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#1

Ordensgemeinschaft der Armen-Brüder - bangen um 7,2 Millionen Euro.

in Wenn etwas der Klärung bedarf (2) 17.02.2014 22:56
von blasius (gelöscht)
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Ausschnitt, Zitat aus:
http://www.rp-online.de/panorama/finanzs...r-aid-1.4037688


Düsseldorf.

Der Düsseldorfer Obdachlosenverein "Asphalt" hat die langjährige Zusammenarbeit mit der Ordensgemeinschaft der Armen-Brüder des heiligen Franziskus aufgekündigt. Das Sozialwerk des Ordens hatte der Infinus-Finanzgruppe ein Millionenvermögen anvertraut und ist dabei möglicherweise Betrügern aufgesessen. Nach der Pleite der Dresdner Finanzgruppe ermittelt die Staatsanwaltschaft, und die Armen Brüder bangen um 7,2 Millionen Euro.


Arme Brüder, nein und ja, was ist wahr,

liebe Grüße, blasius


Info / Zitat:

Arme Brüder des Hl. Franziskus Ordensgemeinschaft der Armen-Brüder des heiligen Franziskus e.V.


Entstehung und Aufgabe:

Die Ordensgemeinschaft der Armen-Brüder des Hl. Franziskus wurde 1857 in Aachen gegründet. Ihr Gründer war Johannes Höver (1816-1864). Höver wuchs als Bauernsohn in Oberste Höhe bei Neuhonrath im Bergischen Land auf. Er wurde Lehrer - im heutigen Sprachgebrauch Hauptschullehrer -, war verheiratet und hatte zwei Söhne. 1843 zog er nach Aachen und fand eine Anstellung an der Freischule St. Peter in Aachen. Nach dem Tod seiner Frau 1846 drängte es ihn mehr als zuvor, sich um die sozialen Probleme in der Stadt Aachen zu kümmern. Er war berührt von der Not der Kinder und Jugendlichen, die keine reguläre Schul- und Berufsausbildung erhielten und als Kinderarbeiter in den Fabriken Aachens arbeiten mussten, von der Not der Arbeiterfamilien, die in menschenunwürdigen Behausungen lebten, die bei Krankheit und Arbeitsunfähigkeit keine soziale Absicherung erfuhren, von den unversorgten Kranken und von der Not der Gefangenen.


Auszug aus:

http://opencms.erzbistum-koeln.de/erzbis...hl._franziskus/

Ordenswirken in Düsseldorf

Seit 70 Jahren setzt sich die Ordensgemeinschaft der Armen-Brüder des hl. Franziskus in Düsseldorf für die Nöte und Anliegen von wohnungslosen, alten und pflegebedürftigen Menschen ein.

1857 wurde die Brüdergemeinschaft durch den Lehrer Johannes Höver in Aachen gegründet. Die selige Franziska Schervier, die 1845 in Aachen die Ordensgemeinschaft der Armen-Schwestern des hl. Franziskus ins Leben gerufen hatte, war an der Gründung der Brüdergemeinschaft maßgeblich beteiligt.
Die Zielsetzung der Ordensgemeinschaft liegt in der sozial-karitativen Arbeit.

Vier Ordensbrüder kümmern sich mit 250 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern um Menschen, die mit ihren sozialen Schwierigkeiten durch Arbeitslosigkeit, durch Armut, durch Krankheit und Behinderungen, durch soziale Missachtung gesellschaftlich ausgegrenzt sind.
Damit diesen Menschen Pflege, Integration, eine Lebensperspektive, Hoffnung und Selbstvertrauen geschenkt werden, hat die Ordensgemeinschaft ein Hilfenetz in Düsseldorf aufgebaut. Es bietet in seinen Gliederungen unterschiedliche Hilfe- und Integrationsformen an.

Im Johannes Höver Haus am Rather Broich erfahren 189 Senioren und Seniorinnen eine sachgerechte und moderne Altenpflege. Das Haus bietet mit seinen geräumigen Appartements, abwechslungsreichen tagesstrukturierenden Angeboten und einer liebevollen Pflege und Begleitung eine Heimat für Menschen, die ihren letzten Lebensabschnitt durchleben.
Viele der hier Betreuten haben zuvor Obdachlosigkeit und Armut erfahren.

Die Hilfeangebote für Wohnungslose gliedern sich in die Bereiche stationäre, ambulante und teilstationäre Hilfe.
In der stationären Hilfe am Rather Broich leben Wohnungslose, die neben ihren sozialen Schwierigkeiten auch gesundheitliche und psychische Probleme haben. Sie sind nicht in der Lage, einen eigenen Hausstand zu führen und erfahren hier entsprechende Hilfe und Betreuung. Stationäre Hilfe wird auch in vielen Einzelprojekten angeboten.

Die Standorte der Häuser mit Wohngruppen sind in Angermund, Derendorf, Pempelfort, Oberbilk, Eller und Wersten. Hier trainieren die Wohnungslosen ein selbstständiges, möglichst von Hilfe unabhängiges, Leben, d. h. sie bewirtschaften die Wohnung, suchen eine Arbeit oder arbeiten fest und bereiten sich auf die Anmietung einer eigenen Wohnung vor.

Viele Wohnungslose haben mitgeholfen, die Wohngruppen zu sanieren und einzurichten. Im ambulanten Hilfeangebot arbeiten Straßensozialarbeiter, die die Wohnungslosen auf ihren Plätzen und Aufenthaltsorten in der Stadt besuchen, um sie für die Annahme von Hilfe zu motivieren.

Im jetzt eröffneten Franziska-Schervier-Haus in Pempelfort befinden sich Nachtunterkunft und die Wohnraumbörse, die Wohnungslose in Wohnungen vermittelt bzw. in ihren selbst angemieteten Wohnungen nachbetreut.

Die Beschäftigungshilfe bietet Arbeitsmöglichkeiten mit festen Verträgen in den Gewerken Garten- und Landschaftsbau, Renovierung und Sanierung, Möbel- und Transportservice, Hausmeisterservice und einer Druckerei. Alle aufgeführten Hilfeangebote werden von bis zu 500 Wohnungslosen wahrgenommen.

Die heute von der Ordensgemeinschaft vorgehaltenen Hilfeangebote wurden wesentlich durch Spendengelder, die das Straßenmagazin fiftyfifty sammeln konnte, mit finanziert.

Die Ordensgemeinschaft freut sich über den Segen Gottes, der ihr Engagement begleitet. Gerne würden wir jedoch auch junge Menschen begrüßen, die in den Fußspuren des hl. Franziskus Jesus Christus nachfolgen und so das Bestehen der Ordensgemeinschaft weiterführen.

Aus:
http://www.ordensgemeinschaft.de/

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