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Maria in der Bibel

in Die allerseligste Jungfrau und Gottesmutter Maria 16.04.2015 18:11
von Missionar (gelöscht)
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Es ist mir immer ein großes Ärgernis, wenn protestantische Irrlehrer, aber auch etliche katholische Theologen, die sich offenbar den Protestanten anbiedern, behaupten, in der Bibel würde nicht viel über Maria geschrieben stehen. Ich bin wirklich davon überzeugt, dass die protestantischen Irrlehrer tatsächlich dieser Meinung sind. Dies zeigt aber, das sie von der Bibel im Großen und Ganzen Null Ahnung haben. Sie haben da Texte vor sich, deren Tiefe sie nicht erfassen können, weil sie den Buchstaben-Glauben vertreten, den der hl. Apostel Paulus als antichristlich abtut, indem er erklärt, die Christen hätten den Geistesglauben:

"Er hat uns", also die Christen, "befähigt zu Dienern des neuen bundes, nicht des Buchstabens, sondern des Geistes; denn der Buchstabe macht tot, der Geist aber lebendig." (2 Kor. 3,6)

Wenn die Christen gemäß Gottes Schriftwort nicht Diener des Buchstabens, sondern des Geistes sind, wer sind denn dann die Protestanten, die als Diener des Buchstabens nicht erkennen, dass die Heilige Schrift sehr viel über Maria berichtet?

Zunächst ist da 1 Mo. 3,15. Diese Stelle zeigt uns, dass Gott Maria zur Feindin Satans gemacht hat. Das sind zwar sehr wenige Buchstaben, mit denen Gott das erklärt, aber diese Worte sind sehr tiefgründig. Sie sagen über Maria unglaublich viel aus.

Dann wird in Psalm 45 ab Vers 10 die Muttergottes als Königin und Königstochter (Tochter Gottes des Vaters) genannt, die vom Psalmisten sogar direkt angesprochen wird. Und sie sitzt dem Psalm zufolge zur Rechten des Königs Jesus Christus. Und, so heißt es auch, Menschen suchten nach ihrer Gunst und Jungfrauen seien ihre Gefolginnen, die man zu Christus führt. Das heißt nichts anderes, als: Durch Maria zu Christus. Es heißt auch, dass die Königin - Maria - in ihrem Innern "ganz herrlich" sei, womit ihre vollständige Sündenlosigkeit bezeugt wird. Überhaupt vermittelt uns der kurze Text des Psalm sehr viele Informationen über Maria, etwa auch die Information: "vergiss Dein Volk und Deines Vaters Haus", weil der König, Gott, nach ihrer Schönheit (inneren Schönheit aufgrund ihrer Sündenlosigkeit) verlangte, was auf Mariens Tempelgang verweist, der in der Bibel sonst nicht erwähnt wird.

Und bedenken wir die Psalmen, die sich ausschließlich auf Jesus Christus beziehen und die Er gebetet hat. So betete Er z.B. den Psalm 116, in dem er zum Vater sprach:

"Meine Gelübde erfülle ich dem Herrn ... Wohlan Herr, ich bin ja dein Knecht und der Sohn Deiner Magd!"

Christus bezeichnete sich vor Gott also nicht nur als dessen Knecht, sondern auch als "der Sohn Deiner Magd", der Sohn Mariens! Sie muss allein schon deswegen eine besondere Bedeutung gehabt haben, da Jesus sich Gott gegenüber auf sie bezog, was 99,999% der Protestanten hingegen nicht tun! Dasselbe im Passionspsalm 86:

"O Gott, Verbrecher treten gegen mich auf, eine Rotte von Übermütigen trachtet mir nach dem Leben. Dich aber haben sie nicht vor Augen. Doch du, Herr, bis ein barmherziger, gnädiger Gott, langmütig und reich an Huld und Treue. Wende dich mir zu und sei mir gnädig!"

Und gleich darauf sprach Jesus zu Gott in seiner Not:

"Verleihe deinem Knecht deine Stärke und hilf dem Sohn deiner Magd!"

Auch hier bezieht sich Christus gegenüber Gott auf seine Mutter, damit er ihm allein schon wegen ihr helfen wolle. Eine solche Bedeutung hat also die Muttergottes!

Des Weiteren wird Maria auch im Hohenlied der Liebe wunderbar beschrieben. Wenn man sie in diesem wunderschönen "Lied" erkennt, geht einem das Herz vor Glück und Freude auf, wie etwa bei den Worten:

"Wie die Lilie unter den Dornen, so ist meine Freundin unter den Töchtern."

