Grüss Gott und herzlich Willkommen im KATHOLISCHPUR- Forum....

#6

RE: Kardinal Schönborn: „Niemand hat die Wahrheit, auch man selber nicht“

in Diskussionsplattform Kirche 24.05.2016 02:02
von Stephanus (gelöscht)
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...


"Dies schrieb ich dir in der Hoffnung, bald zu dir zu kommen. Sollte ich aber säumen, sollst du wissen, wie man sich verhalten soll im Hause Gottes, das die Kirche des lebendigen Gottes ist, Pfeiler und Fundament der Wahrheit." (1 Tim. 3,14-15)

"Seht euch vor, dass ihr nicht verliert, was wir erarbeitet haben, sondern vollen Lohn empfangt. Jeder, der davon abgeht und nicht in der Lehre Christi bleibt, hat Gott nicht. Wer in der Lehre bleibt, der hat den Vater und den Sohn. Wenn einer kommt und diese Lehre nicht bringt, den nehmt nicht auf ins Haus und sagt ihm auch nicht den Gruß. Wer ihm den Gruß entbietet, macht sich teilhaft seiner bösen Werke." (2 Joh. 8-11)

"Geliebte! In der Absicht, euch aus ganzer Besorgtheit über unser gemeinsames Heil zu schreiben, hielt ich es für nötig, euch schriftlich zu ermahnen, dass ihr euch einsetzt für den ein für allemal den Heiligen überlieferten Glauben, denn es haben sich gewisse Leute eingeschlichen, die schon längst vorgemerkt sind für dieses Gericht, Gottlose, die die Gnade unseres Gottes zur Ausschweifung missbrauchen und unsern einzigen Gebiter und Herrn, Jesus Christus, verleugnen." (Jud. 3-4)

"Denn es wird eine Zeit kommen, da sie die gesunde Lehre nicht ertragen, sondern nach eigenen Gelüsten sich Lehrer aufhäufen, weil sie nach Ohrenkitzel verlangen. Von der Wahrheit werden sie das Ohr abwenden und den Fabeleien sich zuwenden." (2 Tim. 4,3-4)

"Was ruft ihr mich: Herr, Herr! und tut nicht, was ich sage?" (Lk. 6,46)

zuletzt bearbeitet 26.09.2016 14:02 | nach oben springen

#7

RE: Kardinal Schönborn: „Niemand hat die Wahrheit, auch man selber nicht“

in Diskussionsplattform Kirche 24.05.2016 23:26
von Aquila • 5.738 Beiträge

Liebe Mitglieder, liebe Mitleser

Fast schon als tragische Komödie ist die "Gratulation" von Kardinal Schönborn an den von ihm protegierten van der Bellen zu sehen.

"radiovatican":
-

Österreichs neuer Bundespräsident Alexander Van der Bellen muss versuchen, das Land zusammenzuführen. Das sagte Kardinal Christoph Schönborn am Montag zum Ergebnis der Stichwahl um das Bundespräsidentenamt.
Der Wahlkampf hat stark polarisiert, nicht nur in der Gesellschaft, sondern auch in der Kirche", gab der Vorsitzende der Bischofskonferenz im Interview mit „Kathpress" zu bedenken und sagte:
Ich vertraue darauf, dass die Österreicher als reife Demokraten jetzt den Weg des Miteinander gehen.
Es ist die erste Pflicht des neuen Bundespräsidenten, das zu fördern.
Respekt und Verantwortungsbewusstsein sind vom neuen Bundespräsidenten und von allen maßgeblichen politischen Kräften in Österreich jetzt besonders gefordert.
An uns Bürgern und Bürgerinnen liegt es, sie dabei zu unterstützen.
"

Die hohe Wahlbeteiligung zeige das starke Interesse der Österreicher am Amt des Bundespräsidenten, fuhr Schönborn fort. Vom Amtsinhaber werde erwartet, dass er das Land als Teil der Völkerfamilie repräsentiert und ein Vorbild für das gute Miteinander ist.
„Angesichts des sehr knappen Wahlergebnisses ist es besonders wichtig, dass der neue Bundespräsident das Einende vor das Trennende stellt", hielt der Kardinal fest und sagte:
„Ich gratuliere Alexander Van der Bellen und wünsche dem neuen Bundespräsidenten Gottes Segen für sein hohes Amt.
Ich wünsche ihm eine gute Hand für das Miteinander, das Österreich zu einem stabilen, freien und auch prosperierenden Land gemacht hat.
Und ich wünsche ihm ein gutes Gespür für die Aufgabe Österreichs in Europa und in der Welt."


