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#1

Die hei­lige Pflicht der Mis­sion

in Diskussionsplattform Kirche 14.11.2017 09:46
von Kristina (gelöscht)
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http://www.glaubenswahrheit.org/predigte.../2016/20161113/

Die Wahrheit verkündigen,
den Glauben verteidigen

Predigten des H.H. Prof. Dr. Georg May


Die hei­lige Pflicht der Mis­sion

Im Namen des Vaters und des Soh­nes und des Hei­li­gen Geis­tes. Amen.

Geliebte im Herrn!

Jesus sprach in Gleich­nis­sen. Aber die Gleich­nisse wol­len ver­stan­den und in Begriffe über­setzt wer­den. Die bei­den Gleich­nisse, die wir heute ver­nom­men haben, wer­den von der Kir­che seit Anfang an auf die Aus­brei­tung des Rei­ches Got­tes auf Erden gedeu­tet. Der Anfang ist beschei­den, aber das Wachs­tum ist enorm. Die­ses Wachs­tum geschieht durch die Aus­brei­tung des Glau­bens, von uns als Mis­sion bezeich­net. Mis­sion (wört­lich: Aus­sen­dung) bezeich­net die Aus­sen­dung der Jün­ger Jesu, beson­ders der Apos­tel, durch Chris­tus. Dann aber auch die Aus­sen­dung der Mis­sio­nare durch die Kir­che zur Ver­kün­di­gung des Evan­ge­li­ums an die Nicht­chris­ten, aber auch zur Erhal­tung und Wie­der­be­le­bung des Glau­bens unter den Chris­ten und schließ­lich zur Wie­der­ge­win­nung der Abge­fal­le­nen. Von unse­rem Herrn Jesus Chris­tus wird berich­tet, dass er die zwölf Apos­tel aus­sandte, das Reich Got­tes zu ver­kün­di­gen. Aber nicht genug. Er schob zwei­und­sieb­zig andere Jün­ger nach, die eben­falls in alle Orte und Fle­cken kom­men soll­ten, wohin er selbst zu gehen die Absicht hatte. In der Apos­tel­ge­schichte wird berich­tet, wie die junge Kir­che sich aus­brei­tete. Wie denn? Ers­tens durch das vor­bild­li­che Leben der Chris­ten. Das ist und bleibt immer das wirk­samste Mit­tel der Ver­brei­tung des Glau­bens: das vor­bild­li­che Leben der Chris­ten. Und wo es fehlt, ist die Mis­sion gewöhn­lich zum Mis­ser­folg ver­ur­teilt. Zwei­tens durch die opfer­be­reite Ver­kün­di­gung. So hat die junge Kir­che das Evan­ge­lium ver­brei­tet. „Der Herr führte täg­lich der Gemeinde sol­che zu, die geret­tet wer­den soll­ten.“ Die Mis­sio­nare der Urkir­che zogen aus, um das Evan­ge­lium zu ver­kün­di­gen.
Sie war­te­ten nicht, bis die Leute kom­men, denn sie kom­men nicht. Ihre Ver­kün­di­gung war klar und ein­deu­tig, hatte nicht das Durch­ein­an­der, das wir heute in unse­rer Kir­che haben. Ihre Ver­kün­di­gung war klar und ein­deu­tig: Jesus ist der Mes­sias, der Sohn Got­tes, der von Gott gesandte Rich­ter der Leben­den und Toten, beglau­bigt durch seine Auf­er­ste­hung aus dem Grabe. Die Mis­sio­nare der Anfangs­zeit waren bereit, Ver­fol­gung und Züch­ti­gung für ihre Mis­sion auf sich zu neh­men. Sie wur­den der Gei­ßel­strafe unter­zo­gen, einer sehr schmerz­haf­ten Strafe. Aber was steht in der Apos­tel­ge­schichte?
„Sie gin­gen freu­dig vom Hohen Rate, weil sie gewür­digt wor­den waren, für Jesus Schmach zu lei­den.“ Es wurde ihnen ver­bo­ten, im Namen Jesu zu pre­di­gen, aber sie hör­ten nicht auf. „Das müsst ihr doch selbst ein­se­hen“, sag­ten sie dem Hohen Rat, „dass wir nicht schwei­gen kön­nen von dem, was wir gese­hen und gehört haben.“ Als die Kir­che in Jeru­sa­lem ver­folgt wurde, zer­streu­ten sich die Chris­ten. Aber diese Zer­streu­ung wurde von Gott benutzt, um das Evan­ge­lium zu ver­brei­ten. Auf diese Weise kamen die Mis­sio­nare über­all hin und tru­gen ihre Bot­schaft mit sich. „Die so Zer­streu­ten“, heißt es in der Apos­tel­ge­schichte, „zogen umher und ver­kün­de­ten die Heils­bot­schaft des Wor­tes Got­tes.“

