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Kongregation der Herz Jesu Franziskaner Der nächste traditionsverbundene Orden fällt dem Kommissar zum Opfer.

in Diskussionsplattform Kirche 19.11.2018 11:39
von Blasius • 2.515 Beiträge


Kongregation der Herz Jesu Franziskaner




Kleine Schwestern Mariens


Der nächste traditionsverbundene Orden fällt dem Kommissar zum Opfer.

(Rom) Der Vatikan zerstört einen weiteren traditionsverbundenen Orden:

die Petites Sœurs de Marie, Mère du Rédempteur,
die Kleinen Schwestern Mariens, der Mutter des Erlösers.

90 Prozent der Schwestern haben wegen des Eingriffs
durch Rom um Entbindung von ihren Gelübden gebeten.

Der 1949 von Mutter Marie de la Croix (Maria Nault) gegründete Frauenorden verfügt über vier Niederlassungen in den französischen Diözesen Laval und Toulouse. Die Schwestern waren im Zuge der Liturgiereform nach dem Zweiten Vatikanischen Konzil zum Novus Ordo übergegangen, aber unter Papst Benedikt XVI. 2012 zum überlieferten Römischen Ritus zurückgekehrt. [Update, 13.11.2018: Aus dem Bistum Laval wird berichtet, dass dort bei den Schwestern in der ordentlichen Form des Römischen Ritus zelebriert wird.]

Ein Schritt, der in manchen Kirchenkreisen in Frankreich und vor allem in Rom nicht auf Wohlwollen gestoßen ist. Wie gegen die Franziskaner der Immakulata und die Priesterbruderschaft der Heiligen Apostel war mit dem überraschenden Amtsverzicht von Papst Benedikt XVI. der Weg frei, um gegen diese Orden vorzugehen, die den neurituellen „Konsens“ störten.

1989 war der Orden vom damaligen Bischof von Laval als Institut diözesanen Rechts kanonisch anerkannt worden. Der amtierende Bischof „scheint bergoglioniert“ zu sein, so Riposte Catholique. Er habe sich vor allem am Sühnegedanken gestoßen, der Teil der Ordensspiritualität ist.

Die Kleinen Schwestern Mariens erlebten 2016 und 2018 kanonische Visitationen und wurden „sektiererischer“ Tendenzen beschuldigt. Solche Formen kann es in der Kirche durchaus geben. Der Begriff ist allerdings mehr noch ein Chiffre, mit der modernistische Kirchenkreise glaubenstreue, fromme Gemeinschaften, Orden und Gebetsgruppen diskreditieren, im besseren Fall belächeln und verspotten, im schlechteren Fall verfolgen.

Die betroffenen Ordensfrauen bezeichnen den Abschlussbericht der zweiten Visitation als „eine Karikatur“ der Wirklichkeit. Er sei ein einziges „Vorurteil“.

Die Mutter Oberin und die Novizenmeisterin wurden aus den Klöstern entfernt und an entlegene Orte exiliert. An ihre Stelle setzte Rom drei Kommissarinnen „moderner“ Ausrichtung. In Intervention Roms erfolgte auf Antrag des Ortsbischofs. Laut dem Vatikanisten Marco Tosatti gehe es dabei auch um den „erzbischöflichen Appetit“ von Toulouse auf den Immobilienbesitz des Frauenordens. Dies vermuten jedenfalls Laien des Bistums, die den Kleinen Schwestern nahestehen.

Wie die Franziskanerinnen der Immakulata teilen die Kleinen Schwestern Mariens die wiederentdeckte Liebe zur Tradition. „Eine Liebe, die in der derzeitigen Führung des Heiligen Stuhls die schlimmsten Instinkte weckt“, so Tosatti.

Die Kleinen Schwestern Mariens sind in der Altenpflege tätig, sie wirken in den Pfarreien mit, helfen den Armen und leben eine Spiritualität, die heute im Vatikan als überholt zu gelten scheint: die Liebe zur Eucharistischen Anbetung, das Fürbitt- und Sühnegebet und die Marienverehrung.

Kleine Schwestern Mariens

Bereits 2009 habe der Ortsbischof versucht, gegen die Schwestern vorzugehen. Damals aber regierte noch Papst Benedikt XVI. in Rom, weshalb der Vorstoß erfolglos blieb. 2016 sah das anders aus. Der Bischof habe die Schwestern bei der Ordenskongregation in Rom wegen „Traditionalismus-Verdachts“ angeschwärzt. Ein Vorwurf, der vom päpstlichen Hofstaat hellhörig und bereitwillig aufgegriffen wird.