Die Stichwahl um das Amt des Bundespräsidenten konnte der von den Grünen unterstützte Alexander Van der Bellen erst nach Auszählung der Briefkarten am Tag nach der Wahl für sich entscheiden. Er siegte äußerst knapp mit 31.026 Stimmen gegenüber dem FPÖ-Kandidaten Norbert Hofer. Der neue Bundespräsident wird am 8. Juli das höchste Amt im Staat antreten.

-

Eigentlich kaum zu ertragende Worthülsen !
Der zweite Teil der kläglichen Vorstellung des Kardinals nach derjenigen im Vorfeld der Wahl.

Alle Bürgerinnen und Bürger sollen also VdB und seine Helfershelfer "unterstützen" ????!!!!
Worin eigentlich ?
Worin soll ein traditionsverbundener Katholik einen freimaurerisch geprägten Abtreibungs-, Pseudohomo-"Ehe" und Genderismus- Irrsinn Befürworter "unterstützen".
Etwa in der weiteren Entchristlichung des Landes ?
("gutes Gespür für die Aufgabe von Österreich in Europa und in der Welt")

Hier hofiert ein Kardinal einen Glaubens- und Kirchenfeind als wäre dieser dies gar nicht.
Schwamm drüber....Hauptsache die "humanistische" Hybris bleibt gewahrt ????

Und der gewünschte "Gottes Segen" für VdB für sein hohes Amt....?....
ist fast schon eine Dreistigkeit !

Antwort VdB auf die Frage, ob er an Gott glaube:

"Nicht im engeren Sinn. Diesen Glauben habe ich verloren.
Aber ich glaube an den Sinn, an die Botschaft, an die Vision des Neuen Testaments
."


Für VdB sind also der "Sinn , die Botschaft und die Vision" (?) des Neuen Testamentes.....
gleichzusetzen mit dem Kult des Todes !

Welch eine Pervertierung des hl. Evangeliums !
Freilich für freimaurerische Prägung typisch !




Freundliche Grüsse und Gottes Segen


zuletzt bearbeitet 24.05.2016 23:27 | nach oben springen

#8

RE: Kardinal Schönborn: „Viele Muslime wollen Eroberung Europas“!

in Diskussionsplattform Kirche 16.09.2016 08:48
von Kristina (gelöscht)
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https://koptisch.wordpress.com/2016/09/1...pas/#more-75836

Kardinal Schönborn: „Viele Muslime wollen Eroberung Europas“!

Kardinal Christoph Schönborn warnt davor, dass „Europa drauf und dran ist, sein christliches Erbe zu verspielen“.

„Wird es eine islamische Eroberung Europas geben?

Viele Muslime wünschen das und sagen: Europa ist am Ende“, sagte er am Sonntag im Wiener Stephansdom bei einer Feier zum kirchlichen Fest „Mariä Namen“, das als Dank für die Befreiung Wiens von den Osmanen vor 333 Jahren( http://www.krone.at/oesterreich/als-wien...ch-story-528989 )
eingeführt wurde.

