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#1

Fal­sche Pro­phe­ten

in Diskussionsplattform Freigeist und Freimaurerei 22.10.2014 18:26
von Vicki (gelöscht)
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Im Namen des Vaters und des Soh­nes und des Hei­li­gen Geis­tes. Amen.

Geliebte im Herrn!

Ein erns­ter Warn­ruf dringt heute an unser Ohr: „Hütet euch vor den fal­schen Pro­phe­ten.“ Der Herr hatte in sei­ner Gegen­wart Leh­rer der Theo­lo­gie vor Augen, wel­che die klei­nen Dinge wich­tig, aber die gro­ßen Dinge nicht wich­tig nah­men. „Ihr gebt den Zehn­ten von Minze, Dill und Küm­mel“, sagte er sei­nen Geg­nern, „aber die gro­ßen Dinge: Treue, Barm­her­zig­keit, Nächs­ten­liebe, die lasst ihr bei­seite.“ Und er hat das erschüt­ternde Gleich­nis erzählt von den Män­nern, die an dem Wund­ge­schla­ge­nen vor­bei­gin­gen, weil sie angeb­lich Wich­ti­ge­res zu tun hat­ten, als ihm zu hel­fen, bis auf den einen, der sich sei­ner annahm. Die fal­schen Pro­phe­ten hal­ten sich an gering­fü­gige Dinge und las­sen die gro­ßen, die bedeu­ten­den auf dem Spei­cher ste­hen. Das all­wis­sende Auge des Herrn hat aber auch in die Zukunft geschaut. Er wusste, dass in seine Gemein­den Irr­leh­rer ein­drin­gen wer­den. Häu­fig schon in den Brie­fen, die uns im Neuen Tes­ta­ment vor­lie­gen, wird vor fal­schen Leh­rern, vor Irr­leh­rern, vor fal­schen Pro­phe­ten, vor irr­leh­ren­den Pro­phe­ten gewarnt. Und der Herr hat sicher auch in die Zukunft unse­rer Zeit geschaut und hat die Irr­leh­rer gese­hen, die heute unter uns sind. Die Geschichte der Kir­che hat gezeigt, wie berech­tigt der Warn­ruf des Herrn ist. Es gibt kein Jahr­hun­dert der Kir­chen­ge­schichte, das nicht seine fal­schen Pro­phe­ten gehabt hat. Immer sind in die christ­li­chen Gemein­den fal­sche Pre­di­ger ein­ge­si­ckert und haben die Gläu­bi­gen zu ver­füh­ren gesucht. Es gibt keine Lehre des Chris­ten­tums, die nicht im Laufe der Jahr­hun­derte ver­zerrt oder geleug­net wor­den wäre.

Und wie ist es heute? Gibt es auch heute fal­sche Pro­phe­ten? Die meis­ten – und gewöhn­lich die gefähr­lichs­ten – fal­schen Pro­phe­ten unse­rer Zeit sind Theo­lo­gen. Sie tre­ten mit dem Schein des Wis­sens auf und mit dem Anspruch ihres Titels. Sie behaup­ten mit der Auto­ri­tät des Gelehr­ten zu reden, ver­keh­ren aber in Wirk­lich­keit den Dienst, der ihnen auf­ge­tra­gen ist. Ich habe hier ein Buch von Klaus Ber­ger. Die­ses Buch hat den Titel „Die Bibel­fäl­scher: Wie wir um die Wahr­heit betro­gen wer­den.“ In die­sem Buch, das soeben erschie­nen ist, lis­tet Ber­ger all diese Irr­tü­mer der fal­schen Pro­phe­ten auf, z.B. Jesus ist nicht in Beth­le­hem gebo­ren; Jesus war ver­hei­ra­tet; Jesus hat nicht den Laza­rus vom Tode erweckt, den Laza­rus hat es gar nicht gege­ben; Jesus hat keine Kir­che gestif­tet; Jesus hat kein Bun­des­mahl ein­ge­setzt; die sie­ben letz­ten Worte Jesu sind Erfin­dun­gen der Evan­ge­lis­ten. Das ist nur eine kleine Aus­wahl aus dem, was die fal­schen Pro­phe­ten unse­rer Tage von sich geben. Das alles dringt auf unsere Jugend, auf die kom­men­den Reli­gi­ons­leh­rer und die kom­men­den Pries­ter ein. Zahl­rei­che fal­sche Pro­phe­ten befin­den sich in den Redak­tio­nen der Zei­tun­gen und der Medi­en­an­stal­ten. Sie lau­ern auf jede Blöße, die sich die Kir­che gibt, stür­zen sich dar­auf, ver­brei­ten sie als eine schlimme Sen­sa­tion. Sie machen aus mensch­li­cher Schwä­che einen Skan­dal­fall, zer­stö­ren den Gläu­bi­gen die Freude an der Kir­che und am Glau­ben, berei­ten sie für den Abfall und den Kir­chen­aus­tritt. Lei­der gibt es fal­sche Pro­phe­ten auch unter den Hir­ten der Kir­che. Sie sind es müde gewor­den, eine Bot­schaft zu ver­kün­di­gen, die auf Ableh­nung stößt. Sie möch­ten ankom­men bei den Men­schen, beliebt, geehrt, aner­kannt sein. So las­sen sie in der Ver­kün­di­gung das aus, was den Men­schen nicht ein­geht. Und so pre­di­gen sie harm­lose Dinge, mit denen sich auch der gott­ver­ges­senste Mensch zufrie­den geben kann.