Wie bei den Franziskanern der Immakulata rächt sich, dass ein neuritueller Orden zum überlieferten Ritus zurückkehrte, sich aber nicht von der Ordenskongregation entbinden und unter den Schutz der Päpstlichen Kommission Ecclesia Dei stellen ließ. Nichts scheint die derzeitige Führungsspitze der Ordenskongregation von Kardinal Braz de Aviz und Kurienerzbischof Carballo mehr abzulehnen, als ein „Eindringen“ der Tradition in das große Gehege der neurituellen, katholischen Orden.

Und wie gegen die Franziskaner der Immakulata wurden Probleme in der Ordensleitung behauptet und zum Vorwand für das Einschreiten genommen. Dass 33 von 38 Ordensfrauen der Mutter Oberin ein ausgezeichnetes Urteil ausstellten, spielte dabei keine Rolle. Im Orden werde „zuviel gebetet“, der Orden müsse die „neue Theologie des geweihten Lebens“ umsetzen, und ähnliche Vorwürfe hagelte es, die wenig Substanz, aber dafür um so mehr Ideologie erkennen lassen.

Die Ordenskongregation verordnete die kommissarische Verwaltung und hält auch daran fest, obwohl sich die Schwestern mit Nachdruck gegen die „Verleumdungen“, wie sie sagen, zu wehren versuchen.

Im Gegensatz zu den Franziskanern der Immakulata wurde ihnen nicht der Rechtsweg verwehrt. Damals, im Sommer 2013, war allerdings noch Kardinal Raymond Burke Präfekt der Apostolischen Signatur. Burke wurde von Papst Franziskus Ende 2014 abgesetzt und durch den Vatikandiplomaten und ehemaligen „Außenminister“ des Heiligen Stuhls, Msgr. Mamberti, ersetzt. Im Gegensatz zu Kardinal Burke scheint Mamberti nicht imstande oder nicht bereit zu sein, gegen ungerechte Entscheidungen des Papstes vorzugehen. Der Rekurs der Kleinen Schwestern Mariens wurde abgelehnt.

Die Ordensfrauen sahen keinen anderen Weg mehr, als an die Öffentlichkeit zu gehen. Sie machten bekannt, dass ihr Orden am 17. September von Kardinalpräfekt Braz de Aviz unter kommissarische Verwaltung gestellt wurde. „Das akzeptieren wir nicht“, so die Ordensfrauen, die auf die kirchenrechtliche Möglichkeit verweisen, aus dem Orden entlassen zu werden.

34 von 39 Ordensfrauen haben um diese Entbindung gebeten, weil der Orden durch den römischen Eingriff nicht mehr derselbe sei, dem sie angehören wollen und dem sie sich durch die Gelübde verpflichtet haben.

„Wir sind 34 von 39 Schwestern, die von der Ordenskongregation die Entbindung von den Gelübden erbeten haben. Wir bringen dieses Opfer nicht leichtfertig: Wir wünschen in der Gemeinschaft mit der Kirche zu bleiben, aber wir können weder deutlicher noch schmerzlicher zeigen, dass es uns aus Gewissensgründen unmöglich ist, dem, was uns aufgezwungen wurde, zu gehorchen.“

Im Bistum Laval gibt es einen Freundeskreis zur Unterstützung der Ordensfrauen, der mehr als 3.000 Personen zählt.

Bild: Association de Soutien aux Petites Soeurs de Marie Mère du Rédempteur

Quelle: katholisches.info

http://corjesu.info/wordpress/


zuletzt bearbeitet 19.11.2018 11:40 | nach oben springen

#2

RE: Kongregation der Herz Jesu Franziskaner Der nächste traditionsverbundene Orden fällt dem Kommissar zum Opfer.

in Diskussionsplattform Kirche 19.11.2018 12:52
von Blasius • 2.515 Beiträge




Kardinal Braz de Aviz wird Leitlinien der Ordenskongregation vorstellen


Der Präfekt der vatikanischen Kongregation für die Institute geweihten Lebens und für die Gesellschaften apostolischen Lebens stellt die neuen Leitlinien seines Dikasteriums nun auch in Deutschland vor.

Im Rahmen der Ottmaringer Tage für Christen des gottgeweihten Lebens wird Kardinal João Braz de Aviz einige der Themen, die in dem Dokument „Neuer Wein in neue Schläuche“ [Per vino nuovo otri nuovi] behandelt werden, erläutern und vertiefen. Das geht aus dem Programm der Veranstaltung hervor, die vom kommenden 2. bis 6. Juli in Friedberg bei Augsburg stattfinden wird.