"Kennst du dich nicht aus, du Schönste aller Frauen, so folge nur der Spur der Schafe, und weide deine Lämmer (sic!) bei den Hütten der Hirten (Apostel und Bischöfe!)!"

"Ja, schön bist du, meine Freundin, ja schön; deine Augen sind wie Täubchen!"

"Einzig ist meine Taube, meine fehlerlose; die einzige ihrer Mutter. Ganz lauter ist sie der, die sie gebar. Es sehen sie die Töchter und preisen sie, die Königinnen und Nebenfrauen. und rühmen sie."

Ist das nicht schön, wie hier die Mutter Gottes in schönster Poesie beschrieben wird?!

Und als Christus seine Mutter, seine Liebste, abholte in den Himmel, sprach er zu ihr:

"Auf, du meine Freundin, meine Schönste, komm! Denn siehe, vorbei ist der Winter (die Zeit ohne Jesus auf Erden!), der Regen verschwunden, vergangen! ... Auf, auf, meine Freundin, meine Schönste, komm! ... Lass Deinen Anblick mich schauen, Deine Stimme mich hören! Denn deine Stimme ist süß und holdselig dein Anblick!"

Es wäre zum Hohenlied der Liebe in Bezug auf Maria und Jesus noch sehr viel zu sagen.

Dann kommen wir irgendwann zu Jesaja 7,14, wo Gott "die Jungfrau" ankündigt, die den Messias gebären sollte. Hier ist nicht die Rede von "eine Jungfrau", also von einer unbestimmten Jungfrau, sondern von "der Jungfrau", einer bestimmten Jungfrau; und zu eben dieser bestimmten Jungfrau, die Gott hier meinte, sandte er den Erzengel Gabriel um ihr ihre Gottesmutterschaft anzukündigen. Ich will hier auf folgendes hinaus:

Die Protestanten behaupten ja nämlich, dass sich Gott eine andere Jungfrau erwählt hätte, wenn Maria nein gesagt hätte. Sie wollen damit sagen, dass unser Heil nicht von ihr anhängig sei. Das ist höchster Unfug, und zwar deshalb, weil Gott gemäß seinem eigenen Wort in Jes. 7,14 die ganze bestimmte Jungfrau für die Empfängnis und Geburt Christi vorauserwählte, eben "die Jungfrau" und nicht "eine Jungfrau", und zwar die, zu der er seinen Engel Gabriel sandte, Maria! Wenn Maria also nein gesagt hätte, so hätte sich Gott keineswegs eine andere Jungfrau-Mutter erwählt, weil er sonst sein prophetisches Wort im Alten Testament nicht gehalten hätte. Gott aber hält sich immer an sein eigenes Wort! Er hat sich in der Prophetie des Alten Testaments kein Hintertürchen gelassen, falls Maria, "die Jungfrau", nein gesagt hätte.

Somit liegt die Sache hier ganz klar: Ohne Maria, die Jungfrau aus Jes. 7,14, kein Heil! Maria ist und bleibt die absolute Miterlöserin, und nicht, wie sich das die Protestanten in ihrer eigenen Phantasie ausmalen, die von jedem Bibelwort weit entfernt ist!

Als Mittlerin der Gnaden wird sie uns bei Elisabeth gezeigt: Lk. 1,39-44: Ihr grußwort, das sie an Elisabeth richtete, führte dazu, dass Elisabeth und ihr ungeborenes kindlein mit dem Heiligen geist erfüllt wurden: Lk. 1,41.44.

Und als einzigartige und einmalige Fürsprecherin wird sie in Joh. 2,1-11 bezeugt, und nicht nur das, hier werden auch ihre Nächstenliebe und ihr unerschütterlicher Glaube an ihren Sohn Jesus Christus bezeugt.

Aus Nächstenliebe und Fürsorge wollte sie helfen, sah aber das nach menschlichem Ermessen hier nichts zu machen war. Doch ihre Nächstenliebe drängte sie, zu dem zu gehen, der alle Weisheit und Macht hatte, eine Lösung zu finden und zu helfen, zu ihrem göttlichen Sohn Jesus Christus! Dieser Akt zeigt, welch großen und unerschütterlichen Glauben sie an ihren Sohn hatte, da sie ihm vollkommen zutraute, eine Lösung zu finden, für das, was menschlich gesehen unmöglich war! Und sie war auch felsenfest davon überzeugt, dass Christus auch helfen würde. Und er tat das alles!

