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  • Das Buch Jesus Sirach, Kapitel 27Datum06.07.2021 11:26
    Thema von Blasius im Forum Altes Testament




    Die Bibel in der Einheitsübersetzung

    Sir 27,1 Des Geldes wegen haben schon viele gesündigt; / wer es anzuhäufen sucht,
    schaut nicht genau hin.

    Sir 27,2 Zwischen zwei Steine lässt sich ein Pflock stecken;
    / so drängt sich zwischen Kauf und Verkauf die Sünde.

    Sir 27,3 Hältst du nicht fest an der Gottesfurcht, / stürzt plötzlich und bald dein Haus zusammen.

    Sir 27,4 Im Sieb bleibt, wenn man es schüttelt, der Abfall zurück;
    / so entdeckt man die Fehler eines Menschen, wenn man über ihn nachdenkt.

    Sir 27,5 Töpferware wird nach der Brennhitze des Ofens eingeschätzt,
    / ebenso der Mensch nach dem Urteil, das man über ihn fällt.

    Sir 27,6 Der Art des Baumes entspricht seine Frucht;
    / so wird ein jeder nach seiner Gesinnung beurteilt.

    Sir 27,7 Lobe keinen Menschen, ehe du ihn beurteilt hast; / denn das ist die Prüfung für jeden.

    Sir 27,8 Strebst du nach Gerechtigkeit, so erlangst du sie,
    / wie ein Prachtgewand kannst du sie anlegen.

    Sir 27,9 Vögel lassen sich bei ihresgleichen nieder; / Treue kommt zu denen, die sie üben.

    Sir 27,10 Der Löwe lauert auf Beute; / so auch die Sünde auf alle, die Unrecht tun.

    Sir 27,11 Die Rede des Frommen ist immer klug, / der Tor aber ändert sich wie der Mond.

    Sir 27,12 Im Kreis von Toren schau auf die Zeit, / im Kreis von Verständigen aber verweile!

    Sir 27,13 Die Rede der Toren ist abscheulich, / ihr Lachen schwelgt in sündhafter Lust.

    Sir 27,14 Beim Gerede dessen, der viel schwört, sträuben sich die Haare,
    / bei seinem Gezänk hält man sich die Ohren zu.

    Sir 27,15 Zu Blutvergießen führt der Streit der Übermütigen,
    / ihr Schimpfen ist unerträglich.
    .
    Die Lauterkeit und die Wahrhaftigkeit

    Sir 27,16 Wer Geheimes verrät, zerstört das Vertrauen, / er findet keinen Freund, der zu ihm steht.

    Sir 27,17 Liebe den Freund und sei ihm treu! / Hast du aber seine Geheimnisse verraten,
    / brauchst du ihm nicht mehr nachzugehen.

    Sir 27,18 Denn wie ein Mensch, der seinen Besitz vertan hat,
    / so hast du die Freundschaft des Gefährten vertan.

    Sir 27,19 Und wie man einen Vogel aus der Hand wegfliegen lässt,
    / so hast du den Freund weggehen lassen und fängst ihn nie wieder ein.

    Sir 27,20 Lauf ihm nicht nach, denn er ist schon zu weit,
    / wie eine Gazelle aus der Schlinge ist er entflohen.

    Sir 27,21 Eine Wunde lässt sich verbinden, ein Streit beilegen,
    / doch wer ein Geheimnis verrät, hat keine Hoffnung.

    Sir 27,22 Wer mit dem Auge zwinkert, plant Böses,
    / wer einen solchen Menschen sieht, / hält sich von ihm fern.

    Sir 27,23 Ins Gesicht hinein macht er dir schöne Worte / und bewundert deine Reden; nachher aber dreht er seine Worte um / und bringt dich durch deine eigenen Worte zu Fall.

    Sir 27,24 Vieles ist mir verhasst, aber nichts so wie er; / auch der Herr wird ihn hassen.

    Sir 27,25 Wer einen Stein hochwirft, auf den fällt er zurück,
    / wer hinterlistig schlägt, verwundet sich selbst.

