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#1

Bischof Athanasius Schneider: Freimaurerei ein „Instrument des Satans“

in Diskussionsplattform Freigeist und Freimaurerei 03.01.2017 21:20
von Kristina (gelöscht)
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http://www.katholisches.info/2017/01/03/...ent-des-satans/

2017:
300 Jahre Freimaurerei – Bischof Athanasius Schneider: Freimaurerei ein „Instrument des Satans“

(Rom) Am vergangenen 11. Dezember hielt Weihbischof Athanasius Schneider, einer der bemerkenswertesten und herausragendsten Bischöfe der katholischen Kirche einen Vortag im spanischen Sevilla. Das Thema lautete: „Maria, vencedora de todas las herejias“ (Maria, Besiegerin aller Häresien).

Der Selige Papst Pius IX. hatte die Gottesmutter in seiner Bulle Singulari quadam vom 9. Dezember 1854 als „Virgo Beatissima, quae interemit ac perdidit universas haeresas“ bezeichnet: „Maria, die Besiegerin und Zerstörerin aller Häresien“. Am Tag nach der Verkündigung des Dogmas der Unbefleckten Empfängnis versammelte Pius IX. alle Kardinäle und Bischöfe, die zu diesem Anlaß nach Rom gekommen waren, noch einmal, um seiner besonderen Aufgabe nachzukommen, die „Brüder im Glauben zu stärken“, und lieferte ihnen mit Singulari quadam eine authentische Interpretation des verkündeten Mariendogmas.

Bei seinem Vortrag sprach Bischof Schneider mit Blick auf deren Jubiläum vor allem über die Freimaurerei und ihr Wirken. Im Jahr 2017 finden gleich mehrere Gedenken statt. Im deutschen Sprachraum findet mit einigem medialem Aufwand eine Engführung des Blickes auf „500 Jahre Reformation“ Martin Luthers statt. Dadurch werden andere Ereignisse von historischer Bedeutung überdeckt. Zu diesen gehören zwei Großereignisse, die vor 100 Jahren ihren Ausgang genommen haben. Da sind einmal die bolschewistische Oktoberrevolution in Rußland mit der Ausbreitung des Kommunismus, der noch heute ein Fünftel der Weltbevölkerung beherrscht. Und zum anderen die kurz zuvor erfolgten Marienerscheinungen im portugiesischen Fatima, wo Maria wenige Tage vor Ausbruch der Oktoberrevolution den Blick bereits auf Rußland lenkte.

2017 steht jedoch noch Ereignis von größter Bedeutung auf der Tagesordnung. Vor 300 Jahren, 1717, wurde in London die erste Großloge gegründet, auf die sich die gesamte Freimaurerei beruft. 2017 ist daher in der Tat ein „denkwürdiges“ Jahr.

Bischof Schneider ist vor allem für seine Förderung einer Wiedergewinnung der Sakralität in der Heiligen Liturgie und der Ehrfurcht vor der Allerheiligsten Eucharistie bekannt. Zum Thema Kommunion veröffentlichte er mehrere Schriften. Darin tritt er für den würdigen Kommunionempfang ein und empfiehlt die kniende Mundkommunion, wie sie Papst Benedikt XVI. in den Papstmessen wieder einführte. Wegen des besonderen Augenmerks auf die Heilige Kommunion gehört Bischof Schneider zu den entschiedenen Verteidigern des Ehe- und Bußsakraments. Zur Bischofssynode über die Familie veröffentlichte er eine Publikation mit 100 Fragen und Antworten, mit denen die Bestrebungen einer neuen Lehre zurückgewiesen wurden, wiederverheiratete Geschiedene zu den Sakramenten zuzulassen.

In Sevilla sprach Bischof Schneider über den Geheimbund der Freimaurerei, der 2017 auf ein 300jähriges, ebenso turbulentes wie obskures Bestehen und sein ebenso revolutionäres wie subversives Bestreben zurückblickt. Bischof Schneider bezeichnete die Freimaurerei, die seit ihrer Gründung das Tageslicht weitgehend scheut, als „Instrument des Satans“.

