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#1

Da sagte Jesus zu ihm: Steh auf, nimm deine Bahre und geh!

in Neues Testament 31.03.2014 20:49
von blasius (gelöscht)
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Evangelium nach Johannes 5,1-16.

Einige Zeit später war ein Fest der Juden, und Jesus ging hinauf nach Jerusalem.
In Jerusalem gibt es beim Schaftor einen Teich, zu dem fünf Säulenhallen gehören; dieser Teich heißt auf hebräisch Betesda.
In diesen Hallen lagen viele Kranke, darunter Blinde, Lahme und Verkrüppelte.

Dort lag auch ein Mann, der schon achtunddreißig Jahre krank war.
Als Jesus ihn dort liegen sah und erkannte, daß er schon lange krank war, fragte er ihn: Willst du gesund werden?

Der Kranke antwortete ihm: Herr, ich habe keinen Menschen, der mich, sobald das Wasser aufwallt, in den Teich trägt. Während ich mich hinschleppe, steigt schon ein anderer vor mir hinein.
Da sagte Jesus zu ihm: Steh auf, nimm deine Bahre und geh!

Sofort wurde der Mann gesund, nahm seine Bahre und ging. Dieser Tag war aber ein Sabbat.
Da sagten die Juden zu dem Geheilten: Es ist Sabbat, du darfst deine Bahre nicht tragen.
Er erwiderte: Der Mann, der mich gesund gemacht hat, sagte zu mir: Nimm deine Bahre und geh!
Sie fragten ihn: Wer ist das denn, der zu dir gesagt hat: Nimm deine Bahre und geh?
Der Geheilte wußte aber nicht, wer es war. Jesus war nämlich weggegangen, weil sich dort eine große Menschenmenge angesammelt hatte.
Später traf ihn Jesus im Tempel und sagte zu ihm: Jetzt bist du gesund; sündige nicht mehr, damit dir nicht noch Schlimmeres zustößt.
Der Mann ging fort und teilte den Juden mit, daß es Jesus war, der ihn gesund gemacht hatte.
Daraufhin verfolgten die Juden Jesus, weil er das an einem Sabbat getan hatte.

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#2

RE: Da sagte Jesus zu ihm: Steh auf, nimm deine Bahre und geh!

in Neues Testament 31.03.2014 20:50
von blasius (gelöscht)
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Dienstag der 4. Fastenwoche

Kommentar zum heutigen Evangelium

Hl. Maximus von Turin (? - um 420), Bischof
Predigt für die Fastenzeit; CC Sermon 50

„Willst Du gesund werden?“ Die Fastenzeit führt zur Taufe
Im Alten Testament lesen wir, dass zu Noahs Zeiten, als die gesamte Menschheit von der Sünde überwältigt worden war, sich die Schleusen des Himmels öffneten und dass vierzig Tage lang Regenwasser niederströmten... symbolisch gemeint, handelt es sich weniger um eine Sintflut, als um eine Taufe. Genaugenommen ist es eine Taufe, die die Schlechtigkeit der Sünder mit sich fortgeschwemmt hat und die Noahs Aufrichtigkeit davor bewahrt hat. Jener Zeit (des Noahs) entsprechend also, schenkt uns der Herr heute die Fastenzeit, damit sich die Himmel während derselben Anzahl von Tagen öffnen, um uns mit den Wassern der göttlichen Barmherzigkeit zu überfluten. Einmal in den Wassern dieser rettenden Taufe gewaschen, wird uns dieses Sakrament erleuchten; so wie damals schwemmen die Fluten alle Bosheit in unseren Fehlern hinweg und festigen die Aufrichtigkeit unserer Tugenden.

Die heutige Situation ist dieselbe wie zu Noahs Zeiten. Die Taufe ist Sintflut für den Sünder und Weihe all jener, die treu sind. In der Taufe stellt der Herr die Gerechtigkeit wieder her und macht die Ungerechtigkeit zunichte. Wir können dies am Beispiel ein und desselben Mannes erkennen: der Apostel Paulus, der, bevor er durch die göttlichen Befehle gereinigt worden war, ein Verfolger und ein Gotteslästerer (vgl.1Tim 1,13) gewesen ist. Einmal in den himmlischen Regen der Taufe eingetaucht, ist der Gotteslästerer, ist der Verfolger, ist Saulus tot. Sogleich erwacht der Apostel zum Leben, der Gerechte, Paulus... Wer auch immer die Fastenzeit geistlich-religiös durchlebt und auf die Weisungen des Herrn achtet, sieht in sich die Sünde sterben und die Gnade aufleben...; er stirbt also als Sünder und lebt als Aufgerichteter.


Aus:

http://www.evangeliumtagfuertag.org/main...aldate=20140401


zuletzt bearbeitet 31.03.2014 20:51 | nach oben springen


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