    Sir 27,26 Wer eine Grube gräbt, fällt selbst hinein, / wer eine Schlinge legt, verfängt sich in ihr.

    Sir 27,27 Wer Unrecht tut, auf den rollt es zurück / und er weiß nicht, woher es ihm kommt.

    Sir 27,28 Spott und Schimpf treffen den Übermütigen, / wie ein Löwe lauert die Rache auf ihn.

    Sir 27,29 Schlingen und Netze fangen die, die sie machen,
    / und lassen sie nicht los bis zum Tag ihres Todes.

    Sir 27,30 Groll und Zorn, auch diese sind abscheulich, / nur der Sünder hält daran fest.

    https://www.uibk.ac.at/theol/leseraum/bibel/sir27.html

  • Kardinal Meisner +Datum05.07.2021 12:40
    Foren-Beitrag von Blasius im Thema Kardinal Meisner +

    Lieber Katholik28 danke für die Erinnerung.

    Dazu eine Ergänzung:

    Kardinal Joachim Meisner gestorben

    ‚Der Geist ist es, der lebendig macht’ + Joachim Kardinal Meisner Erzbischof von Köln

    Zum Gedenken;

    Katholisch bin und bleibe ich,
    nichts soll mich von der Kirche reißen.
    Sie ist mir Mutter, liebet mich,
    ich freue mich, ihr Kind zu heißen.
    Sie zeigt den sichern Himmelspfad,
    sie stärket mich durch Gottesgnad.“

    Der wahre Glaube kommt von Gott,
    Er sendet die so ihn verkünden.
    Der Glaube ist nur Trug und Spott,
    den Menschen ohne Sendung gründen.
    Die Irrenden verlasst sie nicht,
    gibt ihnen Gottes Glaubenslicht.

    Die Kirche ist wie Jesus sagt,
    auf einen Felsen fest gegründet.
    Er gab ein Haupt ihr voller Macht,
    das nie die Hölle überwindet.
    An diesen Felsen halt ich mich,
    Gott schützt ihn immer gnädiglich.

    Die Kirche, von Gott selbst belehrt,
    will, dass wir Jesu Mutter lieben.
    Wer nicht die Mutter herzlich ehrt,
    der muss des Sohnes Herz betrüben.
    Maria, reich uns Deine Hand
    Führ uns durch dieses Tränenland.

    Das Erdenreich ist leerer Schein,
    das Weinen endet und das Lachen.
    Der Tod wird alle groß und klein,
    zu wenig Staub und Asche machen.
    Darum lebt Gottes Diener recht,
    mit Freuden geht er ins Gericht;

    Gott Dank, dass ich katholisch bin
    Und stets geschützt von falschen Lehren;
    Katholisch sein ist mein Gewinn,
    nie soll der Irrtum mich betören.
    Katholisch bin und heiße ich,
    katholisch leb` und sterbe ich;

    so werd` ich nicht verderben,
    katholisch ist gut sterben.

    Liebe Grüße, Blasius

  • Das moderne Heidentum der Humanität Datum05.07.2021 09:15
    Thema von Blasius im Forum Diskussionsplattform K...


    1 Was das moderne Heidentum der Humanität ist


    1.1 Was ist Heidentum?
    1.2 Weigerung, den höchsten Gott als Schöpfer und Gesetzgeber anzuerkennen
    1.3 Hingabe des Herzens in frevelhafter Übertragung der göttlichen Majestät an Geschöpfe
    1.4 Der soziale Abfall vom wahren Gott und von Christus
    1.5 Die Eigenschaft des humanistischen Abfalls: unmenschliche Härte und Hass
    1.6 Die Menschheit – Götze der Kulturvölker und Kulturstaaten
    1.7 Das neue Heidentum hat kein Bewusstsein von Geistigkeit, Unendlichkeit und Heiligkeit Gottes

    Im gewöhnlichen Leben verwechselt man häufig das Heidentum mit einer ganz bestimmten Erscheinung desselben, dem Polytheismus. Es ist allerdings richtig, daß der Mensch, welcher den Kult des wahren Gottes verloren hat, sei es durch eigene oder fremde Schuld, sehr leicht der Vielgötterei verfällt, und die Geschichte bestätigt es uns als Tatsache. Darum fühlen sich die Männer der Humanität durch den Vorwurf modernen Heidentums tief verletzt, da sie in der Tat nicht minder, als der beste Christ, es von Herzen verabscheuen, ihre Knie vor mehreren Gottheiten zu beugen. Und dennoch muss man unseren modernen Humanismus als Heidentum brandmarken.

