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#1

Eucharistische Wunder

in Erscheinungen / Botschaften / Wunder 29.03.2014 21:28
von Hemma • 573 Beiträge


Heilung durch den eucharistischen Segen



Auf einem Hügel der westschweizerischen Stadt Fribourg erhebt sich die heimelige Wallfahrtskapelle von Bourguillon-Bürglen.



Das liebliche Gnadenbild unserer lieben Frau schnitzte, wahrscheinlich im 13. Jh., ein kunstfertiger Insasse des dortigen Aussätzigenasyls. In allen großen Sorgen und Nöten pilgerten die Leute von fern und nah gerne hier hinauf zur allzeit hilfsbereiten Trösterin der Betrübten.

Im 16. Jh. wurde die friedliebende, katholische Stadt Fribourg von den Wirren der Reformation arg im Glauben bedrängt. Da befahl die verantwortungsbewusste Stadtregierung, die Bevölkerung solle alle 14 Tage gemeinsam zur Gnadenmutter von Bürglen wallfahren, damit die Mittlerin aller Gnaden Stadt und Land den katholischen Glauben erhalte und vor dem Abfall bewahre.
Ein besonders inniger Beter und täglicher Wallfahrer zu unserer Lieben Frau von Bürglen war der hl. Petrus Canisius S.J. Er wirkte jahrelang in Fribourg und liegt in der dortigen Kollegiumskirche St. Michael begraben.
Die liebe Gottesmutter Maria, „die Bewahrerin des Glaubens“, erhörte die flehentlichen Bitten von Priester und Volk. Fribourg blieb katholisch bis auf den heutigen Tag.
Zum Danke für diese und andere unzählige Erhörungen ließen die Freiburger das Gnadenbild U.Lb. Frau von Bürglen am 8. Oktober 1923 feierlich krönen. Und als ob sich die Himmelskönigin für diese öffentliche Ehre, die mit feierlicher Novene und großer Krankenprozession verbunden wurde, gleichsam bedanken wollte, geschahen in jenen Tagen mehrere plötzliche Heilungen.

Die fünfjährige Amalie Jonin, wohnhaft Neustadt 15, Fribourg, gehörte zu den plötzlich Geheilten. Die Kleine litt seit zwei Jahren an einem Pottschen Rückgratübel.
Der behandelnde Arzt hatte sich schon bei Beginn der Krankheit sehr bedenklich geäußert.
Nach längerer Röntgenbehandlung musste Amalie ein Gipskorsett tragen. Als man dasselbe nach zwei Monaten wegnahm, vermochte sie den Kopf nicht mehr aufrecht zu halten. Auch ihre Beine waren gelähmt. Ihr Zustand verschlechterte sich immer mehr. Rückgrat und Genick taten ihr furchtbar weh. Jede Nacht schrie sie so laut vor Schmerzen, dass die Hausbewohner und Nachbarin oft deshalb erwachten. Der Rücken verbog sich immer ärger, und das Gehen wurde immer schwieriger. Stellte man die Fünfjährige auf ihre Beinchen, begann sie zu weinen und sank haltlos zu Boden.

Da baten Amaliens Eltern in ihrem großen Kummer U. Lb. Frau von Bürglen um Hilfe.
Im September 1923 wurde die Schwerkranke in einem Kinderwagen zum ersten Mal in die Gnadenkapelle geführt und dort vor dem Marienaltar in die Skapulier-Bruderschaft vom Berge Karmel aufgenommen.
Nach dieser ersten Wallfahrt konnte das Kind bereits viel ruhiger schlafen. Durch diesen Erfolg ermutigt, führte die gütige Pflegerin, Fräulein Marie Andrey, die arme Kleine nun öfters nach Bürglen zum Abend-Rosenkranz und zum eucharistischen Segen. Der fromme Rektor der Wallfahrtskapelle, HH. Alois Compte, nahm freiwillig die Mühe auf sich, die noch nicht sechsjährige Kleine auf die erste hl. Kommunion vorzubereiten.

