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#1

Fest der Heiligen Familie Brief des Apostels Paulus an die Kolosser 3,12-21.

in Neues Testament 29.12.2013 08:46
von blasius (gelöscht)
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Fest der Heiligen Familie

Brief des Apostels Paulus an die Kolosser 3,12-21.

Brüder! Ihr seid von Gott geliebt, seid seine auserwählten Heiligen. Darum bekleidet euch mit aufrichtigem Erbarmen, mit Güte, Demut, Milde, Geduld!

Ertragt euch gegenseitig und vergebt einander, wenn einer dem andern etwas vorzuwerfen hat. Wie der Herr euch vergeben hat, so vergebt auch ihr!
Vor allem aber liebt einander, denn die Liebe ist das Band, das alles zusammenhält und vollkommen macht.

In eurem Herzen herrsche der Friede Christi; dazu seid ihr berufen als Glieder des einen Leibes. Seid dankbar!

Das Wort Christi wohne mit seinem ganzen Reichtum bei euch. Belehrt und ermahnt einander in aller Weisheit! Singt Gott in eurem Herzen Psalmen, Hymnen und Lieder, wie sie der Geist eingibt, denn ihr seid in Gottes Gnade.
Alles, was ihr in Worten und Werken tut, geschehe im Namen Jesu, des Herrn. Durch ihn dankt Gott, dem Vater!

Ihr Frauen, ordnet euch euren Männern unter, wie es sich im Herrn geziemt.
Ihr Männer, liebt eure Frauen und seid nicht aufgebracht gegen sie!
Ihr Kinder, gehorcht euren Eltern in allem; denn so ist es gut und recht im Herrn.
Ihr Väter, schüchtert eure Kinder nicht ein, damit sie nicht mutlos werden.




Kommentar zum heutigen Evangelium

Papst Franziskus

Enzyklika „Lumen fidei / Licht des Glaubens“, §52-53 (© Liberia Editrice Vaticana)

Der Glaube und der Weg der Familie

Der Glaube und die Familie: Auf dem Weg Abrahams zur künftigen Stadt erwähnt der Hebräerbrief den Segen, der von den Eltern an die Kinder weitergegeben wird (vgl. Hebr 11,20-21). Der erste Bereich, in dem der Glaube die Stadt der Menschen erleuchtet, findet sich in der Familie. Vor allem denke ich an die dauerhafte Verbindung von Mann und Frau in der Ehe. Sie entsteht aus ihrer Liebe, die Zeichen und Gegenwart der Liebe Gottes ist... Auf diese Liebe gegründet, können sich Mann und Frau mit einer Geste, die ihr ganzes Leben mit einbezieht und in vielen Zügen an den Glauben erinnert, die gegenseitige Liebe versprechen. Eine Liebe zu versprechen, die für immer gilt, ist möglich, wenn man einen Plan entdeckt, der größer ist als die eigenen Pläne, der uns trägt und uns erlaubt, der geliebten Person die ganze Zukunft zu schenken. Der Glaube hilft auch, die Zeugung von Kindern in ihrer ganzen Tiefe und ihrem ganzen Reichtum zu erfassen, da er darin die Schöpferliebe erkennen lässt, die uns das Geheimnis eines neuen Menschen schenkt und anvertraut. So ist Sara aufgrund ihres Glaubens Mutter geworden, da sie auf Gottes Treue zu seiner Verheißung zählte (vgl. Hebr 11,11).

In der Familie begleitet der Glaube alle Lebensalter, angefangen von der Kindheit: Die Kinder lernen, der Liebe ihrer Eltern zu trauen. Deshalb ist es wichtig, dass die Eltern gemeinsam den Glauben in der Familie praktizieren und so die Reifung des Glaubens der Kinder begleiten. Vor allem die jungen Menschen, die in einem Lebensalter stehen, das für den Glauben so vielschichtig, reich und wichtig ist, sollen die Nähe und Zuwendung der Familie und der kirchlichen Gemeinde auf ihrem Weg des Wachsens im Glauben spüren.


Aus: http://evangeliumtagfuertag.org/main.php...aldate=20131229

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#2

RE: Fest der Heiligen Familie Brief des Apostels Paulus an die Kolosser 3,12-21.

in Neues Testament 29.12.2013 17:09
von Aquila • 5.672 Beiträge

Lieber blasius


Als Ergänzung zum Fest der heiligen Familie -
- gem. dem neuen Liturgiekalender heute, am 29.12.;
im Liturgiekalender der Tradition wird das Fest
am Sonntag nach Erscheinung,
also in diesem Jahr am 12.Januar, gefeiert -
ein Auszug aus einem Brief von
Papst Leo XIII. an die Familien
"Breve Neminem fugit" vom 14. Juni 1892:

-

„Als der barmherzige Gott beschloß,
das Werk der Erlösung, das die Jahrhunderte solange erwartetet hatten,
zu vollbringen,
da wollte er es
auf so weisheitsvolle Art zur Ausführung bringen,
daß die ersten Anfänge der Erlösung der Welt das erhabene Bild
einer von Gott gegründeten Familie boten
,

in der alle Menschen das vollkommenste Vorbild des häuslichen Gemeinschaftslebens
und aller Tugend und Heiligkeit schauen können.

Das war die Familie von Nazareth, die die Sonne der Gerechtigkeit,
nämlich Christus, unsern Gott und Heiland, barg,
bevor sie allen Völkern in ihrem vollen Glanz aufleuchtete,
dazu seine jungfräuliche Mutter
und Joseph, den heiligen Mann, der Jesus gegenüber die Stelle des Vaters einnahm
.
Ohne Zweifel
erstrahlten in jener heiligen Familie all die schönen Züge,
die in der häuslichen Gemeinschaft und im Zusammenleben der Familienglieder
aus den gegenseitigen Liebeserweisen, aus der Heiligkeit des Lebens,
aus der Übung der Frömmigkeit sich ergeben,
in höchstem Maße. Sie wurde darum den andern zum Vorbild
.
Sie war auch nach dem Plan der göttlichen Vorsehung so beschaffen,
daß die Christen aller Berufe und Stände, wenn sie darauf schauen,
für die Übung aller Tugend einen Beweggrund und einen Anreiz haben."

[....]
-

Freundlicne Grüsse und Gottes Segen


zuletzt bearbeitet 29.12.2013 17:10 | nach oben springen



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