Der Weihbischof von Astana erinnerte in seinen Ausführungen an den Heiligen Maximilian Kolbe und dessen Schilderungen über das aggressive Auftreten der Freimaurer in Rom während des Ersten Weltkrieges. 1917, mitten im Krieg, feierten die Freimaurer in Rom ihr 200. Gründungsjubiläum. Die Freimaurer hatten der Kirche offen den Krieg erklärt. Sie hatten Rom mit Plakaten übersät und zogen mit der schwarze Fahne des Giordano Bruno demonstrativ bis vor den Vatikan. Auf den Plakaten und den Fahnen „war eine Darstellung des Erzengels Michael zu sehen, der besiegt vor dem triumphierenden Luzifers auf dem Boden lag“, so Bischof Schneider.

Aufgrund dieser Erlebnisse beschloß der junge Maximilian Kolbe, der damals an der Gregoriana Theologie studierte, die Gründung der Militia Immaculatae (Ritterschaft der Unbefleckten), um „den Aktionen Luzifers entgegenzutreten“.

Ziel der Freimaurerei ist es, so Bischof Schneider, „die gesamte Lehre über Gott, besonders die katholische Lehre zu beseitigen“. Um dieses Ziel zu erreichen, bedient sich die Freimaurerei seit ihrer Gründung „zahlreicher Gesellschaften“. „Sie wollen die Auflösung der Moral“ und zwar aus einem ganz bestimmten Grund. Sie sind nämlich vom Grundsatz überzeugt, daß man „die Katholizität, ohne die Moral zu korrumpieren, nicht mit logischen Argumenten besiegen kann“. Das freimaurerische Handeln nach diesem Grundsatz sei derzeit wieder „sehr aktuell“, so der Weihbischof aus Kasachstan.

„Zweifelsohne wird die unbefleckt empfangene Jungfrau Maria jedoch am Ende auch die größte Häresie aller Zeiten zertreten: die Häresie des Antichristen“, so Bischof Athanasius Schneider, der Sohn von Schwarzmeerdeutschen ist. Seine Familie war mit über einer Million weiterer Rußlanddeutscher unter Stalin nach Sibirien und Zentralasien deportiert worden, weshalb Bischof Schneider 1961 im kirgisische Tokmok geboren wurde. 1973 durfte die Familie in die Bundesrepublik Deutschland aussiedeln, wo er aufwuchs und Aussiedler in der Bundesrepublik Deutschland aufwuchs und 1982 in den Orden der Regularkanoniker vom Heiligen Kreuz eintrat, dem bereits der Heilige Antonius von Padua angehörte, bevor er dem neuen Orden des Heiligen Franz von Assisi anschloß. Seit 2001 wirkt er seelsorglich in Kasachstan. 2006 ernannte ihn Papst Benedikt XVI. zum Titularbischof. Als solcher wirkte er zunächst als Weihbischof des Bistums Karaganda und seit 2011 als Weihbischof des Erzbistums Astana.

Text: Giuseppe Nardi


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zuletzt bearbeitet 03.01.2017 21:23 | nach oben springen

#2

RE: Bischof Athanasius Schneider: Freimaurerei ein „Instrument des Satans“

in Diskussionsplattform Freigeist und Freimaurerei 28.01.2017 12:42
von Kristina (gelöscht)
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http://www.katholisches.info/2016/03/09/...-und-orthodoxe/

Die Freimaurer in der Kirche

Blackman: Die Kirche hat eine jahrhundertelange Geschichte der Verurteilungen der Freimaurerei. Aus dem neuen Kodex des Kirchenrechts wurde dennoch jeder Hinweis auf die Freimaurerei eliminiert, und man sieht keine Dokumente und hört keine Stellungnahmen von Kirchenführern mehr dazu. Das vermittelt den Eindruck, daß die Freimaurerei nicht mehr gefährlich sei. Die freimaurerischen Logen haben sogar die Wahl von Papst Franziskus begrüßt.

