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#1

Warum nicht den Glauben dem Zeitgeist opfern ?

in Diskussionsplattform Kirche 05.09.2014 10:36
von MariaMagdalena (gelöscht)
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Warum nicht den Glauben dem Zeitgeist opfern ?
Dies Frage könnte man sich stellen, wenn man liest, was so mancher kath.Theologe, von sich gibt !
Dazu ein, mir unverständlicher neuer Erguss von dem Theologen und Priester Hans Küng.

Der modernistische „Theologe" und Priester Hans Küng hat ein neues Buch geschrieben, in dem er die Euthanasie verteidigt. Das Buch trägt den Titel „Glücklich sterben" und enthält unter anderem auch ein Interview, das er der Fernsehmoderatorin Anne Will gegeben. Frau Will ist schon seit langem für ihr Engagement für die Euthanasie bekannt.

Seine Argumente für ein „Recht auf Selbstmord" sind extrem schwach und arbeiten oft mit den Leser täuschenden Sprachspielen. Zwei Argumente seien hier kurz genannt. Geradezu absurd vergleicht er den Selbstmord mit dem Martyrium der Heiligen.

Zunächst geht Küng vom „Recht auf Leben" aus. Doch für ihn bedeutet dies etwas anderes als für die meisten Menschen. Küng meint, dass ein Recht auf Leben nicht die Pflicht zu leben einschließt. So sagt er: „Seit wann leitet sich vom Recht auf Meinungsfreiheit eine Pflicht zu blödsinnigen Wortmeldungen ab?"

Hier liegt aber ein grober Kategorienfehler vor. Das Recht auf Leben ist eines der fundamentalsten Rechte des Naturrechts. Und auf das Naturrecht berufen sich die Kirche, aber auch schon z.B. Aristoteles, Cicero und viele andere Moralphilosophen und –theologen. Nach dem Naturrecht geht jedem Recht eine Pflicht vorher. Und dies trifft auch beim Lebensrecht zu. Jeder hat die hohe Verpflichtung, sein Leben zu schützen, zu bewahren und soweit dies in seiner Kraft steht, sich auch gesund zu erhalten. Auf Grund dieser Pflicht hat er das Recht auf Leben, das ihm von niemandem genommen werden darf.

Das Gleiche gilt aber nicht vom Recht auf Meinungsfreiheit. Dieses Recht ist ein bürgerliches Recht, das vom Staat verliehen wird und mit keiner Verpflichtung verbunden ist. Meinungsfreiheit gehört heute zu den Menschenrechten, aber nicht alle Menschenrechte haben ihren Ursprung im Naturrecht. Daher ist ein Vergleich zwischen einem bürgerlichen Recht auf Meinungsfreiheit mit dem Naturrecht auf Leben nicht möglich. Als Theologe sollte Herr Küng dies eigentlich wissen, doch es ist sehr fragwürdig, ob er Theologe ist.

Ein weiterer Vergleich ist noch unpassender und geradezu beleidigend für die großen heiligen Märtyrer der Kirche. Küng behauptet: „Die Sterbehilfe ist als extreme Lebenshilfe zu verstehen". Eine „Lebenshilfe" die den Tod herbeiführt? Um eine solche Verdrehung hinzubekommen, muss man schon in Hegelscher Dialektik geschult sein. Und dann kommt sein Vergleich zwischen Selbstmördern und Märtyrern. Küng vergleicht die Bereitschaft der Märtyrer im Römischen Reich für ihren Glauben an Jesus Christus als den Messias eher ihr Leben hinzugeben als dem Glauben abzuschwören mit dem Selbstmord und stellt die rhetorisch gemeinte Frage, warum der Selbstmord „ein Weg zur Hölle" sein soll, wo doch das Martyrium zum Himmel führt.

Quelle und Rest des Berichtes, findet Ihr : http://pius.info/archiv-news/935-komment...n-ein-kommentar




Verzeiht, aber ich persönlich finde, es tut schon mehr als weh, wenn ein Prof,nur um sich wichtig zu tun, so einen ausgemachten Unsinn verbreitet ! Denn wenn ich für meinen Glauben getötet werde, so nehmen mir andere das Leben und ich werfe es nicht, weil es so meinem verwirrten Sinn entspricht weg ! Denn so, wie er es schreibt sind ja im Grunde alle, die auch heute noch wegen ihres Glaubens ( siehe Christenverfolgung) getötet werden nicht nur selber Schuld sondern nach seiner Meinung verkappte Selbstmörder ?!