    Was ist Heidentum?


    Was ist Heidentum? Versagung der Anbetung des wahren Gottes und Hingabe des Herzens an Etwas, was weder Gott ist, noch es sein kann. Wir finden ganz dieselbe Begriffsbestimmung beim hl. Apoſtel Paulus im Römerbrief (1, 21 ff.), wo von den Heiden gesagt wird: „Obgleich sie Gott erkannten, so haben sie ihn doch nicht als Gott geehrt und ihm nicht gedankt, sondern wurden eitel in ihren Gedanken, ihr unverständiges Herz sank in Finsternis; während sie sich für Weise ausgaben, wurden sie Toren und vertauschten die Herrlichkeit des unvergänglichen Gottes mit dem Gleichnis und Bild des vergänglichen Menschen.“

    Also haben wir im Heidentum ein negatives und ein positives Moment zu unterscheiden.


    Weigerung, den höchsten Gott als Schöpfer und Gesetzgeber anzuerkennen
    Das negative besteht in der Weigerung, den höchsten Gott als Schöpfer aller Dinge, als obersten Herrn und Gesetzgeber und als letztes Ziel des Menschen anzuerkennen, d. h. anzubeten. Diese Weigerung ist ein Abfall vom wahren Gott und ein volles Majestäts-Verbrechen gegen ihn. Allerdings ist sie beim geborenen Heiden zunächst nur materiell, bloß der Sache nach vorhanden, nicht förmlich gewollt, sondern anerzogen und darum weniger schuldhaft, wenn auch nicht frei von Schuld; denn durch sein eigenes Denken kann der Mensch auf das Dasein eines einzigen höchsten Gottes kommen. Aber das Heidentum als welt-geschichtliche Tatsache charakterisiert sich als Abfall vom wahren Gott. (1) Unsere Geschichtsbaumeister mögen sich anstrengen, wie sie wollen, sie werden die biblische Tatsache nicht umstoßen, daß der erste Kultus monotheistisch war, und daß das Heidentum, wenn es auch in Betreff der Menschenopfer in gebildeteren Zeiten menschlicher wurde, doch in moralischer Beziehung und in Zerfransung seiner Götterwelt immer tiefer sank. Somit ist die Annahme eines Kultus, welcher sich vom niedrigsten Fetischismus allmählich durch menschliche Denktätigkeit gehoben habe, ein eitles Hirngespinst, ohnehin in der üblen Absicht ausgesponnen, der Erzählung der hl. Schrift entgegen zu treten.

    (1) Mit Rücksicht auf Ursprung und Wesen definiert ein Mitarbeiter der Histor.-pol. Blätter (1871a, S. 579) das Heidentum kurz und richtig als „Abfall von Gott zur Anbetung erlogener Gottheiten.“ — Den Menschen, welche zum Götzendienst entartet waren, macht das Buch der Weisheit (13, 1 f.) einen Vorwurf daraus, daß sie den wahren Gott nicht durch Denken fanden: „Eitel sind alle Menschen, in welchen keine Kenntnis Gottes wohnt, und welche aus den sichtbaren Gütern Jenen nicht erfassen (erschließen) konnten, welcher wirklich ist, und durch aufmerksame Betrachtung der Werke den Schöpfer derselben nicht erkannten, sondern das Feuer oder den Wind u.s.w. für Götter hielten.“

    Hingabe des Herzens in frevelhafter Übertragung der göttlichen Majestät an Geschöpfe

