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  • WIE DAS SAATKORNDatum30.01.2019 07:34
    Thema von benedikt im Forum Schriften

    "WIE DAS SAATKORN der Erde bedarf, um in ihrem fruchtbaren
    Schoß zum Samen, zum lebendigen Keim zu werden, so sucht Gott in
    der Menschenwelt die Seele, die bereit ist, sich ihm aufzutun und ihn
    zu empfangen. Wie die Erde durch das scharfe Eisen der Pflugschar
    aufgewühlt und umgebrochen werden muß, damit sie den Samen em-
    pfangen kann, so muß der Mensch 'aufgebrochen' werden, damit der
    zeugende Same des göttlichen Lebens Eingang finden, in ihm wurzeln,
    an ihm und in ihm seine Wirkungskraft bewähren und entfalten kann.
    Auch damit ist wieder das Mysterium jener geheimnisvollen Verbindung
    von Himmel und Erde beschrieben, das in der äußeren Natur sein ehr-
    würdiges Gleichnisbild hat." (Wilhelm Stählin)

  • ICH STELLE MIR VORDatum29.01.2019 07:50
    Thema von benedikt im Forum Schriften

    "ICH STELLE MIR VOR, daß die Umstehenden das Bewußtsein
    großer Freude hatten. Daß sie stolz waren und sich gegenseitig be-
    glückwünscht haben: 'Ich bin der Bruder, die Schwester, die Mutter des
    Messias!'
    Maria, die offenkundig im Stich gelassen wurde, hat dieses Wort aufge-
    nommen und in ihrem Herzen wohl überlegt.
    Aber auf Kalvaria war nur jene da, der dieses Wort weh getan hatte, war
    nur jene, in dieses Wort wie ein Schwert eingedrungen war, war nur sie
    allein da.
    Und alle anderen waren verschwunden, die in diesem Wort ihren Ruhm
    gesucht hatten." (L. Evely)

    Lied: https://youtu.be/zGONaWZ83Nk

  • Heiliger Thomas von AquinDatum28.01.2019 06:46
    Thema von benedikt im Forum Kirchenväter / Kirchen...

    HEILIGER THOMAS VON AQUIN

    In jungen Jahren war der Heilige Thomas von Aquin ein Vorbild für mich.
    Er war ein Lehrer für mich. den ich sehr geschätzt und verehrt habe.
    Aus diesem Grunde möchte ich nun heute an seinem Gedenktag etwas
    über ihn erzählen.

    Thoma lebte so in der Zeit von 1225-1274) und ist der bedeutendste Ver-
    treter der SCHOLASTIK. Seine größte geistesgeschichtliche Leistung war
    die Schaffung seines Hauptwerkes, der "SUMMA THEOLOGIAE". die
    philosophische und theologische Synthese der Lehren von AUGUSTINUS
    und ARISTOTELES.

    Thomas stammte aus einem italienischen Grafengeschlecht. Er wurde bei
    den BENEDIKTINERN auf dem MONTECASSINO erzogen, wo sein Onkel
    Abt war und ihn auf eine große Karriere vorbereiten sollte. Er aber entschied
    sich gegen den energischen Widerstand seiner Familie, in den Dominikaner-
    orden einzutreten, den er bei seinem Studium in Neapel kennengelernt hatte.
    Es folgten Studen in Paris und Köln. Von 1248 -1252 war Thomas Schüler
    von ALBERTUS MAGNUS, dessen Denken ihn nachhaltig beeinflusste.
    Später wurde er selbst Lehrer an den Hochschulen in Paris, Köln, Rom und
    Neapel. Er hinterließ eine Vielzahl von bedeutenden Schriften, die bis heute
    Theologie und Kirche nachhaltig beeinflussen, Er wurde 1323 heiliggesprochen
    und 1567 zum KIRCHENLEHRER erhoben.

    Heiliger Thomas von Aquin, bitte für uns!

