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  • Thema von Blasius im Forum Unsere Fürsprecher

    Hl. Benedikt von Nursia
    Gefeiert Am 11. Juli

    Einsiedler, Ordensgründer, Abt auf dem Montecassino
    Vater des abendländischen Mönchtums

    * um 480 in Nursia, dem heutigen Norcia in Umbrien in Italien
    † 21. März 547 (oder gegen 560 [?]) im Kloster Montecassino in Italien

    Über Benedikt, den Vater des abendländischen Mönchtums, haben wir Nachrichten nur durch den Papst Gregor d. Gr. In Nursia, heute Norcia (Umbrien), um 480 geboren, kam Benedikt zum Studium nach Rom. Aber bald entfloh er dem sittenlosen Treiben der Stadt und lebte drei Jahre als Einsiedler in einer Höhle bei Subiaco. In der Umgebung gründete er zwölf kleinere Klöster.

    529 siedelte er nach Monte Cassino über, das in der Folgezeit zu einem Zentrum des Mönchtums und der religiösen Kultur wurde. Dort schrieb er seine Klosterregel, in der er die beste monastische Überlieferung des Ostens und des Westens zusammenfasste. Vertrautheit mit der Heiligen Schrift und eine reiche geistliche Erfahrung verliehen ihm die Güte und Weisheit, die auch seine Regel auszeichnen. Benedikt starb am 21. März um 547 in Monte Cassino.

    Das Datum des heutigen Gedenktags hängt mit einer Übertragung der Reliquien des Heiligen im 8. Jahrhundert zusammen. Von Pius XII. wurde Benedikt zum „Vater Europas“, von Paul VI. zum „Schutzpatron Europas“ erklärt.

    Das Herz


    „Wenn wir Psalmen singen, dann soll unser Herz mit dem gesungenen Wort zusammenklingen.“

    „Keiner soll nach dem eigenen Nutzen streben,

    vielmehr soll jeder auf das bedacht sein,

    was für den andern gut ist.“

    (Aus der Regel des hl. Benedikt)

  • Foren-Beitrag von Blasius im Thema

    Der Heilsplan Gottes für den Menschen
    Gott offenbart seinen „gnädigen Ratschluß“

    Liebe Leserinnen und Leser,


    Hl. Augustinus (354-430)
    Bischof von Hippo (Nordafrika) und Kirchenlehrer

    210. Predigt

    „Dann werden sie fasten [...]“

    „Es werden aber Tage kommen, da wird ihnen der Bräutigam weggenommen sein; dann werden sie fasten“. Da der Bräutigam uns genommen wurde, ist für uns die Zeit der Trauer und des Weinens gekommen. Dieser Bräutigam „ist der schönste unter allen Menschen; Anmut ist ausgegossen über seine Lippen“ (vgl. Ps 44(45),3). Doch hat er unter den Händen seiner Peiniger jeden Glanz, jede Schönheit verloren. Er wurde vom Land der Lebenden abgeschnitten (vgl. Jes 53,2.8). Unsere Trauer aber ist berechtigt, wenn wir vor Verlangen brennen, ihn zu sehen. Selig, die vor seinem Leiden sich seiner Gegenwart erfreuen konnten, die ihn fragen konnten, sooft sie es wollten, und die ihm lauschen konnten, wie es sich ziemte [...] Wir jedoch, wir sehen jetzt die Erfüllung dessen, was gesagt wurde: „Es werden Tage kommen, in denen ihr euch danach sehnt, auch nur einen von den Tagen des Menschensohnes zu sehen; doch ihr werdet ihn nicht sehen“ (Lk 17,22). [...]

    Wer würde nicht mit dem königlichen Propheten sprechen: „Meine Tränen sind mir Brot geworden bei Tag und bei Nacht; man sagt zu mir den ganzen Tag: Wo ist dein Gott?“ (Ps 41(42),4). Wir glauben fest an ihn, der schon zur Rechten des Vaters sitzt, doch solange wir in diesem Leib sind, leben wir in der Fremde, fern vom Herrn (vgl. 2 Kor 5,6), und wir können ihn denen nicht zeigen, die an seiner Existenz zweifeln, die sie womöglich gar leugnen, indem sie sagen: „Wo ist dein Gott?“ [...]

    „Noch eine kurze Zeit“, sprach der Herr zu seinen Jüngern, „dann seht ihr mich nicht mehr, und wieder eine kurze Zeit, dann werdet ihr mich sehen“ (Joh 16,19). Jetzt ist die Stunde da, von der er gesagt hat: „Ihr werdet weinen und klagen, aber die Welt wird sich freuen [...], aber“, fügt er hinzu, „ich werde euch wiedersehen; dann wird euer Herz sich freuen und niemand nimmt euch eure Freude“ (V. 20.22). Die Hoffnung, die uns jener gibt, der treu ist in seinen Verheißungen, lässt uns hier nicht einfach freudlos zurück – bis die überbordende Freude, wenn wir ihm ähnlich sein werden, kommt, weil wir ihn sehen werden, wie er ist (vgl. 1 Joh 3,2) [...] „Wenn die Frau gebären soll“, sagt unser Herr, „hat sie Trauer, weil ihre Stunde gekommen ist; aber wenn sie das Kind geboren hat, denkt sie nicht mehr an ihre Not über der Freude, dass ein Mensch zur Welt gekommen ist“ (Joh 16,21). Diese Freude ist es, die kein Mensch uns nehmen kann und die uns überreich zuteil wird, wenn wir aus der gegenwärtigen Situation des Glaubens zum ewigen Licht schreiten. Fasten wir deshalb jetzt und beten wir, denn wir befinden uns noch am Tag der Geburt

    https://www.evangeliumtagfuertag.org/DE/gospel/

    Liebe Grüße, Blasius

  • Foren-Beitrag von Blasius im Thema

    Was kommen wird, weiss alleine der Heilige Geist.

    Lieber Aquila, Mitleserinnen und Mitleser,

    ist zur Zeit die dunkle Seite der menschlichen Freiheit aktiv?

