist in diesem Jahr das 25. Mal, dass der Vatikan Glückwünsche anlässlich
des buddhistischen Festes in Form einer Grußbotschaft überbringt.

(vatican news – pr)


WEISS DER VATIKAN NICHT WO DIE WAHRHEIT UND DER WEG IST????


VIELLEICHT SOLLTE ER SICH INFORMIEREN WO ER NICHT IST:

Vesakh-Fest: Buddhas heilige Vollmondnächte
Als höchstes buddhistisches Fest feiert das Vesakh-Fest Geburt, Erleuchtung und Tod des Buddha. Alle drei Ereignisse haben der Überlieferung nach in einer Vollmondnacht im Mai stattgefunden.

Das Fest, das ursprünglich aus der Tradition des Teravada-Buddhismus stammt, wird deshalb am ersten Vollmondtag im Monat Vesakha, im Mai oder Juni, gefeiert. Je nach verwendetem Kalendersystem und lokalen Bräuchen variiert das Datum für die Feierlichkeiten in Südostasien und den buddhistischen Gemeinschaften des Westens.

1999 wurde das Vesakh-Fest von der UNO als offizieller weltweiter Feiertag anerkannt. Seitdem zelebrieren auch viele buddhistische Gemeinschaften in Europa diesen Tag, manchmal auch an einem zeitnahen Wochenende. Es gebe noch viele weitere buddhistische Feiertage, die aber von Tradition zu Tradition und von Land zu Land variierten, so eine Presseaussendung der österreichischen buddhistischen Gesellschaft.


Buddhistischer Stupa in Salzburg

Feiern auch in Österreich
In Österreich werden in Wien, Salzburg, der Steiermark, Tirol und Vorarlberg Feiern anlässlich des Vesakh-Festes abgehalten. Heuer werden sie vermutlich besonders opulent ausfallen, denn der Buddhismus feiert in Österreich seit 30-jähriges offizielles Bestehen.

Die Österreichische Buddhistische Religionsgesellschaft (ÖBR) wurde im Jahr 1983 vom Staat als offizielle Vertretung des Buddhismus anerkannt. Es war die erste derartige Anerkennung des Buddhismus in ganz Europa. Unter dem Dach der ÖBR sind sämtliche Traditionen des Buddhismus vereint, Präsident ist seit 2006 Gerhard Weißgrab.

https://religion.orf.at/stories/2585337/



Liebe Grüße, Blasius


zuletzt bearbeitet 03.04.2020 09:19 | nach oben springen



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