  • BETENDatum26.01.2019 10:14
    Thema von benedikt im Forum Schriften

    "BETEN über den Glauben hinaus, gegen den Glauben,
    gegen den Unglauben, gegen sich selbst; einen jeden Tag den
    verstohlenen Gang des schlechten Gewissens zur Kirche -
    wider sich selbst und wider eigenes Wissen -; solange dieses
    Muß empfunden wird, ist Gnade da; es gibt einen Unglauben,
    der in Gnadenordnung steht. Es ist der Eingang in Jesu Christi
    kosmische und geschichtliche Verlassenheit, vielleicht sogar
    ein Anteil an ihr; der Ort vor dem Unüberwindlichen in der un-
    überwindlichen Nacht. Ist diese Erfahrung aus der Verzweiflung
    an Kosmos und Geschichte, die Verzweiflung vor dem Kreuz,
    das Christentum heute? Ich habe nur Fragen, eine Ahnung des
    Leidens, des herrscherlichen, das alle Dimensionen übersteigt.
    Und dieses Muß, dieses Dunkle, ohne Furcht vor dem Tod, eine
    Art `'kleine Passion', könnte noch eine Verheißung sein."
    (Reinhold Schneider)

  • VORAN STEHT DAS 'BEI IHM SEIN'Datum25.01.2019 11:46
    Thema von benedikt im Forum Schriften

    "VORAN STEHT DAS 'BEI IHM SEIN' , die scheinbar zeitvergeudende,
    unnütze persönliche Beziehung zu Jesus, dieses zwecklose, absichtslose ein-
    kehren bei ihm, ein Leben vor seinem Angesicht, im Gebet als der großen Mög-
    lichkeit, zu ihm zu gehen. Sieht es bei uns nicht oft ganz anders aus? Viele
    opfern sich in der Arbeit für Jesus Christus. - oder werden aufgeopfert, aber sie
    sind nicht, bei ihm' sie gehen nicht mit ihm. Dann wird aus aufopferungsvoller
    Arbeit leicht Fruchtlosigkeit und Leerlauf." (Otto Rodenberg)

  • ES GIBT VERSCHIEDENE WEISENDatum24.01.2019 09:54
    Thema von benedikt im Forum Schriften

    ES GIBT VERSCHIEDENE WEISEN, Jesus zu kennen; so gibt es
    auch verschiedene Weisen, ihn nicht zu kennen. Die verblendeten Phari-
    säer erkennen Jesus nicht, sie beschließen seinen Tod (Mk 3,6). Die Volks-
    menge erkennt ihn ebenfalls nicht. Hier liegt kein böser Wille vor; diese
    Menschen sind von ihren Nöten und Sorgen erfüllt und suchen Hilfe, wo sie
    zu finden ist. Sie könnten bei Jesus eine viel wesentlichere Hilfe finden, als
    sie suchen, aber es bleibt ihnen verborgen. Die Dämonen haben eine dumpfe
    Erkenntnis vom Wesen Jesu; sie spüren, daß er der Stärkere ist. Jesus gebie-
    tet ihnen Schweigen, denn seine Stunde ist noch nicht gekommen. Die wichtige
    Aufgabe die er zunächst vor sich sieht, ist die Erziehung und Belehrung seiner
    Jünger.
    (Schott-Meßbuch)

  • KÖNIG IN ISRAELDatum21.01.2019 08:02
    Thema von benedikt im Forum Schriften

    "KÖNIG IN ISRAEL kann nur sein, "auf welchem der Geist des Herrn
    ruht" (Jes 11.2). Der erste König ist wie ein Zeichen, aufgerichtet nach dem
    rechten Königsamt hin, aber eben darum auch ein Zeichen in dem Sinne,
    daß der Mensch, der dies Amt innehat, an ihm zerbrechen kann. König im
    Gottesvolk kann nur sein, der Gott ganz König sein läßt, der also ganz gehor-
    sam ist. Dieser Maßstab wird in größter Strenge an den ersten König gelegt,
    und der erste König kann, an solchem Maßstab gemessen, nicht bestehen.
    Aber er bleibt dennoch gesalbter und trägt das ihm übergebene Panier des
    Königtums weiter; auch als verworfener König bleibt er König. Eröffner der
    Linie, an deren Ende der einzig ganz Gehorsame steht." (H.W. Herzberg)