    Meine Hoffnung, Lichtblick für viele:

    NACHSYNODALES
    APOSTOLISCHES SCHREIBEN
    SACRAMENTUM CARITATIS
    SEINER HEILIGKEIT
    PAPST BENEDIKT XVI.
    AN DIE BISCHÖFE
    DEN KLERUS, DIE PERSONEN
    GOTTGEWEIHTEN LEBENS
    UND AN DIE CHRISTGLÄUBIGEN LAIEN
    ÜBER DIE EUCHARISTIE
    QUELLE UND HÖHEPUNKT VON LEBEN
    UND SENDUNG DER KIRCHE

    Auszug:

    97. Auf die Fürsprache der Allerseligsten Jungfrau Maria entzünde der Heilige Geist in uns dasselbe Feuer, das die Jünger von Emmaus spürten (vgl. Lk 24,13-35), und erneuere in unserem Leben das eucharistische Staunen über den Glanz und die Schönheit, die im liturgischen Ritus aufleuchten, der ein wirksames Zeichen der unendlichen Schönheit des heiligen Mysteriums Gottes ist. Jene Jünger erhoben sich und kehrten eilends nach Jerusalem zurück, um die Freude mit ihren Brüdern und Schwestern im Glauben zu teilen. Die wahre Freude besteht nämlich darin, zu erkennen, daß der Herr bei uns bleibt, als unser treuer Weggefährte. Die Eucharistie läßt uns entdecken, daß sich der gestorbene und auferstandene Christus im Mysterium der Kirche, seinem Leib, als unser Zeitgenosse erweist. Von diesem Geheimnis der Liebe sind wir Zeugen geworden. Wünschen wir uns gegenseitig, voller Freude und Verwunderung zur Begegnung mit der heiligen Eucharistie zu gehen, um die Wahrheit des Wortes zu erfahren und zu verkünden, mit dem Jesus sich von seinen Jüngern verabschiedet hat: „Ich bin bei euch alle Tage bis zum Ende der Welt“
    (Mt 28,20).

    http://w2.vatican.va/content/benedict-xv...-caritatis.html

    Liebe Grüße, Blasius

  • Foren-Beitrag von Blasius im Thema

    Die Menschen brauchen Orientierung und Halt, all diese bietet unsere Kirche.

    Liebe Kristina,

    so ist es, vor allem die Jungend, Kleine Seele hat dazu gechrieben

    Moslem-Anteil und Islamisierung (32)

    Zur Zeit ist es mehr oder weniger so:

    Wie Schafe, die keinen Hirten haben


    Weh den Hirten, die die Schafe meiner Weide zugrunde richten und zerstreuen – Spruch des Herrn. Darum – so spricht der Herr, der Gott Israels, über die Hirten, die mein Volk weiden: Ihr habt meine Schafe zerstreut und versprengt und habt euch nicht um sie gekümmert. Jetzt ziehe ich euch zur Rechenschaft wegen eurer bösen Taten – Spruch des Herrn.

    Ich selbst aber sammle den Rest meiner Schafe aus allen Ländern, wohin ich sie versprengt habe. Ich bringe sie zurück auf ihre Weide; sie sollen fruchtbar sein und sich vermehren. Ich werde für sie Hirten bestellen, die sie weiden, und sie werden sich nicht mehr fürchten und ängstigen und nicht mehr verloren gehen – Spruch des Herrn.

    Seht, es kommen Tage – Spruch des Herrn –, da werde ich für David einen gerechten Spross erwecken. Er wird als König herrschen und weise handeln, für Recht und Gerechtigkeit wird er sorgen im Land. In seinen Tagen wird Juda gerettet werden, Israel kann in Sicherheit wohnen. Man wird ihm den Namen geben:

    Der Herr ist unsere Gerechtigkeit.

    Jeremia 23,1-6


    Liebe Grüße, Blasius

  • Foren-Beitrag von Blasius im Thema

    DIE FRÜCHTE UND DIE FOLGEN:


    Öffnung in Kommunionfrage


    Liebe Kristina,

    dass sich die "beiden Päpste" sich auf die Alte Messe einigen, wird nicht kommen,
    eher dass der Vatikan / Päpste, sich der Öffnung der Kommunion für Protestanten
    nicht in den Weg stellen werden.

    Liebe Grüße, Blasius

  • Foren-Beitrag von Blasius im Thema

    Benedikt XVI. und Franziskus – Die ungeklärte Situation zweier Päpste (2)

    Ein „quasi gemeinsamer Dienst“ von Franziskus und Benedikt XVI.

    DIE FRÜCHTE UND DIE FOLGEN:


    Öffnung in Kommunionfrage


    Weitere deutsche Bischöfe haben angekündigt, die Kommunion für nichtkatholische Ehepartner im Einzelfall zulassen zu wollen. „Ökumene-Bischof“ Gerhard Feige und der stellvertretende Vorsitzende der Bischofskonferenz Franz-Josef Bode gehören dieser Gruppe an.

    Kommunionstreit: Was bisher geschah

    Der Magdeburger Bischof erklärte, er bereite derzeit ein Schreiben vor, in dem er den Priestern seines Bistums die Beachtung der Orientierungshilfe nahelegt. Betroffene Ehepaare könnten durch den gemeinsamen Kommunionempfang künftig wieder mehr Freude an Glaube und Kirche finden würden, drückte Feige seine Hoffnung aus. Einen Flickenteppich aufgrund unterschiedlicher Regelungen in den verschiedenen Diözesen befürchte er nicht. Zugleich räumte der Bischof im Deutschlandfunk ein, dass unterschiedliche Entscheidungen in den verschiedenen Bistümern nicht glücklich wären.

    Magdeburg, Hamburg, Osnabrück, Paderborn: im Einzelfall ja

    Der Osnabrücker Bischof Franz-Josef Bode will die Kommunion ebenfalls in Einzelfällen öffnen. Ein Bistumssprecher sagte, der stellvertretende DBK-Vorsitzende begrüße die Veröffentlichung der Orientierungshilfe, abzuwarten seien die Beratungen der Bischofskonferenz im Herbst bei ihrer Vollversammlung.

    Auch der Hamburger Erzbischof Stefan Heße empfiehlt den Seelsorgern in seiner Diözese in einem Schreiben die Orientierungshilfe, wie die Erzdiözese Hamburg mitteilte. Er persönlich sehe in dem dort angedeuteten Weg eine Möglichkeit, wie es zu einem verantworteten Sakramentenempfang im Einzelfall kommen könne, schreibt Heße. Aus Paderborn war vor einigen Tagen bekannt geworden, dass Erzbischof Hans-Josef Becker in Einzelfällen die Teilnahme protestantischer Ehepartner an der Kommunion ermöglichen wolle. Die Diözese Münster kündigte an, sich im Herbst zu positionieren.

    Orientierungshilfe kein Dokument der Bischofskonferenz

    Die deutschen katholischen Bischöfe hatten in einem im Februar mit Dreiviertel-Mehrheit verabschiedeten Papier betont, evangelische Ehepartner könnten im Einzelfall und unter bestimmten Voraussetzungen die Kommunion empfangen. Nach intensivem Ringen, auch mit Rom, verständigten sie sich darauf, den Text als Orientierungshilfe und nicht als verbindliches Dokument der Bischofskonferenz zu veröffentlichen. Damit entscheidet jeder einzelne Bischof selbst über den konkreten Umgang mit dem Thema in seiner Diözese.

