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  • Der Gottmensch - Maria ValtortaDatum24.01.2016 21:33
    Foren-Beitrag von Johann Binder im Thema

    Lieber Aquila,

    ich möchte mich bei Ihnen entschuldigen - es war Kristina als Antwort auf die Bemerkungen von Andi und nicht Sie, die die Beobachtung Valtortas zu den "Blümlein" auf den Ölberg beim Blutschwitzen zitierte.

    Sie schreiben:
    "Doch wenn wir schon dabei sind;
    unser Herr und Gott Jesus Christus ist das Lamm Gottes zur Sühne der Sünden der Welt.
    Im Todeskampf am Ölberg im Garten Getsemane sieht Er die g e s a m t e
    Sündenlast auf der Seele eines jeden Menschen....
    Sein alleiniger Wille ist es den Willen Seines Vaters zu vollbringen....Unvergängliche Seelen zu retten !"
    Exakt das wird in den Gottmensch Büchern über alle 12 Bände hindurch beschrieben, und zwar anschaulich und umfassend!
    Dass Ihnen und auch Andi und Kristina weder die Gottmensch-Bücher noch die anderen Schriften von Valtorta zusagen, kann ich verstehen. Ich selber habe genug Freunde, unter Ihnen auch Priester, die mit den Büchern nichts anzufangen wissen und auch nicht die Zeit und Lust haben, diese zu studieren.
    Aber: Dass es viele Menschen gibt, denen diese Bücher eine wahrhafte Hilfe ist, Jesus Christus und Seine Mutter inniger zu lieben, ist unbestreitbar. Unter diesen Menschen befindet sich zumindest ein Papst, viele Bischöfe, Priester und tausende von Christen. Das ist ein nicht zu leugnendes Faktum.
    Warum sollte sich Gott nicht auch einer Seele wie Valtorta bedienen, um Menschen an sich zu ziehen? Wer kennt die Gedanken und Pläne Gottes? Wer weiß, wo der Geist weht?

    Die Gottmensch-Bücher sind als nicht übernatürlich anerkannt (Status 21.Mai 1993 Cardinal Ratzinger an Bischof Boland). Das ist richtig und auch gut so. Es bedarf keiner kirchlichen Anerkennung der Übernatürlichkeit, um Menschen näher zu Gott zu führen.
    Es gibt so viele gute Schriften und Predigten von Bischöfen, Priestern oder Laien, die uns näher zu Gott bringen können.
    Und denen ist ja auch keine Übernatürlichkeit attestiert.

    Ich halte aber fest: Es gibt kein wie immer geartetes kirchliches Verbot, diese Bücher zu lesen und zu verbreiten, Gott sei Dank!

    Und wenn wir schon Kard. Ratzinger zitieren, dann wollen wir es genau tun, nicht wahr?
    1985 hat er Kard. Siri nur eine Sachverhaltsdarstellung von 1959 bis zum Jahr 1966 geschrieben, aber keine persönliche Stellungnahme. Ich habe eine Kopie des Briefes.
    1993 hat Kard. Ratzinger persönlicher an Bischof Boland geschrieben und dort die Verbreitung der Bücher erlaubt, allerdings wird den Gottmensch-Büchern keine Übernatürlichkeit attestiert - wie schon erwähnt.

    Von Belang ist es aber, ob die Gottmensch Bücher "Schaden" bei den Gläubigen anrichten, oder sie näher zu Gott hinführen.

    Ich kenne nur Menschen, die aufgrund der Gottmensch Bücher tiefgreifende und nachhaltige Bekehrungen erfahren haben, ja, die Bücher mit ein Grund waren, warum sie röm.kath. Priester geworden sind.
    Negative Auswirkungen wie Kirchenaustritte, Abneigung gegen die Sakramente, Lauheit im Gebet oder Entfremdung von Jesus oder von Maria habe ich bislang keine einzige beobachtet.

    Ich ersuche auch um Verständnis, dass ich nicht zu oft am Forum teilnehmen kann. Familie und Beruf nehmen mich in Beschlag.
    Gottes Segen für Euch alle.