    Anmerkung: Was wäre das schön, wenn das in unserer Regierung,
    aber auch weltweit so praktiziert würde! (benedikt)

  • HÖR AUF SIEDatum18.01.2019 11:11
    Thema von benedikt im Forum Schriften

    "HÖR AUF SIE und bestelle ihnen einen König" (1 Sam 8,22).
    Wenn man fragt, wer der Gott sei, der da handelt, und als mögliche
    Antwort anbietet, entweder wolle Gott das Unglück nicht verhindern
    oder er könne es nicht verhindern, so hat man die Frage nicht beant-
    wortet. Es trifft gar nicht zu, daß er das Unglück nicht verhindert.
    Gott ist eben doch größer und geheimnisvoller als das Bild, das sich
    die Exegeten unserer Zeit zumeist von ihm machen: dieser Gott, der
    die Weltgeschichte geschehen läßt, um die freigesetzte menschliche
    Kreatur zu erproben. Der Erzähler läßt Gott dem Volksbegehren zu-
    gleich willfahren und nicht willfahren; Gott hindert das Unglück nicht,
    und er hindert es. Aus diesem Ja und Nein erwächst die neue, höhere
    Gestalt der Probe.(nach Martin Buber)

  • IN FAST BEFREMDENDER WEISEDatum17.01.2019 07:37
    Thema von benedikt im Forum Schriften

    "IN FAST BEFREMDENDER WEISE wird die Gegenwart der
    Macht Gottes in Jesus dargestellt: seine bloße Berührung heilt, und
    ihre Kaft läßt sich nicht verheimlichen. Zugleich wird aber deutlich,
    daß mit dem bloßen Wunderglauben noch gar nichts entschieden ist,
    solange man sich Jesu eigentliche Gabe, die alle Grenzen zwischen
    Rein und Unrein, Gottesvolk und Außenseitern durchbricht, nicht
    schenken läßt: daher der erschreckende Zorn Jesu und sein Schweige-
    gebot. So fragt Markus den Leser, ob er sich wirklich dieser Begegnung
    mit Gott in Jesus ausliefern und althergebrachte Grenzen sich zerstören
    lassen will." (Eduard Schweizer)

  • DASS WIR ERBARMEN NÖTIG HABENDatum16.01.2019 07:43
    Thema von benedikt im Forum Schriften

    DASS WIR ERBARMEN NÖTIG HABEN, wissen wir nicht nur
    durch Überlegungen und durch die Erfahrung unserer Not, wir wissen
    es vor allem durch die Tatsache, daß Gott uns sein Erbarmen ge-
    scenkt hat. Gott füllt das Leere aus, nicht das Volle. Weil wir verloren
    waren, hat Gott uns gesucht; weil wir schwach waren, ist er selbst
    schwach geworden. Duch das, was Jesus für uns getan und gelitten
    hat, wissen wir, was wir nötig haben. Wir leben nur vom Erbarmen
    Gottes, wir alle ohne Ausnahme, gleich wer und was wir sind. Was uns
    Christen von anderen Menschen unterscheidet, ist allein der Umstand,
    daß wir deutlicher als andere das Erbarmen Gottes begriffen haben.
    Aber es gilt auch, was Karl Barth gesagt hat: "Die Tiefe unserer Erkennt-
    nis verhält sich zur Tiefe des göttlichen Erbarmens wie eins zu unendlich."
    (Schott-Meßbuch)

    Anmerkung von mir: Die Tiefe unserer Erkenntnis im Glauben sollte nicht nur im Bezug auf
    das göttliche Erbarmen zu verstehen sein, sondern grundsätzlich auf alle Aussagen des Glaubens -

