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#1

Fassungslos: Heiligtum von Erdbeben ausgelöscht - Kleinstadt Norcia in Umbrien, Heimatort des Heiligen Benedikt

in Nachrichten 31.10.2016 11:33
von Blasius • 1.922 Beiträge

By fe • Oktober 30, 2016

Fassungslos: Heiligtum von Erdbeben ausgelöscht

Mittelitalien ist am Sonntag um 7.41 Uhr von einem schweren Erdbeben erschüttert worden. Das Epizentrum lag in der Kleinstadt Norcia in Umbrien, Heimatort des Heiligen Benedikt, der dort im Jahr 480 zur Welt kam. Die Basilika des Heiligen Benedikt und die Kathedrale von Santa Maria Argentea stürzten ein. Lediglich Teile der Fassaden blieben erhalten. Die Erdstöße waren bis Österreich spürbar.



http://www.unsertirol24.com/2016/10/30/f...n-ausgeloescht/

http://www.unsertirol24.com/2016/08/25/s...-mittelitalien/


.


zuletzt bearbeitet 31.10.2016 11:38 | nach oben springen

#2

RE: Fassungslos: Heiligtum von Erdbeben ausgelöscht - Kleinstadt Norcia in Umbrien, Heimatort des Heiligen Benedikt

in Nachrichten 05.11.2016 20:10
von Blasius • 1.922 Beiträge

Kirche \ Weltkirche



Vatikan kritisiert „Radio Maria-Erklärung“ zum Erdbeben



Erzbischof Becciu - ANSA
05/11/2016 13:45

Klare Worte aus dem Vatikan zu den Aussagen eines Priesters von „Radio Maria“:

Dieser hatte das das Erdbeben in Mittelitalien als „Strafe Gottes“ bezeichnet.

Der vatikanische Innenminister Erzbischof Angelo Becciu bezeichnete die Worte des Priesters als „beleidigend für Gläubige und skandalös für Nicht-Gläubige“. Becciu entschuldigte sich bei den durch die schweren Erdbeben der vergangenen Woche obdachlos gewordenen Menschen. Der Papst sei ihnen nahe, versicherte der Erzbischof. „Wer von ,Radio Maria' aus von einer göttlichen Strafe spricht, beleidigt den Namen der Muttergottes, die Gläubige als barmherzige Mutter betrachten“, sagte Becciu.

Im Rahmen einer Sendung des italienischen Radiosenders „Radio Maria“ hatte Pater Giovanni Cavalcoli gesagt, Gott habe die Italiener mit dem Erdbeben für die jüngst beschlossene Legalisierung von homosexuellen Lebenspartnerschaften strafen wollen. Der Chefredakteur von „Radio Maria“-Italien, Livio Fanzaga, ging auf Distanz zu Cavalcolis Aussagen. Mittlerweile wurde der Pater vom Sender suspendiert. Cavalcoli habe eine persönliche Meinung ausgedrückt, die keineswegs jener des Radiosenders entspreche, so Pater Livio. „Radio Maria“ entstand 1982 als kleiner Pfarrsender im Städtchen Erba nahe Mailand. Der Sender will durch die tägliche Ausstrahlung der Messe und des Rosenkranzes spirituelle Hilfe leisten, auch ist „Radio Maria“ ein Partnersender von Radio Vatikan.
(ansa/rv 05.11.2016 mg)

http://de.radiovaticana.va/

Liebe Grüße, Blasius


zuletzt bearbeitet 05.11.2016 20:15 | nach oben springen

#3

RE: Fassungslos: Heiligtum von Erdbeben ausgelöscht - Kleinstadt Norcia in Umbrien, Heimatort des Heiligen Benedikt

in Nachrichten 05.11.2016 21:50
von Aquila • 4.950 Beiträge

Was für ein "schlimmes Vergehen" hat Pater Cavalcoli eigentlich begangen ?
War er "nicht politisch korrekt" ????

Vielleicht hilft ein Blick auf die Lehre der Kirchenväter, um der künstlichen Empörung den Wind aus den Segeln zu nehmen.


Einer der grossen Apologeten ( Verteidiger ) des wahren Glaubens
ist der aus der Provinz Africa dtammende Kirchenvater
Laktanz ( Lactantius, gest. ca. 320 )

In seinem Werk
"de irae dei" ( Von Gottes Zorn )
erläutert er die Lehre über den Zorn Gottes näher.
Zunächst zeigt er im zweiten Kapitel die von philosophischen Strömungen jener Zeit vertretenen - aber auch heute immer noch vorgebrachten - irrigen Thesen auf, um dann die alleinig wahre Lehre zu definieren:

Aus dem 2. Kapitel: Die Stufen der Wahrheit

-

Denn manche behaupten, daß Gott niemand Gnade erweise und niemand zürne,
daß er vielmehr ruhig und unbekümmert die Güter seiner Unsterblichkeit genieße.
Andere sprechen Gott den Zorn ab und belassen ihm die Gnade;
denn das Wesen, das durch die höchste Vortrefflichkeit sich auszeichne,
dürfe zwar nicht Übles zufügen, aber auch des Wohltuns nicht entbehren.
So stimmen die Philosophen insgesamt bezüglich des Zornes überein, gehen aber in der Gnade auseinander.
Um nun die gestellte Aufgabe der Ordnung nach zu behandeln,
müssen wir folgende Einteilung treffen und einhalten;
da Zorn und Gnade im Gegensatz stehen und einander ausschließen,
so muß man
entweder: erstens den Zorn der Gottheit zuerkennen und die Gnade entziehen;
oder zweitens Zorn und Gnade zugleich entziehen (Epikureer);
oder drittens den Zorn wegnehmen und die Gnade belassen (Stoiker);
oder viertens Zorn und Gnade Gott zuerkennen.
Etwas weiteres außer diesem läßt die Natur der Sache nicht zu,
und so muß sich in einer dieser vier Möglichkeiten die gesuchte Wahrheit finden.
Betrachten wir nun die einzelnen Punkte,
damit uns der geordnete Gang der Untersuchung zur verborgenen Wahrheit führe.