„Gott hab‘ Erbarmen mit Europa und mit deinem Volk, das in Gefahr ist, das christliche Erbe zu verspielen“, sagte Schönborn laut Angaben der Erzdiözese Wien in seiner Predigt. Schon jetzt könne man diesen Verlust spüren, „nicht nur wirtschaftlich, sondern vor allem menschlich und religiös“, so der Kardinal.

http://www.krone.at/oesterreich/kardinal...gt-story-529196

Kommentar von „Kopten ohne Grenzen„

Ist der Herr Kardinal aufgewacht? Hat er nur an das Ende der Türkenbelagerung gedacht, als er dieses am 12.09.2016 gesagt hat? Ein symbolträchtiges Datum. Die Islamisierung beginnt immer mit der Ansiedlung auch nur eines Muslims. Das ist ihm aufgetragen. Die Islamisierung war aber nur möglich, weil Europa bereits vorher seine jüdisch-christlich-römische Identität verloren hatte.

Was hier besonders auffällt, ist, dass der Herr Kardinal nicht sagt:
„Der Islam wünscht das“, sondern „Viele Muslime wünschen das!“ Ist das nicht PEGIDA-Inhalt?
Was bedeutet das?
Nur eines: Er nimmt endlich ohne Scheuklappen die Realität wahr.

Diese Erkenntnis sollte ihn dazu bewegen, dass sie es wert ist, in der gesamten Kirche einschließlich dem Vatikan und dem Papst Einlass zu finden. Die Zeit wird knapp. Die Kirchen sollten sich wieder mehr profilieren und zu ihrer eigenen Identität in CHRISTUS zurückfinden. Eine der sieben Gaben des HEILIGEN GEISTES ist Stärke. Er sollte seine Mitbrüder im Amte endlich von dieser seiner Erkenntnis mitteilen, besonders Herrn Kardinal Woelki aus Köln und anderen, die offensichtlich abgeschlossen hinter Kirchenmauern agieren und sich schon längst vom Leben da draußen innerlich verabschiedet haben.

In einem dürfen den Kardinal korrigieren. Das abendländisch-christliche Erbe ist in Westeuropa bereits verspielt.
Die Gründe wurden hier hinreichend genannt.
Die Kirchen haben leider dabei mitgeholfen, dass dies beschleunigt geschehen ist, indem sie ohne Not dem Islam den roten Teppich ausgerollt haben.
Es ist zu wünschen, dass diese Erkenntnis endlich einmal in echte ernsthafte konstruktive Kritik münden würde. Sie kann und muss liebevoll vorgetragen werden. Das muss doch unter „Freunden“ möglich sein. Sie muss und darf nicht arrogant, boshaft oder sarkastisch sein. Wir nehmen Kirchen in Bezug auf den Islam hier nur als Opportunisten wahr, nicht als Bewahrer und Förderer der Christentums.

Es wird schon lange Zeit, dass die Kirchen JESUS CHRISTUS und SEINE Lehre endlich die bekennende Priorität zukommen lassen, die er seit 2 000 Jahren verdient hätte. Es wird Zeit, dass Kirche wieder zu einer bekennenden Kirche wird und nicht zu einem Verein synkretistischer Beliebigkeit, übertüncht mit christlicher Symbolik, verkommt.


Christentum light kann nicht die Lösung der Probleme sein. Das stößt ab, weil es nichts Halbes oder Ganzes ist. Christentum light ist lau und wird aus dem Munde GOTTES ausgespieen. CHRISTUS ist das Fundament des Christentums. Und wenn Christentum fundamental wird, weist es auf CHRISTUS hin. Fundamentale Christen neigen nie zur Gewalt, weil JESUS, der SOHN GOTTES, friedlich war.
Darum kann sich kein fundamentaler Christ bei Gewalttätigkeiten auf JESUS berufen, auf geistige schwertscharfe verbale Auseinandersetzung ja, nie aber zur physischen und psychischen Gewalt.

Wie lautete der Missionsbefehl JESU?

Die Lehre muss auf freiwilliger Basis angenommen werden. Sie sollen weiterziehen, wenn das Evangelium nicht angenommen wird.

