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#1

Die untrennbare Einheit von Heiliger Schrift und Tradition

in Katechese 11.06.2013 07:38
von blasius (gelöscht)
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12 April 2013, 13:00


Die untrennbare Einheit von Heiliger Schrift und Tradition



Franziskus an die Päpstliche Bibelkommission: Die entscheidende Norm der Bibelauslegung: Treue zur Kirche. Die Heilige Überlieferung und die Heilige Schrift sind eng miteinander verbunden und haben aneinander Anteil. Von Armin Schwibach

Rom (kath.net/as) Am heutigen Vormittag empfing Papst Franziskus die Mitglieder der Päpstlichen Bibelkommission in Audienz. Die Thematik der diesjährigen Versammlung bestand in einer Fortsetzung der Auseinandersetzungen des letzten Jahres und beschäftigte sich mit „Inspiration und Wahrheit der Bibel“.

Dabei handle es sich um ein Thema, das nicht nur den einzelnen Gläubigen betreffe, so Franziskus, sondern die ganze Kirche, „da das Leben und die Sendung der Kircheauf dem Wort Gottes gründen, das die Seele der Theologie ist und gleichzeitig die ganze christliche Existenz inspiriert“.

glaubensjahr


Der Papst betonte, dass das Wort Gottes der Bibel voran- und über sie hinausgeht. Aus diesem Grund sei das Zentrum unseres Glaubens nicht allein ein Buch, „sondern eine Geschichte des Heils und vor allem einer Person: Jesu Christi, des menschgewordenen Wortes Gottes“.

Da der Horizont des göttlichen Wortes die Schrift umfasse und über sie hinausgehe, sei für ein angemessenes Verständnis die beständige Präsenz des Heiligen Geistes notwendig. So „ist es notwendig, sich in den Fluss der großen Tradition zu stellen, die unter der Leitung des Heiligen Geistes und des Lehramtes die kanonischen Schriften als Wort Gottes an sein Volk erkannt und nie aufgehört hat, es zu betrachten und dessen unerschöpfliche Reichtümer zu entdecken“. Franziskus zitierte hierzu die dogmatische Konstitution „Dei verbum“: „Alles, was die Art der Schrifterklärung betrifft, untersteht letztlich dem Urteil der Kirche, deren gottergebener Auftrag und Dienst es ist, das Wort Gottes zu bewahren und auszulegen“ (Nr. 12).

So bestehe eine untrennbare Einheit von Heiliger Schrift und Tradition, da beide demselben Quelle entstammten: „Die Heilige Überlieferung und die Heilige Schrift sind eng miteinander verbunden und haben aneinander Anteil. Demselben göttlichen Quell entspringend, fließen beide gewissermaßen in eins zusammen und streben demselben Ziel zu. Denn die Heilige Schrift ist Gottes Rede, insofern sie unter dem Anhauch des Heiligen Geistes schriftlich aufgezeichnet wurde. Die Heilige Überlieferung aber gibt das Wort Gottes, das von Christus dem Herrn und vom Heiligen Geist den Aposteln anvertraut wurde, unversehrt an deren Nachfolger weiter, damit sie es unter der erleuchtenden Führung des Geistes der Wahrheit in ihrer Verkündigung treu bewahren, erklären und ausbreiten. So ergibt sich, daß die Kirche ihre Gewißheit über alles Geoffenbarte nicht aus der Heiligen Schrift allein schöpft. Daher sollen beide mit gleicher Liebe und Achtung angenommen und verehrt werden“ (ebd., Nr. 9).

Daraus folge, dass der Exeget darauf achten müsse, dem in den Bibeltexten gegenwärtigen Wort Gottes gegenüber aufmerksam zu sein und es in das Innere des Glaubens der Kirche zu stellen. Die Auslegung der Heiligen Schrift „darf nicht nur eine individuelle wissenschaftliche Anstrengung sein, sondern muss immer mit der lebendigen Tradition der Kirche konfrontiert, in sie eingereiht und von ihr authentifiziert werden“. Diese Norm „ist entscheidend, um die korrekte und gegenseitige Beziehung zwischen der Exegese und dem Lehramt der Kirche zu präzisieren“. Die Achtung der tiefen Natur der Schrift „bedingt die Gültigkeit und Wirksamkeit der biblischen Hermeneutik“.

