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#1

Kardinal Taurans nicht nachvollziehbare Definition von "Dialog"

in Nachrichten 14.11.2013 23:12
von Aquila • 7.012 Beiträge

Kardinal Taurant hat am vergangenen Dienstag anlässlich einer
Buchpräsentation über den sog. "interreligiösen Dialog" auch so Einiges
über denselben referiert.
Seine Aussagen sprengen den bislang ohnehin bereits weit gemessenen Rahmen des "Dialoges"....
ja, sie sind gar untermalt mit erschreckend befremdlichen Ungereimtheiten
zur Lehre der Kirche....
die "Lobeshymne" auf den "interreligiösen Dialog" hört sich
vom "Präsidenten des Päpstlichen Rates für den interreligiösen Dialog" so an:

-

„Denn der interreligiöse Dialog spielt sich nicht hier im Vatikan ab,
sondern in den Ortskirchen.
Sehr wichtig sind auch große Begegnungen wie die Friedenstreffen von Assisi.
Mittlerweile haben wir regelmäßigen Kontakt mit verschiedenen Dioalogeinrichtungen
in Libyen, Ägypten und bald, wie ich hoffe, im Irak.
Das alles schafft ein neues Klima, und ich denke,
dass alle Gläubigen zusammenstehen müssen, um zunächst ihren eigenen Glauben zu leben -
und in der Folge zu verstehen und zu respektieren,
dass jemand, der anderes glaubt als ich, nicht notwendigerweise ein Feind ist,
sondern ein Partner, ein Pilger zur Wahrheit so wie ich selbst
.“

-

Ich muss gestehen, dass ich gerade beim Lesen der rot untermalten Sätze meinen Augen
kaum trauen konnte....

einig sind sich alle treugläubigen Katholiken, dass niemand aufgrund seines anderen
Glaubens verachtet oder gar gehasst werden darf.....
im Gegenteil, es ist für dessen Bekehrung zu beten....


was dann aber folgt....

"sondern ein Partner, ein Pilger zur Wahrheit so wie ich selbst"

was man dann noch gefälligst
- einmal mehr wie bereits inflationär schon mehrfach gehört -
"zu respektieren" habe....
hat mit der Lehre der hl. Tradition nichts mehr gemeinsam !

Hier wird suggeriert, dass die Anhänger anderer Religionen
- die allesamt die Ewige Wahrheit Jesus Christus verleugnen -
nun plötzlich
"unsere Partner, unsere Mitpilger (????) zur Wahrheit" seien.

Würde es so nicht schwarz auf weiss so stehen und auch so vermittelt,
könnte man noch wohlwollend von einem "Missverständnis" ausgehen....
doch dem ist leider nicht so, sondern dies ist - bittere - Realität.
Nun scheinen alle Dämme zu brechen, um die "ökumenische Weltreligion" anzupreisen .


Die mehr denn je verfolgten Christen in den Ländern des sog. "Arabischen Frühlings"
dürften diese ang. "Mitpilger" in anderer Erinnerung haben.


Hier der Bericht bei "radiovatican" mit Vorstellungen weiterer
ang. "interreligiösen Errungenschaften"


http://de.radiovaticana.va/m_articolo.asp?c=746536

-


zuletzt bearbeitet 14.11.2013 23:19 | nach oben springen


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