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Die eheliche Treue

in Altes Testament 15.05.2013 16:00
von Kristina (gelöscht)
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Sprichwörter 6,20-35

Die eheliche Treue
20 Achte, mein Sohn, auf das Gebot deines Vaters, missachte nicht die Lehre deiner Mutter!
21 Binde sie dir für immer aufs Herz und winde sie dir um den Hals!
22 Wenn du gehst, geleitet sie dich, wenn du ruhst, behütet sie dich, beim Erwachen redet sie mit dir.
23 Denn eine Leuchte ist das Gebot und die Lehre ein Licht, ein Weg zum Leben sind Mahnung und Zucht.
24 Sie bewahren dich vor der Frau des Nächsten, vor der glatten Zunge der Fremden.
25 Begehre nicht in deinem Herzen ihre Schönheit, lass dich nicht fangen durch ihre Wimpern!
26 Einer Dirne zahlt man bis zu einem Laib Brot, die Frau eines andern jagt dir das kostbare Leben ab.
27 Trägt man denn Feuer in seinem Gewand, ohne dass die Kleider in Brand geraten?
28 Kann man über glühende Kohlen schreiten, ohne sich die Füße zu verbrennen?
29 So ist es mit dem, der zur Frau seines Nächsten geht. Keiner bleibt ungestraft, der sie berührt.
30 Verachtet man nicht den Dieb, auch wenn er nur stiehlt, um sein Verlangen zu stillen, weil er Hunger hat?
31 Wird er ertappt, so muss er siebenfach zahlen, den ganzen Besitz seines Hauses geben.
32 Wer Ehebruch treibt, ist ohne Verstand, nur wer sich selbst vernichten will, lässt sich darauf ein.
33 Schläge und Schande bringt es ihm ein, unaustilgbar ist seine Schmach.
34 Denn Eifersucht bringt den Ehemann in Wut, er kennt keine Schonung am Tag der Rache.
35 Kein Sühnegeld nimmt er an; magst du auch Geschenke häufen, er willigt nicht ein.


Sprichwörter 7, 1-27
1 Mein Sohn, achte auf meine Worte, meine Gebote verwahre bei dir!
2 Achte auf meine Gebote, damit du am Leben bleibst, hüte meine Lehre wie deinen Augapfel!
3 Binde sie dir an die Finger, schreib sie auf die Tafel deines Herzens!
4 Sag zur Weisheit: Du bist meine Schwester!, und nenne die Klugheit deine Freundin!
5 Sie bewahrt dich vor der Frau eines andern, vor der Fremden, die verführerisch redet.
6 Vom Fenster meines Hauses, durch das Gitter, habe ich ausgeschaut;1
7 da sah ich bei den Unerfahrenen, da bemerkte ich bei den Burschen einen jungen Mann ohne Verstand:
8 Er ging über die Straße, bog um die Ecke und nahm den Weg zu ihrem Haus;
9 als der Tag sich neigte, in der Abenddämmerung, um die Zeit, da es dunkel wird und die Nacht kommt.
10 Da! Eine Frau kommt auf ihn zu, im Kleid der Dirnen, mit listiger Absicht;
11 voll Leidenschaft ist sie und unbändig, ihre Füße blieben nicht mehr im Haus;
12 bald auf den Gassen, bald auf den Plätzen, an allen Straßenecken lauert sie.
13 Nun packt sie ihn, küsst ihn, sagt zu ihm mit keckem Gesicht:
14 Ich war zu Heilsopfern verpflichtet und heute erfüllte ich meine Gelübde.
15 Darum bin ich ausgegangen, dir entgegen, ich habe dich gesucht und gefunden.
16 Ich habe Decken über mein Bett gebreitet, bunte Tücher aus ägyptischem Leinen;
17 ich habe mein Lager besprengt mit Myrrhe, Aloe und Zimt.
18 Komm, wir wollen bis zum Morgen in Liebe schwelgen, wir wollen die Liebeslust kosten.
19 Denn mein Mann ist nicht zu Hause, er ist auf Reisen, weit fort.
20 Den Geldbeutel hat er mitgenommen, erst am Vollmondstag kehrt er heim.
21 So macht sie ihn willig mit viel Überredung, mit schmeichelnden Lippen verführt sie ihn.
22 Betört folgt er ihr, wie ein Ochse, den man zum Schlachten führt, wie ein Hirsch, den das Fangseil umschlingt,
23 bis ein Pfeil ihm die Leber zerreißt; wie ein Vogel, der in das Netz fliegt und nicht merkt, dass es um sein Leben geht.
24 Darum, ihr Söhne, hört auf mich, achtet auf meine Reden!
25 Dein Herz schweife nicht ab auf ihre Wege, verirre dich nicht auf ihre Pfade!
26 Denn zahlreich sind die Erschlagenen, die sie gefällt hat; viele sind es, die sie ermordet hat;
27 ihr Haus ist ein Weg zur Unterwelt, er führt zu den Kammern des Todes.


Sprichwörter 5,1-23
Die Warnung vor der fremden Frau

1 Mein Sohn, merk auf meinen weisen Rat, neige meiner Einsicht dein Ohr zu,1
2 damit du Besonnenheit bewahrst und deine Lippen auf Klugheit achten.
3 Denn die Lippen der fremden Frau triefen von Honig, glatter als Öl ist ihr Mund.
4 Doch zuletzt ist sie bitter wie Wermut, scharf wie ein zweischneidiges Schwert.
5 Ihre Füße steigen zur Totenwelt hinab, ihre Schritte gehen der Unterwelt zu.
6 Den ebenen Pfad zum Leben verfehlt sie, sie geht krumme Wege und merkt es nicht.
7 Nun denn, ihr Söhne, hört auf mich, weicht nicht ab von den Worten, die mein Mund spricht.
8 Halte deinen Weg von ihr fern, komm ihrer Haustür nicht nahe!
9 Sonst schenkst du andern deine Kraft, deine Jahre einem Rücksichtslosen;
10 sonst sättigen sich Fremde an deinem Besitz, die Frucht deiner Arbeit kommt in das Haus eines andern
11 und am Ende wirst du stöhnen, wenn dein Leib und dein Fleisch dahinsiechen.
12 Dann wirst du bekennen: Weh mir, ich habe die Zucht gehasst, mein Herz hat die Warnung verschmäht;
13 ich habe nicht auf die Stimme meiner Erzieher gehört, mein Ohr nicht meinen Lehrern zugeneigt.
14 Fast hätte mich alles Unheil getroffen in der Versammlung und in der Gemeinde.2
15 Trink Wasser aus deiner eigenen Zisterne, Wasser, das aus deinem Brunnen quillt.3
16 Sollen deine Quellen auf die Straße fließen, auf die freien Plätze deine Bäche?
17 Dir allein sollen sie gehören, kein Fremder soll teilen mit dir.
18 Dein Brunnen sei gesegnet; freu dich der Frau deiner Jugendtage,
19 der lieblichen Gazelle, der anmutigen Gämse! Ihre Liebkosung mache dich immerfort trunken, an ihrer Liebe berausch dich immer wieder!
20 Warum solltest du dich an einer Fremden berauschen, den Busen einer andern umfangen?
21 Denn der Weg eines jeden liegt offen vor den Augen des Herrn, er achtet auf alle seine Pfade.
22 Der Frevler verfängt sich in der eigenen Schuld, die Stricke seiner Sünde halten ihn fest.
23 Er stirbt aus Mangel an Zucht, wegen seiner großen Torheit stürzt er ins Verderben.


zuletzt bearbeitet 15.05.2013 16:11 | nach oben springen



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