    Der Bischofskonferenz-Vorsitzende, Kardinal Reinhard Marx, betonte in der vergangenen Woche im Interview der deutschen Katholischen Nachrichten-Agentur, es werde keine verbindliche Regel aufgestellt. Auch gehe es nicht um eine generelle Einladung zur Kommunion, sondern vielmehr um eine Hilfestellung für Betroffene. Marx hatte ein Schreiben an die Priester und Seelsorger in seiner Erzdiözese angekündigt. Die Orientierungshilfe lade zu einer Vertiefung ein, nicht leichtfertig und gedankenlos mit der Eucharistie umzugehen.

    (kap - ck)

    https://www.vaticannews.va/de/kirche/new...n-oeffnung.html

  • Foren-Beitrag von Blasius im Thema

    Kleine Seele

    Vielleicht sollte man mal die Fragestellung verändern um zu einem sicheren Ergebnis zu kommen?
    Wer ist der erste in meinem Leben?


    Es kann so sein, wenn es nur bei dieser "weltlichen"Handlung bleibt:

    „gelebte Treue“ mit der Zulassung evangelischer Ehepartner zur heiligen Kommunion.

    Es ändert sich nichts, dagegen:

    Markus 12,29-31
    30 Darum sollst du den Herrn, deinen Gott, lieben mit ganzem Herzen und ganzer Seele, mit deinem ganzen Denken und mit deiner ganzen Kraft. 31 Als zweites kommt hinzu: Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst. Kein anderes Gebot ist größer als diese beiden.

    ändert alles.

  • Thema von Blasius im Forum Nachrichten

    Benedikt XVI. und Franziskus – Die ungeklärte Situation zweier Päpste (2)

    Ein „quasi gemeinsamer Dienst“ von Franziskus und Benedikt XVI.

    DIE FRÜCHTE UND DIE FOLGEN:


    Von Franziskus zu Franz mit päpstlichem Schweigen

    Revolution Interkommunion in Würzburg


    Auf der Internetseite des Bistums Würzburg lautet als Schlagzeile:

    „In diesen Tagen finden die Gottesdienste für die Ehejubilare statt. Bischof Franz lädt auch die evangelischen Partner in konfessionsverbindenden Ehen zur Eucharistie ein.“

    Das Ganze steht unter dem Motto: „Gelebte Treue würdigen“.

    Offensichtlich belohnt Bischof Franz diese „gelebte Treue“

    mit der Zulassung evangelischer Ehepartner zur heiligen Kommunion.

    Ein ebenso großzügiges wie willkürliches Geschenk.
    Er verschenkt, wozu er nicht befugt ist.

    https://www.katholisches.info/2018/07/re...n-in-wuerzburg/


    Weitere Info:

    04.07.2018
    Erzbischof Ludwig Schick zur Frage der Kommunion für konfessionsverschiedene Ehepaare

    Auszug:

    Vor allem muss jeder Gläubige sich vor jeder Kommunion prüfen, ob das geistliche Bedürfnis für den Empfang des Leibes Christi bei ihm vorhanden und er würdig sowie bereit ist, entsprechend als Christ im Alltag zu leben. Diese Voraussetzungen gelten für alle Katholiken.

    Sie müssen auch von den evangelischen Partnern in konfessionsverbindenden Ehen anerkannt werden,

    die die Kommunion in der katholischen Kirche bei bestimmten Anlässen empfangen möchten.

    von Pressestelle

    https://erzbistum-bamberg.de/nachrichten...956?mode=detail

  • Foren-Beitrag von Blasius im Thema

    Benedikt XVI. und Franziskus – Die ungeklärte Situation zweier Päpste


    Nicht ein Papst, sondern zwei Päpste: Ein „aktiver“ und ein „kontemplativer“?


    Hat die Kirche zwei Päpste. Gedanken des Vatikanisten Sandro Magister.

    (Rom) “Die Revolution von Papst Franziskus bringt die Kirche durcheinander. Doch auch sein sanftmütiger Vorgänger namens Benedikt ist nicht ohne“, so der Vatikanist Sandro Magister.

    Er befaßt sich mit jüngsten Äußerungen und Gesten zur bisher in der Kirchengeschichte einzigartigen Situation, daß es zwei legitime „Päpste“ in der Form eines regierenden und eines emeritierten Papstes gibt. Magister stellt sich dabei die Frage, ob sowohl Franziskus als auch Benedikt XVI. das Papsttum verändern wollen und, wenn ja, in welche Richtung.

    „Der Verzicht auf das Papstamt war nicht seine letzte Handlung“, so Magister über Benedikt XVI. Bereits beim Rückzug vom Stuhl Petri, in jenem denkwürdigen Februar 2013, habe Joseph Ratzinger Wert auf die Feststellung gelegt, daß seine Wahl zum Papst etwas sei, was „für immer“ bleibt“.

    Im Gegensatz zu den beiden einzigen, einigermaßen vergleichbaren Amtsverzichten in der Geschichte des Papsttums, jenem von Coelestin V. (1294) und Gregor XII. (1406-1415), trägt Benedikt weiterhin das weiße Gewand des Papstes und unterzeichnet mit „Benedictus XVI Papa emeritus“, während Franziskus nur mit „Franciscus“ unterschreibt. Benedikt führt auch weiterhin das Wappen mit den Petrusschlüsseln, lebt obendrein „im engeren Bereich des heiligen Petrus“ und läßt sich als „Heiligkeit“ und „Heiliger Vater“ ansprechen.

    Ouelle: https://www.katholisches.info/2016/06/ni...kontemplativer/

    Weiterlesen:

    Ein „quasi gemeinsamer Dienst“ von Franziskus und Benedikt XVI.

    https://www.katholisches.info/2016/06/ni...kontemplativer/

    Liebe Leserinnen und Leser,

    Wer ist der Nachfolger des heiligen Petrus?

    Sicher ist:

    Christus hat nur eine Kirche gestiftet,

    wie er auch nur einen Glauben gelehrt

    und nur ein Oberhaupt- Papst, eingesetzt hat.