    Das positive Moment des Heidentums sodann besteht in der Hingabe (devotio) seines Herzens an Etwas, was weder Gott ist, noch es sein kann, oder, wenn man lieber will, in der frevelhaften Übertragung der göttlichen Majestät auf ein Geschöpf. Darum gilt in der hl. Schrift (Kol. 3, 5) der Geiz (2) als Götzendienst im weiteren oder uneigentlichen Sinne; darum spricht sie (Phil. 3, 19) von „Menschen, deren Gott der Bauch ist.“ Es ist nun ganz gleichgültig, ob die Göttlichkeit frevelhaft auf ein einziges oder auf mehrere Geschöpfe übertragen wird. Der Neger, welcher den nächsten besten Baumstamm zum Abgott macht und diesen allein verehrt, ist ebenso Heide, wie der alte Römer, welcher vor seiner Wolke von Göttern nicht mehr wußte, wo aus und an.

    (2) Nach Estius ist … an dieser Stelle = Unzucht, besonders ehebrecherische. Für unseren Zweck kommt es auf dasselbe hinaus.

    Diese wesentlichen Momente des Heidentums finden sich scharf ausgeprägt in dem modernen Humanitäts-Kultus.

    Der soziale Abfall vom wahren Gott und von Christus


    Vor Allem entsetzen wir uns über den sozialen Abfall von dem wahren Gott und von Christus. Die heutige Gesellschaft will als solche nicht mehr christlich, sondern ohne Gott sein. Aus früheren Jahrhunderten haben wir einen allerdings nicht fehlerfreien, aber immerhin christlichen Staat herüber gerettet, eine christliche Gesellschaftsordnung unter uns gesehen. Nun aber wird ein Zug um den andern von der Partei der Humanität getan, um die ganze äußere Erscheinung des Christentums aus dem Gesellschaftsleben auszumerzen und das Kreuz in die Nacht der Katakomben zurück zu drängen. Und wo die christliche Kirche unter dem gleisnerischen Vorwand der „freien Kirche im freien Staate“ nicht vogelfrei erklärt wird, da umschlingt man sie mit Sklavenketten, daß sie nicht mehr frei atmen und ihre Mission zur Erlösung des menschlichen Geschlechtes nicht mehr erfüllen kann.

    Die Eigenschaft des humanistischen Abfalls: unmenschliche Härte und Hass

    Es wütet auf allen Seiten der Kampf auf Leben und Tod gegen Gott und seinen Gesalbten:
    Das Christentum soll bis zur letzten Idee ausgerottet werden. Dieses ganze Vorgehen ist in sich selbst Revolution, wenn es sich zehnmal mit der Maske der Legalität verhüllt; die Völker Europa’s haben das heiligste natürliche und positive Recht, sich ein 1793 zu verbitten und die soziale Apostasie als Landesverrat zu brandmarken. Aber gerade darum, weil der humanistische Abfall ein bewußter und gewollter ist , tritt er mit jener unmenschlichen Härte und jenem tiefen Hass auf: zwei Eigenschaften, welche der Humanität den infernalen Stempel aufdrücken.

    Die Menschheit – Götze der Kulturvölker und Kulturstaaten


    An die Stelle des wahren Gottes wird der Mensch oder die Menschheit gesetzt, der Götze der sogenannten Kulturvölker und Kulturstaaten. Diesem geschöpflichen Abgott werden die göttlichen Attribute gegeben:

    1. Er ist gut in sich: alles Menschliche als solches ist gut und tadellos, Jedermann berechtigt, ja verpflichtet, das Rein-Menschliche recht naturalistisch in sich auszuprägen; so wird die Menschheit zufolge des unendlichen Fortschritts immer mehr zur Vollkommenheit gelangen; sie ist der „werdende Gott“.

    2. Der Mensch ist unabhängig, absolut, der Höchste. Kein Sittengebot, kein Glaubenssatz kann ihm von Außen auferlegt werden, denn es gibt keine Autorität über ihn; er ist nur sich selbst verantwortlich, und wo er aus Gesellschafts-Rücksichten dem Staatsgesetz gehorcht, gehorcht er im Grunde nur sich selbst, denn durch seine Abgeordneten ist in absoluter Weise das Gesetz zu Stande gekommen.

