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Katholische Glaubenswahrheiten

in Wenn etwas der Klärung bedarf (2) 15.11.2013 09:14
von Kristina (gelöscht)
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Katholische Glaubenswahrheiten


Ich glaube von den katholischen Glaubenswahrheiten, was ich will, sagt der freisinnige Katholik und beruft sich dabei auf seine persönliche Überzeugung. Auch diese Überzeugung ist eine leere Phrase. Durch alle Predigten des Herrn geht wie ein roter Faden die Mahnung: "Hütet euch vor falschen Propheten; selbst dann, wenn sie Zeichen und Wunder zu wirken scheinen, so dass auch die Auserwählten in Irrtum geführt werden könnten, glaubet ihnen nicht." Ja, wenn ein Engel vom Himmel käme", sagt der Apostel, "und euch ein anderes Evangelium verkündet, als wir euch verkündet haben, - so wendet euch ab von ihm." Also kann niemals ein Katholik das Recht haben, in Sachen des Glaubens und der Sitte den Entscheidungen der Kirche gegenüber seine persönliche Überzeugung geltend zu machen.

Das hat auch die letzte allgemeine Kirchenversammlung im Jahre 1870 ausgesprochen. Sie stellte den Satz auf: "Jene, welche unter dem Lehramt der Kirche den Glauben angenommen, können nie und nimmer einen Grund haben, eben diesen Glauben zu ändern oder anzutasten." Warum? "Weil die katholische Kirche die von Jesus Christus bestellte Lehrmeisterin aller, die Säule und Grundfeste der Wahrheit ist."

]Die Kirche Christi ist der Wahrheit Fundament,
Mit ihr ist Gottes Sohn bis an der Welten End,
Mit ihr der heil´ge Geist, dem Sohn und Vater gleich,
Durch sie wird uns gelehrt das wahre Gottesreich.
Sie ist wahrhaft und eins, ist heilig, allgemein,
Erhält uns Christi Lehr vom Trug und Irrtum rein.


Weiß das nicht jeder Katholik? Kennt er nicht das Wort, das der Herr zu den Aposteln gesprochen: "Siehe ich bin bei euch alle Tage bis ans Ende der Welt." Kennt er nicht jenes andere Wort: "Der Geist der Wahrheit wird in Ewigkeit bei euch bleiben und euch alle Wahrheit lehren!" Weiß nicht jeder, dass die Kirche, auf einen Felsen gebaut, die Verheißung hat: "Die Pforten der Hölle werden sie nicht überwältigen." Ja sie steht da vor aller Augen, wie ein Baum, der seine Wurzeln auf dem Felsen Petri hat und seine Äste ausbreitet über alle fünf Weltteile. Vor 2000 Jahren hat dieser Baum seinen Wuchs begonnen, und immer noch steht er da in jugendlicher Kraft und Frische. Wer hat diesen Baum gepflanzt und erhalten? Nicht Menschenhand, sondern Gotteshand. Die katholische Kirche steht da in unbesieglicher Stärke, obwohl die Feinde zwei Jahrtausende an ihrer Vernichtung arbeiten. Und was für Feinde? Juden und Heiden und Türken, Irrgläubige und Ungläubige, ja oft ihre eigenen Kinder und Diener. Wäre die Kirche Menschenwerk, so hätte sie schon längst zugrunde gehen müssen. Die katholische Kirche steht da in wunderbarer Schönheit. Wer zählt all die Heiligen, die sie hervorgebracht hat? Und wer die Wunder aller Art, die von diesen Heiligen gewirkt wurden? Da muss doch jeder einsehen, dass Gott mit der katholischen Kirche ist, dass der Heilige Geist in ihr lebt und wohnt, und schwer ist deshalb das Verbrechen, wenn ein Kind dieser Kirche die Hand gegen seine Mutter erhebt und, sich auf seine persönliche Überzeugung berufend, ihrer Stimme sein Ohr verschließt.