Am Rosenkranzfest, 7. Oktober 1923, empfing Amalie Jonin mit fünf anderen sechs- bis siebenjährigen Kindern die erste hl. Kommunion am Gnadenaltar U. Lb. Frau von Bürglen.
Es war rührend zu sehen, mit welcher Andacht die gelähmte Kleine, in ihrem Kinderwagen liegend, zum ersten Mal den göttlichen Heiland empfing. Nachmittags wohnte Amalie der großen Wallfahrt und eucharistischen Krankensegnung bei.
Als der Bischof von Freiburg/Genf sie mit der Monstranz segnete, setzte sich Amalie plötzlich im Kinderwagen auf und lächelte, denn sie fühlte sich ganz wohl und geheilt. Zu Hause angekommen und aus dem Kinderwagen gehoben, lief die Kleine jubelnd treppauf treppab und hüpfte so glückselig herum, als ob ihr nie etwas gefehlt habe. Alle Schmerzen waren verschwunden. Mühelos vermochte sie ihren Kopf zu bewegen und aufrecht zu halten.

Außer sich vor Freude, beeilte sich das durch den lieben Heiland in der hl. Hostie geheilte arme Kind, selber den Kinderwagen, den gute Leute ihr vor zwei Jahren aus Mitleid geliehen hatten, zurückzubringen. Sie brauchte ihn nimmermehr, denn nun konnte sie hüpfen, laufen und springen wie alle anderen Kinder. Sogar längere Spaziergänge ermüdeten die aufgeweckte Kleine nicht im geringsten. Mit einer neuntägigen Andacht dankte die ganze Familie dem lieben Gott und der lieben Gnadenmutter von Bürglen für dieses Wunder.

Als Zeugen unterzeichneten in Fribourg am 8. November 1923: Alfons Jonin, Vater des Kindes, Amalia Jonin, sowie Marie Andrey, deren Krankenpflegerin.
Dr. med. Ryncki, welcher Amalie Jonin behandelt hatte, gab voller Verwunderung über deren plötzliche Heilung den weisen Rat, das Kind neuerdings röntgen zu lassen. Dank dieses Arztes besitzen wir im Röntgenbild ein unbestreitbares, wissenschaftliches Zeugnis dieser wunderbaren Heilung. Wir nennen sie absichtlich „wunderbar“, denn plötzlich vermag die Wissenschaft das Pottsche Übel zu heilen..
So schrieb Wallfahrtspriester Alois Compte von Bürglen als Augenzeuge dieses eucharistischen Wunders.


Aus „Eucharistische Wunder aus aller Welt“, von Maria Haesle,
Christiana-Verlag


Video "Eucharistische Wunder"
http://de.gloria.tv/?media=33365

https://www.youtube.com/watch?v=tg7LR0PcbbI


zuletzt bearbeitet 29.03.2014 21:32 | nach oben springen

#2

RE: Eucharistische Wunder

in Erscheinungen / Botschaften / Wunder 30.03.2014 16:08
von Vicki (gelöscht)
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Das eucharistische Wunder von Ausburg

Das Augsburger Wunder ist lokal mit dem Namen das wunderbarliche Gut bekannt
und in mehreren Büchern und historischen Dokumenten beschrieben,welche wir in der Staats-und Stadt- Bibliothek von Augsburg nachlesen können. Eine gestohlene Hostie
verwandelte sich in blutendes Fleisch. Im Laufe der Jahrhunderte wurden mehrere Untersuchungen durchgeführt, die Ergebnisse bestätigten immer, dass es sich um
menschliches Blut und Fleisch handelte. Heute ist das Kloster Heilig Kreuz von den
Dominikanerpatern geführt.