    Liebe Grüße, Blasius

  • Thema von Blasius im Forum Unsere Fürsprecher

    Hl. Elisabeth von Portugal (Isabella von Aragón)

    Königin von Portugal, Terziarin

    * um 1271 in Spanien
    † 4. Juli 1336 in Estremoz in Portugal

    Elisabeth wurde 1271 als Tochter des Königs Peter III. von Aragon geboren. Sie war eine Großnichte der hl. Elisabeth von Thüringen und erhielt bei der Taufe deren Namen. Schon sehr früh wurde sie mit dem König Dionysius von Portugal verheiratet und hatte mit ihm zwei Kinder. Die Ehe war sehr schwierig. Elisabeth bemühte sich, ihren Kindern eine liebevolle Mutter und dem Land eine gute Königin zu sein. Vor allem betätigte sie sich als Friedensstifterin zwischen verfeindeten Familienangehörigen und konnte so Kriege verhindern. Nach dem Tod ihres Gatten schloss sie sich als Terziarin den Klarissen von Coimbra an, bemühte sich aber auch weiterhin um den Frieden in ihrer Familie. Sie starb 1336 in der Nähe von Lissabon.

    Die Armen

    „Lieber will ich selbst vor Hunger sterben, als den Armen, die sonst verzweifeln müssten, meine Hilfe zu versagen. Gott wird mir in Zukunft schon helfen; jetzt aber will ich die noch vorhandenen Lebensmittel unter die hungrigen Armen austeilen.“ (Elisabeth von Portugal)

  • Foren-Beitrag von Blasius im Thema

    Liebe Kristina, Liebe Mitleser,
    durch das vorhanden sein von "zwie Päpsten" ist auch die Verwirrung vorhanden.
    Wer ist der Nachfolger des heiligen Petrus vielleicht ist folgendes hilfreich:

    Die Apostel vor dem Hohen Rat

    Apostelgeschichte 5,32 / 42

    32 Zeugen dieser Ereignisse sind wir und der Heilige Geist, den Gott allen verliehen hat, die ihm gehorchen.

    42 Und sie ließen nicht ab, Tag für Tag im Tempel und in den Häusern zu lehren, und verkündeten das Evangelium von Jesus, dem Christus.

    Einheitsübersetzung der Heiligen Schrift

    Wird von den "Päpsten" das Evangelium von Jesus Christus noch mit dem
    Heiligen Geist und wahr verkündet und bringt es gute Früchte?
    An den Früchten ist der wahre Papst zu erkennen, ist mir eingefallen.

    Komm, Schöpfer Geist:
    Lehre von der Tradition (47)

    Liebe Grüße, Blasius

  • Foren-Beitrag von Blasius im Thema

    Der Heilsplan Gottes für den Menschen
    Gott offenbart seinen „gnädigen Ratschluß“

    Liebe Leserinnen und Leser,

    Pastorale Konstitution „Gaudium et Spes“ über die Kirche in der Welt von heute, §§ 9-10

    „Sie baten ihn, ihr Gebiet zu verlassen“


    [...] die moderne Welt [zeigt sich] zugleich stark und schwach, in der Lage, das Beste oder das Schlimmste zu tun; für sie ist der Weg offen zu Freiheit oder Knechtschaft, Fortschritt oder Rückschritt, Brüderlichkeit oder Haß.

    Zudem wird nun der Mensch sich dessen bewußt, daß es seine eigene Aufgabe ist, jene Kräfte, die er selbst geweckt hat und die ihn zermalmen oder ihm dienen können, richtig zu lenken. Wonach er fragt, ist darum er selber. In Wahrheit hängen die Störungen des Gleichgewichts, an denen die moderne Welt leidet, mit jener tiefer liegenden Störung des Gleichgewichts zusammen, die im Herzen des Menschen ihren Ursprung hat. Denn im Menschen selbst sind viele widersprüchliche Elemente gegeben. Einerseits erfährt er sich nämlich als Geschöpf vielfältig begrenzt, andererseits empfindet er sich in seinem Verlangen unbegrenzt und berufen zu einem Leben höherer Ordnung. Zwischen vielen Möglichkeiten, die ihn anrufen, muß er dauernd unweigerlich eine Wahl treffen und so auf dieses oder jenes verzichten. Als schwacher Mensch und Sünder tut er oft das, was er nicht will, und was er tun wollte, tut er nicht. So leidet er an einer inneren Zwiespältigkeit, und daraus entstehen viele und schwere Zerwürfnisse auch in der Gesellschaft. [...]

    Dennoch wächst angesichts der heutigen Weltentwicklung die Zahl derer, die die Grundfragen stellen oder mit neuer Schärfe spüren: Was ist der Mensch? Was ist der Sinn des Schmerzes, des Bösen, des Todes - alles Dinge, die trotz solchen Fortschritts noch immer weiterbestehen? Wozu diese Siege, wenn sie so teuer erkauft werden mußten? Was kann der Mensch der Gesellschaft geben, was von ihr erwarten? Was kommt nach diesem irdischen Leben?

    Die Kirche aber glaubt:

    Christus, der für alle starb und auferstand4, schenkt dem Menschen Licht und Kraft durch seinen Geist, damit er seiner höchsten Berufung nachkommen kann; es ist kein anderer Name unter dem Himmel den Menschen gegeben, in dem sie gerettet werden sollen (vgl. Apg 4,12). Sie glaubt ferner, daß in ihrem Herrn und Meister der Schlüssel, der Mittelpunkt und das Ziel der ganzen Menschheitsgeschichte gegeben ist. Die Kirche bekennt überdies, daß allen Wandlungen vieles Unwandelbare zugrunde liegt, was seinen letzten Grund in Christus hat, der derselbe ist gestern, heute und in Ewigkeit (vgl. Hebr 13,8).

    https://www.evangeliumtagfuertag.org/DE/gospel/2018-07-04
    -
    Aus dem Heiligen Evangelium nach Matthäus - Mt 8,28-34.

    Als Jesus an das andere Ufer kam, in das Gebiet von Gadara, liefen ihm aus den Grabhöhlen zwei Besessene entgegen. Sie waren so gefährlich, dass niemand den Weg benutzen konnte, der dort vorbeiführte.

    Sofort begannen sie zu schreien: Was haben wir mit dir zu tun, Sohn Gottes? Bist du hergekommen,
    um uns schon vor der Zeit zu quälen?

    In einiger Entfernung weidete gerade eine große Schweineherde.
    Da baten ihn die Dämonen: Wenn du uns austreibst, dann schick uns in die Schweineherde!
    Er sagte zu ihnen: Geht! Da verließen sie die beiden und fuhren in die Schweine. Und die ganze Herde stürzte sich den Abhang hinab in den See und kam in den Fluten um.
    Die Hirten flohen, liefen in die Stadt und erzählten dort alles, auch das,
    was mit den Besessenen geschehen war.

    Und die ganze Stadt zog zu Jesus hinaus; als sie ihn trafen, baten sie ihn, ihr Gebiet zu verlassen.

    Auszug aus der liturgischen Übersetzung der Bibel

  • Foren-Beitrag von Blasius im Thema

    Liebe Kristina,

    danke für Deine ausführliche Antwort.