Die Grösse des Verbrechens wächst noch, da jedem Katholiken in der heiligen Taufe die Gnade des Glaubens ins Herz gelegt wird, jene Gnade, die selbst Kinder zu Helden macht. Es wurden einmal fünf Waisenkinder in Tonkin vor den Richterstuhl geführt. Dieser gebot ihnen, die katholische Religion zu verleugnen und das Kreuz mit Füßen zu treten. Und die Kinder? Sie antworteten: "Wir sind bereit zu sterben; aber unsern Heiland, den wir anbeten, werden wir nie mit Füßen treten." Darüber ergrimmt der Richter und schreit voll Wut: "Weil ihr so gesprochen, so sollet ihr sterben." Und die Kinder? Sie klatschten in die Hände und rufen: "So gehen wir in unsere Heimat!" Ja, sie gingen. Zwei wurden von Elefanten zerstampft, drei langsam erdrosselt. Woher diese Felsenstärke des Glaubens? Nicht von der Wissenschaft, es sind ja Kinder. Nicht von der Körperschaft, es sind ja Kinder. Woher denn? Von der Gnade Gottes, welche stark ist in den Schwachen und Einfältigen, um die Gelehrten und Gewaltigen heute noch zu beschämen, wie zur Zeit der Apostel. Woher kommt es also, dass gleichwohl so viele Katholiken, auf ihre persönliche Überzeugung - oder Nichtüberzeugung - sich berufend, vom Glauben abfallen? Das kommt daher, weil sie die Gnade des Glaubens verloren haben. Und dies ist geschehen, weil sie von Gott ab- und der Sünde sich zuwendeten. Wenn ein Katholik nicht mehr betet, die Sakramente nicht mehr empfängt, dem Gottesdienst nicht mehr beiwohnt, die Gebote Gottes und der Kirche leichtsinnig übertritt, dann erstirbt in seinem Herzen das übernatürliche Leben, und die Gnade des Glaubens geht verloren. Wer also vom Glauben abfällt oder einzelne Glaubenswahrheiten leugnet, der versündigt sich schwer, und nie und nimmer kann er zur Entschuldigung seine persönliche Überzeugung geltend machen. Das ist eine hohle Phrase, erfunden, um sich und andere zu täuschen. Darum kann man auch eine solche Überzeugung niemals achten. Achten kann man nur jene Überzeugung, die auf der Wahrheit beruht oder auf unüberwindbarem Irrtum. Das letztere ist sehr oft bei den Protestanten der Fall in Bezug auf katholische Glaubenslehren. Ein wahres Zerrbild der katholischen Kirche, die tollsten Entstellungen ihrer Lehre sind schon in den Katechismen enthalten, die zum Unterricht der protestantischen Kinder dienen. Und wie schwer ist es, Vorurteile zu überwinden, die mit der ersten Erziehung sich dem Herzen eingesenkt haben? Selbst die Gebildeten stehen im Banne einer greulichen Unwissenheit hinsichtlich des Katholizismus. "Nach der abschreckenden Schilderung," schreibt der Kanzler Dr. Th. B. von Linde, "die den Protestanten von Jugend auf von den Lehren und Einrichtungen der katholischen Kirche gemacht wird, ist´s begreiflich, wenn sie eine nähere Untersuchung für ganz überflüssig erachten. Von 100 000 Protestanten wird kaum einer sein, der sich wirklich Mühe gibt, das Lehrgebäude des katholischen Glaubens näher kennen zu lernen. Und es ist die Frage, ob unter 100 protestantischen Schriftstellern, die gegen die katholische Kirche geschrieben, auch nur ein einziger sich befinde, der jemals einen katholischen Katechismus durchgesehen." So sagt dieser protestantische Gelehrte. Nach all dem ist´s erklärlich, wenn die Grosszahl der Protestanten in einer ganz falschen Überzeugung von katholischem Glauben und Leben befangen ist.

Anders ist es beim Katholiken. Dieser hat keine Entschuldigung vor Gott, wenn er von der Wahrheit sich entfernt. Er kennt die Wahrheit, will sie aber nicht anerkennen, weil sie ihm unbequem ist; es gilt von ihm jenes göttliche Wort: "Sie haben ihr gutes Gewissen verloren, und darum am Glauben Schiffbruch gelitten."
(entnommen aus: Empor die Herzen, von Pfarrer Anton Steeger)

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