Grüss Gott und herzlich Willkommen im KATHOLISCHPUR- Forum....

#1

Die Geburt Jesu

in Neues Testament 25.12.2014 01:28
von blasius (gelöscht)
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Die Geburt Jesu

18 Mit der Geburt Jesu Christi war es so:

Maria, seine Mutter, war mit Josef verlobt; noch bevor sie zusammengekommen waren, zeigte sich, dass sie ein Kind erwartete - durch das Wirken des Heiligen Geistes.4

19 Josef, ihr Mann, der gerecht war und sie nicht bloßstellen wollte, beschloss, sich in aller Stille von ihr zu trennen.

20 Während er noch darüber nachdachte, erschien ihm ein Engel des Herrn im Traum und sagte: Josef, Sohn Davids, fürchte dich nicht, Maria als deine Frau zu dir zu nehmen; denn das Kind, das sie erwartet, ist vom Heiligen Geist.

21 Sie wird einen Sohn gebären; ihm sollst du den Namen Jesus geben; denn er wird sein Volk von seinen Sünden erlösen.5

22 Dies alles ist geschehen, damit sich erfüllte, was der Herr durch den Propheten gesagt hat:

23 Seht, die Jungfrau wird ein Kind empfangen, einen Sohn wird sie gebären, und man wird ihm den Namen Immanuel geben, das heißt übersetzt: Gott ist mit uns.

24 Als Josef erwachte, tat er, was der Engel des Herrn ihm befohlen hatte, und nahm seine Frau zu sich.

25 Er erkannte sie aber nicht, bis sie ihren Sohn gebar. Und er gab ihm den Namen Jesus.6


Einheitsübersetzung der Heiligen Schrift


zuletzt bearbeitet 25.12.2014 01:33 | nach oben springen

#2

RE: Die Geburt Jesu

in Neues Testament 25.12.2014 20:30
von Michaela (gelöscht)
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Lieber Blasius,

danke, da steht genau drin, was für ein wundervolles schönes Fest Weihnachten ist und was es bedeutet.

Ich habe eine Mail von einem Mann erhalten, der eine "Weihnachtsgeschichte" mir und anderen zu sandte, die politisch war und sich gegen Gewalt von rechts, das Schweigen der Bürger und so weiter aussprach. Die eben obiges null beinhaltete.

Diesem Mann schrieb ich einfühlsam, denn er ist linker und kein Christ. Ich versuche nicht ganz so scharf zu schreiben, damit er sich vielleicht öffnen kann.

Ich schrieb:

Lieber ...

danke für die Weihnachtsgrüße. ...
...
Auch ich wünsche dir von Herzen gesegnete Weihnachten, freilich christliche Weihnachten, ein Weihnachten, das nicht politisch verkürzt wird, wie in der von dir an uns gesandten „Weihnachtsgeschichte“ einseitig auf Ausländerfeinde schauend, (wobei Ausländerfeindlichkeit natürlich zu verurteilen ist und die Geschichte auch stimmig ist, als Geschichte.). Eine „Weihnachtsgeschichte“, die islamische Gewalt in Form von ca. 12 „Ehrenmorden“ jährlich u. a. Gewaltaktionen der Korananhänger zum Thema hat, würde sich keiner erlauben, aus Angst, vor was wohl? GEWALT.

Eine christliche Weinachtsgeschichte schaut auf JESUS CHRISTUS.

Weihnachten wird durch o. g. Politisierung des Festes in verschiedener Weise seiner spirituellen Dimension beraubt, wenn auch der Verfasser dieser Geschichte, Herr Helmut Wöllenstein „evangelischer“ Probst ist - lutherisch schreibe ich nicht, weil Luther sich im Grabe rumdrehen würde.

Christen glauben und feiern, dass Gott Mensch geworden ist. Die Menschwerdung Gottes ist ein Myterium, das unseren kleinen Verstand weit überragt. Ein Gott der in unsern kleinen Geist/Verstand passt, ist nicht Gott. Er lässt sich finden, so man sucht, im Herzen wirklich nach IHM sucht.

Warum wohl hat Gott sich so erniedrigt?

Christen orientieren sich an der Heiligen Schrift und nicht am jeweiligen Zeitgeist.