Bischof Schneider: Die Freimaurerei ist grundsätzlich mit dem Christsein oder dem katholischen Glauben unvereinbar. Er ist grundsätzlich unvereinbar, weil das Wesen der Freimaurerei antichristlich ist. Sie leugnet Christus und leugnet die objektiven Wahrheiten. Sie fördert den Relativismus, der ein Widerspruch zur Wahrheit und zum Evangelium ist. Auf diese Weise werden doktrinelle Irrtümer der freimaurerischen Philosophie begünstigt. Das steht im Widerspruch zum christlichen und katholischen Glauben.
Die Freimaurerei hat auch einen esoterischen Aspekt, der nicht christlich ist. Sie hat Zeremonien und Riten esoterischen Charakters, was die Freimaurer offen zugeben, und diese Zeremonien widersprechen dem Glauben. Ihre Symbole und Rituale zeigen, daß die gegen die im Evangelium enthaltene göttliche Wahrheit sind. Diese Dinge beweisen, daß die Freimaurerei eine andere Religion ist. Ich wiederhole: Die Freimaurerei ist eine andere Religion. Sie ist eine Religion gegen Christus.
Auch wenn die Freimaurer gute Werke tun, philanthropisch tätig sind und so weiter, bleiben diese gefährlichen Aspekte. Ihre Philanthropie ist keine Rechtfertigung dafür, daß wir die Freimaurerei, vielleicht aufgrund ihres guten philanthropischen Wirkens, akzeptieren können. Ich werde ihre Lehren und ihre Rituale, die gegen die göttliche Wahrheit des Evangeliums sind, nie akzeptieren. Die Kirche wird sie nie akzeptieren können. Die Erklärung der Glaubenskongregation von 1983 über die Freimaurerei ist nach wie vor gültig. Laut dieser Erklärung ist es eine Todsünde, Freimaurer zu werden. Auch Papst Franziskus hat diese Bestimmung nicht geändert. Diese Lehre ist noch gültig und offiziell.

Blackman: Freimaurerische Internetseiten und Veröffentlichungen sprechen regelmäßig und wohlwollend von Papst Franziskus. Wie erklären Sie sich die wohlwollende Aufnahme von Papst Franziskus?

Bischof Schneider: Nun, sie sollten es uns konkreter sagen. Man versteht nicht, was sie mit ihren Erklärungen meinen. Es wird nicht klar, was ihre Absichten sind.

Blackman: 2013, auf dem Rückflug von Rio de Janeiro, sprach Papst Franziskus von einer freimaurerischen Lobby. Jüngst rief Kardinal Ravasi in der italienischen Tageszeitung Il Sole 24 Ore zu einem neuen Dialog und einem Teilen der gemeinsamen Werte mit der Freimaurerei auf. Hat die Freimaurerei in der Kirche gesiegt?

Bischof Schneider: Wir wissen natürlich, daß die Freimaurerei eine der Mächte mit dem größten Einfluß auf allen Ebenen der menschlichen Gesellschaft ist. Das ist offensichtlich. Grundsätzlich ist es daher einigermaßen logisch für die Anführer dieser einflußreichen antichristlichen Organisation, sich in die Organisation ihres Feindes zu infiltrieren. Es ist daher auch logisch, daß die Freimaurer im Laufe der Jahrhunderte versucht haben, und es ihnen wahrscheinlich auch gelungen ist, sich auf verschiedenen Ebenen in die Kirche einzuschleusen. Für mich ist das ganz klar.
Es ist schwierig einen Freimaurer zu identifizieren und konkret seine Zugehörigkeit zu beweisen. Es ist schwierig und gefährlich, weil man die falsche Person beschuldigen könnte. Das hat mit dem geheimen und esoterischen Charakter der Freimaurerei zu tun. Die Art, wie ein Kirchenvertreter, ein Priester, ein Bischof oder ein Kardinal spricht, kann nahelegen, daß er Kontakte mit der Freimaurerei hat. Wir hören häufig Kirchenvertreter wie Freimaurer sprechen und typisch freimaurerische Begriffe und Konzepte verwenden, kaum daß sie den Mund aufmachen. Es könnte sich um Mitglieder der Freimaurerei handeln. Es ist aber notwendig, das zu beweisen. Zudem stimmt es auch, daß viele wie Freimaurer sprechen und deren Geist haben, aber vielleicht nicht formal Mitglieder der Freimaurerei sind. Auch einige Bischöfe und Kardinäle sprechen eindeutig mit einem freimaurerischen Geist. Ich betone, daß das nicht bedeutet, daß sie formal Mitglieder der Freimaurerei sind.


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