Unsere Kir­che heißt Welt­kir­che, und das mit Recht, denn sie hat den Auf­trag, bis an die Gren­zen der Erde und bis zum Ende der Zei­ten das Evan­ge­lium zu ver­brei­ten. Unser Glaube und unsere Kir­che ist nicht eine Reli­gion wie die übri­gen. Alle Reli­gio­nen, aus­ge­nom­men das Chris­ten­tum, sind von Men­schen gemacht, stam­men von unten. Unser Glaube ist von Gott gege­ben und kommt von oben. Alle Reli­gio­nen, aus­ge­nom­men das Chris­ten­tum, haben einen mensch­li­chen Stif­ter: Bud­dha, Laotse, Moham­med. Unser Glaube ist von dem auf Erden erschie­ne­nen Gott begrün­det wor­den. In einer ent­schei­den­den Stunde sei­nes Lebens bekennt unser Herr: „Dazu bin ich in die Welt gekom­men, dass ich Zeug­nis von der Wahr­heit gebe. Jeder, der aus der Wahr­heit ist, hört auf meine Stimme.“ Der LOGOS, die zweite Per­son in Gott, ist erschie­nen auf Erden; das ist ja das Wun­der der Weih­nacht, meine lie­ben Freunde. Das Wun­der, von dem Anton Bruck­ner, der große Kom­po­nist, gesagt hat: „Ich habe das solange betrach­tet und bin vor Stau­nen nicht fer­tig gewor­den, dass Gott auf die Erde kommt.“ Unser Glaube ist nach Ursprung und Inhalt ein­zig­ar­tig. Er erschließt uns Gott und die Welt. Er gibt uns das Gesetz des Lebens und der Zucht.