Ich zitiere aus dem Kathechismus der katholischen Kirche, der sich auf die Bibel stützt. ...

Artikel 457: Das Wort ist Fleisch geworden, um uns mit Gott zu versöhnen und uns so zu retten: Gott hat ,,uns geliebt und seinen Sohn als Sühne für unsere Sünden gesandt" (1 Joh 4,10). Wir wissen, daß ,,der Vater den Sohn gesandt hat als den Retter der Welt" (1 Joh 4,14), ,,daß er erschienen ist, um die Sünde wegzunehmen" (1 Joh 3,5):

Es geht also nicht um die Sünden ANDERER, sondern um Deine und meine Beziehung zu JESUS CHRISTUS. Von Ihm her leitet sich alles andere ab. DU bist gefragt, dein Ja oder dein Nein zu Ihm.

Wir Christen können nicht um des Frieden willen, den die Welt uns gibt, die Wahrheit aufgeben, denn dann wird der Unfriede zum Dauerzustand, weil alles in Unordnung gerät.

Der himmlische Friede besteht im vollkommenen auf IHN hin geordnet sein. Wenn alles seiner Bestimmung entspricht so wie es von Gottes unendlicher Weisheit gedacht ist, dann herrscht auch Friede auf Erden.

In meiner Kirche, deren Menschen natürlich keine besseren Menschen sind als andere, erlebe ich wie wir aus verschiedenen Ländern kommend uns gut verstehen und Frieden haben untereinander. Beim Rosenkranz sind nicht selten mehr Menschen „Ausländer“ als „Deutsche“. Ich schreibe in diesem Zusammenhang extra diese Worte in Anführungsstriche, weil wir zu Jesus gehören, Gottes Volk sind. Afrikaner, Inder, Deutsche usw. sind wir nur im Rahmen der weltlichen Ordnung, doch nicht spirituell.

Das funktioniert, weil wir ein gemeinsames Wertesystem haben, das nicht menschlich relativ ist, sondern von Gott her kommt und sich nicht ändert, weil es nicht der jeweils herrschenden Ideologie unterworfen ist.

Ein Umgang under den Menschen in Liebe leitet sich aus der Liebe von Gott und zu Ihm hin ab und bekommt dadurch erst Kraft und Beständigkeit. Auch wenn am Ende der Geschichte von Vernunft und Menschlichkeit die Rede ist, so ist es immer noch nicht Weihnachten. Denn auch diese Vernunft und Menschlichkeit nicht losgelöst sind von unser Bezogen-sein auf Gott, einen Gott der Liebe, nicht einen der Sharia. Weihnachten spricht von dem Gott, den wir in Jesus er-kennen können.

Die politische Geschichte, deklariert als „Weihnachtsgeschichte“ , endet damit, dass Maria, gleichgesetzt mit Ausländern, da bleibt und sich nicht verjagen lasst. Die heilige Familie hat sehr wohl die Erfahrung des Flüchtlingsdaseins machen müssen, doch sie ist in ihre Heimat zurückgegangen. Ebenso ist nicht vorstellbar, dass eben jene Familie Gottes, die Kultur des Fluchtlandes, damals noch Ägypten ohne Islam, verachtet hat oder gar politische Forderungen gestellt hat. Nein, sie waren dort, solange sie nicht zurück konnten.

Doch dann haben sie IN IHRER HEIMAT gelebt und von dort ist das Heil für alle Menschen gekommen und letztlich das Christentum entstanden, welches im Orient/Naher Osten nun fast vollständig durch den Islam zerstört wurde. Vorangegangen waren 1400 Jahre Ungleichbehandlung und Unterdrückung unserer Glaubensgeschwister in Christus, durch dominierende islamische Herrschaftsverhältnisse.

Ich empfinde es als Beleidigung unseres Gottes und Glaubens, Weihnachten auf politische Programme zu verkürzen und dadurch die Mission der Familie Gottes, also Maria, Josef und Jesus, zu verdunkeln und noch mehr den eigentlichen Sinn von Weihnachten außer Acht zu lassen und bitte dich nunmehr höflich, mich aus deinem Verteiler zu entfernen. ...