    Im Codex des Kanonischen Rechtes steht dazu folgendes:

    § 2. Der Papst steht bei Ausübung seines Amtes als oberster Hirte der Kirche stets in Gemeinschaft mit den übrigen Bischöfen, ja sogar mit der ganzen Kirche; er hat aber das Recht, entsprechend den Erfordernissen der Kirche darüber zu bestimmen, ob er dieses Amt persönlich oder im kollegialen Verbund ausübt.

    http://www.vatican.va/archive/DEU0036/_P16.HTM

    Danach ist Benedikt XVI der Amts-ausübende Papst und Franziskus "nur" im kollegialen Verbund.

    Ein Durcheinander von "oben nach unten", - Menschen.

    Liebe Grüße, Blasius

  • Thema von Blasius im Forum Diskussionsplattform K...

    Benedikt XVI. und Franziskus – Die ungeklärte Situation zweier Päpste


    Papst Franziskus küßt die Hände von Benedikt XVI. Wie sieht es aber jenseits der Höflichkeiten aus? Wie steht es um die seit 2013 gegebene Dualität des Petrusamtes?

    (Rom) Bilder zeigen den ungewöhnlichen Zustand „zweier Päpste“ in der Kirche.

    Am 28. Juni, der Vigil zum Fest der Apostelfürsten Petrus und Paulus, kreierte Papst Franziskus 14 neue Kardinäle. Elf von ihnen sind Teilnehmer eines eventuellen Konklaves zur Wahl eines neuen Papstes.

    Benedikt XVI

    Knien vor dem Papst

    Am selben Tag stattete Franziskus mit den neuen Purpurträgern seinem Vorgänger Benedikt XVI. einen Besuch im Kloster Mater Ecclesiae ab. Dort lebt Benedikt XVI. seit seinem Amtsverzicht.

    Als erster Papst der Kirchengeschichte legte er sich selbst die Bezeichnung eines „emeritierten Papstes“
    zu und behielt, auch das ein völliges Novum, den Papstnamen und die päpstlichen Insignien bei.

    Nur den Fischerring als Zeichen seiner Amtsgewalt legte er ab. Anders als bei seinen Vorgängern,
    die im Amt gestorben sind, wurde der Ring aber nicht zerbrochen.

    Wie die Videoaufnahmen des Besuches zeigen, erweisen die neuen Kardinäle Benedikt XVI. ihre Ehrerbietung, wie sie nur einem Papst gebührt. Sie knien vor ihm nieder, wie es im Moment der Kardinalskreierung geschieht. Der regierende Papst, Franziskus, sitzt daneben.

    Die Dualität, die 2013 durch den unerwarteten Rücktritt von Benedikt XVI. entstanden ist, bleibt für die Kirche eine schwer deutbare Situation. Ausschlaggebend dafür ist nicht der Rücktritt an sich, sondern der bloße Verzicht auf die Ausübung der Amtsvollmachten bei gleichzeitiger Beibehaltung von Rang und Würde als Papst.

    Sein früherer, erster Papstsekretär, Kurienerzbischof Georg Gänswein,
    interpretierte diesen Ausnahmezustand als neue Form der

    Teilhabe am Petrusamt.

    Was damit aber genau gemeint ist,
    erscheint mehr als fünf Jahre nach dem Rücktritt noch immer völlig unklar.

    https://www.katholisches.info/2018/07/be...zweier-paepste/

    Liebe Leserinnen und Leser,

    Teilhabe am Petrusamt.

    was ist damit gemeint?

    Liebe Grüße, Blasius

  • Lehre von der TraditionDatum03.07.2018 14:39
    Foren-Beitrag von Blasius im Thema

    Generalkapitel: Aufruf des Generaloberen zu einer Novene ab dem 2. Juli



    Der Generalobere der Priesterbruderschaft St. Pius X., Weihbischof Bernard Fellay, hat für den 2. Juli bis zum 10. Juli zu einer Novene für die Vorbereitung des Generalkapitels der Priesterbruderschaft aufgerufen.

    In allen Häusern der Priesterbruderschaft soll in dieser Zeit täglich das "Komm, Schöpfer Geist" gesungen werden, gefolgt vom dem Gebet an die Gottesmutter "Unter Deinen Schutz und Schirm".

    Ebenso ist ein Fast- und Abstinenztag für den Herz-Jesu-Freitag, den 6. Juli 2018 festgelegt worden.

    Alle Gläubigen werden gebeten, diesem Wunsch des Generaloberen zu entsprechen und täglich die genannte Gebete zu beten.


    Komm, Schöpfer Geist


    Komm, Schöpfer Geist, kehr bei uns ein,
    besuch das Herz der Kinder dein:
    Die deine Macht erschaffen hat,
    erfülle nun mit deiner Gnad.

    Der du der Tröster wirst genannt,
    vom höchsten Gott ein Gnadenpfand,
    du Lebensbrunn, Licht, Lieb und Glut,
    der Seele Salbung, höchstes Gut.

    O Schatz, der siebenfältig ziert,
    o Finger Gottes, der uns führt,
    Geschenk, vom Vater zugesagt,
    du, der die Zungen reden macht.

    Zünd an in uns des Lichtes Schein,
    gieß Liebe in die Herzen ein,
    stärk unsres Leibs Gebrechlichkeit
    mit deiner Kraft zu jeder Zeit.

    Treib weit von uns des Feinds Gewalt,
    in deinem Frieden uns erhalt,
    dass wir, geführt von deinem Licht,
    in Sünd und Elend fallen nicht.

    Gib, dass durch dich den Vater wir
    und auch den Sohn erkennen hier
    und dass als Geist von beiden dich
    wir allzeit glauben festiglich.

    Dem Vater Lob im höchsten Thron
    und seinem auferstandnen Sohn,
    dem Tröster auch sei Lob geweiht
    jetzt und in alle Ewigkeit.

    Unter Deinem Schutz und Schirm


    Unter deinen Schutz und Schirm
    fliehen wir, o heilige Gottesgebärerin;
    Verschmähe nicht unser Gebet in unseren Nöten,
    sondern erlöse uns jederzeit von allen Gefahren,
    o du glorwürdige und gebenedeite Jungfrau.

    Unsere Frau, unsere Mittlerin, unsere Fürsprecherin.
    Versöhne uns mit deinem Sohne, empfiehl uns
    deinem Sohne, stelle uns vor deinen Sohne.

    Amen.


