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#1

Gröhe: Keine Gefahr für D: Zahl der Ebola-Toten steigt und steigt

in Nachrichten 11.10.2014 20:10
von Kristina (gelöscht)
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http://www.n-tv.de/panorama/Zahl-der-Ebo...le13763731.html

Gröhe: Keine Gefahr für Deutschland

Zahl der Ebola-Toten steigt und steigt


Die Zahl der Ebola-Toten in Westafrika steigt und steigt. Einige westliche Flughäfen führen spezielle Kontrollen ein. In Deutschland hält man das nicht für nötig.

Der schlimmsten Ebola-Epidemie aller Zeiten sind in Westafrika seit Jahresbeginn mehr als 4000 Menschen zum Opfer gefallen. Bis zum 8. Oktober hätten sich 8399 Menschen in sieben Ländern infiziert, von denen 4033 gestorben seien, teilte die Weltgesundheitsorganisation (WHO) in Genf mit. Trotz der zunehmenden Zahl von Ebola-Fällen auch außerhalb Afrikas sieht Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe (CDU) derzeit keine Gefahr für Deutschland.

Mehr als jeder zweite Todesfall wurde laut WHO im besonders schwer betroffenen Liberia registriert. Die anderen beiden Seuchenschwerpunkte sind das Nachbarland Sierra Leone sowie Guinea. In Guinea gibt es beim Kampf gegen die Seuche nach Auskunft der Organisation Ärzte ohne Grenzen Rückschläge. Vor einigen Wochen habe es zunächst Anzeichen für einen langsamen Rückgang der Neuinfektionen gegeben, der Hoffnungen auf ein absehbares Ende der Epidemie weckte. Doch derzeit erlebe die Hauptstadt Conakry wieder einen starken Anstieg von Ebola-Fällen, erklärte die Organisation. In dem Land begann im Dezember der bislang folgenschwerste Ebola-Ausbruch.

233 Todesfälle entfielen auf medizinisches Pflegepersonal. Vereinzelte Todesfälle gab es auch in Nigeria, Spanien und in den USA. In Liberia wurde Journalisten unterdessen der Zugang zu Ebola-Behandlungszentren untersagt, die über Streiks von Medizinern berichten wollten.

Epidemie reist um die Welt

In Spanien hatte sich mit der Krankenpflegerin Teresa Romero erstmals ein Mensch in Europa mit dem Ebolavirus infiziert. Sie arbeitete in der Klinik Carlos III. in Madrid, in der zwei spanische Missionare nach ihrer Rückkehr aus Westafrika an Ebola starben. Am Freitag wurden drei weitere Menschen in die Klinik eingeliefert, die Kontakt zu der Pflegerin gehabt haben könnten. Damit stehen nun insgesamt 17 Menschen in dem Krankenhaus unter Quarantäne. Romero kämpft weiter um ihr Leben.

Auch in Brasilien wurde am Freitag ein Mann aus Guinea unter Quarantäne gestellt. Die Gesundheitsbehörden betonten, es handele sich um eine Vorsichtsmaßnahme. Der Mann habe zwar Fieber gehabt, dieses sei aber wieder gesunken. Auch Kolumbien teilte am Freitag mit, drei Rückkehrer aus Afrika zunächst isoliert zu haben. Bei zwei von ihnen habe sich der Ebola-Verdacht nicht bestätigt, der dritte stehe weiter unter Beobachtung. In Madezonien wurden mehrere Menschen unter Quarantäne gestellt, die Kontakt zu einem möglicherweise an Ebola verstorbenen Briten hatten.

In Paris konnte ein Ebola-Verdacht bei einer Frau am Freitag ausgeräumt werden, die zuvor in eine Klinik gebracht worden war. Die marokkanische Regierung forderte unterdessen, den für 2015 geplanten Africa-Cup wegen der Ebola-Epidemie zu verschieben.

Mehr Kontrollen


Angesichts der zunehmenden Ebola-Fälle auch außerhalb Afrikas reagierten zahlreiche Länder mit verstärkten Vorsichtsmaßnahmen. Die kanadische Regierung rief ihre Staatsbürger am Freitag auf, die betroffenen westafrikanischen Länder zu verlassen. An den eigenen Grenzen wurden zudem Maßnahmen zur Kontrolle von Reisenden getroffen. Auch die USA und Großbritannien verstärkten die Kontrollen an Flughäfen.

An deutschen Airports soll es nach Angaben des Flughafenverbandes ADV zunächst kein sogenanntes Thermoscreening geben. Der Aufwand sei sehr hoch, zugleich sei der Nutzen zweifelhaft, teilte der Verband mit. Aufgrund der Inkubationszeit von 21 Tagen sei die Chance, einen an Ebola erkrankten Passagier zu entdecken, äußerst gering. Gleichwohl seien die deutschen Flughäfen auf Ebola-Verdachtsfälle gut vorbereitet.

Auch Bundesgesundheitsminister Gröhe sagte der "Rheinischen Post", Deutschland sei gut aufgestellt, es gebe keinen Grund zur Sorge. Die Notfallpläne würden regelmäßig geübt. Zudem verfüge Deutschland über "hervorragend ausgestattete Behandlungszentren".

Die US-Gesundheitsbehörde CDC warnte indes, die Zahl der Ebola-Fälle könne bis Januar 1,4 Millionen erreichen, sollten keine verstärkten Maßnahmen getroffen werden. Die UNO erklärte, bislang habe die internationale Gemeinschaft erst rund ein Viertel der benötigten Hilfen von einer Milliarde Dollar (780 Millionen Euro) bereitgestellt. Weltbank-Chef Jim Yong Kim regte am Freitag einen globalen Nothilfefonds zur Bekämpfung von Epidemien an.