Die fal­schen Pro­phe­ten tre­ten in ver­schie­de­ner Form auf, aber eines ist ihnen gemein­sam, näm­lich dass sie in „Schafs­klei­dern“ kom­men. Sie geben sich den Anschein der geis­ti­gen Über­le­gen­heit, des Wis­sens, des Fort­schritts, des Wil­lens zur Erneue­rung, sie spre­chen von Refor­men. Sie füh­ren große und schöne Worte im Munde und miss­brau­chen edle Begriffe und Ideen, um sie ihren fal­schen reli­giö­sen Leh­ren dienst­bar zu machen: Wis­sen­schaft, Frei­heit, Huma­ni­tät, Men­schen­rechte, soziale Gerech­tig­keit, frohe Lebens­be­ja­hung. Das alles wird ange­ru­fen, um die Bot­schaft der fal­schen Pro­phe­ten annehm­bar zu machen. Eines haben alle fal­schen Pro­phe­ten gemein­sam, näm­lich sie wol­len es mit ihren Leh­ren nicht Gott, son­dern den Men­schen recht machen. Sie tra­gen das vor, was ankommt, was Bei­fall fin­det, wofür man aner­kannt, belo­bigt, ein­ge­la­den, beför­dert wird. Es ist das Kenn­zei­chen der fal­schen Pro­phe­ten, dass sie das leh­ren, was die Men­schen wün­schen, nicht das, was sie brau­chen. Die fal­schen Pro­phe­ten ver­kau­fen das Chris­ten­tum zu Dis­count­prei­sen.