Im Januar 2017 hatte das Dikasterium seine neuen Leitlinien herausgegeben.

Diese sind das Ergebnis der Diskussionen in der Vollversammlung der Kongregation, die vom 27. bis 30. November 2014 zum Thema:

„Neuer Wein in neuen Schläuchen.

Geweihtes Leben 50 Jahre nach Lumen gentium und Perfectae caritatis“ stattfand.

Bei ihren Erörterungen hatten sich die Mitglieder und Berater des Dikasteriums mit dem nach dem Konzil zurückgelegten Weg des geweihten Lebens befasst und es sich zum Anliegen gemacht, die bestehenden Herausforderungen in einer Zeit des Wandels zu beleuchten.

Mittlerweile ist der Text auch in deutscher Übersetzung auf der Homepage der Deutschen Bischofskonferenz online erhältlich.

(pm - cs)

https://www.dbk-shop.de/media/files_publ...dq/DBK_2210.pdf
AUSZUG:

Papst Franziskus bestärkt uns auf diesem Weg:
„Neue Schläuche für neuen Wein.

Die Neuheit des Evangeliums. Was bringt uns
das Evangelium? Freude und Neuheit. Neuheit für die Neuheit;
neue Schläuche für den neuen Wein.

Keine Angst davor, die Dinge den Geboten des Evangeliums entsprechend zu verändern:

Die Kirche fordert uns alle zu einigen Veränderungen auf. Sie fordert
uns auf, hinfällige Strukturen aufzugeben. Sie sind überflüssig.

23
Und neue Schläuche zu benutzen, jene des Evangeliums. Das
Evangelium ist Neuheit, das Evangelium ist ein Fest. Und nur mit
einem freudigen und erneuerten Herzen kann man das Evangelium
ganz leben. Mehr Platz für das Gesetz der Seligpreisungen,
der Freude und der Freiheit, die uns die Neuheit des Evangeliums
bringt.

Der Herr möge uns die Gnade schenken, keine Gefangenen
zu bleiben, und er schenke uns die Gnade der Freude und
Freiheit, welche die Neuheit des Evangeliums uns bringt.“18

https://www.vaticannews.va/de/vatikan/ne...az-de-aviz.html

-

WEITERE INFO:
https://de.zenit.org/articles/neue-leitl...en-vorgestellt/


zuletzt bearbeitet 19.11.2018 17:48 | nach oben springen

#3

RE: Kongregation der Herz Jesu Franziskaner Der nächste traditionsverbundene Orden fällt dem Kommissar zum Opfer.

in Diskussionsplattform Kirche 19.11.2018 17:17
von Blasius • 2.515 Beiträge

KONGREGATION FÜR DIE INSTITUTE DES GEWEIHTEN LEBENS

UND DIE GESELLSCHAFTEN DES APOSTOLISCHEN LEBENS

LEITLINIEN ZUR ABFASSUNG DES PERIODISCHEN BERICHTS


über Stand und Leben
der Institute des geweihten Lebens und
der Gesellschaften apostolischen Lebens

(vgl. CIC can. 592 §1)

Anlage zum Prot. n. SpR 640/2008

Prot. n. SpR 640/2008

Der Apostolische Stuhl kümmert sich besonders um das Geweihte Leben, das „tief verwurzelt im Beispiel und in der Lehre Christi, des Herrn, ein Geschenk Gottes des Vaters durch den Geist an seine Kirche“ ist (Vita Consecrata 1). Seine besondere Fürsorge gilt den Ordensinstituten und den Gesellschaften des apostolischen Lebens: Ihr Wirken auf der ganzen Welt und ihr Zeugnis für das Evangelium sind entscheidend für die Sendung der Kirche und für ihre Berufung zu Gemeinschaft und Heiligkeit (vgl. ibidem 9). Aus diesen Gründen misst dieses Dikasterium dem Bericht über Stand und Leben der Institute des geweihten Lebens und der Gesellschaften apostolischen Lebens, den die obersten Leiter und Leiterinnen der Institute und Gesellschaften päpstlichen Rechts der CIVCSVA zeitgleich mit dem Generalkapitel zukommen lassen sollen, eine besondere Bedeutung zu. Diese Berichte, wie sie can. 592 §1 des Codex des kanonischen Rechts verlangt, fördern ganz offensichtlich die Gemeinschaft mit dem Apostolischen Stuhl. Die systematische Lektüre der periodischen Berichte ermöglicht in der Tat eine angemessene Kenntnis der Wirklichkeit, die für die theologischen, juridischen und pastoralen Überlegungen dieses Dikasteriums äußert nützlich ist. Sie helfen, den Dienst am geweihten Leben zu konkretisieren, den das Dikasterium in einer Zeit komplexer sozialer und kultureller Verflechtungen zu leisten berufen ist.