Nach Informationen der "Welt" erwägt die EU eine Militäroperation in den Ebola-Gebieten Westafrikas. Dabei sollten europäische Soldaten Krankenstationen aufbauen und anschließend militärisch sichern.

Quelle: n-tv.de , sba/AFP


1Joh 5,10 Wer an den Sohn Gottes glaubt, trägt das Zeugnis in sich. Wer Gott nicht glaubt, macht ihn zum Lügner, weil er nicht an das Zeugnis glaubt, das Gott für seinen Sohn abgelegt hat.
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#2

RE: Gröhe: Keine Gefahr für D: Zahl der Ebola-Toten steigt und steigt

in Nachrichten 11.10.2014 20:13
von Kristina (gelöscht)
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http://www.tropeninstitut.de/krankheiten...heit.php?kid=30

Ebola-Fieber

EnglBezeichnung

Ebola fever

Definition

von Mensch zu Mensch durch Körperflüssigkeiten übertragene Virusinfektion - Tierreservoir noch nicht bekannt. Das Virus stammt aus den tropischen Regenwäldern Zentralafrikas und Südostasiens (Subtyp Reston) und führte 1976 erstmals zu einer Epidemie (in Zaire und nahezu gleichzeitig im Sudan). Es wurde nach dem kongolesischen Fluss Ebola benannt, in dessen Nähe es zum ersten Ausbruch kam.
Vorkommen

Sudan, Gabun, Dem.Rep.Kongo (Norden), Uganda; ein affenpathogener Subtyp existiert auf den Phillippinen.

Inkubation

bis zu 21 Tage

Verlauf

Nach wenigen Tagen treten Symptome ähnlich wie bei einer beginnenden Grippe auf. Dann folgen hämorrhagisches Fieber und Übelkeit mit Erbrechen, Durchfall und Haut- und Schleimhautblutungen. Die Infektion breitet sich auf den ganzen Organismus aus und zerstört die kapillaren Blutgefäße. Insbesondere führen in 90% der Fälle Blutungen im Magen-Darm-Kanal, der Milz und in der Lunge nach 2 - 4 Wochen zum Tod.
Diagnostik

Erregernachweis im Blut, Urin und Speichel; Serologie

Therapie

bisher keine Behandlungsmöglichkeiten, Therapie symptomatisch

Vorsorge

keine Impfmöglichkeit, Schutz vor infektiösem Material

WichtigsteDifferenzialdiagnose

alle fieberhaften Erkrankungen mit Blutungsneigung (z.B. Lassa, Hanta). Klinisch ist eine Ebola-Infektion in ihrem Erscheinungsbild nicht eindeutig von einer Infektion mit dem Marburg-Virus zu unterscheiden.


1Joh 5,10 Wer an den Sohn Gottes glaubt, trägt das Zeugnis in sich. Wer Gott nicht glaubt, macht ihn zum Lügner, weil er nicht an das Zeugnis glaubt, das Gott für seinen Sohn abgelegt hat.
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#3

RE: Gröhe: Keine Gefahr für D: Zahl der Ebola-Toten steigt und steigt

in Nachrichten 11.10.2014 20:36
von Shuca • 108 Beiträge

"Das Virus stammt aus den tropischen Regenwäldern Zentralafrikas und Südostasiens (Subtyp Reston) und führte 1976 erstmals zu einer Epidemie (in Zaire und nahezu gleichzeitig im Sudan). Es wurde nach dem kongolesischen Fluss Ebola benannt, in dessen Nähe es zum ersten Ausbruch kam."
Hoffentlich stimmt das auch das dieser Virus natürlichen Ursprungs ist. Ansonsten?
Und dann der auch noch.
http://www.stern.de/panorama/toedlich-wi...us-2143412.html
Per Mariam ad Christum.

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#4

RE: Gröhe: Keine Gefahr für D: Zahl der Ebola-Toten steigt und steigt

in Nachrichten 11.10.2014 21:12
von Kristina (gelöscht)
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Wenn ich von diesem Herrn Gröhe höre und lese, dass für Deutschland keine Ebola Gefahr besteht, dann frage ich mich, ob er das gemeine Volk für dumm hält oder es selbst glaubt.

Es gibt keine Garantie, dass Deutschland verschont bleibt. So wie es im Moment aussieht schon gar nicht.
Dann haben wir nun in Afrika und vereinzelt in Europa nicht nur die Ebola Seuche, sondern auch noch ähnlich der Ebola das Marburg-Fieber in Uganda.

In Trier wurden am dritten Tag bei 7 Flüchtlingen bei einer routinemäßigen Kontrolle Tuberkulose festgestellt.
http://www.volksfreund.de/nachrichten/re...;art806,4019924


1Joh 5,10 Wer an den Sohn Gottes glaubt, trägt das Zeugnis in sich. Wer Gott nicht glaubt, macht ihn zum Lügner, weil er nicht an das Zeugnis glaubt, das Gott für seinen Sohn abgelegt hat.
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#5

RE: Gröhe: Keine Gefahr für D: Zahl der Ebola-Toten steigt und steigt

in Nachrichten 11.10.2014 21:26
von Shuca • 108 Beiträge

"Wenn ich von diesem Herrn Gröhe höre und lese, dass für Deutschland keine Ebola Gefahr besteht, dann frage ich mich, ob er das gemeine Volk für dumm hält oder es selbst glaubt."
Wir Katholiken sollten vor nichts Angst haben. Wir sind doch nur in Verbannung und im Exil auf dieser Welt. Unsere wahre Heimat ist doch bei unserem Vater im Himmel und nur dort sind wir zu Haus. "Wer diese Welt liebt kennt den Vater nicht."
Per Mariam ad Christum.

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