    Quelle: Distrikt Deutschland

  • Foren-Beitrag von Blasius im Thema

    Der Heilsplan Gottes für den Menschen
    Gott offenbart seinen „gnädigen Ratschluß“

    Liebe Leserinnen und Leser,

    Hl. Thomas

    Betrachtung zum Evangelium des Tages : Sel. John Henry Newman

    Der schwache Glaube des Thomas ist eine Gnadenquelle für die Kirche


    Sel. John Henry Newman (1801-1890)
    Theologe und Kardinal, Gründer der Oratorianergemeinschaft in England

    PPS, Bd. 2, Nr. 2, „Faith without Sight“

    Der schwache Glaube des Thomas ist eine Gnadenquelle für die Kirche

    Wir dürfen nicht glauben, dass der hl. Thomas sich sehr von den anderen Aposteln unterschied. Alle haben sie mehr oder weniger das Vertrauen in die Verheißungen Christi verloren, als sie sahen, wie er zur Kreuzigung geführt wurde. Als er ins Grab gelegt wurde, da war ihre Hoffnung zusammen mit ihm begraben worden, und als ihnen die Kunde gebracht worden war, dass er auferstanden sei, da hat niemand sie geglaubt. Als Er ihnen erschienen ist, „tadelte er ihren Unglauben und ihre Verhärtung“ (vgl. Mk 16,14) […] Thomas wurde als letzter überzeugt, weil er Christus als letzter sah. Andererseits ist es sicher, dass er, obwohl er die gute Nachricht von der Auferstehung Christi zunächst nicht geglaubt hat, kein kaltherziger Anhänger seines Herrn war, wie es aus seinem Verhalten bei einer früheren Gelegenheit hervorgeht, als er den Wunsch ausdrückte, die Gefahr seines Meisters mit auszuhalten und mit ihm zu leiden […]: „Gehen wir mit ihm, um mit ihm zu leiden“ (vgl. Joh 11,16). Es ist Thomas zu verdanken, dass die Apostel ihr Leben für ihren Herrn eingesetzt haben.

    Der heilige Thomas liebte seinen Meister zu der Zeit, als er Apostel wurde und war seinem Dienst ergeben; als er ihn jedoch am Kreuz sah, versagte sein Glaube für eine Weile mit dem der anderen [...] und mehr noch als bei den anderen. Sein Allein-Stehen, nicht nur gegen einen Zeugen, sondern gegen seine zehn Mitjünger, neben Maria Magdalena und den anderen Frauen, ist ein Beweis dafür [...] Er scheint zu der Zeit, [...] eine vernünftige Einsicht in den unsichtbaren Zustand benötigt zu haben, irgendein untrügliches Zeichen vom Himmel, eine Engelsleiter, wie die des Jakob (Gen 28,12), die – ihm das Ende der Reise zeigend – die Angst von ihm nehmen würde. Irgendein solches heimliches Verlangen nach Gewissheit bedrängte ihn. Und eine ähnliche Sehnsucht erwachte in ihm bei der Botschaft von der Auferstehung Christi.

    Während unser Heiland Thomas seinen Wunsch erfüllte und seine Sinne beruhigte, dass er wirklich am Leben war, begleitete er die Erlaubnis mit einem Tadel: „Weil du mich gesehen hast, glaubst du. Selig sind, die nicht sehen und doch glauben.“ So dienen Ihm alle Jünger sogar in ihren Schwächen, damit Er sie umwandelt in Belehrung und Trost für seine Kirche.


    Aus dem Heiligen Evangelium nach Johannes - Joh 20,24-29.


    Thomas, genannt Didymus - Zwilling-, einer der Zwölf, war nicht bei ihnen, als Jesus kam.
    Die anderen Jünger sagten zu ihm: Wir haben den Herrn gesehen.

    Er entgegnete ihnen: Wenn ich nicht die Male der Nägel an seinen Händen sehe und wenn ich meinen Finger nicht in die Male der Nägel und meine Hand nicht in seine Seite lege, glaube ich nicht.

    Acht Tage darauf waren seine Jünger wieder versammelt, und Thomas war dabei. Die Türen waren verschlossen. Da kam Jesus, trat in ihre Mitte und sagte: Friede sei mit euch!

    Dann sagte er zu Thomas: Streck deinen Finger aus -
    hier sind meine Hände! Streck deine Hand aus und leg sie in meine Seite,
    und sei nicht ungläubig, sondern gläubig!

    Thomas antwortete ihm: Mein Herr und mein Gott!

    Jesus sagte zu ihm: Weil du mich gesehen hast, glaubst du. Selig sind, die nicht sehen und doch glauben.

    Auszug aus der liturgischen Übersetzung der Bibel

  • Hl. Thomas - Glaubensbote Datum03.07.2018 13:48
    Thema von Blasius im Forum Unsere Fürsprecher

    Hl. Thomas
    Gefeiert Am 3. Juli



    Apostel, Glaubensbote in Indien (?), Märtyrer (?)

    * in Galiläa (?) in Israel
    † 72 in Kalamina, d.i. Mailapur, der heutige Stadtteil Mayilapuram in Madras / Chennai in Indien (?)

    Thomas, dessen aramäischer Name „Zwilling“ bedeutet, war einer der Zwölf.

    Im Johannesevangelium wird er als Grübler und Zweifler dargestellt
    (vgl. Joh 11, 16; 14, 5; 20, 24-29).

    Er erhielt, als er die Abschiedsrede Jesu unterbrach,
    die große Antwort:

    „Ich bin der Weg und die Wahrheit uns das Leben“ (Joh 14, 6).

    Er ist es, der das klarste Bekenntnis zum auferstandenen Herrn abgelegt hat (Joh 20, 28),
    nachdem er zunächst die Nachricht von der Auferstehung Jesu nicht hatte glauben wollen.

    - Nach der Legende soll er später in Indien missioniert haben und dort als Märtyrer gestorben sein.

    Im 3. Jahrhundert wurden seine Reliquien nach Edessa überführt.

    Ephräm der Syrer (vgl. 9. Juni) hat ihn durch Hymnen verherrlicht.

    Liebe Grüße- Blasius

  • DIE FASTENZEITDatum17.02.2018 20:36
    Foren-Beitrag von Blasius im Thema

    ERSTER FASTENSONNTAG B

    1. Sonntag der Fastenzeit im Jahr 2018

    „Fastenzeit“ oder „österliche Bußzeit“,
    das sind die vierzig Tage der Vorbereitung auf Ostern, das Fest der Feste.

    Wir werden an die vierzig Jahre erinnert, die Israel in der Wüste verbracht hat,
    zwischen Ägypten, dem Land der Knechtschaft, und dem verheißenen Land Kanaan.

    Und an die vierzig Tage, die Jesus in der Wüste gefastet hat. Wüste bedeutet Freiheit,
    aber auch Unsicherheit, Armut, Durst und Hunger.