Doch in dem Text ist noch viel mehr biblische Botschaft:

Christus sagte zu seiner Mutter, nachdem sie ihn auf das Problem aufmerksam gemacht hatte:

"Frau, was mir und dir?! Meine Stunde ist noch nicht gekommen!"

Der erste Teil dieser Worte steht so im griechischen Text, den nicht nur protestantische "Übersetzer" falsche übersetzen, sondern leider auch katholische. Sie übersetzen oft:

"Frau, was willst du von mir?!" oder: "Frau, was habe ich mit Dir zu schaffen?!"

Dies sind nichts weiter als Fälschungen des biblischen Textes, um Maria schlecht darzustellen und Jesus damit zum Sünder zu machen, der das 6. Gebot gebrochen habe. Diese Fälschungen sind auch in sich selbst völlig unlogisch; denn wofür hätte Jesus denn seine Mutter so dermaßen ablehnen sollen? Für ihre Nächstenliebe etwa? Oder für ihren großen und unerschütterlichen Glauben an IHN?

Nein! All das ist äußerster Unsinn!

Dieses "was mir und dir", wie es im griechischen Text des Joihannes steht, kommt in der Bibel öfter vor. Wenn wir diese Textstellen lesen und studieren, dann stellen wir fest, dass es in zweierlei Hinsicht gebraucht wurde. Wurden diese Worte zu Menschen gesagt, denen man zugeneigt war, so hatten sie einen überaus positiven Sinn. Wurden sie zu einem Menschen gesprochen, dem man nicht zugeneigt war oder den man ablehnte, dann waren sie negativ gemeint. So z.B. sagte Ephron zu Abraham, zu dem er wohlgesonnen war, dieselben Worte, die Jesus zu seiner Mutter sagte:

"Ein Stück Land, das vierhundert Silberstücke wert ist, was mir und dir?!" (1 Mo. 23,15)

Denken wir auch, wie der Prophet Elias Elischa zu seinem Jünger berief. Elischa sagte zum Propheten, der sein Lehrer werden sollte, dass er sich zuvor noch von seiner Familie verabschieden wolle, um ihm dann nachzufolgen. Der Prophet, der ihn soeben zu seinem Jünger berief sagte zu ihm: "Kehre um, denn was mir und dir!" Was tat Elischa? Er kehrte zu seiner Familie zurück, verabschiedete sich und folgte dem Propheten nach! (1 Kön. 19,19-21)

Im zweiten Buch der könige sagte der Prophet Elischa zum König von Israel, welchen er ablehnte: "'Was mir und dir? Geh zu den Propheten deines Vaters und deiner Mutter!' Doch der könig von Israel antwortete ihm: 'Nicht doch! Denn der herr hat diese drei Könige gerufen, um sie in die Gewalt der Moabiter zu geben.' Elischa entgegnete: 'So wahr der Herr der heerscharen lebt, vor dessen Angesicht ich stehe, wenn ich nicht auf Josaphat, den König von Juda, Rücksicht nehme würde, auf dich würde ich nicht sehen und dich nicht beachten!" (2 Kön. 3,13-14)

Hier ist das "was mir und dir?!" negativ gemeint, gegenüber Maria hingegen waren sie wie auch gegenüber Elischa und Abraham positiv gemeint. Wieder ist es die Phantasie der protestantischen Irrlehrer, die hier eine Ablehnung der Muttergottes in die Bibel hineinfälschen, und katholische "Übersetzer" tun es ihnen auch noch gleich.

Dann wird auch beanstandet, dass Jesus seine Mutter nicht mit "Mutter" anredete, sondern mit "Frau". Dies würde auch anzeigen, dass Jesus seine Mutter als Mutter abgelehnt habe. Wiederum machen sie ihn zum Sünder, der das 4. Gebot gebrochen haben soll, aber auch zum Lügner, da er gesagt hat:

"Denkt nicht, ich sei gekommen, das Gesetz oder die Propheten aufzuheben. Ich bin nicht gekommen aufzuheben, sondern zu erfüllen!"