Im Zusammenhang mit der Heilig-Kreuz-Kirche soll sich 1199 ein Hostienwunder ereignet haben. Die Überlieferung berichtet von einer Frau, welche dort 1194, nach der Kommunion, heimlich die Hostie aus ihrem Mund genommen habe, sie nach Hause mitnahm und dort mit Wachs umhüllte, um sie dauerhaft aufzubewahren.Da die Frau jedoch eine glühende Verehrerin des Allerheiligsten Sakraments war,
wollte sie in ihrer Einfalt dieses bei sich haben und hatte es in Wachs eingeschlossen in ihrem Schrank versteckt. Am 11. Mai 1199, nach fünf Jahren gestand, die von Gewissensbissen Geplagte, dem Stiftspropst von Heilig Kreuz,
Pater Berthold, ihr Vergehen.Dieser ließ sich die Oblate bringen und als er das Wachs ablöste,entdeckte er die Verwandlung der Oblate zu blutendem Fleisch. Die Hostie war von blutigen Fleischfäden in zwei Hälften geteilt. Pater Berthold begab sich sofort zum Bischof
der Stadt, Udalskalk, welcher befahl die Wunderhostie sofort, begleitet von Volk und
Kirchenmännern, mit großer Ehrerbietung in den Dom zu bringen und zur öffentlichen
Anbetung in einer Kristallmonstranz auszustellen.



Das Wunder dauerte an,die Oblate begann sogar zu wachsen und dieses
Phänomen dauerte von Ostern bis zum Namenstag von Johannes dem Täufer, vor den
Augen aller Zeugen. Später ließ der Bischof das Wunder in die Klosterkirche von Heilig Kreuz zurückbringen und ordnete eine jährliche Gedenkfeier zu Ehren der Heiligen Reliquie an.Im Jahr 1200 schenkte der Graf von Rechber den Augustinerpatern einen rechteckige
Silberschrein, um das Wunder aufzubewahren.Außer dem eucharistischen Wunder fanden
andere außerordentliche Begebnisse statt, wie die Erscheinung des weißgekleideten Jesuskindes mit Goldkrone auf der Hostie, oder das Bluten des Kreuzes in der Kirche und die Erscheinung des segnenden Christus.

So fand denn zum ersten Male 1494 eine genaue Untersuchung des Wunderbarlichen Gutes durch Bischof Friedrich von Augsburg unter Zuziehung seiner Geistlichen Räte statt. Die Untersuchungskommission fand das von Bischof Udalskalk angebrachte Siegel an dem verschlossenen Kristallgefäß unverletzt vor, was jeglichen nachträglichen Betrug ausschloß. Dann stellte der Bischof einwandfrei fest, daß auch jetzt, nach fast 300 Jahren, nicht zarter Staub, noch eine schwache, an dem Glas hängende Farbe, sondern eine sehr dicke, fleisch- und blutähnliche Gestalt vorhanden sei.

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#3

RE: Eucharistische Wunder

in Erscheinungen / Botschaften / Wunder 30.03.2014 23:04
von Kristina (gelöscht)
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http://de.lourdes-france.org/vertiefen/h...ten-von-lourdes

28. von der Kirche anerkanntes Wunder in Lourdes

http://www.wallfahrtsorte.kreuz-jesus.de...ody_wunder.html

28 Marie SAVOYE:
Als das Allerheiligste vorbeigetragen wird, schließt sich ihre Wunde...
Geboren 1877, wohnhaft in Cateau-Cambresis (Frankreich).
Heilung am 20. September 1901 im Alter von 24 Jahren.
Am 15. August 1908 durch Weihbischof François Delamaire von Cambrai als Wunder anerkannt.