    3. Der Mensch genügt sich selbst, einen Schöpfer kennt er nicht, einen Erlöser will er nicht, und einen fremden Heiligmacher verbittet er sich. Die Unebenheiten im menschlichen Los hofft er durch immer weiteren Fortschritt so auszugleichen, daß die Erde der Himmel ist.

    4. Der Mensch ist sein eigenes Ziel und Ende; darum Kultur sein höchstes Streben, Menschlichkeit seine einzige Tugend, Patriotismus der oberste Grad der Heiligkeit.

    Das neue Heidentum hat kein Bewusstsein von Geistigkeit, Unendlichkeit und Heiligkeit Gottes
    So finden wir im neuen Heidentum dieselben Grundfehler, welche das alte an sich trug: es hat kein Bewusstsein von der Geistigkeit, Unendlichkeit, Freiheit und Heiligkeit Gottes; es mangelt ihm die Gewissheit von der ewigen Bestimmung des Menschen und jede sichere Grundlage der Sittlichkeit; wie endlich die alten Götter ohne liebende Sorge für die Menschen, die Menschen ohne Liebe zu den Göttern waren, daher der Kultus rein äußerlich verlief aus Furcht vor dem Zorn der Hohen oder aus Konvenienz und Formalismus mitgemacht wurde, so ist auch der Kultus der Humanität unendlich liebeleer, tot und kalt; denn eigentlich betet der Mensch nur sich selbst an und schwillt vom hässlichsten Egoismus, welchen er mit den Wörtern „Philanthropie, Menschengesittung, Menschenliebe“ nicht verschönern kann, und aus welchen der schreckliche soziale Zustand unserer Tage, der Klassenkampf, als giftige Frucht gesproßt ist. Der arme Indianer, welcher anbetend vor einem Felsblock niedersinkt, anerkennt doch wenigstens eine höhere Macht und die menschliche Abhängigkeit, ist darum der Wahrheit unendlich näher, als der gebildete Wilde, welchem im Chaos der Verneinung nur sein eigenes Ich geblieben ist.

    Im öffentlichen Leben aber zeigt das moderne humanistische Heidentum nur Gräuel des Rückschritts zum Abgrund: „Die prinzipielle Lostrennung des Staates und der Gesellschaft von Gott und der göttlichen Ordnung, die Verabsolutierung des Staatswillens, d. h. des Menschenwillens als einziges und höchstes Gesetz, die Unterwerfung der von der Kirche getrennten Schule und Familie, der Einzelpersonen, sowie der Kirche selbst unter den Absolutismus dieser gottlosen Staatsallmacht. (1)

    (1) S. Hirtenbr. des hochw. Bischofs W. E. von Ketteler zur Verkündigung des Syllabus (1865). –
    aus: Georg Michael Pachtler SJ, Der Götze der Humanität, 1875, S. 35 – S. 40

    5. Juli 2021

    https://katholischglauben.info/das-moder...der-humanitaet/



  • Blut Jesu Christi



    Der Heilsplan Gottes für den Menschen
    Gott offenbart seinen „gnädigen Ratschluß“

    Liebe Leserinnen und Leser,

    Während des Monats Juli betet die Kirche zur Verehrung des kostbaren Blutes unseres Erlösers Jesus Christus, der durch sein durchbohrtes Herz unsere Sünden gesühnt hat, die Litanei vom Kostbaren Blut Jesu Christi.

    In allen Häusern der Priesterbruderschaft St. Pius X. wird diese Litanei im Juli täglich gebetet. „„Nichts ist so imstande, unser Herz mit glühender Liebe für die heilige Person unseres Herrn zu erfüllen, als die Betrachtung unserer Erlösung durch sein kostbarstes Blut" (Kardinal Vaughan).