Auch machen die protestantischen Irrlehrer und die protestantisierten katholischen "Theologen" Jesus somit auch zum Heuchler, da Jesus die Pharisäer dahingehend kritisierte, dass sie das vierte Gebot brachen. Wenn nun Jesus auf der Hochzeit zu Kana dasselbe getan haben soll, dann wäre er in der Tat ein Heuchler gewesen.

Da nun Jesus aber die Nächstenliebe seiner Mutter und ihren Glauben an IHN sah und weil er das Gesetz und die Propheten und damit auch das vierte Gebot erfüllte, so bedeutet die Bezeichnung "Frau", mit der er seine Mutter betitelt, keine Ablehnung seiner Mutter, sondern eine Ehrung seiner Mutter, wie in Joh. 19,26, wo er vom Kreuz her zu ihr sprach:

"Frau, siehe, dein Sohn!"

Jesus wird doch nicht seinem Lieblingsjünger eine Frau zur Mutter gegeben haben, die er gemäß den protestantischen Phantasten selbst abgelehnt haben soll, und der ihnen zufolge dadurch Sünder, Lügner und Heuchler gewesen sei.

Nein! Jesus verwendete die Bezeichnung "Frau" für seine Mutter im höchst positivem Sinn, womit er das vierte Gebot erfüllte. Er verwendete diese Bezeichnung "Frau" im rein theologischen Sinn. Er ehrte sie mit dieser großen und ehrwürdigen Bezeichnung als die große Frau der Verheißung Gottes:

"Da sprach Gott, der Herr, zur Schlange: '... feindschaft werde ich stiften zwischen dir und der Frau, zwischen deinem Samen und ihrem Samen ..." (1 Mo. 3,15)

Der Same der Feindin Satans, der Frau, ist Christus selbst. Diese Frau ist seine Mutter! Nach 1 Mo. 3,15 steckt die Mutterschaft Mariens also in der Bezeichnung "Frau" drin, so dass Christus, ihr Same, sie mit dieser Bezeichnung auch als seine Mutter im Sinn hatte!

Zugleich ist zu beachten, dass Christus ihr in diesem Sinne den ehrwürdigen Titel "Frau" an den zwei entscheidensten Stationen seines Lebens verlieh: zu Beginn seiner Mission und am Ende seiner Mission. Das hat eine besondere Bedeutung: Christus bezieht sie damit in sein Erlösungswerk ein! Sie ist die Miterlöserin, weil Christus sie als Miterlöserin haben wollte!

Des Weiteren sagte jesus zu seiner Mutter: "Meine Stunde ist noch nicht gekommen!" Dies wird von Theologen und Irrlehrern dahingehend gedeutet, dass Jesu Zeit zu Sterben noch nicht gekommen sei. Dass auf der Hochzeit zu Kana für Jesus Todesgefahr bestanden hätte, ist ein Märchen. Für bestand keineswegs eine Todesgefahr. Vielmehr geht es um das, was dem Text nach tatsächlich geschehen ist: Christus wirkte ein Wunder. Und zum Schluss dieser realen Geschichte heißt es dann in diesem Zusammenhang genau um das, worum es ging:

"Diesen Anfang der Zeichen machte Jesus zu Kana in Galiläa und offenbarte seine Herrlichkeit, und es glaubten an ihn seine Jünger." (Joh. 2,11)

Darum ging es also: Christu Stunde, Zeichen und Wunder zu wirken und dadurch seine Herrlichkeit zu offenbaren, war noch nicht gekommen!

Und genau hier zeigt sich nun die Einzigartigkeit und Einmaligkeit Mariens als Fürsprecherin: Es war im Plane Gottes, dass zu der Zeit, als die Hochzeit zu Kana war, Christus keine Wunder wirkt und so seine Herrlichkeit offenbart! Dies sollte später beginnen! Doch auf die Fürsprache Mariens hin änderte Gott seinen Plan. Er hat auf ihre Fürsprache hin, die Zeit, Wunder und Zeichen zu wirken und seine Herrlichkeit zu offenbaren, vorverlegt. So etwas in der Geschichte der Menschheit etwas Einmaliges! Noch nie hat Gott auf die Fürsprache anderer Heiliger so etwas getan, nämlich seine Pläne geändert! Allein auf Mariens Fürsprache hin hat er das getan!

Denken wir an dieser Stelle an Abraham, der für die Verschonung Sodoms betete. Als Abraham mit seinen Bitten bis zu einem gewissen Punkt gelangte, entzog sich ihm der Herr, damit er nicht weiterbitte und sein Anliegen erfülle. Bei Maria hat er solches nicht getan, auf sie hörte er und änderte seinen Plan. Ihr entzog er sich nicht!