Sie sagen: Mach dir’s auf Erden schön. Kein Jen­seits gibt’s, kein Wie­der­se­hen. Die ewige Wahr­heit sagt: „Was der Mensch sät, das wird er ern­ten. Wer auf sein Fleisch sät, wird vom Fleisch Ver­der­ben ern­ten; wer aber auf dem Geist sät, wird vom Geist das ewige Leben ern­ten.“ Die fal­schen Pro­phe­ten sagen: Ich habe gesün­digt, und was ist mir pas­siert? Gar nichts. Die ewige Wahr­heit sagt: „Täuscht euch nicht. Gott lässt sei­ner nicht spot­ten.“ Die fal­schen Pro­phe­ten sagen: Eitel ist es Gott zu die­nen. Wel­chen Vor­teil haben wir davon, dass wir seine Gebote hal­ten? Die ewige Wahr­heit lehrt: „Die Liebe ver­zeiht alles, mit einer ein­zi­gen Aus­nahme: die ist darin gele­gen, nicht wie­der geliebt zu wer­den.“ Die fal­schen Pro­phe­ten sagen: Der Sonn­tag ist zum Aus­schla­fen, zum Fei­ern, zum Sport­trei­ben da. Die ewige Wahr­heit lehrt: „Die­je­ni­gen, wel­che im Leben die Glo­cken der Kir­che nicht gehört haben, wer­den die Posau­nen des ewi­gen Gerich­tes nicht über­hö­ren.“ Die fal­schen Pro­phe­ten sagen: Es ist egal was man glaubt, Haupt­sa­che man ist ein anstän­di­ger Mensch. Die ewige Wahr­heit lehrt: „Wenn du mit dem Munde bekennst Jesus als den Herrn und im Her­zen glaubst, dass Gott ihn von den Toten erweckt hat, wirst du geret­tet wer­den.“ Chris­tus ist gekom­men, die Wahr­heit zu brin­gen. Wie soll es da egal sein, was einer glaubt? Und was ist das: ein anstän­di­ger Mensch? Wer sagt uns, was anstän­dig ist? Woher weiß man es, wenn es uns Gott nicht sagt? Der Reichs­füh­rer SS Hein­rich Himm­ler hielt im August 1943 eine Rede in Posen vor SS-Leu­ten. Und da sagte er: „Die meis­ten von euch wer­den wis­sen, was es heißt, wenn da tau­send, zehn­tau­send Tote lie­gen. Das alles mit­ge­tra­gen zu haben und dabei anstän­dig geblie­ben zu sein, das ist ein Ruh­me­s­ti­tel, auf den wir nie ver­zich­ten wer­den.“ – und dabei anstän­dig geblie­ben zu sein! Die Men­schen sind sehr ver­schie­de­ner Ansicht dar­über, was anstän­dig ist. Lügen, Steu­er­hin­ter­zie­hung, Schwarz­ar­beit, Sei­ten­sprünge; dadurch wird man nicht unan­stän­dig nach der Mei­nung der Men­schen. Ich staune immer wie­der, was sich Poli­ti­ker leis­ten, beson­ders auf dem Gebiet des Geschlecht­li­chen und doch von uns als anstän­dige Men­schen aner­kannt sein wol­len. Der fran­zö­si­sche Staats­prä­si­dent Hol­lande lässt sich mit einem Motor­rol­ler zur Unzucht fah­ren! Die Moral des anstän­di­gen Men­schen, des soge­nann­ten anstän­di­gen Men­schen, kommt ohne Gott aus. Die reli­gi­ons­lose Moral leug­net Gott, aber er ist doch der Urhe­ber des Sit­ten­ge­set­zes. Ohne ihn hängt doch das Sit­ten­ge­setz in der Luft. Es gibt doch kein Gesetz ohne Gesetz­ge­ber. Nur Gesetze, die von Gott aus­ge­hen, sind unver­brüch­lich. Nur Gesetze, die Gott gibt, sind sicher zu begrün­den. Nur Gesetze, die Gott als Urhe­ber haben, ver­mö­gen die Kräfte zu erwe­cken, die not­wen­dig sind, um das Sit­ten­ge­setz auch unter schwie­ri­gen Umstän­den zu beob­ach­ten.