Dies bringe es mit sich, dass eine jede subjektive oder auf eine Analyse beschränkte Interpretation, die unfähig ist, den Sinn insgesamt zu erfassen, der im Lauf der Jahrhunderte die Tradition des ganzen Gottesvolkes gebildet hat, unzureichend sei.

http://kath.net/news/40896

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#2

RE: Die untrennbare Einheit von Heiliger Schrift und Tradition

in Katechese 11.06.2013 07:45
von blasius (gelöscht)
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Heilige Schrift

Das WORT GOTTES ist eine Person, ein geheimnisvoller Weinstock
Die Heilige Schrift
Liebe Mitleserinnen und Mitleser,



In den Heiligen Büchern kommt ja der Vater, der im Himmel ist, seinen Kindern in Liebe entgegen und nimmt mit ihnen das Gespräch auf



Ein Gespräch, ein sich schriftlich mitteilen und austauschen ist in diesem Forum eher unerwünscht, oder ist es nicht so?



Zitiert:

Die Heilige Schrift auch Bibel oder Buch der Bücher genannt, ist eine Sammlung von Schriften, welche die Kirche feierlich als inspiriert anerkannt hat.

Der Name "Bibel" ist abgeleitet vom griechischen Ausdruck biblia (Schriftrollen, Bücher), welcher in den ersten Jahrhunderten des Christentums aufkam, um die Gesamtheit der Heiligen Schriften der Christen zu bezeichnen.

Wesen und Inhalt der Heiligen Schrift

In den Heiligen Büchern kommt ja der Vater, der im Himmel ist, seinen Kindern in Liebe entgegen und nimmt mit ihnen das Gespräch auf. Und solche Gewalt und Kraft west im Worte Gottes, dass es für die Kirche Halt und Leben, für die Kinder der Kirche Glaubensstärke, Seelenspeise und reiner, unversieglicher Quell des geistlichen Lebens ist. Darum gelten von der Heiligen Schrift in besonderer Weise die Worte: "Lebendig ist Gottes Rede und wirksam" (Hebr 4,12), "mächtig aufzubauen und das Erbe auszuteilen unter allen Geheiligten" (Apg 20,32; vgl. 1 Thess 2,13). (Dei Verbum 21)

Gott will, dass alle Menschen gerettet werden (vgl. 1 Tim 2,4). Daher hat er sich in der Geschichte seines auserwählten Volkes Israel und zuletzt in Jesus Christus offenbart, damit alle zum Heil gelangen können. Die Botschaft Jesu Christi wurde weitergegeben in der apostolischen Überlieferung, bestehend aus dem Wort Gottes (auch einfach Überlieferung oder Tradition genannt) und in der Heiligen Schrift.

Die Überlieferung und die Heilige Schrift sind eng miteinander verbunden. Sie bilden eine unzertrennliche Einheit, das heilige Glaubensgut, aus dem die Kirche ihre Gewissheit über alle geoffenbarten Wahrheiten schöpft.

Aus;

http://www.kathpedia.com/index.php?title=Heilige_Schrift

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#3

RE: Die untrennbare Einheit von Heiliger Schrift und Tradition

in Katechese 11.06.2013 08:06
von blasius (gelöscht)
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1.Timotheus 2,4

Gebet für alle Menschen

1 Vor allem fordere ich zu Bitten und Gebeten, zu Fürbitte und Danksagung auf, und zwar für alle Menschen,
2 für die Herrscher und für alle, die Macht ausüben, damit wir in aller Frömmigkeit und Rechtschaffenheit ungestört und ruhig leben können.
3 Das ist recht und gefällt Gott, unserem Retter;

4 er will, dass alle Menschen gerettet werden und zur Erkenntnis der Wahrheit gelangen.