    Alles Unwesentliche wird unwichtig, künstliche Lichter und falsche Ideen verblassen,
    je mehr wir uns in das Licht Christi stellen.

    Wir begreifen die Notwendigkeit, anders zu werden.

    Wir verstehen die Umkehr,
    die Rückkehr zu Gott als Geschenk seiner Gnade und zugleich als die große,
    wesentliche Arbeit unseres Lebens.


    ERSTE LESUNG

    Gen 9, 8-15

    Ich habe meinen Bund mit euch geschlossen;
    nie wieder soll eine Flut kommen und die Erde verderben


    Lesung aus dem Buch Genesis

    8Gott sprach zu Noach und seinen Söhnen, die bei ihm waren:

    9Hiermit schließe ich meinen Bund mit euch und mit euren Nachkommen

    10und mit allen Lebewesen bei euch, mit den Vögeln, dem Vieh und allen Tieren des Feldes, mit allen Tieren der Erde, die mit euch aus der Arche gekommen sind.

    11Ich habe meinen Bund mit euch geschlossen: Nie wieder sollen alle Wesen aus Fleisch vom Wasser der Flut ausgerottet werden; nie wieder soll eine Flut kommen und die Erde verderben.

    12Und Gott sprach: Das ist das Zeichen des Bundes, den ich stifte zwischen mir und euch und den lebendigen Wesen bei euch für alle kommenden Generationen:

    13Meinen Bogen setze ich in die Wolken; er soll das Bundeszeichen sein zwischen mir und der Erde.

    14Balle ich Wolken über der Erde zusammen und erscheint der Bogen in den Wolken,

    15dann gedenke ich des Bundes, der besteht zwischen mir und euch und allen Lebewesen, allen Wesen aus Fleisch, und das Wasser wird nie wieder zur Flut werden, die alle Wesen aus Fleisch vernichtet.

    http://www.erzabtei-beuron.de/schott/sch...atum=2018-02-18

  • Lehre von der TraditionDatum17.02.2018 19:57
    Foren-Beitrag von Blasius im Thema

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    Quadragesima: Die Intention der Kirche für die Fastenzeit


    31. Januar, 2018 Distrikt Deutschland

    Fastenhirtenbrief von Erzbischof Marcel Lefebvre im Jahr 1982

    Liebe Gläubige!

    Ich möchte nach einer alten und heilsamen Tradition der Kirche zu dieser Fastenzeit einige Worte an Sie richten, um Sie zu ermutigen, diese Bußzeit mit ganzer Seele und in der Verfassung, wie sie die Kirche will, zu begehen, mit der Intention, die die Kirche für diese Fastenzeit vorgeschrieben hat.

    Wenn ich in den Büchern vom Anfang dieses Jahrhunderts nach den Intentionen suche, die die Kirche für diese Zeit der Buße vorgeschrieben hat, finde ich darin drei angegeben:

    zunächst das Im-Zaum-Halten der fleischlichen Begierde,

    sodann das leichtere Erheben unserer Seele zu den göttlichen Wirklichkeiten

    und schließlich das Sühnen für unsere Sünden.

    Eben dieses Beispiel hat uns ja Unser Herr in seinem Leben hier auf Erden gegeben: beten und Buße tun. Aber da Er weder der Begierlichkeit noch der Sünde unterworfen war, hat Er für unsere Sünden Buße getan und Sühne geleistet und uns dadurch gezeigt, dass unsere Buße nicht nur uns, sondern auch unseren Nächsten zugutekommen kann.

    Beten und Buße tun. Buße tun, um besser beten zu können, um Gott noch näher zu kommen, das haben auch alle Heiligen getan, und dazu ermahnt die allerseligste Jungfrau Maria in allen ihren Botschaften.

    Werden wir es wagen zu sagen, dass das in unserer Zeit weniger notwendig ist als in früheren Zeiten? Wir können und müssen im Gegenteil sagen, dass das Gebet und die Buße noch nie notwendiger waren als heute, weil man alles getan hat, um diese beiden fundamentalen Elemente des christlichen Lebens zu mindern und herabzusetzen.

    Wann hätte man jemals so wie heute alle ungeordneten Triebe des Fleisches völlig schrankenlos zu befriedigen gesucht, bis hin zum Mord an Millionen unschuldiger Kinder? Man möchte glauben, dass die Gesellschaft nur eine einzige Existenzberechtigung habe, nämlich allen Menschen ein Maximum an Lebensgenuss zu bereiten und ihnen jeglichen Mangel an materiellen Gütern zu ersparen.

    So ist heute das Ziel der Gesellschaft genau dem entgegengesetzt, was die Kirche vorschreibt. Kein Wunder also, dass wir in dieser Zeit, wo die Männer der Kirche sich nach dem Geist der Welt ausrichten, Gebet und Buße schwinden sehen, besonders was die Sühne für die Sünden und die Erlangung der Sündenvergebung betrifft. Wer will heute noch den ergreifenden Psalm 50 „Miserere“ beten und mit dem Psalmisten sprechen: „Peccatum meum contra me est semper — meine Sünde steht mir allezeit vor Augen“? (Ps 50,5) Wie aber könnte eine christliche Seele den Gedanken an ihre Sünden fernhalten, wenn sie immer das Bild des Kreuzes vor Augen hat?

    Die Bischöfe haben auf dem Konzil eine derartige Reduzierung des Fastens und der Abstinenz gefordert, dass diese Vorschriften praktisch aufgehoben sind. Wir müssen zugeben, dass diese Reduzierung eine Folge des ökumenischen und protestantischen Geistes ist, der leugnet, dass es notwendig ist, selbst dabei mitzuwirken, dass die Verdienste Unseres Herrn jedem von uns zur Vergebung unserer Sünden und zur Wiederherstellung unserer Gotteskindschaft zugewendet werden.

    Bisher aber haben die Gebote der Kirche Folgendes vorgeschrieben:

    - obligatorisches Fasten an allen Tagen der Fastenzeit außer an den Sonntagen, an den jeweiligen drei Quatembertagen und an mehreren Vigiltagen;

    - Abstinenz an allen Freitagen des Jahres, an den Sonntagen [Korrektur der Redaktion: an den Samstagen] der Fastenzeit und in zahlreichen Diözesen an allen Samstagen des Jahres.

    Was ist heute von diesen Vorschriften übriggeblieben?

    - das Fasten am Aschermittwoch und am Karfreitag,
    - die Abstinenz am Aschermittwoch und an den Freitagen der Fastenzeit.

    Man fragt sich: Warum eine derartige Verringerung?

    Wer ist zum Fasten verpflichtet?

    Zum Fasten sind die Erwachsenen vom 21. bis zum 60. Lebensjahr verpflichtet.