  • Der Gottmensch - Maria ValtortaDatum18.01.2016 18:21
    Foren-Beitrag von Johann Binder im Thema

    Liebe Kristina,

    vielen Dank für Ihren Beitrag.

    Ich habe in diesem Forum schon viele Beiträge zu den Gottmensch-Büchern geschrieben.
    Aber ich kann mich nicht erinnern, diese Schriften als ultimativen Glaubenssatz dargestellt zu haben. Im Gegenteil, ich habe mich bemüht darzustellen, wie man mit Hilfe der Büchern näher zu Jesus Christus und seiner Kirche kommen kann. Damit meine ich den Empfang der Sakramente, das Beten und Fasten, Treue und Gehorsam zum Papst, etc.

    Dass auch die Liste der Empfehlungen für die Gottmensch-Bücher lang ist, brauche nicht sicher nicht mehr zu wiederholen.

    Aquila hat außer "Das Blümlein", dass Valtorta beim Blutschwitzen Christi am Ölberg aufgefallen ist, keine konkreten Stellen aus dem Inhalten der Gottmensch-Bücher zitiert, sondern Erläuterungen und sonstige Erklärungen.
    Valtorta hat selbst oft ererklärt, dass sie dass beschreibt, was sie sieht und was ihr auffällt. Sie schreibt auch des Öfteren, dass ihr einige Dinge entgangen sind und dass sie über gewisse Dinge nur Schätzungen abgeben kann, weil sie es nicht genau weiß. Wo ist da der Absolutheitsanspruch?

    Valtorta schreibt auch, dass die die Diktate, so wie sie sie gehört hat aufgeschrieben hat. Ob sie alles genau gehört hat, etwas dazugegeben oder weggelassen hat, ist nicht Bestimmtheit zu sagen.

    Valtorta hatte während der Visionen einen Beichtvater, dem sie die Diktate einfach abgegeben hat, ohne Korrektur und Kontrolle.

    WENN alle diese Schriften eine ganz normale natürliche Erzählung des Leben Jesu in all ihren Zusammenhängen aus der Fantasie der Schriftstellerin ist, dann sind das die besten Erläuterungen des Leben Jesu in den 4 Evangelien, die jemals verfasst wurden. Aber das glaubt niemand, der sich mit den Werk umfassend beschäftigt hat.

    Das Gleiche gilt für die Beschreibung des Lebens und des Wirkens der Gottesmutter, wie der wohl berühmteste Mariologe des 20.JH., P. Gabriel Roscini (Universitätsprofessor in der päpstlichen Lateran Universität), bezeugt. Er hat übrigens den Segen des Papstes zur Veröffentlichung des Buches: "Die Gottesmutter in den Schriften Maria Valtortas" schriftlich erhalten. Zu finden in eben diesem Buch.

    Wenn man das alles weiß, kann man nicht einfach locker vom Hocker diese Bücher als "Science Fiction", "Scheinbotschaften", "Fantasiegebilde" etc. bezeichnen.

    Die sel. Mutter Teresa von Kalkutta, die die Bücher öffentlich empfohlen hat und bei sich hatte, sowie ihr jahrelanger Begleiter und Beichtvater P. Leo Maasburg (Direktor von Missio Austria), sind auch keine dahergelaufenen Betrüger oder leichtgläubige Fantasten.

    Niemand muss die Bücher lesen oder gar für sinnvoll oder echt halten. Aber sie so abzustempeln bedeutet, auch alle Leser und Befürworter, von Päpsten abwärts, ebenfalls abzustempeln.

    Ich habe in keine meiner Posts jemanden diese Bücher aufgedrängt; im Gegenteil - ich habe für "katholische" Offenheit plädiert. Aus guten Grund: Viele Persönlichkeit innerhalb der RKK sind von den Büchern angetan und empfehlen diese weiter oder haben es getan.
    In meinem ersten Post zu dem Thema habe ich geschrieben: Lassen wir den Hl. Geist wirken.

    Ich möchte kein Gegner von jemanden sein. Aber ich plädiere dringend um Umsicht bei Themen (hier die Gottmensch-Bücher), zumal sie von bedeutenden Persönlichkeiten INNERHALB der RKK empfohlen werden.

    Gott segne euch alle!

