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Predigt zum vierten Fastensonntag „Laetare“ /Kloster Engelport

in Diskussionsplattform Kirche 21.03.2020 13:59
von Gelöschtes Mitglied
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Predigt zum vierten Fastensonntag „Laetare“

Liebe Gläubige,

“Freu Dich, Jerusalem: kommt alle zusammen, die ihr es liebt; froh überlasst Euch der Freude, die Ihr traurig wart…wir ziehen zum Hause des Herrn.“ (Isaias 66, 10-11) Der Introitus der Messe vom vierten Fastensonntag, die in der Vorfreude auf das kommende Osterfest in der liturgischen Farbe Rosa gefeiert wird, scheint mit unserer Situation gar nichts gemeinsam zu haben. Wir sind von einer Epidemie bedroht. Wir dürfen nicht zusammenkommen, wir dürfen gemeinsam nicht zum Haus des Herrn ziehen. Sogar die Möglichkeit der Teilnahme am Opfer Christi im Haus des Herrn ist den meisten von uns unmöglich geworden. Wir haben in diesen Tagen offensichtlich keinen Grund zur Freude, sondern zur besorgten Traurigkeit.

Doch stimmt das eigentlich? Haben wir keinen, gar keinen Grund zur Freude? Der heilige Isaias, aus dessen letztem Kapitel der Prophetien dieser Aufruf zur Freude stammt, lebte in dunkler Epoche und hat schwere Zeiten und Strafgerichte angekündigt. So spricht er im selben Kapitel seiner Prophezeiungen kurz vorher vom Zorn des Herrn über diejenigen, die Ihm nicht folgen: „Darum wähle auch ich ihnen Strafen aus und das, wovor ihnen graut, bringe ich über sie; denn ich rief, doch niemand gab Antwort, ich redete, doch sie hörten nicht, sondern taten, was mir missfällt, und was ich missbillige, wählten sie sich.“ (Isaias 66, 4). Isaias Zeiten waren den unseren also zu vergleichen, wenn auch das Böse in immer neuen Formen erscheint, wenn die Menschen sich von Gott abwenden. Der Teufel ist erfinderisch!

Gott aber ist größer als der Feind der Menschheit und seine Machenschaften, die von dem Ungehorsam der Menschen gegenüber dem göttlichen Willen profitieren. Gott lässt uns Menschen selbst dann nicht allein, wenn wir uns von ihm abwenden. Trotz der Herrschaft der Mächte der Finsternis in der Welt, lässt er niemals von seinem Plan der Rettung und Erlösung ab. Prophetisch sagt dazu Isaias von der lärmumtosten Stadt Jerusalem als Urbild für die Gottesmutter und die Kirche: „Noch ehe sie in Wehen kam, hat sie schon geboren, bevor ihre Schmerzen einsetzten, hat sie schon ein Knäblein zur Welt gebracht. Wer hat solches schon vernommen, wer je dergleichen gesehen?“ (Isaias 66, 7-8).

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zuletzt bearbeitet 21.03.2020 14:01 | nach oben springen



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