Es ist den Men­schen nicht über­las­sen, was und wem sie glau­ben wol­len, son­dern es ist ihnen auf­er­legt, an Chris­tus zu glau­ben. „Es ist kein ande­rer Name unter dem Him­mel gege­ben, in dem wir geret­tet wer­den sol­len.“ Den Anhän­gern der fal­schen Reli­gio­nen gebührt Tole­ranz, d.h. sofern sie ihnen kraft ihres Gewis­sens anhan­gen, darf kein Zwang gegen sie aus­ge­übt wer­den. Aber es muss ihnen klar­ge­macht wer­den, dass ihr Gewis­sen irrig ist. Und ihre Reli­gio­nen unter­lie­gen der Kri­tik von Sei­ten der wah­ren Reli­gion. Das Alte Tes­ta­ment urteilt scharf über die außer­jü­di­schen Reli­gio­nen. Wir Pries­ter beten jede Woche alle 150 Psal­men. Und im Psalm 95 heißt es: „Die Göt­ter der Hei­den sind Dämo­nen.“ In meh­re­ren Psal­men wer­den diese Göt­ter beschrie­ben: „Sie haben einen Mund, aber sie reden nicht. Sie haben Ohren, aber sie hören nicht. Sie haben Augen, aber sie sehen nicht. Es sind Nichtse.“
Der Pro­phet Elias trat ein­mal in Wett­streit mit den Anhän­gern der Baals­re­li­gion. Er wollte ein Opfer dar­brin­gen, und die Baal­spries­ter soll­ten es auch tun. Und wes­sen Opfer vom Feuer ver­zehrt wurde, des­sen Reli­gion war die wahre. Also fin­gen die Baal­spries­ter – sie waren ja vier­hun­dert, der Elias war alleine – an mit ihrem Opfer. Sie rie­fen ihren Gott an, sie schrien empor den gan­zen Tag, aber das Feuer kam nicht vom Him­mel. Da ver­spot­tete sie Elias. „Ruft lau­ter!“, sagte er, „viel­leicht ist euer Gott beschäf­tigt oder ver­reist oder er schläft und ihr müsst ihn auf­we­cken.“ Auch Allah ist ein erfun­de­ner Gott. Es ist eine Zumu­tung, im Islam eine geof­fen­barte Reli­gion zu sehen. Der Islam ist eine gigan­ti­sche Ver­ir­rung. Der Grün­der der moder­nen Tür­kei, Kemal Pascha Ata­türk, beur­teilte ihn äußerst ungüns­tig. Der Islam ist die Reli­gion der Gewalt. Mit Feuer und Schwert hat er die halbe Welt erobert.
Wo frü­her Chris­ten waren wie in Inne­ra­sien, da hat sich der Islam an ihre Stelle gesetzt, indem er das Chris­ten­tum ver­nich­tete und gewalt­sam unter­drückte. Papst Fran­zis­kus hat vor kur­zem gesagt, auch Chris­ten hät­ten Gewalt aus­ge­übt und wür­den Gewalt aus­üben. Dabei über­sieht er einen wesent­li­chen Unter­schied: Wenn Chris­ten Gewalt aus­üben, unge­rechte Gewalt aus­üben, han­deln sie gegen ihr Evan­ge­lium. Wenn Mus­lime Gewalt aus­üben, han­deln sie nach ihrem Koran. Das ist der Unter­schied. Die rich­ti­gen Ele­mente, die es natür­lich auch im Islam gibt, stam­men vom Juden­tum und vom Chris­ten­tum. Moham­med hat ja im 7. Jahr­hun­dert gelebt, und ihm waren das Chris­ten­tum und das Juden­tum bekannt. Die Mus­lime sol­len wie alle Men­schen zu Chris­tus fin­den und sich sei­ner Kir­che anschlie­ßen. Die Anhän­ger Moham­meds, die in unse­rer Mitte wei­len, Mil­lio­nen, sind uns zur Mis­sion auf­ge­ge­ben. Wir haben in Deutsch­land Hun­derte von Gemein­de­re­fe­ren­ten und Gemein­de­re­fe­ren­tin­nen, von Pas­to­ral­re­fe­ren­ten und Pas­to­ral­re­fe­ren­tin­nen, aber ich habe noch nie ver­nom­men, dass auch nur einer oder eine von ihnen in die Mis­sion des Islam ein­ge­tre­ten ist. Sie wer­den bezahlt wie Regie­rungs­räte oder Amt­män­ner, aber die Ver­kün­di­gung des Evan­ge­li­ums neh­men sie nicht vor.
Gott wird die deut­schen Bischöfe ein­mal beim Gericht fra­gen: Was habt ihr mit den Mil­lio­nen Mus­li­men in eurer Hei­mat gemacht? Statt Mis­sio­nie­rung erle­ben wir eine schlei­chende Isla­mi­sie­rung. Der Erz­bi­schof von Bam­berg kann sich einen moham­me­da­ni­schen Bun­des­prä­si­den­ten vor­stel­len. Ja, was denn noch? Unsere Pflicht in der Kir­che heißt Erobe­rung, See­len für Chris­tus und sein Reich gewin­nen, weil er sie in sei­nem Blute erlöst hat. Wir müs­sen mis­sio­nie­ren, es ist die hei­lige Pflicht der Kir­che, die Men­schen, alle Men­schen dem Irr­tum zu ent­rei­ßen und der Wahr­heit zuzu­füh­ren. Papst Pius XI. nannte die Mis­sion die größte und hei­ligste Auf­gabe aller katho­li­schen Werke. Und das Zweite Vati­ka­ni­sche Kon­zil erklärt: „Die Kir­che ist ihrem Wesen nach mis­sio­na­risch.“ Der ordent­li­che Heils­weg für alle Men­schen, ohne Unter­schied, ist die Mis­sio­nie­rung, die Annahme der Heils­bot­schaft von Jesus Chris­tus, dem Hei­land und Herrn. Es ist in kei­nem ande­ren Namen Heil als in Jesus Chris­tus. Die Ver­brei­tung unse­res Glau­bens ist durch gött­li­chen Befehl sank­tio­niert: „Gehet hin in alle Gegen­den und macht alle Völ­ker zu Jün­gern!“