    Wer ist zur Abstinenz verpflichtet?

    Zur Abstinenz sind alle Gläubigen vom 7. Lebensjahr an verpflichtet.

    Was heißt Fasten?

    Fasten heißt, nur eine Mahlzeit am Tag einzunehmen, darüber hinaus aber noch zwei Imbisse, einen am Morgen und einen am Abend, die jeweils nicht mehr als zwei Unzen, das sind 60 g, fester Nahrung enthalten.

    Was heißt Abstinenz?

    Abstinenz heißt Enthaltung von Fleischgenuss.

    Gläubige, die wirklich den Glaubensgeist besitzen und ein tiefes Verständnis für die eben angeführten Beweggründe der Kirche haben, werden nicht nur diese leichten Vorschriften von heute erfüllen wollen, sondern, erfasst vom Geist Unseres Herrn und der allerseligsten Jungfrau Maria, die Sünden, die sie selbst begangen haben, sowie die Sünden ihres Nächsten, ihrer Familie, ihrer Freunde und ihrer Mitmenschen auf sich nehmen.

    Sie werden deshalb diesen Vorschriften etwas hinzufügen, etwa das Fasten an allen Freitagen der Fastenzeit oder die Enthaltung von Alkohol oder von Wein, oder das Sich-des-Fernsehens-Enthalten. Sie werden sich bemühen, mehr zu beten, öfter der heiligen Messe beizuwohnen, den Rosenkranz zu beten und das Abendgebet in der Familie nicht zu versäumen. Sie werden sich von überflüssigem Besitz trennen, um den Seminaren zu helfen, um Schulen zu gründen, um ihren Priestern bei der Einrichtung von Kapellen zu helfen, um den Ausbau von Häusern für Ordensmänner und Ordensfrauen zu fördern.

    Die Vorschriften der Kirche betreffen nicht nur Fasten und Abstinenz, sondern auch die österliche Pflicht.

    Folgendes empfahl zum Beispiel der Kapitelvikar von Sitten am 20. Februar 1919 den Diözesanen:

    1. Während der Fastenzeit sollen die Herren Pfarrer zweimal in der Woche Kreuzweg halten, einen Tag mit den Schulkindern und einen Tag mit den anderen Pfarrangehörigen. Nach dem Kreuzweg soll die Herz-Jesu-Litanei gebetet werden.

    2. In der Passionswoche, das ist in der Woche vor dem Palmsonntag, soll in allen Pfarrkirchen ein Triduum gehalten werden mit Unterweisung, Herz-Jesu-Litanei vor ausgesetztem Allerheiligsten und Segen.

    Bei diesen drei Unterweisungen sollen die Herren Pfarrer ihren Pfarrkindern auf einfache und klare Weise die wichtigsten Voraussetzungen für den würdigen Empfang des Bußsakramentes ins Gedächtnis rufen.

    3. Als Zeit, während welcher man seine Osterpflicht erfüllen kann, ist für alle Pfarren die Zeit vom Passionssonntag bis zum Weißen Sonntag festgesetzt.

    Warum sollen diese Weisungen heute nicht mehr gültig sein?


    Nützen wir diese Zeit des Heiles, in der Unser Herr immer überreiche Gnaden spendet! Machen wir es nicht wie die törichten Jungfrauen, die, weil sie kein Öl mehr in ihren Lampen hatten, die Türe zum Haus des Bräutigams verschlossen fanden und jene schreckliche Antwort hören mussten: „Amen dico vobis, nescio vos. — Wahrlich, Ich sage euch, Ich kenne euch nicht!“ (Mt 25,12)

    Selig die Armen im Geiste, denn ihrer ist das Himmelreich. Es ist der Geist der Losgelöstheit von den Gütern dieser Welt.

    Selig die Trauernden, denn sie werden getröstet werden. Denken wir an Jesus am Ölberg, der über unsere Sünden geweint hat. Jetzt ist es an uns, unsere Sünden und die unserer Brüder zu beweinen.

    Selig, die hungern und dürsten nach der Gerechtigkeit, denn sie werden gesättigt werden (Mt 5,3,5,6). Die Gerechtigkeit kommt durch das Kreuz, die Buße und den Abbruch. Wenn wir wahrhaft die Vollkommenheit suchen, müssen wir den Kreuzweg gehen.

    Möchten wir doch in dieser Fastenzeit den Ruf Jesu und Mariens hören und in ihrer Nachfolge „das Kreuz nehmen“ zu Gebet und Buße!

    Könnte doch unser Beten, unser Flehen, unser Abbruch vom Himmel erlangen, dass diejenigen, die in der Kirche die Verantwortung haben, zu den wahren und heiligen Überlieferungen zurückkehren, wodurch allein es möglich würde, dass die Einrichtungen der Kirche wiederaufleben und zu neuer Blüte kommen!

    Beten wir oft und von Herzen den Schluss des Te Deum: „In Te Domine speravi, non confundar in aeternum.“ „Auf Dich hoffe ich, o Herr, und werde in Ewigkeit nicht zuschanden werden.“

    Quelle: Distrikt Deutschland

    http://fsspx.de/de/news-events/news/quad...astenzeit-35336

  • Foren-Beitrag von Blasius im Thema

    ZU: Hl. Augustinus (354-430), Bischof von Hippo (Nordafrika) und Kirchenlehrer

    Über die Psalmen, Ps 60; CCL 39,766

    „[...] der in allem wie wir in Versuchung geführt worden ist, aber nicht gesündigt hat“

    (Hebr 4,15)

    Die Macht des Wortes Gottes


    12 Denn lebendig ist das Wort Gottes, wirksam und schärfer als jedes zweischneidige Schwert; es dringt durch bis zur Scheidung von Seele und Geist, von Gelenken und Mark; es richtet über die Regungen und Gedanken des Herzens;

    13 vor ihm bleibt kein Geschöpf verborgen, sondern alles liegt nackt und bloß vor den Augen dessen, dem wir Rechenschaft schulden.

    Mahnung zum Festhalten am Bekenntnis


    14 Da wir nun einen erhabenen Hohepriester haben, der die Himmel durchschritten hat, Jesus, den Sohn Gottes, lasst uns an dem Bekenntnis festhalten.

    15 Wir haben ja nicht einen Hohepriester, der nicht mitfühlen könnte mit unseren Schwächen, sondern einen, der in allem wie wir versucht worden ist, aber nicht gesündigt hat.

    16 Lasst uns also voll Zuversicht hinzutreten zum Thron der Gnade, damit wir Erbarmen und Gnade finden und so Hilfe erlangen zur rechten Zeit!

    Einheitsübersetzung der Heiligen Schrift

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