  • VATER UNSERDatum15.01.2019 10:58
    Thema von benedikt im Forum Schriften

    "VATER UNSER, der du bist im Himmel meines Herzens,
    wenn es auch eine Hölle zu sein scheint;
    geheiligt werde dein Name, er werde angerufen in der töt-
    lichen Stille meines ratlosen Verstummens;
    dein Reich komme, wenn alles uns verläßt;
    dein Wille geschehe, auch wenn er uns tötet, weil er das
    Leben ist und, was auf Erden wie ein Untergang aussieht,
    im Himmel der Aufgang deines Lebens ist;
    unser tägliches Brot gib uns heute; laß uns auch darum
    bitten, damit wir...wenigstens an unserem Hunger merken,
    daß wir arm und unwichtige Geschöpfe sind;
    befreie uns von unserer Schuld und behüte uns in der Ver-
    suchung vor der Schuld und Anfechtung, die eigentlich nur
    eine ist: nicht zu glauben an dich und an die Unbegreiflich-
    keit deiner Liebe" (Karl Rahner).

  • NEUE SCHÖPFUNGDatum13.01.2019 11:32
    Thema von benedikt im Forum Schriften

    NEUE SCHÖPFUNG

    Wenn der Himmel sich öffnet, ist das nicht nur eine äußerliche Sache,
    sondern es ist vor allem etwas Innerlich-Religiöses. Von der göttlichen
    Natur strömt Fülle des Lichts in die menschliche Natur Jesu...
    Der Geist wird sichtbar in Gestalt der schwebenden Taube, jener Geist,
    der über der Urflut schwebte und über dem Schoß der Jungfrau Maria,
    ist der fruchtbare Geist, der nun auf Jesus kommt, um mit schöpfericher
    Gewalt aus seinen menschlichen Worten und Taten eine neue Welt, ein
    neues Leben, eine Neuschöpfung zu machen: die Welt des Göttlichen
    mitten im Menschlichen. (Richard Gutzwiller)

  • IM AUSSATZDatum11.01.2019 07:42
    Thema von benedikt im Forum Schriften

    "IM AUSSATZ hat die Kirche schon früh nicht nur
    die leibliche Krankheit, sondern auch ein Sinnbild der
    Sündigkeit des Menschen gesehen.
    Jesus wendet sich den Sündern zu; er ruft auch die in
    seine Kirche, die zu den Ausgestoßenen gehören. Die
    Heilung vom Aussatz durch Jesu Wirken macht also
    zeichenhaft sichtbar, daß Jesus, die Sünden der Welt
    hinwegnimmt, auch unsere Schuld. Wie der Aussätzige
    sollten wir sprechen: "Wenn du willst, kannst du mich
    rein machen." (Lk 5,12)

    Joh. Joachim Degenhardt

  • DER MENSCH JEDERMANNDatum10.01.2019 07:34
    Thema von benedikt im Forum Schriften

    "DER MENSCH JEDERMANN kann nicht recht lieben;
    er hat keine eigentliche Gegenwart, weil seine Gegenwart be-
    lastet ist durch die Last der Vergangenheit und beschattet ist
    durch die Angst und Sorge um die Zukunft. Er kann darum sei-
    nem Nächsten nie recht gegenwärtig sein, weil er von seinem
    Eigenen gefangen genommen, mit sich selbst beschäftigt ist.
    Er hat den Nächsten nie wirklich gegenwärtig, weil ihn die eige-
    ne Vergangenheit und Sorge um die Zukunft von ihm trennt.
    Indem aber Christus mir die Last der Vergangenheit und die
    Angst vor der Zukunft abnimmt, werde ich gegenwärtig und wird
    mir mein Nächster gegenwärtig."
    (Emil Brunner)

  • DIE WELT DER SICHERUNGENDatum09.01.2019 09:48
    Thema von benedikt im Forum Schriften