    Litanei vom Kostbarsten Blut Jesu Christi
    V./ A. Herr, erbarme Dich unser
    V./ A. Christus, erbarme Dich unser
    V./ A. Herr, erbarme Dich unser
    V./ A. Christus höre uns
    V./ A. Christus erhöre uns
    V. Gott Vater im Himmel, A. erbarme Dich unser.
    Gott Sohn, Erlöser der Welt
    Gott Heiliger Geist
    Heiligste Dreifaltigkeit, ein Einiger Gott

    V. Blut Christi, A. rette uns
    Blut Christi, des Eingeborenen des ewigen Vaters
    Blut Christi, des menschgewordenen Wortes
    Blut Christi, des Neuen und ewigen Bundes
    Blut Christi, n der Todesangst zur Erde geronnen
    Blut Christi, bei der Geißelung vergossen
    Blut Christi, bei der Dornenkrönung verströmt
    Blut Christi, am Kreuze ausgegossen
    Blut Christi, Kaufpreis unseres Heiles
    Blut Christi, einzige Vergebung der Sünden
    Blut Christi, im Altarsakrament Trank und Reinigung der Seelen
    Blut Christi, Strom der Barmherzigkeit
    Blut Christi, Besieger aller bösen Geister
    Blut Christi, Starkmut der Märtyrer
    Blut Christi, Kraft der Bekenner
    Blut Christi, Lebensquell der Jungfrauen
    Blut Christi, Stütze der Gefährdeten
    Blut Christi, Linderung der Leidenden
    Blut Christi, Trost der Weinenden
    Blut Christi, Hoffnung der Büßenden
    Blut Christi, Zuflucht der Sterbenden
    Blut Christi, Friede und Wonne aller Heiligen
    Blut Christi, Unterpfand des ewigen Lebens
    Blut Christi, Erlösung aus den Tiefen des Reinigungsortes
    Blut Christi, aller Herrlichkeit und Ehre überaus würdig

    V. Lamm Gottes, Du nimmst hinweg die Sünden der Welt,
    A. verschone uns, o Herr.
    V. Lamm Gottes, Du nimmst hinweg die Sünden der Welt,
    A. erhöre uns, o Herr.
    V. Lamm Gottes, Du nimmst hinweg die Sünden der Welt,
    A. erbarme Dich unser.

    V. Lasset uns beten. – Allmächtiger ewiger Gott, Du hast Deinen eingeborenen Sohn zum Erlöser der Welt eingesetzt und wolltest durch sein Blut Dich versöhnen lassen, so lasse uns denn, wir bitten Dich, den Lösepreis unseres Heiles verehren und durch seine Kraft vor den Übeln dieses Lebens auf Erden beschirmt werden, so dass wir uns im Himmel ewig seiner Frucht erfreuen dürfen, durch Christus unseren Herrn.

    A. Amen

    https://www.fsspx.at/de/news-events/news...u-christi-16751

    Liebe Grüße, Blasius

  • Gebet des heiligen Bernhard am 5. JuliDatum05.07.2021 08:46
    Thema von Blasius im Forum Weitere Gebete



    Wir heben unsere Augen zu dir empor, o Königin der Welt! Nachdem wir so viele Sünden begangen haben, müssen wir vor unserem Richter erscheinen. Wer wird ihn besänftigen? Ach, es gibt niemanden, der dies besser tun könnte, als du, meine heilige Gebieterin, die du ihn so innig liebst, die du so sehr von deinem Jesus geliebt wirst. Öffne also, o Mutter der Barmherzigkeit, die Ohren deines Herzens unseren Seufzern und unserem Gebet. Siehe, wir fliehen unter deinen Schutz. Besänftige den Zorn deines Sohnes und mache, dass er uns wieder in Gnaden annimmt. Du verabscheust den Sünder nicht, er möge auch noch so abscheulich sein. Du wendest dich nicht von ihm ab, wenn er zu dir seufzt, wenn er reuevoll dich um deine Fürbitte anfleht. Nein, du befreist ihn mit deiner milden Hand und bewahrst ihn vor Verzweiflung, du flößt ihm Mut ein, von Neuem zu hoffen, du stärkst ihn, du verlässt ihn nicht eher, bis du ihn mit seinem Richter versöhnt hast. Amen.

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