Es gibt Chris­ten, die sagen: Lasst doch die Anhän­ger ande­rer Reli­gio­nen in Frie­den. Lasst sie doch bei ihren Anschau­un­gen und ihren Bräu­chen. Diese Mei­nung ist falsch. Sie wider­spricht dem gött­li­chen Wil­len und der kla­ren Wei­sung unse­res Herrn Jesus Chris­tus. Die Men­schen sol­len zur Wahr­heit und Gnade in Chris­tus geführt wer­den. Sie sol­len nicht irgend­wie ein numi­no­ses Emp­fin­den haben, das Gött­li­che ahnen, nein, sie sol­len zum wah­ren drei­ei­ni­gen Gott geführt wer­den. Sie sol­len auch nicht irgend­eine Moral haben, son­dern sie sol­len die von Gott gege­be­nen Gebote beob­ach­ten. Der Apos­tel Pau­lus kam nach Athen, und er stellte fest, dass sich dort Tem­pel an Tem­pel reihte. Er sagte: „Ihr Athe­ner seid sehr reli­giös, aber ich habe einen Altar gefun­den, da stand: Dem unbe­kann­ten Gott. Die­sen unbe­kann­ten Gott ver­kün­dige ich euch. Es ist der Gott, der Jesus Chris­tus von den Toten auf­er­weckt hat. Ihn sollt ihr hören!“ Wenn die Mis­sio­nare die Ange­hö­ri­gen fal­scher Reli­gio­nen stö­ren, dann ist diese Stö­rung von Gott ange­ord­net. Wir berau­ben die Men­schen nicht, wenn wir sie aus ihrer Reli­gion her­aus­füh­ren. Wir neh­men ihnen nichts Kost­ba­res, denn alles was sie an Nütz­li­chem und Wert­vol­lem besit­zen, das ist im Chris­ten­tum in ebenso gro­ßer und in bes­se­rer Weise zu fin­den als in den fal­schen Reli­gio­nen. Bei uns ist es gerei­nigt und geord­net. Die katho­li­sche Reli­gion ist die Erzie­he­rin der Völ­ker, die Beschüt­ze­rin der Men­schen­rechte, der Fami­lien, der Frauen und der Kin­der. Diese Reli­gion för­dert die Kul­tur, die Arbeit, das Volks­tum, die Mut­ter­spra­che. Sie för­dert Ver­söh­nung und Völ­ker­friede.