    "DIE WELT DER SICHERUNGEN, der Anspruch und der
    Forderungen ist zuletzt eine Welt der Angst. Wenn die Angst heu-
    te auch auf viele Christen übergreift und ihren furchtbaren Ausdruck
    darin findet, daß sie mit den Gottlosen wetteifern im Ersinnen immer
    schrecklicherer Todeswaffen, so hat das seinen tiefsten Grund in dem
    verborgenen Zwiespalt ihrer Existenz. Alle letzte Angst des Menschen
    kommt aus der Lüge und noch aus Resten der Lüge, in denen er lebt;
    ist Angst davor, daß etwas aufgedeckt wird. Die Lüge im Christen ist
    die, daß er sich Christ nennt und dennoch der LIEBE NICHT GLAUBT.
    Nur wer arm ist in dieser Welt, wer es wagt, ganz angewiesen zu sein
    auf die Liebe des Vaters, ganz ihr ausgeliefert, ihr allein, der fürchtet
    sich nicht, er vertraut. Denn "Furcht" ist nicht in der Liebe.(1 Joh 4.18)"
    Heinrich Spaemann

  • ES MACHT FREUDEDatum09.01.2019 07:43
    Thema von benedikt im Forum Das Wesen der römis...

    "Es macht Freude, in einem sturmgepeitschten
    Schiff zu sein, wenn man sicher ist, daß es nicht un-
    tergehen wird." (Blaise Pascal)

  • STERN VON BETHLEHEMDatum06.01.2019 11:40
    Thema von benedikt im Forum Internetseiten

    Geheimnis des Weihnachtssterns

    Denken wir an den Stern von Bethlehem, haben wir einen Kometen mit einem langen Schweif vor Augen. Möglicherweise war es aber kein Komet, sondern eine besondere Konstellation von Jupiter und Saturn, die den Weisen aus dem Morgenland den Weg gewiesen hat.

    Stand: 21.11.2018 |Bildnachweis
    Sterne und Kometen über Nachthimmel | Bild: picture-alliance/dpa

    Die Suche nach dem Stern, von dem das Matthäus-Evangelium berichtet, ist fast so alt wie das Christentum selbst. Schon im zweiten Jahrhundert versuchten die Christen herauszufinden, was damals am Himmel stand. Jahrhundertelang hielt man einen Kometen für den Wegweiser am Himmel. Doch dagegen sprechen mehrere Argumente.
    Halleyscher Komet, aufgenommen 1986 von der Sonde Giotto. Sternschnuppen stammen meist von den Schweifrückständen eines Kometen und treten als Meteor-Strom zur immer gleichen Zeit im Jahr auf, wenn die Erde diese alte Kometenbahn kreuzt. | Bild: picture-alliance/dpa

    Komet mit Schweif - Wegweiser für die Weisen aus dem Orient

    Das Wichtigste lautet: In der Antike galten Kometen nicht als Heilsboten, sondern waren mit Unheil verbunden. Warum sollte so ein Himmelskörper die Ankunft eines neuen Königs verkünden? Außerdem gibt es neben der Bibel keine anderen Quellen, die von einem Kometen berichten. Als Weihnachtsstern in Frage käme nur der Halleysche Komet, aber dieser war nur im Jahr zwölf vor Christus zu sehen. Jesu Geburt wird jedoch heute auf das Jahr sieben bis vier vor Christus datiert.
    Dieser Komet kann also nicht der Stern von Bethlehem gewesen sein.
    Supernova als Weihnachtsstern
    Illustration einer Supernova, der Explosion eines Sterns | Bild: NASA

    Eine Supernova - ist das die Erkärung für den Weihnachtsstern?

    Im späten Mittelalter kam eine andere Weihnachtsstern-Theorie auf: Danach sollten zwei Planeten bei Christi Geburt gemeinsam wie ein Stern gestrahlt haben. Auch der Astronom, Mathematiker und Theologe Johannes Kepler vertrat diese Hypothese. Am Weihnachtsmorgen im Jahr 1603 beobachtete er von seinem Fenster in Prag aus eine Konjunktion, eine Begegnung von Merkur, Jupiter und Saturn am Himmel. Kepler rechnete zurück und kam zu dem Ergebnis: Im Jahr sieben vor Christus waren sich Jupiter und Saturn im Sternbild Fische sehr nahe gekommen. Als er am 9. Oktober 1604 eine Supernova beobachtete, die alle Sterne am Himmel überstrahlte, sah er dies als Bestätigung seiner Annahmen. Er vermutete: Im Jahr sieben vor Christus leuchtete ebenfalls eine Supernova am Firmament. Heute ist jedoch klar, dass die beiden Himmelsphänomene nichts miteinander zu tun haben.
    Begegnung der zwei Riesenplaneten
    Astronom Johannes Kepler | Bild: BR

    Der Astronom Johannes Kepler will eine Konjunktion von Jupiter und Saturn berechnet haben.