Christentum echt ist die einzig mögliche Lösung für die Kirche. Besinnung auf die Tradition der frühen Christen. Und dieses echte Christentum versteckt sich nicht nur hinter dem großen Begriff der Barmherzigkeit, sondern führt die christliche Wahrheit in ihrer Flagge und zeigt JESUS als den WEG aus, der zum himmlischen LEBEN führt. Barmherzigkeit können viele. Wahrheit CHRISTI in Verbindung mit Barmherzigkeit können nur wenige.
Jetzt im von den Kirchen ausgerufenen Jahr der Barmherzigkeit müssen viele Christen aufpassen, dass sie diese nicht zur eigenen Imagepflege missbrauchen, um vor den Menschen als gut dazustehen, sondern diese Barmherzigkeit aus dem JESUANISCHEN GEIST heraus, sich selbst zurücknehmend, für JESUS, der keine anderen Hände hat, als die unseren, leisten. Demütig, aber nicht devot, sondern mit wachem und liebenden Blick auf JESUS CHRISTUS gerichtet, aus SEINER Kraft heraus, sich für andere einsetzen, ist die erstrebenswerteste Barmherzigkeit. Wir nennen sie Nächstenliebe.

Diese Nächstenliebe muss aber immer für Christen auf einem Glauben basieren, der im Bekenntnis zu JESUS CHRISTUS seinen Ursprung und seine Kraftquelle hat. Sie muss durchgeführt werden in einer Unbeirrbarkeit, die auf JESUS selbst hinweist nicht auf den Helfer selbst.

Offensichtlich hat der HEILIGE GEIST in Kardinal Schönborn ein kleines Pflänzchen eingepflanzt, welches wie ein Senfkorn zu einem großen Baum heranwachsen möge.

Die Realität lässt sich lange verleugnen und verdrängen, aber eben nicht auf ewig.

Möge der DREIEINE GOTT durch SEINEN HEILIGEN GEIST mehr Kirchenmitglieder, Theologen und Theologiestudenten und Christen erreichen, die die Realität bewusst ins Auge nehmen und umkehren zu einem Christentum der bekennenden Ursprünglichkeit und Echtheit durch JESUS CHRISTUS, unseren HERRN. Amen.

http://www.katholisches.info/2016/09/16/...berung-europas/


2.Tim 3,16: die gesamte Bibel kommt von Gott!
2.Petr 1,20-21: Gott gebrauchte menschliche Schreiber!
1.Kor 2,13: Gott wachte über jedem einzelnen Wort der Bibel!
2.Petr 1,21 Der Empfang und die Weitergabe, bzw. Niederschrift des Wortes Gottes geschah unter der Führung des Heiligen Geistes!

zuletzt bearbeitet 16.09.2016 15:09 | nach oben springen

#9

RE: Kardinal Schönborn: „Viele Muslime wollen Eroberung Europas“!

in Diskussionsplattform Kirche 16.09.2016 17:27
von Hemma • 573 Beiträge

Dazu ein Artikel von Andreas Unterberger
16. September 2016

Der Wankelbischof


„Bei mir ist Ja Ja, und Nein ist Nein.“ Christoph Schönborn sollte einmal diese Bibelworte nachlesen. Denn der Wiener Kardinal hat in den letzten Wochen in Sachen Islamisierung und Völkerwanderung einen so schlimmen Slalom hingelegt, dass einem allein beim Zuhören schlecht werden musste.

Offenbar stimmt der böse Satz wirklich, der in der Wiener Kirche kursiert: Bei Schönborn bekommt immer der Recht, der als letzter mit ihm gesprochen hat. Und offenbar geht seit einiger Zeit der weit links von der europäischen Sozialdemokratie stehende Caritas-Chef Michael Landau besonders oft bei ihm ein und aus und lässt jeden nicht genehmen Satz Schönborns sofort zurechtrücken.

Schönborn hielt vor einigen Tagen eine Ansprache beim Rosenkranz-Sühnekreuzzug, einer traditionsreichen konservativ-katholischen Initiative der Franziskaner, die alljährlich Tausende Christen versammelt. Und die sich einst große Verdienste beim Kampf um die Wiedererringung der vollen Freiheit Österreichs erworben hat.