Die fal­schen Pro­phe­ten sagen: Es ist alles gleich unter den Kon­fes­sio­nen. Es ist gleich­gül­tig, wel­cher Kon­fes­sion man anhängt, ob man Katho­lik oder Pro­tes­tant ist. Der Apos­tel Pau­lus lehrt: „Wenn einer euch ein ande­res Evan­ge­lium ver­kün­det, als ihr emp­fan­gen habt, der sei ver­flucht!“ Der Apos­tel Johan­nes lehrt: „Wenn einer zu euch kommt und bringt nicht diese Lehre, den nehmt nicht ins Haus auf und bie­tet ihm nicht den Gruß.“ Die fal­schen Pro­phe­ten erzeu­gen den heute all­täg­li­chen „Zwit­ter­ka­tho­li­ken“: den pro­tes­tan­ti­schen Katho­li­ken. Er hat Rest­be­stände aus der katho­li­schen Ver­gan­gen­heit bewahrt – soweit sie nicht anspruchs­voll sind –, aber er lebt aus den belie­bi­gen Ansich­ten, wie sie nun ein­mal bei unse­ren evan­ge­li­schen Brü­dern gang und gäbe sind. Fal­sche Pro­phe­ten sind Theo­lo­gen und Bischöfe, wel­che die Weihe von Frauen zu Dia­ko­nen oder Pries­tern for­dern. Fal­sche Pro­phe­ten sind Män­ner der Kir­che, die Kom­mu­ni­o­nun­wür­di­gen die Kom­mu­nion spen­den wol­len. Fal­sche Pro­phe­ten sind jene, die die Beichte für über­flüs­sig erklä­ren. Fal­sche Pro­phe­ten sind Pre­di­ger, wel­che die erns­ten Wahr­hei­ten des Evan­ge­li­ums unter­schla­gen. Der Mün­che­ner Erz­bi­schof Marx for­dert die Kir­che auf, für die Bil­der der Hölle und des Fege­feu­ers Buße zu tun, mit denen sie angeb­lich den Men­schen Angst vor dem Tode gemacht hat. Ich frage Herrn Marx: „Sind Hölle und Fege­feuer Bil­der oder Wirk­lich­kei­ten? Sind sie Mei­nun­gen oder unauf­geb­bare Wahr­hei­ten des Evan­ge­li­ums?“ Und warum soll die Kir­che dafür Buße tun? Weil Men­schen dadurch erschreckt wur­den? Ja, das ist der der Sinn die­ser Wahr­hei­ten! Wenn uns die Liebe nicht zur Buße treibt, dann wenigs­tens die Furcht! Wir sol­len uns fürch­ten, damit uns wenigs­tens die Furcht vom Sün­di­gen abhält, wenn es die Liebe nicht ver­mag. Seit wann tut die Kir­che Buße, d.h. nimmt sie Strafe auf sich, wenn sie das Evan­ge­lium ver­kün­det? Weiß Herr Marx, wel­che Unge­heu­er­lich­kei­ten er hier in Erding von sich gege­ben hat?! Alle fal­schen Pro­phe­ten neh­men sich der Welt des Geschlecht­li­chen an und berei­ten sie nach ihrem Emp­fin­den zu. Ich kenne keine ein­zige Irr­lehre, die nicht Abstri­che an der katho­li­schen Sitt­lich­keit des Geschlecht­li­chen macht. Dar­aus erklärt sich ihre Beliebt­heit. Die fal­schen Pro­phe­ten sagen: Was ich mit mei­ner Geschlecht­lich­keit tue, geht nie­mand etwas an. Wirk­lich? Auch Gott nicht, der sie geschaf­fen hat? Der sie mit unver­än­der­li­chen Geset­zen aus­ge­stat­tet hat? Die Kir­che erfin­det nicht diese Gesetze, sie ver­kün­digt sie. Die fal­schen Pro­phe­ten sagen: Die homo­se­xu­elle Betä­ti­gung ist eine andere mög­li­che Form geschlecht­li­cher Liebe. Die ewige Wahr­heit lehrt: Homo­se­xua­li­tät ist eine dia­bo­li­sche Ver­ir­rung und eine him­mel­schrei­ende Sünde. Ein fal­scher Pro­phet, meine lie­ben Freunde – es fällt mir schwer, es zu sagen – ein fal­scher Pro­phet lebt in Trier. Er heißt Acker­mann und sitzt auf dem Bischofs­thron. Nach ihm hört das Geschlechts­le­ben in einer ungül­ti­gen Ehe nach eini­ger Zeit auf, sünd­haft zu sein. Nach ihm kann Geschlechts­ver­kehr zwi­schen Nicht­ver­hei­ra­te­ten zuläs­sig sein. Nach ihm ist die Unter­schei­dung zwi­schen Geschlechts­ver­kehr in der emp­fäng­nis­freien Zeit und Ver­kehr mit „Gummi“ oder Pille unver­ständ­lich. Nach ihm ist Homo­se­xua­li­tät nicht wider­na­tür­lich. Es ist nicht zu viel gesagt, dass sich die­ser famose Nach­fol­ger der Apos­tel von der katho­li­schen Sit­ten­lehre ver­ab­schie­det hat! Der Erz­bi­schof Marx for­dert eine breite Debatte über Ehe und Fami­lie. Ich erlaube mir die Frage: Was ist hier zu debat­tie­ren? Ist nicht aus der unfehl­ba­ren und unwan­del­ba­ren Lehre der Kir­che bekannt, was Got­tes Wille über Ehe und Fami­lie ist? Wis­sen wir nicht aus den Erkennt­nis­sen der Natur, der Offen­ba­rung und aus den Ent­schei­dun­gen der Kon­zi­lien und Päpste, wie es um Ehe und Fami­lie steht? Was soll hier eine Debatte? Ich ver­mute, es geht darum, die unfehl­bar vor­ge­tra­gene Lehre der Kir­che zu ver­bie­gen. Es soll solange über die Ehe und über die Fami­lie gere­det wer­den, bis die Wahr­heit nicht mehr durch­dringt. Der Erz­bi­schof Marx behaup­tet, die Unauf­lös­lich­keit der Ehe sei keine mora­li­sche Leis­tung des Men­schen, son­dern eine Ver­hei­ßung. Eine Ver­hei­ßung ist die Zusage der künf­ti­gen Erfül­lung. Was wird bei der Ehe­schlie­ßung ver­hei­ßen? Die Gnade und die Treue Got­tes zu die­sem Bunde. Der Bund selbst ist keine Ver­hei­ßung. Der Bund ist ein Gesetz, und Gesetze muss man hal­ten. Es macht mir kei­nen Spaß, Bischöfe vor das Tri­bu­nal zu zer­ren, aber um der Wahr­heit wil­len muss gesagt wer­den, was zu sagen not­wen­dig ist.