    Es sprechen noch weitere Gründe für die Annahme, der Stern von Bethlehem sei das gemeinsame Leuchten von Jupiter und Saturn gewesen. Jupiter galt als Königsplanet, Saturn soll der "Planet des Volkes Israel" und das Sternbild Fische Sinnbild für das Land Judäa gewesen sein. Eine so außergewöhnliche Konstellation hätte für die drei Weisen aus dem Morgenland, vermutlich Sternkundige aus Babylonien, nur eines bedeuten können: Ein neuer König der Juden ist geboren. Es gibt jedoch Zweifel, ob die babylonischen Astronomen den Planeten Saturn und das Sternbild Fische wirklich mit Israel und Judäa identifizierten. Babylonische Keilschrifttafeln legen außerdem nahe, dass die antiken Sterngucker der Konjunktion von Jupiter und Saturn keine besondere Bedeutung beimaßen.Zitatende.

    Anmerkung: Für mich gibt es den Stern von Bethlehem. Der Stern, der mir meinen Lebensweg gezeigt - und mich zum Christkind mit all seiner Liebe und Barmherzigkeit geführt hat -

  • NIEMAND KANN GOTT ERSCHAUEN Datum06.01.2019 07:57
    Thema von benedikt im Forum Schriften

    " NIEMAND KANN GOTT ERSCHAUEN, der nicht in nächster
    Beziehung zum Sohn tritt und ihm nachfolgend sich zu einem neuen
    Menschen umschafft. Nur der Sohn hat das unbeschränkte Wissen
    um den Vater und um das Rätsel der menschlichen Natur, um ihr Sin-
    ken und Sicherheben, ihr Schwanken zwischen Unfreiheit und Freiheit.
    Nur der Sohn weiß um den Sinn der Schöpfung, um die Bestimmung
    des Menschen - nicht unsere Wissenschaft, nicht unser Forschen, nicht
    die...Zivilisation". (Robert Saitschick)

  • NICHT UM ZU RICHTENDatum05.01.2019 19:39
    Thema von benedikt im Forum Schriften

    "NICHT UM ZU RICHTEN,
    bist du gekommen, Gott,
    sondern um zu suchen , was verloren ist,
    und zu befreien,
    was in Schuld und Angst gefangenliegt,
    um uns zu retten,
    wenn unser Herz uns anklagt.
    Nimm uns,
    so wie wir hier zugegen sind,
    mit der ganzen sündigen Vergangenheit der Welt.
    Du bist doch größer als unser Herz,
    größer als alle Schuld,
    du bist der Schöpfer
    einer neuen Zukunft,
    ein Gott der Liebe bis in Ewigkeit."
    (Huub Oosterhuis)

  • DEIN WORTDatum03.01.2019 07:50
    Thema von benedikt im Forum Schriften

    "Herr, unser Gott, dein Wort,
    wir müßten andern die Schuld vergeben,
    bringt uns in Verlegenheit.
    Denn wir bestehen im Gegenteil ungnädig
    auf unserem Recht -
    wie werden wir da jemals hingelangen zu
    Jesus Christus, deinen Sohn.
    Wende uns auf ihn hin, darum bitten wir
    dich.
    Denn er ist leibhaftige Gnade, Vergebung
    der Sünden und größer als alle denkbare
    Schuld.
    Recht und Gerechtigkeit ist er für diese Welt
    und für alle Zeiten." (Huub Oosterhuis)

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