Gelobt sei Jesus Christus !
Monsignore Michael Schmitz, Generalvikar vom traditionsverbundenen Institutes Christkönig und Hoherpriester:
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Die Eucharistie ist gleichsam der Maßstab unseres Handelns in dieser Welt, weil sie der Ausdruck des ewigen Heilshandelns Gottes an uns ist.
Denn die Real-Erinnerung, also das Gedächtnis, das gegenwärtig setzt und geschehen macht, das Symbol der Eucharistie, nämlich Brot und Wein, wird durch die Kraft des Heiligen Geistes bewirkt und wird so zu einem Real-Symbol, das bewirkt, was es bezeichnet:
Es schenkt uns wirklich die Gegenwart des Herrn, der uns sein Heil zuspricht.


Eingreifen Gottes war nicht nur damals im Abendmahlssaal möglich, sondern ist es noch auf jedem Altar:
Auch dann ist dieses Gedächtnis ganz Gegenwart durch die Ewigkeit des Opferwillens Jesu Christi.
Das Sakrament, das wir feiern,
setzt das Opfer wirklich gegenwärtig.
Die Zeichen, die wir feiern, sind durch die Kraft Christi solche Zeichen, daß Gott in ihnen Heil setzt.
Aber das Opfer Christi am Kreuz
gibt eben jenen Zeichen erst die Kraft, zum Sakrament zu werden.
Opfer und Gegenwart, Sakrament, Heil und Übernatur sind in diesem Fall durch den einen Opferwillen Christi verbunden, der Seine Kirche niemals verläßt."
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