  • Foren-Beitrag von Johann Binder im Thema

    Lieber Ben,

    danke auch für Deinen Beitrag.

    Aber für die Nichtkenner der Gottmensch Bücher muss hier einiges richtig gestellt werden:

    1) Margziam hieß ein Waisenkind, welches von Petrus und seiner kinderlose Frau Porphyria nach Fürsprache der Gottesmutter und Erlaubnis von Jesus Christus adoptiert worden war.

    2) Später hat Margziam den Namen Martial erhalten (nicht Markus!). Es ist richtig, dass Margziam Mitschriften und Berichte über die Taten und Gleichnisse Jesu gesammelt und selbst verfasst hat.

    3) Ob Margziam bzw. Martial der Evangelist Markus ist, geht aus den Valtora Schriften nicht eindeutig hervor.

    4) Allerdings stimmt, dass im Neuen Testament Petrus einen Markus "seinen Sohn" nennt. Aber es hat auch zu damaligen Zeiten schon einige Personen mit Namen Markus gegeben.

  • Der Gottmensch - Maria ValtortaDatum18.01.2016 12:53
    Foren-Beitrag von Johann Binder im Thema

    Vielen Dank für alle bisherigen Beiträge.
    Ich denke nicht, dass wir zu vernünftigen Ergebnissen kommen können.

    Ich kann nur festhalten, dass die Gottmensch-Bücher von Maria Valtorta aber auch gar nichts mit Science Fiktion zu tun haben, sondern ausschließlich mit dem Leben Jesu Christi hier auf Erden, beginnend mit den Eltern der Gottesmutter, Joachim und Anna, bis hin zur Sendung des Hl. Geistes in Jerusalem plus einiger Sequenzen der frühen Apostelgeschichte.

    Die Gottmensch-Bücher tragen bei Tausenden Menschen dazu bei, sich tiefer in der Röm. Kath. Kirche zu verwurzeln, die 4 Evangelien besser zu verstehen und vor allem unseren Herrn Jesus Christus mehr zu lieben. Ähnliches gilt für die Gottesmutter, die in den Gottmensch-Bücher so wunderbar dargestellt wurde wie nirgendwo anders.

    Die Gottmensch-Bücher von Maria Valtorta gehören in die Kategorie Privat-Offenbarung.
    So sind sie zu bewerten (menschliche und übernatürliche Elemente treten auf) - genauere Erklärungen dazu gibt es von Karl, Rahner - zu finden im Internet auf Englisch und auch auf Deutsch.

    Selbstverständlich sind die Gottmensch-Bücher von der RKK nicht als übernatürlich anerkannt. Das gilt für die wenigstens Schriften aus Privat-Offenbarungen. In manchen Fällen werden aber die "Visionäre" oder "Seher" von der Kirche Selig- oder Heilig gesprochen.

    Ein pauschales "Vor-Verurteilen" von Privatoffenbarungen halte ich nicht für angebracht, besonders dann nicht, wenn man die Sachlage nicht genau kennt.

    Ich arbeite seit ca. 20 Jahren an den Büchern. ...sortieren, vergleiche, überprüfe,...
    und ich kenne den gesamten Komplex noch lange nicht gut genug, um ein abschließendes persönliches Urteil abgeben zu können (auch wenn mich viele Kapitel in Erstaunen versetzen und begeistern!)

    Ich wundere mich sehr, wie locker und mit welcher Bestimmtheit hier (Ver)urteilungen aus den Tasten fließen. Aber vielleicht schreibt hier der Präfekt der Glaubenskongregation unter einem Nickname?

  • Der Gottmensch - Maria ValtortaDatum13.01.2016 14:53
    Foren-Beitrag von Johann Binder im Thema

    Lieber Aquila und liebe Forumsteilnehmer,

    gerne antworte ich auch auf Ihren Beitrag vom 10.1.2016.

    Zunächst: Der angeführte Kommentar bezieht sich auf eine Erläuterung eines Kapitels aus der Apokalypse des Johannes.