Oder meint dieser Mensch tatsächlich, dass diese Kinder, nur weil sie Christen waren getötet werden wollten ?



Oder diese Menschen hier ! bitte schaut genau hin.



Und selbst in der Türkei ist es beinahe nur ein " Kavaliersdelikt" , wenn man einen Christen tötet.

Ob wohl ein Theologe und Priester, wie Hans Küng auch an diese Menschen gedacht hat ?
Oder stimmt hier doch eher der Spruch " Wessen Geld ich bekomme, dessen Lied ich singe " ?

Pax et bonum
Maria


Lieber mit der Wahrheit fallen als mit der Lüge siegen.
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#2

RE: Warum nicht den Glauben dem Zeitgeist opfern ?

in Diskussionsplattform Kirche 05.09.2014 13:39
von Aquila • 5.140 Beiträge

Liebe MariaMagdalena


Unfassbar ist, dass dieser falsche Prophet Hans Küng
– Hw Buschor vom Fernsehsender k-tv nannte die „Werke“ Küngs
alleine nützlich als Brennmaterial für den Ofen ! –
weiter als „röm. kath.“ Priester walten darf !?
Im Jahre 2007 wurde ihm übrigens der
Kulturpreises der deutschen Freimaurer samt Lessing-Ring in Köln verliehen.


An dieser Stelle noch einmal die vortreffliche
Predigt von Hw Pater Alexander Metz FSSP ( Petrus-Bruderschaft )
über wahre und falsche Propheten:

-

"Nirgends ist der Irrtum so verbreitet, der Zweifel so ansteckend und die Lüge so hinterhältig wie auf dem Gebiet der Religion.
Die höchsten Wahrheiten sind immer am meisten gefährdet.
Dort wo das hellste Licht leuchtet sind auch immer die dunkelsten Schatten.
Beide - die Wahrheit und die Lüge - haben ihre Vertreter in dieser Welt. Beide haben ihre Propheten.

Die Vertreter des Irrtums und der Lüge nennt man falsche Propheten.
Der HERR
warnt uns heute im Evangelium ausdrücklich vor ihnen:

"Hütet euch or den falschen Propheten, denn sie kommen zu euch in Schafskleidern ( also scheinbar harmlos und gütig ), innen aber sind sie reissende Wölfe.
Hütert euch vor ihnen
."
[....]
Das entscheidende Merkmal eines
wahren Propheten
ist es also, dass er im Auftrage Gottes redet.
Er hat sich nicht selbst aufgestellt, sondern er ist von Gott dazu berufen worden.
Er hat sich auch nicht in das Amt hineingedrängt.
Im Gegenteil.
Er ist vor diesem Auftrag erschrocken und oftmals davor geflohen.
Also halten wir fest:

Wahre Propheten sind von Gott dazu berufen worden und sie leiden unter dieser Aufgabe.

Noch etwas ist ganz auffällig bei den wahren Propheten.
Ein wahrer Prophet trägt keine eigene Meinung vor,sondern Gottes Willen.
Er erinnert die Menschen an Gottes Herrschaft und fordert sie auf, sich ihm zu unterstellen.
Echte Propheten sind stets unbequem, denn sie sagen uns das, was wir vielleicht nicht hören wollen.
Die echten Propheten entlarven die Gleichgültigkeit einer Gesellschaft.
Sie entlarven die, die die Lüge als Wahrheit anpreisen und die Wahrheit als Lüge verdammen.
Die wahren Propheten sagen nicht, was alle hören wollen.
Sie sagen vielmehr das, was keiner hören will
aber alle hören müssen und sie werden deshalb verfolgt.

Und das ist der zweite Punkt:
Die wahren Propheten sind Aussenseiter.


Ganz anders hingegen die
falschen Propheten.

Die falschen Propheten erkennt man daran, dass sie den Leuten nach dem Mund reden.
Die falschen Propheten erkennt man daran, dass sie es uns möglichst leicht machen wollen.
Sie empfehlen uns nicht das Gute und Wahre sondern das Angenehme und Bequeme.
Darum haben sie auch so viele Anhänger.
Sie sind keine Aussenseiter.
[....]
Wir erkennen sie daran, dass diese falsche Propheten - im Gegensatz zu den wahren Propheten - keine Aussenseiter sind sondern der Menschen Lieblnge.
Warum ?
Weil sie nicht das sagen, was Gott hören will sondern weil sie das sagen, was die Menschen hören wollen.
Und die Menschen wollen nun einmal nicht das Gute und Wahre hören sondern das Angenehme und Bequeme.
Vor allem im Bereich der Religion.
Und genau das tun diese falschen Propheten.
Wenn diese von Gott reden, dann reden sie ununterbrochen von seiner Liebe und von seiner Barmherzigkeit.
Sie schweigen aber über seine Heiligkeit und seine Gerechtigkeit.