Als Hilfestellung schlägt dieses Dikasterium eine Reihe von Themen vor, damit der Bericht in Übereinstimmung mit seiner Zielsetzung abgefasst werden kann. Die oberste Leiterin oder der oberste Leiter erwäge bei der Zusammenstellung des Dokuments die Zweckmäßigkeit, von den beschriebenen Schwerpunkten Gebrauch zu machen, die in den beiliegenden „Leitlinien“ vorgeschlagen werden, oder den Bericht für das Generalkapitel mit eventuell geeigneten Anpassungen einzureichen. Empfiehlt sich daher, den Bericht nach Abschluss des Generalkapitels an dieses Dikasterium zu senden.

Der Herr gewähre Ihnen in Fülle seine Gnade für ihren Leitungsdienst in voller kirchlicher Einheit. Allen Mitgliedern ihrer Ordensfamilie gelten unsere Segenswünsche. Mögen sie das Evangelium in demütiger Suche nach Gott und seinem Reich in der Geschichte leben.

Aus dem Vatikan, Pfingsten 2008

Franc Kard. Rodé, C.M.
Präfekt

Gianfranco A. Gardin, OFM Conv.
Erzbischof Sekretär

1. CHARISMA UND SENDUNG DES INSTITUTS
(vgl. Vita Consecrata 36-37)

Kurzbeschreibung der Identität des Instituts und seines Charismas im zeitgenössischen Kontext.

2. STATISTIQUES DE L’INSTITUT
(vgl. Vita Consecrata 40)

Mitglieder

Zahl der Mitglieder mit ewigen Gelübden nach Alter aufgegliedert.
Zahl der Mitglieder mit zeitlichen Gelübden.
Zahl der Bewerber, Postulanten und Novizen nach Herkunftsländern aufgegliedert.
Aufteilung der Mitglieder nach Kontinenten.
Zahl der ausgetretenen Mitglieder seit dem letzten Kapitel und Angabe der vorherrschenden Austrittsgründe.
Häuser/Regionen/Provinzen/Delegationen/ Zonen etc.

Zahl und Aufteilung nach Kontinenten.


3. EIGENRECHT DES INSTITUTS: REGELN, KONSTITUTIONEN UND ANDERE NORMEN
(vgl. Vita Consecrata 36-37; 68)

Datum der letzten Genehmigung der Konstitutionen.
Motive für eine eventuell notwendige Neubearbeitung der Konstitutionen.
Datum der letzten Abfassung der Ratio institutionis.
Mittel der ständigen Weiterbildung gemäß der Ratio institutionis, im Hinblick auf ein immer bewussteres Verstehen der Regel und/oder der Konstitutionen des Instituts und der Treue zu ihnen seitens der Mitglieder.


4. DER PRIMAT GOTTES
(vgl. Vita Consecrata 17-19; 35; 39; 88-90)

Wertschätzung der Mitglieder für den Ruf zur Heiligkeit im Stil der sequela Christi und ihr Bemühen, auf diesen Ruf vorrangig vom Evangelium her zu antworten.
Einsatz der Mitglieder im Gebet als Öffnung gegenüber dem Hl. Geist, der in Christus umformt; Wertschätzung für Schrift und Liturgie als Quellen des geistlichen Lebens.


5. DAS LEBEN IN GEMEINSCHAFT
(vgl. Vita Consecrata 41-45; 69-71)

Wertschätzung der Mitglieder für das geweihte Leben als signum fraternitatis; im Zeugnis der Gemeinschaft „voll Freude und erfüllt vom Heiligen Geist“ (Apg 13,52).
Stellenwert der lectio divina im Gemeinschaftsleben, das Teilen des Glaubens und die gemeinschaftlichen Begegnungen.
Mittel, die im Institut die geschwisterliche Fürsorge für jedes einzelne Mitglied der Gemeinschaft ausdrücken und ein ausgeglichenes menschliches und geistliches Wachstum ermöglichen.
Wie das Institut die Mitglieder fortge-schrittenen Alters begleitet.
Formung der Mitglieder im Dienst der Autorität.
Grundlegende Prinzipien, an denen sich die Leitung auf den verschiedenen Ebenen orientiert (Häuser, Regionen, Provinzen, Delegationen, Zonen etc.) und die Beziehungen und Kommunikation fördern.