Ich weiß mich bei die­ser Arbeit mit der Kir­che der Apos­tel ver­bun­den. „Glaubt nicht jedem Geiste“, sagt der Apos­tel Johan­nes, „son­dern prü­fet die Geis­ter, ob sie aus Gott sind.“ Wir haben einen Maß­stab, einen siche­ren Maß­stab, um die Geis­ter zu prü­fen. „Einer ist euer Leh­rer: Chris­tus. Wer die Kir­che nicht hört, der sei euch wie ein Heide.“ An der Lehre der Kir­che prü­fen wir die Aus­sa­gen der fal­schen Pro­phe­ten und ver­wer­fen sie. Chris­tus weist auf ein dop­pel­tes Kenn­zei­chen der fal­schen Pro­phe­ten hin: auf ihre Früchte und auf ihr Schick­sal. „An ihren Früch­ten wer­det ihr sie erken­nen.“ Wel­ches sind denn die Früchte der fal­schen Pro­phe­ten? Die lee­ren Pries­ter­se­mi­nare? Die zusam­men­bre­chen­den Klös­ter? Die Mil­lio­nen Geschie­de­nen? Das ist das Kenn­zei­chen jeder Häre­sie: Ihre Leh­ren sind unfrucht­bar. Nimm den Rest des katho­li­schen Glau­bens fort, den die Häre­sie noch bie­tet, und was bleibt, ist Lehr­streit, Wort­spal­te­rei, Pro­teste. Und das Schick­sal? „Jeder Baum, der keine guten Früchte bringt, wird umge­hauen und ins Feuer gewor­fen.“ Das Schick­sal der fal­schen Pro­phe­ten ist, dass sie in den Abgrund der Ver­ges­sen­heit zie­hen. Alle Reli­gi­ons­ge­mein­schaf­ten, die sich von der römi­schen Kir­che getrennt haben, sind ent­we­der ver­stei­nert wie Alpen­berge oder zer­flos­sen wie die Wogen eines Sees. Die Reli­gi­ons­ge­schichte ist ein rie­si­ges Trüm­mer­feld voll von Rui­nen gro­ßer und klei­ner Bau­werke, die der Men­schen­geist errich­tet hat. Und wenn sich, meine lie­ben Freunde – was ja lei­der Got­tes wahr ist – und wenn sich Men­schen wegen der Ver­kün­di­gung von uns, von unse­ren Gemein­den, von unse­rer Kir­che abwen­den, was dann? Dann erin­nern wir uns an das, was der Apos­tel Johan­nes schreibt: „Sie sind von uns aus­ge­gan­gen, aber sie waren nicht wirk­lich von uns. Denn wenn sie wirk­lich von uns gewe­sen wären, wären sie bei uns geblie­ben.“ Dann den­ken wir auch an das, was der Herr den aus­ge­sand­ten Jün­gern auf den Weg mit­gab: „Wenn ihr in eine Stadt kommt, in der man euch nicht auf­nimmt, dann geht hin­aus an ihre Stra­ßen und sprecht: Auch den Staub, der sich in eurer Stadt an unsere Füße gehängt hat, schüt­teln wir auf euch ab. Aber das sollt ihr wis­sen: dass das Reich Got­tes nahe ist. Ich sage euch: Sodoma wird es an jenem Tage erträg­li­cher erge­hen als jener Stadt.“

Amen.

Pro­fes­sor Dr. Georg May

http://www.glaubenswahrheit.org/kontakt/

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