    Ich kenne die Schriften Valtortas über die Apokalypse und über die Paulusbriefe nur sehr oberflächlich und kann daher nur wenig Fundiertes dazu sagen.
    Ich kenne auch nicht die Lehre der Kirche hinsichtlich weiterer "Welten" und weiterem "Leben".
    Ich weiß nur, dass das Milchstraßensystem alleine über 400 bis 600 Milliarden Planeten verfügt und über 1 Milliarde Sonnensysteme. (Das wusste man zu Valtortas Zeiten noch nicht). Was es dort gibt oder auch nicht - darüber ist es müßig, zu spekulieren.
    Was wir aber glauben ist, dass Gott auch das Milchstraßensystem und auch das restliche All erschaffen hat.

    Wovon ich aber spreche und womit ich mich seit über 20 Jahren beschäftige, sind die "Gottmensch-Bücher" von Maria Valtorta. Diese handeln vom Leben, Sterben und der Auferstehung unseres Herrn und Gottes Jesus Christus. Und ich vergleiche und suche ein tieferes Verständnis der 4 Evangelien, d.h. der Synoptiker inkl. des Johannesevangeliums mit Hilfe der Gottmensch-Bücher. Und hier muss ich festhalten: Es liegt ein wahrer Schatz in diesen Büchern verborgen.

    Meine wesentliche Schlüsse sind folgende:
    - Alle 4 Evangelien sind in ihrer überlieferten Form wahr und richtig, sowohl in ihrem historischen als auch in ihrem religiös/geistlichen Inhalt. Ausnahmen können Fall- oder Übersetzungsfehler bilden oder das Nichteinhalten von chronologischen Reihenfolgen, z.B. beim Johannesevangelium. (vgl. Bd. 09-090m)
    - Scheinbare Unstimmigkeiten innerhalb der einzelnen Evangelien (z.B. die Auferstehungsberichte) werden in ihrem Zusammenhang aufgezeigt, wodurch jedes Evangelium in seiner Richtigkeit bestätigt wird.
    - Alle Dogmen und Lehren der Kirche und vor allem das Petrusamt wird im biblischen Zusammenhang erläutert und bestätigt.
    - Es wird ein detailliertes Bild über Jesus, die Gottesmutter und alle Apostel und Jünger gezeigt. und zwar in vollem Einklang mit der Lehre der Kirche insbesondere des 2.Vatikanums.

    Für einen Suchenden wie mich also ein unermessliches Geschenk, eine wahre Erleuchtung, eine heilige Freude

  • Der Gottmensch - Maria ValtortaDatum10.01.2016 20:14
    Foren-Beitrag von Johann Binder im Thema

    Lieber Andi und weitere Forumsteilnehmer,

    ich habe erst jetzt wieder in den Blog gesehen, weil sich lange nichts getan hat.

    Selbstverständlich bin ich Johann Binder und sonst niemand. Von der Warnung halte ich gar nichts. Das ist reine Angst- und Geschäftemacherei.

    Ich habe schon in den vorigen Beiträgen geschrieben, dass man Privatoffenbarungen als solche sehen muss und auch so beurteilen muss. Dafür gibt es umfangreiche Regeln.

    Ich lese gerade das Buch von Gabriel Roscini über die Gottesmutter nach Maria Valtorta. Es gibt nichts vergleichbares zu dem Thema.
    Ich wiederhole aus meinen vorigen Beiträgen: Die selige Mutter Teresa von Kalkutta hatte diese Bücher als Lektüre bei sich und öffentlich weiter empfohlen.

    Wer wissen will, was es mit den Büchern tatsächlich auf sich hat, soll alle 12 Bände 1-2 Mal durchlesen - so gemacht von Kardinal Stickler (leider inzwischen verstorben), der ein ausgesprochen nüchtener Denker war. Er hat gesagt, dass er Christus erst wirklich verstanden hat, nachdem er diese Bücher gelesen hat.
    Kard. H.H. Groer hat mich jahrelang bei meinen Arbeiten zu den Gottmensch Büchern begleitet. Ich habe alle seine Briefe im Original bei mir.

    Ich wiederhole mich: Die Gottmensch Bücher von Valtorta führen zu einer tiefen Liebe zu Christus und seiner Mutter und mitten in das Herz der röm.kath. Kirche hinein. Davon können tausende Menschen Zeugnis ablegen.