6. SENDUNG UND DIENST
(vgl. Vita Consecrata 72-83; 96-99)

Wertschätzung der Mitglieder für das geweihte Leben als servitium caritatis.
Aktuelle Wirkbereiche der Mitglieder des Instituts; Verwirklichung des Gründungs-charismas in den verschiedenen Kulturen.
Ständige Weiterbildung der Mitglieder des Instituts im Hinblick auf eine lebendige und auf die Kulturen angepasste Spiritualität des Apostolats.
Strategien, die im Institut angewendet werden, um die inneren demografischen Änderungen im Hinblick auf die eigene Mission in der Kirche zu leben.
Leitlinien des Instituts im Hinblick auf die neuen Areopage der Mission, begonnene Projekte und erzielte Erfolge.


7. BERUFUNGSPASTORAL UND AUSBILDUNG
(vgl. Vita Consecrata 63–71)

Jahr der Erstellung oder letzten Erneuerung der Ratio formationis und der Ratio studiorum, Projekte für die Anfangsausbildung und für die ständige Weiterbildung.
In der Berufungspastoral angewandte Strategien und Mittel.
Kriterien für die Aufnahme neuer Mitglieder angesichts der ethnischen und kulturellen Unterschiede.
Initiativen zur Formung von Ausbildern/innen.
Teilnahme an interkongregationalen Ausbildungsprogrammen.


8. BEZIEHUNGEN IN DER KIRCHE
(vgl. Vita Consecrata 45; 52–53)

Bewertung der Erziehung zur Spiritualität der communio, zum sentire cum Ecclesia; über das sich Einfügen in die Diözesen, in denen das Institut wirkt; über die Beziehungen zu den Bischöfen und den Pfarrern.
Interesse des Instituts für die Föderationen und Vereinigungen von Kongregationen, die eine gemeinsame charismatische Wurzel haben (vgl. can. 582). Zugehörigkeit des Instituts zu den internationalen und nationalen Konferenzen der Höheren Oberen.


9. FINANZEN UND IMMOBILIEN
(vgl. Vita Consecrata 89-90)

Stand des Instituts in Bezug auf Finanzen und Immobilien. Sind diese Mittel für den Unterhalt der Mitglieder im aktiven Dienst und die Erfordernisse des Apostolats in den verschiedenen Territorien ausreichend?
Vorkehrung für eine gerechte und funktionelle Verteilung der Güter innerhalb des Instituts im Sinne des Evangeliums, für die Altersversorgung und Krankenversicherung der Mitglieder.
Initiativen in der Armenfürsorge.


10. STAND DES INSTITUTS
(vgl. Vita Consecrata 84-95)

Positive Erfolge in den letzten Jahren.
Schwierigkeiten im Leben und in der Sendung des Instituts, die in der nächsten Amtszeit dringend angegangen werden müssen.
Kurz- und langfristige Projekte und Initiativen, die sich das Institut vorgenommen hat.
Weitere Angaben von besonderem Interesse.


Aus dem Vatikan, Pfingsten 2008


http://www.vatican.va/roman_curia/congre...riodica_ge.html


zuletzt bearbeitet 21.11.2018 11:52 | nach oben springen

#4

RE: Kongregation der Herz Jesu Franziskaner Der nächste traditionsverbundene Orden fällt dem Kommissar zum Opfer.

in Diskussionsplattform Kirche 21.11.2018 11:53
von Blasius • 2.515 Beiträge

AUSZÜGE:

Kongregation der Herz Jesu Franziskaner Der nächste traditionsverbundene Orden fällt dem Kommissar zum Opfer.

Der Apostolische Stuhl kümmert sich besonders um das Geweihte Leben, das „tief verwurzelt im Beispiel und in der Lehre Christi, des Herrn, ein Geschenk Gottes des Vaters durch den Geist an seine Kirche“ ist (Vita Consecrata 1).

KÜMMERT SICH / NUR WIE.......

Kongregation der Herz Jesu Franziskaner Der nächste traditionsverbundene Orden fällt dem Kommissar zum Opfer.


Kleine Schwestern Mariens

Der nächste traditionsverbundene Orden fällt dem Kommissar zum Opfer.

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90 Prozent der Schwestern haben wegen des Eingriffs
durch Rom um Entbindung von ihren Gelübden gebeten.


zuletzt bearbeitet 21.11.2018 11:57 | nach oben springen



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