-

Im 6. Kapitel schildert er dann die folgerichtige Wahrheit:

-

6. In Gott ist Zorn und Gnade.

Dies sind die Meinungen der Philosophen über die Gottheit;
etwas weiteres hat keiner je vorgebracht.
Wenn sich nun all diese Aufstellungen als falsch erwiesen haben,
so bleibt nur jener vierte und letzte Punkt noch übrig,
in dem allein die Wahrheit sich finden muß,
daß Gott folgerichtig auch zürnt,
n a c h d e m
er von Gnade bewegt wird.

Diesen Gedanken haben die Philosophen weder je aufgegriffen noch jemals verteidigt.
An uns ist es, diese Anschauung zur Anerkennung und Geltung zu bringen;
denn hierin liegt Wesen und Kern der ganzen Religion und Frömmigkeit.
Man kann ja Gott keine Ehre schulden,
wenn er für die Verehrung nichts gewährt;
man braucht vor Gott keine Furcht zu haben,
wenn er wegen Verweigerung der Ehre nicht zürnt
.



-

Wie sieht nun die "zeitgemässe" Verehrung Gottes aus ?


- Götzenanbetungen noch und noch
- Verhöhnung der unantastbaren Heiligkeit des Lebens von der Empfängnis bis zum natürlichen Tode
- Massenmord an ungeborenen beseelten Kindern
- Unzucht in allen Varianten
- Verhöhnung der Göttlichen Ordnung durch Homo-Ideologie und Genderismus-Irrsin
- sich mehr und mehr ausbreitende Euthanasie
- Verrohung und Verbrutalisierung der Gesellschaften
etc.etc.



Der hl. Augustinus hat eine treffliche Erklärung für das in unseren Augen
oft als "ungerecht" angesehene Leiden gegeben......
nicht "was" sondern "wie" jemand leidet zeigt dessen Seelenzustand:

-

"So darf man nicht sagen, dass, wenn Gute und Böse dasselbe Schicksal trifft,
darum zwischen ihnen kein Unterschied sei,
weil in ihrem Ergehen vielleicht kein Unterschied zu finden ist.
Bei aller Gleichheit der Leiden
bleiben die Leidenden dennoch ungleich,
und mag auch die Plage diesselbe sein,
sind doch Standhaftigkeit und Haltlosigkeit nicht dasselbe....
Darum schmähen und lästern die bösen Gott
in derselben Trübsal, in der
die Guten Ihn anrufen und preisen.

Nicht was, ;sondern WIE jeder leidet, darauf kommt es vor allem an.
Denn vom gleichen Lufthauch berührt,
lässt der Kot abscheulichen Geruch, das Salböl lieblichen Duft aufsteigen.

-


Freundliche Grüsse und Gottes Segen


zuletzt bearbeitet 05.11.2016 21:51 | nach oben springen

#4

RE: Fassungslos: Heiligtum von Erdbeben ausgelöscht - Kleinstadt Norcia in Umbrien, Heimatort des Heiligen Benedikt

in Nachrichten 07.11.2016 18:57
von Aquila • 4.950 Beiträge

Der unerschrockene Dominikaner-Pater Cavalcoli, der mit seinen
- im Einklang mit der Lehre der Kirche stehenden -
Aussagen über den strafenden Gott ( siehe bitte Beiträge #2 und #3)
beim immer mehr "tolerant" uniform weichgespülten Radiosender "Radio Maria" entlassen worden ist, ( Pater Cavalcoli warnt vor freimaurerischer Infiltration beim Sender !) bleibt felsenfest bei seinen Aussagen.
Mehr noch....er legt noch Eins drauf:

-

"Der Katechismus, die Heilige Schrift und die Doktrin sind klar,
und niemand ist autorisiert sie zu ändern.
Gott schickt Strafen, und das Erdbeben steht wie jede Katastrophe für unsere Sünden vor unseren Augen.
Die Strafe Gottes ist eine Antwort auf das Handeln des Menschen.

[....]
"Hier geht es darum,
daß ein Gutmenschentum und ein „Misericordismus“ verbreitet werden,
aber die Gerechtigkeit vernachlässigt wird.
Das ist ein Schaden.
Gott ist unendlich gut, aber Er verlangt von uns Reue und weiß zu strafen, wenn das nicht geschieht.
Die Barmherzigkeit im Gießkannenprinzip, von der sie uns erzählen,
ist eine Täuschung lutherischer Prägung

[....]
Ich bestätige alles, was ich zum Erdbeben gesagt habe.
Wofür sollte ich mich entschuldigen?
Wenn schon hätten sich jene zu korrigieren, und um Vergebung zu bitten, die den Häretiker Luther aufgewertet haben".


-
„Lutherjahr sollte auch ökumenische Fortschritte bringen“

Ein unerschütterlich glaubenstreuer Dominikanerpater !

-

http://www.katholisches.info/2016/11/07/...chaltungsdruck/

http://www.katholisches.info/2016/11/07/...hten-ratgebern/

-

PS:
Weitere schwere Unwetter über Italien !
Ein Tornado fegt knapp an Rom vorbei !
http://www.wetteronline.de/wetterticker?...201611064345472

-


zuletzt bearbeitet 07.11.2016 20:02 | nach oben springen


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