In seiner Ansprache – die auch in einem „Spannend“-Hinweis dieses Tagebuchs lobend erwähnt worden war – sagte er laut offizieller Aussendung:

„Wir haben das Erbe durchgebracht, wir haben das christliche Erbe durchgebracht, wir haben es verschleudert. Und jetzt wundern wir uns, wie es in Europa ausschaut …, dass es uns hinten und vorne fehlt, dass wir in Not geraten. Nicht nur wirtschaftlich… aber vor allem menschlich, religiös, glaubensmäßig. Was wird aus Europa werden?“

Und dann heißt es in der Aussendung noch viel deutlicher:

„Wir selber seien also die, die das christliche Erbe Europas in Gefahr gebracht haben. Der Islamismus könnte freilich der Nutznießer sein, denn, so Schönborn: „Wird es jetzt einen dritten islamischen Versuch der Eroberung Europas geben? Viele Muslime denken das und wünschen sich das, und sie sagen, dieses Europa ist am Ende.“

Aber die Hoffnung liege in der Barmherzigkeit Gottes: „Das erbitten wir heute für Europa: Herr, gib uns noch einmal eine Chance! Vergiss nicht, dass wir dein Volk sind. So wie Moses ihn daran erinnert, es ist doch DEIN Volk, DU hast es herausgeführt, DU hast es geheiligt, es ist DEIN Volk. So bitten wir: Herr, erinnere dich daran, es ist DEIN Volk. Und wenn wir in die Irre gegangen sind und wenn wir das Erbe durchgebracht haben, Herr, verstoß uns nicht! Verstoß nicht dieses Europa, das so viele Heilige hervorgebracht hat. Verstoß uns nicht, weil wir im Glauben lau geworden sind.“

Soweit der O-Ton. Deutlicher, unmissverständlicher und eindringlicher kann man es eigentlich gar nicht formulieren. Jedoch hat offensichtlich der linksradikal-islamophile Caritas-Flügel Schönborn intern daraufhin so unter Druck gesetzt, dass dann plötzlich im Pressedienst der Erzdiözese die Kardinal-Aussagen durch einen hinzugefügten Text ins absolute Gegenteil verkehrt worden sind.

Aber wieder im O-Ton dieses Pressedienstes, weil es so unglaublich ist:

Aus dem Kontext wird auch klar, dass (Ergänzung: es) dem Kardinal nicht darum ging, in einem Abwehrkampf christliche Werte gegen den Islam zu verteidigen. Der Zeitung der Erzdiözese Wien, dem SONNTAG, hat Kardinal Schönborn folgende Präzisierung gegeben: „Europas christliches Erbe ist in Gefahr, weil wir Europäer es verschleudert haben. Mit dem Islam oder gar den Flüchtlingen hat das nichts zu tun. Es ist klar, dass viele Islamisten gerne unsere Schwäche ausnützen würden, aber sie sind für unsere Schwäche nicht verantwortlich. Das sind wir Europäer selber.“

Der Kardinal macht deutlich: „Man darf daher meine Predigt nicht als Aufruf zur Abwehr der Flüchtlinge verstehen, darum ging es mir überhaupt nicht. Die Chance auf eine christliche Erneuerung Europas liegt bei uns: wenn wir uns auf Christus besinnen, sein Evangelium verbreiten und mit unseren Mitmenschen, auch den Fremden, so umgehen, wie er es uns ans Herz legt – in Liebe und Verantwortung.“

Soweit die unglaubliche Kehrtwende Schönborns – oder seiner Zensoren – im O-Ton.

Absolut faszinierend ist jedoch auch das nächste und vorerst letzte Kapitel: Die bundesweit agierende Kathpress berichtet einen Tag nach dieser Korrektur Schönborns durch den eigenen Pressedienst über dessen Rede (also am 14. September über die Predigt vom 11. September). In dieser Kathpress-Aussendung aber wird nur die ursprüngliche Predigt korrekt wiedergegeben. Die 180-Grad-Kehrtwende wird jedoch mit keiner Zeile erwähnt.

Was geht da nur hinter den Kulissen dieser Kirche vor?