Sie lag in einem erbärmlichen Zustand auf der Rosenkranzesplanade, abgemagert, schwach und blutleer... Aber was kann sie von diesem Segen mit dem Allerheiligsten schon erwarten – auch wenn sie und die anderen es dennoch erhoffen? Seit vier Jahren leidet sie an den Folgen eines infektiösen Rheumas. Seit dreizehn Monaten hat eine Herzerkrankung ihr körperliches Leiden noch verschlimmert.
Ihr Alltag ist die Krankheit, der fast völlige Verzicht auf Nahrung und das Blutspucken. Sie ist so schwach, dass die Helferinnen der Hospitalité von Lourdes nicht einmal wagten, sie in das Bad zu tauchen. Am 20. September 1901 verschwinden beim Segen mit dem Allerheiligsten unvermittelt alle ihre Symptome sowie die Wunde am Rücken, die von der langen Bettlägerigkeit verursacht worden war.
Nach der Rückkehr in ihr normales Leben schenkte Marie Savoye den anderen an Pflege und Aufmerksamkeit, was sie selbst während ihrer langen Krankheit erfahren hatte.


2.Korinther 3,17
17 Der Herr aber ist der Geist, und wo der Geist des Herrn wirkt, da ist Freiheit.
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#4

RE: Eucharistische Wunder

in Erscheinungen / Botschaften / Wunder 31.03.2014 10:42
von Kristina (gelöscht)
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http://www.ewige-anbetung.de/Wunder/wunder.html

Eucharistische Wunder und Wallfahrten


2.Korinther 3,17
17 Der Herr aber ist der Geist, und wo der Geist des Herrn wirkt, da ist Freiheit.
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#5

RE: Eucharistische Wunder

in Erscheinungen / Botschaften / Wunder 04.04.2015 15:36
von Kristina (gelöscht)
avatar

http://www.therealpresence.org/eucharst/...pdf/Daroca1.pdf



Im Jahre 1239 vereinigten sich die christlichen Städte Daroca, Teruel und Calatayud
von Aragon, um das Schloss von Chio Luchente von den Mohren zu befreien.
Der Kaplan Don Mateo Martinez hatte begonnen vor dem Kampf den Gottesdienst zu feiern und hatte für die Anführer der Truppen, die Kapitäne Don Jimenez Perez, Don Ferdinando Sanchez, Don Pedro, Don Raimundo, Don Guillermo e Don Simone Carroz,
sechs Hostien geweiht.

Doch eine plötzliche Attacke des Feindes zwang die Anwesenden die Messe zu unterbrechen, die sechs geweihten Hostien in die Altartücher zu wickeln und sie unter einem Stein zu verstecken.
Der Angriff konnte erfolgreich abgewehrt werden und so bestanden die Kapitäne darauf, eine
Dankmesse zu halten und die sechs für sie geweihten Oblaten zu verzehren. So begab der
Priester sich zu dem Ort, an welchem er die, in die Altardecken gewickelten Hostien versteckt
hatte.
Als er den Stein hob, fand er das Leinen blutgetränkt und die Hostien blutbedeckt vor.
Die Kommandanten deuteten dies als ein Zeichen des Himmels, so kommunizierten sie
sich und banden das blutgetränkte Altarleinen an eine Lanze, um daraus ihr Banner zu machen.
Mit diesem Banner zogen sie gegen die Mohren (von mir: Mauren, Moslems) und eroberten das Schloss von Chio zurück.
Da dieser Sieg dem eucharistischen Wunder zugeschrieben wurde, wollte jeder der Kommandanten das Banner für seine Stadt. Man entschied endlich, das umstrittene Banner
einem Maulesel auf den Rücken zu binden und diesen frei herum laufen zu lassen.
In der Stadt, in welcher das Tier Halt gemacht hätte, wäre das Banner geblieben. Nach 12 Tagen und 200 Meilen hielt das erschöpfte Tier vor der Kirche San Marco von Daroca an und brach zusammen.
Später wurde an diesem Ort eine neue Kirche im Namen der Heiligen Maria erbaut und noch
heute kann man dort die wertvolle Reliquie des blutbefleckten Altarleinens verehren.


„Außerhalb der Kirche kein Heil"
(Katechismus der Katholischen Kirche Absatz 3, 845)
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