Die falschen Propheten reden vom Himmel aber verschweigen die Hölle.
Sie reden von Gott, aber nicht von der Existenz seines Widersachers.
Sie reden von der Gnade und verschweigen, dass die Gnade in unserem Leben nur dann fruchtbar wird, wenn wir mit ihr mitarbeiten.
Sie reden vom ewigen Leben, sagen aber nicht, dass der Weg dorthin nur über Opfer und Selbstverleugnung führt.
Die falschen Propheten von heute sagen,
dass alle Religionen denselben Gott verehren
.
Sie sagen, dass es deshalb ganz egal sei, welcher Religion man angehöre.
Die falschen Propheten unserer Tage reden davon, dass jeder nach seinem eigenen Gewissen handeln soll.
Sie verschweigen dabei aber, dass sich das Gewissen an den Geboten Gottes ausrichten muss.
Sie sprechen nicht mehr von Sünde und Schuld.
Sie rufen nicht mehr auf zur Umkehr und Bekehrung, zu Verzicht zund Opfer und sie erklären daher auch - durchaus folgerichitig - das Busssakrament als überflüssig.
Sie vertuschen die Schwäche und die Bosheit der Menschen und verbreiten einen unbegründeten Optimismus.
Für sie ist es erst recht undenkbar,
dass Katastrophen auch Fingerzeige des allmächtigen Gottes sein können.
Für sie ist es undenkbar, dass Gott durch die Geschehnisse in der Natur und der Geschichte sich kundtut, um die Menschen aufzurütteln, zu warnen und zur Umkehr zu bringen.
All das, ist mit dem Gottesbild der falschen Propheten nicht zu vereinbaren.

Die falschen Propheten sind schliesslich auf ihren eigenen Vorteil bedacht.
Sie sind eigennützig.
Sie wollen Ansehen in dieser Welt und hohes Einkommen.
Sie wollen Posten und Stellen, Titel und Auszeichnungen.
Sie touren durch die Talkshows und lassen sich feiern und beklatschen.
Sie lassen sich von einer ausser Rand und Band geratenen Gesellschaft gut bezahlen und verkünden dementsprechend das, was ihre Geldgeber hören wollen.

Dabei leiden sie nicht unter ihrer Aufgabe.
Diese Aufgabe ist keine Bürde.
Im Gegenteil.
Das Prophetenamt schenkt ihnen die Bühne auf der sie sich feiern lassen, die Plattform, wo sie sich profilieren können.
Für sie ist es ein herrliches Gefühl von allen bejubelt zu werden."

-

Der heilige Franz von Sales hat vor der Gefahr der fortschreitenden Lauheit und Untreue gegenüber
unserem HERRN und GOTT JESUS CHRISTUS gewarnt.
Sie führt nach und nach in den schleichenden Glaubensabfall, ja kann zur seelentötenden unbussfertigen Verstocktheit bis zuletzt führen.

Gerade heute sind auch viele römisch Katholiken der Gefahr ausgesetzt,
durch einen "Relativismus" der Lehre der Heiligen Mutter Kirche auf die schiefe Bahn des
religiösen Synkretismus ( der Gleichmacherei aller Religionen ) abzugleiten und sich so im Dickicht der Irrlehren und falschen Philosophien zu verfangen.
Falsche Propheten wie Hans Küng dienen diesbezüglich als "Seelenfänger".

Dass er nun getrieben durch seinen eigenen Stolz und Starrsinn in eine
Finsternis zu fallen scheint, ist die traurige "Logik" eines solchen Lebens.

Möge er noch in der Zeit, die ihm bleibt,
zur Reue vor der Barmherzigkeit Christi und zur Umkehr finden....

die - nicht nur Hans Küng alleine geltenden -mahnenden Worte
des hl. Franz von Sales:

-

"„Aber noch viel trauriger ist der Zustand einer Seele,
die, undankbar gegen ihren Heiland,
sich immer mehr von ihm abwendet
und von der heiligen Liebe Stufe um Stufe durch Lauheit und Untreue hinabsinkt,

bis sie endlich sich ganz von ihr entfernt hat,
um in der schauerlichen Finsternis der Verlorenheit zu enden.“


-


zuletzt bearbeitet 05.09.2014 13:41 | nach oben springen


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