Lieber Herr Kardinal, lieber Christoph Schönborn: Warum wollen sie nicht endlich mutig, deutlich, klar und vor allem dauerhaft an die Seite der großen Zahl ihrer besorgten Kirchenmitglieder treten? Begreifen Sie nicht, dass Sie mit diesem Zickzack endgültig jede Glaubwürdigkeit verspielen? Wir sind ja von der politischen Klasse Etliches an kühner Uminterpretation der eigenen Worte gewohnt („Was kümmert mich mein Blödsinn von gestern?“). Aber so etwas haben wir nicht einmal dort erlebt.

In Schönborn spielt sich in einer einzigen Person offenbar ein wilder Ich-gegen-mich-Krieg ab, der sich europaweit in der Kirche an vielen Fronten, aber sonst eigentlich immer zwischen verschiedenen Akteuren abspielt. Nur einige Beispiele:

Da wurden sowohl die Kardinäle von Paris wie auch von Prag von eigentlich rangniederen Kirchenfunktionären brutal zensuriert, weil sie Islamkritisches gesagt haben.

Da hat es auf der anderen Seite Kurienkardinal Ludwig Müller, der Präfekt der vatikanischen Glaubenskongregation, erst vor wenigen Stunden neuerlich gewagt, die islamkritische Regensburger Rede, die Papst Benedikt XVI. vor zehn Jahren gehalten hat (und die von der linken Mafia in der Kirche sofort verdammt worden war), als „Diskurs von prophetischer Kraft und Wahrheit“ zu rühmen. Benedikt hatte in dieser Rede einen oströmischen Kaiser zitiert, der einst Mohammed vorgeworfen hat, nur „Schlechtes und Inhumanes“ gebracht zu haben.

Und wenn Schönborn auch an den Worten des emeritierten Papstes zweifeln sollte, sollte er zumindest die Berichte über Worte des Imams der Heiligen Moschee in Mekka lesen (die auch im ägyptischen Fernsehen übertragen worden sind):

„Oh Allah, schenke Sieg, Ehre und Macht unseren Brüdern, den Dschihadisten im Jemen, in Syrien, im Irak, auf der ganzen Welt. Lass sie triumphieren über die verräterischen Juden, die bösartigen Christen und die unzuverlässigen Heuchler.“

Er könnte auch zumindest ein bisschen auf den Appell der drei syrischen Patriarchen (katholisch wie orthodox) hören, die flehentlich bitten, die internationalen Wirtschaftssanktionen gegen ihr Land zu beenden. Denn diese haben noch viel zusätzliches Elend über die leidgeprüften Syrer gebracht. Aber da die syrischen Kirchen gegen die Massenmigration sind und da sie nicht auf der Seite der islamistischen Revolutionäre stehen, sind sie offensichtlich in der österreichischen Kirche nicht beliebt und werden ignoriert.

Er könnte auch auf die - durchaus linksstehende, aber zum Unterschied von den hiesigen NGOs um Objektivität bemühte - amerikanische NGO "Human Rights Watch" hören, die schlimme Diskriminierungen der ägyptischen Kirchen durch ein neues Gesetz über den Kirchenbau tadelt.

Solche Informationen wird Schönborn freilich von seiner Entourage nicht bekommen. Dort dominiert offensichtlich die Landau-Caritas, die größte Hilfsorganisation der islamischen Völkerwanderung. Der sogenannte „Flüchtlingskoordinator“ der Erzdiözese begeistert sich allen Ernstes öffentlich über Erfolge, die er darin sieht, dass irgendwo afghanische Migranten beim Aufbau einer Weihnachtskrippe mitgeholfen haben. Und er ist überhaupt der Meinung, dass es in Österreich keinen Notstand gibt, weil das Land „doch nur ein, zwei Promille der globalen Flüchtlinge aufnimmt“.

