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#1

Was ihr vom Vater erbitten werdet, das wird er euch in meinem Namen geben.

in Neues Testament 10.05.2013 21:14
von blasius (gelöscht)
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Evangelium nach Johannes 16,23b-28.

An jenem Tag werdet ihr mich nichts mehr fragen. Amen, amen, ich sage euch: Was ihr vom Vater erbitten werdet, das wird er euch in meinem Namen geben.

Bis jetzt habt ihr noch nichts in meinem Namen erbeten. Bittet, und ihr werdet empfangen, damit eure Freude vollkommen ist.

Dies habe ich in verhüllter Rede zu euch gesagt; es kommt die Stunde, in der ich nicht mehr in verhüllter Rede zu euch spreche, sondern euch offen den Vater verkünden werde.

An jenem Tag werdet ihr in meinem Namen bitten, und ich sage nicht, daß ich den Vater für euch bitten werde;
denn der Vater selbst liebt euch, weil ihr mich geliebt und weil ihr geglaubt habt, daß ich von Gott ausgegangen bin.

Vom Vater bin ich ausgegangen und in die Welt gekommen; ich verlasse die Welt wieder und gehe zum Vater.

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#2

RE: Was ihr vom Vater erbitten werdet, das wird er euch in meinem Namen geben.

in Neues Testament 10.05.2013 21:32
von blasius (gelöscht)
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Samstag der 6. Osterwoche

Kommentar zum heutigen Evangelium

Hl. Cyprian (um 200 - 258), Bischof von Karthago und Märtyrer





Das Gebet des Herrn
, 26-28

„Was ihr vom Vater erbitten werdet, das wird er euch in meinem Namen geben“

„Führe uns nicht in Versuchung“ (Mt 6,13)... Wenn wir darum bitten, nicht in Versuchung zu geraten, so denken wir dabei an unsere Schwäche: damit sich niemand selbstgefällig betrachtet, niemand anmaßend und überheblich wird und niemand sich seiner Treue oder seiner Prüfungen rühmt. Lehrt uns doch der Herr selber Demut, wenn er sagt: „Wacht und betet, damit ihr nicht in Versuchung geratet. Der Geist ist willig, aber das Fleisch ist schwach“ (Mk 14,38). Wenn wir uns von Anfang an zur Demut bekennen, überlassen wir Gott alles, worum wir respektvoll und ehrfürchtig bitten, und können sicher sein, dass seine Güte uns die Bitte gewähren wird.

Das Gebet endet mit einem Satz, der alle Bitten zusammenfasst. Am Schluss sagen wir: „Sondern erlöse uns von dem Bösen“. Darunter verstehen wir das, was der Feind auf dieser Welt gegen uns im Schilde führen kann; es wird uns aber tatkräftige Unterstützung zugesichert, wenn Gott uns erlöst, wenn er denen, die ihn bitten, seine Hilfe gewährt. Wenn wir also sprechen: „Erlöse uns von dem Bösen“, brauchen wir weiter um nichts bitten... Wir sind gegen alle Machenschaften des Teufels und der Welt gefeit. Wer sollte die Welt fürchten, wenn Gott auf dieser Welt sein Beschützer ist?

Warum sollten wir uns wundern, dass Gott uns angewiesen hat, so zu beten, und dass er uns in einem kurzen Satz alles gelehrt hat, worum wir um unseres Heiles willen bitten sollen?... Als das Wort Gottes, unser Herr Jesus Christus, zu allen Menschen kam, rief er die Weisen und die Unwissenden zusammen und hat die Gebote des Heils für jedes Geschlecht und Alter erlassen. Er hat eine präzise Kurzfassung seiner Gebote formuliert... So hat er, als er mitteilen wollte, worin das ewige Leben besteht, das ganze Geheimnis des Lebens wunderbar präzise in eine Formel gebracht, „Das ist das ewige Leben: dich, den einzigen wahren Gott zu erkennen und Jesus Christus, den du gesandt hast“ (Joh 17,3).

http://evangeliumtagfuertag.org/main.php...aldate=20130511


Beachtens wert:


Das Gebet endet mit einem Satz, der alle Bitten zusammenfasst. Am Schluss sagen wir:

„Sondern erlöse uns von dem Bösen“.

Darunter verstehen wir das, was der Feind auf dieser Welt gegen uns im Schilde führen kann; es wird uns aber tatkräftige Unterstützung zugesichert, wenn Gott uns erlöst, wenn er denen, die ihn bitten, seine Hilfe gewährt.

Wenn wir also sprechen: „Erlöse uns von dem Bösen“, brauchen wir weiter um nichts bitten...

Wir sind gegen alle Machenschaften des Teufels und der Welt gefeit. Wer sollte die Welt fürchten, wenn Gott auf dieser Welt sein Beschützer ist?


So bleibt das Übel in der Welt.........

Hat das Verändern diese Textes, dem Frieden und der Erlösung der Menschen in der Welt geschadet?

Warum wurde der Text und damit der Sinn, die Aussage, die Botschaft garvierend verändert,
ist das, oder war das erlaubt und Gottes Wille?

Wer hat sich einen Vorteil erhofft, wer wohl?

Liebe Grüße, blasius


zuletzt bearbeitet 10.05.2013 21:40 | nach oben springen

#3

RE: Was ihr vom Vater erbitten werdet, das wird er euch in meinem Namen geben.

in Neues Testament 10.05.2013 22:05
von blasius (gelöscht)
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Übel oder Böse

Von der Vergeltung


38 Ihr habt gehört, dass gesagt worden ist: Auge für Auge und Zahn für Zahn.

39 Ich aber sage euch: Leistet dem, der euch etwas Böses antut, keinen Widerstand, sondern wenn dich einer auf die rechte Wange schlägt, dann halt ihm auch die andere hin.

40 Und wenn dich einer vor Gericht bringen will, um dir das Hemd wegzunehmen, dann lass ihm auch den Mantel.
41 Und wenn dich einer zwingen will, eine Meile mit ihm zu gehen, dann geh zwei mit ihm.
42 Wer dich bittet, dem gib, und wer von dir borgen will, den weise nicht ab.



39 Ich aber sage euch: Leistet dem, der euch etwas Böses antut, keinen Widerstand, sondern wenn dich einer auf die rechte Wange schlägt, dann halt ihm auch die andere hin.

Wie ist die UrSprüngliche Übersetzung?

Ist es nich so: „dem Übel nicht widerstreben" stammt nicht aus irgendeinem philosophischen oder psychologischen Lehrbuch, sondern aus der Bibel und wurde von keinem geringeren gepredigt als von Jesus Christus, dem eingeborenen Sohn Gottes. Es handelt sich dabei also nicht um eine Falle des Bösen, sondern um ein wichtiges und wirksames Prinzip, um dem Bösen und Übel in der Welt richtig zu begegnen.

Liebe Grüße, blasius

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