Möge dir ein persönliches innereres Offenbarungserlebnis Jesu zuteil werden, das dich o. g. Mysterium Fedei (Geheimnis des Glaubens) der Menschwerdung Gottes im Inneren erkennen lässt, ___

Ja, in meiner Umgebung ist Protestantismus und eben Linke, Atheisten usw. Doch wir Katholiken sind eben auch für sie da, irgendwie ihnen den Glauben näher zu bringen. Das versuche ich und wollte es hier teilen.

Danke für`s Lesen,
Michaela


Habt ihr eure Seelen gereinigt im Gehorsam der Wahrheit zu ungefärbter Bruderliebe, so habt euch untereinander beständig lieb aus reinem Herzen,... 1. Petr. 1, 22 - Ich aber sage euch: Wer mit seinem Bruder zürnet, der ist des Gerichts schuldig; wer aber zu seinem Bruder sagt: Racha! der ist des Rats schuldig; wer aber sagt: Du Narr! der ist des höllischen Feuers schuldig. - Matth. 5, 22

zuletzt bearbeitet 25.12.2014 20:55 | nach oben springen

#3

RE: Die Geburt Jesu

in Neues Testament 25.12.2014 21:06
von blasius (gelöscht)
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Liebe Michaela

danke fürs schreiben.


Den Sinn und wozu Jesus geboren wurde ist auch
beschrieben in:

Papstansprache zu Urbi et Orbi - Jesus ist das Heil für jeden Menschen und für alle Völker.

PAPST FRANZISKUS » Katechese »

Papstansprache zu Urbi et Orbi

Jesus ist das Heil für jeden Menschen und für alle Völker.


Liebe Grüße, blasius


zuletzt bearbeitet 25.12.2014 21:08 | nach oben springen

#4

RE: Die Geburt Jesu

in Neues Testament 25.12.2014 21:36
von Kristina (gelöscht)
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Liebe Michaela,
du hast die mail wirklich gut und einfühlsam geschrieben.
Vielleicht bleibt dem Mann daran auf Dauer wenigstens eine Erinnerung im Herzen.
Anderen den Glauben näher zu bringen ist oft schwierig und ein Prozess, der sich über Jahre hinziehen kann.
LG
Kristina


Joh 14,6 Jesus sagte zu ihm: Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben; niemand kommt zum Vater außer durch mich.
Apg 4,12 Und in keinem anderen ist das Heil zu finden. Denn es ist uns Menschen kein anderer Name unter dem Himmel gegeben, durch den wir gerettet werden sollen.

zuletzt bearbeitet 25.12.2014 21:37 | nach oben springen

#5

RE: Die Geburt Jesu

in Neues Testament 27.12.2014 01:06
von Michaela (gelöscht)
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Liebe Kristina, hab Dank für Dein Lob.

Lieber Blasius: Jesus ist für alle Völker gekommen. Er ist schlicht für jeden gekommen. Nicht vergessen dürfen wir aber, dass Sein Erlösungswirken unser Ja erfordert.

Wird ein solches Ja nicht gegeben, weil man meint Gott habe keinen Sohn (Islam) oder man sonstigen Irrlehren den Vorzug gibt, kann es keine Erlösung von Sünde und ewigem Tode für die Seele geben. Zudem sagt die Heilige schrift, dass sich ALLE VÖLKER zu Ihm wenden werden, also nicht in ihren Irrreligionen verbleiben.

Jesus spricht: Ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben. Niemand kommt zum Vater, denn durch mich.

Also solche Sätze, dass Jesus für alle Völker gekommen sind, sind nur im bilblischen Kontext sinnhaft.

LG
Michaela


Habt ihr eure Seelen gereinigt im Gehorsam der Wahrheit zu ungefärbter Bruderliebe, so habt euch untereinander beständig lieb aus reinem Herzen,... 1. Petr. 1, 22 - Ich aber sage euch: Wer mit seinem Bruder zürnet, der ist des Gerichts schuldig; wer aber zu seinem Bruder sagt: Racha! der ist des Rats schuldig; wer aber sagt: Du Narr! der ist des höllischen Feuers schuldig. - Matth. 5, 22

zuletzt bearbeitet 27.12.2014 01:08 | nach oben springen


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