Wir haben Ver­ant­wor­tung, meine lie­ben Freunde, für die Mis­sion, wir alle. Wir sind mit­ver­ant­wort­lich, dass das Licht der Welt, dass das Salz der Erde sich ver­brei­tet. Wir tra­gen Ver­ant­wor­tung, nicht in ers­ter Linie indem wir im Pfarr­ge­mein­de­rat mit­ar­bei­ten oder in irgend­wel­chen Gre­mien oder indem wir Kom­mu­nion aus­tei­len, das alles sind rela­tiv unwich­tige Dinge. Ver­ant­wor­tung in der Kir­che ver­langt das Zeug­nis des Lebens, das Leben aus dem Glau­ben, den apos­to­li­schen Ein­satz. Ich bin dem Bischof von Augs­burg dank­bar, dass er vor weni­gen Tagen erklärt hat: „Wir haben zu viele Räte und Gre­mien (ganz rich­tig). Sie ver­lei­ten die ein­zel­nen Chris­ten unter­zu­tau­chen und ihre per­sön­li­che Ver­ant­wor­tung nicht ernst zu neh­men.“ Nicht Reden in der Kir­che ist die For­de­rung der Stunde, son­dern Zeug­nis geben, die Bot­schaft aus­ru­fen. Es ist unsere apos­to­li­sche Auf­gabe, den Men­schen in unse­rer Mitte, vor allem den Ungläu­bi­gen und Irr­gläu­bi­gen, Respekt vor unse­rem Glau­ben bei­zu­brin­gen. Wodurch?
Durch unser makel­lo­ses Leben, durch unser Leben aus dem Glau­ben, durch unsere feste Über­zeu­gung, durch unsere erleuch­tete Gläu­big­keit. Die­ser Tage sprach mich ein Herr aus Buden­heim an und erzählte von einem Kol­le­gen. Die­ser habe sich ent­rüs­tet über die Über­schwem­mung unse­res Lan­des mit Mus­li­men und die Gleich­gül­tig­keit der Chris­ten gegen die­sen Zustrom. Da kam er an den rich­ti­gen Mann. Mein Bekann­ter, ein beken­nen­der Katho­lik, fuhr ihn an: „Du beschwerst dich über das Ein­drin­gen der Mus­lime in das christ­li­che Europa. Wo ist denn dein Chris­ten­tum? Du bist ja aus der Kir­che aus­ge­tre­ten! Was hast du dem Islam ent­ge­gen­zu­set­zen? Woran erkennt man, dass du ein Christ bist?“ Er hatte voll­kom­men recht. Wir kön­nen, meine lie­ben Freunde, und sol­len das Mis­si­ons­werk unse­rer Kir­che unter­stüt­zen mit unse­rem Geld. Das Leben und Wir­ken der Mis­sio­nare bedarf nun ein­mal der Mit­tel. Es müs­sen Mis­si­ons­sta­tio­nen ein­ge­rich­tet, Kir­chen gebaut, Schu­len eröff­net wer­den. Die isla­mi­schen Län­der ver­wen­den ihre Ein­nah­men aus dem Erdöl- und Erd­gas­ge­schäft zur Aus­bil­dung von Ima­men und zum Bau von Moscheen.
In der Tür­kei sind von 2005 – 2015 8985 Moscheen gebaut wor­den – 8985 Moscheen. Ich kenne kein christ­li­ches Land, das die Mis­sion mit staat­li­chen Mit­teln unter­stützt. Die katho­li­schen Mis­sio­nare sind auf Spen­den ange­wie­sen. Unsere Bei­träge sind es, von denen sie ihr dürf­ti­ges Leben fris­ten. Es gibt auch noch ein sehr ein­fa­ches, eigent­lich von jedem zu ver­wen­den­des Mit­tel, um der Mis­sion zu hel­fen. Ich bekomme im Jahre Hun­derte von Brie­fen. Aber ich schneide jede Brief­marke aus und hebe sie auf, und die gesam­mel­ten Brief­mar­ken gebe ich der Mis­sion, die damit Nut­zen stif­ten kann. Das kön­nen Sie auch machen. Wir kön­nen und sol­len das Mis­si­ons­werk unse­rer Kir­che unter­stüt­zen, selbst­ver­ständ­lich und vor allem mit unse­rem Gebet, dass Gott Mis­si­ons­geist und Mis­si­ons­be­geis­te­rung in vie­len jun­gen Men­schen wecke, dass sie sich inner­lich und äußer­lich rüs­ten, um befä­higt zu sein, das Evan­ge­lium den Irr- und Ungläu­bi­gen zu ver­kün­di­gen. Wir müs­sen aber auch beten, dass die Her­zen der Hei­den und der Abge­fal­le­nen für die Bot­schaft des Glau­bens geöff­net wer­den, dass sie den Mut haben, sich von ihren Illu­sio­nen und Ideo­lo­gien zu tren­nen. Wir kön­nen und sol­len das Mis­si­ons­werk stüt­zen durch den Anschluss an die Mis­sio­nare. Män­ner und Frauen, vor allem Jugend­li­che sind auf­ge­ru­fen, sich auf die Mis­si­ons­fel­der unse­rer Kir­che zu bege­ben. Aber damit steht es schlecht. Mit dem Mis­si­ons­ver­ständ­nis, dem Mis­si­ons­wil­len und der Mis­si­ons­be­geis­te­rung in der nach­kon­zi­li­a­ren Kir­che ist es nicht weit her. Ein katho­li­scher Bür­ger­meis­ter schrieb vor weni­gen Tagen in einer Zei­tung: „Wie viele Mit­ar­bei­te­rin­nen und Mit­ar­bei­ter der Kir­che, von den Ordi­na­ria­ten bis hin zu den Pfarr­se­kre­tä­rin­nen, der Cari­tas und den katho­li­schen Ver­bän­den gehen denn noch regel­mä­ßig zur Sonn­tags­messe?“ Wie sol­len Leute etwas für die Mis­sion übrig haben, die nicht ein­mal die pri­mi­tivste Pflicht des katho­li­schen Chris­ten erfül­len, die Sonn­tags­messe zu besu­chen? Wie sol­len sie vom Mis­si­ons­geist erfüllt wer­den, wenn sie den Glau­ben der Kir­che nicht tei­len? Woran sind denn die meis­ten inter­es­siert? Daran, dass sie die Pille neh­men kön­nen, das ist ihr Haupt­in­ter­esse.
Mit dem Wil­len zur Mis­sion, meine lie­ben Freunde, und mit Begeis­te­rung für die Mis­sion ist es auch bei vie­len Geist­li­chen nicht weit her. Ich kenne einen Pries­ter der Pries­ter­bru­der­schaft St. Petrus. Er wurde auf­ge­for­dert, als Mis­sio­nar in das benach­barte Land, die Tsche­chei, zu gehen. Er zog es vor, in die Schweiz zu gehen, in das Para­dies der Schweiz. Meine lie­ben Freunde, der Leuch­ter darf nicht von uns fort­ge­rückt und einem ande­ren Volke gege­ben wer­den. Wir müs­sen die Klage des Herrn hören: „Die Ernte ist groß, aber der Arbei­ter sind wenige.“ Betei­li­gen wir uns nach Kräf­ten am Mis­si­ons­werk der Kir­che. Bür­gen wir für die Ver­brei­tung des Glau­bens durch unser vor­bild­li­ches Leben aus dem Glau­ben, durch unser Fle­hen: „Herr, sende Arbei­ter in deine Ernte.“

Amen.


2.Tim 3,16: die gesamte Bibel kommt von Gott!
2.Petr 1,20-21: Gott gebrauchte menschliche Schreiber!
1.Kor 2,13: Gott wachte über jedem einzelnen Wort der Bibel!
2.Petr 1,21 Der Empfang und die Weitergabe, bzw. Niederschrift des Wortes Gottes geschah unter der Führung des Heiligen Geistes!
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