Wir sehen also ganz klar, wie die Bibel die Muttergottes als Miterlöserin, Mittlerin und Fürsprecherin bezeugt, als das, als was die Protestanten sie leugnen!

Auch verweisen sie darauf hin, dass in der Bibel kein Wort darüber verloren würde, dass Maria mit Leib und Seele in den Himmel aufgenommen worden wäre. Doch wir sehen sie in Offb. 12,1ff. mit Leib und Seele im Himmel, was eine leibliche Aufnahme in den Himmel voraussetzt. Um Maria aus Offb. 12 auszuschalten, hat man sich im Protestantismus Tricks ausgedacht: Die Frau in Offb 12, die Christus gebiert, sei nicht Maria, sondern Israel und/oder die "Gemeinde".

So kann man es natürlich auch machen! Doch entspricht das nicht der Wahrheit!

Die Frau, die Christus gebiert, ist vom Licht Gottes gehüllt. Sie erstrahlt im göttlichen Licht und damit in Reinheit! Israel kann das also nicht sein, weil es immer wieder Gott verließ, ihm untreu wurde und anderen Göttern hinterherlief! Es erstrahlte nicht in Gottes Licht und Herrlichkeit! Auch ist die sog. "Gemeinde" damit nicht gemeint, weil diese in Offb. 12,17 als die übrigen Kinder der Frau bezeugt wird!

Andere Antimarianisten behaupten, die Frau sei das himmlische Jerusalem. Das ist genauso ein Unfug, weil das himmlische Jerusalen in der Offenbarung nicht die Mutter Christi ist, sondern die Braut Christi. In Offb. 12 ist aber von der Mutter Christi die Rede. Dazu wäre noch viel mehr zu sagen.

Auch über die Muttergottes wäre von der Bibel her noch sehr, sehr viel mehr zu sagen. Doch müsste man dazu extra ein dickes Buch schreiben. Nur noch ein wichtiger Punkt:

Im Magnificat prophezeite die Muttergottes im Heiligen Geist, dass von nun an alls Geschlechter sie preisen würden, alle Geschlechter! Damit begonnen hatte die Mutter des täufers, als sie zu Maria sprach: "Gepriesen bist Du unter den Frauen, und gepriesen ist die Frucht deines Leibes!" (Lk. 1,42), wobei sie Jesus gleichermaßen preist, wie Maria, und zwar im Heiligen Geist, den sie ja durch Mariens Grußwort empfangen hatte!

Die protestantischen Irrlehrer behaupten nun, dass die "Gemeinde" unter den Aposteln Maria nicht gepriesen hätten. Lk. 1,48 beweist das Gegenteil, weil alle Geschlechter nun mal alle Geschlechter sind, und nicht nur die nach den Aposteln, also ein Teil aller Geschlechter. Lk. 1,48 beweist, dass Maria von der in der Kirche ihres Sohnes bereits zur Zeit der Apostel gepriesen wurde, auch dann, als sie bereits im Himmel war. Hier gibt es keinen Weg an der Bibel vorbei, an die sich 99,999% aller Protestanten vorbeischleichen.

Man könne nur einwenden, dass ab der Apostelgeschichte nichts darüber berichtet würde. Das spielt aber keine Rolle, weil es das prophetische Wort Lk. 1,48 bezeugt! Auch wird genauso nirgends im NT darüber berichtet, dass die Apostel Jesu Christi das Vater Unser jemals gebetet hätten, welches Christus sie lehrte. Auch das spielt genauso wenig eine Rolle, weil sie es trotzdem getan haben, weil es ihnen Jesus angeordnet hat:

"So nun sollt ihr beten: Unser Vater ...." (Mt. 6,9ff.)

"Wenn ihr betet, so sprecht: "Vater, geheiligt werde dein Name ..." (Lk. 11,2ff.)

Wie alle diese Beispiele zeigen, sagt die Bibel sehr, sehr viel über Maria, und nicht äußerst wenig! Wer behauptet, dass die Bibel nur sehr wenig über Maria berichten würde, der hat von der Bibel überhaupt keine Ahnung, weil er den Buchstabenglauben hat, und nicht den Geistesglauben!


zuletzt bearbeitet 16.04.2015 18:27 | nach oben springen


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