Was erstens nicht stimmt. Denn dann müsste es allein im Vorjahr 100 bis 200 Millionen Flüchtlinge gegeben haben. Alle kursierenden Zahlen sind deutlich niedriger. Was zweitens völlig verschweigt, dass der allergrößte Teil der (jedenfalls viel geringeren) globalen Flüchtlingszahl im eigenen Heimatland oder in dessen unmittelbarer Nachbarschaft untergekommen ist (wie etwa auch 1956 die Ungarn in Österreich). Was drittens verschweigt, dass das in jeder Hinsicht in Hinblick auf Integration und Rückkehr das Vernünftigere ist. Und was viertens ebenso verschweigt, dass es neben Österreich, Deutschland und (bis vor kurzem) Schweden kein weiteres Land auf der Welt gibt, das im Verhältnis zu seiner Einwohnerzahl so viele von so weit her kommende „Flüchtlinge“ aufgenommen hat.

Wer nicht lügen will, sollte auch immer die ganze Wahrheit sagen. Ja, Ja und nicht Jein oder Naja.

Freilich: Es gibt auch den neuen Papst, der zwar in seinen Reden schon mehrfach in Zusammenhang mit dem islamistischen Terror von „Krieg“ gesprochen hat, der dann aber auch völlig gegenteilige Signale gesetzt hat. Etwa als er in seinem Flugzeug aus Lesbos ausschließlich moslemische Migranten nach Rom mitgenommen hat, obwohl auf Lesbos auch christliche Flüchtlinge festsitzen. Diese befinden sich in doppelt misslicher Lage, weil sie auch von den Moslems im Lager ständig drangsaliert werden. Dem Papst offensichtlich egal.

Auch das Verhalten des argentinischen Papstes gehört zur ganzen Wahrheit.

PS: Irgendwie bezeichnend, dass Schönborns Kirchenzeitung gerade als Topstory ein Interview mit der islamisch-austropalästinensischen SPÖ-Staatssekretärin Duzdar bringt…

- See more at: http://www.andreas-unterberger.at/2016/0...h.VUnem8qj.dpuf


zuletzt bearbeitet 16.09.2016 17:43 | nach oben springen

#10

RE: Kardinal Schönborn: „Viele Muslime wollen Eroberung Europas“!

in Diskussionsplattform Kirche 17.09.2016 11:51
von Kristina (gelöscht)
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Ich hätte mir gewünscht, dass sich Kardinal Schönborn klar für Jesus Christus als die
einzig wahre Religion
ausspricht, der wir als Christen verpflichtet sind, den Muslimen und anderen Ungläubigen zu bringen, zumindest für ihre Bekehrung zu beten.

Gleichwohl hat er absolut recht, wenn er sagt, ...
Zitat aus katholisches.info:
„Europas christliches Erbe ist in Gefahr, weil wir Europäer es verschleudert haben. Mit dem Islam oder gar den Flüchtlingen hat das nichts zu tun. Es ist klar, dass viele Islamisten gerne unsere Schwäche ausnützen würden, aber sie sind für unsere Schwäche nicht verantwortlich. Das sind wir Europäer selber.“


Natürlich sollte über den Islam als Irrlehre aufgeklärt werden, aber wir haben noch viele viele andere Gegner.
Permanente Aufklärung führt aber auf Dauer nicht zum Ergebnis,
sondern das aktiv werden mit der einzigen Waffe, die wir haben:
Das Gebet.
Der Schwerpunkt sollte im Gebet liegen,
auf die Rückbesinnung der christlichen Werte, die wir vor allem nach außen leben und offen über unseren Glauben sprechen müssen, Prozessionen zu veranstalten.
Auf Entstehung von öffentlichen Gebetsgruppen, auf regelmäßige und viele Messbesuche, durch Reue und Umkehr
- so das die Kirchen wieder bevölkert werden...

DAS ist die einzige Lösung gegen alle Gegner und Feinde!


2.Tim 3,16: die gesamte Bibel kommt von Gott!
2.Petr 1,20-21: Gott gebrauchte menschliche Schreiber!
1.Kor 2,13: Gott wachte über jedem einzelnen Wort der Bibel!
2.Petr 1,21 Der Empfang und die Weitergabe, bzw. Niederschrift des Wortes Gottes geschah unter der Führung des Heiligen Geistes!
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