    Wer es fassen kann, der fasse es. Viele Wege führen nach Rom!
    Jedem kann eine tiefe, innige Liebe zu Christus geschenkt werden. Ich freue mich über jeden, den Christus an Sein Herz gezogen hat.
    Mich und tausende andere hat Er durch die Gottmensch Bücher an Sein Herz gezogen.
    Mir ist jede einzelne Perikope des Evangeliums vor Augen. Ich verstehe sie und kenne die Zusammenhänge. Die unglaubliche Liebe Gottes ist mir immer vor Augen.

    Wenn schon ein Satz vom Blutschwitzen zitiert wird, lesen Sie bitte das ganze Kapitel genau durch. Wenn Sie Zeit haben, auch alle bekannten Berichte über das Blutschwitzen von Menschen. Und auch die Erklärung zum Blutschwitzen. Sollten Sie eine bessere Erklärung oder Predigt dazu finden oder haben, bitte sagen Sie es mir.

    Meine 3. Wiederholung: Lassen Sie den Lieben Gott wirken. Eines ist sicher: die Gottmensch Bücher führen IN die Kirche und nicht von der Kirche weg.

  • Der Gottmensch - Maria ValtortaDatum27.10.2015 16:44
    Foren-Beitrag von Johann Binder im Thema

    Lieber Aquila,

    Vielen Dank für dieses Forum und für die Gelegenheit, hier Beiträge abgeben zu dürfen.
    Im Rahmen meiner jahrzehntelangen Arbeit mit den "Gottmensch" Büchern hatte ich die Möglichkeit, einiges an Informationen und Fakten zu diesen Büchern zu sammeln.

    Zunächst zu meinen eigenen Arbeiten:
    * Ich habe in Abstimmung mit meinen damaligen geistlichen Führer (ein Kardinal) ein Themenverzeichnis zu den Gottmensch-Büchern erstellt, welches nunmehr über 35.000 Themen enthält. Wenn es fertig ist, wird es ca. 50.000 Themen enthalten.
    * Dieses Verzeichnis hat den Zweck, thematisch die Schwerpunkte zu sammeln, zu sortieren und (durchaus kritisch) zu prüfen.
    * So habe ich bis auf eine Stelle (die Feldrede Christi) alle Stellen aller 4 Evangelien in den Gottmensch-Büchern gefunden und selbstverständlich mit den Inhalten und Aussagen der Stellen in den Evangelien genau verglichen.
    * Soweit möglich, habe ich die Beschreibungen von Landschaften, Städten, Plätzen, historische und geographische Bezugnahmen zum AT verglichen und bin dabei, es weiterhin zu tun.
    * Mit Priestern, die ein Zeitlang im Hl. Land waren und auch Judaistik sowie die jüdische Geschichte zur Zeit Jesu studierten, habe ich über die ART der Reden sowie Redewendungen, wie sie in den Gottmensch-Büchern vorkommen, gesprochen.
    * Ebenso bin ich in der Lage, Beschreibungen von Kleidungen, Werkzeugen, Gebrauchsgegenstände, Häuser, Räume zu sammeln und zu vergleichen.

    Kurzum: Diese Bücher sind nach über 20 Jahren immer noch ein geistlicher Fundus und eine Erbauung für mich (und abertausende weitere Mitchristen) und ich habe nichts Vergleichbares gefunden, was mir die Evangelien Jesu Christi und die Lehre der Kirche auch nur annähernd so gut vermitteln und anschaulich erläutern könnte.

    Ob unser Herr und Gott Jesus Christus in "wortarmer" Weise oder in umfangreichen, lange andauernden Predigten (...und er lehrte sie lange...) gesprochen hat, ist nicht endgültig geklärt. Wir sind nicht verpflichtet, dass eine oder das andere zu glauben.

    Für mich ist Jesus Christus in den Gottmensch-Büchern nicht "gleichsam als Romanheld" dargestellt, sondern durch und durch als "wahrer Gott und wahrer Mensch", wie er meines Wissens noch nie erklärt, beschrieben oder dargestellt wurde - und zwar im vollen Einklang mit der Lehre der röm.kath. Kirche.