5 Denn: Einer ist Gott, Einer auch Mittler zwischen Gott und den Menschen: der Mensch Christus Jesus,
6 der sich als Lösegeld hingegeben hat für alle, ein Zeugnis zur vorherbestimmten Zeit,
7 als dessen Verkünder und Apostel ich eingesetzt wurde - ich sage die Wahrheit und lüge nicht -, als Lehrer der Heiden im Glauben und in der Wahrheit.

Männer und Frauen

8 Ich will, dass die Männer überall beim Gebet ihre Hände in Reinheit erheben, frei von Zorn und Streit.
9 Auch sollen die Frauen sich anständig, bescheiden und zurückhaltend kleiden; nicht Haartracht, Gold, Perlen oder kostbare Kleider seien ihr Schmuck,
10 sondern gute Werke; so gehört es sich für Frauen, die gottesfürchtig sein wollen.
11 Eine Frau soll sich still und in aller Unterordnung belehren lassen.
12 Dass eine Frau lehrt, erlaube ich nicht, auch nicht, dass sie über ihren Mann herrscht; sie soll sich still verhalten.
13 Denn zuerst wurde Adam erschaffen, danach Eva.
14 Und nicht Adam wurde verführt, sondern die Frau ließ sich verführen und übertrat das Gebot.
15 Sie wird aber dadurch gerettet werden, dass sie Kinder zur Welt bringt, wenn sie in Glaube, Liebe und Heiligkeit ein besonnenes Leben führt.1

Einheitsübersetzung der Heiligen Schrift

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#4

RE: Die untrennbare Einheit von Heiliger Schrift und Tradition

in Katechese 11.06.2013 12:02
von Aquila • 4.725 Beiträge

Lieber blasius

Du schreibst:

"Ein Gespräch, ein sich schriftlich mitteilen
und austauschen ist in diesem Forum eher unerwünscht,
oder ist es nicht so?"



Antwort:

Nein


Oder wie nennst Du dies, was wir hier machen...
speziell in den Diskussions- / Erklärungsthemen !?

Und....
wo und wann durftest Du Dich nicht schriftlich mitteilen ?
Du gehörst denn auch mit zu den eifrigsten Schreibern....

Was Du hier freilich nicht antreffen wirst,
sind Antworten gleichsam "nach dem Munde"
der glaubens- und kirchenkritischen Fragesteller.

Wie schon mehrfach angedeutet und von Dir auch
mit trefflichen Textbeiträgen unterstrichen...
ist die unfehlbare Lehre der Heiligen Mutter Kirche

unveränderlich.

Somit sind denn auch nach noch so oftmaligem Fragen
irgendwelche "zeitgemäss neue" Antworten ausgeschlossen.

In der Hoffnung auch mit Deinem Verständnis rechnen zu dürfen...


Freundliche Grüsse und Gottes Segen

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#5

RE: Die untrennbare Einheit von Heiliger Schrift und Tradition

in Katechese 11.06.2013 13:39
von blasius (gelöscht)
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Lieber Aquila,

Anfangs schrieb ich das Zitat:

In den Heiligen Büchern kommt ja der Vater, der im Himmel ist, seinen Kindern in Liebe entgegen und nimmt mit ihnen das Gespräch auf

Meine Gedanken dazu waren:
Ein Gespräch, ein sich schriftlich mitteilen und austauschen ist in diesem Forum eher unerwünscht, oder ist es nicht so?


Im 2.Beitrag ist zu lesen aus:

1.Timotheus 2,4

Gebet für alle Menschen

4 er will, dass alle Menschen gerettet werden und zur Erkenntnis der Wahrheit gelangen.


Diese Worte sind sehr wichtig, weil sich daraus weiteres ergibt.


Liebe Grüße, blasius


zuletzt bearbeitet 11.06.2013 14:04 | nach oben springen



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