    Soweit die "blumigen Landschaftsbeschreibungen" bislang überprüft werden konnten, entsprechen sie exakt der Landschaft, wie sie zur Zeit Jesu in Palästina gewesen ist. Daher sind die genauen Beschreibungen sehr wertvoll (und überprüfbar!!).

    Ich glaube nicht, dass die vielen Zeugen zugunsten der Gottmensch-Bücher - Priester, Bischöfe, Theologen, Mariologen, Geistliche, Ordensschwestern - samt und sonders gelogen haben.

    Lassen wir einfach den Lieben Gott wirken! Seine Wege sind oftmals unerforschlich und ich selbst staune oft, WIE und vor allem WO der Hl. Geist wirkt.

    Ich danke Ihnen nochmals.
    Gottes Segen!

  • Der Gottmensch - Maria ValtortaDatum23.10.2015 10:35
    Foren-Beitrag von Johann Binder im Thema

    Ich habe die Beiträge der letzten Jahre in diesem Forum verfolgt. Selbst habe ich mich mit den "Gottmensch" Büchern von Valtorta über Jahrzehnte beschäftigt, eine Datenbank aufgebaut, Vergleiche mit den 4 Evangelien angestellt und viele Artikel geschrieben.
    Ich gebe generell zu bedenken:
    1) Es handelt sich um Privatoffenbarungen, bei denen entsprechende Kriterien angelegt werden müssen. Sie mit den HL. Schriften zu vergleichen, bzw. auf Buchstaben herumzureiten, ist nicht zulässig. In dem Fall müßten sie auch die Schriften anderer Mystiker mit den selben Kriterien untersucht werden und da würde nicht viel übrig bleiben.
    2) Es lohnt sich, den Prozess der Veröffentlichung der Gottmensch Bücher genau zu studieren, inkl. aller dazugehörigen Rechtsmeinungen und Zeugen. Man kann sehen, dass hier einiges unrund gelaufen ist. Es gibt seriöse Rechtsmeinungen, die besagen, dass der Auftrag von Pius XII zur Veröffentlichung gemäß den damaligen Regeln der RKK absolute Gültigkeit hat.
    3) Die Gottmensch-Bücher von M.Valtora wurden am SELBEN Tag auf den Index gesetzt wie die Schriften von Schwester Faustyna, die inzwischen heilig gesprochen wurde.
    4) Der selbe "Sekretär" der die Verurteilungen von Sr. Faustyna und M.Valtorta vorangetrieben hat, hat auch die Verurteilung von Pater Pio vorangetrieben, der inzwischen ebenfalls heilig gesprochen wurde.
    5) Selbst Kard. Ratzinger hat nur den "weniger gut vorbereiteten Gläubigen" abgeraten (nicht verboten!!!), die Gottmensch Bücher zu lesen.
    6) Ich selber wurde bei meinen "Valtorta" Arbeiten von Priestern und einem Kardinal über Jahre begleitet. (Entsprechende Briefe und Schriften habe ich in Verwahrung).
    7) Ich kenne eine Reihe von Menschen, die wegen der Gottmensch-Bücher zum röm. kath. Glauben gefunden haben und eine Reihe von Männern, die aufgrund der Gottmensch-Bücher Ihre Priesterberufung gefunden haben. Diese sind tlw. in wichtigen Positionen innerhalb der RKK.
    8) Die selige Mutter Teresa von Kalkutta hatte die Gottmensch Bücher auf ihren Reisen bei sich und hat diese zu lesen öffentlich weiter empfohlen.
    Ich bitte also besonders die kritisch eingestellten Christen:
    Niemand muss Privatoffenbarungen annehmen. Bei denjenigen, welche die RKK bereits als Übernatürlich anerkannt hat, haben die Christen nur die "Erlaubnis", sie anzuerkennen und entsprechend zu berücksichtigen.
    Lasst also den Lieben Gott wirken! Ich kenne niemanden, der die RKK verlassen hat, wegen der Gottmensch-Bücher. Es gibt aber abertausende, die aufgrund der Gottmensch Bücher verstärkt zur RKK gefunden haben und nunmehr ihren Glauben intensiv leben.
    Gott segne euch.

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